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Beilage zum saften Stnck.

Z, Sanft und selig entschliefLN ihrem heiligen Erlöser am LZsten 'biefeö Monats meine älteste Tvch-- 4er M a rgareth e, im LAstenJcchye ihres Alters. Mit aller Gottesfurcht, Redlichkeit und Treue diente sie j5 Jahre lang in der Familie des Herrn Pfarrers Brand zu Kesselstadt, und starb an den Fol­gen des Schreckens und Entsetzens, alssie bei der neu l ieben Ausplünderung -des Kesselstädter Pfarr­hauses zugleich ihre liebe Herrschaft in der größten Lebensgefahr sahe. Der Allgerechie wird auch meiner vollendeten Tochter die ihr hier bis in den Tod bewiesene Anhänglichkeit, Treue und Ergebe»- cheit im Himmel ewig vergelten, und zu der Seligen wird ihr Heiland zum Entzücken sprechen : Ei du fromme und getreue Dienerin, du bist,über wenig getreu gewesen, ich will dich über viel setzen, gehe ein zu deines Herrn Freude! Mit diesem himmlischen Troste trocknen ihreThräner. ab der Verklärten

Mutter, deS.dahicr selig verstorbenen Hanauer Bürgers und Sterndecke,rmeiIers, Andreas Gardier E , nachgelassene Wittwe, Kathar i ne geb. Lauten-

schläger, und Schwester Eva Gardier.

q. Am 25-dieses, Morgens um 5 Uhr, wurde mir, und meinen zwei unerzogenen Kindern, mein .geliebter Ehemann, der Etui - Fabrikant Wilhelm Weithäuser, im Sofien Jahre seines Le- bens-nach einer kurzen Brustkrankheit durchHen Tod entrissen. Statt des Leidansagens mache ich die- -fen für mich sehr schmerzhaften Verlust allen Freunden desVerewigten hierdurch bekannt, und bemerke dabei, daß dessen Geschäft unauögesetzt-durch.mich fortgesetzt wird. Hanau den 28. Der. 1813-

Elisabeth Weithäuser geb. LuzeniuS.

5. Den 2gten December, Abends um 11 Uhr, starb ,an den Folgen eines Nervenfiebers mein mir unvergeßlicher, guter und thätiger Mann, der hiesige Bürger und MehlfHrer Peter Jak ob in einem Alter von 33 Jahren und 2 Monat. Mit innigster Wehmuch mache ich diesen für mich und meine sechs unerzogene Kinder äusserst.empfindlichen Verlust meinen Verwandten und verehrungswürdigen Gönnern statt des gewöhnlichen Leidansagens hierdurch bekannt, mit der - JBitte/ mich mit Beileidsbezeugungen zu verschonen und mir und meinen Kindern ihre fernere

'woaenhMWWWWMMM^^TT-^-^^...... _ Die Mit-M, des Verstorbenen, geb. Harttnann.

6. Es gefiel der grossen Allmacht, meinen Ehemann, den Neuhanauer Bürger und Schuhmacher^ Meister, Johann Georg Hendel, am 22ten dieses Monats^aus diesem zeitlichen in jenes ewi­ge Leben abzufordern. Er starb nach einem kurzen Krankenlager an den Folgen einer Brustkrankhei», nach beinahe erreichte!« 20ten Jahre, und hinterließ mir ein Kind aus erster und zwei Kinder aus letz­ter Ehe. Diesen für uns so traurigen Fall, nehme ich mir die Ehre, hierdurch allen meinen Verwand­ten und Freunden statt des gewöhnlichen Leidansagens ergebenst bekannt zu machen, mich Ihrer ferne­ren Gewogenheikzu emvfehlen, und sogleich anzuzeigen, daß ich die Profession fernerhin betreibe.

Hanau den 24ten December 1813- E li sa b eth Hendel geb- Görtz.

7. Den loten dieses starb Ein ältester Sohn in Berlin, Herr Jo han n Lu d w i g S e r r u ri e r, in seinem echten Jahr an den! Nervenfieber, welches ich hiermit meinen Freunden bekannt mache, * und mir alle Beileidsbezeugungen verbitte. Hanau den 28 t en Dec. 181g.

Wittib S err u r i er, geb. du Fay.

8. 'Da in der Wochennachricht unter Pro. 51- Art. 8- vom 15ten dieses, der Sterbfall des gewesenen Gerichtedieners Herrn Heinrich R e i ff und dessen Ehegattin eine geborne W i e se n- bach keine von ihrer Familie Namen stehen, so bittet man gefälligst in den nämlichen Ausdrücken wieUn jener Todesanzeige geschehen, der Verewigten hinterlassenen Familie namhaft zu machen.

Balthasar Wiesenbach, als Vater der Verstorbenen. Ch ri stop.h .W i ese n b ach, ältester Bruder.

Jacob Wiesenbach, jüngster Bruder. Henriette-Wiefenbach.

Wi l-h el mjfi e Wi ese n b a ch.