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^ liche Mannschaft ein Raub der Fkuthen ge­worden seyn. Das Schiff des Admirals ent­kam , in schlechtem Zustande und mit Verlust eines Masts, nach Havanah. Die übrigen Schiffe suchten einen amerikanischen Hafen auf. Hanau, den 4. Nov.

In dem i4len französischen Armeebulletin, das 00in 22 Oktober aus Dessau datirt ist, geschieht von dem Gefechte, das den ryten bei Wittenberg vorgefallen seyn sollte, keine Erwähnung. Der Marschall Davoust ist nach demselben den 2oten zu Wittenberg angekom­men , als eben die Preussen die Brücken in Brand steckten. Marschall Lannes war damal in Dessau, und ließ dort die von den Preus­sen ebenfalls abgebraunte Brücke wieder Her- stellen. Marquis Lucchesini befand sich an den Vorposten, um einen Brief von dem Kö­nig von Preussen an den französ. Kaiser zu übergeben. Dieser schickte den Großmarschall , Duroc ihm entgegen, um mit ihm zu sprechen. Magdeburg war eingeschlossen. Marschall Soult hatte seine Posten rings um die Stadt. Der Großherzog von Berg hatte den General Beillard, Edef von seinem Generalstaab, hin- ' eingeschickt, der mit dem Fürsten von Hohen- lohe daselbst gesprochen hat. Es scheine, i sagt dieses Bülletin am Schlüsse, daß die s Preussen sich hinter der Oder wieder aufzn- stellen suchen würden. In Erfurt wollte man Briefe vom r;ten aus Potsdam erhalten haben, daß der Marschall Davoust am 2$ten / zu Berlin eingetroffen sey, und Marschall Au- E gereau Tags darauf mit seinem Korps eben- i falls dorthin kommen sollte. Daß der Fürst von Ponte-Corvo (Marschall Bernadotte) sich zu Brandenburg befunden, Marschall Ney , Mageburg blockirt Halte, und der Gro^her- zog von Berg und Marschall Soult nach Stet­tin marschiert seyen. Dies letzte scheint ein Irrthum zu seyn, da nach dem Bülletin, das wir oben mitgetheilt haben, der Großherzog M.inchall Soult am 20teil bei Mag-

cher der preussische General Wartensleben mit 12000 Mann liegen soll, von ihnen eing - schloffen war. Es seye denn, daß die Blok- kade von Magdeburg einem andern General in der Folge übertragen worden sey, und beide über Brandenburg hinauf vorgerückt waren. Wenigstens scheint Berlin nicht der Endpunkt des Vorrückens der französischen Ar­mee zu seyn, besonders, wenn eine Nachricht aus dem Lauenburgischen, die mit den obigen aus Erfurt übereinstimmt^ gegründet ist, daß die Franzosen schon in Prenzlau, das nur 7 Meilen von Stettin herwärts liegt, eingezo- gen seyen. Daß übrigens die französische Ar­mee ihre Linie immer mehr gegen Norden vor- rückc, wie wir gestern sagten, bestätiget sich, und macht jene Nachrichten mehr als wahr­scheinlich; denn am 2?teu ist auch eine Ab­theilung in Braunschweig eingezogen. Ueber die Stellung oder Märsche der Preussen sagen alle nordische Nachrichten keine Sylbe. Nur in Mühlhausen wollte man wissen, daß das 20,000 Mann starke Korps des Herzogs von Weimar an der Schlacht vom i4tin keinen Antheil genommen, und in der Folge nach Taugermünde, 5 Meilen nördlich von Mag­deburg, und 2 Meilen südl. von Stendal gegan- gensey, ob es aber von da überBerlin nach der Oder sich gewendet habe, davon sagen diese Nach­richten nichts, dagegen bestätigen die west- phälischen die Räumung dieses Landes durch die Preussen, und das Vorrücken de» hollän­dischen Armee. Sie hat alle preussischen Ort­schaften um Osnabrück her besetzt, das Os­nabrückische Gebiet selbst aber nicht berührt. Auf der linken Seite war sie gegen das Ol­denburgische gezogen, und am 26. Okt. Hat­te General Dändels sein Hauptquartier zu Leer auf der Strafe von Emden nach Olden- » burg 6 Meilen von bannen, das grosse Haupt­quartier des Königes von Holland aber ist am 28ten weiter rechts von Münster nach Hamm,. verlegt worden. Diese Armee nähert si