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2. Es soS Freitag den roten dieses, Morgens 10 Uhr, ein wohlgehalteveS schwarzes Wslloch. Pferd mit einem w^iffen Stern und einer »ersten Schnipe, zwischen 7 und 8 Jahr a f gen gleich baare Zahlung an den Meistbietenoen öffentlich verkauft werden; die Xaupiebtaber können sich am Paradeplatz dahier einfinden. Hanau am 6. Oktober 1306.

KurhessischeS GarnisonS Kriegsgericht.

Mäkler, M e u r e r,

General und Kommandant. * GarnisonS Auditeur.

z Da im künftigen Monat Nov. sowohl die ordinairen, als die bisherigen extraordinai, ren Beiträge zur hiesigen Wittwen - und Waisenkasse für das laufende 2te Halbjahr singe« sendet werden müssen, um gleich nach Ablauf des Monats Dez. d. Z. die Auszahlung deS Wittwen. und WaisengehaltS vornehmenzu könne»; So werden die sämmtliche Interessenten hierdurch erinnert, sothane Beiträge in besagtem Monat an den RechnungSführer, Forssak» tuariuS Busch allhier, so gewiß einzuliefern, alS sie gegenfalls den Verlust ihres Rechts an erjagte Kasse zu gewärtige!- haben. Hanau den 1. Oft 1806.

Gnädigst verordnete Kommission der Wittwen - und Waisenkasse daselbst.

4. Die einstweilen aufgeschobene Verpachtung der Größere« nebst Benutzung der Bäume (mit Ausnahme des grossen Nußbaums) ingleichen der Bleiche, in der KanalschaNze, geschiehet nunmehro öffentlich, von welchen der Termin noch weiter besannt gemacht werden wird, so wie tn dieser Zwischenzeit, von Liebhabern alles tn Augenschein genommen werden kann, auch ist auf Verlangen die Bleiche von den Uebrigen zu trennen. Die Pachtzeit ist 5 Jahre, und fängt sich mit dem Jahr 1807 an. Hanau den r Oft. 1806.

F H Küster, Platzmajor.

5. Eine zur Rothischen Konkursmasse gehörige, gut fonbitionirte Chaise, soü Freitag, den roten dieseS, Nachmittags um 3 Uhr, in der Hrn Hauchar deS SlathS Behausung, wo jene vorher in Augenscheingenommen werden kann, meistbietend gegen baare Zahlung verkauft werden.

6. Zwei weingrün? Stückfässer, jedes mit 6 eisernen Reifen. AuSgeder dieses sagt wo.

7. Bei EndeS Unterzeichnetem stehen 2 gute brauchbare Brandeweinkessel, einer von 2 Oh«, und einer von 11(4 Ohm. mit Huth und Schlangenrohr, um einen, billigen Preis zu ver­kaufen. I. H Süring, Kupierschmikdweister,

wohnhaft gegen der kaiserl. Post über.

8> Daß ich meine bisherige Wohnung verändert habe, und nun im Zuckerhuth an der fran­zösischen Allee wohne, zeige ich hiermit schuldigst an. Bei dieser Gelegenheit empfehle ich folgende Artikels aufs angelegentlichste: Sehr guteS Post-, Schreib und Konzeptpapier; feine, Mittel und ordinaire Bleistifte und Federspulen; Velin Zercheopapier, Reißfedern, Gummi ehftique, und Kreidestifte von allen Farben; Touschkasten mit 24, »8, 12 und 6 Stück, wie auch einzelne Touschtafeln in allen Farben. Mit der Güte und den Prei­sen dieser Sache» werden diejenigen, die mich mit ihrem Zuspruch beehren wollen, Ursache haben, aufS vollkommenste zufrieden zu seyn. Hanau den 23. Sept. 1806.

Johann Heinrich Hoy, Buchhändler.

9. Eine schöne Bibelansgabe tn gr. g. oder Foliosormat, welche undeschädiget ist, wird zu kaufen gesucht. Ausgeber dieses sagt wer.

10. Neue hollLadische Haringe, daS Stück zu 6 und 8 kr sind zu haben bei

K a h n t.

it. Vierzehn Stück leere Berger Thranfässer, ein schwarzplattirtes Kutscheogeschirr, 4Chaisea- räder und 20 Stück Kartoffelsäcke, nebst einer Parthie Dung, ist zu verkaufen

12. Endes Unterzeichneter macht bekannt, daß bei ihm zu haben ist: Galanteri°-waare, ferti. geS Buß- und Berliner Rauchpulver, Chokolade, SSSnif* Wasser, Hamburger Haarsoh­len und Stahltaseln. Friedrich Krat ch,

wohnhaft im Mohkenkönig.

13. ES siehet eine Kelter zu verkaufen. DaS Nähere ist in der Expedition zu erfragen.