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lo. Ein Atiner Schlüssel zu einem französischen Schlosse ist vorige Woche versoren worden; der Fmder wird gebeten, solchen gegen ein Dvueeur an die Nachrichtseppedition abzugeben.

li. Bei Andreas Reul in der Altstadt Hiter der ref. Kirche, und bei dessen Sohn Wilhelm Reul in der Neustadt gegen dem Weinberg über, ist gutes Gerauer Sauerkraut zu haben. Sie bitten um geneigten Zuspruch.

12 Echter Aepfeless-g, die Maas u 8 fr., wie auch ganz echter Weinessig, pr. MaaS 16 fr. und süser Lepfelweia ist zu haben bei Friedrich Jekob Gerhard

in der gvKnea Kette.

W. Bei dem Meister Stau in der weissen Taube ist Wormftr Wg zu haben, die Maas zu 14 kr.

14 Ich habe vor einiger Zeit 2 Duettebücher für Flaut? verlchnt, und durch die Länge der Zeit kann ich mich nicht erinuerm, an wen; ich ersuche also d»n zetzigen Inhaber höflichst, mir doch solche wied.r zuzustellen ; auf der Decke befindet sich mein Namen

Geor? «lä » zer.

15. Eine Kelter , mit 2 Schrauben versehen, ist wegen Mängel des Platzes zu verkaufen; es kann eine Biertrlohm auf einmal darin gekeltert werden. Ausgeber dieses sagt wo

16. Es ist ein HauS auS freier Hand zu verkaufen. DaS Nähere ist bei dem Gärtner Friedrich Lamy neben der goldnen Kette zu erfragen

17. Bei Johann Georg Meißner in der Kreuzgast? in der Luetischen Behausung ist wieder frisch eingemachtes Gerauer Sauerkraut zu haben. Er bittet um geneigten Zuspruch.

18. Dom Bltstädtermakkt bis an den Neustästermerkt ist ein Säckchen Schroot von einem Wa­gen verlodren worden. Der redliche Finder wird ersucht, solche» gegen ein Douoeur dem Eigenthümer, der in der Nachrichtrexpedition zu erfragen iß, gefälligst wieder zu geben.

Besondere Anzeige,

I, Nachdem bei diesem Kollegio resolviret worden, daß das Lagerbier vor der Hand bei dem bisherigen Preiß a0 6 tr. pr. vtaaS belassen, dahingegerr aber das junge Bier, von teilte an, aus 5 fr. pr Waas gefegt und verzapft werden solle; so wird solches zu Jedermanns Nachricht hierdurch bekannt gemacht. Dekretum Hanau den H. Ausust 1806.

Kurhessische Pstizrikommiffio» daselbst.

S t e ck b r r e f.

Der Henrich Garte, welcher sich seit mehreren Jahren zu Schwalheim, allwo dessen Vater Schweinhnt gewesen, aufgehalte», hat sich der Unterfuchun«, wegen eimö in der Nacht vom 10. auf den u. d. M. in der Wetter todgefundenen französ SolkatS halber eatftrnt und dadurch der Wissenschaft, um die Art des Todes deS eb^nsevacht^ SolvatS sich äus­serst verdächtig gemacht. Da nun an der Habhastwerdung, dieses nachbeschriebenen Flücht­lings sehr gelegen ist; so werden alle obrigkeitliche Behörden hierdurch in subsidium Juris ac justitiae ergeben st ersucht, auf denselben ein wachsames Auge richten, im BerrettungSfall ihn g-fänglich eisziehen und gefällige Nachricht davon anher gelangen zu lassen, um wegen dessen Abholung und Kostenerstar-ung, nebst Ausstellung der gewöhnlichen Reversalirn, das Nöthige alsbald skordnen zu könsten. Dekretum Derheim am 23. August igo6.

Kurheff. Justitz. Amt Hietf. Zaunschliffer.

Si g n a 1 e m e nt.

Henrich Garte, 23 Jahr alt, über 5 Fuß groß, hagerer Statur, brauner kurz abgeschnittener Haare, schwärzlich länglichen etwas pockennarbigen Angesichts, hat graulicht blaue etwas vorliezeade Auzen, eine längliche Nase, keine Zahnlücken, trägt gewöhnlich einen schwär« .