gen daraus eiajuschranken: i) Daß sie dem Verunglückien die nassen Kleider ausziehen, und ihn abtrocknen. 2) Ihn auf eine Matratze od.r Stroh mit dem Kopf und Brust etwas erhöht legen. (Bei dazu günstiger Witterung kann man ihn auch in den erwärmten Sand anS Ufer legen, und mit Sand bestreuen ) 3) Den Mund ihm reinigen. 4) Ihn durch Reiben mit warmen Tüchern allmählig erwärmen. 5) Alles entferne, was die Lust, die hier daS Hauptmittel zur Wiederbelebung ist, vcrunrciiget Also dürfen nicht mehr Menschen um den Kranken seyn, als zur Hülf-leistung nothwendig si^d; er darf in keine enge Stube, oder in ene solche, welche mit verdorbener tust «kgefülll ist, gebracht werden; alle stark eionebmende Sachen dürfen nicht eher angewendet werden, bis wieder Z tch.n des LebenS vorhanden sind.— Alle weitere Bemühungen müssen dem Arzt überlassen bleiben, weil sie ärzliche Kenntnisse voraussetzen, ohne welche dadurch leicht mehr geschadet, wie genutzt wird. Hanau, den roten Juli 1806.
Kurheff. Deputation des Collegii medici daselbst.
8. Es ist ein Fortepiano billigen Preises zu verkaufen. SuSgeber dieses sagt bet wem
9, Freitag den 18- Juli d. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen die zurückgelassenen Effekten des verstorbenen SekondlieutenautS Fröhlich in meinem Quartier gerichtlich meistbietend gegen gleich baare Bezahlung verkauft werden; selbige bestehen meist aus Kleidungsstücken und Wäsche, auch einigen noch nicht bearbeitetenLöchern undZeugen Kaufliebhaber können auf Verlangen daS Inventarium vorher bei mir ernsten. Hanau den 9 Juli 1806.
G. P Martin, Aukiteur.
10, Freitag den t8 Juli, Nachmittags 2 Uhr, soll in meinem Quartier eine rothtuchene mit silbernen Dressen besetzte OffizierSchapraque mit Zubehör gerichtlich meistbietend gegen Haare Bezahlung verkauft werden. G. P. Martin, Auditeur.
Ii. Dir von dem verstorbenen hiesigen Bürger und Porzellalndreher Jakob Link hinterlassene Effekten, bestehend in Silber, Kupfer, Eisen, GlaS, Bett- und Holzwerk, PorzeLain, Letnengeräth, Manns-und FrauenSkieidera rc. werden öffentlich an den Meistbietenden ge. gen baare Bezahlung verkauft, und damit Donnerstag den 2»ten dieses, Vormittags um 9 Uhr, der Anfang gemacht. Neuhanau, den 14 Juli 1806.
12. Ein weisses L U 8 schwarz gezeichnetes Sacktuch ist den letzten Sonntag am Wilhelmsbad verloren worden; der Eigenthümer, der in der Nachrichtsexpedition zu erfahren ist, wünscht solches von dem Finder gegen ein verhältnißmäsiges Douceur wieder zu bekommen.
13. Sonntag, den izten dieses, ist am Wilhelmsbad des Morgens ein grau fribener Cbawl verloren worden. Der Finder wird gebeten, solches gegen ein giftet Douceur abzugeben. Ausgeber dieses giebt nähere Nachricht.
14. Sonntag, den 13t n dieses, ist von dem Herrschaftl. Ffchhause bis in die Stadt ein grü. ner seidener Sonnenschirm verloren worden. Der Finder beliebe solchen gegen ein Douceur an die NachrichtSexpedition abzugeben.
15. Es ist am verflossenen Sonntag von der Hefferhrücke bis an das Kanalthor ein weisser fei, Vener langer Frauenshandschuh verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, solchen gegen ein Douceur bei dem RathSdiener Joseph abzugeben.
16. Sechs Viertel Lotteritboose und drei LombartSzettel sind verloren worden. Der Finder wird ersucht, den Eigenthümer in der Nachrichtsexpedition zu erfragen, und ein Douceur zu erhalten.
17. Man wünscht eine sauber unterhaltene, in gutem Stand seyende doppelte oder zwcifchläf, rige Bettlade kaufen zu können. Bei Ausgeber dieses Blatts das Nähere.
17 Sehr gute frische Härmge sind um billigen Preis zu haben bei Christian Metz.
ig Rheinweinessig, die Maas 18 kr. bei Gottlieb Kenner.
19. Zehen deutsche junge Hühner, worunter drei »»geschwänzte, nebst Hahn, sind zu verkaufen. Ausgeber dieses sagt wo.