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L. Auf freiwilliges Ansuchen des Althanauer Bürgers und Steinhauers Leonhard Rlencf unb dessea Ehefrau, so wir des über lezterer Tochter erster Ehe Henriette Ißker gerichtlich be» thäten curatoris/ des Aithsnaurr Bürgers und SteindeckerweistcrS Johann Ko-.rad Msr. bach, soll das von dem verlebten Althanauer Bürger und Ht-inhauer Jakod Bernhard Ißler abkommende Wohnhaus, in hiesiger Altstadt, in der Hospital-asse, neben des gewe­senen WaisenvaterS Jost Wittib modo Rathsdiener Gtautz zu beiden Seiten, Cat. Tom» 2 Pag. 853 f Donnerstag den 29. d. giachmittags 3 Uhr, auf sllhi stgem Ratkhaus, öffent­lich an den Meistbietenden verganthrt werden. Dekretum Althanau den 3 Mal 1806.

Kurvest Stadtschultdeisenawl daselbst.

3. Auf Anstehen der Ehefrau des Althanauer Bürgers und Bierbrauermeisters Henrich Ochs, Elisabeth, geb. Wurst und der beiden über den Henrich Ochs bestellten Kuratoren, Han. delsmann Försch und Sattlermeister Leutert, soll das von dem Henrich Ochs erkaufte HauS und Hofraude nebst Hinterbau, Scheuer und Stastung samt einem dahinter gelegenen Gar. ten in allhiesiger Altstadt, in der Bangert-gasse, neben ChirurguS Wichmann und Frau von B-eifan modo Wittib Hatzfeld Cat. Tom. 2. Pag. 503., Donnerstag den 5. Juni a. c., Nachmittags 3 Uhr, auf allhiestgem Rat-Haus, öffentlich an den Meistbietenden verrathet wrrvm, den Kauflustigen dieat zur Nachricht, vaß fie dieses Haus und Hefraithe vor dem Verganthungsterwin in Augenschein neLmen können und sich desfalls nur bei dem ein * oder andern der obbenannte» Henrich Ochsischen Kuratoren zu melden haben. Dekretum Althanau den raten Mai rgo6*

Kurbrss. Stadtschultheisenamt allda.

4. Auf freiwilli-eS Anrufen deS KuratorlS der Erbsischen Masse, soll die dazu gehörige in der SchLfergaffr. einstig neb a Johannes Wucher, andererseits neben dem Gerhardischen Thor gelegene Behausung, durch richterlichen Zuschlag, a» den Merstbeterden, greifet den 20. k. M , Nachmittag- 2 UHr, öffentlich verkauft werden. D»kretum Neuhanau den 8tea. Mai 1806.

(L. S.) Kurhess. Stadtschultheisenamt daselbst.

Zu vermiethenr

1. Drei Stuben, 1 Räumer, Küche und Holzplatz. Anfangs August. Das Nähere ist zu erfahren bei dem Bäckermeister Müller in der Altstadt.

2. Ein Sozi- von 2 biS 3 Stube», geräumige Küche, verschlessenen Boden, Keller, das Was» fer im HauS und sonstige Bequemlichkeiten, an^elne stille Haushaltung.

z. 3n der Behausung zum Mohrenkönig genannt, gegen dem Riefen über, die obere Etage, besteht in 6 Zimmern, worunter 4 heizbar «nb, aparten Boden, Kücke, Keller, Speiß, und Berätdkammer, gemeinschaftliche Waschküche, «taliung und das Wasser in Ha:«S.

4 Eine Stube mit oder ohne Meubel«.

s . Ein sehr schöne- LogiS, an eine stille ledige Person, mit oder ohne Meubels, sogleich. Wilhelm Försch.

S. Ein Logis in der Kreuzgasse No. 206. von 2 heizbaren Zimmern, Kammern, Küche, Kel­le» und B»dev, täglich.

Person, welche verlangt wird:

1. In eine Konditorey kann ein junger Mensch von honetten Eltern, gegen htSigeS Kost- und Lehrgeld, in die Lehre ausgenommen werden.