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H a A a u e r

pr i v i l e g i r t e W o ch e n MWI ch t

Im Verlage und zum Besten des evangel. reform. Waisenhauses in Althanam

Donnerstag den 24. März 1814.

Ediktalvorladungen.

1. Da Marie, des Martin Diehls Ehefrau zu Prcnngesheim, eine geborne Schwab, gebeten hat, daß das ihrer seit 30 Jahren abwesenden Schwester Katharine, des Christoph Diehl F au, zugefalleue und seithero vormundschaftlich verwaltete Vermögen überliefert wer­den möge; so wird gedachte Katharine Diehl, oder ihre allenfallsige Leibeserben vorgeladen Freitag den 6. Mai L I. dahier vor Amt zu erscheinen, und dieses Vermögen in Emvfang zu nehmen, andern Falles zu gewärtigen, -daß es der Schwester gegen Kaution werde verabfolgt werden. Bergen den 8. März 1814. Kurhessisches Amt daselbst.

U s c n e r.

2. Der Unterthan Philipp Winkler in Fechenheim ist mit Tode -abgegangen. Er hatte eine Schwester, Katharine, welche an einen Peluschmacher Namens Greif verheil athet war. Diese ?ll seit 30 Jahren abwesend, ohne daß man von ihrem Aufenthalt etwas in Erfahrung hat brim gen können. Es wird daher gedachte Katharine oder ihre allenfallsige Leibeserben, oder diejeuü tzen, welche an die Winklerische VeriaDnschaft rechtlichen Anspruch zu haben vermeine»/ auft