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Kiderlen-Waechter t.

Liu »euer Verlust unserer Diplomatie.

Wie wir bereits heute früh durch Extrablätter berichtet haben, ist der Staatssekretär des Auswärti­gen Amtes, Alfred von Kiderlen- Waechter, heute früh nm 7,50 Ahr bei feiner Schwester, der Freifrau vonSemmingea-llttenberg inStntt- gart, bei der er die Weihaachts- feiertage verbrachte, an Herz- l ä h m u n g gestorben. Der Staats­sekretär fühlte sich gestern abend noch durchans wohl und hatte noch im Familienkreis an der üblichen Abendunterhaltungteilgenommen. Wie den Botschafter Marschall von Biber- ftrm hat nun der Tod auch den zweiten mar­kanten Repräsentanten der deutschem DuSlartd- Pol ttk, den Staatssekretär von Kiderlen- Waechiep, in einem Momem aus diesem Leben abberufen, da er kurze Erholung vom dem Pflichten des Amtes suchte, und das Deutsche Reich betrauert zwei Verluste, die grade in Mn dunklen Tagen der Weltkrise, die den Ueberq" ng vom alten zum neuen Jahr gesport- ftrsch überflackert, schmerzlich und bangend empfunden werden. In Alfred von Kiderlen ist einer von Denen heimgegangen, die, als sie zur Höhe der Leistungmöglichkeit «mporstiegen, in hoffenden Herzen neue Zuversicht weckten, von deren Tatkraft man das Erwachen deut­scher Auslandpolitik zu fester Entschlossenheit und sichrer Ziel-Erkenntnis erhoffte und deren Geste und Temperament die Erinnerung an die Tage Ksmarck'scher Größe wach werden lie­fen Ehe er seine Kraft ganz zur Entfaltung bringen, ehe er zeigen konnte, daß er des Ver­trauens, das ihm beim Eintritt ins Schicksal­haus der Wilhelmstraße die Ration entgegen« Machte, wert und würdig war, hat der Tod ggfe' ibn mitten aus Arbeit und Planbereich abbe- prüfen und Deutschlands Auswärtiges Amt, das ; Jahre hindurch vom Durchschnitt regiert ward, «r'ährt in schicksal-schwerer Stunde einen Wech- M in der Person seiner Leiters.

Was Alfred von Kiderlen-Waechter in den zwei Jahren, d'e ihm zur Nutzbarmachung seiner staatsmännischen Talente an der Spitze des auswärtigen Reichgeschäfts vergönnt wa­ren. an dauernden Werten für Reich und Volk geworben, was er an klug durchdachter politischer Arbeit, im Gewirr des internationalen Völker- Handels geleistet, wird vielleicht erst offenbar werden, wenn das Geheimnis der Staats- Archiye nach Jahren der Oeffentlichkeit deut­licher als heut vorm Auge steht, wenn die poli­tischen Aktionen, die in KiderlenS Amtzeit fal­len, nicht mehr vom Streit der Geister um« gaukelt, in ihren Zufammenhängen und Wech­selwirkungen der objektiven Kritik zugänglich find, und es.wird sich dann zeigen, daß in die- ; fern Manne, in dem die Bewundrer eine Spur Bismarck'scher Größe verehrten, trotz mancher Schwächen und Mängel doch eine starke Tat­kraft, eine zähe Energie und ein scharfer, durch- r dringender Verstand mit- und nebeneinander wirksam werden, die Kiderlen-Waechters staats­männische Arbeit weit über das Durchschnitts- Leistunggrenze hinaushoben. Es war das Verhängnis Kiderlens, daß ihm, als er im Jahre neunzehnhuntdertzehn aus den Balkan- berg-en zur Kommandobrücke der WAHelm- straße beordert wurde, die Schwärmer und Ro­mantiker den Wag mit dem billigen Grün des Vorschuß-Lorbeers bestreuten und seinen Ein­zug in's Auswärtige Amt als Reich-Erlösung aus Ohnmacht und sträflicher Trägheit in rau­schenden Dithyramben besangen. Die Folge­zeit brachte dann zu bald die Ernüchterung und die blaue Blume der Romantik wandelte sich rur slachlichren Distel.

Es läßt sich nicht leugnen: Etwas vom Geist des großen Kanzlers war in diesem Mann lebendig, der die Leitung des auswärti­gen Reichgeschästs in einem Moment über­nahm, als im Volk das Vertrauen zur Energie und Entschlossenheit der Reichregierung in den Fragen internationaler Politik bis auf den Gefrierpunkt nationaler Enttäuschung zurück­gesunken war. Alfred von KiLerlen-Waechter war derb und wuchtig wie Bismarck, er war kühl und eisig in feinen Kalkulationen wie die­ser, und manche Schroffheit ihr Handlungen und Diaßnahmen erinnerte an die alles Psycholo­gische außerachtlassende. allein der eignen Kraft benrauende Art bismarck'scher Arbeitmcthode. Vielleicht wäre der .eiskalte Schwabe" (der einst im Reichshaus am Berliner Königsplay als ..der Herr M't der gelben Weste" den Spott der SulisserÄchieber weckte! wirklich einmal

befallen, Agonie trat ein und kurz vor acht Uhr erfolgte der Tod. Die Beerdigung wird be­reits am Donnerstag nachmittag drei Uhr in Stuttgart fiattfinden. Der Reichskanzler und der Unterstaatssckretär von W a hu­sch a s f e werden zur Beerdigung erwartet. Herr von Kiderlen tooBtc

wegen dringender Staatsgeschäfte ursprünglich sofort nach den Feiertagen nach Berlin zurückkehren. J^och die Abgespannt­heit, die ihn während der letzten Zeit über be­fallen hatte, nötigte ihn, sich noch einige Tage in Stuttgart auszuruhen. In int&ncn Kreisen hatte der Staatssekretär kürzlich eine leise Todesahnung geäußert und scherzhaft bemertt, daß es mit ihmeinmal rasch zu Ende gehen werde". Die Schwester des Staatssekretärs, Freifrau von Gemmingen, ist über den Tod ihres Bru­ders untröstlich. Sofort nach dem Ableben wurden der K önig und die Staatsmini- st e r benachrichtigt. Ministerpräsident von Weiz­säcker Mernahm die Uebermittelung der Todes­nachricht an den Kaiser und den Kanzler. Allenthalben gibt sich tiefste Teilnahme kund.

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Alfred von Kiderlen-Waechter

wurde am zehnten Juli 1852 in Stuttgart geboren. Seist Vater war der Hoftammerrat und Hofbanikdirektor Robert Kiderlen, seine Mutter eine Freiin von Waechter. Kiderlen- Waechter nahm an dem Feldzug 1870/71 als Freiwilliger teil. Von 1872 bis 1876 studierte er an den Universitäten Tübistgen, Leipzig und Straßburg die Rechte. Er trat 1879 in das Auswärtige Amt ein. Von 1881 bis 1884 war er Sekretär bei der Botschaft in Petersburg. Von 1884 bis 1886 hielt er sich in Parts auf und wurde darauf Botschaftsrat in Konstan­tinopel. 1888 begleitete er Wilhelm den Zwei­ten nach Petersburg, Stockholm und Kopen­hagen und von 1888 vis 1894 war er sodann Vortragender Rat im Auswärtigen Amt. 1894 wurde er Gesandter in Hamburg und 1895 Ge­sandter in Kopenhagen. 1900 berief ihn der Kaiser zum Gesandten in Bukarest und im Jahre 1910 übernahm er als StoatsstLretgL die Leitung des Auswärtigen Amtes.

Sie Lage im Saargebiet.

Die Entscheidung auf heute vertagt!

Die gestrige Revierkonferenz des Gewerkvere'ins christlicher Bergarbeiter in Saarbrücken, die die endgültige Entscheidung über den Streik treffen sollte, wurde nach ein» einhalbstündiger Beratung abgebrochen und auf heute vertagt. Es fand e'ste ziemlich er­regte Debatte für und wider den Streik statt. Bei Abbruch der Verhandlungen waren noch etwa dreißig Delegierte zum Wort gemeldet.

Für und gegen den Streik.

(Privat-Telegram m.)

Saarbrücken, 30. Dezember.

Gestern nachmittag tagte hier die Revier­konferenz der Christlichen Gewerkschaft, um über einen enb gütigen Beschluß in dem Bergmannsstreik zu beraten. Erschienen waren dazu auch von der Zentrale der Christ­lichen Gewerkschaften der Abgeordnete Gies- bert und der Generalseftetär der Christlichen Gewerkschaften Stegerwald. Die Arbeiterdele­gierten, etwa vierhundert an der Zahl, waren zum größten Teil für den Streik, aber die Ge­werkschaftsführer, vor allem Gießbett und Ste­gerwald, erklärten sich gegen den Streik. Die ganze Versammlung verlief resultatloS. Ma« beschloß, die Konferenz heute vormittag weiter tagen zu lassen und erst dann einen enb gütigen Beschluß zu fassen. Aller Voraus­sicht nach wird in der heute tagenden Revier­konferenz ein Beschluß gefaßt werden, der dem Saarrevier den wirtschafttichen Frieden er­hält.

Die FriedensanSfichten mehren sich.

Die bekannte Erklärung der Bergwerks- dlirektion soll heute an alle Bergarbeiter auf den fiskalischen Saargruben zur Verteilung ge­langen. Wie verlautet, ist die Leitung des Vereins christlicher Bergleute nicht abge­neigt, auf Grundlage der jetzt veröffent­lichten Erklärung den Frieden einem Streik vorzuz.ehcn. Auch aus Bergarbeiterfteisen hört man bestätigen, daß mit dieser Erklärung der Verwaltung die Frage der Arbeitsordnung eine Lefvisdigcnde Lösung gefunden habe; nur bezüglich der Lohnfrage fordere man noch eine genauere ziffernmäßige Zusage.

Die neuesten Eviouage-Affären.

Auf der Spur einer Spionogebande.

Ein Privatteleqramm meldet uns cu6 Breslau:

Die hiesigen Behörden sind einer wohlorga «Merten Bande von ©»innen auf die

Spur gekommen, die in russischen Diensten stan­den. Etwa dreißig Personen, Deutsche und Russen, sind verhaftet worden. Aus den beschlagnahmten Korrespondenzen geht der Plan h-rvor, im Falle der Mobilmachung alle Eisenbahnbrücken in der Nähe von Breslau in die Luft zu sprengen. Der aus dieser Entdeckung sich ergebende Hochverratsprozetz wird außerordentlich umfangreich werde«. Zum Untersuchungsrichter ist seitens des Reichsge­richts Landgerichtsdirektor Dr. K o w a l k von hier bestellt. .. Ein weiteres P r 1 v a t - Te­legramm meldet «ns aus Verona: An der italienisch-österreichische« Grenze sind zwei österreichische S p i o n e in dem Augenblick ver­haftet worden, als sie versuchte«, eine Wache zu bestechen, um in ein Fort einzudringcn. Wie verlautet, sind die Verhaftete« österreichische Offiziere, die sich in Verkleidung befanden.

Sie Politik Des Verbrechens.

Das Ende des Dhnamitarden -Prozesses.

Am letzte« Sonnabend ist vor dem Schwur, gericht in Indianapolis in Nordamerika der Senfativnsp ro ze ß gegen die Dyna­mit ar den von Dos Angeles und ihre Hel­fershelfer zu Ende gegangen, nachdem die Ver­handlungen dieses Riesenprozesses bereits über drei Monate gedauert hatten. Achtunbdreißiq der Angeklagten wurden schuldig gespro­chen. nachdem bie Hauptverbrecher bereits im vorigen Jahr verurteilt worden waren. Der Prozeß hat die unglaublichen Zustande im amerikanischen Partcigetriebe in erschreckender Deutlichkeit erkennbar werden lassen.

Das Dhnarnitarden-Komplott.

(Telegraphischer Bericht.)

Rewyork, 30. Dezember.

Der Monstroprozeß gegen die Mitschuldigen der Brüder Mac Namara, deren Dhna- m t tatte«täte auf Drücken und Häuser ganz Amerika ein Jahr lang in Atem hielten, ist am Sonnabend zu Ende gegangen. Rach dreimonatiger Prozcßdauer sprachen in Jndia- noholis die Geschworenen achtunddreißig Gewerkschaftsführer schuldig, an einem Kom. triott zur Verübung von Dynamit, verbrechen beteiligt gewesen zu fein. Di« Attentate richteten sich gegen die Gesellschaft zur Ausführung von BrHckestbauten und gegen mehrere andere Werke, die rtichtorganisiert« Arbeiter beschäftigen. In der Utteilsbegrün- dung wird ausgefiihrt, daß die Angeklagten ei. Ne ganze Reihe von Attentaten begangen und sowohl Millionenwerte wie auch zahl, reiche Menschenleben vernichtet hät­ten. Ferner wird den Angeklagten auch zur Last gelegt, an dem Attentat gegen das Ge­bäude der Times in Los Angeles teilg<nommen zu haben, das im Jahre 1910 begangen wurde, und bei dem achtnndzwanzig Men­schen de« Tod sanden. Die Haupiurhe- ber dieses Anschlages, die Brüder Mac Rama, ra sind bekanntlich bereits im Vorjahre abge­urteilt worden. Unter den heute für schuldig Befundenen befindet sich der Präsident Ryan und der Vizepräsident Butler der Brückenbau- arbeitergewerkschaft sowie mehrere

hervorragende Gewerkschaftsbeamte Im ganzen erfolgten nur zwei Freisprüche. Die Urteilsverkündung wird in der nächsten Woche erfolgen. Der ganze Prozeß basiett auf dem Zeugnis eines gewissen Mac Manigal, der ursprünglich selbst angeklagt und für sckul- dig befunden worden war. Da aber Mac Ma­nigal als Staatszeuge auftrat, entgeht er nach amerikanischem Gesetz der Strafe. Er war sei­nerzeit die rechte Hand der Brüder Namara und führte die meisten Attentate aus. Seine Enthüllungen über die Pläne der Verschworenen, die beabsichtigten, unter ande­rem die Panamakanalschleusen zu vernichten und ferner all« öffentli- chen Bauten San Franziskos »e zerstören, erregten die größte Sensation. Im Verlauf des Prozesses wurde der Schatz, meister Hockin von der Eisertarbetterunion vom Staatsanwalt aI8 ein in Diensten der Unter» nchmer stehender Spion entlarvt. Die Ver­nehmung der weit über fünfhundert Zeu­gen ergab, daß die Arbeiter - Organi­sationen den Attentaten vollkommen fern- gestanden haben und daß die Schuld daran lediglich bei einigen wirren Köpfen zu suchen ist, deren Führer die bereits im vorigen Fahre verurteilten Brüder Mac Namara waren.

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Die Entlarvung der Verbrecher.

Der jetzt zu Ende gegangene Prozeß weckt die Erinnerung an jenen großen Prozeß des vergangenen Jahres, dessen Hauptangeksayter der damalige Sekretär der Internationalen Bereinigung der Brücken- und Struktureisenar. bettey. die ihren Sitz in Jndianodolis bat.

beruf«r gewesen, die Erinnerung an die Tage bismarck'scher Größe in uns wieder lebendig werden zu lassen, wenn das Schicksal ihn nicht in die FeM desNachgeordneten" gebannt, sondern seiner Tatkraft den G i P s e l der Wrr-

kensmögNchkeit zugewiesen hätte. Manche Cnt- iäuschung. die der beim Einzug in die Wil­helmstraße froh und hoffnungvoll als starker Mann begrüßte Nachfolger Wilhelm von Schoens uns in den zwei Jahren fe tter Tätig­keit als Leiter der auswärtigen Politik der Nation bereitet, ist in ihren eigentlichen Ur­sachen wohl mehr auf die Einwirkung h öhern Willens und äußrer Beeinfluss fung, als auf Mängel im System Kiderlen- scher Staatskunst zurückzuführen, und Kiderlen- Waechter, der nie zu Denen gehörte, die im sorglich verschlossnen Kämmerlein Trübsal- Zähren weinen, hat's oft genug bitter beklagt, daß sein Arm immer bann von stärker« Mächten beengt und gehemmt ward, wenn ein entscheidender Schlag zu führen war.

Ms der .Scherz von Agadir" die fo männ­lich-stark begonnene Marokko-Aktion zum üblen Schlußakt brachte, ist gegen den Staatssekretär des AuSwärtiaen Amts der Vorwurf erhoben toorben, er habe die Gefahr eines Kriegs her- aufbeschworen, ohne bei der Abmessung feiner Taktik die letzten Konsequenzen der Campagne berücksichtigt (oder auch nur geahnt) zu haben. Damals ist die Wahrheit im Lärm deS Tags und im Streit der Parteien untergegangen; wenn aber in spätern Tagen einmal die Ar. ch>iv e reden dürfen, wird den Nachlebenden erkennbar werden, daß nicht Krderlen-Waech- tet es gewesen ist, der in banger Stunde das ,Panther"-Kähnchen aus Agadir heimberief, sondern daß in jenen Tagen Einflüsse in die Schicksal-Gestaltung deutscher Reichpolttik hin- einspielten, bie dem Machtbereich des Staats- sekretärs im Auswärtigen Amt und selbst dem von der Erkenntnis der Verantwortlichkeit ge­kräftigten Arm des Kanzlers weit entrückt waren. Alfted von Kiderlen-Waechter ist von uns l07'berufen worden in einem Augenblick internationaler Sorge; er sah die Weihnacht­tage seines letzten Lebensjahrs noch verdunkelt von den Schatten der Gesahr, aber seiner Da­seins letzte Stunden durste (ihm unbewußt vielleicht) doch die Erkenntnis verklären, daß in den Tagen der schweren Strife, die Europa soeben durchschauert. Deutschlands Friedens- wisse manche Gefahr gebannt, manche Sorge gemildert hat. Und daß dies möglich war, dankt das Reich dem nun Entfchlafnen, der auf dem Weg zur Höhe vom Ruf des Todes überrascht wurde ...! F. H.

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Kiderlen-Waechters letzte Stunden.

Di« Krankheit des Staatssekretärs.

(Privat-Telegram m.)

Stuttgart, 30. Dezember.

Hebet bie letzten Lebenstage des Staats seftetärs von Kiderlen-Waechter wird bekannt: Als der Staatssekretär am Freitag abend von Herzschwäche befallen würbe, rief man sofort ben Königlichen Leibarzt Gutzmann, bet rasch bie Gefahr beseitigte. Trotz- bem beriefen die Angehörigen den Professor von Krehl aus Heidelberg, bet bezüglich bes HerzzustanbeS bes Staatssekretärs Befürchtun­gen hegte. Dix beiben letzten Tage verbrachte Herr von Kiberlen leiblich, sobaß man an eine ernste Gefahr nicht glaubte. Kurz vor vier Uhr heute früh wurde der Staatssekretär aber er­neut von einer schweren Herzschwäche

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Dienstag, 31. Dezember 1912

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