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stigte das Querfeldeinlaufen ungemein und hatte auch ein zahlreiches Publikum nach Jhringshaufen geführt, das mit Span­nung dem ersten Debüt des Querfeldeinlaufens im Casseler Sport verfolgte. -h-

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Telegramm aus Berlin meldet, zwei län­gere Urbungsfahrten. Beim ersten Aufstieg be­fanden sich Vize-Admiral Dehnhardt und der Reichstagsabgeordnete NoSke in der Gondel. Die Fahrt ging über Berlin und Spandau bis nach Potsdam, wo der Lustschiff- hafen überflogen wurde. Nach zweistündiger ffi.rte tHXä Schiff zurück, um einen zwei­ten Ausstieg mit dem Staatssekretär T i r p i tz dieser Fahrt kehrte das Luf^ schiff in die Halle zurück.

< Frankreichs Luftmacht an der Grenze. Eme Quadrille von sechs Zweideckern wird, wie uns aus Paris gemeldet wird, zur provi­sorischen Deckung sofort nach Na netz gesandt werden. Sobald die Reformen an Personal und Material es gestatten, wird dieselbe durch «ne Quadrille von sechs Aeroplanen mit je hundert Pferdekräften ersetzt. Jeder Apparat wird drei Per fönen tragen können. Diese Flugzeuge gleichen denen, die schon bet den letz­ten Manövern Verwendung fanden

£ Der Sport in Rotenburg. Am Sonntag veranstaltete der Rotenburger Ballspielverein seine diesjährige Herbstfeier. Am Nachmittag wetteiferten die erste und zweite Mannschaft auf dem Spielplätze der Seewiese, um sich ge­genseitig Tore einzubringen. Den Abend be­schloß ein Tanz.

< DieHansa" auf dem Templiner See. Eine interessante Wasserlandung vollführte gestern, einem Telegramm aus Berlin zu- folge, das dort stationierte Zeppe.lin-Lustschiff Das Luftschiff unternahm gestern fnrh eine Rundfahrt. Am Nachmittag landete es bei einer zweiten Fahrt, die es unternahm, auf dem Templiner See. Alsbald trat ein Motorboot in Aktion und zog den Luftkreuzer ans Ufer. Dann letzte der Luftkreuzer die Fahrt fort.

< Das Marinelustschiff auf der Fahrt. Am gestrigen Montag unternahm das Reichsma- rmelnftschiffL. 1", wie uns ein Privat-

Am Sonntag sah man in Cassel nur ern Ligaspiel. Es trafen sich auf dem Sportplätze an der Frankfurter Straße die Cas- seler Herkules und der Gießener Sportverein. Das Resultat war 3:0 zugunsten Herkules. Gie- ßens Mannschaft enttäuschte sehr. Nur der Shirmer zeigte zeitweise gute Leistungen. Der Schiedsrichter war hier seiner Aufgabe durch­aus gewachsen. Casseler Fußball-Verein spielte gsstern mit stark geschwächter Mannschaft gegen die Bielefelder Arminia in Bielefeld. DaS Spiel verlief mit einem Resultat von 4:4 un- enWeben. Auf dem Sportplätze an der Hasen- brucke schlug Einttacht-Cassel den Ballspiel-Klub Sport knapp ntti 2:1 Toren. Das Spiel war durchaus ausgeglichen. Hermania-Cassel spielte auf dem großen Forste gegen die Mündener Vlttoria und gewann sehr sicher mit 4:2 Toren.

überlegenen Sieg erzielte Adler-Rothen- dttmold 1. gegen Union 1. mit 10:0 Toren ?2Memeinde 48, zweite Mannschaft, hatte die sechste Mannschaft des C. F.-V. zu einem Ptt- vatspiele eingeladen. Unerklärlicherweise traten hier dre Turner nicht an. Weitere Resultate

F.-V. Schüler-C. F.-V. Jugendmann­schaft 4:1, C. F.-V. 5.-Wehlheiden 09 2. 3:2, C. F.-V. 6. - Sportftennde 2. 4:0.

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Querseldeinlause« in Kassel.

Bon England, dem klassischen Lande deS Sports, ist eine neue Sportart über den Kanal gekommen und hat in Deutschland rasch Auf­nahme gefunden. Die englische Bezeichnung -croeß country hat die deutsche Uebersetzung Querfeldeinlaufen erhalten, und die­ser Name enthält alles, was der neue Sports­zweig bezweckt. Sonntag wurde das Querfeld- einlaufen auch in Cassel eingeführt. Es war der Sportklub .Herakles", der es übernom- toen hatte, Cassel damit bekannt zu machen.

Hebet Stock und Stein...!

(Von unfern Sport-Mitarbeiter.)

CaffÄ, 10. Dezember.

An den Schießständen bei Jhringshau- sen sammelten sich am Sonntag zweiund­zwanzig Mitglieder des Casseler Sportklubs Herakles" zum Querfeldeinlaufen. Dann er­folgte der Statt und rasch eilten die Läufer ins Tal hinab. Heber Gestrüppp und gefrorene Lachen, über Gräben und alle Hindernisse hin­weg ging es ins Schockttal zum Kragen- hofer Viadukt. Hier wurde gewendet und dann fast derselbe Weg wieder zurückgeleat, den Berg empor, ungeachtet der immer neuen Schwierigketten, die das Gelände bereitete. Dreitausend Meter betrug die Strecke, die von den im leichten Spottanzug Dahineilen- den durchmessen wurde. Als Erster erreichte Wilhelm L e ck e das Ziel. Er hatte zur Bewäl­tigung dieser drei Kilometer 15 Minuten, 35 und eine Fünftel Sekunde benötigt und hatte einen Borsprung von zehn Metern vor Heinrich Haßler. Dann folgten Andreas Wachenfeld, Katt Behrend und Fritz Schäfer, sowie andere Läufer, die durchgehalten hatten. Vierzehn Läu­fer erreichten das Ziel. Alle hatten die Anfor­derungen. die an einen Leichtathleten gestellt werden müssen, vollauf erfüllt, und der Spott- llubHerakles" hat mit diesem Lauf gezeigt, daß in seinen Reihen nicht nur Interesse für die Schwerathletik, sondern auch für die Leicht- 1 athletik vorhanden ist. Der Vater des Gedan­kens war Herr Hartung. Den Siegern aber 1 winken goldene und silberne Kränze als Preise. Das herrliche Winterwetter, das Sonntag den ganzen Tag über anhielt, begün-

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