Einzelbild herunterladen
 

Krieg und Krise

chlag ab, um nach dem Echo ihre Taktik ein- zurichien. Und überm Haupt des Kanzlers zieht sich das Gewölk zusammen!

Ein Privat-Telegramm meldet «ns ans Wien: Hier ist das Gerücht verbreitet, der österreichische Generalstabschef Feldmarschallentnant von Schemua sei abermals nach Berlin abgereist, um mit dem deutschen Generalstabschef zu konferieren. Zugleich heißt es, der frühere Generalstabschef und jetzige Armee. Inspekteur Freiherr Konrad von Hötzendorff habe sich nach Berlin begebe«.

eine versöhnliche Haltung zu zeigen. So­lange diese dominierende Stellung der MUUärpartei in Belgrad andauert, kann von einer Entspannung der Lage, soweit die zwischen Oesterreich-Ungarn und Serbien schwebenden Fragen in Betracht kommen, nicht die Rede sein.

Die Friedens Verhandlungen.

(Privat-Telegramm.)

Sofia, 7. Dezember.

Aus Tschataldscha kamen am Freitag abend der Sobranje-Präsident Danew und der Finanzminister Theodoroff hier an, wor­auf die Delegierten zu den Londoner Friedens­verhandlungen ernannt werden sollen. Die Teilnahme des Ministerpräsidenten G e s ch o w an den Friedensverhandlungen erscheint im­mer wahrscheinlicher. Ferner wird hier die Ankunft des Königs Ferdinand in die­sen Tagen, vielleicht Sonntag, erwartet. Man hofft, daß Griechenland noch vor Beginn der Londoner Beratungen das Protokoll des W a f - fenstillstandes unterzeichnen werde. Aus Eetinje wird berichtet: Die Pforte bat den hie­sigen deutschen Gesandten, den Kommandanten von Skutari von dem Abschluß des Waffenftill- standes zu verständigen. Heute wird ein monte­negrinischer Parlamentarier das Schreiben des deutschen Gesandten dem Kommandanten in Skutari überbrmgen. Tie Londoner Friedens­unterhandlungen sollen nicht länger als drei

Der Kronprinz bei Mottke.

. (Privat-Telegramm.)

Berlin, 7. Dezember.

Wie die Berliner Neuesten Nachrichten er­fahren. hatte der Kronprinz gestern eine Besprechung mit dem Chef des General- stabS, General von Moltte. Wie dasselbe Blatt weiter erfährt, hat die Kommandantur von Berlin angeordnet, daß von nun ab vor dem Zimmer deS Chefs der Eisenüahnabtei lung im Großen Generalftab. in dem auch die Aufmarschlinien bearbeitet werden, ein N a ch t- p osten Aufstellung zu netzwen hat, der mit fünfzehn scharfen Patronen ausgerüstet ist und das Recht des Waffengebrauchs besitzt. Die Gründe zu dirser Maßnahme sind nicht be­kannt, man vermutet, daß auch hier Spio- n a g e im Spiele ist. (Tie Verantwortung für diese Nachrichten mutz genanntem Blatte über­lasten bleiben. Fest steht Hur, daß der Kron prinz mit seiner Gemahlin erst in der vergan­genen Nacht kurz nach elf Uhr nach D a n z i g zurückgereist ist.)

Kaiserbesuch in London?

(Privat-Telegramm.)

London, 7. Dezember.

In unterrichteten Kreisen verlautet, daß der DrutscheKaiser beabsichttgt, auf privatem Wege dem Kön g Georg zu verstehen zu geben, daß er in Begleitung der Kaiserin einen Besuch in England zu macken wünsche, sobald die Verpflichtungen des Königs einen solchen Besuch angängig erscheinen lasten Die persönlichen Beziehungen zwischen dem Kaiser und dem Kön ge waren stets die besten, und die Besserung indem politischen Der- HSltniS -wischen Deutschland und Großbri­tannien, die während der kürzlichen diplomati­schen Verhandlungen in bemerkenswerter Weise in Erscheinung trat, ist durch die Verwickelun­gen und die delikate Lage im Orient von gro­ßem Einfluß gewesen. Durch einen Höflich- keUSav, wie er vom Kaiser in Vorschlag ge­bracht wurde, doch noch nicht offiziell bekannt gegeben ist, würde in noch weit größerem Matze eine E n ts p a n n u n g der Situation zur Tat­sache werden.

Der »Privatier von Villa Malta*, der vor» dem auf dem Stuhl des Kanzlers saß und den (im Bund mit den Freunden ostwärts der Elbe) dieselbe Hand von seinem Sitze hob, die jetzt drohend gegen Theobald von Beth-- mann Hollweg sich reckt, hat gestern in der Stille des Vatikans Pius dem Zehnten seine Aufwartung gemacht. Nicht zum ersten Mal eit seinem Abschied von der Wilhelmstraße, aber doch recht unvermittelt und ohne sicht­baren Anlaß. Sollte Bernhard Bülow gestern, vom Nachfolger im Amt gebeten, wirklich mit dem Oelzweig des Friedens in der Hand zum -Kabinett päpstlicher Heiligkeit geschritten ein, um den drohenden Kampf im winterlich- kalten Heimattand zu hindern? Als überm vierten Kanzler die Sonne der Huld noch in trahlender Mittaghöhe funkelte, war der Mi­nister von Bethmann Hollweg der von sonnig­ster Hoffnung umkoste Schüler seines Meisters; war's noch, als an Bord derHvhenzollern* Bernhard Bülows Abschiedstunde schlug und stieg, als der Meister gegangen, zum Kanzler­stuhl empor, als vom scheidenden Vorgänger der Majestät warm Empfohlner. Seit jenem Tag, der das fünfte Kanzlertum schuf, hat allerdings manches sich gewandelt, und niemand Wird heut noch geneigt sein, den Mann am Steuer der Reichpolitik Bülows pietät-erfüllten Schüler zu nennen; am wenigsten sicher der ein­stige Meister selbst, der unter des Nachfolgers Hand sein Lieblingswerk in Trümmer zerstie­ben sah. Und dennoch? Hat Bülow, den' in den Tagen seiner Kanzlerschaft des Zentrums Argwohn nie aus dem Äug' gelassen, für den Erben im Amt den Canossa-Gang zum Vatikan unternommen, um ... noch das Morgenr"! des

Tags von Philippi" (das er einst, schei­dend, vorausgesagt) mit glückstrahlendem Auge zu schauen...? F. H.

Achtzehn russische Korps mobil i

Eine Petersburger Meldung bringt die sensationelle Nachricht, daß Rußland die eifrigste« Dovberitungen für alle Even­tualitäten trifft und der Generalftab fast ununterbrochen arbeitet. In wenig-n Tagen werden achtzehn volle Armeekorps an der Westgrenze zum Aufmarsch kon­zentriert sein. Diese Nachrichr stammr aus durchaus zuverlässiger Quelle und beweist zum mindesten, daß die europäische Gefahr zurzeit noch keineswegs vermindert ist.

Wochen dauern. Wenn nach Ablauf dieser Frist der Frieden nicht unterzeichnet wird, so« der Krieg wieder ausgenommen werden.

Das Schicksal des BalkanSundes. 1

(Privat-Telegramm.)

Sofia, 7. Dezember.

Bis zum Beginn der Londoner Friedens­verhandlungen wollen, wie man hier versichert, bie Regierungen des Balkan-Bierbun- des volle Einigkeit unter sich über jene Forderungen erzielen, die gleich in der ersten Sitzung als undiskutaüel vor^nlegen wären. Die Pforte ihrerseits rechnet daraus, daß die kontrollierende Einflußnahme der Großmächte ich stark genug erweisen werde, um einen vor­zeitigen Abbruch der Verbandlrmgen zu ver­hindern. Im Gegensatz zu diesen Nachrich­ten liegt heute aus Konstantinovel hier folgende Meldung vor: Wie verlautet, herrscht auf der Pforte die Auffassung vor. daß Griechenland das Balkanbündnis aufgeben wird, um fick wieder mehr der Türkei zu nähern. Es wird ferner versichert, daß die hellenische Regierung an die Pforte mit dem Vorschlag herangetreten fei, mit ihr direkt wegen eines Friedens­schlusses zu verhandeln. Ferner wird bekannt, daß die Griechen den bulgarischen General Theodoroff aufgefordert staben, die b ul g a r i - scheu Truppen aus Saloniki zurückzn- ziehen, wodurch der bestehende Lonflitt noch verschärft worden sei.

Londoner Dezember-Stimmung.

(Privat-Telegramm.)

London, 7. Dezember.

In hiesigen politischen Kreisen betrachtet man die internationale Lage sehr optimi­stisch. Auch hinsichüich des Ausganges der Friedensunterhandluugen hegt man große Zuversicht auf eine befriedigende Lösung der Streitfragen. Es ist wahrscheinlich, daß die Besprechungen zwischen ben Friebensbelegier- ten mit ber Botschafterkonferenz zu- fammenfallen. Der Konferenzvorschlag Sir Ed­ward GreyS istvonallenGroßmächien angenommen worden: namenttich hat zwischen B er l in. Wie» und Rom einerseits und London anbererfeitS ein reger Notenwech­sel stattgefunden, ber »och fortgesetzt wird. Wie verlautet, werden die drei Mächte in einer Kol­lektivnote ihren Standpunkt zu der Botschafter- konserenz sowie die von timen zu machenden Anträge klarlegen. Der heutige Standpuuft der österreichischen Regienmg gilt als sehr fried­fertig und nicht im Gegensatz zu der engli­schen Polsttik stehend. Unter diesen Umständen erachtet man e8 in englischen volitischne Krei­sen als sicher, daß die internationale Krise baldigst eine allgemein befriedigende- stmii erfahren wird.

Ahnt Herr von Bethmann Hollweg, welch' Verhängnis er beschworen, als er deS Zentrums Mannen auf den Plan gerufen? Größere, die vor ihm auf dem Stuhl des Kanzlers saßen, haben's in der Fügung eignen Schicksals er­fahren, was es heißt, Windthorst oder Spahn aui dem Kriegpfad zu wissen, und was einen Bis marck und Bülow mit Sorgen erfüllte, wird auch der Philosoph von Hohenfinow nicht be­lächeln wollen: Mag im Reich der Deutschen der Spuk des religiösen Fanatismus auch noch so ost als dunkler Aberglaube verspottet wer­den. Wir wissen nicht, welchevatikanische Persönlichkeit" den Rom-Chronisten der Täg­lichen Rundschau beauftragt hat, auszuplau- dern, was in den Seelen der Grollenden sich regt und welches Kampfziel der zur höchsten Erregung gestachelten Leidenschaft vorm Auge schwebt; vielleicht hat der Mann, ber das Ge­heimnis einer ttaulichen Plauderstunde durch den Blitz des Drahts zum Norden tragen ließ, die Farben etwas stark und grell gewählt und als Wirklichkeit erkannt, was eben erst dem Keim entsprossen: An der Tendenz der heut herrschenden Stimmung, an der Erbitte­rung des Zentrums und an dem brennenden Verlangen die erfahrne Kränkung nächstenlieb zu r ä ch e n, braucht indessen nicht gezweifelt zu werden, und es ist nicht ohne psychologischen Reiz, zu erfahren, daß der römische Gewährs­mann des Rundschau-Korrespondenten die Not­wendigkeit der Beseitigung des fünften Kanz­lers mit dem Hinweis auf das Ansehen der Zentrumspartei (das durch Taten­losigkeit gegenüber dem frevelnden Mann auf der Ministerbank gefährdet werde) begrün­det hat. Noch weiß man nicht, welche Fäden sich zwischen Spahn und Sani 6 spinnen: Die Konservativen warten den ersten Wetter-

Die heute mittag ans Wien vorliegoenden Meldungen bringen noch keine Bestäti­gung der vorstehend verzeichneten Gerüchte. Von offiziöser Seite wird zwar bestritten, daß eine abermalige Reise des österreichischen Generalstabschefs nach Berlin erfolgt sei, doch werden in Wien diese Dementis nur in dem Sinne ausgefaßt, daß die amtlichen Stellen al­les verhüten wollen, waS irgendwie geeignet sein könnte, neue Unruhe zu wecken. An der Tatsache der Reise der beiden hohen Mili­tärs nach Berlin wird dagegen in unterrichte­ten Kreisen nicht gezweifelt. Interessant sind im Zusammenhang mit die>sen Mitteilungen auch folgende Meldungen:

Sie ©elfter, bie er tief...!

Sine römische Stimme gegen den Kanzler; ein Besuch des Fürsten Bülow im Vatikan.

Der römische Korrespondent der Täglichen Rundschau depeschiert sei­nem Blatte, eine vatikanische Per­sönlichkeit habe ihm erklärt, die Tage derKanzlerschaftBethmann Holl» Wegs seien gezählt. Er müsse gehen, weil er verantwortlich sei für den Zesuiten « Beschluss des Bundesrats «nd wegen der lächerlichen Drohun­gen mit dem Abbruch der diploma­tischen Beziehungen Preußens zum Vatikan.

Ci« Privat-Telegramm meldet uns aus Rom: Der Papst hat gestern Nachmittag den ehemaligen dentschen Reichskanzler FürstenBülowmit Gemahlin in Audienz empfangen. Man versichert, daß dieser Besnch bezwecke, den im Reichstage enge» kündigte« Sturm des Zentrums zu verhüten. Vo« auderer Seite wird behauptet, der Besuch Bülows fei ein persönlicher Höfiichkeitsakt gewesen.

Daß mit den Spänen, die am letzten Mitt­woch beim Spahn-Intermezzo im Reichstag flogen, der Kamps des Zentrums gegen den Kanzler nicht abgetan sein werde, war vorauszusehen, und Herr Gröber, dessen kriegerischer Lendengürtung man schon am Don­nerstag mit heimlichem Bangen entgegensah, hat denn auch gestern mit erregung-durchzitter- ter Stimme angekündet, daß der Kampf bis zum Ende geführt werden soll. Das heißt mit an­dern Worten: Das Zentrum, von Bundesrat und Kanzler in seinen heiligsten Empfindungen gekränkt, schwenkt in die Reihen der Oppo­sition ein, Herr Peter Spahn tauscht mit dem Genossen Georg Ledebour brüderlich Hand­schlag und Wangenkutz und die Herren Adolf Gröber und Arthur Stadthagen fordern, in stol­zer Heldenvose auf die Keule parlamentarischer Macht gestützt, das Bethmann-Jahrzehnt deut­scher Reichpolitik in die Schranken! Tie Schat­ten der Bülow'schen Block-Aera steigen ans der Versenkung empor, die Schreck-Fabel vom schwarz-roten Bund wird wieder lebendig, und von allen engenden Banden frommer Scheu be­freit, marschiert die Hertling-Spahn-Armee in geschlossner Front gegen den Kanzler. Das führende Blatt der Partei, die BerlinerGer­mania", hat zwar erklärt, das Zentrum werde auch im Rüstzeug der Opposition seinen Pflich­ten als staaterhaltende Partei mit unverminder­tem Eifer gerecht werden, aber zwischen den Zeilen dieser schwichtigenden Kundgabe war deutlich der Hoffnung Raum gegeben, daß es Herrn Spahn und seinen Getreuen bald er­spart bleiben möge, der Politik bei fünften «anzlers Vorspann zu leisten.

Die internationale Lage.

(Privat-Telegram m.l

Wie«, 7. TezemLer-

Bo« einer dem Auswärtigen Amt nahe­stehenden Seite wird erklärt, daß die inter­nationale Situation keine Veränderung erfahren habe, da die Haltung Serbiens Oesterreich - Ungarn gegenüber immer noch die gleiche bleibe. Die Militärpartei in Serbien, die den berechtigten Anfprüchen der habsburgischen Monarchie nach wie vor feindlich gegenübersteht, hat noch immer den maßgebenden Einfluß, und auch die wiederholten Mahnungen Rußlands zur Mäßigung haben bisher keine Wirkung in Belgrad gehabt, wenn auch einflußreiche serbische Staatsmänner «tretet sein würden.

Umn-Wena-Wefer-Rordsee. Don der Donau zur Nordsee; ein Kanalpro- fett von hundertdreitzig Millionen Mark; der Main-Werra-Kanal u. der Weg zur See.

(Von unserm Mitarbeiter.)

Wie wir berichtet haben, war dieser Tage tu Eisenach der Verein für die Schiffbar» machung der Werra versammelt, der sich um die Förderung der heimischen Wasserweg. Projekte grobe Verdienste erworben hat. Tie Beschlüsse der Eisenacher Tagung lassen hassen, daß es gelingen wird, das Projekt der Werra. Schiffbarmachung in absehbarer Zeit zu ver- wirklichen. Von unterrtch t e ter Seite wird uns nun im Anschluß an die Eisenacher Verhand­lungen über die weitausgreifende Bedeutung der heimischen Wafserstratzen-Pläne geschrieben:

Als ber Rhein-Leine-Kanal enblich glücklich unter Dach und Fach war, wurde in ben an ben Kanal interessierten Kreisen ernstlich die Frage erwogen, ob bte Weser auch genug Wasser sühre, um den Kanal speisen zu können. Die angestellten Untersuchungen ergaben, daß das nicht der Fall sei, und es wurde infolge­dessen beschlossen, die große Talsperre an der E d d e r bei Hemsuri zu bauen. Diese Sperre war zunächst auf einen Inhalt von rund 175 Millionen Kubikmetern bemessen worden. Die Berechnungen ergaben jedoch, daß zur Speffung des Kanals ein Wasseraufstau von mindestens 200 Millionen Kubikmetern erforderlich sei. Deshalb fah man sich nach wettern Talsperren um und brachte eine solche an der D iemel in Vorschlag. Diesem Projekt wurde zunächst auch näher getreten, als aber die geologischen Unter­suchungen im Eddertalbecken ergeben hatten, daß man dieses durch Erhöhung ber Plante« Sperrmauer auch aus den Inhalt von 202 Mil­lionen Kubikmetern bringen könne, liefe man die Diemeltalfperre sollen. Aber der trockene Sommer von 1904 lehrte, dafe die Weser so we- n:g Wasser führte, dafe nicht einmal bie Per­sonendampfer mit dem außerordentlich geringen Tiefgang fahren tonnten. So wurde denn der Plan der Diemeltalfperre wieder auf­genommen und die Ausführung ber Anlage be­schlossen. Doch auch die 45 Millionen Kubik­meter Wasser dieses Staubeckens genügten gewissen Kreisen ber Weserschiffer nicht, und sie sahen sich nach wetteren Gebieten um, die für Anlage von Staubecken geeignet seien. Solche Gebiete sanden sich in großen Mengen vo.r,

im Oberlauf der Werra.

Sollte aber nun das aufgespsicherte Wasser au8 diesen Sperren den langen Weg bis Münden nutzlos hinuntersließen? So tauchte denn der Gedanke auf, die Werra, die in früheren Zetten schon von Wansried an schissbar gewesen war, zu kanalisieren, und es bildete sich vor nunmehr sechs Jahren de; Verein für Schiffbar- 1 machung der Werra. In diesen fechS 1 Jahren hat der Verein außerordentlich fleißig gearbeitet. Die Firma Hovestadt und Contag . in Berlin wurde beauftragt, Untersuchungen anzustellen und einen KoÜerianfLteL einer Ka-

Rummer S.

Fernsprecher 951 und 952.

Sonntag, 8. Dezember 1912.

Fernsprecher 951 und 952.

*

3. Jahrgang.

Casseler NM Nachrichten

Abendzeitung

Casseler Abendzeitung

Die «affe!« Neueftca Nachrichten «rfchetnen wöchentlich sechsmal und zwar afcenbä. Der abetmementtoret# «tragt monatlich 60 Pfg. bei freier Zustellung in» Haus. Bestellungen werde« jederzeit «en der Geschäftsstelle oder den Boten entgegengenommen Drucker et, Verlag und Redaktion: Schlachthofftraße 28/30. Sprechstunden »er Redaktion nur von 7 bis 8 Uhr ödend» Sprechstunden »er Auskunsi Stelle: Jeden Mittwoch und FreUag von 6 bis * Uhr abend» Berliner Vertretung: SW. Friedrich«! 16, Televhon: Amt Moritzplah 676.

Jnserttonspreise: Die sechsgespalten- Zeile für einheimisch« Geschäfte 18 Pfg., für aus' wärtige Inserate 25 Pf Reklame,eil« füp einheimische Gefchifte 40 Pf, für auswärtige Geschäfte Pf. Ginfache Beilagen für die Gesamtauflage werden mit 5 Start pro Tausend be­rechnet. Wegen ihrer dicht«, Verbreitung in der Residenz und der Umgebung sind die Dasseler Neuesten Nachrichten etn vorzügliche» Jnsertionsorgan. Geschäftsstelle: Kölnische Straß- 5. Berliner Vertretung: SW, Friedrichstraße 16, Telephon: Amt Moritzplad 676