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immer noch am Wege lauert. Das Alles ist typisch für die Zustände innerhalb der Sphäre deutscher Reichpolitik, ist ein deutliches Charak­teristikum der herrschenden Verwirrung und präsentiert sich als Merkmal eines scharfen

nächster Zeit entscheiden müssen, ob die Balkan- krise gelöst werden kann.

Belgrad, 4. Dezember.

Man hat hier noch immer den Eindruck, daß eine einflußreiche Partei dahin strebt, Oester­

30000 »WM

verzeichnen die Casseler Neuesten Nachrichten bei Beginn ihres dritten Jahrganges. Diese Ziffer repräsentiert die Summe der zahlenden Abonnenten. Die Auflage der Casseler Neuesten Nachrichten ist beträchtlich höher. Aber nicht die Auflage, sondern allein die AbonnenLenzahl, also die Zahl derjenigen Bezieher einer Zeitung, die das Abonnementsgeld entrichten, ist für alle erfahrenen Inserenten die Grundlage für den Jnser- tionswert eines Blattes. Die Casseler Neuesten Nachrichten hatten

am 19. November: 28515 ah lende Abonnenten,

am 4. Dezember: 30 466 zahlende Abonnenten,

also in vierzehn Tagen eine Zunahme von ea. 2000 zahlenden Abonnenten.

am Rhein noch feierlich versichert, Rußlands

kommend, niemand denke an ernstliche Kom-

reich-Ungar» zu einem aggressivenBor- gehen zu veranlaffen, das Rußland zwin­gen würde, Serbien beizustehen. Man macht sich sogar Hoffnung, daß Bulgarien in diesem

Regierung im Falle Prohaska volle Geuug- hiung verlangen und es sich dann entschei­den wird, ob die österreichische Krise rasch ver­laufen oder bis zum Frühjahr verschleppt wer­den wird.

plikationen und alles Geraune über Gefahr und Unheil entspringe der Phantasie überreizter Hirne. Man sieht: Auch das offiziöse Windfähnchen kann zwischen Abend und Mor­gen dreimal um seine Achse knarren, und was

Gegensatzes zwischen Kanzler und Staats­sekretär.

Ein paar Tage vor dem Alarmrus aus Kiderlens Kabinett hatte der Offtziosus

am Rhein noch feierlich versichert, Rußlands Falle mitgehen werhe. In diplomatischen Haltung fei versöhnlich und ctitflCjfrfiT Kreisen erwartet man, daß die österreichische

heut rosenrot und goldig, zeigt morgen sich vielleicht in düsterm Grau. Wichtiger indessen als die Psychologie der offiziösen Metha- morphose ist die Frage nach ihren Ursachen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder hat zwischen Montag und Dienstag die Situ­ation sich derart verschärft, daß Herr von Kiderlen sich verpflichtet glauben konnte, die Zauderer in Wien durch einen derben Schwa­benstreich zur Ermannung zu stacheln, oder ... es bestehen in der Beurteilung der Gefahr der Lage und in der Erkenntnis der für uns in kritischer Zeit sich ergebenden Pflichten zwischen dem Kanzler des Reichs und dem (ihmNach­geordneten-) Staatssekretär des Auswärtigen Amts unüberbrückbare und prinzipielle Ge­gensätze! Beides ist gleich unerfreulich, gleich bedenflich und gleich gefährlich, und man darf deshalb erwarten, daß der Nation end­lich klar und wahr gesagt wird, was in W i r k- lichkeit ist und was unter Umständen wer­den kann. Mit Kabalen und Kuliffenpolitik wird weder dem Reich, noch dem Frieden ge­dient, und wenn offiziöse Tinte nur dazu da ist, um die Wahrheit zu übertünchen, dann sollte man sich in der Berliner Wilhelmstraße (end­lich!) dazu entschließen, sie eintrocknen zu laffen...! F. H.

* *

Die internationale Krise.

Rach wie vor unverändert ernst!" (Privat-Teleg ramme.)

Wie«, 4. Dezember-

In hiesigen maßgebenden Kreisen wird die Situation als unverändert ernst ange­sehen. Di« heftigen Angriffe der serbischen Presse gegen Oesterreich dauern an. Die rus­sische Regierung hat zwar in Belgrad Rat­schläge zum Nachgeben gegeben, sich jedoch Oesterreich gegenüber in keiner Weife geäußert. Der russffche Gesandte Hartwig in Belgrad scheint ferne Sonderpolitik fortzusehen.

Sofia, 4. Dezember-

Der Ministerrat war gestern über drei Stunden hindurch versammelt. Die Minister gingen in ernster Stimmung ausein- anber. Es scheint, daß sich die Regierung zu einem Zugeständnis verstanden hat. liehet den Fried en mit der Türkei soll nicht in Sofia, sondern in London verhandelt werden. Die Lage ist augenblicklich an einen kritischen Punkt angelangt und es wird sich in aller­

Waffenstillstand am Balkan!

Waffenstillstand ohne Griechenland.

Was wir gestern andeuteten, ist inzwischen Wirklichkeit geworden: Der Waffenstill­stand am Balkan ist zwar zustande gekom­men, aber ohne Griechenland, das sei­nerseits den Abschluß eines Waffenstillstands ab­gelehnt hat, weil die drei übrigen Verbündeten seine Ansprüche auf Saloniki und Janina nicht anerkannt haben, lieber den gestern abend er­folgten Abschluß des Waffenstillstands erhalten wir folgende Drahtmeldung:

Konstantinopel, 4. Dezember-

Der Ministerrat dauerte gestern bis fiebe« !lhr abends «nd sofort wurden die osmanische« Delegierten von de« ge­faßten Deschlüffe« verständigt. Da mit Griechenland eine Einigung nicht zu er­zielen war, wurde der Waffenstill­stand mit unbeschrSnkter Dauer zwischen den türkische» und bulgarischen,serbische» «nd montenegrinischen Bevollmächtigte» unterzeichnet knrz «ach neu« Uhr abends.

Im Anschluß daran wird uns weiter aus Konstantinopel depeschiert: Die Hoffnung auf einen baldigen Frieden ist erschüttert. Die militärischen Kreise sind vollkommen vor­bereitet für eine Fortsetzung des Krieges. Falls ein bulgarisch-türkischer Sonderfrieden zustande kommt, wird die Türkei ihre Land- und Seestreitkräfte gegen Griechenland konzentrieren.

*

Waffenruhe mit Kündigung!

(Telegramm unsers Korrespondenten.)

Konstantinopel, 4. Dezember-

Der gestern abend abgeschlossene Waffenstill­stands-Vertrag sieht eine Waffenruhe von unbeschränkter Dauer mit achtundvier- zigstündiger Kündigung vor und enthält bereits die Grundzüge des definitiven Frie­densvertrages. Die Friedensverhand­lungen sollen unverzüglich beginnen. Trotzdem Griechenland sich weigert, die Blockade am Aegäischen Meer einzuftellen, oder auf die Ein­nahme von Janina zu verzichten, und aus die­sem Grunde dem Waffenstillstand nicht beige­treten ist, wird erwartet, daß es doch an den definitiven Friedensverhandlungen teilnehmen werde. Im türkischen Hauptquartier rüstet man für alle Fälle zu einer Expedition nach dem Epirus. Tie Entente-Mächte sollen aus Bulgarien eingewirkt haben, auch ohne

Griechenland Frieden zu schließen, da man er­wartet, daß im Falle einer Isolierung Grie­chenland bald nachgeben würde. Zuletzt ver­langte Griechenland die K a p i t u l a t i o n von Janina und dieAbtretungvonChios und Mythilene. Nach den Vereinbarun­gen des Waffenstillstandes bleibt Janina ebenso wie Adrianopel und Skutari türkisch. Die Blockade im Schwarzen Meer wird anfgehobeiz. Die türkischen Truppen in Adrianopel und Ma­zedonien müssen verproviantiert werden. Die neue türkisch-bulgarische Grenze soll die Ma­ri tz a im Westen Adrianopels, Kirk-Kilisse und Midia int Norden fein. Aus dem Umstande, daß Bulgarien künftig der einzige direkte Nachbar der Türkei sein soll, erklärt sich die Bereitwilligkeit der Türkei, mit Bulgaren auch ohne Griechenland Frieden zu schließen.

Str BalkMlmnd erschüttert?

Die Vorgeschichte des Waffenstillstands (Telegramm unsers Korrespondenten.)

Sofia, 4. Dezember.

Bon amtlicher bulgarischer Seite erfährt Ihr Korrespondent, daß Bulgarien ohne weitere Rücksicht auf Griechenland den Waffenstillstand abschließen mutzte, da die bisherige Situa­tion ohne Vereinbarung eines Waffenstillstan deS nicht länger aufrecht erhalten werden konnte. Die Lage der bulgarischen Ar­mee vor Tschtaldscha und vor Adrianopel ist je­denfalls weit schwieriger als die der Griechen, die hauptsächlich bestrebt waren, sich in Saloniki häuslich einzurichten, trotzdem die bulgarische Armee weit mehr Anspruch auf den Besitz von Salonift hat und es noch lange nicht entschieden ist, datz die Stadt den Griechen ge­hören wird. Der bisherige griechische Ge­sandte hat erst sehr spät von seiner Regierung die Instruktionen erhalten, auf ber Blockade im Aegäischen Meer und der Uebergabe von Ja­nina zu besteh en .mW die Berhandlungen vor Tschatäldscha wären von Anbeginn dadurch gestört, datz die Athener Regierung, die jetzt förmlich nach Saloniki übergesiedelt ist, unaus­gesetzt Schwierigkeiten bereitete und auf ihre Verbündeten

nicht die geringste Rückficht nahm. Es war auch schon bekannt, datz Grie­chenland inoffiziell der Türkei bereits einen Separatfrieden angeboten hat, der von der Pforte vielleicht nur deshalb abgelehnt wurde, weil bisher das bulgarische Heer die Hauptkoften des Krieges getragen hatte und mit einem solchen Vorgehen gewiß nicht einver­standen gewesen wäre. Später entschloß sich dann Bulgarien, den Waffenstillstand auch ohne Griechenland abzuschlietzen, um eine klare Situation zu schaffen, und die eigent­liche Friedensbedingung (die Grenze der neuen Türkei und der vergrößerten Balkanstaaien) ver­einbaren zu können. Rach dem Bundesvertrag war Bulgarien nicht verpflichtet, die rein mili- tärise Angelegenheit eines Waffenstillstandes von der Zustimmung Griechenlands vollständig abhängig zu machen. Zn den Friedensverhand­lungen wird Griechenland selbstverständlich auch eingeladen werde«. Es ist aber gewiß, daß die drei Verbündeten auch Frieden schlie­ßen werden ohne Griechenland, falls es" sich nicht aus einen andern Standpnntt stellt, son­dern auf seinen bisherige« Forderungen be­harrt.

Rußland mobiltfiert «»eiter!

Depeschen aus Czernowitz berichten, daß das russische 67. Infanterie - Regiment seit acht Tagen ununterbrochen mit dem Bau einer fünf Kilometer langen und fünf Meter breiten Straße von Kuleutz nach dem Bukowinaex Grenzort Toporoutz beschäftigt ist. Die russi­schen Truppen - Konzentrationen an der Grenze der Bukowina dauern fort, und ge­stern waren die Chefs der Stäbe von siebzehn Milttärbezirken des rusfischen Reichs nach P e - tersburg berufen worden, von wo sie nach einer längeren Konferenz mit dem General­stabschef auf ihre Posten zurückgekehrt sind.

Mkbemtv und Ferdinand.

Ci« Sultan-Telegramm an den König.

(Telegramm unsers Korrespondenten.)

Sofia, 4. Dezember.

Ihr Korrespondent erfährt weiter von bul­garischer Seite: Der König ist gestern nach dem Hauptquartier vor T f ch a t a l d s ch a ab- gereist und ei» Telegramm des Sul­tans hat ihn bereits eingeladen, den defini­tiven Friedensvertrag in Konstantinopel zu unterzeichnen, wo der König mit allen Ehren empfangen werden würde. Es ist jedoch noch nicht gewiß, ob der König nach Konstan­tinopel gehen wird; sicher aber ist, datz die Friedensverhandlungen vermutlich

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Kabalen hinter der Szene?

Alarmgeläut in der Wilhelmstraße.

Die Kölnische Zeitung veröffentlichte gestern an der Spitze des Blattes einenKrieg »der Frieden?" überschriebenen Artikel, in dem ste ausführte, daß, wenn Oesterreich vor der serbische« Hartnäckigkeit die Segel streiche, das Prestige Sester reich-Angarns derart geschwächt wäre, daß Oesterreich auch für «ns er­heblich als Bundesgenosse an Wert verliere« würde. Es bedürfe nur eines Wortes Rußlands, um den serbischen Gernegroß in seine Schran­ke« zu verweise«. Auf dieses Wort warte die Welt vergebens. Solange aber Rußland nicht gesprochen, wer­de das Kriegsgespenst nicht gebannt.

Das war, noch geschrieben imterm Eindruck 5er offiziösen Beruhigung- und Schwichtigung- Rote des Kanzlers, am dritten Dezembertag in einem Blatt zu lesen, das im Geruch steht, der Moniteur deutscher Reichpolitik zu sein: Knapp acht Tage nach dem Erscheinen der viel­bemerkten Kundgabe des Herrn von Bethmann Hollweg im Kanzlerblatt der Wilhelmstraße, unmittelbar anschließend an die Erklärungen des leitenden Staatsmanns am Regierungtisch im Reichshaus und gewissermaßen als weit- hallendes Echo der tröstlichen Versicherungen, die wir zum Ende des Novembermonds aus amtlichem und halbamtlichem Munde hörten. Die ostbeflagte Vielgestaltigkeit der offiziösen Meinungäußerung ist also abermals der Er­zeuger von Unruhe und Sorge, und man darf angesichts des überraschenden Alarms aus der Wilhelmstraße fragen, welches Sprachrohr deutscher Reichpolitik nun eigentlich tatsäch­lich vom Geist der Regierung-Sphäre befruch­tet wird, und wem wir zu vertrauen haben: Dem zatten Friedengesäusel in den Spalten der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung, oder dem Sturmgeläut des offiziösen Monfteurs am Rhein, von dem kundige Thebaner behaupten, daß in seinem Stteben der Schwabentraum Alfred von Kiderlen - Waechters deutliche Spuren erkennbar werden lasse? Herr von Bethmann Hollweg , dessen Persönlichkeit uns als die des leitenden Staatsmanns all­mählich vertraut geworden ist, kämpft in Erlassen und Zirkular-Verfügungen gegen Kriegfurcht und Volkbeunruhigung, nennt den (noch immer) schicksal - dunkel ver­hangnen politischen Himmel eine vorüber­gehende Erscheinung und fpttcht vom drohen­den Völkerkrieg wie von einem Verhängnis, das guter Wille leicht noch bannen kann. Das Blatt, daS dem Staatssekretär des Auswärti­gen Amts dienstbar ist, schilt Oesterreichs unver- drossnes Friedensmühen sträfliche Schwäche und rasselt mit der Kriegrüstung hart an den Schild der Nibelungentreue: Jst's ein Wunder, wenn angesichts dieser Verwirrung in den Kreisen der uns Regierenden sich der Oeffentlichkeit eine immer stärker hervordrängende Erregung be­mächtigt, wenn angstgepeitschte Sparer Kassen und Banken stürmen, um sauer erworbne Not­pfennige vor der Furie des Kriegs in Sicher­heit zu bringen, und in der öffentlichen Mei­nung sich die Ueberzeuguug festigt, stmtz der Himmel bei weitem nicht so hell und klar, wie des Kanzlers Äug' ihn zu schauen sich müht?

Als dieBeruhigung-Rote ans dem Reichskanz­lerhaus in der Norddeutschen Allgemeinen Zei­tung erschien, stemmten sich Wien und Peters­burg mit seltsam anmntender Energie gegen die Auffassung, als sei die Schwichttgung aus der Wilhelmstraße nach vorheriger Verständigung und im Einverständnis mit Oesterreich und Rußland erfolgt, und man erfuhr dann später aus verttaulichem Geplauder von Wissenden, daß die Rote des Kanzlers (geformt und ge­feilt vom Presse-Manager der Wilhelmstraße, dem mannigfach talentierten und oft-erprobten Geheimrat Hamann) ihren Weg in die Spalten der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung gesun­den habe, ohne vorher Kiderlen-Waechftrs prüfend Auge paffiett zu haben. Es hieß sogar, der Herr Staatssekretär im Auswärtigen Amt (alsnachgeordnete Stelle" dem unerforschlichen Ratschluß des Kanzlers untertan) sei beim Erscheinen der offiziösen Kundgabehöflichst erstaunt* gewesen und habe in den Worten, die in Momenten tiefinnerer Erregung der Schwa­benzunge geläufig, der Bittetteit des Nachge- ordneten-Empfindens starken Ausdruck geliehen. Und nun, vielleicht als Ausfluß dieses Empfindens, bringt Kiderlens offiziöser Bote Vom Rhein eine Randbemerkung zktr internatio­nalen Lage, die in scharfem Gegensatz zu den Friedens-Schalmeien vom Kanzlerhaus steht, Me Krise im Glanz neuer Beleuchtung zeigt und im Lapidarstil festtzellt, daß das Krieggespenst