EMer Neueste Nachrichten
> Hessische Abendzeitung
Casseler Abendzeitung
2. Jahrgang
Fernsprecher 951 und 952.
Sonnabend, 23. November 1912
Nummer 297
Fernsprecher 951 und 952.
buch.
Warburg. 22. November.
getreten.
»
bevorftche. Es seien bereits alle Vorkehrungen
im Automobil nach dem Schloß.
Franz Ferdinand in Berlin.
Am Vorabend der Springer Pürsch.
Man weiß: Herr Matthias Erzberger, der am zwanzigsten Septembertag 1875 im Schwabendors Buttenhausen zum ersten Malins Helle Licht der argen Welt blinzelte, ist ein mannigfach talentierter Mann. Nachdem er, schon als Bürgerschüler eine Leuchte unter durstig glimmenden Fünkchen, den engenden Mauern des Saulgau-Seminars entronnen und im Schweizerland als Beflissner des Staatsrechts und der, Nationalökonomie sich bemerkbar gemacht, widmete er seine nun zum Werk gerüstete Kraft zwei Jahre hindurch der Erziehung hoffnungvoller Schwabensugend, um dann den Bakel mit dem Gänsekiel zu vertauschen: Herr Matthias wurde Schriftsteller. Wir
gilt König gefällig...?
Matthias Erzbergers Königs-Offerte.
Wie uns aus Wien berichtet wird, ist dort der Abgeordnete Erzberger eingetroften, um mit österretäuschrn maßgebenden Kreisen über die Wahl eines Königs für Albanien zu verhandeln. Von Wien aus begibt sich Erzberger nach Albanien; vorher wird er vom Auslandminlfter Grafen Berch- told in Audienz empfangen werden.
gleitung des Erzherzogs befand sich sein Oberhofmeister, Freiherr von Kuhnerskirch.
Die starken Regengüsse der letzten Tage haben ein bedrohliches Anwachsen des Wasser- staiwes der Diemel im Gefolge gehabt. An mehreren Stellen haben die Fluten die User überschritten und Wiesen und Ländereien überschwemmt. So stehen zur Zeit dte flachen Felder und Wiesen bei Germete fußhoch unter Wasser. Die Landleute leiden unter diesen Verhältnissen große Not, da sie die Zuckerrüben- crnte nicht zu Ende führen und dte Accker nicht bestellen können. Auch die E d d e r ist infolge des anhaltenden Regens stark angeschwollen; sie ist gestern früh stellenweise über die User
tierte die Ehrenkompagnie vor ihm vorbei. Dann pegab sich der Kaiser mit dem Erzherzog
darüber sein, daß die Leute, die das Albaner-- Thrönchen nicht schlafen läßt, ausgerechnet Herrn Matthias Erzberger aus Buttenhausen als cotnmis voyageur „auf Tour" schillert. Unsre R e i ch S p o l i t i k hat mit diesem November-Scherz hoffentlich nichts zu tun, denn Herr Erzberger mag als König-Sucher noch so routiniert sein: Das Deutsche Reich
der Weltgeschichte dröhnen, nicht untätig bleiben der Botschaft, ferner sah man den Staatssekre- ' tär. von Kiderlen-Wächter, den Reichs-
Kommandanten der Schiffe erwarteten stüito- lich den Befehl, in See zu stecken. Eme Wie- n e r Bestätigung der Nachricht liegt noch nicht vor, ________
darf, leuchtet «in. Der Reichstag dämmert noch tot letzten Stadium des Ferienschlass, die sonst so emsigen Interviewer, die aus Matthias Erz- bergerS ewig rinnendem Redestrom so manch glitzerndes Talmigold-Körnchen erhascht, hat das Krieggeschrei verscheucht, und so blieb also, um den Drang nach Tat und Ruhm zu stillen, nur der direk 1 e Weg zum Schauplatz der
haft vorgetragnen) Erzählungen der Wiener Presse Glauben schenken darf, ist Herr Erzberger zum Albaner-Land geeilt, um ... einen König zu suchen: Einen König für Albanien, dessen Vasallenfesseln das Schwert der Balkankrieger, rascher als mans ahnen konnte, zerschnitten. Das Albanerland ist zwar vorderhand noch türftscher Besitz, und um sein Zukunft-Schicksal wird eben erst am Grünen Tisch gerungen, aber der Mann aus Buttcn- hausen weiß die .Forderung des Tags" richtig einzuschätzen: Ist erst ein König da, dann braucht man um sein Reich nicht mehr zu
kanzler von Beethmann-Hollweg, den Polizeipräsidenten von I a g o w, und den Generaloberst von Kessel. Der Zug traf neunzehn Minuten nach zehn Uhr rin. Die Begrüßung zwischen Kaiser Wilhelm und dem Erzherzog war eine außerordentlich herzliche. Erzherzog Franz Ferdinand trug Ulanenuniform. Als er dem Wagen entstieg, salu-
Hochwaffer im Lahngebiet.
Aus Marburg wird uns telegraphisch berichtet: Seit einigen Tagen herrscht in den Niederungen vielfach Hochwasser. Besonders zu leiben hat das Ohm- und Wohratal. Kaum haben sich die Fluten etwas verlaufen, dann gibts über Nacht wieder eine neue Ueber- schwemmung. Die Arbeiten an der Wohratalbahn werden dadurch jedenfalls sehr erschwert, auch viele Landleute wurden bei der Herbstbestellung durch die Rässe sehr behindert. Bei der Schützenpfuhlbrücke hat die Flut einen Steg angeschwemmt.
Bor der Flotten-Demonstration?
Oesterreich will Ernst mache«!
Depeschen aus Fiume berichten, daß eine österreichische Floltendemonstration in den albanischen Gewässern unmittelbar
Ereignisse. Eben hören wir denn auch, daß der Herr Abgeordnete für Biberach und Nachbarschaft sich „In besondrer Mission" nach Albanien begeben hat, und wenn man den lernst-
Besteht Hochwasser-Gefahr?
Hochwasser im Wesergebiet.
Infolge der Regengüsse der letzten Tage w das Wasser der Weser und Fulda wieder ganz beträchtlich gestiegen, sodaß, wie auch schon im Laufe der letzten Woche, von allen L-etten Hochwassermeldungen einlaufen. Auck inCa,- sel ist während der letzten Tage ein betrachtlt- cheS Steigen des Wasserstandes der Fulda zu verzeichnen gewesen. So maß man, wie uns die Wasserbauinspektion auf Anfrage mttteilt, noch am Mittwoch am Casseler Hafenpegel 2.89 Meter; gestern aber bereits 3.33 Meter und heute früh 3.73 Meter. Um einhalb zehn Uhr wurden3.75 Meter verzeichnet. EineHochwasserge- fahr besteht allerdings vorläufig nicht, da das Wasser noch um 25 Zentimeter steigen kann, bis die Fulda-Wehre niedergelegt werden müssen. Wir verzeichnen folgende uns zugehende Meldungen unsrer Korrespondenten:
Rotenburg a 3=., 22. November-
Der Rege» nimmt in diesem Jahr überhaupt i kein Ende; unendlicher Schaden ist bereits angerichtet worden, und noch ist keine Besserung abzusehen. Bereits in der vergangenen Woche befürchtete mau ein« Hochwasserkatastrophe: dann ging der Wafferftand der Fulda zurück bis durch den Regen der letzten Tage ein erneutes Steigen des Wassers erfolgte. Gestern früh betrug der Wasserftand 0.50 Meter, am Mittag bereits 0.70 Meter und gestern abend 0.90 Meter; das ist ein ganz rapides Anwachsen; doch dürste das Wasser jetzt zum Stillstand gekommen sei«.
Hannoversch-Münden, 22. November-
Unsere Ströme stehen seit Mittwoch wieder einmal im Zeichen des Hochwassers: Am Mittwoch zeigte der Oberfuldapegel einen Waffer- stand von 3.60 Metern, gestern mittag 4.06 Metern und gestern abend 4.14 Metern. Auch der Weserpegel, der am Mittwoch auf 2.94 Meter stand, ist gestern schon auf 3.48 Meter hinauf I gegangen. Weiteres Steigen ist zu erwarte«. Nach den Mitteilungen des Wafferbauamts betrug der Wafferstand am Weserpegcl gestern früh 3.30 Meter und heute 3.70 Meter; das Wasser steigt noch langsam, doch ist für heute noch ein Rückgang zu erwarten.
I Veckerhagen, 22. November-
Durch das anhaltende Regenwettcr ist die Weser, die auf 2.75 Meter durchschnittliche Peil- tirfe zurückgegangen war, von Mittwoch auf I gestern wieder um 40 Zentimeter gestiegen; sie zeigte gestern eine durchschnittliche Peiltiefe von 3.15 Metern. Die Nebenbäche sind stark angeschwollen; ein weiteres Steigen ist noch zu er« I warte«. Die Bäche, dte bei anhaltendem Re- I genwetter durch Mitführen von Geröll und I Wegreitzen von Uferland gefährlich wurden, sind i« letzter Zelt reguliert worden, so beispielsweise der bei Hemeln gegenüber in die Weser fließende Hemelbach und der der Bramburg gegenüber in die Weser mündende Olbe-
ensmann nicht nur der wahlberechtigten Bürger von Biberach, sondern sehr einflußreicher süddeutscher Adels- und Kirchen- kreise, denen sein Temperament, sein schwabenstreich-eifriges Draufgängertum und fein
Xie (löffelet Neuesten Nachrichten -richt»» wöchentlich fechsmal und zwar abend». Der Al>onn-mmt»pr-l» beträgt monatlich 60 Pfg. bet freier Zustellung in» Hau». Bestellungen werden jederzeU von der GefchästSstelle oder den Boten entgegengenommen. Druckerei, Verlag und RedaMon: Schlachthofftrabe 28/30. Sprechstunden der Redattion nur von 7 bi» 8 Uhr abend». Sprechstunden der AuSkunst - Stelle: Jeden Mittwoch und Freitag von 8 bi» 8 Uhr abend». Berliner Bertretung: SW„ Friedrtchftr. 16, Telephon- «mt Mobitzplatz 676.
Jnfertionsprelfe- Die fech»gespaltene geile für einheimifche (Sefchafte iö Bfg., fmc auswärtige Inserate 25 Pk. Reklamezelte für einheimifche Sefchafte t» Pb. für auswär»^ Sefchäfte 67 Pf. Einfache Beilagen für die Sesamtaustage werden mit 5 Mark pro Tagend de rechnet. Wegen ihrer dichten Berbreltung in der Renden, und ^ Umgebung Gaffeter Neuesten Nachrichten ein vorzügliche» JnfertionSorgan SefchästSf^lle. Solnlsche Straste 5. Berliner Vertretung: SW., 7,rledrichstra»e 16. Telephon: «mt Moritzpla««76.
Kaiser und Erzherzog.
(Telegramm unsers Korrespondenten.)
Berlin, 22, November-
Erzherzog Franz Ferdinand von
sorgen!
Zu fragen bleibt nur: In wessen Auftrag geht Herr Erzberger auf die König- such« ? Schickt ihn seine Partei, damit er als SioWikflter des Seelenheils in derGeburiftunde des aus dem Battanchaos zum Licht strebenden neuen Königreichs Arme und Zunge rege, oder hat ihn eine hinter den Kulissen verborgne deutsche Jnteressentengruppr zum Albaner-Land entsandt? Der erste Versuch, einen Prinzen aus dem im Bayerland regierenden Wittelsbacher Haus für den (noch nicht vor- handnen Königthron Albaniens zu gewinnen, rouioe ,ist bekanntlich fehlgeschlagen, weil man in Mün-
berg ubn unfre He gm im Portefeuille am Busen trägt, ba=
S’ffÄ ^iL"°ch nicht 3X
lang den ^"^"duckhandel mttdcr G-sahr ,rauengmann§. ^s "Schwaben zu wählen, um m Sorgen um die Besetzung des Kronen-
abebbte, als ^,M"nner von Biberach im Jahr enthoben zu sein, und man muß
des Kummers und der Influenza. Neunzehn-1 « * 1 . biere Methode „in Königen"
hundertdrei, Herrn Matthias Erzberger aus 8 J) , ’bi einfachste und reizendste
Buttenhausen auf den Kandidatenschild erhoben Offerte ^machen. ^emfachstt und^tzenope und den in tausend und einigen Feuern Erprob- ~ „ 8 ’ S Erzberger nimmt
t-n ins Wallo.haus delegierten. Seit neun I gj ^erlich glück-
einem Mann aus Schwaben ziemt.
Dort, im Lederpfühl des M. d. R., sah Matthias Erzberger sich in seinem Element: Er, der Jüngsten einer, drängte feie greifen Veteranen der Zentrumspartei rasch in den Schatten, nahm dauernden Wohnsitz auf der Rednertribüne des Hohen Hauses und brachte es mit der Zeit zu dem schönen Ruhm, das
stark ausgeprägter Sinn für bi« Nützlichkeiten Oesterreich ist heute vormittag kurz nach zehn kleiner Alltag-Geschäftigkeit wertvoll genug I Uhr auf dem Anhalter Bahnhof eingetroften. dünkte«, sich ihrer auch in schwierigen Fäl- Zu seinem Empfang war eine Ehrenkompagnie len zu bedienen. des Kaiser-Franz-Regiments aulaestellt. Bald
Matthias Erzberger war der Träger man- nach zehn Uhr traf Kaiser Wilhelm, der cher delikaten Mission; er hat wider Dernburg, I österreichische Generalunisonn trug, vom Neuen Bülow und Bethmann gestritten, Herrn von Palais kommend, auf feem Bahnhof ein. Die Heeringen manche Sorgenstunde bereitet und I Umgebung des Bahnhofs, wo sich eine große sich um die Profeflorenpolitik des Bajuvaren Menschenmenge angesammelt hatte, wurde durch Hertling sichtbarliche (und mitunter sogar rühm- ein großes Schutzmannsaufgebot zu liche) Verdienste erworben. Daß ein Mann die- Fuß und zu Pferde abgesperrt. Zu dem Emp- feS Schlags, während am Balkan feie Schwer- fange hatten sich außerdem eingefunden: Der ter klirren und feie Kanonen feie Donnersprache österreichische Botschafter mit allen Herren
I ocoDniitic sehr heftiges Geschützseuer zu hören, was von
In Be-l zu dieser Demonstration aetr offen mth b*tjeinem Bombardement der Klotte
Jer Balkankrieg.
Ei« letztes Ermannen der Türkei; der Krieg wird fortgesetzt; neue Kämpfe an der Tscha- taldsrha-Linie; die Bulgaren sind abermals mit schweren Verlnfte« znrückgeschlagen!
Die Hoffnung, daß zwischen den Heeren der Türken und Bulgaren em Waffenstillstand zustande kommen werde, hat sich nicht erfiUtt. Die Pforte hat die bulgarischen Vorschläge abgelehnt und dem vor Tschataldscha kämpfenden Generalissimus Rasim Pascha Anweisung erteilt, den Kampf fort| u f etzen. Die von den vier Balkanstaaten gestellten Bedingungen für den Waffenstillstand und Friedensschluß verlangten den V er z tcht auf die ganze europäische Türkei, ausgenommen Konstantinopel, und es wäre für die Türkei moralische Selbstentäußerung gewesen, wenn sie diese Forderung angenommen hatte. Wir erhalten folgende Meldung:
Die Türke« ermannen sich!
(Privat-Telegramm.) Konstantinopel, 22. November.
Das Pressebureau teilt soeben Folgendes mit: Die Note des bulgarischen Ministerpräsidenten Geschow über die Bedingungen für einen Waffenstillstand wnrde im gestrigen Ministerrat verlesen. Die vorgeschlagenen Bedingungen wurden nicht für annehm. ba» befunden. Da die Stellvertreter des Oberkommandierende« mit den Verhandlungen Über den Waffenstillstand betraut find, wird, falls die Der- tretet der kriegführenden Mächte Vollmachten für Abänderungen besitzen, mit ihnen über die Bedingungen verhandelt werden. Bis annehmbare, vernünftige Bedingungen geboten werden, soll der Krieg mit Gottes Silfefortgesetztwerden. DieserBe- schlutz wurde gestern abend dem Stellvertreter deSOberbefehlshabersmitgeteitt. Von feer Tschataldscha-Linie geht uns folgendes Telegramm zu: Dtebulgarischen Truppen sind nicht mehr fähig, die vorgeschobenen Stellungen und verschiedenen Forts, feie sie in feen letzten Tagen erobert hallen, gegenüber feen wütenden Anstürmen der türkischen Infante rie- m ass en zu halten. Mithilfe ihrer bedeutend weiterreichenden Geschütze haben die Tu^ ken die Bulgaren, als diese einen Gegenangriff unternahmen, mit bedeut enden Verlu- ten zurückgeschlagen. Gerade bei die- cm Rückzüge haben sie die größten Verluste erlitten, denn das türkische Jnsanterieseuer war äußerst wirksam auf die zurückweichende« bulgarischen Massen gerichtet. Die Türken haben alle m den letzten Tagen verlorenen Stellungen und Forts zurückerobert.
Neue Srsolge der Wrkeu.
(Privat-Telegramm.) Konstanttoopel, 22. November. Der Generalissimus Nazim Pascha telegraphiert: Gestern abend verließ der Feind seine Verschanzungen, die er nach seinem dreitägigen Vorgehen errichtet hatte und zog sich an einigen Punkten sieben Kilometer von der Verteidigungslinie zurück. Starke Rekognoszle- rungskolonnen, die unter Unteroffizieren von unseren Divisionen entsandt wurden, fanden in mehreren Orten eine Anzahl Verwundeter; auch erbeuteten sie eine Menge Gewehre, Munition und sonstige Ausrüstungsgegenstände. Ueberall wurden zahlreiche Tote aufgefunden. Die Zeitung Ikdam erklärt: Tie Ergebnisse der Nekoguoszierung gestatte«, anzunehmen, daß die Bulgare« derart ermüdet sind, daß sie die Feindseligkeiten nicht fortsetzen können »md sich zurückzogen, um Verteidigungsstellungen zu beziehen. Ein offizielles Telegramm deS Kommandanten des Kreuzers „$amibie" besagt: Rach einem Bericht unterer Batterieofft. ziere wurden zwei bulgarischeTorpedo- boote durch das Feuer unserer Artillerie z u m Sinken gebracht und ein drittes beschädigt. Dieses konnte aber fliehen und schoß auS einer Entfernung von zwei Meilen zwei Torpedos auf uns ab.
Die Bulgare« zuröckgeschlage«!
(Telegramm nnsers Korrespondenten.) Konstantinopel, 22. November.
Die Kämpfe bei Tschataldscha habe« gestern wieder begonnen und tagsüber war
, , ., . , hat allen Grund, seine Balkanpolitik nicht vom
Schreckenskind (sukant temble) der Parte» zu leiste Buttenhausens „befruchten" zu laffen...! fern. Er redete über Etat und Kolomal-Ver- [ p. g.
waltung, Über Viehseuchen-Gesetzgebung und Staats-Probleme, über Kinderkrankheiten und Reichs-Verfassung, erteilte Ministern und Geheimräten väterlich-mahnende Rügen und ließ sich von Ausland-Reportern huldvoll toter-, _ _____. ... _ ..
Viewern All Das hat dazu beigetragen, deniL ^u^agS Ä nj Se tlln ©aön des ^chwabenlands zu einem Criginat Oer{egt worden, wo heute früh der österreichische im Getriebe des modernen Parlamentarismus Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdi- zu stempeln und ihn in gewisser Hinsicht sogar n a n d, zum Besuch des Deutschen Kaisers und „populär" werden zu lassen. Jmgrunde eine zur Teilnahme an den Jagden in Springe ein» komische Figur, feie in den eckig-einförmigen getroffen ist. Die Reise des Thronfolgers ist Rahmen unsres Parlamentbilds nicht so recht ausgesprochen politischer Natur, und man hineinzupassen scheint, und feie denn auch im "warte von den. bevoritehenfeenUnterredun- Entenpfuhl" am Berliner Königsplatz und in Aschen«rnfee ^nd^hrousolg» wich, den dämmerig-traultchen Tnnkstuben parlamen- Iflussungen der Balkanpolitik Oesterreichs torischer Partei-Geselligkeit mehr als „Hans im Sinne einer friedlichen Erledigung der Dampf in allen Gassen", denn als Führer und schwebenden Fragen. Ueber die heutige An- Wegzeiger geschätzt wird. Eins aber steht fest: kunst des Erzherzogs erhalten wir folgenden Herr Matthias Erzberger ist der Vertrau- Bericht: