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Caffeler Abendzeitung

2. Jahrgang.

Femsprecher 951 und 952.

Mittwoch, 2V. November 1912

Fernsprecher 951 und 952.

Nummer 295

Der Sultan bittet!

t

Zwettageschlacht bei Monastir.

des Kronprinzen

Der Kampf um Tschataldscha.

des Reichs!

gende Meldungen besagen, daß die bulgarischen ® ueti a«t und die griechische

Truppen bei Adrianopel sich auf Befehl des M « B-H^e« v-^agt und ° 8e=

Ctata»*- -°g-° Nk«. »* Ski«.

Hessische Abendzeitung

Jeutsche Marschall-Tragödie

Äolmae von der Goltz «md Biberstei«.

Belgrad, 19. November. (Telegramm unsers Korrespondenten.)

durch seine Disziplin, seine kluge Orga-^ n i s a t i o n. seine glänzend vorbereitete Krieg- bereitschast. Der Ruhm, den damals die deutschen Waffen erfochten, leuchtete bis in den Orient. Er war ein Stern der Hoffnung für des Halbmonds schwindende Macht-Kraft, und Wilhelm der Erste schickte auf des Sultans Wunsch der Bewährtesten einen: Kolmar von der Goltz, zum Türkenland, damit er die Wehr des

nung und System zu bringen; er entwarf Feld- Konsul inPrizrend mit aller Ent schie

zugpläne für alle Krieg-Eventualitäten und Ebenheit vorzubringen. Wenn diese Forde- Kilometer von vollbrachte in den zwölf Jahren seiner Resor-'-------2 *-1" ' ** **'n** 1 *"~t2 a

matoren-Tätigkeit ein Werk, das ihm Europas Achtung und den Dank des Islams eintrug. Ws der Pascha zur Heimat zurüÄehrte, war er der Stolz des Vaterlands und die Hoffnu g

lieber die durch den Balkankrieg undI den serbisch-österreichischen Konflikt geschaf­fene internationale politische Gesamtlage erhal­ten wir von genau unterrichteter Seite in Wien folgende Mitteilungen: Die inter­nationale Situation ist jedenfalls ernst, sie kann und darf aber nicht als kritisch be­zeichnet werden. Das Hauptprinzip der öster­reichischen Politik. ein beständiges, gutes Ver­hältnis mit den Balkanstaaten zu schaffen, be­steht unentwegt fort. Oesterreich bewahrte auch

General Mukthar Pascha ist bei dem Kampf an der Tsch ataldsch a. Linie am j Sonntag verwundet worden und nach Konstan­tinopel zurückgekehrt, wo er im Lazarett Auf­nahme fand, lieber die bisherigen Kämpfe wird berichtet, daß die Artillerie am Sonntag weniger stark beteiligt war, so daß es sich hauptsächlich um Jnfanteriekämpfe ge­handelt haben dürste. Es gelang den tückischen Truppen die Bulgaren im Zentrum und am nördlichen Flügel zurückzuschlagen. Am Montag trat eine kurze Gefechtspause ein, em türstfcher Parlamentär suchte um eine zwölf­stündige Waffenruhe nach, um die Beerdigung

Serbien konzentriert alle frei werden­de« Truppen an der bosnischen Grenze. Vor Freitag wird keine Eat- scheiduug fallen «nd die serbische Re­gierung ist bemüht, die österreichische Diplomatie hinzuhalten. 3« serbi­sch«, Regierungskreis en hält man dem Krieg mit Oesterreich für «nans- b l e t b l i ch, da die österreichische« Forde­rungen nichtbewilligt werden könnten.

beit, heilend, verbessernd und neu-schaffend, als Reformator der Armee unterm Halbmond-Pa­nier geleistet, ist wirkunglos gebliebeU und die Kanonen von Kirk-Kiliffe und LüÄ-Burgas

Todesstille am Gold«e« Horn.

Ei« Privat - Telegramm mevtet u«S «eerDtaunn i aus Ko«ftantinopel: Gestern herrschte

Tschataldfchalime war kein Geschützfeuer hör­bar Diese Stelle dauerte bis neun Uhr.

schliesst daraus, dass die Bulgaren wfläMch zurückgeworfe« worden sind «nd den Angrtst bisher nicht erneuert haben.

geistcrung der Einwohner fei R- sests der Halbinsel gelegenen ^tädte Poltzgi- ros und SavdoS feie« mit ibrer Umgegend b e.

der beiderseittgen Toten zu , bulgarische Arineelommando bewilligte aber nur acht Stunden. In der Stadt ist alles ruhig, die Botschaster-Palais sind von Marinesoldaten besetzt. Bis heute früh lag hier keine amtliche Meldung über die neuen Kämpfe vor. Generalissimus Razim Pascha meldete nur kurz, die Schlacht habe ge­stern um zehn Uhr vormittags wieder be- gonne« und dauern noch fort.

soll durch einen Bajonettstich verwunde: wor­den sein. Die hiesigen Gesandten Deutsch­lands und Italiens konferierten gestern mit dem Ministerpräsidenten Pasitsch über die albanische Frage und über die Forderung des

(Telegramm unsers Korrespondenten.) Belgrad, 19. November.

(Telegramm unsers Korrespondenten.) Konstantinopel, 19. November.

Der Kampf um Monastir, der am Sonnabend begann, dauerte den ganzen Sonn­tag und Montag vormittag hindurch ohne Unterbrechung und war noch heftiger als

Tie Serbe» würden nunmehr allein die Be­lagerung fortsetzen.

völkerung entschlossen sei, sich den Serben zu widersetzen. Aus Adrianopel vorlie-

Zwanzig Jahre später.

Kolmar von der Goltz hat die in ihren prun- tzamenten längst gelockerte Tückenmacht nicht vorm Verhängnis zu erretten verniocht: Was er in jahrzehntelanger, selbftverleugncnder At-

Depeschen vom Kriegs Schauplatz

(Telegramme und Korrospondenzen.)

Serbe» in Prizrend wie B l«t h u n d e gehaust haben. Im Konsulat wurden Frauen und Kin­der niedergestochen und auch der Konsul

Aus Mustafa Pascha depeschiert »* unser KriegS-Korrespondent: Dte Einschkrtzungslinie um Adrianopel Mht sich immer mehr zusammen. Gestern morgM

Di- Sagiler Neuesten Nachrichten erscheinen wochenllich sechsmal und ,n-arabe»ds.L-r Wonnementspreis betragt monatlich 60 Pfg. bet Tretet Zustellung ins «aus. Befielltms« werden jeder,-tr von der Deschllftsst-ll- oder den Bote» -ntg-g-ngenommen. Druckerei, «erlag und Redaktion: Schlachthofstrabe 28/30. Sprechstunden der Redaktion nur von 7 bis »Uhr abends. Sprechstunden der Auskunft - Stelle: Jeden Mittwoch und Sre iag von S bis s Uhr abends. Berliner Vertretung: SW. ltriedrichstr 16, Telephon: Amt Moritzplatz «70.

haben mit dem Donner des Schreckens auch den Glauben an Kolmar von der Goltz' Autori­tät erschüttert, im Ausland schadenfrohen Hohn, in des Marschalls Heimat Sorge und Unbehagen weckend. Ob mit, ob ohne Grund: Wer kann es wissen? Fast zwanzig Jahre sind vergangen, seit von der Goltz fein Werk im Tückenland beendet, und wer kann sagen, was heute noch von seiner Arbeit mn Orient besteht? Wieviel mag seitdem ver­nachlässigt und zerfallen sein! Auch in der Heeres-Organisation gilt das Prinzip der tualität: Heut ist veraltet, was gestern noch modern war, und wer kann dem Freiherrn vo» der Goltz einen Vorwurf daraus machen, daß die Türken die Arbeit, die er geleistet, nicht aus Eignem sortentwickelt haben? Aber vielleicht sind dennoch die Vorwürfe berech- ttgt die jetzt gegen den Politiker Kolmar von der Goltz in Deutschland Wegen des Ein­flusses erhoben werden, de» er auf das deut­sche Auslandgeschäft zu gewinnen vm- sucht hat Und dieser Einfluß hat sich bis in die höchsten Kreise der deutschen Regierung erstreckt: Bis hinauf ins Auswärtige lAmt und ins Kaiserschlotz. Durch seine Ar­beit in der Türkei gewann der deutsche Pascha eine so lebhafte Fühlung zu allen türkischen Kreise«, daß es kein Wunder war, daß «r nun auch eine engere Fühlung zwischen Deutsch­land und der Türkei zu schaffen bermcht war Er hat mit dem Kaiser und mit dem Fürsten Bülow oft stundenlang über das türkische Problem konferiert und es verstanden, ihnen die Situation unterm magischen Licht des Halbmonds in so strahlenden Fachen dar- zustellen, daß sie die Türkei lange Jahve hin­durch zum Angelpunkt ihrer auswärtigen Polittke gemacht habe«. Es darf heut mitgeterlt werden, daß man im deutschen Kaiserschllotz und im Berliner Auswärtigen Amt noch vor wenig Wochen fest auf die Türkei gebaut hat. Man war überzeugt von chrer Starke, ihrer nationale» und militärischen Kraft und glaub- te unbeirrbar an ihre Zukunft Run da da- Schicksal alle Hoffnungen auf blutgetränkten Schlachtfeldern begraben, wirft die Ent.au- fchung wie das Erwachen aus einem Traum. Und dies Erwachen ist schmerzlich, toeti er uns daran erinnert, daß wir in einem Wahn Iw- fangen waren, dessen Truggebild einem hel­len Auge nicht hätte vevboraen bleiben dur- f-n...! KK

Serbien will Zeit gewinnen!

(Telegramm unsers Korrespondenten.)

Belgrad, 19. November-

Wir sahen, als man den tote» Botschafter Marschall von Biberstein im Badenerlawd zu Grabe trug, auf seiner letzten Ruhestätte die Kränze deutscher Trauer sich häufen und habe« in dem Heimgegangnen den Riesen un­ter Zwergen, den einzig Ueberrage'nden und Großen im Heer unsrer Diplomatie beweint, dessen Werk vom Tod beendet wurde, ehe des Reiches Hoffnungen auf Marschalls Londoner Versöhner-Tätigkeit sich erfüllten. Marschall von Biberstein ist von dieser Erde abberufen worden, noch bevor über de« Balkanbergen der Schrecken des Völkerkriegs in düstren Unhett- wolken heraufzog, und es ist ihm erspart ge­blieben vom Schicksal in einer seiner stärksten und zuverlässigsten Hoffnungen schmerzlich ent­täuscht zu werden: In seinem Glauben an die nationale Kraft und die Wchchaftigkett und innere Stärke der T ü r k e i, über deren Trüm­merfeld jetzt die Furien des Krieges zerstörend t ....... e M . < .

und vernichtend dahinbrausen. Marschall von Passivität gegenüber den V e r h e tz u n g s - die Schlacht bei Kumanowo und der Kamps bet Biberstein, Jahre hindurch der Vertraute Ab-1 versuchen der serbischen Presse, den Stand-1 Prttleb. Fast die ganze erste serbische Armee dul Hamids und der Mittelpunkt europäischer I vnnft vertretend, sich, solange keine Verletzung I unter dem Kommando des rn«hrtnien Diplomatte am Goldnen Horn, war der Trä- - - - ---------- -.......

ger und Apostel der Lehne vom Zauberreich türkischer Zukunft; er war's auch, der die deut­sche Politik an'S Schicksal der zerbröckelnde« Halbmondmacht gekettet, und ihm. danken wir'S. daß unsre Diplomatte vom Zniammen- bruch' der Tückenherrschast jäher , überrascht wurde Wie von einem Schneesturm im August. Es unterliegt keinem Zweifel, Marschall von Biberstein Hut felsenfest an die Zukunft der Türkei geglaubt«, er ist, solang er am Grü­nen Tische faß. von der Notwendigkeit,u b er­zeugt gewesen, dem Deutschen Reich die Sym­pathie und Freundschaft des Khalifen zu er­halten. Heut sehen wir, daß der in dezemiien- lange" Diplomaten-Tättgkeft geschulte Beob­achter und Staatsmann in verhängnisvollem Irrtum befangen war, daß sein Auge nur Lickt und nickt Schatten gesehen und seine ISnZu sich nicht auf reale Möglichketten gründeten. Marschalls Andenken wird dadurch sicher nicht getrübt werden: Auch er war nur ei« Mensch und als solcher dem Irrtum unter- werfen: Die schmerzliche Enttäuschung aber, die die Korrektur des Schicksals uns bereitet, sollte uns zu denken geben und als War­nung nicht so bald vergessen werden.

WertionSpttift: SDte sechsgesp-lrene Zeile für einheimische Geschäfte 15 Pfg., für aus würtiae Inserate 25 Pf., Reklamezeile für einheimische Geschäfte 40 Pf, für auswärtige Gef chäfte M Pf. Einfache Beilagen für die Gesamtauflage werden mit 5 Mark pro Tausend be- rechnet. Wegen ihrer dichten Verbreitung in der Restdenz und der Umgebung stnd die I Lafseler Neuelten Nachrichten ein vorzügliches JnserttonSorgan. Geschäftsflelle: «ölnische

-trabe 5. Berliner Vertretung: 8iV., Hriedrichfirabe iS, Telephon: Amt Moritzplatz 675

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bei vitalen Interessen vorliege, nicht zu einer Alexander und ein Teil der dritten serbischen ernsten Aktion aufzuschwingen. An maßgeben- Armee unter Führung des Generals Junko­der Stelle wird betont, mit Entschiedenheit witsch nahmen daran teil. Die griechischen Trup müsse darauf bestanden werden, daß die ven waren bei der Entscheidung nicht zugegen, Wünsche, betteffend die Bewegungsfreiheit bet b0 flc noch mindestens dreißig Kilometer ent- Konsuln, in vollkommener Weise erfüllt werden. fCnti waren. Di« Berluste der Serben sind Bulgariens ernstes Bestreben, daß das ,war gross, die der Türken aber noch grösser, gute Verhältnis zu Oesterreich auftecht erhalten Sic serbischen Truppen überschritten am soun- wird. Wird in ernsten politischen Kreisen nicht I tag wotz des ungemein schwierigen Terrams angezweifelt. den Fluß Crnareka und zwangen die Tücken

Oesterreichs Forderunge» zum R ü ck z u g nach Monastir. Die Serben

gegenüber Serbien sind indesien rndgül.!Wt «'W*

tig und stellen das Minimum Dessen dar, imd richtemvon hier geg«i dst Tu«n em das Oesterreich fordern muß. Der Gesunde mörderisches Gef»üi?f Ugron wurde beauftragt, bei Serbien gegen die tausend Tücken gerieten santt ihren Offizie«« ! Behandlung der Konsuln zu protestieren. Er in serbische Gefangenschaft- "'e ttick,^ fühcke beim MinisterpräsidenienPaschitsch münd- sch« Westarmee, die bei Sumanotoo n» lich vornehnrlich darüber Beschwerde, daß die in schwachen Widerstand geleistet und Ueswb ohne Prizrend befindlichen militärischen Behörden | Schwertstreich geräumt hat, ist damit vollständig die Korrespondenz und die Briefschaften des vernichtet.

Konsuls Prochaska untersuchen, ohne ihm die Gelegenhett zu geben, die allernotwendigste Berührung mit dem Auswärtigen Amt zu pfle­gen. Ugron bezeicknete es beispiellos, einen Großmachtkonsul mit Anklagen zu über­häufen und es seiner vorgesetzten Behörde un- möglich zu machen, hierüber eine Untersuchung _ I ju führen. Ugron wies auch aus die Kapitu-

Marschall Kolmar von d tz. lationsbestimmungen hin, dke noch beute in Ma- Es ist in diesen Tagen des Kriegs und > gelten, daß dem erobernden Staat

Krieggeschreis noch von einem andern ^tar* nl$t mehr Reckte als dem früheren Souve- schall die Rede, dessen glanzvoller Rame eben» rän ^^hen. Ugron schloß seine Mitteilung falls eng mit dem zum Verhängnis sich neigen- bamit( Maßnahmen gegen das Konsu- ben Schicksal des Osmanen-Reichs verbunden: in P^zrend sofort einzustellen seien. Kolmar Freiherr von der Goltz, deut-1 man erfä§rt, ist das Verhalten her serbi­scher General - Feld Marschall und , türkischer I Regierung unbefriedigend. Im Pascha. Neunzehnhundeckdreizehn jährt sich Anschluß hieran wird uns Weiler gemeldet: zum dreißigsten Mal der Tag, der chn> auS der deittschen Armee zum Goldnen Horn rief. 1883 empfing er den ehrenvollen Auftrag, die Reorganisation der tückischen Ar­mee zu leiten. Der Auftrag war ein Lorbeer­kranz für die deutsche Armee. Damals waren erst ein Dutzend Jahre verflossen, seitdem das deuflche Heer die Schlachten aus den Feldern Frantteichs geschlagen und gewonnen hatte. Gewonnen (wie vor Aller Augen deutlich war)

Ci« Privat-Telegramm meldet uns aus Ko«stantinoPel:DerS«ltan bat sich direkt a« die auswSrtigen Souveräne gewandt mit der Bitte bei den Balkanmächten wegen des Friedensschlusses zu rnter. Unteren. Von authentischer Seite wird bestätigt, daß die Türker mtt alle« Mitteln einen Waffenstillstand mit den Balkanstaate« herbeizuführen sucht u«d die Ansprüche der Verbündeten durchweg aeeevtieren will, wen« sie dadurch den beabsichtigten Einzug der^^verbündeten" Armee« i« Konstanttnopel verhi«dern kau«.

«driahafens Wie verlautet, haben sie sich der Auflassung Oesterreich-Ungarns in die­ser Frage vorbehalttos angeschloffen.

Europäische Truppe« gelandet!

Depeschen aus Konstantinopel »ufvlge haben im Laufe des gestrigen Tages alle -us- Schneide? I ländischen Kriegsschiffe Truppen rn derSe- Auf des Meffers «cyneroe r samchöhe von zweitausend Mann gttandet. (Telegramm unsers Korrespondenten.) $le Mannschaften find mti Waffen und Fahnen

Wie«, 19. November- ausgerüstet. Sie haben vorläufig die DpU««, Bei Besprechung des gegenwättigen Stan- Zchulm und öffentlichen Gebäude besetzt. Auch des der Beziehungen zwischen Oesterrerch- MafchinengewehrabteSlungen 1«- Ungarn und Serbien schreibt heute dir (en ^xwndel worden sei«.

JSläms dem System deuflcher Kriegkunst an-I Die serbflche Regierung sucht nur Zeit zu Reue Freie Preffe: Die Sttmmung ist dem Adrianopel vor de« Fall,

paff«. 1883 erfolgte die Berufung nach Kon- gewinnen zur Sammlung ihrer Trup- Friedensehrschädlich. Der Frrepe ruht f

stantinopel. Acht Jahre hat Kolmar von der pen »n der bosnischen Grenze, wie aus der nur gewUermaßen auf des Messers

Goltz dann ununterbrochen im Orient gelebt. Antwort des Ministerpräfidenten Pasiflch an I Schneide. Die Dreibund und die Triple­er lernte das türkische Reich in allen seinen die Gesandten der Dreibundmächte aus ihre Lutente-Mächte muffen fich beeilen, wenn

Provinzen kennen, und man darf sagen, daß Vorstellungen zu entnehmen ist. Der östcrrei- nicht zu spät kommen wollen. ^ngegam sich . ^ntm ziemlich

feine Reorganisattonarbeit wirklich nicht ob:r- Mche Gesandte von Ugron hat neuerdrngs den gene Depeschen aus Durazzo bestätigen, dass haben fckv e « den Tücken inne, flächlich war. Er begann, in die sehr verworr- Auftrag erhalten, die Forderung der Herstel- das Vorgehen der Serben in der Richtung aufI b°b°^en Gefecht den^von den nett milttärischen Verhältnisse der Tücke! Ord- lung einer unmittelbaren Verbindung mtt dem Durazzo nur sehr langsam von Ü««cn rmJ'iebTble Herr« all« Zugänge

----- -' gehe. Die Serben seien noch mehr als hundert »engerer fmb etzt die

it vorzubringen. Wenn nteie 1 stiometer von der Hafenstadt entfernt. In derI zu der Festung und d r F XMtn.

nmg nicht erfüllt werden sollte, würde die dorttgen Bevölkerung zeige fich auch ketnerlet ?st desha.b nur noch tue F g K r i s i s in allerkürzester Zeit von u n a b s e h- spUr von Erregung, obwohl fix über den Gang Die Griechen auf Cassandrat

baren Folgen begleitet sein. Eüt aus Ues- der Ereignisse vollständig informiert sei. Es mc(6unflen aus Athen besagen: Der küb eingetroffenen Kaufmann erklärt, daß die wird ferner bestätigt, daß die eingeborene Be ! ~ri.t]1.en.D1.nnansnnt 2 ah 0 S telegraphiett, --------1 ---------M «erben «ul na^m fd Korps auf der Halbinsel Cassandra gelandet worden wäre, die wuc-