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Casseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

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Nummer 283.

Kernsprecher 951 und 952.

Mittwoch, 6. November 1912.

Fernsprecher 951 und 952.

2. Jahrgang.

Der Krieg soll entscheiden!

(Telegramm unsers Korrespondenten.)

Sofia, 5. November.

Wien, 5. November.

Die Antwort des DreiSundes auf den Vorschlag PoinearH ist vollständig gleichlautend und konform mit den Interessen Sesterreich. Ungarns ab­lehnend. Die Mächte des Dreibundes werden jede für sich eine gleichlautende Antwort geben. In hiefige« diplo­matische» Kreisen werden die englisch- rusfischen Gegensätze in der türkische« Frage als viel schärfer angesehen, als der diesbezügliche Gegensatz zwischen dem Dreibund und der Triple-Eutente.

mag über die etwas bühnenhast-pathetische Aufmachung dieses modernen .Kreuzzugs wider den Halbmond' unter der Regie Ferdi­nands von Koburg urteilen wie man will: Der Zweck heiligt auch im Krieg die Mittel und der Erfolg hat bewiesen, daß der Appell an die nationalen und religiösen Instinkte der! am Balkan unter ungeheuren Mühen der Kul­tur zugeführten Völker der SchlMel zur Eini­gung der Kraft und das Geheimnis des Sieges war. Ob nun das Groß ser­bische Reich (von dem in Belgrad die Pan­slawisten träumen) oder Bulgariens Hege­monie auf dem Balkan (Ferdinand von Ko-

args lang ersehntes Ziel) als nächstes sicht-1 >arcs Ereignis dem Völkerkampf folgt; ob aus dem Balkan-Vierbund eine durch Blut und Eisen gekettete dauernde Machteinheit im Südasien Europas entsteht, oder ob jedes ein-j

man-Moschee zu erblicken sind, sah eS aus, als ob alle Höhen rings um Adrianopel in bul- garischen Händen seien. Am Sonntag versuchlen die Türken, die. linke Flanke der Bulgaren bei Bunap Hiffar anzugreifen. Die Bulgaren wiesen den Angrist aber zurück und zwangen die Türken zu panische, Flucht. Eine Schnellfeuerbatterie wurde von ihnen er. beutet und fünf Offiziere und über tausend Mamn gefangen genommen.

Neue bulgarische Erfolge.

(Telegramm unsers Korrespondenten.)

Sofia, 5. November.

Das glänzende Zusammenarbeiten der bul­garischen Führer und der Heroismus der bul­garischen Truppen bringen täglich neue Er­folge. Der türkische Versuch, nördlich von Sarai eine erneute Stellung zur Deckung des Rückzuges einzunehmen, ist vollständig g e - scheitert, ebenso das Eingreifen der türtt- schen Trupen östlich von Wisa. Die Verfolgung der geschlagener türkische» Truppen wird von den Bulgaren mit größter Energie fortgesetzt, um möglichst einen größerckr Teil der geschla- gelten türkischen Armee von ihrer RückzugSlinie abzubringen. Die gewaltigen Anstrengungen bei den Kämpfen von Kitt-Kflisse und Lüle-- Burgas haben den bulgarischen Truppen ein vorübergehendes Ruhebcdürfnis gebracht, aber keimen Stillstand in den Operationen. Der Vormarsch gegen Tschataldscha wird un­aufhaltsam fortgesetzt. Ebenso werden alle An­strengungen gemacht, um Adrianopel ein- z u n e h m en. Die Widerstandsfähigkeit Adria- nopels nimmt täglich ab und das Feuer der Bulgare» wird nur schwach und unregelmäßig von den Türken erwidert. Auch ist der Le­bensmittelmangel sehr groß.

Reue Balkan-Wetterwolken? Die sterbeude Türkei und ihre Hinterblie­benen; das türkische Teilnngs« Problem; europäische Gefahr und Teilung der Türkei.

Privat.Telegramm aus Wien berichtet unS: Oesterreichs Antwort

Konstantinopel, 5. November.

In der Hauptstadt herrscht völlige Ruhe. Die Bemühungen der osmanischen Regierung, einer Gefährdung der Fremden vorzubeugen, werden von de» Europäern warm aiwrkaunt. Heute greifen zwei französische und zwei englische Kreuzer ein. Die Be- Archtungen eines Teils der Fremdenkolonien werden von Kennern des Landes als über-

neuerung erörtert worden ist. Die Wich- ttgkeit der gestrigen Unterredungen wird in po­litischen Kreisen allgemein hervoogehoben. Ueder di« Minister-Konserenzen erhalten wir von unterrichteter Seite folgende Mitteilungen:

Eine neue Dreibund-Bafis?

(Telegramm unsers Korrespondenten.)

Berlin, 5. November.'

Wie mir von zuverlässiger Seite mitgeteilf wird, bestätig es sich, daß der Besuch des ita­lienischen Auslandsministers, der am gestrigen Montag die ersten längeren Besprechungen mit dem Reichskanzler und dem Staatssekretär des Auswärtigen, Herrn von Kidevlen-Waechter hatte, der Erneuerung der Dreibund- Verträge gelte. Alle bisher kolportierten Gerüchte, daß die Erneuerung dieser Mma- chung schon vollzogen seien, sind unzutref­fend. Es steht sogar bis heute noch nickt fest, in welcher Form die Dreibundverträge fortge­setzt werden sollen. Sicher ist nur, daß bei de» Dreibundmächten der b e st i m m t« Wille zur Erneuerung der Vereinbarungen besteht. Wenn sie zustande kommt, soll sie (das ist das hauptsächlichste Thema der Berliner Unter­handlungen) zu einer ganz neuen Basis Ähren, die erst eine wirkliche Dreibundbasis ein wird. Bis jetzt hat es nämlich einen wirk- ichen Dreibundvertrag im Grunde gar nicht gegeben. Deutschland hatte nur einen sesten Vertrag mit Oesterreich und Oesterreich hatte wieder seine Abmachungen mit Italien, an die Deutschland nur indirekt angeschlossen war. Diesmal handelt es sich »ur darum, die Mög. lichkoit zu direkten Vereinbarungen zwi- cke» den drei Mächten zu finden, in denen je­de der anderen als gleichberechtigter Partner gegenüber sicht.

Die Bulgaren sind gestern in der Richtung ! nuf Tschorlu »orgebrungen. Ein gestern früh stattgehabtes Gefecht enbete mit der vollstän­digen Niederlage der Türken, deren stärke auf lost 000 Manu geschätzt wird. Ge­stern früh unternahm eine türkische Division mit Artillerie einen Ausfall aus Adria.

9Li*r Richtung nordwestlich von der -traße MnstavhaPafcha-Bdttanopel. Kurz nachdem der Ausfall der Türken eingesetzt hatte, begann ein Bombardement AdrianopelS durch bulgarische schwere Be­lagerungsgeschütze. Die bulgarische Umklam. mrrung war so stark, daß die Infanterie sich auch dort hielt, wo die Artillerie erst spät« h«. ankam. Bon dem Punkte an der Straße bei Ä^riauoptzf, wo die vier Mmarets der Sulei-

gungkraft, die Schwäche des nationalen Im­pulses und die Erschlaffung aller Regungen, die sich km Leben und Weben eines zur Höhe der Entwicklung strebenden Volkes offenbaren. Die dünne Sichel des Halbmonds am Him­mel des Abendlands ist im Schwinden begrif­fen, der natürliche Auflösungprozeß der Tür­kenherrschast auf der Erde Europas durchzittert das Stadium werdender Vollendung, und wie ein düstres Fragezeichen der Zukunst ersteht vor I unsren Augen das Problem: Was nun?

Operette und... Drama.

Der ».Kaiser von Rom" und wir.

Ein weiteres Telegramm unseres SA lin« Korrespondenten meldet uns: Die kürzlich von Rom ans verbrestete Meldung üb« die beabsichtigte Gründung eines Kaiserreichs Italien entbehrt nicht d« Begründung Ihr Inhalt wird ebenfalls Gegenstand der Berlin« Minist«-Besprechuugen fein, aus baten übrigens Minister San Giuliano auch

zelne Reich sich zur Macht- und Einfluß- Größe reckt: Der Krieg wird die Ländergren- zen am Balkan von Grund aus umgestalten, und diese Gewißheit birgt neue Gefahren!

Die Türkei und ihre Erben.

Rumänien hat seinehistorischen" An« sprüche für den Fall der Austeilung türfischer Erde bereits feierlich angemeldet; Oester­reich bereitet im Stillen alle Maßnahmen vor, um im Augenblick der Entscheidung ebenfalls mit gebotnem Nachdruck seine Rechnung prä­sentieren zu können; RußlandsProben Mobilisierungen- in den Grenz-Gouvernements waren auch mehr als militärischer Herbstsport, und nur Toren bezweifeln noch, daß der Auf­marsch der Balkan-Heere gegen die Türkei mit Wissen und Billigung der in Petersburg Maß- geblichen erfolgte. Aus London kam dieser Tage die Kunde, daß man in der Downing. Street eine Aufteilung der europäischen Türkei als förderlich erachte und geneigt sei, dahin­gehenden Absichten Englands Unterstützung zu leisten. Selb st los und ohne Aussicht auf eignen Vorteil? Kaum; die Politik Sir Ed­ward Greys war nie von sentimentalen An­wandlungen infiziert und man darf also an­nehmen, daß Englands Neigung zur »Auftei- lung der Türkei- von Erwägungen bestimmt wird, die die Möglichkeit eignen Vorteils in nächster Nähe wittern. Das tatsächliche Friedensinteresse beschränkt sich also auf Deutschland und Frankreich, und es ist sogar die Rede davon gewesen, daß die Uebereinstimmung der Interessen beider Län­der in der Verhütung drohender Komplikatio- nen in der Sterbestunde der Türkei vielleicht zur Basis einer Annäherung zwffchen Berlin und Parts werden könne. Zukunst-Träume! Ein Blick zum Horizont europäffcher Gegen­wart scheucht allen Optimismus und offenbart unS Gefahren, die in dem Moment dro- hend werden, in dem Europa sich anfchickt, den Erdenrest türkischer Herrschaft unter finster blik- kende Erben aufzutetten...k F. H.

Das Dreibund-Problem

Minister bi Sa» Giuliano in Berlin; vor und hinttr de« Kulisse« der Dreibund-Polttik.

Wie wir schon mitteilten, hat ber zurzeit in B-erstn weilende italienische Minister des Aeu- ßern, Marquis di San Giuliano, gestern dein Reichskanzler und dem Staatssekretär des Auswärtigen Amtes seine Aufwartung ge­macht und man darf annehmen, daß bet dieser Gelegenheit zwischen den Staatsmännern in er- ster Linie die Frage der Dreibund - Er-

Krieg oder Friede?

Die Dreibundmächte und der Krieg; die Friedensvermittlung der Mächte; der Krieg dauert fort; eine neue Schlacht bei Tschorlu?

Die Zeit der Siegesmärchen geht zu Ende, der Kanonendonner von Lüle-Burgas hat die Mverdrossnen Herolde türkischer Hel-I Die gestrige Mitteilung des Reuterschen dentat zum Schweigen gebracht, und es handelt Depeschen-Bureaus, die Türkei habe die sich nickt mehr um die Frage: »Wer wird die Mächte um ihre Vermittlung zur Anbahnung ses Krieges Lorbeer ernten?-, sondern um die bon Friedensverhandlungen gebe­andre, weit wichtigere: »Was wird, nachdem I toirb von Konstantinopel aus dementiert

die Waffen ihr Werk vollendet, an neuem dem Hinzufügen, daß die türkische Heeres-

Geschehen aus der Blutsaat des Balkan- /"f der Linie von

kriegs emporwachsen?- Das Reich Mohammeds l"Men ^Das Eraebnis ^116 in 'leckem W bot Christenschwert werden. Ohne Antrag auf Vermittlung des

in feinem Lebensnerv getroffen, von einstigen einen oder des anderen kriegführ-nden Teiles Vasallen zu ohnmächtiger Duldung niederge- werden die Großmächte ni ch't eingreifen, es sei zwungen worden, nachdem eben erst die Enkel denn, daß eine besondere Lage, wie sie viel- der Cäsaren seinen afrikanischen Besitz gemin I lricht in Konstantinopel entstehen könnte, dazu dert und kurz vorher die Donaumonarchie zweiIw°|i0cn sollte. VoHäufig wird also der türkische Provinzen der Herrschaft des Padi | L ^'^rgesührt werden. Inzwischenhaben schahs entrissen. Ein Reich, das in knapp brei SlftSfibenty

Jahren biese dreifache Schwächung erduldet, abgelehnt Wir erhalten* rmrül cklaende ohne Energie und Kraft zu erfolgreicher Ab- Draht-Meldungr W lolgende

wehr zu finden, beweist durch Ohnmacht und'

Entschlußarmut die Dürftigkeit seiner Verteidi-

Die Serben vor Saloniki!

(Telegramm unseres Korrespondenten.)

Belgrad, 5. November.

Nach gestern hi« eingetroffenen Meldungen aus U e 8 k ü b befinden sich bet erste Teil der zweiten Armee im Bormarsch gegen Saloniki und Monastir. 50000 Mann unter dem Befehl des Generals Stephane - witsch wurden zur bulgarischen BelagenmgS- armee nach Adrianopel detachiert. Bom west­lichen Operationsgebiet werde« Meldungen üb« das Eintreffen der serbischen Truppen vor Skutari erwartet. In bet öffentlichen Meinung macht sich feit der Ernennung des bisherigen Chefs des Pressebüros, Stephano- witfch, zum Sektionsches im Ministerium des Aeußern ein Umschwung zuungunsten Oesterreich - Ungarns bemerkbar. Man wend« sich gegen die von Oesterreich Ungarn proponstrie Autonomie Albaniens und fordert eine Reihe von Häfen im Adriati­schen Meer, die im albanesischen Gebiet liegen, und bereu Uebergabe an Serbien vor­aussichtlich auf ben Wider stand von Oesterreich und Italien stoßen würde. ES ist z» befürch­ten, daß die diplomatische» Erörterungen, die bereits begonnen haben, nicht ohne Störungen »«laufen werden.

Ruhe in Konstantinopel.

(Telegramm unsers Konespondenten.)

AIS Rikita mtt dem Fähnlein seiner Ge-,.............

freuen aus den Schwarzen Sergen niederstieg, auf die Vorschläge Poincaräs wird heute in um als Erster unter den vier »Kreuzfahrern- P a r i s Üb«reicht werden. Gleichzeitig und Pie Kanonen statt der Diplomaten sprechen zu gleichlautend werden auch seitens Deutsch, fassen, war hierzuland noch b« Witz Über die Italiens die Antworten über-

»neue Balkan-Operette- aktuell und keines Dreibundmächte erklären in der

Träumers Phantasie hätte gewagt, Möglichkei- Bereitwilligkeit,

ten zu «gaukeln, wie sie bei Podgoritza, Kirk- d?z KtilgÄ mitwtoirfe^ X «rffe'ÄLauUnb ^Ule-Burgas in schneller b«üWn P»WL^UL L"der^ »-olge^irklichkeit geworden sind. Noch vor die Interessen aller Großmächte Rücksicht ae- einer Woche wurde uns «zählt, der Altar des nommen wird, erwarckngsvoll und voller Statius quo sei unverletzlich und keines Balkan- svmpathie entgegen. Es ist bemerkenswert Kriegers Uebermut dürfe den von der Eifer-1 die wohlerwogene Antwort der Dreibund^ sucht-Politik europäischer Großmacht-Diploma-I t ^drubt auf Oesterreich den Des-

tie gehüteten Tempel der Sorge entweihen. gbÄ.EgSwu«fch Poinearäs vollständig Heut ist die fromme Fabel zum Kinderspott' 9 geworden; kein staatsmännisch begnadeter Mund wagtS, anders noch als im Ton schmerz­licher Erinnerung vorn Götzen status quo zu reden, und in Berlin sowohl wie in Wien, Pa- ________

ttö, London und Petersburg hat man restg-1 Das bulgarische Kabinett hält täglich tiert die Hoffnung begraben, durch flatternde unter Vorsitz Geschows stundenlange B«atun Noten und Diplornaten-Geplaud« ein Schicksal «en ab, deren Gegenstand geheim gehalten hemmen zu können, dessen Lauf Kanonendon- wird. Der Ministerpräsident hatte die ftreunb «er und Schlachtenlärm beschleunigen. Nie- ltchkeit, gestern Ihren Berichterstatt« iu cm» wand zweifelt daran, daß ber Balkanbund fangen. Auf die Frage ob die ff* nur als Sieg«, sondern auch als Er- Nachricht, Bulgari^ hL nur mft der Tütte obrer aus diesem Krieg heimkehren wird, über den Friede» nicht abe# ühor Käää: sjim y,*:5

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Die Frage ist nur: Wie kann das Wrack davon, da wir noch eine Entscheidung der europäisch?» Türkei im Meer der Bergan- des Kriegsglücks abwarten wolle» ..!" Senheit versinken, ohne die schwankenden Bon ber bulgarisch » Hauptarmee wird Frieden-Garantien der europäischen Groß- gemeldet, daß sie i» ber (Tenierung der Tscha- macht-Poli^ mit in den Strudel hineinzu- taldscha-Linie begriffen ist und die Ankunft

Di- Gefahr lauert am Balkan mehrerer serbischer Divisionen abwattet. Die u8 den bulgarische» Truppen sind geftent auf keinen Niederungen des Vasallenckrns sich zur Hohe Widerstand gestoßen De- kl n 0» Adr io des Sieger-Triumphs Über de» Großherm em- nobel wir? täg XaSet borgerungen haben, als Kampfpreis Gebiet-

Erweiterungen beanspruchen, kann (undl Das Bombardement Adrianopels» darf) Europa ihnen nicht wehren, denn man| (Telegramm unsers Korrespondenten.)

Mustapha Pascha, 5. November. I

trieben bezeichnet. Das Verhalten des österreichische» Botschafters, d« ber öfterreichi- ftfien Koloitie zur Flucht auf bie Schiffe riet und die Schließung ber Schulen anordnete, wird stark kritisiert. Die deutsche Schule bleibt geöffnet. Die fremde« Kriegsschiffe be- tnben sich in d« Resika Bey (an der kleinafia- tischen Küste gegenüb« b« Insel BenedvS) imb Watte» daselbst weite« Befehle ab. Der Rute Halbmond erläßt einen Aufruf, baß cde Familie einen ober zwei Verwundete aufnehmen möge. Mitglieder deS Roten Halb­mondes fammeln in ben Häuser» Spenden für eine Lottette zugunsten ber Verwundeten, deren Lage und Elend allgemeines Mitleid er­wecken, da die Berwundetenpflege saft alles iu wünsche» übrig IStztz,