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Tafferer Neueste Nachrichten

Mittwoch, 30. Oktober 191$.

von fünfhundert Personen entsprechend der

Letzte Telegramme.

(Nach Schlag der Redaktion eingegangen.)

Sprache eingcladen sind. DerCasseler San. gertranz Westen-- (Mitglied des Kurhffsffchen Sängerbundes) begeht anr Sonnabend die Feier feines 41jährigen Bestehens. Das Fest findet im Restaurant Umbach, Kirchweg, statt.

befitzer H. Thon-Wilhel-mshöbe, 11. Professor H. Bachman-Cassel-Wilhelmshöhe, 12. Land.

Größe des verfügbaren Saales im Realgym- nasium nicht überschritten werden darf, so wird der Vortrag von Direktor Schulte-Tigges vor­aussichtlich wiederholt werden. Der zweite LichtbildervortragVon Luzern bis zum Gott­hard-, den Professor Dithmar übernommen hat, _ wird am Freitag, den 29- November,

Ehrenpreise wurden nach der Reihe der Punkt­leistungen vergeben und den nachstehenden Züchtern zuerkannt: 1. Lehrer Lamdgrcbe-Al- tenritte, 2. Gutsbesitzer I. Wimmer-Cassel- WilhelmsHöhe, 3. Drogist W. Krng-Caffel-Wil- helmshöhe, 4. Gutsbesitzer A. Sinning-Ober- - w ehren, 5. Gemeindebeamter I. P oppenhäger- Nordshausm, 6. Lehrer Georg Gerth-Eschen- struth, 7. Gast-Hofbesitzer H. Koch-Großenritte, 8. Aufseher H. Reuter-Elgershausen. 9. Lehrer W. Wambach-Niederrwehren. 10. Konditorei­

sieben verschiedenen Speisestellen ingesamt fünfzigtausend Portionen zur Ver­teilung! Bei den diesjährigen Teuerungs­verhältnissen Wird sich der Zudrang er­heblich steigern. Wenn nun auch jedes Kind für fein Mittagessen wöchentlich zwanzig Pfen­nig bezahlen muß, so leuchtet doch ein, daß diese geringe Summe den gestellten Anforderungen nicht im entferntesten entspricht. An den all­gemeinen Wohltätigkeitsstnn wird daher fetzt von den Veranstaltern der Schulspeisung de Appell um Unterstützung ihrer Bestrebungen ge­richtet.

-=- Der Franz graben alsStiefkind*. Aus unserem Leserkreise wird uns geschrieben: In der Bremerstraße konnte man vor einigen Tagen I sehen, mit welchem Eifer das Stadtbauamt be­strebt ist, die beschädigte Fahrbahn und Bürger­steige auszübeffern. Der Franzgraben aber t I anscheinend das Stiefkind des Stadtbauamtes. Seit etwa einem halben Jabre bestehen für die Bewohner und Passanten des Franz grabens unhaltbare Zustände. Ein Pflasterstreifen, welcher für die Passagiere hergestellt wurde, in .einer Länge von etwa fünfzehn Metern, durch I die ausführende Firma des Neubaues an der Wimmelstraße- und Franzgrabenecke bet Be- ahm des Baues beseitigt. Seit dieser Zeit müssen nun die Bewohner und Passanten an dieser Stelle bei trocknem Wetter im Staube und bei nasser Witterung (wie «S jetzt wieder der Fall ist) im Schmutze waten. Mit gerin­gen Geldmitteln könnte das Stadtbauamt diese Mißstände beseitigen, indem es das Pflaster wieder herstcllt.

-z- Eine Demonstration farbiger Photogra­phien. Die Erfindung der Autochromiplatte durch die Firma Lumiöre und Söhne im Lyon hat der Photographie ein neues, zukunftsreiches Gebiet erschlossen. Noch vor mehreren Jahren hielt man es für unmöglich, mit der Photogra­phie naturgetreue farbige Bilder zu erzielen. Nun ist es zur Wirklichkeit geworden. Man kann fetzt Naturstimmnngen mit allen Reizen ihrer Fgrbiakett Herstellen und Bilder von z«u- berhaster Wirkung erzielen. Zunächst nur auf Glas alS Lichtbild. Auch hier in Cassel be- schäftigen sich viel« Lisbhaber-PH otographen mit farbigen Aufnahmen. Um nun zu zeigen, welche wundervollen Wirkungen mit Auto- chroamPLattsn erzielt werden können, wird der Pbotogr.-Klub morgen abend eine Origi­nal-Serie bunter Aufnahmen von der Firma Lumisre und Söhne in Lyon in seinen Klub­räumen. Caffö Zeppelin, vorführen.

-4- Aus dem Casseler Vereinsleben. Morgen abend acht Uhr hält der Verein für Hes­sische Volkskunde im Evangelischen Vereinshause seine erste Monatsversammlung ab, in der Rektor Heßler über die Entstehung und Bedeutung hessischer Sagen sprechen wird. Gäste sind stets willkommen. Der Plattdütsche VereenWaterkant*, Cassel, veranstaltet am Sonnabend im Vereinslokal Weserspitze- zu Ehren des am 7. November 1810 geborenen plattdeutschen Dichters Fritz Reuter eine kleine Feier, zu der alle plattdeut­schen Landsleute und Gönner der plattdeutschen '

Die neuesten Kriegs Depeschen.

Skutari vor der Kapitulation.

(Privat-Telegramm.)

Skutari, 29. Oktober.

Das von den Montenegrinern belagerte Skutari ist ohne Lebensmittel und Eisen­bahn und ohne Nachricht von außen her. Die Stadt befindet sich im Golf wie von aller Welt abgeschnitten. Eine Deputation von angesehe­nen Bürgern und Kaufleuten hat sich trotz der Wachsamkeit der türkischen Truppen zum Prinzen Danilo von Montenegro begeben und Hm dieUebrrgabeder Stadt ange­boten, um zu verhiiwern, daß Skutari in Flam- men aufgehe und geplündert werde. Der tür­kische Generalftab und die Besatzung erfuhren von diesem Schritt und um die Bürger hierfür zu bestrafen, eröffneten die Türken von der Hö­he des Taraboschberges auf ein Viertel der Stadr ein lebhaftes Bombardement, eine große Feuersbrunst brach aus, die die ganze Nacht andauerte. Die Montenegriner unter dem Befehl des Prinzen Danilo und General Mar­tinowitsch profitierten natürlich von diesem Umstand, der es Hnen gestattete, die Ausmerk- sanrkeit der Türken von sich abzuwenden und einen gewagten Angriff auf Skutari vorzu­nehmen.

Londoner Diplomaten-Gesprache.

(Privat-Telegramm.)

London, 29. Oktober, l

In hiesigen politischen Kreisen mißt man einer Konferenz, die zwischen Sir Edward Grey, Winston Churchill, drtn ersten Lord der Admiralität, und dem Kriegsminifter im Foreign Office stattgefunden hat, große Be. deutung bei. Rach dieser Unterredung begab sich der Minister des Aeußeren zum Bücking. Ham-Palast, wo er sich längere Zeit mit dem König unterhielt. Unter den gestern im Foreign Office empfangenen Persönlichkeiten befanden sich auch die Botoschafter von Frankreich, Italien und Rußland. Bevor der Minister des Aeußeren das Ministe. rium verließ, hatte cT noch eine kurze Unter, redung mit dem türkischen Botschafter, und man bringt mit diesem Besuch eine Kon­versation in Verbindung, die kurz darauf zwi­schen dem türkischen und dem fianzöstschen Bot. schastex stattsand. Das Gespräch zwischen den beiden Diplomaten dauerte über zwei Stunden.

! überficken dies« den Beamten. Sie erhielten obendrein noch Hilfe durch zwei Komplizen und schließlich wutzde der Beamte durch Messer­stiche und Schlüge nicht unerheblich der. letzt. Dann flüchteten die Diebe und ließen in der Eile «inen von ihnen benutzten Hand­wagen an Ort und Stelle zurück. Einar der Dicke wurde gestern in der Altstadt ver­haftet.

Die Tragödie einer Neunzigjährigen. Heute vormittag wurde am Hafen di« Leiche einer Frau aus der Fulda gezogen. Es han­delt sich um eine etwa neunzig Jahre alt« Frau, die ihrem Lcken freiwillig «in Ende gemacht hatte. Die Unglücklich« hatte vor ihrem Tode noch ihre Ersparnisse in Höhe von neunzigMarkbeider Sparkasse abgehoben, von denen noch dreiundachtziz Mark vorgefun- den wurden. Daneben lag ein Zettel mit derWei- sung, das Geld zu ihrer Beerdigung zu ver­wenden. Was die Greisin in den Tod getrie­ben hat, ist noch unaufgeNärt. Man vermutet, daß sie in einem Anfall geistiger Umnachtung in die Fulda gegangen ist.

-7- Einzärtlicher" Gatte. Gestern abend kam es zwischen einem in der Alstadt woh­nenden Ehepaar zu Streitigkeiten, die bald in Tätlichkeiten ausarieten. Derliebevolle- Gatte drohte dabei, daß er seine Frau über den Hansen schießen werde. Erst das Eingrei­fen der Polizei machte dem aufregenden Vor­fall ein Ende. Der Gatte wurde sodann fest­genommen und in Schutzhaft gebracht.

-7- Die Kurzschrift in Cassel. Der Steno­graphenvereinStolzeana- hielt dieser Tage imHanusch- seine sehr gut besuchte Gene­ralversammlung ab. Im abgelaufenen Vereinsjahr wurden über hundert Personen durch den Verein in die Kurzschrift neu einge­führt und zahlreiche neue Mitglieder konnten aufgenommen werden. Die Wahl des Vor­standes ergab die einstimmige Wiederwahl der seitherigen Vorstandsmitglieder. Zngewählt als Beisitzer wurden drei Herren und zwei Damen. Das nächste Vereinswettschreiben findet An­fang Dezember statt, dem ein zweites int Früh­jahr folgen soll. Im Lause des Monats No­vember beginnt wieder ein neuer Anfänger­kursus, zu dem jetzt schon Anmeldungen ent- gegengenommen werden. Ein Kursus für De- battenschrrst befindet sich gegenwärtig im Gan­ge. Hierzu können noch Anmeldungen erfolgen. Die Uebungsstunden finden auch im neuen Ver­einsjahr wieder Dienstags, Donnerstags und Freitags im Ev. Vereinshaus, Kölntfchestraße, statt. Am zweiten November wird der Verein im Kaufmannshaus sein 33. Stiftungsfest feiern. Ferner wurde beschlossen, eine Weih­nachtsfeier und einen Maskenball abzuhalten.

-r- Die Jugendvotträge im Realgymnastum. Die von der Gesellschaft für Gemeinwohl (Ab­teilung Ausschuß für Jugend pfleget in Aus­sicht genommenen Vorträge für die schulentlas­sen« Jugend haben bei den Jugendlichen leb­haften Beifall gefunden. Ueber sechshundert Anmeldungen liegen für den ersten von Direk-

g? den größeren Städten Cas s e l und s'Udet im Restaurant Umbach, Kirchweg, statt. Die Nachzügler der Gordon-Bennettfahrt.

Wchtburg. Dann streift« der Bericht nock die 15irL Scheffcr-MZberq. 13. Dftchlenbeatzer Klerne Tageschronik. Das Atelrer Mr Stuttgart W r^fiober (Privat.

Krrche angeschlossenen Vereine und Orqa- A'^?^Ekenrr,te, 14. Malerinelster Nitz- kunstgewerbliche Arbeiten von Frau Elsa Wi- Telegramm) Gestern'abend'finb no* fnf- ^faionen, sowie di« rege Tätigkeit!15. Zrmmew,ann Fntz Ichura in der Hohenzollernstraße hat wieder ^nbe Ball^n^ von der GordomBeunetttckrt

"halb der Kirche selbst. HierausI Muller-Lassel-Klrckbftmold^ 16. W?. 1 eine Ausstellung kunstgewerblicher Arbeiten gelandet: Der italienische Ballon Sibio im

ÄEete der Generalsuperintendent den Ge-1 reillcr einiger Schülerinnen veranstaltet. Die Aus- Kreise Adelnau in Pofen der österreichische

^stsbericht des Gesamtshnodalvorstandes und wu-Nrederzwckrem Der Hauptgewinn der fnllung ist im Kiosk Von Hofphotograph C BallonAstarde" bei Zarfik und der

--1 I Verlo UNL erne Junkner Rtesengans, fiel aus Eberth, Ecke Ständeplatz und Wilhelmstraße resihftche BallonBousley" bei Jn°zc, üd

dre Nummer 198. zu leben. ... DieKaifersäle- bringen an östlich von Budapest.

Ser Landtag gibt nach!

(Telegramm unsers Korrespondenten.)

Berlin, 29. Oktober.

Das Abgeordnetenhaus berät heute in zweiter Lesung den Gesetzentwurf betreffend die Anlegung von Sparkassenbeständen in Jnhaberpapieren. Die Regierungsvorlaac ist bereits im Herrenhaus abgeschwächt worden, und die Kommission des Abgeordne- tenhaufes hat noch weitere Abschwächungen vorgenommen. In der Kommission bereits hat die Regierung die Fassung des Entwurfs, den die Kommission festgestellt hat, für unan­nehmbar erklärt. Diese Erklärung wurde heute vom Minister des Innern im Namen der Regierung wiederholt. Im Hanse ist in­zwischen ein K o m p r om i ß a n t r a g der Kon- ervattven, Freikonfervativen, Nationallibera­len und der Fortschrittlichen Volkspartei einge­gangen, der den Bedenken der Regierung we­sentlich entgegenkommt und insbesondere in den entscheidenden Paragraphen 1 und 7 des Entwurfs denWünschenderRcgie- r u n g Rechnung trägt.

Der neue Erzbischof von Köln.

Köln, 29. Oktober. (Privat - Tele­gramm.) Zum Erzbischof der Diözese Köln wurde der Bischof von Münster, Dr. Felix von Hartmann gewählt. Der neue Erzbischof, dessen Wahl fast einstimmig erfolg­te, ist ein geborener Westfale und bat fett fünf Jahren den Bischofsstuhl von Münster inne. Er gilt allgemein als sehr toleranter Kirchen- ürst.

p, öcjuui'iiyiruoaiTiDrrrance5 und

---2?mt,1)noiMlau^<6'u^e8' der sich darauf be-1 -

s as^t' Rechenschaft über die in den beiden I , ,, - £-»

Anoden von 1906 und 1908 angenommenen Die Berufsunfah,gleit und das Hcrlver- den letzten Abenden des Gastspiels des Max ?«träae und Entschließungen zu geben <^«r fahren in der Angestelltenversuberung. Vom Walden-Ensembles diePolnische Wirtschaft'

2* Jahre 1906 angenommene Antrag, bei der Vorsitzendm desVereins für staatliche Pen- AuMhnrng. ... Die Kranken- und Begräb- "^orstehewden Revision der St^aftroießord- sionsversicherung der Privatangestellten Cas- mskasse des Kaufmännischen Vereins hält mor- 'urng i. an Stelle des Voreides den Racke i d und Umgegend-, Direktor Neumann, gen abend neun Uhr im großen Saale der

iu fitzen und 2 auf möglichste Ginfebränfitna unS geschrieben: Zur Abwendung der rn- Stadt Stockholm eine außerordentliche Haupt-

Tuftizminister übennwI Ebenso wii>ckcn' Mn* «Wnifäuiv I

J1 §ide tunlichst Bedacht zu neh-men, wurden , e Beschlüsse der beiden Synoden, die eine 3t«. ®tnt des Schankkonzessionswe- y.rt.§ für dringend notwendig erklärten, dem -^wrsier des Innern vorgelegt. Im Anschluß 77 dresen Bericht wurde di« Wahl des Vor- u?end°n vorgenommen. D. Klingender *^rbe mit 70 Stimmen wiedergewählt. -tb-

reichen und dadurch die Pflichten als Fami­lienvater zu erfüllen. Dem toten Buchstaben dxs Gesetzes den rechten Geist einzuhauchen, wftd eine der dankbarsten Aufgaben der zu wählenden Vertrauensmänner mit sein. Schon nach dem 1. Januar 1913, mit dem Inkrafttre­ten des Gesetzes, also ohne jede Warte­zeit, ist die Möglichkeit geboten, kranke An­gestellte durch geeignete Behandlung in Sana­torien, Sommerfrischen, Erholungsheimen usw. wieder berufsfähig zu machen. Dies ist von Wichtigkeit gegenüber der Bestimmung des Ge­setzes, daß di« Gewährung des Ruhegeb al- t«s im Falle der Berufsunsähiqkeit eine War- tezett von 120 Beitragsmonaten zur Vor­aussetzung hat. Morgen, den 30. Oktober, abends neun Uhr, findet im Stadtparksaale eine öffentliche Versammlung statt, in der zwei, mit der Materie vertrante Redner (Schneider-Leipzig, Schellin-Frankfnrt) über das Gesetz und di« Organe der Reichsversiche­rungsanstalt sprechen werden.

-7- Mittagessen für arme Schulfinder. In Cassel soll demnächst durch dieAbteilung Schulspeisung des deutschen Verbandes für Volkshygiene- wieder die Speisung armer Schulkinder beginnen. Diese Wohlfahrtsein­richtung besteht in Cassel fett 1904. Im ersten Jahre wurden täglich hundert bis hundert­zwanzig Kinder an drei verschiedenen Stellen gespeist. Seitdem ist die Nachfrage bedürftiger Schulkinder nach einer einfachen, aber kräftigen Mahlzeit von Jahr zu Jahr gestiegen. So sind im vorvergangenen Winter täglich 470 bis 500 Schüler und Schülerinnen beköstigt worden, und im verflossenen Winter kamen sogar an

Droht auch in Indien Gefahr?

London, 29. Oktober. (Privat-Te- legramm.) Meldungen aus Indien be­rschten, daß die fortgesetzten Niederlagen der türkischen Truppen in indischen mohamedani- chen Kreisen lebhafte Aufregung ver­ursachen. Man befilrchtet, falls wettere Nach­richten über das Vorrücken der Balkanverbün­deten einlanfen, daß Unruhen ausbrechen werden.

rerisierte dann die Predigt. Im Unter­schied von anderen Gebieten unseres deutschen Vaterlandes hätten sich die Geistlichen unseres Bezirkes nicht in entgegengesetzte Heerlager ge­spalten. Dadurch fei unferm alten Kurhessen diel Verbitterung erspart geblieben. Mit die­sen persönlichen Berührungen und Anerkenun- aen feien aber die schweren kirchlichen Fragen Das Rückgrat des kirchlichen

-^dens bilden die Gottesdienste, mit denen Gemernden reichlich ausgestatlet seien, ftlurr kleinen Otten, wo man Kirchen oder napellen stützet. In dem weitaus größten der Kirchengemeinden finde an den zweimal Gottesdienst statt. Die monar.ichen Bettag« seien int Rückgänge be- I arnS1' Dagegen seien Wochengottesdienste in

«r Advents- und Passionszeit in den ntetficnl t ,vlL" w,u nivw oen zs. xouenwer, Gemeinden «ingefübrt worden. Aus dem Lan- abends 8.30 Uhr stattfinden. Die Karten dazu « wurden vielfach Abendgottesdienste abae- r,nb schon jetzt im Büro der Gesellschaft für Ge- ^ken. Auch die Zahl der Gemeinden mit meinwohl, Wolfsschlucht 13, 1. Etage links, zu «tndergottesdiensten fei im Steigen haben.

gegriffen. Der Konfirmandenunterricht werde -r- Die Preise der Nickerzwehrener Geflügel- m unteren Gemeinden ein halbes Jahr lang f^uu. Gelegentlich der am Sonnabend und gehalten. Eine besondere Kirchlichkeit finde sich Sonntag imRosengarten- in Niederzwehren vorwiegend auf dem Lande und in einigen klei- verainstalteten Geflügolausstellung wurden fol­geren Städten. Anders sei es mit den Gemein- gonde Ehrenpreise verteilt: 1 silberne Smats- «rt, die in die Unruhe des industtiellen Le- tnedaille Gutsbesitzer I. Wimmer-Cassel-W 1 ornq und in die Gedankenwelt einer nicht mehr silberne Kammermedaille Gutsbesitzer A. Sin- seßhaften Bevölkerung hineingezogen fe!cn ! nmg-Oberrwchren, 1 silberne Verbandsmedail- Tewfe und KoNfirmatton wurden selten unter- le Gasthofbefitzer H. Koch-Großenritte, 1 bron- lassen. Beerdigungen ohne kirchliche Mit- ^ne Verbandsmedaille Kondttoreibefitzer H. vtckunqen kämen nur in gettngster siahl vor Thon-Wilhelmshöhe, je 1 Diplom der Land- , In den letzten Jahren istdieFeuerbestat- wittschastskammer Mühleubefitzer A. Zahn-Al- tu n g 125 mal an Stelle der Beerdigung ge-1 Le?rttte ,Hnb « OPfermannEenrtttrt. Die ^a.hlt worden; von dieser Zahl entfielen 17 ^Süffel. Die männliche Jugend werde die Jugendspiele, Wanderungen u<-d Krregsspiele vielfach der Kirche ent- Mon. Schließlich seien noch die übrigen Re- «gronsgesellschaften chn Hindernis des kirch-

Lebens. Weiter komme die Zunahme der Acholischen Gemeinden in Bettacht. In vielen aEweren Städten Kurheflens seien jetzt katho- Icke 5nrchen und Kapellen errichtet; auch in letzten^ Jahren werde ihre Zahl noch vcr-! ^ou.tandigt. Eine kräftigere Propaganda ge-!

tor Schulte-Tigges übernommenen Ex- perimentalvottragUeber eleftttsche Entladun­gen und Röntgenstrahlen- vor. Da di« Zahl

-t- Im Kampfe mit Felddieben. Aus dem ^tlde eines Feldflurbesitzers in Wvlfsan- »♦rernteten- in der vorvergangenen Nackt rtt Casseler Arbeiter, was sie nicht gepflegt Luen. Als der Poftzeisergeant Möller von

FejÄdicke testnehmen wollte.

g N«. tn. & Jahrgang. feit. Der Posten gab sofort Feuer, fehlte je. ^ch, worauf die beiden entkam«». Heu:« ftuh tet ein anderer Posten auf zwei Individuen, jjit österreichische Offiziersuuflorm trugen und yi, den Anruf nicht standen, geschossen, aber picke rum vergeblich.

V Zar Neueste aus Kassel.

Ae Saffeler Sesamt-Syuode.

Mit einem feierlichen Gottesdienste in der Hof- und Garnisonkirch« begann heute vormit. Eg tn« Tagung der fünften Casseler Ge- samtfhnode deS Konsistorialbezirkes Cas. ftl, zu deren königlichen Bevollmächtigten Kon- siswnarpräsident Freiherr von Schenk zu SchweinSberg.Cassel ernannt worden ist. Nach dem Gottesdienst wurde die Tagung im Svangelifchen Vereinshaus eröffnet. Nach WWoMmenswotten von Generalsupettnten- Sent D. Klingender und der Wahl zweier Schrfffführer ergriff Konsistottalpräsident Frei­herr von Schenk zu Schweinsberg das Wort. Der Präsident gedacht« zuerst der verstorbenen Geistlichen und führte weiter ungefähr folgen­des «ms: Nachdem durch die Königliche Ver­ordnung über das Inkrafttreten von Kirchen- Besetzen wegen Verbesserung der wirtschaft­lichen Lage der evangelischen GeWichen das Psirrrerbesoldungsgesetz, die Ruhegehaltsord- mmg und das Kirchengesetz betreffend die Für- sorge für die Witwen und Waffen der Geist­lichen unseres Konsistorialbezirkes in Kraft ge­treten ist, wird die hohe Synode sich wieder mähr den inneren Notständen der Kirche, wie sie durch die starke» Strömungen ausgelöst werden, zuwenden, damit das kirchliche und geistige Leben unsenn Volke erhalten, gestättt und gemehrt werde. Seitens des Kirchenregi- mentes werden Ihne» nur kleine Vorlagen, betreffend ine Bewilligung von Umzugskosten an Geistliche und betreffend die Aenderung der NözeflMverbänlde infolge Umpfarrung einer Gemeinde vorgelegt werden. Aus der Synode heraus werden voraussichtlich weitere Anträge gestellt werden, di« eine Reihe wichtiger Gegen, stände bettoffen, di« Beratungen und Be. schlüffe als erwettemde Handlungen reiches Material bieten^ aus denen der nächsten Ge-1 samtsynode di« gesetzlichen Vorlagen werden geboten werden können. Einundsiebzig Ver. tretet wohnten der Tagung bei.

Generalsnperintendent D. Klin­gender erstattete hierauf den Bericht öes Gesamt » Synode - Ausschusses über die inneren und äußeren Zustande der Kirchen des Bezirks ht den «^gelaufenen sechs Jahren von 1906 bis 1912. Von diesen Jahren könne man von bckeuffamen Entwickelungen im kirchlichen Lcken reden. Redner charak-

Das Rote Kreuz auf dem Balkan.

Konstantinopel, 29. Oktober. (Pri- vat-Telegramm.) Heute ist die erfte Ab­ordnung des deutschen Roten Kreuzes, bestehend aus zwei Aerzttn und sechs Hilfsper- unen. hier eingetroffen. Die Abteilung bezog das Militättrankenhaus in der Nähe der deut­schen Botschaft.

Im Sumpf amettkanischer Korrupfion.

| folge einer Erkrankung drohenden Berufsun- Versammlung ab. ... Die in den letzten Tagen sähigkeit, oder zur Wiederherstellung der Be- imKaufmannshausc- veranstalttten Koch, rufsfähiakeit kann dem Versicherten nach dem Vorträge mit praktischen Vorführungen auf neuen Gesetz ein Heilverfahren gewährt wer- Hannovera-Grudeberden fand fehr reges Jn- i^n. Ob die Berussunsähigkeit durch di« Mög- teresse. Allseitig wurden die dargereichten Kost- Rewhork,29 Oftober (Privattele- ttchkett etne§ Heilverfahrens oder einer Opera- proben, Kuchen, knusperiger brauner Gänse- gramm.) Polizeileutnant Becker hat aus tion von dem Veincherten abgewendtt werden braten, Omelette und anderes gelobt. ... Der seiner stelle im Tombs Gefängnis c:ne Kund- kann- ist nicht lediglich nach medizinischen Ge- für morgen (Mittwoch) abend angesetzte Vor- gebung erlassen, in der er behauptet, daß Rose, sichtspumten, sondern unter Würdigung _ aller I trag im Kursus für Bürgerkunde ist sein Hauptbelastungszeuge, der wahre'Mör- Umstande zu prüfen, und zu dieser Prüfung aus Mittwoch, den 6. November, verschoben der Rosenthals sei. Dem Staatsanwalr sind die Ve11rauensmänner mit beru- worden. ist Übrigens die Nachricht znqegangen, daß zwei

ftn. Der Deriichert« wird es als einen nicht I Tas Wetter am Mittwoch. Der amtliche von den Mitangeflagten in der Rosenthalaffäre zu unterschätzenden Vorteil des Geietzes be-! Wetterbericht sagt für den morgigen Mittwoch ermordet worden sind.

trachten, durch die Mögftchkett des Heilvermh- fiir Hessen-Nassau folgende Witterung voraus:

rens wieder in den Vollbesitz seiner Arbeitskraft Vielfach trübe, Niederschläge, zeitweise auffri- hnirtirm Ottntmnt« -4 Q

Klangen, weil er lmdurch erst in die Lage schende, später etwas tällere südwestliche 12 ök!W.

kommt, fein fruhexeä Linkamm«- zu er-1 Winde, ___________