Aus einer Prinzeu-She.
Prinz Georg nnd feine Gattin.
Ein Privat-Telegramm meldet uns aus München: Am zehnten Februar wurde in der Schönbrunner Schloßkapelle die Erzherzogin Isabella Mart« von Oesterreich
mit dem Prinzen Georg von Bayern getraut. Seitdem ist der sonst übliche seierliche Einzug des Brautpaares in München noch nicht erfolgt, da die junge Frau ihren Galten bald nach der Hochzeit verlassen hat. Jetzt stellt Prinz Georg sein hiesiges Palais, das er mit seiner Gattin bewohnen wollte, zum Verkauf. Der Prinz ist Heute mit seinem Vater, dem Generalfeldmarschall Prinz Leopold, nach Wien gereist. Es heißt, daß Vater und Sohn den Versuch machen wollen, die Prinzesiin zur R ü ck k e h r und zur Wiederauf, nähme der «helichen Gemeinschaft zu bewegen.
England geführt und eben erst hat unter dem Vorsitz des vom Suffragettenhaß verfolgten Kolonialministers Harcourt im Parlament eine Versammlung stattgefunden, die für absehbare Zeit die Chancen für das Frauenwahlrecht Int britischen Jnselreich vernichtet haben dürfte. Die Fanatikerin und die Petroleuse können keinen Sieg erkämpfen; sie diskreditieren nur eine Bewegung, die anderwärts sich langsam, aber in legaler Weis« Bahn bricht, und Schritt vor Schritt dem Ziele näher kommt. Vielleicht ist grade für unsre deutsche Frauenbewegung der groteske Hexentanz des englischen Susfra- gettentumS heilsamer Anschauung-Unterricht der ihr zeigt, wo Gut und Bös«, Wohltat und Plage sick> scheiden.
DaS Suffragettentum, wie es sich in England lärmend, prügelnd und rasend breit macht, ist ein psvchologischrS (um nicht zu sagen: Psychiatrisches) Problem, und die immer drohender sich offenbarende Gemein- gefährlichkeit der Erscheinung wird die strafende Gerechtigkeit vor die Notwendigkeit stellen, die völlige Gleichberechtigung der Weib- lichen Verbrecher mit d?n männlichen durchzuführen und Brandlegerinnen aus politischem Ehrgeiz dieselbe Härte des Gesetzes spüren zu lasten, die den Brandstifter auS kriminellen Instinkten trifft. Das wird dann der ttaurige Erfolg einer Bewegung sein, die zu begrüßen war, so lange sie evolutionistisch und nicht revolutionär austrat. Die Sufsragetten-Skan- dale sind im Begriff, die Frauenbeweauna um Jahrzehnte zurückzuwerfen, denn Hysterie gehött nicht in Parlamente, sondern ... in Sanatorien, und die bürgerliche Gesellschaft muß sich gegen ihre Exzeste mit den zu Gebote stehenden Mitteln schützen. Daß die deutsche Frauenbewegung von der Massen- Hysterie des Suffragettentums sich gruselnd abwendet, daß sie die Kampf- und Zielgemein- schast mst den prügelnden, lärmenden und brandstiftenden Trabantinnen der Miß Pank- hurst entrüstet von sich weist: DaS ist ein Zeugnis hohen sittlichen Ernstes und idealer Erfassung des Ziels des politischen FrauenkampfS in Deutschland, und wenn auch manches von Dem, das beim letzten Rendezvous der Casteler StimmrechtS-Damen als Grundgebot staatsbürgerlicher Gerechtigkeit gekennzeichnet wurde, vorerst noch fromme Hoffnung bleiben wird: Die Bewegung an sich ist gesund und ihr Weg zum Ziel wird einst von ben Enkeln als eine Etappe deutscher Volkskultur gewürdigt werden. F. H.
Sie Mel-Fahrt der BL.
Die WetterauSfichten find günstig!
Die Wctterausstchten für den mok- gigen Sonntag find (wie uns auf trle- graphische Altfrage bei der Wester- dienstftellc Weilburg mitgeteilt wird) ziemlich günstig. Auch die Windverhältnisse find derast. datz daS Luftschiff „Viktoria Luife" mor- gen mittag ohne bisher sichtbaren 6m« dernisgrund nach Cassel fahren kann. Demnach ist die Ankunft der „Bik- toria Luise" aus dem große» Forst in Cassel morgen mittag um «ls Uhr bestimmt zu erwartest. Ein wunderbarer Herbsttag zog heust früh herauf und erfüllte die Stadt und ihr« im Herbstschmuck prangende Umgebung mit somtt,
3m letzten Ruhe!
Beisetzung des Frecheren von Marschalk.
Die Beerdigung des verstorbenen deutschen Botschafters in London, Freiherrn Mar» schall v onB ib erst eist, fand gestern nachmittag um drei Uhr, dem Wunsche des Verstorbenen entsprechend, in einfachster Weise in der Familiengruft des Stammsitzes der Familie in Neuershausen in Baden unter Beteiligung einer ungeheuren Menschenmenge aus den benachbatten Otten, insbesondere auch aus Freiburg, statt. Ueber die Beisetzung erhalten wir folgenden Bericht:
Marsch rll-BiSrr'terns letzte Fahrt.
(T e l e g r a p h i s ch e r B e r t ch t.) Neuershausen, 28. September, x Um halb vier Uhr traf gestern nachmittag als Vertreter de» Kaisers Reichskanzler von Bethmann Hollweg hier ein. Kurz bot: drei Uhr erschien der Großherzog von Baden in Begleitung des StaatSministerS: Freiherrn von Dusch. Bald nach der Ankunft des Großherzogs begann im Schloß die Einsegnungsfeier. Stadtpfarrer Schwarz von der Freiburger Christuskirche hielt eine Ansprache und nahm die Einsegnung vor. Gesänge eröffneten und schlossen den Trauerakt. Dann tru-, gen Mitglieder des Gemeinderats ReuerShau-, fen den Sarg zum Leichenwagen. Den Trauer-, zug eröffneten die Schuljugend von Reuershau-^ fen; Militär- und Gesangvereine, sowie die gesamte Gemeinde Neuershausen schlossen sich an.: Dicht hinter dem Sarg schtttt der G r o ß h e r • zog, ihm zur Seite die beiden Söhne des Verstorbenen. ES folgten der Reichskanzler von Bethmann Hollweg, begleitet: von Lord Atton und dem Schwager des Verstorbenen, Frhrn. von Gemmingen. Hieran schloß sich eine lange Reihe von Vettretern der Staats- und Gemeindebehörden sowie der Militärbehörden. Auch die Großherzogin Luis« und die Pttnzeffin Wilhelm von Baden hatten Vertreter entsandt. Der kommandierende General des fünfzehnten Armeekorps, von F a - deck, war gleichstlls erschienen, desgleichen der frühere Staatsminister und jetzige Grotzhof- meister von Brauer, der Oberbürgermeister von Freiburg, Dr. Winterer, und der Reichslagsabgeordnete Fehrenbach, sowie der Pro- rettor der Universität Freiburg. Auf dem Fttedhof hielt der Pfatter von Bötzingen die Trauerrede. Nach Tauergesang legte der Bürgermeister dieser Gemeinde einen Kranz nieder, worauf Pfatter Di Lehmann dem Verstorbenen einen Nachruf widmete, in dem er den Entschlafenen als den .Vater von Neuers- Hausen" bezeichnete. Von sonstigen Reden war auf Wunsch der Hinterbliebenen Abstand genommen worden.
Sine Trauerfeier in London.
Ein Privat-Telegramm meldet unS aus London: Gestern fand hier für den verstorbenen deutschen Botschafter, Freiherr Mar-' schall von Bieberstein, in der deutschen Kirche ein Trauergottesdienst statt, an dem als Vettreter des Deutschen Kaisers Botschaftsrat Dr. von Küllmann und als Vettreter des Königs von England Lord Allendale teilnahm. Außerdem waren viele hervorragende Persönlichkeiten erschienen.
so schwere Verletzungen, daß er bald darauf verstarb. Bambaugh war einer der hervorragendsten Militärflieger der Vereinigten Staaten.
Das Geheimnis des Balkans.
Die Schicksal-Frage : Krieg oder Friede?
Die bulgarische Regierung hat gestern durch ein offiziöses Dementt die Kriegsab. fichten Bulgariens zu widerlegen ver- sucht, offiziös« Eilfettigkeit brandmarkt die Meldungen über die Zuspitzung der Lage als .Börsenmanöver", und aus Belgrad wurde ver- stchett, niemand denke an Krieg und Kriegs- rüstungen. Man weiß: Offiziöse Dementis sind billig wie Brombeeren und sie tragen den Tatsachen nur insoweit Rechnung, als das eigne politische Fntereff« es erfordett. Daß die Kriegsstimmung am Balkan weit ernstere Bedeutung hat als ein Börsen-Manöver, beweisen die heute vorliegenden Nachrichten.
Auf des Messers Schneide.
(Privat-Telegramm.)
Belgrad, 28. September.
Die serbische Presse zeigt angesichts der Ver. wicklüngen am Balkan verhältnismäßig große Ruhe, ttotzdem in allen Volksschichten bi« UÜberzeugung herrscht, daß der Krieg aus des Messers Schneid« steht. Die Nachricht, die türkische Regierung hab« endlich den serbischen MuniiionstranSpott in Uesküb Mar erlaubt, ihn jedoch in Zibefce an der türkisch- serdischen Grenze wieder aufgshalten, macht hier böses Mut und steigett die Begeisterung, für die Stammesgenossen mit dem Schwert einzutreten, was. wenn nicht jetzt, so doch in absehbarer Zeit unvermeidlich sei. Die nichtinlnädischen Gemeinden sind, wie die Zeitung Straza meldet, angewiesen worden, einen Teil ihrer Fruchtvorräte dem Heere zur Verfügung zu stellen. Dasselbe Blatt meint, die Türkei veranstalte nur Scheinmanöver, die keine Kttegsgesahr darstellen. König Peter hat seine für gestern geplante Reise nach Topola verschoben, da „die gegenwärtige politische Lage die Anweseicheit des Königs in Belgrad erforderlich mache".
Set Idealismus der Frau.
Randbemerkungen zur Versammlung des Kasseler Vereins für Frauen-Stimmrecht.
Der Casseler Verein für Frauen-Stimm- ,«cht hat uns dieser Tage erzählt, welche ziele er erstrebt und wie er sich die Verwirk gchung der ihm vorschwebenden Ideale denft. gz galt eine Rechtfertigung der politischen Frauenbewegung gegenüber dem Argwohn und Mißtrauen eines Teils der männlichen Zeit« «nossenschast, und da unsre Damen auch im politischen Kampf das letzte Wott für sich beanspruchen. kann'- eigentlich nicht wundern, Mß sie schließlich den Gegner zum Schweigen kochten. Man mag über di« moderne Frauen- Kewegung denken wsi man will: Ihre Existenz - Berechtigung leugnen, heißt mit »erbunbnen Augen ins zwanzigste Jahrhun- d«tt hineinbllnzeln, und wenn bei un8 das Erstarken der ersten schüchternen Regung länger gedauett hat als (beispielweise) in Finnland ober Skandinavien, so ist daran nicht etwa die .politische" deutsche Frau, sondern unsre Voll- Eigenatt schuld, die Evolutionen den Damm der Gewöhnung und ' Tradition entgegen« stemmt. Ob sich die politische Frauen-Bewe- gung im Vaterland der Dichter und Denker einmal prakttsch durchsetzen wird? Wer weiß es? Zurzeit erscheint ihr Kampfziel noch so wirklichkeit-fern wie der Volkbeglückungstraum des fünften Kanzlers; und bk erste Frau, die - tti Preußen-Parlament oder ins ReichshauS am. Berliner KönigSplatz ihren Einzug hält, L-Mtztz. sicher erst von unfern Enkeln beglück- . Uiachhl werden können. ES gilt eben den
K«Hp f um ein Ziel, und es verdient aner- fcniiju Werden, daß dieser Kamps von der WkuWn Frauen-Bewegung mit Tatkraft und Opfermut, aber auch mit einem großen Einsatz von Idealismus und Selbstverleugnung ge- stihtt wird.
M Im Kreis der Casseler Stimmrecht-Kämp. Jk. fertnnen war man beim letzten Rede-Turnier M eifrig bemüht, die scharfen Gegensätze zwischen ff der politischen Frauenbewegung im deut- F scheu Land und der längst zum groben Unfug | auSgeatteten englischen Suffragetten- Landpiage zu kennzeichnen, und die wich- f tigfte Kundgabe des Abends war zweifellos die schroffe Ablehnung der Frauenkampf-Taktik in England durch unsre polttischen Frauen. Was jenseits des Kanals der Fanatismus der Frau im Kampf um8 Wahlrecht an Unheil und Verwirrung angerichtet hat, wird die Frauenbewegung in England noch nach Jahrzehnten zu büßen haben. E2 liegt Methode in dem Wahn der Suffragetten, und wenn Miß Pank- hurst mit ihrer Amazonengarde einen Kursus besucht bätte, in dem gelehrt wurde, wie man eine gute Sache schädigt, tote man gegen eine fortschrittliche Bewegung den Mderstand des Konservatismus am besten stärtt, und ihm die schlagendsten Argumente liefert: Sie könnte kein bessres System befolgen, als daS, mit dem sie London in Atem hält und der ganzen Welt das häßliche Schauspiel einer widerlichen Mas- fenhhsterie bietet. Es scheint wirklich, datz in England die Hysterie heute Orgien feiert: Die Männer (selbst die Erleuchteten unter ihnen) : sind von der Panik des Einfalls der Deuttchen in England ergriffen und haben Angstträume von Zeppelin-Ballons, die auf die englische f Flotte und auf London Dynamit herabregnen lassen, und die englischen Suffragetten gebär- den sich tote Rasende und treiben Minister, BÜr- | germeifter und Constabler zu Paaren durch die Gassen. Ein Frauenkampf in dieser Wild-West- Manier wirft weder ästhetisch noch begeisternd ; und unsre Frauen tun recht daran, wenn sie sich fc vom Zerrbild dieses „Kampfs um Menschen- t rechte" schaudernd abwenden.
Das Sündenkonto der Suffragetten schwillt | immer höher an. Daß Minister geprügelt, mit | Regenwürmern und andern angenehmen Din- t gen beworfen und in Versammlungen von L fanatisierten Repräsentantinnen des tz „zarten I Geschlechts" niedergebrüllt werden, hat längst [ nicht mehr den Reiz der Neuheit. An einem k der letzten Tage wurde in London Miß Helen r Craggs (die Tochter Sir John CraagS), die t bereits früher m Gegenwart des KönigspaarS I den Minister des Innern insulttett batte, dabei k betroffen, als sie das Haus des Kolanialmi- U Nisters Harcoutt. eines der enragiettesten Geg- M «er des Frauenwahlrechts, in Brand stecken E wollte. Die Lady als Petroleuse: Das ist die neueste Entwicklungsstufe der Sufftagette. Wohin soll das führen? Zu neuen Gefängnisstrafen, neuen Hungerstreiks und ähnlichen Skandalen, niemals aber zum Wahlrecht der Frauen, das doch letzten Endes das Ziel des Kampfs ist (ober fein soll). Die Häufung bcr Kaudale hat denn auch bereits zu einer Rie- $ r I g g e der politischen Frauenbewegung in
Das Spiel mit dem Kriege.
(Privat-Telegramm.)
Wie», 28. September.
Die Wiener Diplomaten gehen in ihren Ansichten Über di« Lage auf dem Balkan wett auseinander. Während die französischen Diplomaten di« Lage sehr optimistisch betrachten, sind bU russischen sehr pessimistisch ge» stimmt, wobei zu berücksichtigen ist, daß die russischen Diplomaten infolge ihrer Verbindungen auf dem Balkan weit besser informiert sind Die englischen und österreichischen Diplomaten verkennen zwar den Ernst der Lage nicht, hoffen jedoch, daß ein Krieg vermiedon werden könne. Heute aus Sofia hier vorliegende Depeschen melden: Jeglicher Güterverkehr auf den bulgarischen Bahnen ist eingestellt. Di« Lage wird in Kreisen, die der Regierung nahestechen, für äußerst gespannt erklärt, und eS wird offen der Befürchtung Ausdruck gegeben, daß ein Krieg nicht mehr zu vermei- den sei, da di« Dollsstimmung den Krieg allgemein fordere und die Autorität der Regierung nicht ausreiche, diese Stimmung zu unterdrücken.
Truppenlandungen auf Samos!
Depeschen aus Konstantinopel melde«: Es bestättgt sich, daß der englische Kreuzer „Medea" und der ftanzösische Kreuzer „Bruix" in Vathy (wo der Kamps im Innern der Stadt fottdauett) ein Detachement Truppen zum Schutz der fremden Staatsangehörigen gslan. bet haben. Ein Versuch der Türken, auf einem Segler Verstärkungen in Tigani zu landen, soll von den Samio'en bereite« worden fein. Eine türkische Kompagnie hat dereitz lapituliett.
Die Diplomaten schweige«.
Wi« uns ein Privat-Telegramm ans Berlin berichtet, wird dort die Situation am Balkan allgemein als sehr gespannt bezeichnet und «rklätt, datz der kleinste Zwischenfall die kriegerische Entladung herbeiführen könne. Aus der türkischen Botschaft wird mitgeteilt, daß bei einem Diner, das am Donnerstag dott stattsand, und an dem Herr von Kiderlen-Waechter teilnahm, mit keinem W o rte von der Möglichkeit eines türtrschbulgarischen Krieges gesprochen wurde.
London-Indien im Aeroplon!
Ein Flug von Erdteil zu Erdteil.
Ans London kommt die Nachricht, datz wahrscheinlich noch in diesem Jahr« der größte Ueberlandflug stattfinden wird, den die Lufffchiffahtt bisher erlebt hat. Der Plan eines UcberlandftugeS von London nach I n. bien hat nämlsih In weiten Streifen lebhaftes Interesse erregt, und überall Zustimmung ge. fanden Preise werden wohl auch ht erheblicher Zahl zusammenkommen; denn eine Reihe der indischen Fürsten haben schon Beiträge in durchschnitlicher Höhe von sechstausend Mark fest zugesagt. Wir erhalten über daS Stielen- Projekt folgende Mitteilungen:
Ein ZwSlftage-Flng.
(Don unferm Korrespondenten.) London, 28. September.
Die Royal Geographica! Society hat soeben die Vorarbeiten für ben Riesinflug London- Indien in die Hand genommen und folgende Route festgelegt: London. LalaiS, Brüssel, Köln, dann den Rhein entlang nach Frank, furt, von da auS nach Regensburg, dann am Rordufer der Donau entlang. Von Konstantinopel aus wird der Weg nach Sonia, dann durch Cilicien nach Ada nah, Alexandretta führen. Bei Maskene wird man auf den Euphrat treffen und bann bem Flußlauf« bis auf die Höhe von Bagdad folgen. Von hier auS wird der Lauf des Tigris der Wegweffer. Für die Wasserflugzeuge kommt vielleicht ein Flug quer über den persischen Golf nach Buschir oder Busehehr an der Südküste Persiens in Bettacht; ein Flug di« Küste entlang ist länger; aber unstreitig sicherer, umsomehr, als die Küste ziemlich flach ist. Der Rest wird ein Wasserflug nach Karatschi in der Nordwestecke Indiens sein, dessen Einzelheiten noch nicht festgelegt sind. Die Gesamtentfernung wird auf 4800 englische Meilen geschätzt und man chofft, sie in zwölf Tagesflügen von j« 400 Meilen bewältigt! zu können.
Wieder ein Opfer der Lüfte!
Ein Privat - Telegramm meldet uns aus R e w y o r k: Der bekannte Militärflieger Smatut Bambaugh stürzte gestern in
-Manchester (Indiana) mit feinem Zweidecker aus dreißig Metern Höhe ab und erlitt
et« tan«m !U«uene> ata<brtit>tn etidietiten modientHtt led>«mai Md »war abend» Der ebemiroi«i>i«rrei# botrlgi enonotttet u> 'ßtft bei tretet gnstellung ms x»aur BeNellungen itbnteti "Ot> »er •et<Mft*<teUe aber ben Baien «ntgigenqenominen Drucker er. e erlag <tn> »iebetttoe SchtachtbaMraft, ib/RO Sprechstunden der Redaktion nut non I bl» % Ubr «chmrNag« Sprechstunden bn BuOhmfl Stelle geben Mittwoch und ftretiag von I bt» v Ob» »benb» B-rtln«, Bertrenina SW. ifrtebrtcbftr 16 leterbon. Amt Morr Sv la» 676
Nummer 251
Fernsprecher 951 und 958.
Sonntag, 29. September 1912.
Fernsprecher 951 und 952.
2. Jahrgang.
allckr Neueste Nachrichten
Casseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
dnlerttontoretfe; Du lechSgelpalten« getU für etnbetmtldie »eldyttu 16 Wg,. hu au-, roärttae jnferatl 25 Pf.. Reklame,eiu für ewdetntlkch« tietoifte <0 Pf, für auSwstrltg- »achäkt, « Pf. B-Uagen für bl, »efamtauflage roerben mü I Mark pro taufen» be- rechnet «Segen ihrer »lebten «erbtettung in »er Restden, and »er Umgebung stirb die iafleter Neuesten Nachrichten ein oor|ügtlct)eO gnfertionäorgan <8efd)4ft»ifttle: KSlntsche Strafte 6. Berliner «ertretunq- SW.. WebnDftrafte 18. Televbani «mt TloriBPlat «7«.