COler Neueste Nachrichten
Casseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 228,
2. Jahrgang
Dienstag, 3. September 1912
Fernsprecher 951 und 952.
Fernsprecher 951 und 952.
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drängt das Staatsdepartement, von der mexi. kanischen Regierung schleunigst die Entsendung von Truppen zur Befreiung der Amerikaner zu verlangen.
Am Abend vor Sedan.
Bilder bom Schlachtfeld bei Sedan.
mit mir hin und wieder auf dem Wege halt und schaue zurück auf die Zeiten, wo es nicht so wie jetzt in unserem Vaterlande aussah. Zu solchem Rückblick bietet
das Jahr «eunzehnhundertzwöls mit seinen Gedenktagen gute Gelegenheit. Ist es doch fünfhundert Jahre her, daß Burggraf Friedrich von Nürnberg feinen weltgeschichtlichen Zug ht die Mark unternahm, um auf Geheiß seines kaiserlichen Herrn zunächst als Verweser wieder Ordnung in die durch Eigennutz und Willkür verfahrenen Verhältnisse zu bringen und die Mark vor dem Untergange zu retten. Wahrlich keine leichte Aufgabe, der er sich unterzog. Markgraf Friedrich aber, wie dir
gnferttoneprdf«: WSgefpalttn« Seit« für einheimisch' ««schäft' » vt», » «».
wLrtige gnferot« 26 9tenam»jeUe für etnijetmtfdje «eschäfte 10 Pt» Mr auswärtige ««schäft' 80 Bk. Beilagen für M« «efamtauftagt werden mit i Mark pro Lausend b«. rechnet. Wegen ihrer dichten Verbreitung in der Reiiden, und der Umgebung sind die SaHelet Neueren Nachrichten etn vorzüglicher gnfeittonSorgen. «eschästsftelle! «»lnische Straße 5. Berliner Vertretung! SW., Friedrichstraße 16, Telephon! tont Morinlay 67«-
Madrid, 2. September.
Eine Gruppe spanischer Landleute, di« zur Weinlese nach Frankreich bestellt war, suchte, dem Bahngleis folgend, di« Grenze zu erreichen. Sie wurde bei Banyult vom Zug, der gerade den Tunnel verließ, überrascht und drei von ihnen fanden sofort den Tod, während vier andere schwer verletzt und schrecklich verstümmelt wurden. ES ist eine Untersuchung darüber eingeleitet worden, wie die Verunglückten an die gefährdete Stells gelangen konnten, die vorschriftsmäßig abgesperrt gehalten werden soll. Sämtliche Opfer des Unfalls sind Familienväter.
.------ —i Der Deutsch« Kqpser hat in seiner Rede an ottesdienst in Gegen- di« Märker zur Zufriedenheit «rmahnr,
®f Saneter Neuesten Nachrichten erscheinen wöchentlich sechsmal und zwar ebene«. Der UbaeeementSpreU beträgt monatlich ßv Pfg. bei freier Zustellung tn« Heu«. Bestellungen werten sederzeU van der BeschästSstelleaderden Boten entgegengenommen. Druckerei, Verlag und Nedoltio», «chlachthofstraße 28/80. Sprechstunden der Siedawon nur von 1 bi« 3 Uhr nachmittags. Sprech stunden der tolSkunft < Stell«: Jeden Mittwoch und Freitag von « bis « Uhr abend« Berliner Vertretung! SW. Friedrichs 16, Telephon: tont M-ri,pla, 676
Auf dem Tempelhofer Feld.
tPrivat-Telegramm.) Berlin, 2. September.
Dampferkatastrophe auf See!
Depeschen aus Buenos Aires melde«? In der Nähe von Rio Grande ist der argentinische Dampfer „Colartine" mit der gesamten Besatzung untergegangen. An Bord befanden sich außer dem Kapitän zwei- nnddreißig Mann. Der Dampfer war »ach Galveston unterwegs. Wahrscheinlich ist er t m Nebel gestrandet und untergegangen. Einzelheiten über die Katastrophe fehlen noch.
Keine Klagen r Geduld!
Sine Kaiser-Red« im Weiße» Saal.
Im Weißen Saale des Berliner Schlosses fand am Sonnabend di« F e st t a f e l für die Provinz Brandenburg, zu der außer den hohen Militärs Vertreter der Staats- und Komm», üalbechörden ht großer Zahl geladen waren, statt. Während des Mahler erhob sich der Kaiser und brachte einen Trinkspruch auf di« Mark Brandenburg au8, der in mancher Beziehung charakteristisch ist, ohne indessen wohl überall Beifall zu finden:
Zufrieden sein...!
In dem Trinkspruch auf die Mark Brandenburg führte der Kaiser unter anderem aus: Ich hoffe, Sie sind gern und leichten Herzens gekommen und nicht wie jene Abgeordneten der Mark zu Kaiser Sigismund mit begründeten Klagen und Bitten Denn ich meine, wir können mit den heutigen Verhältnissen tro is
Sie Mexikaner-Revolution.
Am Vorabend »««er Greuel?
(Privat-Lelegramm.)
Rewtzork, 2. September.
und Korn gestellt. Auch in Zukunft werden (des bin ich gewiß) di« brandenburgischen Mannen, wenn König und Vaterland rufe«, als erste sich stellen mit weilhinschallendem „hie guet Brandenburg allewege. . .!* Der Kaiser trank hierauf auf das Wohl der Mark Brandenburg.
*
Kaiserrede und Wirklichkeit.
denjenigen Verhältnissen, di« ans der 22 Entwicklung sich «rueben, und sei-
öedantag.
Zweiundvierzig Jahre später!
Der Tag der Erinnerung an deutsche Heldentat dämmerte trübe und regendüster herauf, und di« Fahnen, die den Sedantag grüßen, flattern müde im kalten Septembertvind. Wir sind nicht reich an großen nationalenFeiertagen. Richt, als ob es uns an würdigen Gelegenhei- ten dazu fehle, bietet doch so mancher Tag aus unserS Volkes Vergangenheit geeigneten Anlaß dazu, sondern wir Deutsche sind in der Mehrzahl wohl wenig geschaffen für ausgelassenen Begeisterungjubel, für häufigen Festrausch und Feiertagstrara. Aber einen Tag, einen wertvollen Erinnerungstag, haben wir I uns für eine würdige Nationalfeier gesetzt: Den Tag von Sedan! Und die Wahl dieses Tags soll uns keiner benörgeln. Wenn übermäßiges, unangebrachtes Zartgetzihl auf übermäßiges, unangebrachtes Zartgefühl auf der andern Seite in unsrer Sedanfeier hetzenden Uebermut oder gar eine Gefahr für den Dölkerfrieden erblicken will, so soll uns das nicht kümmern: Wir sind berechtigt, unsere Feste zu feiern, wie wir wollen, und besonders dann, wenn es gilt, die Erinnerung an eine groß«, nationale Tat festlich zu begehen. Und war es nicht eine stolze, nationale Tat. als nach langem ernsten Waffenringen, von dem eisernen Gürtel unsrer Bajonette und Geschütze umklammert, die feindlichen Truppen hinein in die starke Maasfeste gedrängt wurden, als der letzte Glanz des französischen Kaisertums, das die Entwicklung deutscher Macht zu hemmen sich vermaß, dahinblich vor dem Feuer unsrer Kanonenschlünde, vor dem Zorn und Mut beut. fAei Krieger? Ist die Erinnerung an jenen Tag, an dem Napoleon der Dritte unter dem brausenden Hurra der deutschen Sieger aus der kapitulierenden Sedanfeste entfloh, nicht wür. I big für di« Feier eines deutschen Nattonaltags? I Wir haben ein R ech t, diesen Tag zu feiern in I der stolzen Erinnerung au die Helden, die seine Größ« schufen!
Rach vier Jahrzehnte«!
Mer Meubahn-lliMel
Eisenbahnunfälle in aller Welt.
Der gestrige Sonntag stand (wieder einmal) im Zeichen der Eisenbahn-Katastrophen: Im Inland und Ausland haben sich vier Eisenbahn-Unfälle ereignet, deren Wirkungen teilweise recht verhängnisvoll waren. Zahlreiche Personen sind getötet oder schwer verletzt worden, und der entstandene Materialschaden ist, wie aus den vorliegenden Meldungen hervorgeht, außerordentlich groß. Mr verzeichnen folgende, uns vorliegend« Drahtnachrichten:
Elberfeld, 2. September.
. Auf der Wenden«« Strecke löste sich gestern" beim Rangieren von Wagen der Velbert-Wer- dener elektrischen Straßenbahn in d«r Näh« des Kirmeßplatzes ein An hänge wagen und sauste die ziemlich steile Straße hinab in den Kirmeßtrubel hinein. Durch einen
I starken Mast, der vom Wagen umgerannl I wurde, wurde die Schnelligkeit der Fahrt er« heblich vermindert und so «in viel größeres Unglück verhütet. Die Zahl der Verletzten beträgt neun, darunter vier Schwerverletzte. Der Schaffner wurde verhaftet.
Außig, 2. September.
Der mit Touristen start besetzte Personenzug Berlin.Prag ist gestern in der Nähe von -Schönpriesen entgleist. Zwei Personenwagen stürzten um. Fünfzehn Personen wurden verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Unter den Leichtverletzten -befindet sich ein Fräulein Lisbeth Siegmund aus Hannover, die übrigen Verletzten fntd Böhmen und Gali- zier. Wie der Unfall entstanden ist, konnte noch nicht festgestellt werden; nach bisher unverbürgt ten Gerüchten soll falsch« Weichenstel.
! l u n g vorliegen. Don anderer Seit« verlautet, I daß die Entgleisung durch Schienenbruch herbeigesührt worden ist.
Mailand, 2. September.
Im Bahnhof von Varese stieß gestern abend etn Personenzug der elektrischen Vollbahn mit einem G ü t e r z u g zusammen. Beide Lokomotiven wurden zerstört. Ein elektrischer Wagen verbrannte. Vier Personen wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Die Verletzten sind zwei Frauen und zwei Kinder, die von einem Ausflug heimkehrten. Der Zusammenstoß erfolgte in dem Augenblick, als der Personenzug der Vollbahn daS Geleise zu dem Güterverkehr kreuzen wollte, auf dem grade der Güterzug rangierte.
Französischer Armee-Skandal.
Justiz-Opfer und Justiz-Greuel.
Es scheint kein Zweifel mehr darrüber zu bestehen, daß der französische Soldat Emile R o u ff e 1» der vom Kriegsgericht wegen angeblicher Ermordung seines Kameraden Bran- coli zu zwanzig Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, das Opfer eines Justizirrtums geworden ist. Wie seinerzeit Zolas J'accuse, so sind es Schriftsteller und Journalisten, die darauf bestehen.daß der Soldat Rous- set einem unparteiischen Gerichtshof vorgeführt werde, und die dokumentarische Beweise dafür veröffentlichen, daß wir im Fall Dreyfuß auch diesmal nicht alles mit richtigen Dingen zuging. Aus Paris wird im Anschluß daran berichtet:
Zm Kerker zu Albertville. '
(Privat-Telegramme.)
Paris, 2. September.
Anläßlich der JustizirrungS-Affär« Rons-! sei wird die allgemein« Aufmerksamkeit wie-! der aut die Greneltaten in militärischen Gefängnissen in Algerien gelenkt. Die bekannte Schriftstellerin Severin« behauptet zum Beispiel, daß im Gefängnis von Alberwille die unglaubltch'st«n Dinge passieren. Ge. fangene werden in Einzelhaft weit länger gehalten, als das Gesetz «s erlaubt, erhalten als Nahrung verfaulte Kartoffeln und manchmal vier Tag« hintereinander nicht- als trockenes Brot. Protestieren di« Gefangenen, so werden si« in den Keller geworfen, in Fesseln gelegt, geschlagen, und die Fesseln bleiben an ihren Gliedern, bis st« in daS Fleisch hinein, gefressen haben. Die Schriftstellerin schreibt: Wen« Männer auf der Höh« ihrer Kraft die ganze Nacht hindurch vor Schmerzen schreien und wie kleine Kinder nach ihrer Mutter rufen, wenn ste Gefängniswärter himmelhoch bitten, doch die Handschellen, die sich in ihr Fleisch gefressen haben, zu lodern, dann muß ihr Schmerz wohl nicht mehr zu ertragen sein. „Stirb, du AasI" soll ein Sergeant erwidert haben. Und was war das Verbrechen dieser Leute, die so bestraft werden? Sie hatten verdorbene Nahrung nicht zu fich nehmen wollen und hatten hinterher «in paar Fensterscheibe» eingeschlagen in. der Hoffnung, daß ste dadurch vor daS Kriegsgericht in Grenoble I gestellt werden würden, und so Gelegenheit be- kämen, ihren Richtern zu erzählen, was sich im I Zuchthaus zu Albertville zutrag« ...!
Die Franzose« in Marakesch.
vaterländisch« Tat, größer fast noch wie der Heldenkampf an der Dlaas, sein, wenn der Sedantag neunzehnhundertzwölf zum Tag endlichen Erwachens deutsch-nationaler Dankbar- keitp flicht gegenüber den Vergessnen und Armen unter den alten Kriegern werden würde. Hunderttausend« von Mark werden! nach ihm kommenden Heroen hätten ihr Le- heut der »dankbaren Erinnerung- geopfert: benswerk nicht vollenden und das Staatsschiff Wie wärs, wenn man den Festprunk min-1nicht so sicher durch Brandenburg, Sturm « uni> Opfer, das alljährlich die und Wogen führen können, hätten sie nicht ihr« Volkheit gern und freudig bringt, Denen zu- Märker hinter sich gehabt. Diese haben, nachwenden würde, die mit Kummer und Sorge dem das anfängliche Mißtrauen gegen den ringen und in deren Brust der harte Kamp! fremden Herrn überwunden, mit Gut und Blut ums ^Dasein die Erinnerung an den Kamps treu zu ihrem Markgrafen gehalten und ihnen um Sedan fast hat schwinden lassen? Wir aus ihre« Mitte Männer von echtem Schrot haben ein Recht, zu feiern, aber wir ha.
ben di« Pflicht, dankbar zu sein!
Kriegervereine und Sanitätskolonnen daran teil. Schon in den frühen Vormittags- stunden boten di« nach dem Felde führenden Straßen ein buntes und bewegtes BW. Große Menschenmassen hatten sich eingefunden, um den Kaiser zu begrüßen, und die Kriegervereine mit ihren Fahnen und Musikkorps an sich voebeimarschieren zu lassen. Auf dem Tempelhofer Felde war ein großer Feldaltar, flankiert von Fahnen, Geschützen und Trommelpyramiden, errichtet. Schon zeitig erhielten die Teilnehmer ihre Plätze angewiesen, in den vordersten Reihen standen
die Kriegsveteranen.
Kurz vor Beginn der Feier fuhr der Kaiser, dem unterwegs von der Menge große Ovationen dargebracht wurden, und der recht wohl aussah, in einem offenen Automobil vor, um zu Pferde zu steigen und die Fronten abzureiten, die Vereine mit freundlichem „Guten Morgen, Kamera de n" begrüßend, di« mit einem kräftigen „Guten Morgen. Majestät" antworteten. Dann nahm der Gottesdienst (der Kaiser gegenüber dem Feld-' altar) seinen Anfang, eingeleitet durch «inen Choral von den ausgestellten Militärkapellen. Die Geistlichen beider Konsessionen hielten Ansprachen und ein abermaliger Choral beendete den kirchlichen Akt. Anschließend nahm der Kaiser den Vorbeimarsch der Truppen und Vereine ab, um sich dann wieder im offenen Automobil nach dem Königlichen Schlosse zu begeben, unterwegs mit erneuten stürmischen Hochrufen begrüßt.
Ein weiteres Privattelegramm meldet uns aus Paris: Nach hier eingegangene» Depeschen aus Fe, sollen sich die in Marakesch befindlichen Franzosen jetzt in Sicherheit befinden. Ans Mazagan wird gemeldet, daß es El GlauniS gelungen sei, die Freilassung der Gefangenen zu erwirken. Diese sollen st-» etzt bei El Glanhis und in SiebeMtt befinden. Eine Bestätigung dieser Nachricht liegt bis lebt noch nicht vor.
ne Worte richt«» sich gegen Diejenigen, die da klag«» und fordern. Di« kaiserliche Mahnung fällt in eine Zeit, in der die Unzufriedenheit mit der Reichspolitik sich in den weitesten Kreisen des Volkes r«gt, in die Tage allgemeiner Teuerung und in die Periode der V e- teranennot - Debatte, und es wird sich nicht umgehen lassen, daß zwischen diesen Erscheinungen und der Kaiserrede an die Märker gewisse ursächliche Zusammenhänge gesucht werden. Der Kaiser übersieht, daß Fortschritt und Entwicklung nur aus dem Streben nach Besserm, aus der Unzufriedenheit mit dem Unvollkommenen geboren werden, und er übersieht ferner, daß Klagen nur dann laut werden. wenn Mißstände Abhilfe erfordern. Die Teuerung wird beispielsweise nicht dadurch erträglicher, daß wir uns daran erinnern, wie unsre Ahnen gedarbt und gehungert haben und auch die Vetera- n e n - N o t kann mit dem Hinweis auf die glänzende Entwicklung unseres Heeres allein noch nicht behoben werden. Wir haben eben mit der Wirklichkeit zu rechnen, und diese Wirklichkeit ist (man kann dies nicht verschweigen) nicht sonderlich dazu angetan, Zufriedenheit zu wecken, und die „Freude am Bestehen-
Von der Maa- Äs zur M«mel, von der Etsch bis zum Belt rauscht heut di« Erinnerung an das Einst auf breiten Schwingen durchs Land: wir werden aus dem Mund der Enkel-Dankbarkeit die Taten unsrer Helden-Väter preisen hören und wieder ersahren, wie nie der Lorbeer STJSÄ iu^btnsCn VZJSfc der Unvollkommenheiten, die NU» Und werden glücklich urtb I einmal allem Irdischen anhaften, zufrieden Kft v* «^valtize sei». Vor feindlichem Uebermut und kriegeri-
Jahrzehnten das Reich «r° sche» Uebersällen durch ein schlagfertiges iTunh'Xrf?'m 60$ 1 * H«er und ein« wachsend« Flott« ge.
und Dewschland^Sdr^ ,^'“1JR“?“1 schützt, kann in unserem geordneten Staatsw«. aen Üb4 8 ffiibrunb tra. fen der Sandmann seinen Acker bestellen, der
® ^en ft* heme unter uns, die orden. Kaufmann, der Fabrikant und Handwerker S Letz, seinem Geschäft« nachgehen und der Arbeiter
tM,n S«dan mit seine- wohlverdienten Lohnes gewiß sein. Wer sHauten, und wenn an prunken- aber glaubt, Grund zum Klagen zu ha- * $*ft"?j7 Siegs von Sedan I ben, oder, wer neue Kraft und Freudigkeit zu
vaterländische Dankbarkeit begeisternde Worte weiterer Arbeit (sei es für den eigenen Herd, über die Lippen drängt, dann wird (so hoffen wir) auch die Erinnerung an die Helden lebendig werden, die immer noch deF „Danks des Vaterlandes" harren; di« arm und küm. merlich an ihres Daseins Abend durchs Leben schreiten und im Kampf um Brot und Obdach vom Schicksal schwerer heimgesucht werden, als vor zweiundvierzig Jahren die Helden von Sedan, die auf dem Feld der Ehre den Tod fürs Vaterland starb. Es würde eine
s Auf dem Tempelhofer Felde sand gestern im Zusammenhang mit den Kaisermanövern ein
■ feierlicher Feldgi '' ~ '
I M Kr°M>rmren und and«-hum Ausharren und Sich-B«sch«i
Nr Fürstlichkeiten statt. Außer den dazu kom. den in denjenigen Verhältnissen, die aus de otancitrtsn Truppenteil«» nahmen auch diel natürlichen
Unter dem Titel „Die deutsche Gefahr" vek- öffentlicht etn ehemaliger belgischer Offizier In der „Inddpendance beige* (Srtnnermgen an den deulsch.franzöfischen Krieg; sie atmen einen solchen lkhauvtnismus, daß fie von einem waschechten Franzosen geschrieben sein tönten, aber der Arttt'l eMhälk packende und ergreifende Schilderungen »'M« ■»!■». I SS'.X": Ä gft; not das dortige Staatsdepartement von dem Lesern beachtet zu werden. In fesselnder Weise
amerikanischen Gesandten in Mexiko ein Te. I bn Verfasser, wie er am Abend nach
lrgramm erhalte», in dem gemeldet wird, daß _ , ."" «chlacht bas Schlachtfeld von Sedan besuchte, zweitausend Amerikaner von bc«L^TÄ (LWJc,6t?er »«faffer) «inen Rebellen in Canane« «in g «sch lo ssen find I bP« bJnffiMnt b°«nuen1 deutschen Behör« sie Ein,«hm« der Stadt sei bevorstchend und durch/og ich»ie
ei« ««ment i» befürchten. Mll-n!v-n L.dan «L. & 5$