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COIer Ruch Nachrichten

Casseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 200,

Donnerstag, 1. August 1912.

2. Jahrgang

Fernsprecher 951 und 952.

Fernsprecher 951 und 952.

kehren jetzt über Bergen und Christiania nach I sonstigen bisherigen Kumpanen und Rom. Kopenhagen zurück, wo für sie ein festlicherI;,IACC? ^"lassen sah. Heber das Geständ- Empfang vorbereitet wird. Der Vorsitzende des n 8 her Spieler wird Folgendes bekannt:

Rewyork, 31. Juli.

Mikkelsen als Expedittons-Führer.

men werden.

Konstantinopel, 31. Juli-

vierzig geheilt wurden. Zehn find noch in Behandlung, während nur drei Patienten gestorben find. Gestern hat Dr. Zeller in Stutt­gart einer Konferenz hervorragender Aerzte einige der von ihm Geheilten und noch bei ihm in Behandlung Befindlichen vorgestellt, und es wurde konstatiert, daß ZellerS Heilmethode j e des bisherige Verfahren weit in den Schatten stellt.

Las Kabinett vor der Demission?

Wie weiter aus Konstantinopel bericht ttt wird, kam das gestrige Vertrauensvotum der Kammer bei neun Sttmmenthaltungen zu. stände. In politischen Kreisen heißt eS, die Regierung halte ihre Majorität nicht für aus­reichend und werde heute abend ihre De- Mission geben. Die Hartnäckigkeit, mit der Hilmi Pascha, der einen Konflikt mit der Kam­mer geradezu herbeizuführen suchte, unerbittlich auf dem Standpunkt der Regierung beharrte, hat bei der Rammet großen Eindruck gemacht. Die Lage gilt als außerordenttich kritisch und droht z« neuen Konflikten auSznwachse«.

Povulari'sierung berufen sein könnte, eine ge- wiffe Umwälzung in unfern Realkreditv?rhLlt- niffen herbeizuführen. Zurzeit aber und bei

Die Beleihbarkeit des Erbbaurechts ansich ist rechtlich unanfechtbar. Nach Paragraph 115 des Bürgerlichen Gesetzbuchs gelten bet ihm die sich auf Grundstücken beziehenden Vorschriften; auch muß nach dem Paragraphen sieben der Grundbuchordnung auf Antrag ihm ein besonderes Grundbuchblatt eingeräumt werden; letzteres geschieht von Amtswogen, wenn eine Veräußerung oder Belastung deS Rechts erfolgen soll. Das Erbbaurecht kann da­her wie das Eigentum belastet werden, und diese Belastung wird, wie bei dieseni, im Grund­buch alsbald ersichtlich. Eine zweite wesent­liche Frage ist die Mündelsicherheit der Erb- baurechtshypochok, die das Bürgerliche Gesetz­buch im Paragraphen 1807 zum Gegenstand be­sonderer Vorschriften macht. Ist denn nun aber Mündelsicherheit die Vorbedingung der Beleihung von Erbbaurechten seitens der Kommunalverbände und insbesondere der Sparkassen? Keineswegs l Für die preußischen Kommunen bestehen irgendwelche Vorschriften über die Anlegung ihrer Gelder überhaupt nicht; für die Sparkassen greift in dieser Bezie. hung die Ziffer fünf bei Reglements vom

Komitees der »Alabamas-Expedition, Komman­deur Hohn, hat sich dahin ausgesprochen, daß er Persönlich die Hoffnung auf die Rückkunft Mik- kelsens und Jversens nie aufgegeben habe, weil er die k o l o s s a l e E n t r g i e der beiden Hel­den zu gründlich gekannt habe. Mit den w t s. senfchaftlichen Resultaten der Expedttton habe man allen Grund, zuftieden zu sein.

Die hier vorliegenden Schilderungen über die Auffindung M i k k e l f e n S bringen toter- essante Mitteilungen über die Errettung des längst totgeglaubten Polarforschers. Mikkelsen und Jversen waren, als sie gerettet wurden, !von Hunger erschöpft. DaS Depot war fast leer, und die täglichen Rattonen hatten be­deutend herabgesetzt werden müssen. Ueberdies hatten sie an Skorbut arg gelitten. Das lange Haar und die über die Brust hinabwal- lenden Bärte gaben den beiden das Aussehen von wilden Menschen. Einige der Be­satzung vomSoeblomsten*, dem Schiff, das sie gerettet hat, glaubten sogar, daß es zwei M o - sch US ochsen seien, die sie am Ufer sahen. AlS Mikkelsen und Jversen gerettet wurden, hatten sie so wenig Nahrungsmittel übrig, daß fte sich bereits auf einen langsamen Hunger- t o d gefaßt gemacht hatten. In ganz Dänemark herrscht Jubel über die Rettung der kühnen Grönlandfahrer, die man schon allgemein auf- gegeben hatte. Mikkelsen und Jversen, die sich während der letzten Tage auf. dem Landsitz des dänischen Konsuls in Aalesund erholt haben,

Immer neue Sensationen!

DieNewhorker Polizeimord-Affäre; das Ge. ständnis der Spieler; die Mörder Rosenthals.

rigleiten übernommen hübe. Die Ursache der gogenwärttgen Lage gipfle in folgenden vier Punkten: Ungesetzliche Eingriffe und Umtriebe von Beamten bei den Wahlen;

Gestern trat dar neue türkisch« Kabi­nett vor die Kammer mit einer RagierunzSer- klärung. Die Abgeordneten sowie ganz Kon- stanttnopeil befanden sich in größter Spannung,

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Eintritt von Offizieren und Beamten in ver­schiedene politische Parteien; Verletzun; d«rGesetze,di« über die Besetzung öffentli. cher Stellen und Aemter bestehen und endlich Anwendung von Mitteln, die mft den konstitu­tionellen Prinzipien und der Verfassung nicht zu vereinbaren seien, lieber den Krieg mit Italien sagte der Großwesir: Wir schätzen die außerordentlichen Opfer der Truppen und eingeborenen MÄämpfer, wir werden fortfahren, unsere Rechte zu verteidi­gen, bis Grundlagen für den Frieden entstan­den sein werden, die mit unseren Rechten, un­serer Ehre und unserer Würde vereinbar sind! Die Kammer sprach nach teilweise stürmi­scher Debatte dem Kabinett mit hundert- dreizehn gegen sünfundvizrzig Stimmen ihr Vertrau«« aus.

(Privat.Telegramm.)

Stuttgart, 31. Juli.

Ein verblüffendes Ergebnis in der K r e b S- Heilung hat ein württembergifcher Arzt, Dr. Adolf Zeller in Weilheim-Teck, erzielt mit einer von dem Erfinder noch geheimgehaltenen operationslosen Krebsbehandlung. Im Ganzen hat Dr. Zeller bisher stebenundfünfzig Krebskranke behandelt, von denen vier und-

AmAbend desSängerkriegr.

Die gestrige zweite Haupt-Aufführung deS Deutschen SSngerbnndeöfesteS in Nürnberg.

(Von unser« Mitarbeiter.)

Nun neigt das Deutsche Sängerfest in Nürnberg sich langsam seinem Ende zu. Ein einer Regen von Tannennadeln fällt von den quirlandengeschmückten Häuserfronten und Fe- lw«s herab, und die durch ganze Straßenzüge aufgestellten Laubengange zeigen welkes Laub * * lchon ein kleines Häuflein

noch südlicher in die bayrischen und Tiroler Sanger zum Hauptbahnhof, von dem aus die nnen heim zu Muttern eilen, die anderen aber

der gegenwärtigen Grundlage dürfen Wohl all- zuweftgchende Hoffnungen mit Mm nicht ver­knüpft werden. Das Erbbaurecht stellt sich nach den Paragraphen 1012 bis 1017 des Bürger- l'chen Gesetzbuchs dar als die Belastung eines Grundstücks, die Demjenigen, zu dessen Gunsten die Belastung erfolgt, daS veräußerliche und vererbliche Recht gewährt, auf oder unter der Oberfläche des Grundstücks ein Bauwerk zu haben. Das Recht kann auf die Beimtzung ei­nes für das Bauwerk nicht erforderlichen Tei- les erstreckt werden, wenn er für die Benutzung des Bauwerks Vortefl bietet. Auf einen Teil des Gebäudes, zum Beispiel ein Stockwerk, darf das Recht nicht beschränkt werden. Das

Wohnungs-Probleme.

Die Geldbeschaffung für den Kleinwoh. «ungsbau fettens der Gemeinde«, von

Oberbürgermeister Qr. jur. Scholz.

Kein Einsichtiger wird sich der Auffassung verschließen können, daß wesentliche, vitale In­teressen der Gemeinden sie auf die Förde- rung der Wohnung sfrage gebieterisch Hinweisen, und daß im großen Bereich jener Frage wiederum die Erleichterung des Baues hygienisch einwandfreier mrd er­schwinglicher Kleinwohnungen zn den vornehmsten Aufgaben einer verständigen Ge meindepolittk gehört. Von dieser Einsicht durch­drungen hat denn auch eine große Zahl deut­scher Gemeinden (darunter einige in höchst ach­tunggebietendem Umfang) der Frage ihre be­sondere Aufmerksamkeit geschenkt und zu ihrer Lösung, sei eS durch Eigenbau von Aübeitschäu-1 fern, durch Unterstützung gemeinnütziger Bau- geseUchafteu und Genossenschaften, durch Hin­gabe unentgeltlichen oder billigen Gemeinde­landes, durch Erleichterungen in baupolizeili-1 cher Beziehung, oder auf andere Weise ein Er-1 hevlicheS beigetragen. Immerhin wird, wie bei uns die Realkreditverhältnisse einmal lie­gen, der Schwerpunkt letzten Endes in der

buch erhalten kann: die Anlegung des besonde­ren Grundbuchblattes erfolgt von Amtswegen, wenn das Reckt veräußert oder belastet werden soll. Bei der Frage der praktischen Verwend­barkeit des Erbbaurechts durch die Gemeinden insbesondere für die Förderung des Klein- Wohnungsbaues. wird stets feine Seiet- bungsmöglichkeit durch Gemeinde oder Gemeindöspa rkasse in erster Linie zu erörtern UilL

(Privat-Telegram m.)

Die Spieler Webber und Vallon mach, len im Verhör folgende Angaben: Polizeileut- nant Becker plagte uns schon seit Wochen, Rosenthal auS dem Wege zu räumen, da der­selbe zuviel erzähle. AlS nun Rosenthal mit Enthüllungen vor dem Staatsanwalt und dem Gericht drohte, erklärte Seder- peremptorisch: »Ihr müßt Rosenthal beseitigen, sonst bringe ich euch nach Sing Sing (Newyor- ker Zuchthaus).' Wir wußten, daß er vor kei­nem Mittel zurückschrecke, und daß er Unter­gebene zu falschem Zeugnis gegen uns veran­lassen könne, weswegen wir dann nach der Ost­seite gingen und uns an Bag Jack Zelig, den bekannten Bandenführer, wandten. Dieser stellte uns vier Mann, nämlich Whitey Lewis, Lesty Louis, Dago Frank und Ghpthe blood" Zur Verfügung, mit denen wir aber nur ab- machten, daß Rosenthal tüchtig verhauen wer­den müsse. Jemand gab ihnen später den Auf- ttag, ihn zu töten, was denn auch geschah.

3nf«rtton8vretfe: Du I«ch«g,tpaltene Zelle für «mhrtmtsche welchem« 16 $fg., für au*, roartige Inserat« 28 Ps., Reklamezeile für etnde:mische SeschLft« *0 Pf^ sür auswärtige »eWfte 60 Ps. Beilagen für Die Gesamtauflage werden mit 6 Mark pro Lausend be­rechnet. Wegen ihrer dichten Verbreitung in der Reüdenz und bet Umgebung sind bte raffelet Neuesten Nachrichten ein t>bezügliche« znferttonlorgan »eschüN«ftelle: Kölnische Strafte 5. Berliner Vertretung: SW. Zrtedrtchllrafte 16, Telephon: Amt Morttzplatz 676.

Sturm im Türken-Parlament.

Am Vorabend einer neuen Ministerkrise?

zwölften Dezember 1838 Platz: ,. . . ES ist den Kommunen erlaubt, dies« Kapitalien ans erste Hypotheken, inländische Staatspapiere und Pfandbriefe und auf andere völlig sichre Art anzulegen/ Hiernach würde der Anlegung von Gelbem im Wege der Beleihung von Erdball- rechten seitens der Kommunalverbände nichts entge-zenstehen, wenn sie nur (dies mutz sinnge­mäß aus der Vorschrift für Grundstückshypo- theken hergeleitet werden)an erster Stelle" und wenn sie wettetauf völlig sichere Art* er­folgt. Die prakttsche Schwierigkeit für die Sparkassen wird nun eben gerade darin lie- »en, festzustellen, ab die genügende Sicherheit im Einzelfall gewährleistet ist. Es tauchen httr folgende wesentliche Fragen auf: Ist das Recht als solches sicher und welcher Kapital- wert ist dem Erbbaurecht bei der Belastung zugrundezulegen?

Zunächst ist darauf zu achten, daß das Erb­baurecht zwar nicht rechtsnotwendig, aber sei- nem ganzen praktischen Zwecke nach ein zettlich beschränktes Recht ist; es wird grade aus dem Grunde bestellt, um dem Eigentümer des Sovens die spätere unbeschränkte Verfügung wieder zu gewähren. Daraus folgt, daß auch! dle Belastung keine ewige sein kann, son- dem eine temporäre sein muß, mit anbern Wor- ten: Daß es sich bet der Beleihung von Erb-

Erbbaurecht erlischt nicht durch den Untergang des Bauwerks. Die für Grundstücke dezw. die für den Erwerb des Eigentums an Grund- Wen geltenden Vorschriften sind enffpre- schiedene Arten verrechneten Werte angenom- Sitzung erhalten wir folgenden Bericht: chend ant uw enden. Nach der Grundbuch- 1---*1 -

ordnung ist das Erbbaurecht neben dem Eigen­tum das einzige Recht, das ein Blatt tot Grund

Mr wir schon kurz berichtet haben, ist in der Newyorker Volizeimorv-Affäre, der der Spielsaalvesttzer Rosenthal zum Opfer fiel, der Polizeileutoant Becker verhaf» tet und des Mordes an Rosenthal angeklagt worden. Die Verhaftung BeckerS wurde nur durch Staatsanwalt Whitmans unablässige TS» tigkett ermöglicht, da die Polizei naturgemäß wenig Eifer zeigte. Die Geständnisse der Spje- ler wurden vomebmlich dadurch veranlaßt, daß der Spieler Jack Rose sich von Becker und fei-

tzin Triumph deutscher Wiffenschast! In Anwesenheit aller Mitglieder des neuen Dr. Zellers KrebSheilnng ohne Operation, j Kabinetts wurde gestern mittag um ein Uhr die Kammer eröffnet. Der Gro ßwefir ver­las fofl0rt nach Beginn eine programmatische Erflämng, in der hervorgehoben wird, daß die Regierung die Macht in einem kritischen Augenblick und unter großen Schwie-

®toer der Teilnehmer an der Fahrt der -Alabama", der jetzige Kapitän I ö r g e n f e n, hat Mikkelsen einengeradezu unvergleich­lichen Erpeditionsführeri genannt. Er war (wie Jörgensen erzählt) das Ideal eines Führers Stark, wie ein Bär und erfüllt von einem Eisenwillen, durchzuführen, was er Nw borgenommen hatte. Und alle seine Pläne waren sorgsam und gut durchdacht. Bei alle­dem hätte Mikkelsen (und fein Gefährte Jversent die furchtbaren Anstrengungen, die seine Unter­nehmung ihm stellte, doch nicht überwinden kön- nen, hätte ihm nicht das L a n d selbst hinläng- IW Jagdbeute geboten, wodurch die beiden Reisenden vor dem Aeußersten geschützt waren.

Geldbeschaffung zu finden sein. Und hier wird (das liegt in der Natur der Sache) der private Geldgeber und die Private Hypothekenbank meist versagen, da sie ihre Mit­tel to erster Linie größeren und an leistungsfä­hige Personen vermieteten Objekten zufließen lassen. Umsomehr ist es Pflicht der öffentlich- rechtlichen Körperschaften, hier helfend rinzn- greifen. Dabei sei von vornherein betont, daß ein Unterschied in der Stellungnahme gegen­über dem privaten und dem sogenannten ge­meinnützigen Wohnungsbau unbegründet und unzweckmäßig erscheinen muß. Im wesentli­chen aus zwei Erwägungen heraus.- Einmal fft die gemeinnützige Bautätigkeit allein auch nicht enifemt to der Lage, dem vorhandenen Bedürf­nis nach Kleinwohnungen Rechnung zu tra- gen; sie soll tot Gegenteil auf die private Un temehmungSlust anregend und (durch die Konhtrrenz) fördernd einwirken. Zum an- dem aber wird die einseitige Betonung der Begünstigung gemeinnützigen Wohnungsbaues häufig ein Hemmnis für die Förderung der gangen Frage bilden: Man denke nur an die L

M ^ unfern Stadtparlamenten! s o berechnet sein, daß das gesamte Darieben Ais Allherlmrittl gegen die Wohnungsnot | e*ne gewisse Zeit vor der Beendigung des be- und richttgste Antwort auf die brennende Frage "ebenen Rechts selbst völlig getilgt ist. Des der Kleinwohnungsbaues wird von mancher h^tern kommt in Betracht, daß das Erbbau- Seite die Hingabe von Gemeindeland in , seiner lückenhaften gesetzlichen Rege-

Erbbaurechtund die Geldbeschaffung für mJL tn iebem Falle durch ausführlichen

den Bau durch Beleihung des Erbbaurechts , °® lestzulegen ist) nicht eben durch diesen geb riefen. Es mag zugegeben werden, daß dies ^»8 in seinen we^ichen Wirkungen ge­front Bürgerlichen Gesetzbuch wieder ,um Leben rc u ? " bar^' Beispielsweise wird im erweckte Recktsgebflde bei zwe^mäßiger Kimmung darüber zu

geberischer Grundlage und nZ Är Lasten zu

Povularisieruna beritten e?nbe« ober- inwieweit her

Erbbauberechtigte dem Eigentümer für die ord­nungsmäßige Instandhaltung des Bauwerks zu haften hat. Häufig wird (so lehrt die Praxis) zur Sicherung derartiger Abmachungen nieder- gelegt, daß, falls der Berechtigte feinen Pflich­ten nicht nachkommt, das Erbbaurecht erlischt; mit andern Worten: DaS Erbbaurecht steht un- | ter einer auflösenden Bedingung. Es braucht ni$f betont zu werden, daß derartige auflösend bedingte Erbbaurechte zur Beleihung untauglich sind Ist sonach in erster Linie festzustellen, ob das Recht als solches sich alssicher', das heißt: Möglichst eigentumSgleich darstellt, so taucht als nächste schwierige Frage die nach dem der Be- des^ErbbaurE^au^Mom^?!.!"^ V Z ,lti"nntrpci nexanven nm tn größter Spannung einmal der Bauwert deS Gebäudes, ferner der kapttalisierte EriragSwert, wobei wiederum die AmortisattonSdauer deS zu gewährenden Dar-, ------------,__,.Bvt

lehnS mftspricht. Jedenfalls muß vorsichtiger-1 Beginn der Sitzung am Eingang des Parla- weise immer der niedrigste dieser auf bet»I mentSgebäudes aufgestellt worden. Ueber die

rat beschlossen habe, die Kammer aufzu- sen. Zu diesem Schritt ist eS jedoch iu>rerst noch nicht gekommen. Zum Schutz der Kam­mer waren himdertfünfzig Mann Truppen vor

Binar Mittelsens Heimkehr.

Mikkelsens Errettung vorm Hungertode.

Die flandtoavische Presse bringt spalten­lange Schilderungen der entbehrungS- und abenteuerreichen Fahrt des jahrelang verschol­len gewesenen Nordpolfahrers Ejnar Mik­ko/' en, aus denen deutlich hervorgeyt, daß MiNelsenS Errettung, die einem glücklichen Zu- toll zu verdanken ist, zu einer Zeit erfolgte, als Mikkelsen und fein Begleiter schon alle Hoff­nung aufgegeben hatten, und sich dem Hun­gertod gegenüfcerfaben, gegen dessen Schrek- fen sie wochenlang mit größter Energie ange- kampst hatten. Depeschen dänischer Blätter melden:

Kopenhagen, 31. Juli.

(Privat-Telegramm.)

Die Seffentlichkett ist entsetztk

Ein weiteres Privat-Tele gra mm aus Rewyork meldet uns: Die Forderung des Stadtrates, eine umfassende Untersuchung bet Polizeiverhältnisse anzuordnen, ist nun­mehr vom Bürgermeister Gavnor als bereckttgt anerkannt worden. Drei höhere Poli­zeibeamte wurden als Empfänger ? °n Bestechungsgeldern genannt, in- beffen ist es fraglich, ob vollaülttge Beweise für bie Beschuldigung erbracht werden können. Die Abendblätter sind entsetzt über die Zu. stände tonerhalb der Polizei.