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TRt. 196. 2. Jahrgang.

Casseler Neueste Nachrichten

Sonnabend, 27. Juli 1912.

Aus der Heimat.

Die Beisetzung des Grobherzogs.

Weilburg, 26. Juli.

Nun ist die sterbliche Hülle des letzten Luxemburgers in der Weilburger Familiengruft des Herzoglichen Hauses beige- setzt. Gestern ftüh wurde die Leiche von der protestantischen Kirche in Luxemburg, wo sie vorläufig beigesetzt worden war, unter der Teilnahme aller Kreise der Bevölkerung nach Weilburg überführt.

Am Mittwoch abend um zehn Uhr trafen die Großherzogin mit der Großherzogin-Witwe so­wie dem gesamten Hofpersonal und dem Staatsminister in der Kirche ein, wo ein kur­zer Trauergottesdienst stattsand. Dann hoben acht Gendarmeriewachtmeister den Sarg auf den mit vier Pferden bespannten Leichenwagen, der hierauf unter militärischer Eskorte zum Bahn­hof geleitet wurde. Die Menge beobachtete auf den Straßen ehrerbietiges Schweigen. Auf dem Bahnhof wurde der Sarg in einen mit Blumen reich geschmückten Spezialwagen gestellt und während der Nacht hielten Offiziere die Ehren­wache am Sarge. Um 7 Uhr 02 Minuten früh erfolgte die Abfahrt nach Weilburg, wo der Sonderzug (wie uns ein Privattelegramm be­richtet) kurz vor einhalb ein Uhr eintraf. Dem Zuge entstiegen die regierende Großherzogin Maria Adelheid von Luxemburg, ihre Schwester Prinzessin Charlotte und die Großherzogin Maria Anna. Außerdem waren zur Beisetzung eingetroffen: Der Großherzog und die Großher­zogin von Baden, die Großherzogin-Mutter oon Luremburg, die Prinzessinnen Hilda, An­tonia, Elisabetb und Sofie von Luremburg, die Oberhofmeisterin Fra« von Preen, Hofmarschall von Hohenhorst nebst zwei Hofdamen und zwei Kavalieren. Die Herrschaften wurden von dem Bürgermeister empfangen, sie begaben sich zu­nächst zum Schloß und dann zur Kirche. Acht Kanoniere der Bürgergarde überführten den Sarg aus dem Waggon nach dem Leichen­wagen. Unter dem Geläute der Glocken be­wegte sich der Trauerzug dann zur Kirche. Hin­ter dem Trauerwagen folgte Großherzog Fried­rich der Zweite von Baden, der Herzog von An­halt, sodann in Vertretung des Kaisers Kam­merherr von Mutzenbecher-Wiesbaden und die übrigen Herrschaften. In der Kircke hielt Hof- predigcr S ch e e r c r eine Ansprache. Dann wurde der Sarg in die Gruft getragen. Hof­prediger Bender spendete den Segen. Gestern abend um sechs Uhr verließen die luxemburgi­schen und die badischen Herrschaften, sowie der Herzog von Anhalt das Schloß wieder und be­gaben sich nach Königstein im Taunus. «a.

* Zimmersrode, 26. Juli. (Wechsel tm P f a r r a m t.) Vom ersten Oktober ab ist die mit diesem Tage durch Pensionierung des seit­herigen Inhabers zur Erledigung kommende hiesige Pfarrstelle dem Pfarrer Speck- Berlin übertragen worden. Pfarrer Speck ist von Geburt Hesse; er weilte gestern, hier, um sich die beiden Orte seines zukünftigen Kirchspiels näher anzusehen.

* Jesberg, 26. Juli. (Iulihitze und Gewitter.) Die hohe Temperatur der letzten Tage hat die Gewitterbildung ungemein begün­stigt. So hatten wir auch gestern nachmittag wieder schwere Gewitter. Ein Blitzstrahl traf dabei eine Kornstiege des Domänenpächters M. und setzte sie in Brand. Durch rasches Eingrei­fen wurde ein Umsichgreifen des Feuers glück­licherweise verhütet. Der größte Teil des Rog­gens ist in der hiesigen Gegend bereits gemäht. Die Landwirte sind mit dem Ertrag recht zu­frieden, da die Aehren sehr schwer sind. Hos- sentlich hat die gute Ernte ein Sinken der Le­bensmittelpreise im Gefolge.

* Oberaula, 26 Juli. (Ein gefähr­licher W e s p e n st > ch.l Die zehnjährige Toch­ter des Zimmermanns R. hier wurde am Mon­tag von einer Wespe in den Finger gestochen. Schon nach kurzer Zeit traten Vergiftnngs- erscheinungen und Bewußtlosigkeit ein. Dem Arzt gelang es erst nach halbstündiger Be­mühung, das Kind ins Leben zurückzurufen und dem sichern Tode zu entreißen. Der Stachel hatte ein Blutäderchcn getroffen; dadurch wurde die Blutvergiftung so schnell hervorgerufen.

* Heßles, 26. Juli. (Im goldenen K ranze.) Am kommenden Sonntag begeht das Ehepaar Oberholzhauer Ullrich hier das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Herr Ull- r'ck' ist 74 und seine Frau 70 Jahre alt.

* Schmalkalden, 26. Juli. (Der Stand der Feldfrüchte.) Gestern wurde am Famberg mit dem Kornschnitt begonnen. Nach

den bisherigen Feststellungen ist der Körnerer- trag sowie die Qualität und Quantität deS Strohes zufriedenstellend. Leider ist der früh gesäte Hafer erfroren, dagegen steht die späte Saat gut. Die Kartoffelernte läßt an Güte und Menge wieder bessere Erwartungen als tm vergangenen Jahre zu.

* Ullendorf, 26. Juli. (Gewitter-Schä­den.) Bei einem hier niedergegangenen Ge­witter schlug der Blitz insgesamt dreimal ein und zündete. Eine Scheune sowie ein Stallge­bäude wurden ein Opfer der Flammen. Tas Vieh konnte noch rechtzeitig in Sicherheit ge­bracht werden. Menschenleben kamen glückli­cherweise nicht zu Schaden.

* Frankenberg, 26. Juli. (Ein Streik derMaurer.) Der erst vor kurzem beige­legte Streik der hiesigen Maurer ist aufs neue ausgebrochen. Die Maurer verlangen vertrag­liche Festsetzung der kürzlich vereinbarten Be­dingungen auf mehrere Jahre, worauf die Mei­ster nicht eingehen wollen.

* Fulda, 26. Juli. (Neue Fernsprech- st e l l e.) In Malkes im Kreise Fulda ist eine Telegraphenanstalt mit Unfallmeldedienst und öffentlicher Fernsprechstelle in Wirksamkeit ge­treten.

* Fulda, 26. Juli. (Wieder nicht die Ebenders!) Die Nachricht, daß der Zigeu­ner Wilhelm Ebender in Genf festgenommen worden sei, bestätigt sich auch dieses Mal wie­der nicht. Bei dem hiesigen Untersuchungs­richter sind zwar einige Photographien einge­gangen, die aufgegrisfene verdächtige Zigeu­ner darstellen, der gesuchte Mörder des För­sters Romanus befindet st chaber nicht unter ihnen.

* Schlüchtern, 26. Juli. (R o h e P a t r o n e.) Ins Landgerichtsgesängnis in Hanau einge­liefert wurden fünf Burschen aus Elm, die in der Nacht vom Sonntag den siebenten Juli auf Montag den achten Juli bei einer Heimkehr vom Stiftungsfest des Sportklubs Viktoria in Elm dem achtundzwanzig Jahre alten Mühlen­besitzerssohn Kaspar Stoppel aufgelauert, ihn niedergeschlagen und sozusagen zu Tode getreten hatten.

* Gelnhausen, 26. Juli. (Das Gelnhäu- ser Kreis-Gruppenwasserwerk.) Die Arbeiten für das Kreis-Gruppenwasierwerk nehmen ihren guten Fortgang. Die Ortspläne für die zwölf Ortschaften sind bereits fertig­gestellt. Es liegt auch schon eine große Anzahl Anmeldungen von Anschlüssen vor. In einigen Orten haben sich bereits fast sämtliche Hausbe­sitzer zum Anschluß gemeldet.

* Frankfurt a. M>, 26. Juli. (Schweres Brandunglück.) In dem Rangiergleise des Hauptbahnhoss hinter der Kölner Straße geriet gestern ein mit fünfundfünfzig Ballons Salpetersäure beladener Eisenbahnwagen in Brand. Mehr als die Hälfte der Ladung wurde von dem Feuer zerstört. Ein weiterer Teil ist ausgelaufen; nur ein geringes Quantum wur­de gerettet. Bei den Löscharbeiten erlitten mehrere Bahnarbeiter und Feuerwehrleute durch die Säure Brandwunden.

*

Aus den Rachbargebieten.

* Hannoversch-Münden, 26.^Juli. (Dir elektrische U eberlandzentrale.) Wie verlautet, wird die große elektrische Ueberland- zentrale voraussichtlich nicht vor dem Herbst des Jahres 1914 vollendet sein. Vor diesem Zeitpunkt ist also eine Lieferung von Strom nicht zu erwarten. Die in Cassel und Göttingen bestehenden Elektrizitätswerke werden wahr­scheinlich als'Kraftreserven an die Ueberland-- zentrale Anschluß bekommen. Im Verein Mündener Industrieller ist nun angeregt, schon jetzt die Herstellung einer Leitung zwischen den Casseler und Göttinger Werken anzustreben, damit Interessenten schon vorher Strom bezie­hen können.

* Hannoversch-Münden, 26. Juli. Keine Einstellung des Personendampfer­verkehrs.) Wie uns die Oberweserdamps- schiffahrtsgesellschast mitteilt, entspricht die Nachricht von der notwendig werdenden Ein­stellung des Personendampferverkehrs auf der Oberweser nicht den Tatsachen. Der Wasser­stand der Weser beträgt zurzeit etwa ein Meter; es ist daher an eine Einstellung vorläufig gar nicht zu denken. Die Perfonendampfer der Oberweser-Dampfschiffabrsgesellschaft können vermöge ihres geringen Tiefganges noch bei einem Wasserstande von 65 Zentimeter fahren.

* Hedemünden, 26. Juli. (Vorsicht; Zechpreller!) Ein abgefeimter Zechpreller scheint ein früher bei dem Kiesbaggereibcsitzer Oppermann hier beschäftigter Bursche zu sein, der die Orte Münden, Atzenhausen, Dah­lenrode, Mollenfelde und andere unsicher macht.

Er gibt an, im Auftrag des Kieslieseranten Oppermann in dem betreffenden Orte" zu tun zu haben und macht eine Zeche von 3 bis 5 Mark, die, wie er angibt, von O., der ihn in der betreffenden Wirtschaft aufsuchen wolle, bezahlt werde. In einem Falle bestellte der Schwind­ler in Münden sogar das Mittagessen für eine ganze Woche. Verschiedene Wirte, die dem Abenteurer Glauben schenkten, haben nun das Nachsehen.

* Wildungen, 26. Juli. (Jubiläum im Kriegerverein.) Der hiesige Kriegerver­ein, einer der ältesten in Waldeck, feiert am zweiten September sein vierzigjähriges Jubi­läum. Das Fest soll in größerem Umfange ge­feiert werden; eine große Anzahl von Einla­dungen wird an die Kriegervereine der engeren und weiteren Umgebung ergehen.

* Hemfurth, 26. Juli. (Das Ende von B r i n g h a u s e n.) Durch den Bau der Edder- talsperre wird auch das Dorf und ein großer Teil der Gemarkung B r i n gha u s e n unter Wasser gesetzt. Ein Teil der Bewohner hat sich in Reu-Berich oder anderweitig angesiedelt. Es wird beabsichtigt, auf dem verbleibenden Rest der Gemarkung am Daudenberge eine neue Ansiedlung zu gründen. In Bring- Hausen bestand ein Spar- und Darlehnskaffen- verein. Um dessen Fortbestehen auch für den Fall zu sichern, daß die Neuansiedlung auf dem Daudenberge nicht zustandekommen sollte, ist durch Beschluß der Generalversammlung des Vereins der Sitz der Genossenschaft von Bring- Hausen nach Hemfurth verlegt und die Firma inHemfurther Spar- und Darlehnskassenver- eiat umgeändert. Die Vorstandsmitglieder Pfarrer R. Brandt zu Bringhausen und Land­wirt Fr. Schiess zu Berich sind aus dem Vor­stand ausgeschieden. Statt ihrer sind Zimmer­meister Wilhelm Ochse zu Hemfurth zum Ver­einsvorsteher u. Kaufmann Christian Höhle II daselbst als dessen Stellvertreter gewählt. Die Mtiven und Passiven des Vereins sind auf die neue Genossenschaft übergegangen.

6#ort und Spiel.

Das Pyrmonter Lawn-Tennis-Turnier. Am heuttgen Freitag begann in Pyrmont, wie uns ein Privattelegramm von dort meldet, das alljährlich unter dem Protettorate der Für­stin Bathildis zu Waldeck und Pyrmont statt­findende Lawn-Tennis-Turnier, das sich unter den Tennisspielern großer Beliebt­heit erfreut und eines der bedeutsamsten der Bäderturniere geworden ist. Spieler von Ruf beteiligen sich daran.

< Die Flugpost von Gotha nach Erfurt. Der Leiter der Gothaer Ostiziers-Fliegerschule, In­genieur Schlegel, wollte das in der Gothaer Halle befinhliche Luftschiff Schütte-Lanz eine Strecke mit seinem Eindecker, an dessen Bord er auch die Gothaer Flugpost hatte, be­gleiten. Er kreiste mit einem Leutnant als Passagier bereits in zweihundert Meter Höhe, als sich der bereits gemeldete Unfall des Luft­schiffes ereignete. Kurz entschlossen flog nun Schlegel nach Erfurt und gab dort seine Flugpost auf. Nach einem halbstündigen Auf­enthalte stieg der Flieger wieder auf und lan­dete nach achtzehn Minuten wieder vor der Halle in Gotha.

< Hoch in den Bergen gelandet! Der Bal­lon .Zepeplin", der am Mittwoch früh in Inns­bruck aufgestiegen war, wurde, wie gestern be­richtet worden ist, vermißt. Man war in gro­ßer Sorge um die Aeronauten. Diese Befürch­tungen waren aber unbegründet. Der Ballon war hoch oben in den Bergen des Pfnndertales in Südtirol glatt gelandet, doch hatte sich die Nachricht von dem glücklichen Abschluß der Fahrt infolge der zu überwindenden Schwierig­keiten verzögert.

< Mißglückte Landung zweier Militärflie­ger. Einem Privattelegramm aus Schwerin zufolge, sind dort die Militärflieger Leutnant Bertram und Leutnant Schlegel gelan­det. Dabei wurden der Propeller und das Ru­der beschädigt. Die Offiziere blieben unver­letzt. Die Landung erfolgte auf dem großen Schweriner Exerzierplatz. Die Flieger waren auf einer Rumplertaube von Johannisthal ge­kommen und hatten unterwegs eine Zwischen­landung in Lübthen bei Hagenow vorgenom­men.

Eine Luftschiffhalle und ein Stadion in Leipzig. Zu den neuesten Projekten der Stadt Leipzig gehören die einer großen Luft- schisfhalle und eines Stadions. Am Mittwoch weilte Direktor Colsman in Leipzig und hat den für die Luftichiffhalle in Aussicht genommenen Platz hinter Mockau (auf städti­schem Terrain) besichtigt. Wie verlautet, ist die

Angelegenheit sofort perfekt geworden. Weit mehr ist schon von dem Bau des Stadions be­kannt. Dieses Projekt hat der Erbauer des Völkerschlachtdenkmals, Kammerrat Clemens Thieme, in der Hand. Er hat auch schon drei­hunderttausend Mark dazu gesammelt. DaS Stadion soll in allernächster Nähe des Völker- schlachtdenkmals und mit einem Kostenaufwand von einer Million Mark erbaut werden. ES wird eine Spielfläche von 75 mal 250 Metern aufweisen und soll nationalen Festspielen die­nen. Die Bauzeit soll etwa drei Jahre dauern.

ReuefteHandek Nachrichten.

gf Die heutige Berliner Fonds - Börse. (Privabtelegramm.) Die gestrigen Aus­führungen Sir A s g u i t h s haben entgegen der vorangegangenen Reden im englifchen Un- terhanfe die Geschäftslnst wieder etwas be­lebt. Befriedigend wirkte auch die weitere Erhöhung der dreiprozentigen Reichsanleihe im Ultimoverkehr, während die Meldung über die innere Krise in der Türkei in den Hintergrund rückten. Der Montanmarkt blieb ausgespro­chen fest. Auch Orenstein und Koppel zogen weiter int Kurse an. Am Schiffahrtsattien- marfte hatte heute Norddeutscher Lloyd die Führung. Tägliches Geld zweieinhalb Pro­zent, Ultimo viereinviertel Prozent, Privat­diskont dreidreiachtel Prozent.

fi? Die heutige Berliner Getreide - Börse. (Privattelegramm.) Der Getreidemartt verkehrte heute in fester Haltung, wobei besonders Julistchten infolge der geringen greifbaren Ware ziemlich große Steigerungen erfuhren. In Brotgetreide waren Erportstrmcn als Käufer am Markte. Matte amerikanische Weizennotierungen blieben ohne Einfluß. Ha­fer war im Einklang mit Brotgetreide fest. Mais und Rüböl waren wenig beachtet.

Die Schlachtvieh-Preise.

Ueberstcht itber die an den HauptmLrkten Deutschlands tn der letzten Woche gezahlten Fettvtehpretse. Die Pretse stnd tn Mark für Je BO Kilogramm Schlachtgewicht bezw Lebendgewicht (1 bedeutet Lebendgewicht) angegeben. Tie erst» Ziffer bezeichnet den niedrigsten, die zweite den höchsten für die betreffende Bt-hgattung gezahlten Preis.)

Rindvieh:

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Hamburg

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Leipzig

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Mannheim

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7580

Stettin

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Zwickau

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Ausgestellt am 25. Juli 1912. Mitberück- |d)tigt sind noch die am 24. Juli abgehaltenen

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Hessischer Bankverein

Aktiengesellschaft, Cassel, KurfürstenstraBe 6, Fernsprecher 4S und 1348. Aktienkapital 8 OOO OOO IHk Reserven 1 080 OOO Mk

übernimmt Bar-Einlagen zur Verzinsung bei täglicher Verfügbarkeit oder mit Kündigungsfrist eröffnet provisionsfreie Scheck-Konten unter Ueberlassung von Scheckbüchern, Postkarten - Schedes und stempelfreien Ueberweisungs-Scheinen (sogen, roten Schecks).

Niederlassungen in: Cassel, Eschwege, Fulda, Paderborn, Melsungen, Münden, Neukirchen, Rotenburg Treysa, Witzenhausen

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Berliner Kursbericht

Petersburger intern.

25. und 26.

Juli 1912.

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2.15

3.97

11.19

6.31

19.37 ».<>.'

Ges. f. elektr. Untern. Tendenz:

17-/37 ruhig

17387

Last Kana Geduld

A. Goerz & Co. Goldfields Modderfontain Randmines De Beers Premiers

1.06

25.

335

11.41

6.47

19.41

9.68

107.92

362.62

107.S"

262 87

Chartere«!

General Mininp _

1 '»

. U. J

1 - ÜJ1.

25. 7. 26. 7.

New-York Ontario and Western

33.25

33.75

South Westafrika

1 37

1 40

Westrand cone.

0.50

0^50

Tendenz:

ruhig

beh.

MMtörse

(Schlusskurse).

25. 7. 28 7.

Weizen, Tendenz

. Juli

, Sept w Okt.

fester 228.50 206.50 206 oO

fest 232. 207.50 207.50 höher 190

Roggen, Tendenz: w Juli

188

171.50

172.75

, Sept

. Okt.

170 25

171.75

Hafer, Tendenz:

fester

fest

. JuU

189.50

193.-

Sept

169.25

170.

» Okt Mais, Tendenz:

. Juli

.

, .Okt

149.75

.

w Dez.

Rüböl, :

fester

schw.

n Okt

_ De* # ___

to.70

68*60;