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Casseler Abendzeitung

2. Jahrgang.

Fernsprecher 951 und 952.

Dienstag, 9. Juli 1912

Fernsprecher 951 und 952.

Nummer 180

s>te Seffeter Neueste« Nachrichten erscheine» wöchentlich sechsmal unb zwar ad end S. Der LboanementSpreiS betrügt monallt» W Psz. bet tretet Zustellim, in» Hau«. Be^ellimgen werde» jederzeU vo» der GeschLstSftelle ober den Bote» entgegengenommen. ®ruaw««i»S mB «ebattton: Schl-chth-sstraße 28/3CL Sprechstunben der Redaktion nur von 1 di, d Uflr nachmittags, Sprechstunden der «uSltmst. Stell,: Jede» Mittwoch Freitag von « bis 8 Uhr abends. Berliner Berttetung: SW., Frtedrichstr. iS,Telephon: Amt Morttzplatz «re.

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CchelerNeMMchrichtkN

Hessische Abendzeitung_______________

Ler Reichskanzler in Petersburg.

antritt.

deren Krankhettsmerkmale jedem Auge erkemr-

MelM^nn in Pyrmont geMrzt!

ftrti> auf englischem Boden!) Minister, Premierminister formen. DaS heißt,

Heimkehr aus Baltisch Port.

Der Kaiser wieder in der Heimat!

lösen Napoleon. In ihrer Amtsruhe vergessen! alle diese Männer aber nicht, auss Leben auszublicken. Sie erfassen sogar die Bestrebun­gen und Nöte ihrer Nation vielleicht um fo des- ser, weil sie nicht mehr im Brennpunkt aller öffentlichen Angelegenheiten sind. DaS Wort, daS fie jetzt auSfprechen, hat darum um fo lauteren Hall. Nun hat also Lord Rosebery wieder daS Wort geführt. Auf einem Kongreß der englischen Universitäten, und so sprach er natürlich über die Universitäten: Ueber ein Thema, das immer dringlicher an unsre Zeit heranrückt. Der Kreis Dessen, waS man von de» Hochschulen verlangt, dehnt sich immer weiter, imn:er wichtiger wird die Rolle, zu der man sie im staatlichen Leben heranzieht. Er­

den Finnischen Schären besonders verständlich erscheint. Mer ich habe natürlich mit jener Aeußerung (so erklärte von der Goltz-Pascha ausdrücklich) keinerlei Spitze gegen Italien.

tüchtige Beamte, Lehrer, Aerzte, Rechtsanwälte oder Techniker erzieht. Sie werden (wie Lord Rosebery sagt)die Klassen für Charakter und Moral", die eigens einzurichten töricht wäre, und deren Land und Nation dennoch dringlich bedürfen. Der fünfundsechzigjährige englische Lord verlangt von den Universitäten, daß sie

spüren und sie großartig fürs Leben vorberei­ten können. Wo hätten wir im Heer der Aka­demisch-Werdenden auch nur Einen auszu­weisen, von dem stolze Hoffnung sagen dürfte, er werde einst seines Vaterlands Schicksal formen, der brillante Geist Doerde sich einmal aus der sichtbarsten Stelle regen können? Ja, wenn er .Durchlaucht", .Erlaucht",Hochgebo-

(Prioat - Telegramm.) Pyrmont, 8. Juli.

Geswrn abend wollte hier der heimische Grade.Pilot Carl Abelmann einen Schan- flug veranstalten. Gegen neun Uhr vormittags unternahm Abelmatu: einen Probeflug. Der Mtvaial «chob.fich etwa vier bis iiinf Meter.

Bei Marschall von der Goltz.

Ein Interview mit dem Feldmarschall.

Wir berichteten dieser Tage über die leiden-1 schaftlichen Angriffe der italienischen Presse gegen den deutschen Feldmarschall Freiherrn von der Goltz, des srühern Reorganisators der türkischen Armee, wogen dessen Auslassun­gen in einem Artikel der Wiener Reuen Freien Presse über den TripoliS-Krieg. Mar. schall von der Goltz hatte in seinem Artikel dar­aus hinzewiesen, daß die Türkei unmöglich in die Annexion von Tripolis durch di« Italiener einwiüigen könne, ohne die Grundlagen ihrer Staatsordnung anfS verhängnisvollste zu er­schüttern. Zu den gegen ihn gerichteten An- griften der italienischen Presse hat jetzt Mar­schall von der Goltz in einer Unterredung Stel- ! lung genommen, die er gestern unserm Ber­liner Vtz-Mitarbeiter gewährt«. Wir erhalten darüber folgenden Bericht:

Der Marschall and die Rllmer.

voÄchren wollen.

Zlurz eines WselerLWers! Eine neue Fliegerkatastrophe bei Parchim in Mecklenburg; ei« Casseler Offizier erheb­lich verletzt; das Flugzeug zertrümmert.

(Telegraphische Meldungen.)

Ein schweres Fliegerunglttck, bet dem ei« Casseler Offizier er. heblicheBerletzungen erlitt, er­eignete sich gestern abend bei Parchim in Mecklenburg. Ueber daS Unglück selbst geht uns aus Parchim folgende Drahtmeldung zu: Gestern abend drei- viertel acht Uhr ist der Militärflugap. paratB 23", vier Kilometer von Par. chim entfernt, a b g e ft it r z t. Ober­leutnant Behnke vom sechzehnten Husarenregiment und Leutnant Blttth- gen vom Infanterieregiment 167 wur. den schwer verletzt. Beide find in daS Ganisonlazarett von Parchim gebracht worden. DaS Flugzeug wurde vollständig zertrümmert.

Wie unS antf telographnsche Anfrage aus Parchim mitgeteilt wurde, handelt es sich tert, sächlich um Leutnant HanS Joachim Blüth- g e n, der dem Infanterie-Regiment Nr. 167 ,n Cassel angehört. Leutnant Blüthgen wurde am fünfundzwanzigsten Dezember 1884 Freien. Walde a. O. als Sohn des bekannten Dichter» Viktor Wüthgen geboren, stcht also gegenwar. ftg tot achtundzwanztgsten Lebensjahre. Im vergangenen Herbste wurde Leutnant Blüthgen nach DSberitz kommandiert, wurde aus dem dortigen Flugplätze auf einem Albatrosdoppel, decker auSgeb'Adet und erwarb sich bald darauf das Pklotenzeugnis. Leutnant Müchgen hat I schon verschiedene wohlgelungene Flüge ausge- führt den letzten am Sonnabend. Am Freitag abeüd sieben Uhr stieg Leutnant BMHgen mit seinem Militär-Albatros-D oppeld ecke rB. 23 vom Mugplatz Döberitz auf. In seiner Beglei­tung befand sich Hauptmann Graf Wolsskeel von Reichenberg als Passagier. Um neun Uhr landete das Flugzeug auf dem Exerzierplatz in LudiwigSlust. Am Sonnabend früh setzten beide Flieger die Fahrt fort, überflogen zwan­zig Minuten nach sechs Uhr Schwerin u«d lan­deten nach weiteren zehn Minuten glatt auf dem Schweriner Exerzierplatz. Gestern abend stieg Leutnant Blüthgen erneut aus, diesmal to Begleitung des Oberleutnants Behnke vom sechzehnten Husarenregiment in Schleswig, um «über Parchim nach Döberitz zurückzukehren.

Vier Kilometer von Parchim entfernt geriet der Apparat plötzlich aus noch nicht aufgeklärter Ursache toS Wanken und st ü r z t e a b. Das Flugzeug wurde voständig zertrümmert. Die beiden Flieger kamen zwar mit dem Leben da­von, erlitten aber so erhebliche Beriet, zuugen, daß sie nach dem Garnffonlazarett Parchim gebracht werden mußten. Ihr Zu­stand, besonders der deS Leutnants Blüthgen, gibt vorderhand zu Besorgnissen keinen Anlaß.

die Jugend universell zur Krast der Männ­lichkeit, zu Tatmut und durchgreifender Energie erziehen: Das ist das Ziel!

*

Der englische Staatsmann hat natürlich nur für sein Land gesprochen. Er prüft den Aus­bau englischer Universitäten, die freie Schulen sind, ihre Verfassung wie ein Staat tot großen j Staate haben, Deputierte in dar Hans der Ge-1 meinen und in die Grafschastsräte entsendens und ihreZöglinge lebenslang, wohin sie sich auch sonst verstreuen, mit einem Bande geistiger und moralischer Zusammengehörigkeit um­geben. Aus diesen Universitäten, in denen sich Mittelalterliches und das Sportswesen up to date seltsam verschlingen, gehen dann die Män­ner hervor, die in jeder Generation das Höchste an politischer Energie und Gewandtheit leisten, Tie englische Politik (als Spiegelbild des eng­lischen össentkichen Lebens genommen) hat nur w«iig Outsider wie Chamberlain und Lloyd Georg«: Die meisten Staatsführer feb von den Universitäten «formt wor-

Die Begegnung, in Baltisch-Port zwischen dem Kaiser und dem Zaren trug einen besonders herzlichen Charakter und bildete einen neuen Beweis für die Freundfchasts - Beziehungen, die die beiden Herrscher seit langen Jahren verbin­den. Der Gedankenaustausch, der aus diesem Anlaß zwischen den in der Begleitung der Mo- narchen befindlichen Staatsmännern stattgefun­den hat, ergab aufs neue den festen Entschluß, die zwischen den beiden Ländern bestehenden altehrwürdigen Traditionen hoch­zuhalten. Die politischen Aussprachen, die sich auf sämtliche Tagesfragen erstreckten, haben beiderseits die Ueberzeugung befestigt, daß eS für die Interessen der beiden Nachbar­reiche und des allgemeinen Friedens andauernd von der höchsten Bedeutung bleibt, die wechselseitige, auf gegenseitigem V e r - trauen beruhende Fühlungnahme auftecht zu erhalten. Es konnte sich weder um neue Abmachungen handeln, da hierzu ein besonderer ! Anlaß nicht vorlag, noch auch darum, irgend­welche Aenderungen in der Gruppierung [ bet euroväifchen Mächte fcerbeüufübtett. deren

auf jedem Gebiet, für die alle heute Minister- eigenschasten nötig sind. Und nicht allein die Chefs: Auch den Durchschnitt, der in seinem en­geren Mrkungskreise gleichfalls oft genug zu | $je $ von Baltisch-Port find vor­organisieren, zu verwalten, zu partamentari- ßbet; Von Baltisch-Port zurückkehrend, traf der fieren hat! Die Univerfttäten find damft weit Kaiser am Sonntag auf derHohenzollern" über ihre ftüheren Pflichten hinausgewachsen. I unter dem Salut der Forts in Swinemünde Sie hören aaf,Fachschulen zu sein, in denen man ein. Um sechseinhalb Uhr reiste der Kaiser von ----- -- 1 Buhnhof Swinemünde nach Statron Wildpark ab, wo er um elf Uhr eintraf. Im Automobil begab sich der Monarch ohne Aufenthalt nach dem Reuen Palais, lieber das Ergebnis der Unterredungen in Baltisch-Port verbreitet das offiziöse Depeschenbüro folgende Mitteilungen:

Lar Problem der Werdenden.

Aufgabe der Bildung: Männer-Erziehung!

Archibald Philipp Primrose, Lord os Ro- sebery, Englands einstiger Premierminister und Parteiführer, weiland Lord-Schatzkanzler und Rcktor der Universitäten Aberdeen und Edinburgh, hat dieser Tage eine Rede Schal, tat, die es verdient, überall da gchört und be­herzigt zu werden, wo Kulturarbeit und geisti­ges Entwicklungstreben am Werk sind, den Nationen und Völkern neue Werte zu werben., - - . - ... _ ..

Lord Rosebery steht fett langem abseits von Kultur, deren rem geistige Leistungen die der Politik und fern vom Lärm des Tags. Wie! Achtung der Welt erzwinzen, deren E - so viele Engländer seines Standes und Geistes I; i e h u n g s a r b e i Indessen des Gehalts. der X I«KSÄsÄ.S» u*.« SÄE|« <*£*.»»Ijfi'M

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kanzlers ein Frühstück gegeben werden. An tatfrt in diesen Tagen der Zusammenkunft m diesem Frühstück nimmt auch Minister von S s a- ----

sanow teil, der heute eine zweiwöchentliche Erholungsreise nach dem Innern Rußlands

aus dem knappen Schlagwort ins Allgemeine l find Der erlisch« Lord Rosebery sordert übertragen: Männer, die befähigt sind, zu orga-1L1°"^en

nisieren und zu verwalten, das Ganze und das anbrldung von Mannern, wtr erziehe A . Detail zu scheu, vor dem Schreibtisch zu arbei- harter: Das rst der Unterschied

ten und vor einem Parlament zu debattieren. die Rarton^ der zur Hohe Streb ndE. Nicht allein Minister also: Auch Bankdirefto- bchürsten der Mamter, der Tart

ren, Fabrikchofs und leitende Persönlichkeiten mnfc^n unt> Bahnbrecher!

(Telegramm unsers Korrespondenten.) Berlin, 8. Juli.

In seinem Sommerheim in Fürstenwalde bei Berlin hatte ich gestern eine Unter-1 redung mit Exzellenz von der Goltz-I Pascha Wegen der in der italienischen Presse < gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Ich kann mir I - nicht denken (so erklärte Freiherr von der Goltz) wie man mir to Rom den Vorwurf machen kann, ich propagiere eine italienfeind.

l i ch e Politik. Die Stelle deS Artikels, die den | Zorn Italiens erweckt hat, tautet wörtlich:

Wäre daS AnnexionSdekret vom fünften Rovvmber vorigen Jahres nicht da, so könnte in der Autonomie der Provinz mft einem ein­heimischen Oberhaupte unter italienischem Einflüsse, unter Anerkennung der wenn auch mehr ideal als praktisch bedeutsamen Autori­tät des Sultans, die den islamitischen Stolz beschwichtigte, vielleicht eine LösungI des Streites liegen ... fie ist jetzt aber einst­weilen zur Unmöglichkeit geworden.

Dazu ist zu sagen, daß daS Aufgeben Tripoliia- niens durch die Türkei einen Bruch deS zwischen I lihr und den Arabern hergestellten GotteS-I friedens zur Folge haben müßte. Dann I stände das türkische Reich vor der schwersten Existenzfrage, die eS bis jetzt zu lösen hatte.

I Die Araber würden den Friedensschluß ver-1 I mutlich gar nicht respektieren. Das ist alles, I was idv zum Ausdruck bringen wollte, nicht im I einseitigen Interesse der Türkei, sondern im In­teresse aller Mächte, die den Fortbestand der Türkei wünschen. Leidenschaftsloser und ruhi­ger als ich diese militärischen und realpolttischen Erwägungen augefiellt habe, können sie gar nicht angestellt werden. Die mir vorgeworfene »Aufhetzung der Türkei zur Unnachgiebigkeit'

Ikann hier nur blinde Voreingenom- menheit entdecken. Ich erkenne die Berech­tigung der ttalienischen Angriffe nicht an und würde es auch ablehnen, mit meinen italieni­schen Angreifern in eine Debatte über diese Ar­tikel einzutreten. Wenn Italien jetzt glaubt, I sich über meinen letzten Artikel in der Neuen

Freien Presse auftegen zu müssen, so ist ver­wunderlich, warum es sich nicht schon früher über einige Artikel aufgeregt hat, die ich an jener Stell« im Oktober und Dezember vorigen Jahres veröffentlichte. In d nn Oktoberartikel habe ich geradezu gesagt, daß MS Unternehmen Italiens gegen die Türkei i len Rechts- begriffen Widerstreit: tenn man frei- lich auch zugeben muß, das, ein Unterschied , zwischen bürgerlicher und politischer Moral zu 11 mack« ist Ich »stwervole. daß to auf meinem

ren" oder ähnlich heißt und notdürftig seine Examina herunterstottert. Aber sonst? Und wie soll man bei dem Großbetrieb eine Zu­kunft erraten oder fördern? Wo ist in diesen , zerklüfteten Kollegien ein Zusammenhang, der füllen sie diese Rolle, halten sie mit der Ent-1 ^^chzeitig Forderung bedeutet? Wo etwas,! Wicklung aller andern Kräfte gleichen Schritt? Fachstudium hinausragt und

Und endlich: Welchen neuen Aufgaben müs- Charakter und Moral" für höhere Zwecke sen sie in dieser hastigen, vielbeschäftigten Pe- Unsre Universitäten sind sich selbst riode unsrer Zeit werden? überlassen, die besten Absichten der Lehrer und

Der einstige Premierminister Englands IS tor

weist den Universitäten eine einzige und Aben ^der!) keinen Rosebery, der ihr größte Ausgabe zu: Sie sollen das Bedürf-1 Wesen mit Begriffen einer neuen Zett wer nis nach Männern befriedigen, st« sollen^.^ahr um Jahr rmnen die Zähren der vor allem die Studenten zu Männern Heran-Dolksfrenndeuberche ZEhm ude P ole ar ^ bilden! Ueber den einzelnen Wissenszweigen,^rung v-sara^mftch^nNachwuchses, uberdte die sie vermitteln, steht der Geist, den sie deri ^uernde.

Lernenden fürs Leben aufzuprägen haben. Die

Universitäten sollen, direkt herausgesagt (wir j ^^Erliche Konsequenz von Verhältnissen,

den, und diese haben allen Grund, auf diese I Wertl für die haben, meine diesbe.

Leistung stolz zu fein. Wie steht es aber mit der "^Neaeanuna kann daher mit vollem züglichen Erörterungen demnächst in ihrer Ge. geistreich erfaßten, neuen Pflicht der Universiia- Hatz DK!»«ng kann daher m« ^abstchttge.

ten in den andern Ländern; wie steht es da- Recht ®ebi® fefteflBe ^eme Erörterungen zur türflsch-italieni-

mitbeiuns? R^rrd hier auch das ^edurp 6 ß Freundschaft zwischen Deutschland scheu Frage demnächst zu sammeln und tn einet

nis der Zeft nach Männern befriedigt? Werden dnuernde ^ dsch , zw^sch besonderen Publikation der Oeffentlichkeit vor.

hier die Studenien a u ch zu Mannern erzogen? »nv ««« ^^^en Ausdruck der f r i e d l i ch e n zulegen. Die italienische Presse hat im Zusam-

Atmen unsere Universitäten auch eine Aimo- M M Polittk beider menhang mit ihren letzten Angriffen gegen von

Wre aus, die Schüler und Lehrer für immer ^ichem Maße bestimmen. der Göltzscha seine besondere .Italien-

imprägniert? Es wäre törrcht, hier mit hohlenI Jte 01 n * f eindlichkeit" auch daraus konstmteren

Phrasen eine Blöße überdecken zu Wollen. Unsre wollen, daß sie daran erinnert, Freiherr von der

Universitäten sind Hochschulen wissenschaftlicher | 3i£fu)Si8tt$let tlt P JCTSDUrg. | schon früher einmal dahin ge»

(P r i v a t - T e l e g r a m m.) äußert er sehe statt des Dreibundes lieber eine

Petersburg, 8. Juli. Wsederauferstehung des alten

. , Reichskanzler vom Bethmann-Holl- ^^^^^^^^hundes, sehe also gern Ruß.

. Voraussetzungen und des Effekts ermangelt. ro e ,ft in Begleitumg des Wirklichen Begatt-1 Stelle treten. Aus meine

dez Worts. Lovd Salisbury trieb, wenn eS ten hervorgehen, so werden sie das was sie chm die Führung der konservativen Partei zu- find, neb en dem Betrieb unsrer Umversitaien, lttß, Chemie, Balfour lehrt griechische Litera- oft sogar trotz^hmDerGetstunfrerUnt- tu/und Philsophie, Rosebery hat sich in histo- versttäten hat sie ledensalls nicht geschaffen, rische Stadien versenft, ist auch hier in der denn dieser Geist ist mcht ftt'chtdar, nicht Päda- Front und hat sich grade einen peinlichen Ab-1 gogisch-produktiv; er ist wissen,chas ), schnitt englischer Geschichte erwählt, die Rache nicht erziehertich. *

Großbritanniens an dem unglücklichen, wehr-1 @elft w «nch die Atmosphäre an: Keine einzige unsrer Universitäten hat eine Atmosphäre gebildet, in der bi« Studenten Männer werden, in der sie ihr« Fähigkeiten auf.