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Casseler Neueste Nachrichten

Casseler Abendzeitung -

Hessische Abendzeitung

Nummer 163

Fernsprecher 951 und 952.

Mittwoch, IS. Juni 1912

Fernsprecher 951 und 952.

2. Jahrgang.

William and Lheddtz.

Wo find die ßöenders?

Theddh und sei» Erbe.

arten des

darüber folgende amtliche Mit­

teilung:

Der gestrige ZchNelin-llufaT.

Wieder ein Verhaftungs-Mißgriff.

(Telegramm unsers Korrespondenten.)

Zu der gestern bereits gemeldeten Verhaf- Zigeunern, in denen man die seit Monaten gesuchten Mörder Gebrüder vermutete, wird uns telegraphisch

fthtte Zeppelin-Luftschiffz III" betroffen hat über die Bedeutung des Unfalls vorlie­genden Meldungen widersprechen sich ht we- '.Entsichen Punkten, und es gewinnt fast den Anschein, als herrsche völlige Unklar­heit über den tatsächlichen Umfang des an gerrchteten Schadens. Im Laufe des heutigen Vormittags erhielten wir folgende Meldung:

Friedrichshafen, 18. Juni. (Privat-Telegram m.)

einige nicht ganz einwandfreie Personen ding­fest gemacht hat, die aber mit den Gebrüdern Ebender kaum identisch sein dürften. Die drei Verhafteten sollen in B e r k a int Göttingi­schen einige Diebstähle verübt haben. Einer von ihnen namens Strauß ist bereits wie­der freigelassen worden, da man ihm irgend sen^^^btzmä.ßige Handlung nicht nachwei-

Ereignisse" prophezeit: Soie.. wandeln sich im Tal des Lebens Haß und te. «lebe. . .1 FH

* 1* tVHHVlt, QjC*

Ihre Wanderge-

Kaiser und Zar in den Scharen.

Der Kanzler als Begleiter des Kaisers.

f0Zusammenkunft Kai- fcr Wilhelms mit dem Zaren in den Scharm wird jetzt amtlich bekannt gegeben: rT man weitgehende po-

Viktoria Luise über Amsterdam.

(Privat-Telegramm.)

Amsterdam, 18. Juni.

Das ZeppeltnlustschiffViktoria Luise* das heute früh kurz vor fünf Uhr von Düs. seldorf aus zur Fernfahrt nach Hamburg l aufgestiegen war, wurde heute vormittag um halb acht Uhr unter ungeheurem Jubel der I Bevölkerung über Amsterdam gesichtet. Nachdem es in Haushöhe einige Schleifenfahr- ten über der Stadt vollführt hatte, fuhr der m:mz«r in der Richtung nach Nordholland über die Zuidersee und Norderney nach Ham. bürg weiter. Um halb zwölf Uhr wurde das Luftschiff heute mittag über Groningen gesichtet mit der Fahrtrichtung nach Ostfries, land zu.

Jnsertio»spreis«: Di- s-chSgespatt-n- Zeil« für einheimisch« Geschäft« 15 Pf- tüt auS, Eeklimezeile für einheimische Geschäft« 43 Pf für ^uSroärtiae S1** ~ vr' .. detlagen für die Sesamtaufläg« werden nrtt 5 Mark pr» Tausend be^ ®e8'n dichtm Berbrettung in der R-std-n, und der Umgebuna sind dte s9Z^nln^a5ri'?tettt ein "^"gliche, Snserttonrorgan. Geschäftsstelle stö(ntfc§e

CtraSe 5, Berliner Bertretung: SV., ffriedrichftratze 18, Telephon: Amt M°rttzplatz67S

°b°nd..«erltner B-rtr-tung- SV ssri-drichZkl?. T^°nk Amt'

Einst und Jetzt.

Diefreien Sitten Amerikas" äußern sich auch im Politischen Kampf wohltuend und er- rTf^se^.^reun^ Tast und Roo. sevelt haben sich tm Ringen um die Präsident- lchaft der Union gegenseitig mit einem ver­heerenden Schnellfeuer schwerster Anklagen über­schüttet, haben sich der Wortbrüchigkeit und des Derttauensmißbrauchs, der Lüge und der Kor- ^ption.Begünstigung geziehen, und wenn kein Wirbelsturm oder ein andres Elementar-Ereia- ^-mbernve Idyll dieses einzigartigen --^.blkampfs stört, werden wir uns Voraussicht- Uch noch an einer Neuschaffung des politischen Skandal-Rekords zu erfreuen haben, an dem 'gemessen die kleinen Scherze französischer oder ungarischer Parteileidenschaft sich wie schüch- Lallen der Unmündigen ausnehmen. Es

psychologisch, interessant, in ta Xi I jJS 1 ?effiIc des kommenden I das Luftschiff sich entzün d et e urtb'in htner I Deutschland errichftte ' öffentliche'Gebäude Freundschaftbundes William-Theddy um ein I ^artsinden soll, und -*- ' 2-» .... I ..'ch- Mvaud«

ixm Seiten zurückzublättern, denn das _ae6t"IZtaatsan'von^roße?Traaweil

herunterfiel. Das Gerippe hängt in der Halle. ~iefc selber, sowie das im Gerippe fertige LuftschiffHansa" hat nur wenig Schaden ge. nommen. Die Ursache der Explosion ist un. bekannt, doch spricht man von Brand, st r f t u n g von unbekannter Hand»

*

Ginc Erklärung der Zevpelinwerst.

Da die oben mitgeteilte Meldung zu den vtsher vorliegenden in starkem Widerspruch auä> bezüglich des Umfangs Ur,ache des gestrigen Unfalls, so wandten wir uns telephonisch an die Zeppelmwerft in Friedrichshafen mit dem Er- luch-n »ns über den Unfall eine authentische Mitteilung zugehen zu lassen. Die Zeppelin, verft gab daraufhin eine Darstellung des Vor- alls, die sich im wesentlichen mtt der m unserm Artikel in der ersten Beilage mtt. haltenen deckt, eine völlige Klärung aber leider auch nicht bringt. Die Werft teilt uns

Friedrichshafen, 18. Juni.

Die taffächlichen Nachrichten über den Un. fall desZ III" sind bislang noch so spärlich, daß man sich kaum eine klare Vorstellung von den tatsächlichen Beschädigungen, die das Schiff erlitten hat, machen kann. So weit bis jetzt fest gestellt ist, handelt es sich um einen bald zu reparierenden Schaden, durch den das Lufffchiff verhältnismäßig wenig gelitten hat. Eine der Zellen des Ballons ent. zündete sich auf bisher noch unaufgeklärte Weise und die Außenhülle der Zelle ver­brannte. Ein metallener Träger wurde zerstört. Zwei Arbeiter erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen.

Uvischen William Taft und Theodore Sirh0|fw-£lt em einigermaßen zutreffendes B-ld gewmnen will. Als Roosevelt (von des- en Heldenmythe als Rauhreiter, Trust-Sie»-

Dauer-Redner, Kaiserfreund, Löwenjäzer und Ehrendoktor ungezählter Universitäten bescheidne, spöttisch.kosende übrig geblieben ist) vor Jahren vom Meißen Hauses herniederstieg ins

Tal des Lebens, um fortan alsOutlock-9ie= bet Uncle-Sam-Nation die Kraft ge- watttattgen Herrenmenschentums zu wid- L-mP^hler den trauernden Hinterbliebnen Bnufenen^ÄJ ** Würdigen und SS, Ä b bomungekrönten Caesar" der Nonkeewelt zur höchsten Höhe des politischen Buhnen-Efftkts emporgequälte Regierung der des großen Meisters fortzufiih- ren William Taft zog ins Weiße Haus in I^lhmgton em als Theddys natürlicher Erbe fcltZ1/3" Roosevelt'schen Herrsckaft-Ge-

-?'nb Vollstrecker des Präsident- tchaft.Testaments Roosevelt'scher Politik und man muß anerkennen, daß er bemüht gewesen und Eifer zu walten. Indessen- William I Die offiziöse »-m- enewww L a I

®r1, LrechunderchsLndige Korperwucht auch seinen Politischen Ide­alen den Stempel fester Sicherheit mrd eigrn- Lrnwen4.^arJenS "Ufdrückt. Auf der Zinne der Macht hat der Phlegmatiker Taft die Süße dn' H^^chaft Bcwu ßiseins gekostet, und nun.

gekommen, demgroßen Meister" Kattnliri? o°-n b Verfassung gewollten Karenz frist die Zu gel wieder in die hatte &anb zu legen, fühlt William Taft wie schwer es ist der Macht und dem Glanz zu entsagen: Er tritt mit demMeister" in Wettbewerb!

Ww jetzt bekanntgegeben wird, trifft der Kaiser mit dem Zaren in den ersten Julitagen in den finnischen Schären zu- sammen. In Begleitung des Kaisers befin­det sich Reichskanzler v. Bethmann Hollweg. w, ?ie nto-iter bekannt wird, wird der Zar s» bnÄf^r1?Teu,% mit dem Deutschen Kai- gleiiet Kokowzew be- eine längere Zuwtbausstrafe verbüßt

Räi»g*£a>'' *»«* * °°-d <^9QiPJ0<^Cn ltlschen Charakter trägt aus '

Ä daß die Meldung über eine r ^Lk^^degegnung des Königs von GngJon.. ' - - ----------

lanb mtt dem Zaren im Laufe des Sommers Widersprechende Nachrichten vom Bodensee, grundlos ist. Auf der ersten Beilage der heutigen Num-

Polttik und Äaiferfahrt ?T'er berichten wir eingehend über den Unfall, «-.-.mm ulR, LA"LL

Wochen verlautete mit I Hafen-Hamburg nach Jriedttchshafen rurückge- Bestimmtheit, daß König Georg von Ena-1 , -- - . 1

lanb als Gast eine Zusammenkunft mit dem Zaren haben werde, dann wurde es ganz still davon, und nunmehr wird von London aus so­garm Abrede gestellt, daß die Absicht des Kö­nigsbesuches in Rußland überhaupt bestan- den habe. Von einer Begegnung des Deut- schen Koffers mit Kaiser Nikolaus war vorder ^° Red«'und erst ganz kürzlich tauchte über Poris das Gerücht auf, Kaiser Wilhelm werde m den Finnischen Schären den Potsdamer Be- such des Zaren erwidern. Sehr schnell haben L . - ----------------- -

S Meldungen zu Mit dem Entleeren desZ III" 'be-1 Hauses, das bttanwlich von'Äutorichten^ls

ae^» Monorchenbe-plötzlich mit dumpfem Knalliges der schönsten seit fünfzig Jahren In

Monats t «uwn --7c n 1 s u n o e 1 e ut» tn furjer öffentliche Gebäude an«

?/' und aus der rem Zeit bis zur Hälfte abbrannte. Schwer Weihe des neuen Rat-

bereits em verletzt wurde em Monteur, der sich auf I d'e Verdienste des Oberbürger.

. «----'-I«. kN» «n» MM >* «Mul1»&»w'ÄÄÄSÄffi?Ä£

JItmerifa ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, des Humbugs und der poli. ttschen Komödie, und wir haben also kein Recht, den braven Männern jenseits des gro­ßen Wassers, die sich seit Monden im wilden Reckenkampf mtt schrillen Worten zerfleischen, und mit den Keulen ungeheuerlicher Vorwürfe gegenseitig erbittett Niederschlagen, aus dem grausamen Spiel einen Vorwurf zu machen: Sie tun, was feit Jahrhunderten die freien Manner der Union getan, wenn es galt, fürs Weiße Haus in Washington den Erwählten des Nationalvertrauens zu küren, und es wäre undenkbar, von dieser endlen Landessitte eiw mal abzuweichen und durch schwächliche Sen-vwlwn, ai6 ; timentä den klirrenden Wasfenkampf wehrhaft uur einem Gedanken dienen, ter Yankees zu ersetzen. Die Nervosität des zwanzigsten Jahrhunderts, die die alte Welt weit schlimmer heimsucht als Influenza und Heufteber zusammen, hat auf der Erde des gro. ßen Columbus bisher nur Eingang in die Milliarderttempel von Wall-Street gefunden- im p 0 l i t i f ch e n Leben aber verfügt der Yan­kee über Nerven von stacheldraht-zäher Aus­dauer, er kennt weder Skrupel noch treibhaus- enffprossne Ideale: Effekt und Erfolg sind die Ziele feines Strebens; was abseits ru diesen Höhen liegt, erscheint ihm L Crrt2^ ^bensachlich, überflüssig. Selbst die Politische Moral (die ja auch meist am Weg- trauett) vermag ihn nicht zu fesseln; er ffir^irt sich vor dem Ballast des Gewissens und ^."suchung, sich moralisch infizieren zu lassen, lieber aus dem Weg.

prickelnden Rerz, wenn man geworden, der äußerlich durch die Anwesenheit

Taft und Roosevelt- Kamvk derHvnv-» das t «^enuberstellt: Vor mir liegt der beiden leitenden Staatsmänner Rußlands o Antipoden, das Heft emer amerikanischen Zeitschrift, in und Deutschlands gekennzeichnet wird Welche

Amerika ist das Lauv hör <der sich neben andern nützlichen und mtterhal- praktischen Ergebnisse die Zwei-Kaiser-

tcnden Dingen auch eine von William Taft Der-1 Zusammenkunft haben wird, ober auch nur faßteCharakteristik" des weiland Präsidenten I kann, läßt sich im Augenblick nicht ab- Theodore Roosevelt befindet, und in der die hnr$w.' e« ^rr^i indessen kn unterrichteten Dankbarkeft eines von schöner Pietät geleiteten bkte Annahme vor, daß die

Freundes in rauschender Hymne perlt- ß^ie 4e" .ötnMt e^o orr+'fj re" «t politischer

K Z -Iner ^uigen und herzlichen Wenfalls von weittrag en der B S u n6 . zweien. Sie sind niemals auch nur im!^»8 für die Politik der beiden Reiche fein Sermssten geftött worden und ich glaube nicht llD,Th ? irmals ein Mißverständnis zwischen uns aufgetaucht ist . . ." Die Zett lehrt bekanntlich vergessen, und sie hat Wohl auch Herrn William Taft belehtt, daß Mißverständnisse nur so­lange Märchen bleiben, als zwei Menschen

6inem Scheidenden...!

des Oberbürgermeister- Müller; ein Rückblick auf die zwölf, jährige Tättgkett dos Scheidenden als Oberbürgermeister der Stadt Caffel.

Am morgigen neunzehnten Juni, nlfo ^011 vor dem ursprünglich in Aussicht genommenen Zeitpuntt, schei­det Oberbürgermeister Müller nach zwölffähttger Tättgkett aus der Cas. feier Stadtverwaltung aus. Aber auch im Ruhestand wird Caffels langjähri­ger Magistratschef der zwölf Jahre h-ndurch von ihm verwalteten Stadt treu bleiben, denn Herr Oberbürger, meister Müller wird seinen Wohnsitz dauernd in Cassel behalten. «Alt bangen nachstehend einen Rück. bic ^"tigkeit des nun scheidenden, der sich um die Entwick- lung GiffejS zur Großstadt schätzbare dauernde Verdienste erworben hat.

I ^r®«eu«i^n5unbett wählten die ^n,. Körperschaften der Stadt Cassel Bürgermeister von Ei- lenach, Herrn August Müller, zum Ober- burgermerster der Residenzstadt Cassel Von aus giug ihm schon der Ruf eines Verwaltungsbeamten und Kom-

I ^^wAvlittkers voraus. Hier in Cassel er­warteten den neuen Oberbürgermeister von 9n.r?Htettt r?ne .Swße Anzahl praktischer ^/6abcn. v$n erster Linie tauchte damals äufnhn efiMrve Rathausneubaues die Raume des alten Rathauses als zu klein erwiesen hatten. Die Pläne «ir den Neuhiu erfuhren :n durch Oberbürger.

Muller eine enttiche Förderung. r b 'iathausbaukommission ?o»h Oberbürgermeister Müller in hervorra.

(Hnige Leute waren gestern in der Zeppe-!Ninstlettschc"AEHrung 'mferes"ne?en^Ra? Halle mit dem Entleeren des z ttt« fio- I h-rtä Ti£>-#Awvt-4fi«1. V, , , cw. 1 -,

Der »Führer der Menschheit".

An einer andern Stelle wirbelt der von! .vermutete, wird uns telegraphisch

^ren Theodore Roosevelts L ° ' 8 ° nstadt berichtet: Man fjat

geopferte Weihrauch folgendes Ueberschwana- toiebeJ einmal zu früh gefreut. Die ae-

Dunstwolkchen empor:Wenn die Reibungen lUS Heiligenstadt veröffentlichte Mel­der letzten paar Monate vergessen fein werden Verhaftung der Gebrüder

mung m'rschwundensech rdann" wird"fte° mu/

uno ais uyrerderMenschheitin einer s moralischen Bewegungen der Ge­schichte unsres Landes jedermann klar werden und er wird seinen Platz in der Geschichte ein­nehmen neben Washington und Lin-

* ^Neben dem großen George

Waiylngton und dem edlen Abraham Lincoln-1 » 1 -- «niyi uuururc 1=

Konnte sich die Dankbarkeit eines aläuMnen Die beiden andern, die sich

Jüngers gegenüber seinem Meister zu höherm .^ut borläuftg in sicherer

Begeisterung-Gipfel versteigen? ^fiebbh Unnfo- aJ? bereits die Diebstähle

M« darf »l,f« ®8<n.|Inb ? sa,W«t'ln E6'?,®1''*^en«ntrn

»*» HSy&S? WsLSS» oiseniilchen Meinung pechchen, ist . . . Wil- T^descheine, die gleichfalls auf den Namen l l a m Taft, der Erfinder des (selbst int e m 1 $ Iauten> scheinen in Ordnung zu fein ^nd der unbegrenzten Möglichkeiten grollend bespöttelten) Worts vom Menschheit-Jübrer! -

Roosevelt; derselbe Mann, der ein paar T Junge«.

®onbe nach feinem Einzug in die Hallen des (Telegramm unsers Korrespondenten.) Weißen Hauses den in der Journalistenstube Heiligenstadt, 18. Juni.

be3 Wiederkehrtags harrenden Meister in rainL-,®11101 besseren Fang als den oben er- schenden Dythiramben als den Heros, ben mK" xbie H e ili g en st ä dter ßacfer der Yankeewelt feierte! Und gestern in etrart 6er ^cht zum Sonntag gemacht zu

B

e urnbhP2,H. K», einen Revolver zog und einen Schuß ab feuer- Her der Polizisten wich zurück und diese Gelegenheit benutzte der Revolverheld, zu ent. kommen. Die beiden andern konnten dann verhaftet werden; es sind ein gewisser Schi- auS Buer in Westfalen und ein ge-1 ^ssser Lange aus Dresden, die zusammen! mit dem Geflüchteten die Gegend unsicher ge-1 macht haben. Die beiden Verhafteten haben I gestanden, einen schweren Einbruch in Bremke "t,u '«an weirgeyenve po-!Uu ^ben, bei dem ihnen eine Münzen- iitiidje Bedeutung sicher nicht absprechen kann unt> e,n« Waffensammlung im

« b-efn erstenTagen des Juli stattsinden' von etwa tausend Mark in die

Die offtziöse Norddeutsche Allgemeine Zeitung §?"de ftelen. Das Kleeblatt hafte die Ab- bernFfcnifiH^ e-rx ....» sicht, von hier nach Worbis zu gehen wo

am Sonntag eine Wallfahrt ftattfanb; jeden-1 fattS versprach es sich dort reiche Beute. Im Verlaufe der gestrigen Konfrontation ist dann endgulftg festgestellt worden, daß die Ver- I haftet en wirklich der ihnen zugeschriebenen I Verbrechen schuldig sind. Der flüchtige Kom­plize der beiden, ein gewisser Voigt, soll der Hauptattentäter sein. Voigt ist als schwe­rer Junge bekannt, da er erst vor kurzem eine längere Zuckthausstrafe verbüßte Man I haften?" " ° " äU beiJ