CMrNkuesle Nachrichten
Casseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 162.
Fernsprecher 951 und 952.
Dienstag, 18. Juni 1912
Fernsprecher 951 und 952.
2. Jahrgang
worden:
etne öottfommen selbständige, von allen An-
die Dreibundenthüllungen Marinis
Rach der Katastrophe.
(Privat-Telegramm.)
Stockholm, 17. Juni
Die Wirkung des Zusammenstoßes bei Malmstett war furchtbar. Der hinter der Lokomotive laufende Gepäckwagen wurde durch die Gewalt des Zusammenstoßes aus dem Geleise geworfen. Dann folgten zwei Schlafwagen, von denen der erste völlig zertrümmert wurde. Der zweite Schlafwagen fuhr in den ersten, der mit Reifenden dicht besetzt war, förmlich hinein. Dann wurden die
letzt. Weingartner, der glaubte, die Entrüstung des Publikums richte sich gegen ihn, verließ das Dirigentenpult. Darauf entstand
Hamburg, 17. Juni.
-er Kaiser traf gestern vormittag in Be-
Hauses wird eine Aussöhnung mit den Hohenzollern angestrebt, die, wie verlautet, mehr als ein freundschaftliches Band im Gefolge haben soll. Ob die Bemühungen dieser Art von Erfolg sein werden, bleibt abzuwarten. Die jugendliche, ritterliche Erscheinung des Prinzen Ernst August soll na- menuich der deutschen Kaiserin ausnehmend gut gefallen haben.
finblichen Storungen, die anfänalich auch die Stimmung der Darsteller und des Publikums beeinflußten. Nach Beginn der Vorstellung erlosch das elektrische L i ch t. Das Publikum verhielt sich sehr ruhig, der Vorhang fiel, ging aber nach einigen Mi- Miten wieder in die Höhe. Man versuchte, weiterzuspielen. Und wieder siel der Vor-! hang. Paul Schient her trat vor und hielt eine Ansprache, in der er mitteilte, daß infolge des Sturmes das elektrische Licht nicht funktioniere. Man versuchte, sich aus der fatalen Situation dadurch zu befreien, daß man von den Privatautomobilen, mit denen viele Gäste gekommen waren, die Acethlen- lampen nahm und sie durch Chaufieure an d°r Bühne befestigen ließ. Der Notbehelf war aber recht dürftig, und der Eftekt der Vorstellung litt darunter erheblich. Trotzdem wurden Hauptmann zum Schluß der beiden Vorstellungen begeisterte Ovationen dargebracht. (Heber das Werk selbst brrngen wir im heutigen Feuilleton eine eingehende kritische Beiprechung unseres Spezial-Korrespondenten.) ’
strn Storno im Norden.
Ein Zusammenstoß zwischen Cxpreßzug und Güterzug; zweiundzwanzig Tote, zwölf Schwerverletzte, viele Leichtverletzte; Strind- bergs älteste Tochter unter den Toten.
Kaiser in Hamburg.
(Telegramm unsers Korrespondenten.)
(Telegraphische Meldungen.)
In der Morgenfrühe des gestrigen Sonntags, zwischen fünf und halb sechs Uhr, ist Schweden von einer furchtbaren Eisen- !bahu-Katastrophe betroffen worden: Vor der Station Malmstett, auf der stark befahrenen Linie Malmö-Stockholm, stieß in voller Fahrt ein Expreß zu g mit einem Guterzug zusammen. Der Zusammenprall war furchtbar. Der Gepäckwagen, der sich hinter der Lokomotive befand, wurde aus dem Gleis geworfen. Der zweite Schlafwagen fuhr in den ersten hinein und demolierte diesen vollständig. Beide Wagen gerieten durch die Explosion des Gases in Brand. Herzzerreißendes Schreien ertönte aus dem Innern des brennenden Trümmerhaufens, es ver- | stummtc jedoch bald. Die Rettungsarbeiten wurden sofort ausgenommen. Das wenige Personal der Station war aber dem Brande gegenüber machtlos. Eine Viertelstunde später trafen mehrere hundert Soldaten an der Unfallstelle ein, die aus der Garnison von Malmö herbeigerufen worden waren. Die Mehrzahl der in den Trümmern eingeschloffenen Passagiere, soweit sw nicht schon durch den Zusammenstoß den Tod gefunden hatten, mutzten vollständig verbrennen, bevor die Soldaten Hilfe bringen konnten. Eine Stunde nach dem Unglück traf ein Extrazug mit Aerzten und Krankenschwestern ein. Inzwischen wurden achtzehn Tote, sechzehn Schwerverletzte und eine große Anzahl Leichtverletzter aus den Trümmern hervorge- zogen. Bei vier Schwerverletzten bestand von vornherein keine Hoffnung, sie am Leben zu erhalten. Rur zehn Leichen konnwn bisher rekognosziert werden. Bon den Vemnglückten trögt niemand einen deutschen Namen. Unter den Toten befinden sich mehrere bekannte Schweden, so die älteste Tochter Strindbergs, Frau Greta Philp, die von einer Erholungsreise aus Deutschland zurückkehrte. Die Katastrophe ist auf falsche Weichenstellung in Verbindung mit zu spät gegebenem Haltesignal zurückzuführen.
Reue Dreibund-bntMMgen.
Exminister bi Marini als Enthüller.
Wir leben nun einmal ht der Zeit der Ent- Mllungen und Sensasionen, und es kann also Mit überraschen, daß auch der frühere italienische Unterrichtsminister, di -?.a "«t, sich bemüht, als vom Amtsgeheim- neT die internationale Politik ihres Schleiers zu entkleiden. Der Exminister hat nach Depeschen aus Rom dem Interviewer eines Bologneser Blattes bestättgt, daß die ttattenische Regierung nach einem Notenwechsel mit ihren beiden verbündeten Mächten sich da-1 entschlossen hat, die Seeaktion tm Aegä- Meer bis auf weiteres zu verschie- den. Italien habe aber keineswegs auf diese Aktion ganz verzichtet, sondern lediglich sie nur hmausgeschoben. In dem Dreibundver- Lr“S Marini hinzu) befindet sich ein Artikel- der sich ganz speziell auf die B a lka n ° da lb -n se l sowie die Inseln im Aegäischen bezieht. Italien hat gerade nach dieser Richtung hm verschiedene Verpflichtungen über-1 nommen, an die es seine verbündeten Reaie- '-'"tgen erinnrtt haben. Marini glaubt, daß die Existenz dieses Arttkels im Dreibundver- trag in nicht diplomattschen Kreisen sicher eine ! sJ* Überraschung Hervorrufen wird, .doch bürge er für die Ricbtigkeit dieser Tatsache. In dieser Form trägt die Enthüllung Ma. rmis ohne Zweifel einen deutschfeind- lich en Charakter. Mit der besonderen! Hervorhebung, daß das Deutsche Reich und f T^t^eich-Ungarn Italien an seine Bündnis- verpflichtungen erinnert und so Italien an der Durchfiihrung einer entscheidenden Mion ge- gen die Türkei verhindert haben, beabstchttgt I der italienische Erminister ganz offenbar seine I' einflusse^ W deutschfeindlichen Sinne zu be- 1
I ' *. -dd tatt erinnert, daß der
Dreibund auf drei gesonderten Vertragen beruht, einem deutsch-österreichischen, -futsch-ttalienischen und einem öfter- reichisch-ttaliemschen Vertrage. Den deuisch- osterreichischen Vertrag hat Bismarck am drtt- ^p^bruar lW? veröffentlicht, um den deutschfeindlichen Hetzereien im Auslande entaegenzu- berbmrfr#,ner*^r?nbt. URb Oesterreich-Ungarni !n dem Vertrage, bei einem ftJls V V?.uVands zu gegenseitigem Beistand und bei einem Angriff von feiten einer IÄderen Macht zu woblwollender Reutrali-
K^=it^ienitoe und der öfter.
Ik-Italienische Vertrag sind geheim
S.ret Bestimmungen kennt man indessen I ^'^ungsnachrichten. So nimmt man an, I I 'U dem deutsch-italienischen Vertrage -^deiden Machte Beistand gegen einen Angriff rän m Äcra’ währerch Oesterreich und I En ihrem Vertrage wohlwol-
1I®Feutralitat zusichern für den Fall, daß Oesterreich von Rußland, oder Italien! r^ch angegriffen wird. Der Drei-! ?und rst seit feiner Begründung im Anfang des Jahres 1883 wiederholt, zuletzt 1902 er-1 "Erk und mehrmals abgeändert worden,' und man hat Grund zu der Annahme, daß sich die Abänderungen unter anderm auch auf die ^^llung Italiens im Mittelmeer
™ 9tlt die von Marini jetzt erJ ^k^^^immungen über den Balkan und die Inseln nn Aegäischen Meere sind, läßt sich schließen "Aschen Meldung nicht zuverlässig
Ernst August und Viktoria Luise?
Niemand zweifelt ernstlich daran, daß der eutsche Kaiser, der entschiedenste Ver- .eldiger des LegitimitätZprinzips, zu einem Ausgleich mit dem Hause Hannover und zu einer Regierungsübernahme des Prinzen Ernst August in Braunschweig di« Hand bieten würde, weiln dazu nur irgend eine staatsrechtliche Möglichkeit gegeben sein würde Es war der erste Schritt, diesen Ausgleich anzubahnen, daß der Prinz Ernst August in die deutsche Armee eintrat. Inoffiziell ist auch bekannt, daß der junge Prinz bereit fein würde, auf feine hannöverschen Ansprüche zu ver z ich. ten, wenn er die Regierung des Herzogtums Braunschweiz übernehmen könnte. Ernst
Gasbehälter zertrümmert. DaS Gas explodierte und im Nu standen beide Wagen lin Flammen. Unter den vielen Opfern der Katastrophe befindet sich bekanntlich auch Frau Greta Philp, August Strind- bergs älteste L'ochtcr. Sic und ihr Ge- mahl waren auf der Rückreise von I Deutschland, wo sie nach dem Tode ihres Vaters Erholung gesucht hatten. Ihr Gatte, Dr. I Philp, der mit dem Leben davon gekommen ist, war vor Schmerz und Erregung gänzlich von Sinnen. Soviel steht fest, daß das Signal vor der Station auf Halt stand. Nichtsdestoweniger fuhr der Expreßzug über die Geleise- kreuzungen in die Station ein, wodurch das Unglück entftand. Die Nachricht von dem Unglück gelangte in aller Frühe nach Stockholm und erregte überall größtes Auflehen und Bestürzung. Eine unübersehbare Men- schenmenge fand sich alsbald am Zentralbahn- | Hofe ein, um Nachrichten über das Schicksal I ihrer mit dem Zug erwarteten Angehörigen zu erhalten. Die Toten und Verletzten wurden nach dem Krankenhaus in Malmstett überführt. Dort spielten sich, herzzerreißende Szenen ab. Die geretteten Passagiere rannten erregt und angsterfüllt umher, um nach ihren Angehörigen zu suchen. Ein Heiner Knabe, der in der allgemeinen Verwirrung von seinen Eltern und Geschwistern getrennt worden war, fand zuerst den Vater und dann die Mutter im Kranken- Haus, und zwar tot, wieder. Seine Geschwister waren sämtlich schwer verletzt worden. — -
Die Lpser des Unglücks.
(Privat-Telegramm.)
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ncr, mit Beifall begrüßt, wieder feinen Platz emnahm. Kaum hatte er einige Takte diri- fftert, als ein neuer Zwischenfall eintrat. Der A-a.iteKer des »Mime" war, als er auftreten loflte, nicht zu finden, und das Orchester mußt« das Vorspiel abbrechen. Nachdem der Sänger endlich erschienen war, konnte die Vorstellung ohne weiteren Zwischenfall ihren Fort- ------7 '"«v Huufjumg OTe oa-1 nehmen. Die Erklärungen darüber, was msche Hauptstadt verließ, als der Deutsche Pett Darsteller des .Mime" veranlaßt hat der - - -■ > Vorstellung anfänglich fernzubleiben, gehen
auseinander; es scheint aber, daß dabei eine gewisse Antipathie gegen Weingartner mitgesprochen hat.
Hauptmanns Pech in Lauchstädt.
Dre vorgestrige zweite und gestrige dritte rat? - hon Gerhart Hauptmanns
.Gabnel Schillings Flucht- im alten Goethe- loeata in Lauckiüädt litten unter lehr tnb>
ftaiier dort eintraf. Man glaubte aus diesem Ausweichen entnehmen zu dürfen, daß der Herzog von Cumberland einer ehelichen Verbindung mit dem Hause Hohenzollern nicht geneigt gewesen sei, und erst später wurde be- «tnnt, daß der Grund nicht in dem Herzog, fonbern in der Prinzessin Alexandra ««, deren Verbindung mit dem Großher- »ogvon Mecklenburg bekanntlich rehtfter legenseitiüex Herzensuemuna entsprang. Die!
Versöhnung durch... Liebe? I ! weitere Entwicklung der Dinge ist bekannt:
Wir haben kürzlich in unferm Leitartikel * 1
»Hohenzollern und Cumberland" die Ausführungen eines alten Hannoveraners zur „Welfe n f r a g e" wiedergegeben und bei dieser Ge- D legenhett die verschiedenartigen Bemühungen L, gestreift, die feit Jahrzehnten am Werke sind, | um einen Ausgleich der bestehenden Gegensätze herbeizuführen. Es ist in unterrichteten politischen Kreisen kein Geheimnis, daß grabe dort, wo man ernstlich bestrebt ist, einer Aussöhnung der beiden alten deutschen Fürstenhäuser die Wege zu ebnen, wiederholt der Gedanke einer engeren Familien-Verbindung zwischen den Häusern Hohenzollern und Cumberland erwogen wurde, und es sind nach dieser Richtung hin auch bereits einleitende Schritte unternommen worden, die indessen be- kanntlich zu einem Erfolg nicht geführt haben. ---------—o ---------
Äun scheint es, daß die darauf abzielenden August von Cumberland steht gegenwärtig im aufgenommen werden sollen, und fünfundzwanzigsten Lebensjahre, während die l*arsIa|t A^/us bett Begleitumständen schlie- Prinzessin Viktoria (um bi« es sich in
Initiative vom Hause der Nachricht der Reichspost nur handeln ^nn) tion 'hm sehr nahestehen- das neunzehnte Lebensjahr vollendet hat
b-m-s -I» Bl-«'"d.-'bLLch ’Ä EtHSS?"?*
Herzog Franz gerbinanb, gilt 9 ' 3 Anfangchtabren bereits sichtbaren Versöhttungs.
1 Prozesses, wenn aus dem Groll .. di« L i e b e erblühte! ,an
Island gegen die Säsaren Enkel?
(Privat-Telegramm.)
AuS London wird uns berichtet: Aus zuverlässiger politischer Quelle wird mitgeteilt daß England nicht zu geben werde, daß Italien wettere Schritte im türkischen Archipel unternimmt. Tie britische Regierung sei bereit die Türkei zu unterstützen, indem sie chr die Mittel zur Fortsetzung des Krieges ge-j Stockholm, 17. Juni,
wahre, sie knüpfe ledoch daran die Bedin- Bon den bei Malmstett schwerverletzten Ve gung, daß die Pforte in der europäischen Türkei fönen sind im Laufe des gestrigen TaäeS v i e
1 'de. Toten bereits auf s w eiund i w a«»iß
SnferHonäpreife: Die sechSg-spalt-n- Zell- für einheimische Geschäft, 15 Pfg., für au». { "Ege x>nferate 25 Pf, Reklamezeile für einheimische Geschäfte 4) Pf, für auSroärtiae I Ji? dk- Beilagen für di- Gssamtanflage werden mit 5 Mark pro Tausend be-
Verbreitung in der Restden, und der Umgebung stnd die i Raffelet Neuesten Nachrichten ein vorzüglicher gnsertionsorgan. Geschäftsstelle: Kölnische i StroBe o. Berliner Vertretung: SW., ^riedrichstraSe 16, Telephon: Amt Moritzplatz 676 j
ÄMÄffJ'iÄ «n-ii- sm Mt». wä sax:
Braunschweig-Lüneburg gründen. Es würde Effen teil" ^rCn 0C0cbenen
dadurch ein Zustand herbeigeführt, wie er bis -
jum Tode des Herzogs Wilhelm von Braun- orr. 4 , m ,
schweig bestand. Dadurch würde die Han- RheiNgold-AbellteUek kN PütiS. "®6ersche Frage ausgeschieden undI „DaS Publikum äußerst erregt!"
. 2 e git i m ft ä t S )> r i n 3 i p wenigstens Bei der gestri'zen Auflüh runa d«s Rbettt. in der Besetzung des braunschweigischen Thro- gold" von Richard Wagner in der Pariser neS bewahrt. Von Freunden des welfischen GroßenOper, die Felix Wein gar in e r
-------------r 'dirigierte, hat sich ein unangenehmer Zwische" ^iUeeJX: dtach dem zweiten Akt blieb die Buhne plötzlich eine Zeitlang leer und das Orchester hort auf zu spielen. Das Publikum glaubte es sei ein Streik ausgebrochen, und manifestierte lärtnetrb. Schließlich gab ein Re- gifieur die Erklärung ab, die Unterbrechung sei »durch ent plötzliches Unwohlsein eines darstellenden Sangers Hervorgerufen". Das Publi- funj, beruhigte sich bei diesen Worten, und nach । ffläÄ ’äk । Ärt SH S«* 1,e ***•
Augenblick nicht nachprüfen. Aber selbst für I Paris, 17. Juni,
ben Fall, daß es sich lediglich um Kombi,! iPrivat-Telegramm.) Nationen handelt, liegt ihr Jdeenkreis nickt! her «estrigen Vorstellung von Wagners außerhalb des Möglichkeitbereichs, und es darf ^^wgold" unter Weingartners Leibei der Gelegenheit vielleicht daran erinnen 1 tuit0 tourb.c Publikum durch ein andauern- [ werden, daß schon vor länger als einem Jahr-1 S Geräusch bei der Aufstellung der Dekoratto-! zehnt ht ernsten Kreisen davon aefbrodben 1 ?CR in ""derst erregte Stimmung ver ! wurde, eine Heirat des Kronprinzen ‘~ -- •
bon Preußen mit einer Tochter des Cumber- länderz, der Prinzessin Alexandra,. - , - ----- ------,
fet beschlossene Sache. Eingeweihte wußten daß e tt unglaub licher Lärm, bis Weingart- der Eheplan sich schon bis zu einem Verttaa "" 1,1 ' '
verdichtet hatte, der in der Attenmappe des Ka- blnettschefs des Cumberländers mit nach Ko. penhagen gelangt war. Alle Freunde der Versöhnung des Hauses Hohenzollern und des Hauses Hannover wurden damals überrascht durch die Tatsache, daß der Herzog von Cum- verttmd (der bei seinem Schwiegervater in Kopenhagen weilte) beinahe fluchtartig die bä-
„Mehr als ein freundschaftliches Band!"
Wie das Wiener Blatt in der (offenbar aus bet ©munbener Sphäre ffammenben) Meldung sag*, wird in eingeweihten Kreisen angenom- men daß der int deutschen Heere stehende ?r,r?* August (der vor kurzem dem
ÄÄTäSEm «Le ^maSanSmb?flW^n und beA RichwMveÄL
August könltte a7f der Kaiser dem Rennen in Hamburg-Hont bei die Existenz dieses Art