Nr. 141. — 2. Jahrgang.
Casseler Neueste Nachrichten
Donnerstag, 23. Mai 1912.
an, wo gegen acht Uhr die glatte Landung erfolgte. Auf dem ganzen Flug nach Frcibura und zurück hat das neue Luftschiff sich in aller Funktionen tadellos bewährt.
Wieder ein Fliegerabsturz! Ter Flugschüler Weilenmann stürzte bei einem Uebungsflug im Aerodrom von Dübendorf bei Zürich beim Kurvennehmen mit einem Far. man-Zweidecker aus einer Höhe von zwanzig Metern ab und wurde schwer verletzt und bewußtlos aufgehoben. Der Apparat und der Motor sind gänzlich zertrümmert.
<£ Der internationale LuftschiffahrtsauS- schutz. Der internationale Luftschiffahrts-us. schuß hat nunmehr seine Arbeiten beendet. Der Ausschuß hat eine Anzahl wichtiger Beschlüsse gefaßt über die Regelung der Lufischiffahrt, Feuersig'nale, Manöverbestimmungen, Landung und Notsignale usw. Die Frage der Zoll- und Oktroibestimmungen wird in der nächsten Konferenz erledigt werden, die am zwanzigsten Juni in Wien stattfindet. Zu Be- richrrrstatrern sind ernannt der Essener Delegierte Niemeyer und der Franzose de Souche.
< Störungen am Totalisator. Zur Vermei- nfl von Störungen im Renn- und Totalisa- lvr-Betriebe werden die Nennstallbesitzer, Ma- nager und Trainer von der technischen Kommission des Union-Klubs dringend ersucht, von einem beabsichtigten Protest wegen Kreuzens. Anreitens pp. schon bei dem Zurückwiegen an der Wage dem Abwieger eine vorläufige Mitteilung zu machen. Die Proiestfrist von- zehn Minuten wird durch diese Anmeldung nicht berührt. Da jetzt überall besonderer Wert auf die schnelle Bekanntgabe der Quoten gelegt wird und die Auszahlung auch sehr rasch vor sich gehen soll, wird ein etwas nackhinkcndir Protest allerdings sehr oft unangenehme Weiterungen nach sich ziehen können. Die Protest- frist von zehn Minuten bezieht sich natürlich nur auf Verkaufs-Rennen, sowie auf Fälle von Kreuzen. Anreiten, Einschlagen einer falschen Babn oder andere Vorfälle aus dem Rennen selbst.
KeiteBe Sande^-SaMchtr».
Die heutiae Berlin"» Fonds-Börse. (Privattelcgramm.) Der Reinigungs- Prozeß an der Börte scheint weiter fortzuscbrei- ten. An sachlichen Momenten dafür besteht kein Mangel. Man braucht n"r auf die Geldmarkt- Verhältnisse und den bevorstehenden Ultimo hinzuweisen. Die heimische Spekulation war etwas gedrückt und d>e Kurse erlichen Einbußen. Auch auf den übrigen Marktaebictcn herrschte ziemliche Zurückhaltung, doch konnte sich sväter eine leichte Besserung bemerkbar machen. Tägliches Geld viereinhalb Prozent.
ßf Die heutige Berliner Getreide-Börse. (Privattelegramm.) Der Getreidemarkt zeigte heute eine stetige Haltung bei ziemlich ruhigem Geschäft. Die Festigkeit New- Yorks wurde aufgehoben durch die fruchtbare Witterung. In Brotgetreide fanden einige Dek- kungen statt, ebenso in Hafer. Dagegen bestand für Herbstsichten große Kauflust. Mais und Rüböl lagen still.
Hartmann & Braun, Aktien-Gesellscbaft, Frankfurt am Main. Die Generalversammlung, die seltsamerweise unter Ausschluß der Oeffent- lichkeit stattfand, genehmigte die Anträge der Verwaltung, insbesondere die Verteilung von (wieder) 10 Prozent Dividende, sowie die Aus. nähme einer fünfprozentigen Anleihe von 500 000 Mark, die bereits fest begeben ist. In Uebereinstimmung mit den Mitteilungen des Geschäftsberichts wurden die Aussichten als befriedigend bezeichnet.
Aus der Heimat.
Soldaten als brntehelfer.
Aus Hessen, 22. Mai.
®u8 Anlaß der in wenigen Wochen bevor- stehenden Ernte sind folgende Bestimmungen getroffen worden, die für Soldaten als Erntehelfer gelten: Di« Beurlaubung von Mannschaften zur Erntehilfe darf nur dann erfolgen, wenn in der betreffenden Gegend großer Arbeitermangel vorhanden ist. lieber das tatsächliche Bestehen eines Arbeiter- Mangels muß eine amtliche Dringlichkeitsbescheinigung eingereicht werden, die von der Polizeibehörde des betreffenden Ortes auszustellen ist. Eine Verpflichtung zur Leistung von Erntehilfe besteht für die Mannschaften jedoch nicht. Es ist darum von einer Kommandierung von Ernteurlaubern abzusehen und nur «ine Anfrage an die Truppe zu richten, ob sich Leute freiwillig dazu melden wollen. Die Gesuche um Bewilligung von Ernteurlaubern müssen durch Vermittlung der Landwirtschaftskammern zeitig schriftlich eingereicht werden. Tie Landwirte müssen sich schon bei Einreichung ihres Antrages dazu verpflichten, den Soldaten einen Tagelohn von mindestens zwei Mark zu gewähren. Dazu kommt noch die Verpflegung, Wohnung und freie Hin- und Rückfahrt. Wegen früherer Vorkommnisse wird auch darauf hingewiesen, daß sich die Landwirte fernerhin verpflichten müssen, für Unfälle, die während oder durch die Erntearbeit den beurlaubten Mannschaften zustoßen sollten, voll aufzukommen und den notwendigen Schadenersatz zu leisten. -uk-
Abenteuer auf der Reise.
, Kirchhain, 22. Mai.
Dieser Tage kam hier ein Forstlchr- kkng aus Alt-Rupp in an, der sich auf der Rückreise von der Schweiz nach seiner Heimat befand. Der Lehrling war bei seinem in der Schweiz verunglückten Bruder zu Besuch gewesen. Nach seiner Angabe wurden ihm auf der R ü ck r e i s e in der Bahn (er war kn seinem Abteil eingeschlafen) sein Geld und einige Reifeutensilien ge - stohlen. Der junge Mensch flagte hier in einer Wirtschaft sein Leid und fand auch gütige Menschen. Der Wirt beköstigte ihn und behielt ihn über Nacht. Die Wirtin veranstaltete unter ihren Bekannten eine Sammlung; die Gaben flössen auch reichlich und so konnte dem jungen Manne von dem cinqegangenen Gelde ein Billett nach seiner Heimatstation gelöst werden. Der Rest wurde ibm in bar ausge- händigt und die Wirftn gab ihm für die Fahrt noch einige Stullen mit. Das Abenteuer dürfte dem jungen Manne eine Lehre fürs Leben sein.
Subhastatiguen m HeYeK-Naffrm.
An der nachstehenden Usberstcht werben die SubMftottcnen alphabetisch nach den Orten de? N-rste!<rerunaS>?lmtS- gertchtS angeführt. Die 1. Angabe betrifft den Namen bei Subhaftaten, die 2. den Ort bei Bcrsteigerungs-Amti, gerichti und die 3. den angesetzten Verstetgernngs- Termin. (A) bedeutet: Auseinandersetzung.
Ww. Ida Hutschmann, Cassel: 1. Juni. Ihs. Hecker; Ehl-, Cassel: 25- Juni. — Herrenlos, Cassel: 21. Juni. — Gg. Küllmcr, Esch- Wege: 22- Juni. — Gg- Klein, Eschwege: 15. Juni. — Ludw. Waldeck, Erben u. Kndr. (A.), Grebenstein: 25. Juli. — Konr. Temme, Grebenstein: 9. Juli. — Jak. Brod, Ehl.. Hersfeld: 28. Juni. — Wilh. Wolf, Ehl., Hersfeld: 18. Juni. — Wilh. Wolf «. Kndr., Hersfeld: 18. Juni. — Frau Marie Schwake, Hess.-Oldcn- dorf: 18. Juni. — Job. Remmel, Ehl., Meerbolz: 14. Juni. — Johs. Knöll, Steinau: 15. Juni. — Aug. Renz, Ehl. (A.). Steinbach- Hallenberg: 21. Juni. — Frau R. Hoffmann u. Erb. (A.), Camberg: 20. Juni. — Ph. Drei- lina. Ehl., Diez: 14. Juni. — Heinr. Schüler, Dillenburg: 3. Juli. — Ant. Grünweller, Weilburg: 17. Juni. — Wilh. Habel it. Mig., Wiesbaden: 21. Juni. — Joh. Schandua, Ehl., Wiesbaden: 21. Juni.
* Hoof, 22 Mai. (Ein nobler Gast.) Gestern nachmittag ließ sich in der Gastwirtschaft am hiesigen Bahnbof ein fremder Herr etwas zu essen geben. Während sich dann die Wirtsleute auf wenige Augenblicke ans dem Zimmer entfernten, erbrach der Fremde die Kasse. Er nahm das vorhandene Bargeld an sich und eilte auf seinem Rad in wilder Hast davon. Die sofort angestellten Ermittelungen blieben leider bislang ergebnislos.
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♦ Dörnhagen, 22 Mai. (Bürgermeiste r w a h l.) Gestern fand in unserem Orte die Neuwahl für den Büvzermeisterposten statt. Das seitherige Ortsoberhaupt, Bürgermeister Voigt, wurde auf weitere acht Jahre ge. wählt. Es ist wohl anzunehmen, daß Bürger, meister Voigt auch bestätigt wird. In der Gemeinde herrscht über den AuSgang der Wahl große Befriedigung.
* Wolfhagen, 22. Mai. (Erfolge unse. res Turnvereins.) Bei dem in Cülte in Waldeck stattgefundenen Riegenwetturnen des Bezirks II b des Nordhessisch-Waldeckschen Turngaues wurde dem Turnverein Wolfhagen für eine Musterriege am Barren der erste Preis in der Oberstufe zuerkannt. Weiter siegte der Verein beim Faustball.Wettspiel gegen Turnverein Breuna mit 63:51. Gewiß wieder für die Leistungen deS Vereins ein gutes Zeichen.
* Istha, 22. Mai. (Nach fünfzig Jahren.) Am Sonntag feierten der Zimmer- meister T r i p p und seine Ehefrau Anna Elisa- beth geb. Neurath das seltene Fest der goldnen Hochzeit. Kinder und Enkelkinder sowie viele Bekannte hatten sich zu der seltenen Feier ein- gefunden. Pfarrer Wachs hielt eine Rede, nach der ein Choral gesungen wurde. Der Pfarrer überreichte darauf dem Jubelpaar ein Gna. dengeschenk des Kaisers in Höhe von fünfzig Mark. Beide Eheleute sind noch sehr rüstig. Tripp geht noch jeden Tag seiner Arbeit nach. , * Volkmarsen, 22. Mai. (Einbrecher t m Pfarrhaus«.) Die Einbrecher scheinen es jetzt auf die Pfarrhäuser abgesehen zu. haben. Nachdem sie erst kürzlich, wie wir bereits berichteten, den Pfarrhäusern in Helsen und Cülte in Waldeck Besuche ahgestattet haben, besuchten sie jetzt die Wohnung des Pfarrers Führer hier. Sie stiegen durch das Küchenfenster ein und stärkten sich erst an den in der Küche vorhandenen Vorräten. Dann wurden alle Zimmer durchsucht, freilich erfolglos. Als die Diebe in das Schlafzimmer der Tochter des Pfarrers drangen, wurde diese wach und verscheuchte die nächtlichen Gäste. Ein Poli. zeihund auS Cassel, den man am andern morgen kommen ließ, verfolgte die Spur nur bis zum Bahnbof E h r i n g e n.
* Oberrieden, 22. Mai. (Der mißhandelte Ehemann wiederhergestellt.) Das Ehedrama von Oberrieden ist nun doch besser verlaufen, als man zu hoffen gewagt hatte. Der verletzte Ehemann, der, wie wir berichteten, nach Göttingen in die Klinik geschafft wurde, ist bereits soweit wiederhergestellt, daß er auS der Klinik entlassen werden konnte.
* Frielendorf. 22. Mai. (D i e Beisetzung des Abgeordneten von Baumbach.) Am Montag nachmitag fand in dem benachbarten Ropperhausen die feierliche Beisetzung der Leich« des Abgeordneten von Baumbach statt. Aus nah und fern waren dazu dreizehn Vereine, sowie zahlreich« Leidtragende herbeigeeilt. Der Sarg des Toten war mit Kränzen und Blumen reich geschmückt. Die Beerdigung sand auf dem eigenen Friedhöfe der Familie von Baumbach statt. Nach einer kurzen An spräche des Pfarrers Hoffmann, Gebet und Gelang. wurde der Sarg in die Gruft gesenkt. Der Kriegerverein gab die übliche Ehrensalve ab.
* Schmalkalden, 22. Mai. (E i n teure? Pflaster.) Die Regierung genehmigte die Erhebung eine? Gememdefteueriuscklages von 226,93 Prozent zur Grund- und Realsteuer und von 245 Prozent zur Staatseinkommen-. Betriebs. und Gewerbesteuer. Dieser hohe Steuersatz dürste bei den Schmalkaldener Einwohnern gerade keine allzu große Freude erwecken.
* Krückberg bei Hessisch-Oldendorf, 22. Mai. iE i n Einbruch in die Kirche.) Hier wurde von noch unbekannten Tätern ein Einbruch in die Kirche verübt. Die Verbrecher ta. ten sich an dem in der Kirche vorhandenen Abendmablswein gütlich, den Rest nahmen sie mit. Auch einige Kirchengeräte werden ver- mißt. Anscheinend von denselben Gaunern wurde auch in der Friebelschen Müllerei einge. brocken wobei ihnen sechzig Mark bares Geld in die Hände sielen. Die Spur der Verbrecher konnte bis zum Fisckbecker Bahnhof verfolgt werden. Auch ans anderen Orten der Umgegend werden Diebereien und Einbrüche gemeldet. Die Art und Ausführung der Fälle läßt darauf fchließen, daß es sich in allen Fällen um ein und dieselbe Diebesbande bandelt.
* Wiesha^en 22. Mai. (Der sündhaf- t e Zeppelin.) Eine erbitterte Gegnerin hat Zeppelin an einer alten Bäuerin in einem Vorort gefunden. Als die „Viktoria Luise*
kürzlich über den Ort flog, hob die mehr als achtzigjährige Frau drohend die Faust gegen den Luftriesen und machte ihrem Zorn in folgenden Worten Lust: „Wann se nor all ver.....bäte, wie se do drin hocke, die wolle
unfernt Herrgott enin gucke. Der lißt sich awwer nit enin gucke, bet schmeißt se noch all erunner. Mer werns noch erlewe, bo müßt ja kein Gott im Himmel fein." Sprach's und ging schnell in ihre Behausung, um von dem sündhaften Zeppelin nichts mehr zu sehen.
Aus den Nachbargebieten.
* Landwehrhagen, 22. Mai. (D i e Schieß- a f f ä r e i st a u f g e k l ä r t.) Die etwas myste- riös« Schießaffäre, der sehr wohl ein blühendes Menschenleben hätte zum Opfer fallen können, ist jetzt aufgeklärt. Ein sechzehnjähriger Drechs. lebrlehrling von hier, der sich im Vogelschießen üben wollte, hat den unglücklichen Schuß abg«. geben. Der Zustand der Verletzten ist den Umständen nach ganz leidlich, von einer Entfernung der Kugel, wie von anderer Seite gemeldet wurde, kann jedoch, wie uns auf unsere Anfrage vom Landkrankenhause mitgeteilt wird, keine Rede sein.
* Hannoversch-Münden, 22. Mai. (Scha u- flüge auf der Rehbocksweibe.) Wie bekannt wird, beabsichtigt ber Flieger Carl Abelmann, an bett beiden PfingsAigen auf ber Rehbocksweide Schauflüge zu veranstalten. Hoffentlich ist das Wetter den Veranstaltungen recht günstig.
* Hannoversch-Münden, 22. Mai. (E i n Schwerverletzter beim Zusammenbruch ber Landungsbrücke.) Der einzige Schwerverletzte beim Zusammenbruch der Landungsbrücke, über den wir bereits berichteten, ist der Gastwirt E p p e r t s von hier, der sich zufällig auf der Brücke befand. Er erlitt einen Rippenbruch und mußte mit dem Damp- fer nach Hameln geschafft werden.
* Hannoversch-Münden, 22. Mai. (DeS Lebensmüde.) Gestern mittag hat sich hier ein bedauerliches Vorkommnis abgespielt. Eine Bäckerfrau aus Holzhausen beobachtete, wie ein von Münden kommendes junges Mädchen beim Einfluß deS RattbacheS in die Fulda sich ertränkte. Leider war es ber Frau, die zu weit von ber Unglücksstelle entfernt war, nicht möglich, dem Mädchen Hilfe zu bringen. Der Schleusenwärter von Bonafort wurde sogleich von dem Vorfall benachrichtigt, doch konnte die Leiche der Bedauernswerten noch nicht geborgen werden.
* Schotten in Oberhessen, 22. Mai. (Blitz, schlag in den Kirchturm.) Hier ist der Kirchturm der Stadtkirche. die gegenwärtig renoviert wird, infolge Blitzschlags derart be. schädigt, daß er abgetragen werden muß. Da er einzustürzen droht, hat fcie Behörde öffentlich gewarnt, an der Kirche vorbeizugeben und den Kirchenplatz zu betreten. Das Glockenläuten ist eingestellt worden.
* Arolsen, 22. Mai. (Kleine Nachricht« n.) Man schreibt unS: Wegen des Hinscheidens des Königs von Dänemark bat der Hof auf höchsten Befehl auf acht Tage Trauer angelegt. ... Die Uebungsstunden der freiwilli. nett SanitätSkolonne finden von jetzt ab im Saale des Fürstenhofes statt. Den Uebungs- abenden wäre wegen des guten Zweckes, den sie verfolgen, noch eine größere Beteiligung zu wünschen.
Wort und Spiel.
Auf dem Doppeldecker zwölfhunderi Meter hoch! Aus Weimar wird uns telegraphisch belichtet: Gestern abend landeten hier auf einem Breguel-Doppeldecker ber Leutnant F ö r- ft e r unb der Erkundungsoffizier vom Großen Generalstab, Hauptmann Wachenfels. Die Flieger erreichten aus der Fahrt von Döberitz hierher teilweise ein« Höhe von zwölfhundert Metern. Bei günstigem Wetter beabsichtigen bit Flieger, heute abend wieder zurückzusabren.
< Der Abschluß des ZuverlSffiqkeitSflugeS. Wie wir schon gestern berichteten, ist als Erster aus ber Konkurrenz des oberrheinischen Zu- verläfligkcttssluges der Flieger Hirth her. vorgegangen, während Babrends bie zweite Stelle einnahm, lieber die Fahrt be? Zeppelinschiffes ist noch zu berichten. Di« vier in Konstanz befindlich eit Flieger, die am oberrheinischen Zuverlässigkeitsflug teilgenommen haben. Oberingenieur Hirth und die drei Ofsiziere, wurden vom Grasen Zevpelin ein« geloben, mit ihm nach Friedrichshafen zu fahren. Die Flieger nahmen dankend an und kamen abends im Luftschiff in Friedrichshafen
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Mai 1912.
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