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CasselerNeueste Nachrichten

Casseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 129.

Fernsprecher 951 und 952.

Mittwoch, 8. Mai 1912

2. Jahrgang«

Fernsprecher 951 und 952.

Der Kampf um Rhodos.

(Privat-Telegram m.)

Laibach, 7. Mai.

Die Maiflut in Amerika.

(Privat-Telegramm.)

Orleans als bei Schutz- die ver- Motor-

von den Hausdächern aufzunehmen. Sie ka­men aber in vielen Fällen zu spät; bisher ist es unmöglich, die Zahl der Opfer zu schätzen.

Rcwyork, 7. Mai.

Wie aus Buenos Aires hierher de­peschiert wird, ist der Fluß Garana durch die letzten Gewitterregen zu dreifacher Höhe angeschwollen und hat die Inseln im Strome, die durch ihre umfangreichen Kulturen bekannt sind, völlig überflutet. Die gesamten Anlagen r. ... - - ' «8uvi.-iuni> Plantagen sind verloren. Ob auch Men-

Operette während der unliebsamen Unterbal-Ischen bei der Ueberschwemmunns-Katastrophe

Seismograph der dortigen Erdbebenwarte um | die gleiche Zeit gestern abend ein starkes Fern­beben, dessen Entfernung schätzungsweise auf zweitausendfünfhundert Kilometer angegeben wird. Meldungen aus dem Bereich des Erd­bebens liegen bis zur Stunde nicht vor, doch deuten die Registrierungen der Latbacher so­wohl wie der Iugenheimer Erdbebenwarte j darauf hin, daß es sich um eine schwere Katastrophe handelt, die allerdings zu einem großen Teil auch das Meer betroffen haben kann.

gnftrttenSpretfc SH* f-chSg-spaU«« Zeil« für «urhetmifch* ««schüft* 15 Pfg., für auä- württg« Inserat« 25 Pf. SieNamezeil* für einheimisch« «-schüft« to Pf, für auswärtige ««schüft* 60 Pt Beilagen für di« «efamtauflag* werdm mit IS Mark pro Lausend be. rechnet. Wegen Ihr« dichten «erdrettung in der Restden, und der Umgebung sind die SoffeUr Neuesten Nachrichten ein vorzügliches JnserttonSorgan. «eschüstsstelle: Kölnische Straß« 5, Berliner Vertretung: SW, Friedrichstraße 16, Telephon: Amt Moritzplatz 676.

Di* Dafseler Neuesten Nachricht« erschein« woch«Mch sechsmal und mar abends. Der LdonnementSpreis beträgt monatlich 50 Ps^ bei freier gnftellnng ins tzauS. Bestehungen werdmiederzettder «eschüftsstelle^oderd« Bot« entgtgengenommen. »ratteret, Vertag unb Redaktion, «chtachthofstraße 28/80. Sprechftnnd« der Redaktion nur von 1 dis 3 Uhr nachmittags, «prechstund« der «uskunft-Stelle, ged« Mittwoch und Sonnabend von 6 bis 8 Uhr abends. Berliner Bertretung: SW, siriedrichftr. 16, Telephon: Amt Morttzpla, S7ch

Die Tragödie der RevolrttlonSrln.

Auf der Spur einer Anarchisten-Berschwörung!

Ein Privattelegramm meldet unS aus Petersburg: Eine hiesige Studentin hatte gestern in einer Droschke einen Per- gittungSversuch suitetaouiauH.* Um»

Sm hiesigen Ministerium des Auswärtigen will man wissen, daß die Italiener die In­sel Chios noch im Laufe dieser Woche be­sehen werden. Als nächste Folge dieser Be­setzung sieht man in Paris die Entsendung italienischer Militär-Aeroplane nach

tersuchung des Falles hat nunmehr ergeben, daß die Lebensmüde der revolutionären Organisation angehört und durch das Los dazu bestimmt war, einen Minister zu ermor­den. Dazu besaß das Mädchen aber nicht den Mut und zog es vor, sich zu vergiften. Schwer krank wurde die Studentin in das Hospital und von dort in das Zellengefängnis gebracht. Es wurden bei ihr koinpromittierende Doku­mente gefunden, die zur Verhaftung von sechs Studenten führten. Die Polizei recherchiert eifrig nach einer weit verbreiteten Anarchisten. Organisation. Die jetzt verhaftete Studentin gehört einer sehr angesehenen Petersburger Familie an.

Graf Wolff-Metternich, der fett elf Jahren bas Deutsche Reich in London vertrttt, hört Betet Scheiden aus abendlichem Wirkimgskreis Worte des Bedauerns von Zungen, die vor wenig Monden noch die vom Marokko-Sturm zu flüchtigem Aufflackern gestachelte »Energie des alten Mannes' lächelnd bespöttelten, und es wirtt also ein wenig lustspielmäßig, wenn in dem Bemühen, dem scheidenden Botschafter durch ein paar Artigkeiten den Heimgang zu versüßen, englische Blätter daran erinnern, M in den glutheißen Tagen der Agadir-!

Reue Anfälle auf See.

I ' (P r i da t - T e l e g r a m m e.s

London, 7. Mai.

Wie aus Tokio hierher berichtet wird, ist das große japanische PanzerschiffTaiscr- m a r u" auf der Höhe von Tateyama auf Grund geraten. Es sind bereits Kriegsschiffe zur Hilfeleistung abgegangen, da die Lage des Panzerschiffes als gefährlich bezeichnet wird. An Bord desTaiseimaru" befinden sich rund neunhundert Mann Besatzung. Wei- tere Depeschen melden aus Oran: Auf bei ! Fahrt von Philippsville in Algier nach Mar­seille sgh der französische DampferFelii Touache' das englische SchiffPirkdale", das folgendes Notsignal zeigte:Leb ens- mittel zu Ende, st erben vor Hun- Ö^" Der Kapitän des Schiffes ließ sofort Leansmittel in hinreichender Menge an Bord derMrkdale' bringen, deren Kapitän erzähl­te, daß er vor zweiundfünfzig Tagen Gibral­tar verlassen habe und seitdem infolge Havarie im Mittelmeer umhergetrieben worden fei, ohne Hilfe zu erhalten. Die Mannschaft der Mrkdale" befand sich in einem beklagenswert ten Zustand, und wie der Kapitän erzählte, waren bereits mehrere Leute der Besatzung tiol Entkräftung gestorben.

tung zwischen Edward Grey und Wolff-Met­ternich den zitternd zusammengepreßten Lip­pen desalten Herrn" der drohend-grollende Hinweis auf dienationale Ehre" (Deutschlands?) gefallen fei. Eine für uns peinlichere Erinnerung konnte nicht wohl aufgefrischt werden, und schon diese Tat­sache läßt darauf schließen, wie ungemein schwer es selbst britischer Wertung gewor­den ist, der Tättgkeit des Scheidenden auf rasch gilbendem Holzpapier ein Denkmal zu er-1 schien, das nicht gleichzeittg ein Pranger deutschen Empfindens sein durste. In der Sphäre der Berliner Wilhelmstraße pflegt man in der Zensur deutscher Diplomatenlei­stung nicht sonderlich zimperlich zu sein, und der Botschafter in London wurde bort schon seit Jahren in der Liste der Müden und Schwachen gefühtt. Blieb aber trotzdem! auf dem politisch wichtigsten Posten unsrer Diplomatte, bis nun die Not der Stunde Kon­zessionen verlangt, die die Grenzen des sonst löblichen Brauchs drängend überschreiten.

*

Herr von Kiderlen (von dem erzählt wird, | bafe er sich von der schutzlos im Verhängnis Strudel wirbelnden Planke noch einmal ans sichre User gerettet habe) hat vor einigen Ta­gen in der hinter verschlossnen Türen versam melten Budget-Kommission des Reichstags er- klätt, die deutsch - englischen Verständi-I

Konstantinopel, 7. Mai. (Privattele­gramm.) Die Rückberufung des österreichi­schen Botschafters hat hier große Auf­regung hervorgerufen. Es herrscht in lei­stenden Kreisen die Ueberzeugung, daß der Dreibund zu dieser Maßnahme Zuflucht genommen habe, um Italien zu begün­stigen und auf die Pforte einen Druck aus- > ruüben, damit dadurch dem Einfluß Englands das Gleichgewicht gehalten werde. Wie das Kriegsministerium mitteilt, haben die Italiener bei einem Ausfall aus HomS, bei dem sie auf einen sehr heftigen Widerstand der Türken stießen, siebzig Tote verloren.

zu Schaden gekommen find, steht noch nicht fest. Depeschen aus den nordamerikanischen West­staaten berichten ferner, daß die Lage im Ueber-

3os Rätsel des Tages.

Marfchall.Biberftein und Wolff-Metternich.

Ein Privat-Telegramm meldet uns ans Konstantin opelr Hier wird vielfach geglaubt «nd von den Blättern behauptet, Freiherr

gungs - Verhandlungen feien nicht (wie berichtet worden war) abgebrochen, son­dern würden auf der Basis freundschaftlicher Erörterungen weitergefühtt. Es kann nach Lage der Dinge kein Zweifel darüber bestehen, daß schon die nächste Zukunft über die endgültige ÄÄLL deutsch-englischen Beziehungen Mitirar-Aeri

U>trd, und daß damit gleichzeittg den Dardanellen voraus auch die Würfel über ein wichtiges Stück wer-' D0ralt5'

bettber Weltgeschichte fallen werden. Wir würden diesem wichtigen Angelpunkt polittscher Vötterzukunst sicher längst näher gekommen sein, wenn unsre Diplomatte nicht grade am gegenwärtigen Konzentrattonspuntt des Welt- interesses in dieser Frage und in der Hand­habung ihrer Lösungsmöglichkeiten versagt hätte. Das warme Interesse, das die Brtten- welt dem nun dunkelnden Dasein des schei­denden Botschafters entgegenbringt, darf uns also erfreuen, aber wichtiger ist für uns am Ende doch noch die Tatsache, daß der Mann,!

schwemmungsgebiet des Mississippi immer ent fier wird. Von Vicksburg bis New ist der Mississippi beträchtlich höher früheren Ueberschwemmungeu. Die

dämme sind mit Handwerkern besetzt, suchen, sie gegen den Strom zu halten. _______

boote sind abgesandt worden, um die Leute

Kriegrstziel im Mittelmeer.

Bombardement aus Aeroplanen?

I _ Die Landung italienischer Tnippen auf der Insel Rhodos scheint nur die Einleitung emer großen Aktion der italienischen Kriegführung zu sein, deren ganzer Umfang sich im Augenblick noch nicht absehen läßt. Nach Meldungen, die im türkischen Kriegsministeri­um eingingen, sind bei der Landungder Italie­ner auf Rhodos zwei italienische Offiziere und mehrere Soldaten gefallen. Ein italienischer Artillerieoffizier ist gefangen genommen wor­den. Die Türken sollen nach italienischen Be­richten zahlreiche Tote und Verwundete gehabt haben, lieber die weiteren Pläne der Italiener wird bekannt:

Paris, 7. Mai.

(Privat-Telegramm.)

Sie Millionen der Mitleids.

Die Sammlungen fite die Titanic-Opfer.

(Privat-Telegramm.)

London, 7. Mai.

Der Unterstützungsfonds für die Hinterblic- denen der Opfer derTitanic" hat bis ge­stern abend die Höhe von 6 700 300 Mark en rercht- Auf Veranlassung der White Star Lin- und der Verwandten der Opfer derTitanic"- Katastrophe hat die kanadische Regierung dem DampferMont Magus" den Befehl zugehen lassen weiter nach Leichen zu suchen Der Dampfer wird durch einen Teil des Golf- tromes kreuzen, der von den Bergungsdamp- ern bisher nicht berührt worden ist. Es wird nämlich angenommen, daß die Leichen der Titanic'-Opscr von der Unglücksstelle am Rande des Golfftromes entlang nordwärts ge­trieben sind. Aus Belfast wird gemeldet, daß die neugebauteSuper-Titanic" der White Star Line um zwanzig englische Fuß l ä n g e r wird, als dieTitanic" und bald ihrer Voll­endung entgegensieht. Der Bauplan ist jedocb erheblich geändert worden. Außer "beit Quer­schotten werden noch Längsschotten und mehr Rettungsvorrichtungen gefordert.

von Marschall sei plötzlich nach Berlin bernsen worden. An­deren Mitteilungen znsolge soll jedoch die Reise das Ergebnis eines vierzehntägigen Briefwechsels mit Berlin, vielleicht auch mit Korfu sein. Die Abreise des Freiherr« von Marschall wird hier fortgesetzt lebhaft besprochen und die fremden Botschafter haben von ihren Re­gierungen Auftrag erhalten, über die Bedeutung der Reise zu berich­ten. Die Meldung, Freiherr von Marschall gehe nach London, wird inpolitifchenKreise«nicht geglaubt.

DaS halb, und vicrtelamtliche Geflüster über das nahe bevorstehende Revirement in uns­rer Diplomatie (ein Geflüster, das, nur schlecht verhüllt, bereits längst beschlossne Tatsachen mit dem Nimbus des Geheimnisses verbrämt) ist von allen Denkenden unter den Zeitgenossen als späte Kunde der Erlösung von drückendem Alb begrüßt, und nur von den Urteilschwachen mtt sorgenhaftem Sttrnrunzeln vernommen worden. Freiherr Marschall von Bi- b e r st e k n, der hervorragendste Diplomat, den das Reich in unfern Tagen aufzuweisen hat, der gewiegteste Staatsmann und Taktiker der Bulow- und Bethmann-Aera, der tüchtigste und produktivste Kopf reichspolittschen Ge. schafts erlangt endlich, nach harten und manch- mal durch Mißernte getrübten Arbeitsjahren, auf dem politischen Hagelschauerposten am woldnen Horn einen Wirkungskreis, m dem er (ein Siebzigjähriger) feine Kraft »olljit entfalten und dem Vaterland diejenigen Dienste zu leisten vermag, die uns seine staats- mannische Erfahrung und seine mannigfach er. Ä Energie versprechen. Es ist noch ein cIte- manchen Aergernissen n? ^"ttettschungen verbitterte Botschafter die ipate Wandlung selbst erbeten, ober mit der Luftveränderung einem Wink dringlichen Ersu. erfolgt ^S^ ber in einem Moment wW w oag oer Mann,

? e ®ynben jahrzehntelanger | der an der Themse für das Reich am Auslug

Sorglosigkeit in der Pflege und Ueberwachung I steht, über reichere Qualitätswerte verfügt,

oer deutsch-englischen Beziehungen sich schmerz- als siegalantes Wesen und stete Mäßigung"

"ch zu rachen beginnen d-----" " - ~ - -

Diese Flug­zeuge würden den Auftrag erhalten, türkische Kriegsschiffe durch auszuwerfende Spreng­stoffe zu schädigen. In Pariser politischen Kreisen glaubt man, daß die neutralen Mächte noch vor Ende dieses Monats neue diploma­tische Schritte in Rom und Konstantinopel un­ternehmen werden. Die Initiative, so heißt es, würde diesmal von London ausgehen. Vier italienische Kttegsschiffe sind in der Nacht zum Montag vor Dedeagatsch und Enos er­schienen, haben mittelst Scheinwerfern die Küste abgesucht und find dann weiter gedampft. Der kleine äghpttsche Dampfer Tharsos wurde vor Rhodos von den Italienern beschlagnahmt, j Saitt drahtloser telegraphischer Mitteilung ha- dar,ustellen pflegen. Und vom Biberfteteer l R b A-V?e W^d^ Nein- mäßig, ÄttEäMg??ntML Äd^we? ErNsche Garnison ins Innere zurückgeschlagen.

---------- ------------- Die ersten Im- ->e wurden von der Bevölkerung festlich pulse weisen auf einen Herd im Südwesten, eit- Der General Ameglio hat eine

auf das Gebiet der Kanarischen Inseln ?wklamatton an die Bevölkerung erlassen unb- bis Süd-Marokko hin Ms- aus u - V^Esmaßregeln für deren Sicherheit genh eim berichtet wird, registrierte" auch der I der* Restttiimn^d^r?^' 3 *9*H I

Seismoaravb der hnrHnen Iellen begönnen wordenn

Achtzehnhundertzwölf.

I Das Tagebuch eines Achtzehnjährigen; die Leiden der großen Armee; Rot nnd Hunger; das Ende der Tragödie. (Von uitferm Mitarbeiter.) !

Grauenvolle und schreckliche Biwer von dest Leidender großen Arme- in Rußland sind es, die in einem Tagebuche entrollt werden, dos di- PariserRevue" jetzt v-rötf-nüicht: Es ist das Tagebuch eines jungen Parisers, bef jungen laum achtzehnjährigen Tuverger, den in dem Schreckensjahre 1812 jugendlich-Abenteuer, lüft zur Teilnahme an dem Kriege trieb und her auf Grund von Empfehlungsbriefen als Zahl, nieister dem ersten französischen Korps zugcteiit , wurde, das sich damals inHamburg versammelte. Der junge, verwöhnte Pariser ahnte nicht, welchen schrecklichen Erlebnissen et entgegen ging. Aber schon bald nach dem Ein­dringen der großen Armee in Rußland, schon wenige Tage nach der Ueberschreitung des Nje. men beginnt die bittere Not. Mit Erstau. neu sieht Duverger, wie selbst in seiner aben­teuerlustigen Jünglingsseele schnell alle Träu­me von Ruhm und Erlebnissen erblassen: Nux ein Wunsch, nur ein Gedanke, nur ein siiel erfüllt ihn; er will essen und trinken! Und alles ringsum, die vielen Taufende von Männern, sie alle sind nur von dem gleichen Trieb erfüllt Di« Not und der Hunger steigt schon auf dem Marsche nach Wilna auf, wie eine hungrige M-ute stürmt man in verlassene Dörfer, um nur etwas Eßbares ru erlangen, aber Hütte um

achtundvierzig Verwundete und hatten sieben­undfünfzig Gefangene, darunter einen Offizier.

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Die Presse englischer Zunge hat dem nun IP1^8- a6er tatkräftig, entschlossen und zuwei- bald von London scheidenden Botschafter Iett ^Oflar rücksichtslos: Drei Eigenschaften, die Wolff-Metternich bereits feierlich alte-1 tn'n am Diplomaten schätzen darf, unb von! Ein Mailänder Telegramm gibt von Mett, daßsein galantes Wesen und seine stete I?f*Lert to,r hoffen, daß sie dem Reich nütz- dem Kampf um Rhodos folgende Schilderung: Mäßigung" in England warme Sympathie ae-1 ere Arbeit zu leisten vermögen, als Met- Nachdem der Feind in einer Stärke von etwa

weckt und dazu beigetragen habe die -rötkokei- Vernichs Mährigegalante und stete" Mäßi- dreitausend Mann am Sonnabend abend sich 6* w - r a FSW»

mi '** Ä6rtett,?nhUeberschwemmungeu. ÄS*K' Mann zuteil wird, der aus dem Be- I Meldungen über ein katastrophales Fernbeben. I Die Türken verloren dreiundzwanzig Tote und reich der Heimatzunge selten Beifall und nie-' 1 ' ~ ' 1 - * * - -

malz Anerkennung vernommen, und dem des- ibm to^nt^r^Ira00' englische Anteilnahme I Wkitern aoeno rurz nach acht Uhr erfolgten IUeb er a ab e b

Selb »,«-!»-» m«"" Ä' in h' We«i®l«tlon f-rd-tt ,md d«i B - m, «,d - ment bitSMbl

«"S: »ÄS. SÄÄ ÄWX5 aean^de»» d-r » Mißtraue« zu be. um 8 Uhr 19 Mm. 58 Sek. registttert. Die erklärte der Vizeqonverneur die Ueberg a- Eanb^ihfimaTmT ff4n3lerJber als wirkliche Bodenbewegung betrug hier einen be und um neun Uhr zogen die italieniscken -tusiand-^iplomat wie selten ein andrer Er-1 halben Millimeter. Die Herddistanz beträgt I Soldaten und Marinetruppen in Rhodos ein sayrungen gesammelt und das Wesen interna-1 über dreitausend Kilometer. Die ersten .hm-1 Sie wurden von der Bevölkerung festlich ttonaler Stimmungen und Regungen in seinen ..... " " ------ ~ ~ '

verborgensten Winkeln studiert hatte) meinte aus der fremden Anettennung das Gegen­teil heimischen Empfindens herauszuhö­ren, und er stand auf dem pshchologffch sicher konstruierten Standpunft, daß ein Diplomat ber die Interessen des Reichs auf schwierigem Posten mit Tattrast und (wenn geboten, auch mit) Rücksichtslosigkeit vettrete, int Ausland eh." achtungsvollen Groll und mit Furcht ge­mischten Zorn als weichlich-mitleidige Sympa­thie wecken müsse, weil billig zu habende Sym­pathie meist nur Schadenfreude berge.