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Casseler Abendzeitung

2. Jahrgang«

Fernsprecher 951 und 952.

Sonntag, 21. April 1912

Fernsprecher 951 und 952.

Nummer 115

Di« «alte« 9Uu«M Rachrtchr« «rfftrtnm «Scheniach stchemal an» «war «»** Dar «bormemmlSpttt« b«trLzt monatlich 60 Wo- 6el kein K-flillung tn* »otik BtPetonaea werten jederzeit »en der «eschLstsftelle oder »en Boten entgegenaenemmen. Druckerei, «erlag an» Redaktion: Schlachthofftrate 28/30. «iprechstwrden der Redaktion nur von 1 bi« 3 Uhr nachmtttagr, «prechstanden der «urkunft. Stelle: Jeden Mittwoch und «»»nabend von e 1t« 8 Uhr abend». Berliner Vertretung: SW, Friedrichftr. 16, Telephon: amt Moritz» latz 67«.

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Hessische Abendzeitung

Der Untergang der Titanic.

Die Helden im Kampf mit dem Tode; Schilderungen der Geretteten über die Einzelheiten der Katastrophe; heftige Angriffe der Presse gegen die Whtte Star-Gesellschaft; die Kämpfe vor dem Untergang der Tiranie.

Lichtblicke.

Helden und Sieger im Titanie-Drama.

Das düstre, erschütternd-tragische Bild des Dramas im fernen Atlantic, unter dessen Schrecken stoch die Seelen erzittern, liegt nun in feiner ganzen furchtbaren Deutlichkeit vor unserm Auge, und wir fühlen instinktiv, daß nicht nur finstrer Elemente. Haß, nicht nur blinde Naturgewatt, sondern auch schwere Menschenschuld in den Ursachen und Wir­kungen dieser grauenhaften Massendramas zum Erzeuger und Träger der Verhängnisses geworden. Niemand wird die Männer der weißen Stern-Linie von der schweren Anklage der Massengefälhrdung kostbarer Menschenleben frersprechen, niemand sie von der Schuld be­freien können, durch unverantwortliche Sorg­losigkeit in der technffchen Organisation des SchisfahrtsverkehrS das Glück von Taufenden für immer zerstört zu haben, und wenn es außer der materiellen Haftbarkeit ein Gesetz gäbe, da» den LeSchtstnn dividendegieriger Un­ternehmer mit des Gesetzes empfindlichster Härt« bedrohte, müßte« die Schuldigen der weißen Stern-Linie unerbittlich zur Rechen- schäft gezogen werden. Das grauenhafte Men- schenopfer tat der Nacht des Ozeans ist daS Flammenzeichen der Nemesis und dar Gewik- fen der von dieser Riesenschuld Bedrückten wird bis »um Ende unter der Marter dieser Erkennt. «iS zittern.

Aber selbst im Grauen deS Massensterbens, in der finstern Nacht deS tausendfachen Todes tat den Fluten deS Ozeans sehen wir den Licht­schein edelster Menschlichkeit, erbauen unS am heldenhaften Erstarken menschlicher Energie und am heiligen Sieg treuer Stete und fühlen, tote auS diesem wunderbaren Ausstrahlen Höch- ster Menschentugend im Angesicht grauenvollen TodeS die milde Versöhnung mit dem Schicksal wie «in Strahl himmlischen Lichts durch das Dunkel dringt und das düstre Todesbild der Schreckensnacht mit dem zauberhaften Schim­mer idealer Menschenliebe verklärt. Die an Bord derKarpathda* dem Verhängnis ent- ronnenen Schiffbrüchigen der »Titanic* haben, noch betäubt von den Schrecknissen des Kampfs um Leben und Tod, mit andächtiger Bewunde- rung von den Heldentaten braver Man­ner, von der bis zum Tode aufopfernden und hingehenden Liebe treuer Frauen berichtet, haben erschauernd erzählt, wie Menschentugend, Männermut und Frauenlieb« selbst den furchtbarsten Schrecknissen des Todeskampfs trotzten und wie groß und schön die Helden starben, die der Pflicht der Menschlichkeit bis zum Ende -gehorchten.

Als die Fluten des Ozeans bereits in den gewaltigen Jnnenräumen des Riesenschiffs gurgelten, als die Massenopferung von Men­schenleben als unvermeidlich erkannt war, und die elektrischen Hilferufe derTitanic" wie di« Schwingen des Todesengels durch den Adther rauschten, standen an Bord des sinkenden Schiffs heldenhafte Frauen, die keine Macht der Erde von der Seite des dem Verhängnis ge­weihten Gatten Hinwegzudrängen vermochte, und die todesmutig, Arm in Arm mit dem Le­bensgefährten, in den Fluten versarcken, ohne der Lockungen des.Lebens zu achten, die,drän­gend und gewalttätig Mann und Weib für Ewigkeiten zu trenen suchten. Das greise Ehe­paar Straub, dessen Dasein der Glanz vieler Millionen bestrahlte, starb zusammen den Hel­dentod, weil die alte Dame es ablehute, von 'der Rettungsmöglichkeft Gebrauch zu machen und den Gatten, dem sie in vierzigjähriger glücklicher Ehe angehört, im Augenblick schwer, ster Prüfung zu verlassen. Ist diese Greisin, diese schwache Frau, in ihrem stillen Heldentum »icht größer als tausend Gewaltige und Starke, die die Welt als ihre Helden preist?

Der Adjutant des Präsidenten Tast, Major Butt, stand, als die vom sinkenden Schiff ab- gestoßnen Boote mit den Geretteten auf der Höhe der Meeres dem Blick der dem Tod Ge­weihten entschwanden, Arm in Arm mit dem Williortär Astor, heldenhaft und ruhig deS ftrsWmsk Endes in de« eisigen Fluten peS

Ozeans harrend, nachdem er bis zum letzten Augenblick der Rettung der Schwachen, der Frauen und Kinder, feine ganze Kraft gewid­met. Und der Telegraphist des im Meer ver­sunkenen Schiffes, der im Verzweiflungskampf auf Leben und Tod keinen Augenblick der hö­her« Pflicht vergaß, alle Energie des GeffteS, alle Kraft des von der Todesangst geschüttelten Körpers in den Dienst des großen Rettungswerks zu stellen, das kostbarer« Werte sichern sollte, als ein einzelnes, arme? Leben: Die Leichen dieser H el d e n, die mit dem Wrack des stolzen Riesenschiffs auf dem Grund des Meeres ruhen, sind Opfer höchsten Jdealis- rnus, reinster Menschenliebe und vollkommenster Seelen-Tugend, und das Heldentum dieser We- nigen unter den Zweitausendzweihundert wirft wie lindernder Balsam auf einer tiefen Wunde, die deS Schicksals harte Hand geschlagen. Es ist daS sttahlende Gegenstück zu dem düstern Bild enffesselter menschlicher Bestialität, daS unS auch aus diesem Schauerdrama eines furchtbaren Massenkampfs um das Lebe» in seiner ganzen Widerwärtigkeit entgegengrinst.

Die Szenen, die sich im Dunkel der Nacht an Bord de» dem Untergang geweihten Schiffes abgespielt haben, als nur noch der eng« Raum der wenigen Rettungsboote Hoffnung auf Er­lösung von Tod und Verderben verhieß, wer- den in ihrer ganze« Furchtbarkeit wohl nie of­fenbar werden, und eS ist vielleicht auch gut, daß uns die schreckliche Erkenntnis erspart bleibt, wie viel tier isch e r als das Tier der Mensch sich dann gebärdet, wenn die Wahl zwischen Leben und Tod seinen Willen be­stimmt, wenn alle Bande der Kultur und Sitte unter der gewaltigen Konzentration des Wil­lens zum Leben zerreißen und der kategorische Imperativ de» Naturgesetzes alle menschlichen Hemmungen niederringt. In diesem wilden Kampf um Leben und Rettung sehen wir die Helden von der .Titanic" wie erhabne Lichtge- stalten geläuterten, sittlich veredelten Menschentums, und dieser Triumph ide- alster Menschlichkeit ist die versöhnende Apo­theose des Grauenhaften, das jene Schreckens, nacht mit ihrem Schleier verhüllt. Richt als Opfer: Als Sieger und Helden gedenken wir ihrer, denn sie erhoben da» menschliche Geschlecht zur höchsten Höhe seiner fi t 1 l i ch e n Tugend! F- &

Die Schreckensnacht an Bord.

Schilderungen des Marconi-Beamten Bride. (Privat-Telegram m.) a

Rewyork, 20. April.

Eine zusammenhängende Schilderung der SchreckenSnacht, die der an Bord der Karpathia" befindliche gerettete zweite Mar- conibeainte derTitanic", Bride, gibt, lautet folgendermaßen: Ich erwachte vor meiner Zeit und hörte im Bett, wie Philipps «ach Cap Race meldete. Plötzlich, ohne daß.wir irgend etwas besonderes gespürt hätte«, steckte der Kapitän Smith de« Kopf in unseren Raum. Er habe einen Z u - fammenstotz mit einem Eisberg gehabt, rief er.Machen Sie sich bereit, Notsignale zu geben; aber warten Sie, bis ich es anordne". Rach zehn Minuten kam er zurück. Zwischendurch hörten wir lau­ten Lärm, was aber nicht beunruhigend klang.Rufen Sie um Hilke," sagte der Ka­pitän. Wir sandten zunächst das SignalC. Qu. D." (Dringend Hilfe erbeten"). Das erste Schiff, da« wir erreichten, war die Frankfurt, der wir mitteilten, was der Ka­pitän gerade erzählt hatte; dann kamen wir mit derKarpathia" in Verbindung, der wir schon mitteilen mußten, daß wir zu sinken begännen. Fünf Minuten später kam die Antwort, dirKarpathia" käme mit Volldampf auf uns zu. Um zu unserem Kapitän zu ge­langen, mußte ick über Verdecke, die voll aufgeregter schreiender Menschen waren. Dabei bemerfte ich, daß die Boote klar waren und hauptsächlich Frauen und Kinder darin untergebracht wurden. Philipps merkte mit Schrecken, daß der Appa­rat immer schwächer arbeitete, der

Kapitän erschien mit der Mitteilung, in de« Maschinenraum sei Wasser eingetre- tcn. Die Dynamos waren überflu­tet. Das teilten wir derKarpathia" noch mit. Ich eilte mit dieser Meldung zum Kapi­tän und sah, wie das Wasser bereits auf den Bootsdccke« st and Nie werde ich die letzten fünfzehn Mi- nuten vergessen, in denen viel« ruhig ihrer Arbeit nod)gingen, während die Panik be­reits allgemein einsetzte. Hunderte von Männern standen mit ihren Rettungsgür­teln bereit. Es war ein erhabener Anblick: Rauch und Flammen kamen aus den Schornsteinen, wohl als Folge der Explosionen, die aber nicht hörbar gewesen sind. Dann ka­men ganze Ströme Funken. Das Schiss tauchte ein, dabei hörte man noch die Musik spielen, die wohl ausnahmslos unterging. Ich sprang inS Wasser und begann auS Lei. beSkräften zu schwimmen, und war wohl über 150 Fuß weg, als dieTitanic" ganz langsam zu sinken begann. Dann sah ich Lichter und wußte, ei« rettendes Schiff, dieKarpathia" kam Hera«. *

PistoleuschSsie und Wehgeschrei.

Die Schifterumgen der Lady Gordoa. (Privat.Telegramm.)

Rewyork, 20. April.

Lady Gordon, die «fit ihrem (Satten Auf­nahme in einem der Rettungsboote derTita­nic" gefunden hatte, gibt von dem Untergang des Schiffes folgende Darstellung: «18 wir in die Boote einstiegen, warnten uns mehrere aus Deck umherstehende Herren. AuSznschiffe« sei überflüssig, beim dirTitanic" sei nicht sin- kend. Aber ein Offizier drängte mich und meinen Gatten in daS Boot. Darin befanden sich außer uns vier Heizer und zwei Matrose« ferner zwei Amerikaner namens Salomon und H e n g «l. Zwei Stunden fuhren wir in der Nachbarschaft derTitanic" umher. Dann sahen wir, daß plötzlich alle Lichter deS Kiesen- schiffeS auögingen mit Ausnahme der La- lernen an den Masten. Man hörte nur P i - stolenschüsse mid ein großes Wehge- schrei flang vom Deck deS Schiffes zu unS herüber. Dann erfolgte eine furchtbare Explosion! Roch.einmal schien dieTita, nie" in ihre alte Sage zirrücksirsinken. DaS Wehgeschrei auf Deck hallte noch immer in unsere« Ohren. Mit einem Male sank der vorder« Teil deS SchiffeS and das Achterdeck stieg empor und ragte aus der Dee wie ein ko­lossaler Finger. Kleine Figuren fiele« von ihm in die See: Menschen! Wir konnten alles sehr deutlich sehen, denn unser Boot war nicht über zweihundert Meter vom sinkenden Schfff entfernt. Langsam und würdig sank das Schiff. Eine Sekunde trat tatsächlich Stille ein, dann ober schrieen sie von allen Seiten: Die im Wasser Kämpfenden und die in den Booten! An den Trümmern, die aus der eisigen Flut empörragten, Hämmerten sich zahllose Gestalten, deren Gewimmer bald schwächer und schwächer wurde. Wir saßen blutenden Herzens in unserem Boot. Die Mannschaft ruderte ohne Unterlaß, um sich warm zu halten. Unser Schrecken war so groß, daß wir gar nicht znm Bewußtsein- der Kälte kamen. Ein mächtiger Eisberg schien uns zuverfolgen und die Mannschaft mußte sich anstrengen, ihm auszuweichen. Auf der einen Seite glitzerten ebenfalls Eisberge, auf der anderen trieben Eisfelder in weiter, weiter Fläche. Plötzlich kam zu unserem großen Schrecken eine Schar riesiger Walfisch« angeschwommen. Zu gleicher Zeit aber ge- wahrten wir dieKarpathia", die direft au uns zusteuerte und uns ball, aufnahm.

Bom Bankett in den Lod.

Schwere Angrifft gegen den Direktor Jsmay.

(Privat-Telegramm.)

Rewyork,. April.

Frau Smith, eine Tochter des Senators Hughes, die sich unter den Gerettet»« der Tvmric" befindet, (egt aus, Jsmay habe

Sonntag abend ein Bankett gegeben, das noch andauerie, als die Katasttophe einttat. Der Kapitän war dabei» Frau Smith, die neun Monate verheiratet war, wurde mit vielen Frauen und einem betrun- kenen Matrosen in ein Boot gedrängt. Die Frauen ruderten. Frau Smiths Gatte ist umgekvmmen, ebenso der von Frau Marvin, di« sich mit ihrem Manne aus der Hochzettsveise befand. Dieser Frau legte je. mand, als sie sich schon im Boot befand, ein fünfjähriges französisches, Mädchen in die Arme, das sie mit auf dieKarpathia" brachte. Mister Stengel, wie auch aiwere Gerettete erklären, die Boote seien weder mit Wasser ver­argt noch sonst wie verproviantiert, noch mit Rdern versehen gewesen. Eine der geretteten Frauen, eine MrS. Brown aus Chicago, er­zählte, der erste Offizier, der das erste Ret- tnngSboot kommandiert«, fei sehr brutal gewesen; er habe Frau Astor und andere Da­men gezwungen, stundenlang tzu r«. der« und habe dabei ans gerufen,er werde den trotzigen VattkeEeibern schon zeigen, waS sie zu tarn hätten". Mehrere Plätze tn diesem Boote seien noch leer gewesen, sodaß sowohl daS Straußssch« Ehepaar wie auch Astor hätte« gereitet werden können, wen« der Offizier es ,«gelassen hätte. Die Passagiere derKarpathia" erklärten, IS. may habe ein Privatzimmer auf derKar- pathia" gehabt, während Damen in de« Gängen hätte« schlafen müssen. Eliza- beth E « st i S von Boston erfiärte, Astor hab« ihr Leben gerettet, indem er sie in einem Rettungsboot« untergebracht und veranlaßt habe, zu bleiben. In einem Klappboot saßen zwanzig Personen stundenlang bis an die Knie im Wasser. Renn starben vor Erschöpfung und wurden über Bord ae- warft«.

Was ist nun Wahrheit?

Trotz aller Warnungen mit voller Äraft!" (Privat-Telegramm.)

Rewyork, 20. April.

Dir vom Amerikanischen Senat eingesetzt« Kommission begann gestern im hiesigen Wal- dorf-Astoria-Hotel mit der Untersuchung der Tttanie".Katastrophe. AlS erster Zeuge wurde der Generaldirektor der White Star Line, Mr. Jsmay, vernommen. Dieser sagte aus, dft Titanic" sei in der Unglücksnacht mit einer Geschrviiwigkett von nur einundzwanzig Kno- ten, also nicht mit voller Kraft gefahren; dem widerspricht aber die Aussage des Steu­ermanns, der zur Zett der Katastrophe auf der Kommandobrücke gewesen ist. Der Steuermann behauptet, Kapitän Smith habe von der Gesell­schaft di« Weisung gehabt, die R e t s« m ö g - lichst schnell zurückzulegen. AuS dft. fern Grunde habe er dft drahtlosen Warnung«« von dem treib «wen Eisfeld mißachtet. Auch eine Geschwindigkeit von einundzwanzig Knoten war angesichts der drohende« Gefahr viel zu groß. Das Verhalte« von JSmay der unter den ersten das Rettungsboot be, stieg, und der sich jetzt ständig von Detektive» bewachen läßt, wird aufs schärfste kritisiert. Bor der Kommission behauptet« Jsmay allerdings, er sei einer der Letzten gewesen, die die Rettungsboote bestiege«. Er habe vorher gefragt, ob noch Frauen an Bord seien, hab« jedoch keine Antwort erhalten. Er erttärte ferner, daß an Bord derTitanic" keine Explosion stattgefunden hätte, doch scheint die Richttgkeit dieser Behauptung frag­lich zu sein, da immer mehr Passagiere ertö­ten, daß sie die Kessel-Explosion deutlich ge« hört hätten. Kapitän R o st a n von derKar. pathia" schiderte der Kommission, wie er dft Ueberlebenden auffand. Seine Aussagen decken sich mit der bereits bekannten Darstellung der Geretteten derTitanic". In der fortgesetzte« Untersuchung der Senats-Kommission sagte der zwette Offizier derTitanic", dieTitanic" sei trotz der Eiswarnongen mit voller Kraft gefahren. Mehrere Zeugen sahen den Direktor Jsmay in einem der erste« Boot: auf dieKarpathia" zusteuern.