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CMerNeMNchWm

Hessische Abendzeitung

Caffeler Abendzeitung

2. Jahrgang.

Fernsprecher 951 und 952.

Freitag, 19. April 1912

Fernsprecher 951 «nd 952.

Nummer 113

Juni stattfinden.

Sie Primen Don Sana«

DieEhe-Tradition" im Hause Hanau.

Beseitigung des Branntweinkonttngents

634 aus 651 erhöht, die Zahl der Kavalle- eskadtons von 510 auf 516, die Zahl der Batterien bei der Feldartilleri« von 592

auf 633, die Zahl der P i onierbat«il- l o n e von 29 auf 33, die Zahl der Bataillone der VerkehrStruppen von 17 aus 18, die ZahlderTrq,inbatairloneVon23aus25.

nage verdächtig gemacht haben könnte, wird nach Paris zu entkomme«.

nirgends ernst genommen. Offenbar handelt $on bort ßega6 er sich nach London, wo, Wie et es sich um einen Akt brutalster russischer wußte, gute Freunde seiner harrten, denn er WiNkür. hatte sich auch auf dem Spionage- Gebiete

'" betätigt. Er stand tot Dienste, der englischen

(Bericht unserS Korrespondenten.) Leipzig, 18. April.

nen vielleicht nur das Interesse eines politisch­festlichen Moments haben, denn im deutschen Empfinden und in unsrer Erinnerung lobt das Andenken an Eduard den Siebenten nicht in den leuchtenden Farben französischer Begeiste­rung und Dankbarkeit: Aber auch wir kön­nen in dem Momentbildchen vou Cannes einige Reflexe entdecken, die lebhafteres Interesse be­anspruchen: Die Rede Poincatss offenbatt uns die natüÄichen Zusammenhänge zwischen den Grundstimmungen französischen Nattonalempfindens und den politischen Inter­essen Meier ihrer Wesensart nach grundver-

Glauß, der Landesverräter.

Der Spionage-Hauptmann vorm Reichsgericht.

Der jüngst erfolgte Tod der Gräfin Al- bertine von Schaumburg, der Gemah­lin des Prinzen Philipp von Hanau, bringt die Vorgänge wieder in Erinnerung, die sich an die Person des letzten Kurfürsten von Hessen.Cassel und an seine Nachkommen knüpfen. ES ist im Hause Hanau sozusagen Tradition, «ine nicht standesgemäße, eine »unebenbürtrze* Ehe zu schließen. Verdankt doch daS Haus Hanau sein Entstehen einer recht romantischen Lieber, geschichte, die schließlich zu einer Liebesheirat führte. Der fürstliche Name von Hanau ist ganz jungen Datums; er stammt aus dem Jahre 1853. In diesem Jahre ernannte der Kurfürst Friedrich Wilhelm von Hessen-Cassel seine Ge­mahlin, die den Namen einer Gräfin von ISchaumburg trug, zur Fürstin von

Festgäste drei sranzösische Minister und der Botschafter Englands bei der dritten Re. publik, der in allen Künsten politischer Kaba- listik wie kaum ein andrer erfahrene Herr ® et- tie. Die Feier war als englisch-französisches - Veöbrüdexungs.Meeting gedacht, und das Pro­gramm trug diesem Zweck fast zu ausdringlich Rechnung. Im Mittelpunkt des festlichen Akts stand die Rede des ftanzöstschen Ministerpräst- fcenten Poincars, dem als Kabinettschef die Ehrenvolle Aufgabe zugefallen war, den Bund gallischer und britischer Sehnsucht am Denkmal des Entente-KönigS aller Welt ofienbar wer­den zu lassen (obwohl Herr Theophile DelcassS, der mit seinem Kollegen Millerand bescheiden int Hintergründe stand, sicher eher Berufen gewesen wäre, aus dem reichen Schatz eigner Erfahrung den toten King zu porträtieren). Herr PoincarS, der zwar nicht der markanteste Kopf unter den Gegenwart-Diplomaten und .Staatsmännern der Republik, jedenfalls aber ein Franzose von feinstem Geistesschliff ist, hat es verstanden, mit wenig Worten die Aufmerk­samkeit der Welt zu fesseln und überm Kanal weithallendes Echo zu wecken. -

Der Ministerpräsident der französischen Re. publik feierte Eduard den Siebenten nicht als den Herrscher des größten Weltreichs der Erde; sein republikanischer Stolz ignorierte dieJm- peratoren-Geste", die sonst vor Königen in Erz und Stein die Welt in ihren Bann zu zwingen pflegt, und ließ neben dem flüchtigen Bild des Monarchen die wuchtigen Linien des Staats- manns und Weltpolitikers umso schär- | fer hervortreten. Für uns mag die Denkmal­feier im Blütenhain von Cannes im allgemei-

Zu der großen Spionageaffate, die seinerzeit viel Staub auswirbelte und allgemet-' nes Aufsehen erregte, und in die der frühere Schutzmann Wilhelm Glauß aus Wtlelms- haven und dessen beiden Brüder Karl und Friedrich verwickelt sind, wird von gut unterrichteter S«te mttgeteilt, daß die Vorun­tersuchung nunmehr abgeschlossen ist. Wie weiter verlautet, sind die Akten dieser Spiona­geangelegenheit bereits dem Oberreichsanwalt am Reichsgericht zur Stellung weiterer Anträ­ge übermittelt worden. Die ganze sensa. rionelle Lnaeleaenbett kam bekaMtlich ins

einem in drei Weltteilen gebietenden Konzern Er vermochte es, Deutschland im Osten und Westen abzuschließen, das Fundament des Dreibunds zu zerbröckeln und die Orientpolitik in neue Bahnen zu lenken; er schützte Englands Interessen in Asten durch Verträge mit den ge- ähilichsten Konkurrenten (Rußland und, Ja- xtn) und schuf in der Triple-Entente eine starke zentrale Machtbasis in Europa. Man bat von der weitausgreifenden Politik des spät zum Ernst des Lebens gereisten King außerhalb ihrer Werkstatt selten etwas vernommen, und vielleicht lag grade darin die Kunst dieser staatsmännischen Arbeit, die Herr PoincarS als Temperament, Geschmack und Ueberlegung entsprossen feierte.

Eduard der Siebente ist tot, und feine Er. den verwalten den Nachlaß. Er war (vielleicht ebenfalls aus Temperament, Geschmack und Ueberlegung) Deutschlands Gegner, und die Isolierung deutscher Macht schien ihm erstre­benswertes und wichtiges Arbeitsziel. Wir

aus dem Hanse Ardeck

ist auch Prinz Philipp der alten Hanauischen .Tradition", eine unebenbLrtige Ehe einzugehen, gefolgt. Er heiratete eine innge Dame aus bürgerlichem Hause, Albtt- tine Eleonore Stäuber. Da das hanauuche Hausgesetz vorschreibt, daß nut geborene Grä­finnen bei einer Heirat mit eimm Fürsten oder Prinzen von Hanau den Titel Fürstin oder Prinzessin von Hanau führen dürfen, so hatte die Gemahlin des Prinzen nur Anspruch aus den Namen einer Gräfin von Schaumburg. Ter überaus glücklichen Ehe des Prinzen Phi- l'.pv und der Gräfin Albertine entstammte der

Brutalste russische Willkür!

Die Verhaftung bcS Grenzkommiffars Dreßler.

Wie wir schon telegraphisch kurz gemeldet haben, hat sich an der preußisch-russischen Gren­ze bei Eydtkühnen ein aufsehenerregender Zwischensall ereignet. Als am Dienstag abend in Eydtkuhnen der allgemein bekannte kö­niglich preußische Grenzkommissar Haupt­mann Dreßler eine hohe russische Per;on- lichkeit über die Grenze geleitete, wurde er bei Rückkehr nach Eydtkuhnen auf dem Grenzbahn- hof Wirballen von der russischen Grenzpolizei ve rh a stet . und ist bis zur Stunde nicht wieder freigelassen worden. Er soll nach Wilna transportiert wor­den sein. Die Russen begründen die Verha;- tung mit angeblicher Spionage. Von preußischer Seite sind sofort die nötigen schr,-- te unternommen worden, die Angelegenheit zu regeln, ließ er die sensationelle Affäre werden uns folgende Einzelheiten berichtet:

Insterburg, 18. April.

Am Senkmal der Ring.

DasVerbrüderungsfest" in Cannes.

Im blütenprangenden Cannes, dort, wo der Blick west über den Golf von Napoule l 'schweift und der Südens azurblauer Himmel über immergrünen Wipfeln strahlt, hat franzö- flsche Dankbarkeit Eduard dem Sieben, ten von England ein ehern Denkmal erbaut. Auf breitausladendem Sockel präsentiert sich di» bürgerlich-behäbize Gestalt des Sohns der great Queen* wie ein Urbild rustikaler Kraft, dessen fast zu wuchtige Linien mit dem weichen I Don südlicher Welt seltsam kontrastieren. Nichts ht King Edwards bronzenem Antlitz verrät den König; keiner der Züge offenbart Das, tvaS man bei uns den Nimbus der Majestät nennt: ES ist daS Gepräge zufriedner Bürger, lichkett, und daS Auge deS in Erz gemeißelten Königs scheint weit und hell über den nahen Hafen zu schweifen, die Stätten suchend, an denen der Prinz von Wales als froher Genie­ßer und Eduard der Siebente als Meister mo. deiner StaatSkunst einst so gern geweilt. Es entspricht der Neigung der Franzosen, sich- nige in Bronce oder Stein nach ihrem Ge­schmack zu formen, und eS ist also nur natürlich, daß sie für Eduards Denkmal nicht daS Bild deS Imperators, sondern das charakteristischere und darum auch wirksamere des modernen Tat- s Menschen gewählt haben.

Am Sockel dieses König-DetckmalS standen am EnthüllungStag in der ersten Reihe der

haben also keinen Grund, Herrn PoincarS zu applaudieren, und die Begeisterung, die in Cannes überlaut zum blauen Himmel rief, läßt uns kühl. Wenn aber irgend etwas aus den Tagen franco-britischer Verbrüderung unser Empfinden erwärmen darf, dann kann es nur der Vergleich zwischen unsrer Leistung und dem Arbeitserfolg eines einzelnen Gegners sein, den man soeben in Cannes als Friedensstifter gefeiert hat. Der Sohn der great Queen* war im internationalen Völker- handel weder Friedensstifter noch sentimentaler Idealist: Er war der geborene R e a l p o l i t i. ker, und seine Erfolge gründeten sich auf die finge Nutzung aktueller Interessengemeinschaft. Daß er in der Hebung dieser Methode zum Gegner Deutschlands wurde, ist nicht allein seine, sondern auch unsre Schuld. Und es wird sicher ein Gewinn für uns daraus erwachsen können, wenn die Festtage von Cannes dies­seits des Kanals und bet Vogesen die Erinne­rung an die kurzen Jahre eduardischer Politik auffrischen und durch nützliche Vergleichsmög- lichkeiten die Erkenntnis unsrer Schwächen schärfen: Der King in Erz noch kann uns offenbaren, wie man kluge Politik in stiller Werkstatt, ohne Lärm und lauten Trommelwir­bel, zu großen Zielen führt! F- H.

«reisen an. daß es sich bei der Verhaftung, Rollen durch die Verhaftung deS früheren Dretzlers um einen Racheakt handelt. Schon aktiven Schutzmanns Wtthelm Glauß gcg n eit längerer Zeit soll von der russischen Regie-1 .$Were Einbruchsdiebstähle' in Gemein- rung die Verfügung erlassen wordctt feilt, Mem Komplizen verübt habe. Die

Dreßler festzunehmen, sobald et russischen Bo- Atetsuchung bestätigte auch diesen Verbuch' den betrete. Hauptmann Dreßler erfreute sich unb ^wutz wurde in Untersuchungshaft gl hier tote im russischen Grenzbezirk der größten nommen. Infolge der mangelhaften Ein Wertschätzung und man steht deshalb hinsichtlich richtungen im Untersuchungsgefängnis Aurich des Grundes der Verhaftung vor einem Rät- gelang es ihm, in einer stürmischen Nacht aus- sel. Daß Hauptmann Dreßler sich der Spio- zubtechen und

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roirtts« An,«rat. 25 Pf. OtetlamejtU« für etnljetmtf»« «Vf,

«schäft, 60 Pf. «rtlagen für Ml Sefamtairtage wert« m«t 5 Start pro laufen» de. rechnet, «ege» chrer dichten «erbrettung tn der Ristüenz und d» Umz-bmi, tob bte Pagel« Neuesten Nachrichten et» vo^ugUche» Jnserttonsorgan. ®ef$4itMeIt«: «ätaitoe Straße 5. Berliner Vertretung SW, Friedrichstraße !«. Telephon: Amt Maritzplatz 676.

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schiedenen Völker.

Poincars: .... Köniz Eduard war Frie­densstifter aus Temperament, Ge­schmack und Ueberlegung, und wenn er Frankreich .die beste Freundin Englands* genaimt hat, so gab et dieser Freundschaft sicherlich keine Bedeutung, über die andre Mächte sich zu beklagen und aufzuregen ein Recht gehabt hätten. Und in demselben Sinn hat auch Frankreich diese Politik der Entente cordiale angewandt und nach dem Tod« Edu­ards treu weiter verfolgt!* Hier ist in knappen Worten daS Geheimnis des Erfolgs der Politik Eduards des Siebenten enthüllt: Sie basierte auf dem Bedürfnis des Friedens, und eint« in dem Zusammenfassen aller V«rteidi- gutrzSnorwendigkeiten die Interessen der in W-vechpstellung sich wähnendes Rationen üu

(Privat-Telegtamm.)

Die Festnahme Dreßlers erfolgt« in dem Augenblick, als et die F ü t st i n D o h n a au; einem privaten Spaziergang über die Grenze begleiten wollte. In der Nähe des Gtenzbahn- hofeS Wirballen erfolgte die Verhaftung. Grenzkommissar Dreßler wurde nach Wilna transportiert, wo er in später Nachtstunde an­kam. Hebet den Grund seiner Verhaftung wurde Dreßler von den Kosaken keine Aus­kunft erteilt; die russischen Grenzbehörden be­wahren, wie in derartigen Fällen immer, «t sigeS Schweigen. Hauptmann Dreßler hatte auf Wunsch des Grafen Dohna, des deut­schen Militärbevollmächtigten am Zarenhofe, dessen Gattin nach Wirballen geleitet, um ihr dort bet den Formalitäten behilflich zu sein. Kaum hatte er feinen Auftrag erledigt als et unauffällig in das Bureau des Grenzoffiziers gebeten wurde. Hier v e r h a s- tete man ihn. Die Kunde hiervon wurde m- dessen seht schnell bekannt und erregte das größte Aufsehen; Gräfin Dohna War über das Mißgeschick ihres Begleiters untrSstllch.

het ist der Hauptmann Dreßler, der nach Wtlna tranSPottiert worden ist, noch in Hast.

*

Roch sensationeller klingt eine Nachricht, die uns soeben au« Eydtkuhnen zugeht: Da­nach nimmt man in dortiaen unterrichteten

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SieWeWorlage»im«eWtag. WA

Verabschiedung der Vorlagen vor Pfingsten! deutscher Marinepläne hatte. Es handelte sich (P t i v a t - T e l e g t a m m.) um technische Einzelheiten der Konsttuktion des

Berlin, 18. April. eben vom Stapel gelaufenem großen Kreuzers

Reich^a-g nach beenbeter erster ßefung ber aufsehenerregende Geschwindigkeit et* Budzettommlssion überwiesen werden, die diese . hatte unb als das schnellste große Vorlagen im Zusammenhänge mit dem MÄi- ÄJg£e ber figurierte. Inwieweit tär- und Marineetat beraten wird. Der an- . meiere, die im Interesse der

läßlich der Wehrvorlagen dem Reichstag borge, militärischen Sicherheit Deutschlands geheim legt« Ergänzungsetat greift in so vielen Punk- 6aIten waren, an England auszuliefern, ten in den Militäretat für das laufende Iaht wohl niemals völlig klargestellt werden, ein, daß eine besondere Behandlung des Mi- Immerhin scheint es aber, daß England die litäretats und der Wehrvorlagen sich nicht 6e« q^itteitongen des Spions ziemlich hoch hono- werkstelligen läßt. Es ist beabsichtigt, bis zu r(erte bcnn befand sich im Besitz großer -Pfingsten die Wehrvorlagen zu Geldmittel. Die Verhandlung gegen den verabschieden, dagegen die Vetabschie- hx« Landesverrats angeklagten frübereu düng der Deckungsvorlagen erst nach Pflug-1 Putzmann wird wahrscheinlich Anfang sten vorzunehmen, ober eine Herbstfrühsession I -r,, n» ftn-HHnben. »er»

des Reichstags (etwa im September) in Vor­schlag zu bringen. Mit Bedauern ist in parla- mentarifchen Kreisen konstatiert worden, daß die Wehrvorlagen keine Erhöhung ber Mannschaftslöhne beantragen. Wie bet. lautet, soll ein derartiger Antrag bon den Par­teien gestellt Werben, denn man hofft, daß bie Regierung diesem Anttage zusttmmen Wirb. DaS nähere Studium ber Deckungsvor- lagen und des Entwurfes betreffend

hat in Abgeordnetenkreisen die stleberzeuzMg Wachgerufen, daß die parlamentarische Be­handlung dieser Fragen Weit schwieriger sein wird, als bisher angenommen wurde. Ein großer Teil der Deckungsvovschläge be­findet sich in einer Denkschrift, di« den Wehr- vorlagen beigegeben worden ist. liebet diese Denkschrift kann eine Abstimmung nicht erfoL gen. Von verschiedenen Seiten ist daher der Wunsch geäußert worden, die Besprechung der _________ ... .... ..

Deckung svorschläge in der Kommission «ft I p, n a u, und sie wurde die Stammutter des nach Pfingsten vorzunehmen, damit der Etat Hauses Hanau. Die Liebe des Kurfürsten zu mit den Wehrvorlagen, Wenn irgend möglich, liefet Frau wat so tief, daß er um ihretwillen bis Pfingsten zur Verabschiedung gelangen bte freundschaftlichen Beziehungen zu den an. tarnt. Die schnelle Verabschiedung der peren deutschen Fürsten, namentlich zu dem ber. Wehrvorlagen wird auch mit Rücksicht auf daS wandten preußischen Königshaus, Ausland als geboten erachtet. AuS dem Ergän- obbrach. Er hatte die außerordentlich schöne zungsetat, der den Wehrvorlagen beigegeben $tau als Kurprinz in Bonn kennen gelernt, alS ist, sind die neuen Forderungen für bie|fte noch die Frau bes preußischen Leutnants einzelnen GarnisonstSbte ersichtlich. Nach Zehmann war. Auf Veranlassung deS Kur. dieser Zusammenstellung erhalten unter andern Prinzen ließ sich

Garnisonen auch Cassel, Frankfurt, Gießen I Lehmann- geborne Falkenstein,

und Mainz Maschinengewehr-Kompagnien. I Qon Ma^^ dessen Söhne später zu Frei»

I Berten bon Sch olley ernannt Wurden, schei.

ea* ,11 Mann «StotcbenÄftarfe. I den und vermählte sich im August 1831 mit 544 211 Mann Friedrich Wilhelm. Als Mitregent seines Va.

Die FtiedenSpräsenzstärke begIter$ erf(ärte j-te per Kurprinz zur Gräfin van deutschen Heeres Wird durch die neuen Wehr- Zchaumburg und als Kurfürst, zWeiundzwan- Vorlagen von 515 321 auf 544 211 Köpfe er = L(g Jahre später, zur Fürstin von Hamiu. Seit höht. Au dieser Friebensptäsenzstärke sinb I dem Tode bes Kurfürsten im Jahre 187» lebte beteiligt: Preußen unb die unter seiner Bet- die Fürstin in ihrer He^ristabt Prag, wo sie waltung stehenben Kontingente mit 420 939, 1882 1*%g*«*«

Bavern mit 60 351, Sacksen mit 41625 KmLVNt/lL"^

unb Württemberg mit 21 296 Gemeinen . Qn jüngeren Bruder Karl

Gesteiten und Obergefreiten. Die Zahl ber 1 j.6ei t)<T grej später in Cassel starb

Bataillone bei ber Infanterie wird bon |Erbe bes Titels »Fürst von Hanau und zu Horowitz, Gras von Schaumburg* und der aus. gedehnten Besitzungen in Böhmen^ folgte thm sein Bruder Heinrich Von den fünf Kindern der ersten Fürstin von Hanau leben außer dem Fürsten Heinrich noch die Prinzessin Mari«, bi« nach Trennung ihrer Ehe mit dem Prüfen Wilhelm von Heflen-PhilippstbalBatchfelr den Namen einer Prinzessin von Ardeck am nahm, unb ber Prinz Philipp von Hanau, des. ien Gemahlin die vor einigen Tagen aeftorbene Gräfin bon Schaumburg war. Ebenso toi« emig« feiner Brüder und Verwandten