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CMr Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Casseler Abendzeitung

2. Jahrgang

Donnerstag, 18. April 1912

Fernsprecher 951 und 952.

Fernsprecher 951 und 952.

Nummer 112,

Lzean-Lrame«.

Der Da«! des Vaterlands 7

den Männern mutet man den Heroismus zu.

fen müssen. Die alten Krieger der ösfrntlichen Wohltätigkeit zu überantworten, beißt doch nichts andere-, als ihre vaterländischen Ver­dienste in Frage stellen.

Die gestrige Reichstags-Sitzung

Die erste Sitzung nach der Osterpause.

DU Caffeter Sleueftea Rachrt-htm eNchNnen wochrnw» s«ch»mal tmb zwar abend«. Der äI6emtemenapte« beträgt menatttd) 60 Pfg. bet freier Zustellwig in« Han«. Bestellungen werden jederM von b«t »eschästlstell« ober den Boten entgegengenommen. Druckerei, Verlag und «ebattton: Schlachthofstrast, 28/30. Sprechstunden der Redaktion nur von 1 bi, 3 Uhr nachmittag«, Sprechstunden der «u«unft. Stelle: Jeden Mittwoch und Sonnabend von 6 bi« 8 Uhr abend«. Berliner Vertretung: SW, Friedrichs», t«, Telephon: gmt Morttzplatz 676.

amerikanischer Gesellschaften ist diese Summe allerdings äußerst gering, den» die Newyorker LebenSverficherungSgesellschast verliert durch daS Ableben dreier ertrunkener Millionäre «Set» vterit« Millionen Mach «mb

Hand. Bon konservativer Seite wird bereits befürwortet, daß die Wehrvorlagen und die Deckungsvorlage von verschiedenen Mehr­heiten beschlossen werden könnten und daß man sich über die Deckung erst einigt, nachdem di« Wehrvorlagen schon unter Dach und Fach find, zumal aus der Denkschrift über die Deckung der Kosten hervorgeht, daß man zunächst ohne Er« schfießurvz neuer Steuerquellen auszukommen hofft.

JnsertionSprrtse: Dl» sech«gespaltene Seile ffc einheimische ««schifte » W*. ftami- wärttge Inserate 25 Pf, RÄlamezeile für einheimische «eschiste 10 Pf, für aulwSrüge «efchäste 60 Pst Beilagen für die »esauttaustage werden mtt 5 Mark pro Dausen« be. rechnet. Wegen ihrer dichten Verbreitung in der Restden, und der Umgebung stnd die Tasseler Reuesten Nachrichten ein vorzügliche« Jnsertton-organ. Sefchästrftelle: Kölnische Straße 5. Berliner Vertretung: SW, Friedrichstraße 16, Delephon: Smt Morihplatz 676.

englische Berficherungsgesellschasten find mit er­heblichen Summen an der Deckung des durch die Katastrophe veranlaßten Schadenersatzes beteiligt, doch können die Verpflichtungen glatt erledigt werden.

An die Kinder, a« v«*»»» -----

man zuerst und bringt sie in die Boote, und

allein zu sterben. Eine menschliche Grö - ß e liegt darin, die rührt und erschüttert. Aber wer ermißt, was diese Männer suhlen, di« in der Kraft lebendigsten Lebens dahingehen sol­len, die rettendM Boote vor Augen; diese Dcl- larmillionär« bet Luxuskabiucn, di« ihr Leben

lich rauschend und gurgelnd der Ozean ver­schlingt und mit seinen Bewohnern in das nasse Grab reißt. Große Katastrophen, wie

Deutscher Verlust: Fünf MMorten! (Privat-Telegramm.)

(Prtvat-Telegramm.)

Berlin, 17. April.

erheben wollten, zu neuem düsteren Leben er­wacht wäre.Olympic" undTitanic" nann­ten die Erbauer die beiden Schiffe, die alle Größe, alle Macht und allen Glanz mensch­licher Schöpferkraft verkörpern sollten.

Di«Olympic" wird weiterhin das Meer durchziehen, dieTitanic" wurde in das Reich der Unterwelt hinabgeschleudert. So furchtbar und aller Schrecknisse voll erscheint uns dieses Schiffsunglück, weil das Gespenst des Todes hier eine Gestalt gewählt hat, die uns fast allen fremd und daher von einer schauer-

Der Kanzler und der Reichstag.

Verhandlungen wegen der Wehrvorlagen. I

Wie uns ein Privat.Telegramm meldet, wird der Reichstag bereits in der näch. sten Woche die erste Lesung der W e h r Vor­lagen vornehmen, nachdem inzwischen die Fraktionen darüber beraten Haden werden. Der Reichskanzler hat (wie in Parlamentär-1 schen Kreisen bekannt geworden ist) gestern schon mit einzelnen Führern der bürgerlichen Parteien über die geschäftliche Behandlung der Wehrvorlagen und der Deckungssrage gespro­chen und wird in den nächsten Tagen diese Be- sprechungen fortsetzen, die natürlich nicht aus­schließlich der geschäftlichen Behandlung gelten, sondern auch auf das Sachliche und den Zusam­menhang dieser Rüstungssrazen mit unseren auswärtigen Beziehungen eingehen dürften. Man hat früher bei der Beratung von Heeresvorlagrn, auch in der Bismarckschen Zeit, die auswärtige Politik nach Möglichkeit ausge. schieden aus Gründen, die auf der Hand liegen, und es ist wahrscheinlich, daß das der Reichs, tag auch diesmal tun wird, zumal die einige Wochen nach der Generaldebatte über diese Wehrvorlagen bevorstehende zweite Lesung des Etats des Auswärtigen Amtes und des! Reichskanzlers Gelegenheit bieten, über das zu sprechen, was

über die auswärtige Lage gesagt werden kann. Die Regierung rechnet bestimmt damit, daß die Wehrvorlagen in die- 'er Session (das heißt: Wenn nickt vor Pfing­sten, was ausgeschlossen scheint, so doch nach Pfingsten) verabschiedet werden. Die mei- I sten der in ihnen enthaltenen Organisationen sollen bekanntlich bereits am ersten Oktober in Kraft treten, und daher wird sich die Regie- rung auf eine Vertagung der Entscheidungen bis zum Herbst nicht «inlassen. Etwas and«.' res ist es um die Deckungssrage. Sollte sich der Reichstag über diese tticht rechtzeittg I einigen können, so würde die Regierung einer IVerschiebung der Steuer, und Fi. Inanzfragen bis zum Herbst sich nicht widersetzen. In dieser Beziehung läßt sie dem Reichstag wahrscheinlich ziemlich freie

Nach den Ferien.

Der SBieberbegimt der Parlamentsarbeit. (Von unfirm parlamentarischen Mitarbeiter.)

schäftsbericht über das abgelaufene Geschäfts­jahr erstattet. Den Kassenbericht gibt der Rech, nungsführer, Bürgermeister Strauß -Hers, seid, worauf der Städtetag zur Neuwahl der nach den Statuten ausscheidenden Vorstands­mitglieder zu schreiten hat. Einen breiten Raum der Verhandlungen wird das hessi­sche Landesmuseum eiwrehmen, das be­kanntlich schon den Kommunallandtag beschäf­tigt hat, der die Kosten von hundertvierziztan- send Mark für den Aus- und Umbau desMu- seums Fridericianum" bereitgestellt hat. lieber diese wichtige Angelegenheit, an der ganz Kur­cheffen das regste Interesse hat, berichtet Mu- seumsdireftor Dr. Boehlau. Mit einer praktischen Frage beschäftigt sich weiter Stadt­baurat H ö p f n e r, der über die H e r st e l - lung von Straßen unter Anwen. düng vonTeer einen Vortrag halten wird.

Stadtrat Drs Saran behandlet spdanndas neue Wassergesetz. Auch dieses Gesetz hatte schon im Kommunal-Landtag eine Erörterung gefunden. Damals wurde folgende Resolution an das Abgeordnetenhaus beschlos­sen:Der Kommunallandtag bittet bei Bera­tung des Wassergesetzes für die preußische Mo. narchie, die in dem Entwurf von der König­lichen Staatsregierung enthaltenen Sonder­bestimmungen für Hessen-Nassau möglichst nach Maßgabe des alten, in der Praxis bewährten hessischen Waflerrechtes, zu gestalten." Ein weiterer wesentlicher Punkt der Tagesordnung ist di« Frage des Haushal­tungsunterrichts in den Volks­schulen, über die Stadtschulrat Bobritz- Cassel und Direftor Dr. R e i ch a r d t. Bad I Wildungen referieren werden. Das wären di« Hauptpunkte, mit denen sich der Städtetag zu befassen hat. Natürlich gibt es bei dieser Ge, legenheit stets noch eine Anzahl Fragen zu be­sprechen, die aus der Mitte der Versammlung angeregt werden. Am achtzehnten Mai wird eine Eisenbahnsahrt nach Schloß Waldeck unter­nommen, wobei Lehrer Fleischhauer. Bergheim «inen Vortrag über die Geschichte des Schlosser hält. Rach dem Mittagessen findet dann noch eine Fahrt zur Edertalsperre von Berich ab mit der Schleppbahn statt. Regie- nrngSbaumeister S o l d a wird bei dieser Ge­legenheit die Errichtungen der Talsperre er­läutern. 'n*

angetastet werden. Nach scharfen Angriffen des DolksparteilerS HaaS verteidigte Präsi- dent Wackerzapp sein Amt, dessen Tätigkeit weit umfangreicher sei, als allgemein angenom. men werde. Wenn manche Arbetten zurückblie­ben, so sei hieran die geringe Zahl der Beam- ten schuld. Nach weiterer unwesentlicher De­batte wurde die Weitevberatung auf Mittwoch vertagt, wo tunlichst auch noch die Beratung des Jnstizetats begonnen werden soll.

nicht mit allem ihrem Golde erkaufen können, und die armen Teufe! des Zwischendecks, die dem gelobten Land« entgegenfuhren .. .! Rastlos arbeiten die Pumpen, aber das Schiff fenft sich immer tiefer. Mit allen seinen Kräf­ten wehrt sich derTttan" gegen daS Meer. Aber er sinkt, sinkt immer Wehr, bis ihn end?

Reichstag und Abgeordnetenhaus haben gestern nach der österlichen Pause ihre Arbei­ten wieder ausgenommen. Im Reichstag, der nach Außen hin ja auch internationale Höflich, ketten zu erfüllen hat, gedachte Präsident Kaempf deS schweren Unglücks derTitanic" in warmen Worten, die vom Hause stehend an­gehört wurden. Dann begann man die Lesung der Etats des Reichseisenbahnamts, von dem man sonst in der Oefientlichkeit nicht viel hört, daS aber trotzdem ein Schmerzens­kind, auf dem von jeherHemmgehackt" worden ist. Freilich liegt das weniger an den Leitern , t. fl.,i dieses Amtes als in seinem beschränften Wir.

Unter dem Vorsitze deS Generals der Kaval- xungskreife. Der hessischeHofgänger" Ulrich lerie Freiherrn von Btssing hat sich in Berlin trat Partiknlarist auf, der die Finanzmisere derReichSverband zur Unter- seines Heimatlandes der Eis«nbahnge- stützung bedürftiger Veteranen und meinschaft mit Preußen in die Schuhe deren Angehörigen" gebildet. Wie verlautet, schob und die Uebernahme aller Eisenbahnen leben allein aus den letzten drei Kriege« noch auf daS Reich verlangte. Der Nationalliberale 450 000 Veteranen, von denen ungefähr zweiSchWabach («inst selber RegiemngSrat bei Fünftel aus öffentlichen Mitteln vor g r o - der Eisenbahnverwaltung) brachte allerlei, ß er N ot bewahrt werden. Der Verband will Wünsch« der Expottindustrie vor und begrün- sich mit einem besondere« Auftus an daS dtte eine Resolution: sein« Partei üb«: di­deutsche Volk wenden. Es ist bedauerlich, daß rttchSgesetzluh«^Regelung der Diensb! und Ruhe, die private Wohltätigkeit da angerufen werden zett der^^bahnboamten Herr^Uft^hatt« muß. wo staatlich« Mittel in auSreichen- den Zom des bayerischenZentrumSm tArevrs der Weise zur ^^^uggestelltwerdensollten. & t b s bayerische Reservatrecht dürfe nicht Zum Ruhme Deutschlands dient daS nicht,' ' -- --

denn die Notlage unsrer alten Veteranen ist so bekannt, daß das Reich längst hätte eingrei-

Sie heffildien Städte.

Der Hessische Städtetag in Wildungen.

Das Tltanie.Maffenu«glü<k im Atlantic.

Es besteht nun kein Zweifel mehr an der dies düstere Drama auf dem Meer dr« «ich furchtbaren, grauenweckenden Wahrheit: Weit eine Natton, nicht ein Land, f^ern »per tausend Menschen haben beim ganze Menschheit treffen: Sie tragen Untergang des Riesendampsers 3 i t a n i c" ettoaS

rin schreckliches Ende in den Fluten des I fals, etwas, das das menschliche Mitleid UNO Ozeans gefunden, und die menschliche Kultur- aufrichtige Anteilnahme am Schmerz des -. n- gemeinschaft beklagt die schauerlichste Heim- dem weckt und so trauett mit der flamten ittchtttttt vie t» hi» Kchiffabrt betroffen. NabeI Kulturwelt auch das deutsch« Volk mtt der erstrebten Küste, fast im Angesicht der dem englischen und bringt allen Denen tttffte neuen Welt, die der schwimmende Meerespa- Teilnahme entgegen, deren Gluck in Nacht und last zum ersten Male erreichen sollte, ist diel Grauen im firnen Ozean versank . . .l

Titanic" mit fast eineinhalbtaufind ihrer Be-

| wohner in den Fluten des Atlantik verschwun- gggy trägt dlk Schuld?

den. Die Weltgeschichte kennt kein Schiffsun- /Mrivat-Telearamm.)

glück von dieser Größe, keins, das die erbar- 1 giemöorf 17 Avril,

mungslos« Uebermacht der Raturg«- _ _

walten Über aller Menschenwerk mit so «r- Die Newyorker Prefle rlchtet h f g schlitternder Tragik gemeldet hätte. ES ist, als Angriffe gegen die f^^°^gefillschaftI F' ob jetzt erst der pmnkende Name des unterge- White Star Line und lagt, daß .iachlich gangenen Seeriefin, ber uns das Uebernraß {e t n e in $16 er daffagieedampfer der Wh> seiner Größe bezeichnen sollte, seine tiefere e?« Line genügend Rettungsboote mit sich Bedeutung erlangt hätte; als ob die alte fihtt. Die -Tttantt hatte nur wenig Boote, Göttersage der Griechen vom Kampf und Un- dre insgesamt achthundert Personen fasten, tergang der Titanen, die sich zu den Göttern wahrend wett über zweitausend«an Bord wa- - - 1 re«. Nur so sei der groß« Menschenverlust

bei völlig ruhiger See in vier Stun- den Zett zu «rflären. Aehnlich verhalte es sich mit allen anderen Riesendampfern. DieCar- patia", mit den Ueberlebenden von derTi­tanic" an Bord, befindet sich nach den letzten

Am siebzehnten und achtzehnten Mai findet in 58 ab Wildungen die zweiundzwanzigste Versammlung desHessischen Städtetages" statt, zu der soeben die Einladungen ergangen, w .

sind Den Städtetag selbst eröffnet am Abend Präsident Dr. Kaempf eröffnet die Sitz, vorher eine freie Vereinigung im Kurhaus, I ung mit Worten des Beileid» zu dem englischen worauf dann am Freitag früh neun Uhr im Schisssun glück. Er gibt namens des Kurhaus die Verhandlungen beginnen über HaufiS dem Schmerze Ausdruck über den Ver. eine Anzahl Angelegenheiten, die für die hessi- Äst so vieler Hunderte von Menschenleben, dem schen Städte von teilweise nicht zu unterschät- schmerzlichen Bedauern über das Unglück, das zender Bedeutung sind. Oberbürgermeister in erster Linie das englische Volk betroffen hat, Müller, dar Stadtoberhaupt der Residenz, in zweiter Linie all« d,e Nationen, die Ange- stadt Cassel, eröffnet den Städtetag in seiner I hörtze beim Schiffbruch verloren ^lben. Das Eigenschaft als dessen Vorsitzender, worauf Haus nahm diese Kundgebung stehend ett. !StadSvndikus Brunner.Cassel des,G»-1

Siebenhundert Millionen Verlust!

(Privat-Telegramm.) London, 17. April.

Titanic sinkt." Wer vermöchte die Stun­den mitzuerleben, die nun für die Menschen Hamburg, 17. April,

folgten, di« auf dem brüchig gewordenen $jne vorläufige Zusammenstellung der Ver. Schiffspalast aus dem Schlafe, auS fröhlichem I sicberungssummen, mit denen die Versich«. Spiel oder auS ernster Arbeit aufgeschr-ckt I nm^ggefenfdiaften an derTttanic"-Katastro- worden waren? Diese Stunden lahmender I beteiligt finb läsit schon erkennen, daß Todesangst, wachsender Zuversicht, da die deutsche Gesellschaften stark in Rettung zu nahen scheint, und wiederum ste i - Mitleidenschaft gezogen find. Durch gende« Entsetzens, da das schiff sinkt, finit £amt,urgCr Generalagenturen wurde« bei den stukt- .... ^..-Transport . BersicherungSgefillschaften allein

an bte Frauen Denn।für^we{ Millionen Mark an Rückversiche­rungen abgeschlossen. Hierzu kommen bisher nachweisbar Einzelversichrrungen von Perso­nen in gleicher Höhe. Nimmt man hierzu noch die genauer zu ermittelnden Lcbensvrrsiche rungssmnmen, die auf Deutsche abgeschlossen sind, die schon jetzt auf der Totenliste figurie­ren, so durfte der Ausfall deutscher Ver. ficherungSgesellschaften rund fünf Millio­nen Mark betragen. Gegen di« Verluste

Meldungen noch inmitten eines ge­waltigen Eisfeldes und kommt nur langsam vorwätts. Das Schiff wird nicht vor Freitag in Newyork erwartet. Eine vollständi­ge Liste der Geretteten ist noch nicht ausge­geben, jedenfalls stnd es zunächst Frauen ,. , m .. . ... ,, . itnb Kinder, die nach dem ungeschriebenen

1- ch eJr> m a nJT unJ;Ier?et rIL-Unb Seegesetz zuerst gerettet werden mußten. Ko- :c . diesem ,ckw-mm enden, gift ar, Abraham und Isidor Strauß,

Hause^wohnten, sorglo? und ohne auch> nur Inhaber des bekannten Warenhauses

^abrt^d^ETo^ e^aeaeneilten^^eE'^?^ Mach, sind angeblich unter de« Toten, ebenso bett ^hrorett h! tt zahlreiche andere Mitglieder der Newyorker

Mefe?i?ttOeheite^e^*iH hnl I Finanz-Attstokratie. In Newyork herrscht völ-

mit n86 Panik, und die Börse steht völlig unter ktoemtiS^oenm httT* ^» dem Eindruck der furchtbaren Tragödfi.

fernem eigenen Ntesengewicht auch durch ben1 tobenden Sturm hindurchfuhr, plötzlich von einem Sendling des Nordlandmeeres vernich­tet werden könnte. Und bei anbrechender Nacht geschieht das Schreckliche. Während man im Konzerffaal den Klängen deS Orchesters I Der Wert der Ladung derTitanic" und der lauscht, im Spielzimmer eine Kartenparti« Versicherungen der verunglückten Passagiere macht während man tanzt, flirtet, fröhlich ist,gibt sich aus folgenden von der White Star und die Kinder schlafen, naht der schwimmen- 2hu mitaeteilten stahlen:

LfW* U-Nhüllt von Utmr^^brinflIl^^em . 32 000 000

Eisschollen schwimmen ihm voran, die V^r°te u. besondere ««w-Mng-n 3 500 000

Man" «kenltt dtt Gefabr^alle^Man! sind auf Inietten^Werte und Kapitalien . 6 000 000

ihrem Posten, aber es ist'zu spät: DaS Riesen- 5>e)0t dne8 z 000 000

schiff hat nicht die Beweglichkeit, um zwischen ........

den drohenden Eisbergen zu lavieren; e« ?SLo'.ta '

. braucht Raum. «S braucht Zeit. Aus dem ^!ä7ter efbOr? anbrerAttikel ' 7500000 Nebel tauche« die weißen, schwimmenden Un- V»ftachteter Export andrer Attikel 7 500 000 geheuer hervor, lautlos und grausam, das HEndische Diamanten 90 000 000

Eisfeld schließt sich um dieTitanic" und trägt Taxierter Wert des Eigentums bet sie, hebt sie dem erbarmungslosen Koloß ent-1 I 40000 000

gegen. Umsonst stöhnen die zu rasender Kraft f 8 450 000 000

angefeuerten Maschinen, umsonst schrillen von "^r »ta'ie ' ber ' mV»,' iere blass-» Lippen Kommandorufe durch das Fass« 40 000 000

smÄin5kfe . - . 10000000

Ein furchtbares Krachen, ein Stoß, der alles in snonnp

wanken macht, das Brechen von Hol,, und Diverse Werte (abgerundet) . . 16 500,000

Eisenmassen... und die gierigen Meereswogenj I« Summa: 700 000 000

bahnen sich ihren Weg in den Leih derTi­tanic". Und wenige Minute« später fliegt der elektrische Funke durch den Aether:Die