Caffckr Neueste Nachrichten
Casseler Abendzeitung E Hessische Abendzeitung
2. Jahrgang.
Fernsprecher 951 und 952.
Sonnabend, 13. April 1912
Nummer 108
Fernsprecher 951 und 952.
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um Cassels Zukunft!
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Berlin, 12. April.
Haag, 12. April,
munalpolitik der Residenzstadt eine bestimmte
Wien, 12. April.
in Stettin und Stadtdirektor Koch in Bremerhaven in Vorschlag. Die aus sechzehn Mtgliedern bestehend^ vorbereitende Kommission der Stadtverordneten - Versammlung für die Neuwahl des Oberbürgermeisters der Residenzstadt Cassel hat nunmehr aus den vierundsechzig Bewerbern um das Amt des Casseler Magistratschefs drei Herren für die engere Wahl bestimmt, von denen Einer in der demnächst stattfindenden Wahl-Sitzung der Stadt- verordneten-Versammlung zum Nachfolger des scheidenden Oberbürgermeisters gewählt werden soll. Die sür die engere Wahl bestimmten drei Herren sind der Beigeordnete Dr. jur. Ernst Scholz aus Düsseldorf, der Stadt- direftor Erich Koch aus Bremerhaven und der zweite Bürgermeister Dr. jur. Karl Thode aus Stettin. In der gestrigen geheimen Sitzung des Stadtverordnelen-Kollegiums wurde den Stadtverordneten über jeden der drei Herren durch die Wahl-Kommission ein
Bin deutscher AerzteftreN?
Krankenkassen-Verbände und Aerzteschaft.
ren Beilegung bisher nicht möglich gewesen ist. Nach der Erklärung der Kassenverbände zu ur. teilen, scheint nun die entscheidende Kraft, probe in diesem Kampf bevorzustehen, und wenn es nicht gelingt, noch in letzter Stunde eine friedliche Verständigung zwischen den Krankenkaffenverbänden einerseits und dem Leipziger Aerzteverband und dem Aerzte-Der. eins-Bund andererseits herbeizufiihren, dann wird Deutschland als eines der ersten Länder das Schauspiel eines Generalstreiks der Aerzte erleben. Wie wir von unterrichteter Seite hören, besteht zwar noch die Hoffnung, eine Beilegung der Differenzen ermöglichen zu können, doch scheinen auf beiden Seiten die Gegensätze sich derart verschärft zu haben, daß ! die Möglichkeit ernstlicher Komplikationen nicht
von der Hand zu weisen ist
Noch einmal ist der Winter mit harten Nachtfrösten und heftigen Schneestür. men zu uns zurückgekehrt. Seit Tagen schon laufen aus allen Gegenden des In. und Aus. landes Nachrichten über den plötzlichen Wetter, stürz ein, der uns statt milder Frühlingswinde und warmen Sonnenscheins kalte Nordweststürme und Schneetreiben gebracht hat. Besonders heftig ist der Rückschlag in allen -G e birgsgegenden fühlbar. Die deuffchen Mittelgebirge haben sich von neuem in einen schimmernden Wintermantel gehüllt und in etlichen Winterkurorten ist der Rodelsport wieder in vollem Gange. In den Tälern, wo die Baumblüte bereits eingesetzt hatte, ist un. ermeßlicher Schaden angerichtet. Auch auf dem Meere hat der Sturm furchtbar gewütet. Von
ein, und da es sich inzwischen auch abgekühlt batte, waren heute früh alle Dächer und Straßen mit einer Schneedecke überzogen. Die amtliche Messung der Temperatur betrug am Morgen ein Grad Celsius unter Null.
Sturm und Unwetter
Die Wetterlaunen des April.
Kreisen der Bürgerschaft vollste Sympathien erworben. Er ist ein offener, aber fester Charakter, dessen Scheiden in Stettin sehr bedauert werden würde.
Seit den frühen Morgenstunden schnett.es hier ununterbrochen. Aus Ungarn wird gemeldet, daß dort der Schneesturm in den Obstkulturen unberechenbaren Schaden ange- richtet hat. Auf den Feldern, ^besonders in Siebenbürgen, liegt der Schnee fußhoch. Dazu ist ziemlich starker Frost eingetreten. Verschiedene Flüße führen Hochwasser, sodaß
und von den Behörden, daß sie vor den Bedrohungen und Bedrückungen des Leipziger Verbandes ausreichend geschützt werden, und daß ihnen unter allen Umständen die Möglichkeit sicher gestellt.wird, die ihnen für einen großen Teil des deutschen Volkes übertragene Fürsorge in Krankheitsfällen ordnungsmäßig durchzuführen. Die Krankenkassen sehen in ihrer Zwangslage mit großer Besorgnis der nächsten Zeit entgegen, da mit der Möglichkeit eines Generalstreiks zu rechnen sei.
*
Krieg oder Friede?
Wie man weiß, handelt es sich bei dem Kampf zwischen den Krankenkassen-Verbänden , unb be: Aerzteschaft um alte Differenzen, de-
Beigeordneter Dr. Scholz.
Dr. jur. Scholz wurde am neunzehnten Oktober 1909 als Beigeordneter der Stadt Düsseldorf in sein Amt eingeführt. Vorher war er Beigeordneter und Stadtkämmerer in Wiesbaden. Er wurde am 3. Mai 1874 in Wies-
bürgermeisters eine Kraft gewonnen wird, die spektion in Kiel sehr energisch tätig, selbsttätig und selbständig, schöp- Im Dezember 1908 wurde^Doktor Thode als f e r i sch und ° r g a n i s i e r e n d , b e f r u ch - B ü r ge r m e ist er nach Stettin gewählt, tend und fördernd auf die ihr untefftellte rmd hat hier vor - L Mrsorge
Verwaltung einzuwirken versteht und Cassel ^^liebevoller^Singabe und großem Erfolg eine wirtschaftliche Zukunft erschließt, die sein I ^^beitet Thode hat sich in Stettin in allen Grotzstadt-Werden innerlich festigt und kräftigt. & „ <er Bürgerschaft vollste SYmpa-
Hoffentlich ist die vorbereitende Wahl-Kommission auf dem rechten Wege gewesen, als sie die Anwärter für das Amt des Oberbürgermeisters aus der Menge der Angebote erwählte.
Es handelt sich um mehr als um die Besetzung eines Magistratschef-Postens: Es handelt sich
Bürgermeister Dr. Thode ist am einund- zwanzigsten Februar 1872 in Altona geboren, besuchte dort das Gymnasium, studierte dann tn Leipzig, Heidelberg, Berlin, Bonn und Kiel Rechts- u. Staatswiffenschasten und arbette-e als Referendar im Oberlandesgericht in Kiel. 1896 promovierte er in Göttingen zum Doktor jnris, machte im September 1899 in Berlin das Examen als Gerichts-Assessor, war kurze Zeit als Hilfsarbeiter b ' der Staatsanwali- schast in Flensvura tätig und wurde im Jo- n.uar IWO als M a g i st ra t s - A s s e s i or nach Kiel berufen. Schon zwei Jahre später wurde er dort zum besoldeten Stadirat ge-
maßlosen Forderungen ein Schneetreiben setzte heute in
der im Leipziger Verbände vereinigten Aerzte der Mitternachtsstunde, in der die Temperatur zu erfüllen Namentlich müßten sie es entschie- fast den Nullpunkt erreichte, von neuem ein. den zurückweisen daß, nachdem es der Gesetz- Große Schneeflocken wirbelten hernieder die
der Leipziger Verband jetzt den Krankenkassen feine einseitigen Forderungen durch die rücksichtslose Ausnutzung seiner Machtmittel aufzuzwingen sucht. Ms Träger bei öffentlich-recht- lichen, im Interesse bei allgemeinen Wohlfahrt geschaffenen Krankenversicherung erwarten die Krankenkassen von den gesetzgebenden Stellen
Ans Berlin wird uns geschrieben: Nachdem sowohl die Reichsregierung, als der Reichstag die Forderungen des Leipziger A e r z t e v e r - bandes in Bezug auf bie neue Reick> sver- sicherung abgelehnt hatten, beschlossen bekanntlich die Aerzte auf ihrer vorjährigen Ta. gung in Stuttgart, ihre Forderungen gegenüber den Krankenkassen mit den Mitteln der — „ ~
Selbsthilfe durchzufetzen. Am achtzehnten I der Nord- und Ostsee kommt Hiobspost Februar dieses Jahres traten der Leipziger über Hiobspost; von vielten Schiffen fehlt vor- Aertteverband unb der Aerzte-Vereins-Bund läufig jebe Nachricht, so daß man zahlreiche zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, in Schiffskatastrophen befürchtet Wir verzetch. der beschlossen wurde, daß zur erfolgreichen neu folgende telegraphtfchen Meldungen: Durchführung der Forderungen der Aerzte alle Halle a. S., 12. April
I A ale?chmä"ßia und ein- den drei Kinder im Alter von acht, zehn und
S * I Me Krankenkassen vorgehen zwölf Jahren, die im Freien übernachtet hat-
‘ 11L Ä, MX SSn bTa^ ten, völlig erstarrt und bewußtlo s auf.
l ßen Krankenkassenveibände die Androhung des wunben. Obwohl den Kindern K/ntÄTeHS b6t StrflnfenM<!n KiÄÄ
tätigen Aerzte. * der beiden anderen wird gezweifelt. Die Rin.
cm»,.*, ©rrtnfettfaffett. der hatten heimlich das elterliche Haus verlas-
Merzte -mv rlranrenraffe fen, um sich nach Eberstadt zu ihrer Großmut.
Der Hauptverband deutscher Ortskranken-1 ter Gegeben, kaffen (Dresdens, der Hauptverband deutscher Hannover, 12. April.
Betrsebskrankenkassen lEssen), beraügemeine jrat ^(rn afrcnb }ur? vor sieben Uhr
deuffche Knappschaftsverband (Berlin), derl Finsternis ein, die ein furchtbares
I Verband deutscher Jnnungskrankenkassen lHan-1 iinwetter vorausahnen ließ. Es setzte denn I notier) und die Zentrale für das deuffche Kran. I aU($ alsbald ein Schneewetter ein, wie man es kenwesen (Berlin) wenden sich nunmehr in selbst im Winter nicht stärker gehabt hat. Der einer Erklärung gegen das Vorgehen des Schnee liegt auch heute morgen noch auf allen «eiviiaer Aerzteverbandes, der behauptet ha- Dächern. Der heftige Sturm, der während der be? oll'daß^Krankenkassen den .Kampf ge. ganzen Nacht wütete, hält auch heute mit un.
L + vorbereiten vermmderter Gewalt an. Aus der ganzen Pro.
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sehnlicher wünschen, als mit den Aerzten in Trier, 12. April.
Frieden zu leben und daß sie nach wie vor ggf ^em Maifelde herrscht seit einigen bereit sind, den für die Kassen tätigen Aerzten Tagen heftiger Schneesturm. Das Thermo- eine durch langftisttge Verträge zusichernde meter fft auf fünf Grad unter Rull gesun. würdige Stellung und Bezahlung ihrer Lei. ken. Die Berge sind weithin mit einer starken stungen zu gewährleisten. Trotz ihrer Berett- Schneedecke überzogen. Die Kalte hat an den
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Aerzte entgegenzukommen, feien die Kranken. Mosel, der Eifel, des Hochwaldes unb des taffen aber in Wahrung bet ihnen an vertrauten $ungTiic(g ftorf gefroren. Am Morgen lag I öffentlichen Interessen nicht in der Lage, die I tzschter Reif.
I nach ihrer Ansicht
Gestern mittag ist bei starkem Sturm bet Briello in Südholland eine Militärschaluppe umgeschlagen. Ein Leutnant und ein Unterleutnant sind ertrunken. Die Leichen konnten noch nicht geborgen werden. An der bolländischen Küste sind infolge des heftigen Nordweststurmes viele kleine Schifferboote gekentert und gesunken. Die Zahl der dabei Ertrunkenen soll ziemlich groß sein. Genauer- Meldungen fehlen heute noch.
baden geboren, studierte in Freiburg und Marburg und bestand 1895 in Cassel sein Refe- , • r- , , r ■ t. cm ,rendareramen. Er. war später an verschiedenen
umfangreiches Personal- und Akten-Material ^mts- und Landgerichten als Referendar tätig, vovgelegt, das sich auf die persönlichen Bei- bcr Staatsanwaltschaft in Wiesba-
hältnifle der drei Kandidaten und ihre bishe- den und bann beim Oberlandesgericht in rige Tätigkeit bezog. Wie wir erfahren, wird Frankfurt am Main. Von 1899 an finden wir im Lauf der nächsten Woche abermals eine ihn im Direktorium des-Allgemeinen Verban- SÄ Ä'ÄÄS»ÄSttÄ Mt »,rt« M«. W-h-d.- » S.SJLÄT.Ä" ÄSÄ
fixnfti0ett Oberbürgermeisters soll noch vor $icr au3 er dann zum Magistrat in Wies- Ende des Monats April in öffentlicher baden über Er hat dort die Dezernate der Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung lArmenverwaltung, des Versiche. erfolgen. rungswefens und der Sozialpolitik
* verwaltet und stand ferner dem gesamten Kas-
Dis vorbereitende Kommission für die Wahl sen- und Steuerwesen der Stadt Wiesbaden deS neuen Oberbürgermeisters hat in den letz- vor. In Düsseldorf hat sich Dr. scholz als ten Wochen angestrengt gearbeitet, um aus der «in ausgezeichneter Kommunalbeamter mit bcrI'egett^" « eImUeXre6unant6rt rühmt dort auch seine große Sachlichkeit. Er auSzuwahlen, die für die Neubesetzung bei fletoifTcItna6en über den Parteien. Oberbüvgermeistefftelle in erster Linie in Frage Stadt hat ihm das ganze Finanzwesen kommen, und man wird wünschen müssen, daß übertragen, das er zur allgemeinen Zusrieden- sie bei der Auswahl der drei Kandidaten von IhZt verwaltet. Um Dr. Scholz zu halten, einer glücklichen Hand geleitet worden ist. Kom- «wurde ihm erst im vorigen Jahre eine außer- munalpolittsch sonderlich bekannt ist aller- ordentliche Gehaltserhöhung zuteil. Sein dfngs keiner bei biei füi die engeie Wahl Fortgehen würde tn Düsseldorf allgemein be- bestiLlmten Anwärter, und das ist eigentlich dauert werden.
bedauerlich, denn die ganze Gestaltung der I Stadtdirektor Koch,
kommunalpolitischen Verhältnisse Cassels for- Stadtdttektor Erich Friedrich Ludwig Koch dert als neuen Oberbürgermeister dringend^ Bremerhaven wurde am sechsundzwanzig, eine in der modernen Kommunalpolitik ftCn Februar 1875 in Bremerhaven gebo- durch und durch erprobte Kraft, bie mit ren, wo fein Vater Inhaber einer höheren weitem Blick für die Bedürfnisse eines aufstre- Töchterschule War. Er bestand Ostern 1893 fein i benden großstädtischen Gemeinwesens die I Abiturienten-Examen am Gymnasium in Ol-
nicht nur takräfttg ^u fordern, londern auch I tninflr ^tig War, dann in Berlin Jnrispru- diejenigen Bahnen zu lenken, die die Zu» Ken. unt) Nationaloekonomie. Im Sommer kunst Cassels der kommunalpoltttschen Arbeit lgg7 bestand er sein Referendarexamen in Older nächsten Zeit als Richffchnur zuweist. Es benfcurg un{, wurde, nachdem er dort Reseren- läßt sich weder verkennen noch verschweigen, bar gewesen, 1901 zum B ür g erm e ist er von daß die kommunale Entwicklung der jungen Delmenhorst gewählt. Als solcher bestand Großstadt Cassel im letzten Jahrzehnt nicht er Anfangs 1902 sein Richterexamen mit dem in dem Matze fortgeschritten ist, Wie es die Prädikat „Gut*. Dann wur^ er un Marz rtitf k;* p»kunit wünfebenswert 11908 von zweiundfünszig Bewerbern 3nm Rücksichtnahme auf die Summt wuniwenswert Stadtdirettor von Bremerhaven gewählt. Die eifchemen lassen mußte, undschon aus d e fern 3tabt Delmenhorst verlor in ihm nicht nur Grund harren des neuen Magistratschess Am- if)ren wichtigsten Bürgermeister, sondern auch gaben, die die ganze Kraft eines erfahrenen, j$Itn schneidigsten Vertreter im ol- in der modernen Großstadtverwaltung erprob- penburg i sch en Landtag. Im Land- ten Kommunalprakttkers erfordern. Man jage nahm Koch eine führende Stelle würde es deshalb auch gern gesehen haben, ein. Bremerhaven mit seinem transatlantischen wenn man in der Liste der drei Anwärter auf Verkehr, s-iner unternehmungsfrohen und tat- r ÄTmÄ•ÄÄ'S?"»
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munalpolitik der Residenzstadt eine bestimmte Bürgermeister Dr. Thode.
- . Ider Residenzstadt ausschließlich diesem Ziels wählt und hatte als sol^r ^legerlhett,
IM ÄMMMteN. entgegen bewegt, und es wird bie Aufgabe ber l?,imTber3®tabta® auf^ bS verschie- Dr. Scholz, Dr. Thode, Direttor Koch. Vaterstäbtischen Kommunalpolitik sein, biese Gebieten ber stäbtischen Verwaltung zu
Vom Vorsteher der Stadtverord- Entwicklung energisch und tatkräftig zu so - betätigen. Jnsbesonbere arbeitete er auf so - bern unb ben daraus entspringenden Bedürf-1 zialp oliti schem Gebiet. Auf seine An- neten-Ve^ammli-ng Wirdunsm - verständig Rechnung zu tragen. Diese xegung wurde eine Lungenheilanstalt gebaut, geteilt: In einer ge.tern a Aufgabe ist sicher nicht leicht, und ihre Erfül- Ferner verdankt ihm Kiel bie Errichtung ver- stattgehabten Sitzung der Wahl- [u ™ bie ueberwindung von mancherlei schiebener sozialpolitischer Anstalten. Große körperschafterstattete die zur Vor- Schwierigkeiten voraus. Sie m u ß aber er- Verdienste erwarb er sich auch um die O r aa- bereitung der Wahl des neuen k denn Eassel ist acaenübei andernIntfa11on des Stadttbeaters. Als
Oberbürgermeisters gewühlte
^icht/b-r ihre bis- Entwicklung zurückgeblieben, und es gilt jetzt, A und an der Lei-
herige Tattgkett und brachte hier-1 P^äumtes nachzuholen. Alle diese Erwägun-I tun^ ber Spar- und Leibkasse War er hervor- a» anschließend die Herren Bei- gen berechtigen zu dem Verlangen der Bürger- ragend beteiligt. Endlich war er noch geordneter Dr. Scholz in Dussel- -^1, Nachfolger des scheidenden Ober- bei ber Einführung ber Wohnungs-Indorf, Bürgermeister Dr. Thode' -- - ■ - - r-^- -----««*
Note einzuprägen.
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Cassel wächst aus bem engen Kleid der Residenzstadt immer mehr heraus, unb eS kann nicht ausbleiben, daß seine fortschreitende Industrialisierung (die bisher kommunal- politisch kaum gefördert worden ist) auch die Grundlagen der kommunalpolitischen Arbeit erheblich verschiebt. Es mag heute noch darüber gestritten werden können, ob Cassel in einem Jahrzehnt schon oder in anderthalb sich zur Industriestadt entwickelt haben wird; sicher ist jedenfalls, daß sich die Entwicklung