Wckr Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
Caffeler Abendzeitung
2. Jahrgang.
Freitag, 12. APrUISI^
Fernsprecher 951 und 952.
Nummer 107
Fernsprecher 951 und 952.
(Privat-Telegramm.)
Notizen Dom Lage
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Dreibund--Erneuerung in Sicht?
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Als seinen Erben nennt man den Botschafter beim Weißen Haus in Washington, den Grafen Bernstorfs. Als Diplomat ein unbeschriebenes Blatt. Seitdem er leitend tätig ist, war er Generalkonsul in Aegypten, dann Botschafter in der Sphäre William Tafts. Der Posten in Washington wird immer Günstlingen des Kaisers zuteil: In Amerika findet die Art
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Wechselbeziehungen der Höfe Tafts oder Roosevelts und der Hohenzollern werden konstant von der deutschen Botschaft aus warm gehal-
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btib" vertauschen und vermutlich bald dem Gestchtsbereich wehmütiger Erinnerung entschwunden sein. Wir überfluten sein Ende nicht mit Tränen: Man wußte, daß er schon seit den Spätherbsttagen im dunkelsten Schatten stand und daß sein Heimgang nur noch eine Frage der Zeit war. Mit dem Abschluß des Marokko-Handels erlosch sein Stern, und es ist k gewissermaßen ein Akt ausgleichender Gerech- I* «gleit, daß es ihm nicht bester ergangen, wie seinen stanzösischen Marokko-Partnern, den vortrefflichen Herren Caillaux und de Selbes. Das Marokko-Pergament ist allen Beteiligten zum Verhängnis geworden, und wenn man die ten, bald durch nationale Geschenke, bald durch Rechnung überschaut, findet man, daß es in Abnahme irgendwelcher Professoren. Des Gra- ■ dem mondelangen Turnier imgrunde n u r B e - fen Bernstorff Vorgänger, Herr Speck von
dann gestehen müssen, daß er nicht anders gehandelt hat, als man im Kampf mit den Re- alitäten des wirklichen, untheorettschen Lebens eben handeln muß. Bloß zweiundzwanzig Monate wird das Ministerglück Kiderlens ge-
Verbannt? jubelten damals die Feinde. Aber der wackre Schwabe war noch nicht abge-
Di« Laffoler Neueste» Nachrichten erscheinen wichenwch sechsmal und zwar abend». Der WomiementSxreU Betragt rnonaMch 60 Vfg. bel freier Zustellung in» Hau». Bestellungen werden leder^it von der EeschLftSftelle ober den Boten entgegengenommen. Druckerei, «erlag und Redaktion: Tchlachthosstratze 28/30. Sprechstunden der Redaktion nur non I bi» 3 Uhr nachmittag«, Sprechstunden der Auskunft. Stelle: Jeden Mittwoch und Sonnabend van 6 bi« 8 Uhr abend«. Berliner Vertretung: SW, Friedrichstr. l«, Telephon: Amt Maritzplatz 676.
nicht gelingt, durch Verstärkung der Dämme die Fluten abzuleiten, dann droht die neue Ueber. schwemmungskatastrophe noch weit v e r h än g. n i s v o I l e r zu werden, als die erste, die über hundert Millionen Dollars Schaden verursacht hat. Es scheint übrigens, daß die Deichbauten allgemein zu schwach sind, um einer Hochflut Widerstand leisten zu können.
3nfertton«pretfe: Die sechrgespaltene Zeile für einheimische «eschüstt 15 spfg-, für au«, roärtlge Inserate 25 Pf, ReklamezeUe für einheimische ««schifte « W» für auswärtige Beschüfte 69 Pf. Beilagen für die vesamtaustage werden mit 5 Mark pro Tausend Beregnet Wegen ihrer dichtm Verbreitung in der Restden, und der Umgebung stift' die Caffeler Neuesten Nachrichten ein vorzügliche» JnserttonSorgan. ^^chäftSstelle: «ölnische Straße 5. Berliner Vertretung: SW., Jriedrichstrabe 16, Telephon: Amt Maritzplatz 676,
sammensetzen.
-er MMionenschatz im Meer
konnten sich die Einwohner nur mit Not und Mühe in Sicherheit bringen. Ein großer Teil ihrer Habe treibt auf dem Wasser. Vieles Vieh, das nicht rechtzeitig gerettet werden konnte,
Italien schwer werden dürfte, nicht zu protestieren. Es wird noch gehofft, der Deutsch« Kaiser werde sich bemühen, den kriegführenden Mächten einen Kompromißvorschlag zu unterbreiten, wodurch der Konflikt beendet werde, ohne daß dadurch Italien verletzt würde. Man glaubt, daß die türkische Regierung annehmbare Bedingungen akzeptieren wird, sobald die Wahlen beendet sein werden. Jedenfalls wird versichert, daß in den nächsten Tagen wichtige Entscheidungen fallen werden.
Wilhelms des Zweiten die beste Resonanz, und diese Popularität soll gepflegt werden. Die
Beendigung des Streiks, die in Wygham bereits zu neuen Zwischenfällen geführt hat:
London, 11. April.
blikanischrn Wahlkampagne herbeizuführen. Die Demokraten gaben dort für Clark 27a ovo Stimmen, für Wilson 85 000 Stimmen ab Es zeigt sich überhaupt, daß die Wahlaussiwten Roosevelts sich mit jedem Tag günstiger gestalten und daß mit einer Wiederwahl Roo- sevelts zum Präsidenten der Vereinigten Staaten in politischen Kreisen bereits sicher gerechnet wird. Roosevelt selbst hat inzwischen
dauert haben, wenn er nun im knospenden Lenz von dannen zieht. Jetzt ist eS in der Tiefe der Berliner Hofgunst angelangt, nachdem fein Leben zwischen Sonne und Ungnade beharrlich gependelt hatte. In feiner ersten Tätigkeit im
AuS Wygham werden ernste Zwischenfälle gemeldet. Ueber tausend Arbeiter nahmen eine drohende Haltung gegenüber den Arbeitswilligen an. Zweihundert Polt- zisten gingen gegen die Kundgeber vor, di« schließlich mit Stockhieben Vertrieben wurden. Verhaftungen sind nicht vovgenommen worden. Die Behörden entsandten das sechzehnte Lanzenreiterregiment nach dem Unruhegebiet, um die Ordnung und die Arbeitsfreiheft zu sichern. Auch in einigen walisischen Bezirken
3er Schrecken des Mississippi.
Neue Ueberfchwemmungen in Amerika.
(Privat-Telegramm.)
Rewyork, 11. April.
In den Reden Kiderlens steht ost .Heiterkeit" verzeichnet, und damit gewinnt man leicht eine Versammlung. Er verbindet auck mit mrvalcresker Höflichkeit die Barschheit seines süddeutschen Stammes, und diese Mischung hat
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zwei Köpfe.
«eiderLen-Waechter und Graf Bernstorff.
Wie uns ein Privattelegramm aus Berlin meldet, bringt das Zentrumsblatt „Germania" heute folgende Meldung: Wie uns berichtet wird, wird Staatssekretär von Kiderlen- Waechter im Laufe dieses Monats von fernem Posten zurüütreten. Sein Nachfolger ist höchstwahrscheinlich Botschafter Gras Bernstorff in Washington. Jedenfalls kommt der vielfach genannte Gesandte von Sttunm nicht in Betracht, von Kiderlen scheidet aus wegen Differenzen mit dem Reichskanzler und dem Staatssekretär von Tirpitz in der Behandlung der Berständigungsfrage mit England. Es unterliegt also keinem Zweifel mehr: Herr Alfred von Ktderlen-Waechter, den froher Optimismus rasch vom «Herrn mit der gelben Weste" zum Sproß bismärck'scher Art emporsteigen ließ, wird uns verlassen, wird das stille Heim in der Berliner Wilhelmstraße mit einem selbstgewählten Exfl «fern von Ma-
Hamburg vom Seemann-Streik bedroht? (Privat-Telegramm.)
Hamburg, 11. April.
nationalen Dingen) und dabei nicht schlecht stellte es sich glücklicherweise heraus, daß nie- schäft durch Einsetzung! einer dAAwdrtgen
Auffassung besteht, der Kampfer werde in kur. » ’(rt fo[L Diese Kommission soll sich aus zer Zett von neuem beginnen und bann zu I e(nem unparteiischen Vorsitzenden und je ei- einem für bie Arbeiter günfftzeren Ausgang ge- ncm Vertreter der Seeleute und ber Reeder zu-
und Silberbarren und drei Millionen in Goldmünzen von Yarmouth nach Cuxhaven bestimmt war und unterwegs ber Terschellmg scheiterte. Vor fünfzig Jahren gelang es, rund 2 Millionen Mark in Gold an bie Oberfläche zu bringen. Seit jener Zeit ist das Wrack immer tiefer in den Sand gesunken und es ist infolgedessen auch schwieriger geworden, die wertvolle Ladung zu bergen. Trotzdem ist man rn technischen Kressen überzeugt, daß die neuen Versuche mit den vervollkommneten Apparaten Er-
schon oft Wunder gewirtt. Im Marokko-Handel hat indessen auch dies rustikale Temperament versagt; hier handelte es sich um Künste, um Kniffe, und diese Spezialität hat dem diplomatischen Schwaben n i e sonderlich gelegen. Oder die Aufgabe war für eine Geschicklichkeit zu groß und hätte eines Genies bedurft. Jedenfalls ist an dieser Aufgabe Alfred von Kiderlen-
Waechter, den man mehrmals den künftigen, s
Kanzler des Reiches nannte, gescheitert, wie vor ItOß? OSIH R6Mps.
ihm Fürst Bülow. Denn einer der Gründe des Neue Zusammenstöße mit den Streikenden.
Kanzlersturzes waren ja auch die Mißerfolge Der englische Riesenstreik weicht erst allmäh-
deutschcr auswärtiger Politik, der sich Frank-1 ^rn wirtschaftlichen Frieden. Die Zahl der reichs Marokkowünsche immer zu ungelegener bereits in den Mnen eingefahrenen Berg- Zeit entgegenstellten. Daß der Staatssekretär leute wird auf zweihunderttausend beziffert, im Auswärttgen Amt in der Kulissenpolitik nie In Sübwales, Nordengland und Schottland zuhause gewesen, haben am überzeugendsten weigern sich noch immer viele der ^eute, wie- seine Irrungen in der Handhabung der „politt- der an dieAr^tzurückzukehr^, btsdieFor- schen Stimmungsmache" bewiesen, als eS galt, derungen deri Maschinssten.und ®
in Deutschland die Begeisterung zu einer gro-1 f^^teperfullt
pen Marokko-Mion des Reichs zu Wecken. Führer zum Rücktritt aufzu-
AlleS in allem: Ein ausgezeichneter Kopf, ein Man erkennt daran die Unzufrieden-
Mann von Energie und Initiative, aber als clneg großen Teils der Arbeiter mit der Diplomat befangen in den historischen Schwä-p •• ■ - — nru--t-— ’•*-
Auch ein „Opfer des Kriegs" ?
Aus Mailand wird uns telegraphisch gemeldet: „Giornale d'Jtalia", „Moments" und andere Blätter veröffentlichen Meldungen, die die angebliche Krankheit bes vom Oberkommando enthobenen Admirals Faravelli ernstlich in Zweifel ziehen. Es handelt sich um unbedeutende nervöse Störungen, für deren Behebung eine Ruhe von einigen Tagen genügt hätte. Die Mitglieder der Familie Farav.^i behaupten sogar, daß der Admiral sich völli- ger Gesundheit erfreue. So stellt sich seine Entlassung oder sein Rücktritt als eine der Unbegreiflichkeiten heraus, an de- nett der italienisch-türkische Krieg so reich ist. In Marinekreisen hat die Zurdispositions- Stellung des verdienten Admirals peinlich- stes Aufsehen erregt.
halftert: Plötzlich erhielt er wieder Anschluß an die lebendige Welt des deutschen auswärtigen Geschäfts, und bald darauf zog er als Gesandter nach Bukarest. Hier hatte Kiderlen-1 g^um ist die Nachricht von einem Zurück- Waechter bald im ganzen fremden Korps das . bei Master des Mississippi eingetrof- führende Wort: Deutschlands Handel nahm ? unb ^tt kommt die Meldung von einer rasch den ersten Platz in Rumänien ein undI„e’tten Katastrophe, die sich in Arkansas Deutschlands Orientpolitik fand hier einen I abgespielt hat. Nach einem Telegramm aus festen Stützpunkt. Der behagliche Lenker dieser Memphis ist der Hauptdeich von Golden Lake, Erfolge durfte nun auch Herrn von Marschall ^o das Wasser noch immer sehr hoch stand, ge- in Konstantinopel mehrmals vertreten. Die brachen, und dir nunmehr ungehemmten Flu- onentlicke Meinung schob ihn wieder in den ten des Mississippi haben sich IN die nächsten
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Gallicrs genannt. Das Rhodus, wo er nun' seine Talente zeigen sollte, behagte indessen Kiderlens schwabenstreich-liebender Eigenart keineswegs. Er war ein witziger Debatte!, ungleich seinem Vorgänger, dem still-sanften Herrn von Schön, der seiner Sehnsucht Ziel im Botschafterhaus an der Seine fand. Nach langen Seufzerjahren atmete man im Reich wieder auf, als Kiderlen kam: Endlich ein Mann, der Politik nicht „im Frack" zu machen pflegte!
fand seinen
Tod in den Wellen.
Ob der Katastrophe auch Menschenleben zum Opfer gefallen sind, konnte noch nicht ermittelt werden. Ter Schaben ist autzerordent. lich groß. Auch die Stadt Marked Tree wurde von den schnell fließenden Gewässern vollständig überschwemmt. Die Bewohner konnten sich jedoch mit ihrer gesamten Habe ^rechtzeitig in Sicherheit bringen, da die Stadt telephonisch von der sie bedrohenden Katastrophe in Kenntnis gesetzt worden war. Der | Schaden ist auch hier sehr bedeutend. Wenn es
seinen , . „
Einfluß auf dem Balkan zu verstärken und sogar in Mazedonien eine Haltung einnehmen wird gegen die es
Es ist nun gekommen, was zu erwarten stand: Italien, das sich in der Pose des Eroberers so überlang gefiel, erkennt endlich die Gefahren des tri polita nischen Abenteuers und hält nun, im Augenblick des Bangens und der Bedrängnis, Ausschau .... nach freundnachbarlicher HUfe, um das gefähr- folg haben werden, licke Intermezzo zu beenden. Ein außerordent- *
lich charakteristisches Bild der zurzeit in Rom au Taft, Me Roosevelt!
herrschenden Stimmung gibt eine uns aus der /mriunt-Telearamm)
italienischen Haupsstadt zugehende Meldung, Privat-Telegramm)
die das Unbehagen der römischen Kriegs- Rewyork, 11. Apri..
polittk sehr deutlich offenbar werden läßt: Präsident Taft hat zwei wesentliche Nie-
Rom, 11. April. Verlagen erlitten, und zwar eine im Staate , Rewvork, wo der republikanische Convent
(Privat-Telegramm.) . r jtine Amtsführung lobte, die Vertreter
Wie verlautet, beschäftigt sich die italienische ;ebo^ nicht autorisiert waren, für ihn einzu- Regierung nunmehr ernstlich mit den verhäng- treten. Die zweite Niederlage, die, bedeutend nisvollen Folgen des türkisch-italieni- schwerer ist, zog er sich in 3ilIi n o i § zu, wo saÄ'sk käs;« r.
nung, ein baldiges Ende des Krieges herbeizuführen. In römischen diploma- ttschen Kreisen wird befürchtet, daß Oester- reich die jetzige Lage benutzen wird, um
Noch zwanzigtausend Streikende! v
Ein weiteres Londoner Privat-Tel«. (Privat-Telegramm.)
gramm meldet uns: Der Widerstand der l Rotterdam, 11. April.
Grubenarbeiter in Lancashire gegenüber den Der englische Dampfer »Lyon s", der im (Privat-Telegramm.) IBefehlen des Arbetterverbandes läßt immer vorigen Sommer an der Küste der Insel Ter- Ministerium des Äeußern gehörte er zum in-1 Bus Wien wird uns berichtet: Der Berliner noch nicht “’SÄK A ‘ÄMieÄn’ M
timen Kreise des Kaisers, war sein Vertrau- Korrespondent der Neuen Freien Presse meldet im d^Gruberchesi^ihre.^"Ae, A^ «stnstellen mußte, wird ter und sein Begleiter auf den nordischenfxjvem Blatte, daß er von maßgebender Seite Den unfrufriebenen Bergleuten Versuche mit neuen technisch vewollkomm-
Fahrten. Mit einem Mal hieß es, Kiderlens । erfahren habe, zwischen den Regierungen die Arbeitswilligen von Hilfsmitteln wieder aufnehmen. Die
offne Schwabenart, unbedachte Worte und fach- Deusschlands, Oesterreich-Ungarns und Italiens Manchester und Olton zu veranliassen, Lutine" ist eine englische Fregatte, die im
liche Opposition hätten ihm die Freundschaft herrsche prinzipielles Einverständnis überIb^ Arbeit wieder «inzustellen. Die Zähl rohre 1799 mit einer Ladung von fünfund- der Allerhöchsten Stelle verscherzt. Er kam auf vie Erneuerung des Dreibundes, Ausständigen in diesen Bezirken beträgt zwanzig Millionen Mark in Gold-
eines der Nebengeleise, die so zahlreich in tote Die Erneuerung gilt bereits als gesichert und zwanzigtausend Mann. ' ' “** V"1 an2*i* *“ IVnrr''
Gassen und zu diplomatischen Schuttlagern tDn jn nächster Zeit bereits vollzogen werden, j ,■ ■■
führen: Nach Kopenhagen! \ ---------- I ’ 3iß Mel dtt ßaesarkN.
Tripolis-Abenteuer und Weltpvlitik.
Vorschule für die Wilhelmstraße .., -an.
Während noch mit den Hafenarbeitern wegen der von ihnen gestellten Forderungen Der- Handlungen schweben, sind nunmehr auch die ___, ... , . im Akkordarbeiterverband organisietten See-
konnte mit der Arbeit noch nicht begonnen wer- heute In eine Lohnbewegung getreten, den, da sich die Maschinisten noch im Ausstande Sie haben allerdings im vorigen Fahr« eine f siegte gegeben hat. ! Sternburg, hatte in'diesem System eines ,de-1 befinden. Verschiedene Gruben befinden sich I Heuere r h ö h u n g echalten,
Alfred von Ktderlen-Waechter, der Sohn des mokratisterenden" deutschen Botschafters bril- in äußerst schlechtem Zustande, wodurch daS I letzt eine ganz
Schwabenlands, war, als er aus den Bergen liert, und Graf Bernstorff hat es ihm anschei-1 geben derBergleute bereits mehrmals geiahrdrt I öüft„nfablta jenen der transatlantsschen des Balkan zur Wilhelmstraße kam, eine der nend vortrefflich nachgetan. In Berlin erwar- war. So wurden in Lancashire drei Gruben- ~ g^Hg^stellt werden, daß der Ueberstun-
großen „diplomatischen Hosfnungen" des ten ihn andre Pflichten. Aber er kann von pleiter infolge eines Erdrussches getötet. IbxLohn auf allen Hamburg-Altonaer Schiffen
Reichs, die ziemlich rühmlos jetzt zusammen- seinem letzten AmtSorte einige Anschauungen I $n Newcastle stürzte ein mit fünfzehn S8erg= unb auj a([en Fahtten fünfzig Pfennige betra-
bricht. Er fällt, und vielleicht wird man nicht mitbringen über eine Politik, die dem V 0 l k s - p^iiern besetzter Förderkorb in die Tiefe, gen soll, und daß eine Neuregelung des Bcko-
einmal aus der dokumentarischen Geschichte die- empfinden Rechnung trägt (auch in inter-1 ^on befürchtete schon eine Katastrophe, jedoch stigungswesens unter Kontrolle der Mann- ser internationalen Episode erkennen, ob ei C ,„w„ „ ", ;----2, '--L ' ""'^-"rwer
wirklich so ängstlich und vor lauter Ver- fährt. In Washington stimmen die deutschenI^b schwer verletzt worden war. Charatteri schlagenheit kurzsichttg war, wie seine Gegner Botschafter (wie es heißt) in den offiziellen - - - - - ■ --■■■••— *-*-
ihn zu sehen pflegten. Vielleicht wird man Chorus ein, der solche Wege preist, und es wird ' ' ...... nun bald zeigen müssen, ob „SpeckyS" Nach.
fölger als Erbe des Schwaben Kiderlen nicht nur kluge Anpassungsfähigkeit, sondern auch zureichende Energie besitzt. Kundige Thebaner murmeln, Washington sei keine glückliche