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Seile X

Casseler Neueste Rachrichten

Summet 19.

Feuchte Wohnungen.

Bowle iviiitidicii, nidit bereit Mei. Manch mal erhciufit der Maitrank, gleich anderen Bowlen. kur; vor deni Servieren nie .-ugave einer «lasche gut gekühlten Champagner».

ni einen uvi|iun».nvw*v.» _

Dari» gelb. Mit Fleischbrühe Wirt» dann eine

»e Lance gekocht, die mit Pfeffer, «ab und einer Zwiebel abgeschmectt wird. Die gam

Dir vraMche Hamirau. 'fV-atfcrflcde ans fdnuarjlarfietien «eflcnfläiiben.

Man streut ans die besteckte Fläche _tttoa» seines Mehl und reibt die» mit dem in ~VetK öl getauchten Finger so lange, bis der ,yled verschwniiden ist. Ten entstandenen fetten Brei wischt matt mit Seidenpapier ab und poltert die Stelle danach mit seiner, alter Leinwand glänzend.

neben ein paar (leine 'Matter von '.uiaiuauuui i U1 -ajetoeu qiiwiuuiu «««> h

iit das Getränk. Ebenso wird ost da» Zutun t Die Schnitten werden in der Mittel der «chtis einiger recht saftig süßer Apselfinenschetbens fe( anqerichtet Champignons, die im -v.Mr empfohlen. Bei vielen Leuten ist das ledoch vade erhivt sind, werden ba»u<,egeven Die nicht beliebt, weil sie nur ein Aroma (ur die! Sauce gibt man durch ein «ieb darüber und wn ui., wünschen, nicht deren zwei. Manch ! richtet rings herum semmel Croutons an.

Wie wäscht man weiße Seide?

Weiße Seide wäscht man mit -"v ein eise im» spült sie mehrmals fie^etiva*

Die Seide wird dann nicht hart, soll. sie envao steif sein, io stärkt mau sie ga'st, leicht, wringt sie^zwischen weißen Tüchern S«t «us und plat- tet sie noch frucht von rechts nut einem beißen

Die Fuß-Bettridung.

Das Schuhwerk in der wärmeren Jahreszeit.

Wenn die Witterung sehr oft wechselt und scharfe Gegensätze auftveist, bann müssen iutt, wollen wir unsere Gesundheit erhalten, auch mit unseren Bekleidungsstücke» in dieser, Be­ziehung mitgeheit. Bon größter Wichtigkeit sur die Gesundheit ist die F u ß b oll et d n u g , die sich der Witternng diirchaus aupasscn muß. Fn diesem Winter muhten wir unsere Fuße sehr warm haltet!, der Frühling, der so uber- - raschend schnell gekomnten ist, muß nun unbe­dingt eilten Wechsel gerade der Fußbekleidung mit sich bringen. Matt darf sich nämlich auch nicht zu lange in die Winterkleid»,,« etnfpin nett, weil das mindestens.so ungesund ist, als wenn man sich in der kalten Fahreszeit nicht entsprechend gegen die Hätte schützt. Man muß aber darauf achten, daß man ordentliches und festes Schuhwert trägt. Besonders muß man bei Kindem auf die Fußbekleidung zu Beginn der wärmeren Jahreszeit Wert le p eu. Cs fc-mmt in erster Linie daraus an, die HInder mit trockenem nnv festem Schuhwerk gehen zu

«raut Rouladen.

Gin Weißkrantlopj wird in leichtgb'alzene« Wasser weichgekocht und in kaltem Wasser abge- kühlt Die einzelnen Blätter werden von den Stengeln befreit und auf ein Brett gelegt. Etwa ein Pfund Bratwurstfülle vermengt man mit zwei ganzen Giern und drei Eßlöffel «em. melbröfeltt, dem nötigen Salz und etwas Pfef­fer, gibt von dieser Masse 2 Eßlossel Voll aus jedes Blatt und rollt es zusammen. In gutem Bratenfett brät man die Roulade» dann tu nie* derer Pfanne hübsch gelb, legt st« auf eine runde Platte, kocht den Brateusaft nut einem Güßchen Wasser oder Fleischbrühe raicd at s, würzt ihn mit- einigen Tropfen Maggi litt»

lassen. . ,

Viele Mütter verfallen in den Fehler, den Hindern bei dem ersten Strahl der wärmen bett Frühjahrssonne die dünnsten Strümpfchett, sogar Wadenstrümpfe, anzuziehen, während an­dere' Mütter der Ansicht sind, jeder Weckuel könne schaden. Eins ist so falsch >vie bas An bere, und die Mittelstraße ist die einzig r>ch tige. Trägt das fiinb in der warmen Jahres zeit das schwere Schuhwerk des Winters, dann ermüdet es beim Gehen leicht und hat, keine Freude an der Schönheit der Aatnr. In fchwe ren Schuhen, mit schweren Kleidern muß es die Lust am Spiel verlieren, barum ist es Pflicht der Mutter, gerade der Frühlingsgarde robe ihrer Lieblinge eine erhöhte Aufmerksam feit zu widmen. Die wollenen Strümpfe müs sen den banmwollenen weichen. Das .Hittb soll nattirtich nicht mit Florstrümpfeit uiib in Lack schuhen einbergeheu, die wohl für Erwachsene bübsch und elegant, für ttinber aber lächerlich nnd geputzt wirken.

Der Stiefel muß das Fußgelenk je;t um schließen nnd eine ordentliche Sohle haben, da mit leine Rässe biirchkommen kamt, die den Hör Der Erkältungen anssetzt. Gamaschen sind zu vermeiden, möglichst auch Neberschtche, weil bei ves bei kalter Temperatur ivohl augettelttn, bet warmer jedoch schwer und ermüdend wirft. Es empfiehlt sich, die Frühjahrsschuhe wasserdicht machen zu lassen. Man kann dann die (Mummt- schtche leicht entbehren und leidet nicht unter der Feuchtigkeit des Bodens. Was für die Kin

Fruchte Wohnungen I gieß, ihn darüber.

Ein einiaches Mittel, um zu erfahren, ob I - jih|. »MVVC ,

tRaten wteocr oiucm. i Stunde in der Sauce gedampft nnd übttehlich

paar kleine Blätter von Maikräutern in Scheiben geschnitten noch einmal ainfletomt etränf. Ebenso wird oft das Zutun Die Schnitten werden m der Mittel det schM

Stunden wiegt man den stalf wieder; beträgt oeres, ivit »>.. die Gewichtszunahme mehr als ein Prozent w Ist matt int sind die Zimmer wegen der zu sroßett Fcuch. »an schon im- tigkeit der Lust fnr deGesuichhett^Bewoh- ’'' not schädlich und dürfen nicht bewohnt wer- Veit. Sie tnüffen durch Zugluft und Aus st eilen von Hof »Öfen ausgetrocknet werden. Wer sich 3ttm Trockenwolmen hergibt, zahlt Vitt feiner ,rümpfe sogleich I Gesundheit den Mistszins.

' den und die Mttsterfiguren nicht alle gleich lan a< von der Wachs schicht bedeckt bleiben. Ferner kann man die Wachsschicht brechen, durch die

der gilt, gilt natürlich auch für die Erwachse I nett. Es ist ebenso falsch, zu schwere», wie zu! leichtes Schuhwerk zu tragen. Ist Besitz von Sommerschuhen, die man ichon i'w Frühling, zur Uebergangszett anlegcn 'nochte, dann empfiehlt es sich, eine Papp- ober StorM fohle hineinzulegen und diese öfter zn wech­seln. Hat man feuchte ^'iße bekotntnen da nn „mH man die Schuhe und Strümp ' wechseln. Man kann sich nur behaglich hihltn, i ^(erfc iu Atlasftofscn. wenn man warme und trockene bat, und * uut> w^t zehn Kartosseln voll

so viele Menschen hetntgeinchk werden. V 0. ter siedend * bief(U{ Wasser, das geseiht werden muß, nimmt man so »iel. mte ntan fle.

Mkitrsm* , braucht, gießt eine gleiche Quantität WetW>' Wenn der Waldmeister grünt. dazu und reibt mit die,cc Flussvenn'ttttst

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ilnn durch Ansetzen von allerlei Kräutern, j sich selbst zarte warben lettttae«.

Wurzeln oder Früchten ein besonderes Aroma ut geben, sodaß die Bowle für Deutschland älter ist, als Wein ohne Zutat. Ter Name Bowle stammt aus dein Englischen und be­zeichnet die Terrine, in der das Getränk ge mischt oder angesetzt wurde. Im April nun entfaltet das, schott im Mittelalter durch den Namen ...Herzfrende" bekannte und überall I liebte st raut „Waldmeister" sein schönstes I GH en.

Aroma. Es wird überall in deutlichen Walder» die Motten.

qesnnden und man bat es mit vielem Gluck & be ilt bcr Uebergangszett «s schon.

auch künstlich kultiviert. . ..Luf die Feinde der Polstermobel, Pelze m»

Saisonbowle wird bte Maibowle tut April aufzupassen, attt dte Motten. Denn

nnd Mai, tun dann ihre Herrschaft audte Erd- diese Zeit nistende Motte und die

beeren abzutreten; denn Anfang Mai begmut ^hen unsere Sachen. Mansoll

das Kräutchen zu blühen und nut der Blute im ^ebrattf hängenden Zachen, bte man verliert es an Aroma. Um nun dieses seine bcnufct werden, öfter klopfen, an die

Aroma in red,ter Art dem ^rnhltngstrank u . « f g -f bvillflcUf ausschlagen, nach Motten- zusühren, muß man sehr vorsichftg fein, man untersuchen und namentlich oft in Be­darf es beispielsweise nicht zu lange tut Wem brittaen Das Verstreuen von Kamp'

ziehen lasset,, da zu starkes Aroma nach Pfeffer in Die Schram

Genuß Kopfschmerzen macht. Man kann, wie t r“auJUraien. Selbstverständlich sind bi« ut allen anderen Bowlen, auch zum Mattrank « s ctnzu tragen bann sehr gnt zu lüft leichten Wein verwenden, er mttß aber durch - ^„stt der „Mottenduft" nicht auffällt. Auch aus rein und edel feilt. Kochzucker a»,»we»- . 'ult iewende Leise, int Kleiderschrank Ver­den wäre für den echten Bowlet, tunst Irr und I unD marfümi aller Art sollen ein gut«» die wahre Bowlenkünftlerin eine Barbaret. I - Motten fein, die gegen alle stad- mau löst große Stucke siefchlagene» H'ttz. ck t «^iü f br n pftndlich sind.

in sehr wenig Wasier über gelindem etter put ~ult '*■ _____

unter fleißigem Schäumen zu ttareiu <-»rttp / ttMs ti>*l|**

auf und läßt ihn auskühlen. ZWMtz lltlO KkULI

Dann wird der Wem mit deut Zuckersaft I

vorsichtig nach und nach vermischt, und die «e .unlbemerett.

waschenett, gut abgetropften Krauter litt ein Kalbsuieren werden vom Fett be,rnt und Sträußchen gebunden und an einem langen ubgebäntet bei Sette gelegt. Man gibt Btnrer weißen Baumwollfaden befeftiflt) werden bm tu einen verschließbaren Topf und wacht Meh eingelegt. Den Faden bangt man über den BlKiu (-,n i h1,rh hfln“

'band der Terrine, um »ach einer balbett stunde! sämige

•at jebett, ob die Bowle das richtige tliom« ciMtl .)W,W<

hat Weun das nicht der Fall ist. bängt man | Jen Nieren werden daraus «me halb^ bis «ine das Sträußchen tuieber bitteitt. Manche Leute l ?u,»de in bei Sauce gedampft und fchließlich

y seinen Risse dnngt dann etwas Farbe hin dttrch und verursacht so das zierliche ^ad", das den Batik-Arbeiten eine ganz besonders originelle Rote verleiht. ZurAussttbrungder Wachsmalerei bedient man sich «ines bciottbc- ren ' Stiftes, der ähnlich dem Füllfederhalter konstruiert ist, mit Wachs gefüllt und an einer Spitttusftaninie erwärmt wird.

Die verschiedensten «toffe, Leide, --einen, Batist, selbst Samt und Mull sind für Battk- Arbeiten verwendbar. Doch nicht nur auf Stosse, sondern auch auf verschiedenstes Mate­rial, wie Holz, Papier, Leder, Messing und so j „ weiter läßt sich diese Technik anwenden, natür­lich muß sich der Färbeprozeh hiernach richten. Bei Holz werden Beizen verwendet, bet Pa­pier farbige Tuschen, bei Metallen ätzt man mit Säuren und bringt hierdurch plastischc Wirkungen herbor. Aus diss.'r kleinen Lchlldc- nutfl kann man ersehen, wie vieftettig bte Bei wendbarkeit ber Batikarbeit ist. Ohne große Atühe und Kosten lassen sich Gefchcnke, wie i «4 Kissen, Wanddekorationen, Tischdecken und der gleichen von origineller n»d künstlerischer Wir­kung Herstellen, die den verwöhntesten ls'c schinack besriedigen dürften. Aber auch zum Schumck eigenartiger, individueller ^otleneu gegenstände ist die Batikkunst geeignet; gefchick tc Hände können reizvolle Teekleider, duftige Schals, elegante Blusen und anderes nut Ba­tik Malereien schmücken. ll-