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sich tun läßt?

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verraten."

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werde ich

warnend

er wtirde

Briefe in seinen Besitz noch hat, was ich stark

Dich sicher betriiaen und Du wiirdest niemals lebend zurück- kehren. Wir miisien auf ein anderes Mittel sinnen, um das Mädchen anfzufinden. Komm mit mir mit, um Savary die

andern Grund gehabt haben, um die zu bringen wenn er sie überhaupt bezweifle."

Vielleicht beabsichtigte er uns zu Aber warnm das?"

Gut, gut," entgegnete Vurroughs,aber dann mitkommen "

Der Jude lächelte flüchtig, aber Zairah erhob ihre Hand.

Du darfst nicht mit ihm allein fort gehen, denn

Nm mich zu ärgern, und dann des Geldes wegen. Abdul Aziz häte für die Briefe einen hohen Preis bezahlt, denn da­durch wären sämtliche Pläne des Prätendenten über den Hän­fen geworfen worden."

Ich glaube jedenfalls noch immer, daß diesr Mann hier uns etwas vorlügt, nm sich selber aus der Schlinge zu ziehen," meinte Rnrronghs.Vs ist leicht, Savary zu beschul­digen, wenn dieser nicht anwesend ist."

«Wir müssen die beiden einander gegenttberstcllen. Sa­vary haben wir ja dingfest gemacht, also werden wir auch noch heransfinden, ob er die Briefe besitzt oder nicht."

Und falls er sie schon beiseite gebracht hat?"

Das ist ausgeschlossen," behauptete sie entschieden.Siehst Du das denn nicht rin? Er wollte sie wahrscheinlich gestern vrkansen, aber der Diebstahl des Ringes durchkreuzte seine Pläne, und er musste Rin«, und Briefe haben, um einen loh­nenden Handel abschliessen zu können. Ans diesem Grunde brachte er Dich in seine Gewalt, und als er den Ning dann hatte, forschte er scheinbar immer wieder auss neue nach den Briefen, nm Dnprä über seine wahren Absichten Sand in die Angen zu streuen. Hierauf folgte jener Kampf in seinem Zimmer, aber bis jetzt ist er immer noch nicht im Besstz des Ringes! Wir müssen eben Savary jetzt aufsnchen und scsi- stellen, ob sich die Sache in Wirklichkeit so zngctragen hat."

Was ist aber ans der Amerikanerin geworden?" drängte BurrouahS anfs neue.Wo ist sic jetzt?" wandte er sich an den Juden.

Ich ließ Ne mit meinem Weibe hier zurück, die beiden sind wahrscheinlich, als Sie hier einbrachen, geflohen- Falls Sie es wünschen, kann ich ja nach ihr suchen gehen, vielleicht finde ich sic."

14. Kapitel.

Elise Dexter wnßte nicht, wie lange sie auf dem Bette des Juden gelegen Haven mochte, als sie rftte leichte Hand an der Stirn berührte, so daß sie sofort erwachte. Sic richtete sich auf und sah die Jüdin vor sich stehen, mit einer Kerze in der Hand und dem Finger auf den Lippen, nm das Mädchen vor einem Schrei zu warnen. Sie winkte Elise zu. diese möge ihr folgen, und führte sie dann am Arm auf die Galerie hinaus. Hier konnte Elise ein Geräusch unten an der Hanßtür hören, so, als ob jemand ins Haus einzudringen versuchte. Sie leistete der Iiidin daher keinerlei Widerstand, als diese sie in das weiße Schweigen der Dächer hinanfführte. Jetzt liess sich das Krachen der Tür gedämpft vernehmen, dann das hastige Umhereilen von Füßen in den nuten liegenden Zim­mern, nnd die beiden Frauen flohen von ihrem eigenen Dache auf das nächsigeleacne. Die Mauer, die die beiden Häuser trennte, mochte mehr als ein Meter doch sein, aber die Jüdin überstieg sie mit äußerster Gewandtheit und half auch Elise herüber. Noch bis zur nächsten Drennnngswand liefen sie fort, aber bevor sie auch diese überklettern konnten, hörten sie schon, wie sich jemand zn ihrer Verfolgung auf dem Dache befand. Sie kauerten deshalb in dem Schatten der gegenüber­liegenden Wand nieder nnd sahen die Gestalt etves großen Mannes sich deutlich gegen den Nachthimmel abheben. Elise erkannte ihn aber nicht, denn seine maurischen Gewänder und der um den Kopf geschlungene Turban hatten Bnrronghs vollkommen unkenntlich gemacht, und Elise sah deshalb schein- bar nur einen Eingeborenen vor sich stehen, einen von jenen Leuten, die sie schon den ganzen Abend über verfolgt hatten.

Er versucht uns einfach zu betrügen," äußerte Bur- rougbs dem die ganze Geschichte recht unwahrscheinlich klang.

Kann sein, kann aber auch nicht sein."

Warum sollte denn Savary vorschütze», der Ring wäre Bompard geraubt worden, wenn er ihn selbst in seinem Besitze gehabt hatte?"

«Ja, aber wenn er Bompard nun selbst tötete? Er mußte dann versuchen, den Verdacht von sich auf andere abzulenken, und hat deshalb auch Dich beschuldigt. Die Sache scheint mir nicht unmöglich, denn er liebte Bompard durchaus nicht. Ich wußte wohl, baß er auf jenen eifersüchtig war, ahnte aber nicht, baß ihm die Sache so nahe ginge, denn er war überhaupt auf jeden eifersüchtig, der mich nur ansah. Uebrigens erinnere ich mich jetzt, daß er damals, als er Dich zu töten drohte, äußerte, er würde alle töten, die zwischen mich und ihn träten. Nnd dabei sagte er Bompard wäre schon aus dem Wege ge­räumt! Vielleicht ist also die Geschichte doch wahr," fügte sic nachdenklich hinzu.Habe ich Dir nicht schon gesagt, Jean, daß alle Männer wie verrückt hinter mir her sind? Alle, mit Ausnahme von Dir nur Du bist kalt wie Eis wie Eis." Dabei durchdachte sie die ganze Sache von neuem und kam schliesslich zn dem Ergebnis, daß sich alles wohl so zuge­tragen haben könnte. Er hatte zunächst Bompard gct"tet und dann den Ring, die Nhr nnd die Briefe an sich genommen, um den Anschein zu erwecken, daß ein Raubmord vorläge."

Aber was hätte er mit dem Ring nnd den Briefen an­fangen sollen?" warf Burroughs zweifelnd ein.Ihm allein konnten sie keinen Nutzen bringen, und nm einen Raubmord vorzutänschen, hätte es doch schon genügt, Uhr und Geld zu rauben. Dann hätte er immer noch mit Euch zusammen den ganzen Plan durchführen können. Er mutz also noch einen

Und inzwischen wird sic für immer verschwunden scinl" Es wäre aber Selbstmord, dem Juden dort zu folgen, und selbst wenn wir beide mit ihn gingen, so könnte er uns noch leicht in eine Falle locken."

Burroughs warf dem Juden einen Blick zu nnd fühlte, baß diese Worte nur zu wahr waren. Er schauderte ordent­lich vor dem Gedanken zurück, mtt jenem Schurken auch nur einen Augenblick lang allein zu sein!

Du darfst ihm nicht trauen," flehte Zairah aufs neue. Komm mit mir mit zu Savary, und dann kannst Du Dich «um Pascha von Tanger begeben nnd Lärm schlagen. Das ist ber einzige Weg, den ich selber weiss. Steh ich denke nur an ^ich, wenn ich Dich darum ersuche. Bitte, gebe nur noch oicscs eine Mal mit mir, Jean, nnd dann magst Du zu Dei- ,2.b.a-en Volke zurückkehren. Bitte, komm mit!" Dabei InfrrVl6 un& schlang ihren weißen Arm, dessen

loser Aermel zurückgcfallen war, um seinen Nacken. Lum in?rSfcr 9Zn<6t befanden sich ihre Lippen nahe n s m «Nb schienen ihn einznladen, sie zu küssen.

sich ""ch. dass sie ihn noch immer für

Snit #9eT ?Tn Unö merkte cs, wie ihn die Licbe dieser Iran trotz seiner Zuneigung zu Elise in feinem tiefsten In- .: r sCÄr'CQC ®r ""gast den gefangenen Inden und sah o6 ®oIc:t 'hrer herrlichen Schönheit neben ihm vci?d«rch wirbelte ihm und sein Blut rollte siebend nrfLuVv 6 C/S5etn ^ch er schlang seinen Arm um ihren geschmeidigen Körper und zog sie dicht an sich - einen Augen- hl n f hatten sich wohl ihre Lippen berührt, aber gerade da ließ sich der gedämpfte Schrei einer anderen ffrau, der fast wie ein Seufzer klang, von der äußeren Galerie her verneh- men. Burroughs stand starr da und lauschte. Aber kein wci- terer Laut ließ sich vernehmen. Dann eilten beide, Zairah und Burroughs, nach der Tür hin und rissen den Vorhang zurück. Bor ihnen huschten ein paar Schatten durch die Dun- kelheit, und ohne an etwas anderes zu denken, eilte Vurroughs zu ihrer Verfolgung hinter ihnen her. Hastig ging die Flucht durch den Hof, und gerade an der Haustür konnte er den Mantel der einen Frau erwischen, als diese durch die Tür schlüpfen wollte. Die Fran drehte sich um und schlug ihm mit der Hand ins Gesicht, aber bevor sie aufs neue zu einem Schlage ausholen konnte, hatte er ihr beide Arme umklammert nnd schleppte sie in bas erleuchtete Zimmer nach oben. Dort in diesem Zimmer, wo Zairah und der Jude warteten, setzte er seine Gefangene nieder. Es war Sarah, die Jüdin, die zur Ueberwachnng Elises vorher in dem Hause zurückgeblie­ben war.

ung wartete, stand Zairah überlegend da, dann wandte sic sich I Briefe abzunehmen, nnd dann wollen wir weiter scheu, was jedoch zu dem Maler und übersetzte ihm die Worte des Juden, sich tun läßt."