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Rr. 33.

Casseler Neueste Nachrichten

1. Jahr^nr».

Rätsel und Stiele.

Geheimschrift,

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Sei Lircb.

vre Suppe hamu gar gelocht und mit glasierten Kroutons serviert, die man aus Weißbrotschei- bcn rund ausfticht, stark mit gesiebtem Zucket chenÄäunt' UnUr ,wem «lühenven Schaufel.

Salat aus Rübensproffen.

WeißVMüben werden im Keller in Sand tin- geschlagen. Die im Duickeln ausgetriebenen «lütter verwendet man zu Salat. Der Salat der em gelblich-grünes Aussehen hat. wird wie Kopfsalat zuberettet und ist von vorzüglichem Geschmack.

Hörselberg.

Ein Liter Blaubeeren sind zwölf Stunden eingezuckert htnzustellen und in folgende, zuvor ^kUhlte Creme zu bullen: Ein halbes Liter halben Stange Vanille und zwei Eßlöffel Zucker fünf Minuten zu kochen und danach mit drei ganzen, sorgsam verauirl- ten Etern abzurühren. Inmitten von Creme und Beeren sind retchlichst Suppenmakronen zu schichten. Dal Ganze wird auf Eis gestellt und erst kurz vor dem Gebrauch hrruntergenommen.

Himbeersaft.

Einen ganz ausgezeichneten Himbeersaft er- milt man durch die Zubereitung mit Wein­steinsäure. Auf drei Kilo reifer, gut verlesener Früchte wird für 50 Pfg. Weinfleinsäure in W, Liter Wasser aufgelöst. Die hiermit über­gossenen Himbeeren läßt man zwei Tage unbe­rührt an einem kühlen Platze stehen. Dann rechnet man auf je ein Pfund Früchte l* 1/, bis vA Pfund geriebenen und noch durchgesiebten Zucker, gibt ihn zu dem durch einen Beutel ge­laufenen Saft und rührt ihn volle zwei Stun­den lang. Dieser schon köstlich duftende, sehr wohlschmeckende Saft bleibt dann abermals 2 Tage ruhig stehen, bevor er in die geschwefel­ten oder nach Belieben mit Salizyl ausge- schwenkten Flaschen gefüllt wird. Rur mit ei. nem leinenen Läppchen zugebund-n, erhält er sich im kühlen, aber frostfreien Raunte jahre­lang in gleicher Güte.

ReiScreme.

Man wäscht 250 Gramm Reis in Wasser ab und läßt ihn in einem Liter Milch mit einer halben Stange Vanille und 200 Gramm Zucker weich kochen. Nachdem der Reis abgekühlt ist, mischt man 150 Gramm süße, geriebetre Man­deln, 8 Eidotter und 4 bis 5 Blatt aufgelöste weiße Gelatine bäumtet Das Ganze verrührt man nochmals auf der heißen Herdplatte bil zum Kochen und füllt damit eine mit Wasser und Zucker auSgespülte Form. Die gestürzte Masse kann mau noch mit kleinem Mandelge­bäck verzieren und Schlagsahne oder Vanille­sauce dazu reichen.

Lachende Welt.

** Schon möglich! Vater: Ich hab« mei­nem Sohn, dem Studenten, heute einen gesal» zenen und gepfefsetten Brief geschrieben! . . . Freund:Da wird er aber einen riesigen Durst danach bekommen, der Dir teuer zu stehen kom­men wird!"

** Beim Photographen. Photograph: Dieser Gesichtsausdruck ist zu geschäftsmäßig. Denken Sie, Sie verheiraten sich? . . . Der schlaue Jones:Ja, da« dachte ich gerade.'

** Ein Schlauberger. Ein« Dame säh einen kleinen Jungen mit einem Paket in einen Schusterladen treten.WaS hast Du da?' fragte sie. . . .Mutters Pantoffel,' erwiderte bet Junge.Hier guckt ein Nagel raus, und ich möchte ihn rausnehmen lassen, bevor Mut­ter es bemerkt.' ...Du bist ein artiger Junge. Du fürchtest, Mutter könnte sich an dem Nagel verletzen?' ...Nein ... das ist aber der Pan- tofsel, mit dem mich Mntter immer verhaut.'

Rcim-Ergänzungsrätsel:

WaS Gutes du getan und nicht vergessen: Allmählich wandelt stch's in Unrecht;

Begangne Schuld, denkst ihrer du mit---?

Verklärt zur Tugend sich in deinem--;

Vexierbild,

Wo ist der Müller?

Logogriph.

Es starb ein Sänger ehreiwoll Den Heldentod sür's Vaterland;

Kopf ab! Nun tut er, was et soll In eines simplen Schusters Hand.

Anagramm.

1 2 3 4 5 6: Ein Schwindel ist'S, der bald ver­raucht,

2 4 3 6 5 1: Ein Zauberring, zum Schutz ge­braucht.

Bilderrätsel.

Rättel-Anslösnngen anl voriger Nummer,

lässt nicht verarmen, Wohllun ist Quelle In brennendem Sand. /

W M

Dreisilbige Charade: Erdbeben.

Homonym: Anziehen.

Vexierbild: Bild nach links drehen, der Kopf des Spions befindet sich zwischen den Vor­derbeinen des Pferdes.

SprickwortrStsel: ES ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Worträtsel: Sttbrecht, Albanien, Labrador, Astroloa, Parseval, Deutsche, Schlacht, Bal- lonet; Albrecht.

Arithmetische Ausgabe: Zwölf Arme.

Richtige Lösungen

der Rätsel aus voriger Nummer sandten ein: Minna nnd Karl Hattenbach, Fliegengasse; Han» V o fr, Jordanstraße und Hiebenthal, Tannenstraße.

ftftr trtc r.eimicn vcrannoortltch: GMrebattvin f>tc3

Heim«», 2ruck uni Verlag von Her». Noch, tn Sossel,

S,edehnieren Geschwürbildung. Bei Jururckel oll man so schnell wie uröglich einen feuchtwar­men Umschlag mit essigsaurer Tonerde machen, oder Alkoholkompresjcil anslegen. Erfolgt der Durchbruch des Eiters nach außen nicht schnell genug, so muß eine breite Oessnung mit dem Messer angelegt werden, natürlich nur vom Arzt.

Da» Ansnutzen der Sampendochte.

Dochte bei Rundbrennern werden nie völ­lig ausgebrauut, da der letzte Rest nicht mehr inS Petroleumbassin reicht und deshalb kein Breunöl mehr aussaugt. Will ma« sie bis zum letzten Ende ausmrtzen, so zieht man durch daS Ende des Dochtes einfach eine Anzahl dicker Jaden von Kastorwolle, die das Petroleum zum Dochte leiten.

DaS Putzen der Brillengläser.

Am häufigsten geschieht das Putzen der Bril» iengliiset durch Behauchen und sofortiges rröckenreiben mtttels des Taschentuches. Die Släser bekommen aber durch das Trockenrei- bcn mit Seinen ober Papier sehr leicht Riffe und Schrammen. Es ist deshalb besser, wenn man einen kleinen Leder- ober Setdenlappen zum Putzen benutzt.

Tintenflecke in Wollstoffen.

Um Tintenflecke aus Teppichen und Woll­stoffen zu entfernen, tröpfelt num aus den Fleck ein wenig süße Milch und saugt sie mH einem Stückchen reiner Watte wieder auf. Dieses Verfahren muß mehrere Male wiederholt wer­den. Schließlich wird der Fleck mtt reinem Seifenwasser ausgewaschen und mit einem Tuch trocken abgerieben. Ist der Fleck schon älter und eingetrocknet, so muß die Milch län­ger darauf stehen bleiben.

Kiiche md Kesser.

Rindfleisch-Ragout.

In 60 Gramm Butter bräunt man zwei knappe Eßlössel Mehl, verkocht diese Mehl­schwitze mit kräftiger Fleischbrühe zu einer sä­migen Sauce, tut zwei mittelgroße, geschälte Zwiebeln, zwei Lorbeerblätter, einige Pseffer- tömer und Nelken, sowie etwas Essig hinzu und läßt die Sauce eine halbe Stunbe kochen. Dann seiht man sie durch, macht sie wieder heiß, schneidet zwei ziemlich kleine, geschallte Sauergurken in seine Scheiben, tut sie nebst zwei Löffeln eingelegter Perlzwiebeln in die Sauce, legt Scheiben von frisch abgekochtem Rindfleisch hinein, läßt sie darin heiß werden, ohne daß sie kochen und gibt das Ragout mit Kartoffelbrei, gebackenen Kartoffelklößchen oder geschmorten Kartoffeln auf.

Bohnen auf englische Art.

Die in Salzwasser abgckochten, fein geschnit­tenen.Dohnen läßt man ablanse» und gibt sie mit reichlich Pfesserkraut und frischer Butter in einen Tiegel, in dem man sie gut verdeckt eine Viertelstunde dämpfen läßt. Dann tut man reichlich gewiegte Petersilie dazu, würzt mit einem Teelöffel Maggi-Würze und bringt die Bohnen mit gebratenen Kattoffeln und Kote­letts zu Tisch.

Kartoffelsalat mit Milchsäure.

Die Kartoffeln müssen in bet Schale gekocht, schnell abgezogen, in Scheiben geschnitten und noch möglichst warm mit der warmen Sauce gemischt werden. Zur Sauce kocht man 2 bis YA Löffel Mehl in bis Liter Milch, o daß die Milch recht seimig, aber nicht klumvlg wird. Dazu gibt man, nachdem die Milch vom Feuer genommen ist, etwas Salz, ferner weißen Pfeffer, gehackte Petersilie, und einige Löffel milden Essig. Die Sauce maß sorgfäl­tig abgeschmeckt werden.

Kirschsrippe.

Man läßt 60 Gramm sehr frische, seine But­ter in einer Kasserolle schmoren, gibt 1 Kilo schwarze, süße ausgesteinte Kirschen hinein und rührt sie darin um, bestäubt sie mit Mehl und dämpft sie so eine Weile. Dann wird ein Glas Wasser und 125 Gramm Zucker hinzugesügi,

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