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Str. ZI.

Frauen eine geschickte Hand Goldes wert ist, nicht wehr erst im dritten, sondern bereits im ersten Schuljahre besinnen. Die kleinen Hände sollen sich von Anfang an miihen, kunstvolle Handarbeiten herzustellen, und mit 18 Jahren sollen die Mädchen befähigt sein, sich eine Bluse selbständig zu nähen. Der Unterricht ivirb wie bisher Masten- tmb nicht Einzelunterricht sein, nm den Ehrgeiz wach zu halten. Für geschickte Kinder, die ihre Handarbeit eher serligstelien als ihre langsameren Mitschwestern, dürfen Nebenarbeiten eingeführt werden.

linausinerlsamc Lchultinder.

Eine Reihe von Netzten haben bei Schul kiudern eiitgehende Untersuchungen des Gehörs vorgeitommen tmb dabei gesunden, das, eine graste Anzahl Kinder, die von ihreit Lehrern als fnut und unaufmerksam bezeichnet wurden, in Wirklichkeit nut an einem Ohrenleiden krankten, nach dessen Heilung sie meistens tadel­lose Sckuler wurden. Aber nicht nur Schwer­hörigkeit, ionbern mtdi vernachlässigte Reinlich­keit des Ohres war sehr ost der Grund des Ohreulcideus, und nach Reinigung des Ohres stellte es sich heraus, dast das Gehör vollständig intakt war. Eine andere Ursache der Schwer­hörigkeit von Schulkindern beruht aus Erkäl­tung oder ist die Folge von Kinderkrankheiten, toie verschiedene Aerzte 'estgeftellt haben. In vielen Fällen sind leider die Schwächungen des Gehörs den Kindern selbst nicht einmal bekannt. Darum must jede Mutter sorgsam darauf ach­ten, dast ihre Kinder, wenn sich bei ihnen An­zeichen von Schwerhörigkeit zeigen, baldmög­lichst von einem Ohrenarzt untersucht werden, denn eine Erkrankuna des Shres kann leicht zu dauernder Schwerhörigkeit führen.

Eine Kinderbibliothek.

Eine Musterbiblioihet für Kinder, die mit einet Lesehalle verbunden werden soll, beabsich­tigt die Deutsche Tichtergedächtnisstistung in Hamburg zu errichten. Sie soll vor allem als Vorbild für weitere, ähnliche Gründungen die neu, und es sollen dort Ersahtuugen über gute Jugeudlektnre auch mit Rücksicht aus den Ge­schmack der Kinder selbst gemacht iverben.

Die Hamburger Mädchenhotte.

Ein Bericht über die Hamburger Mädchen horte meldet, dast gegenwärtig 27 Horte dort bestehen. Die Tätigkeit der Horte ist eine um­fassende: vielfach wird Milch gereicht, gelegent­lich auch vollständige Mahlzeiten. Ein Hort war in der Lage, an seine Besucherinnen 700 Bäder zu verabfolgen. Von allen Horten ans .verbeit Ausflüge uitb 'Spielnachmittage beton haltet Ein Drittel aller Hortkinder konnte Fe rienkolomen zugewieseu iverben, und einer grasten -saht von Schützlinge» würbe imentaelt- liche ärztliche und zahnärztliche Behanblnng vermittelt. So erweisen sich in Hamburg ivie anderiväris die Horte als eilte der segensreich flen Einrichtungen, nm der Verwahrlosung und Verelendung der Grostsladtkinder entgegcnzn wirken.

Köche und Keller.

tckagout von Fleischresten.

Zwei bis drei Lössel Mehl lästt man in gut ausgebratenem Rindersett mit einigen Zwie­beln braun werden. Dann rührt man die Masse mit Wasser ober Bouillon ab, kocht davon eine sämige Sauce, gibt Salz, etwas Sago, Kräu- wrestia. Bralcnjus etwas Svrnp oder Zucker oazu. last« die -Fleischreste in Scheiben gefehlt it ten daraus aufziehen, aber nicht kochen, tut Verkzwievelu und in Würfel geschnittene saure Gurken da;« und richtet es recht Heist an.

Kalbtzkopsragvut.

Ern Kakbskovf wird, nachdem er sehr sauber mehrmals gewaschen ist, in Salzwasser weich gekocht Dann löst matt alles Fleisch sorgsam ab und schneide! es in kleine Stückchen. Aus einem guten Stück zerlassener Butter und etwas Mehl macht man eine hellbraun» Einbrenne, gibt rote kleine, mit zwei Nelken bespickte Zwiebel. Salz, ffifeffer. Lorbeerblatt., etwas

'Wfcr Reuest« Nachrichten

t. Zagrgan«.

Zitronenschale, ein kleines Gläschen Wein und etwas Essig daran, lästt alles gut durchkochen und giestt nach und nach von der Kalbskopf- brühe zu. Nachdem die Sauce durchs Sieb gerührt ist, legt man die Fleischstückchen hinein und bringt aller nochmals zum Kochen. Zuletzt garniert man das Gericht mit Blätterteig. Ein kleine Büchse eingemacht Ehampignons verbessern das Ragout, das auch am Tage vor beut Gebrauch fertig gestellt iverben kann.

Ponimersche Bohnensuppe.

600 Gramm gute, verlesene, gelvaschene unb über Nacht eingeweichte weihe Bohnen werben in Wasser mit einer Messerspitze doppeltkohlen­saurem Natron langsam weich gekocht. Die gröstere Hälste streicht man durch ein Sieb, die kleinere lästt man ganz, gibt beides in etwas Brühe von Schinkenknochen, Pökelfleisch» Speck, Gänse oder Entenklein und verkocht es damit zu ebener Suppe, die man abschmeckt und mit gehackter Petersilie,Majoran und Kerbel würzt. Sollte die Suppe seimiger gewünscht werden, so kann man ein wenig in Butter gelb gedün­stetes Mehl damit verkochen. Man gibt das klein geschnittene Pökelfleisch, Reste des Flei­sches vom Schinkenknochen, Speck oder Geslü- gelklein dazu.

Gekochtes Huhu mit Reisrand.

/ Pfund Reis wirb gut gewaschen und mit kochendem Wasser aufgebrüht. Nach und nach gibt man von der Hühnerbonillon hinzu, an die man zuvor eine ganze Zwiebel, ein paar Pfefferkörner unb Nelken getan hat. Wenn der Reis gar unb bick ist, füllt man ihn in eine groste flache Schüssel, in beten Mitte man einen ninben Napf umgekehrt hiueiustellt. Nu« lästt matt ein Stück Butter zergehen unb verkocht es mit einem guten Löffel Mehl nebst ansgesüll ter Bouillon zu einer bufen Sauce, gibt eilten Gust Weißwein baju, rührt sie mit einem Ei boller ab, füllt sie über beit Reis unb läßt alles elfte Stunde backen. Bot dem Antichlen ent­fernt man den Napf und gibt in beit sreige- bliebenen Raum bas Hühnerfleisch, über bas man noch von der Sauce stillt.

Mohrrüben mit weißen Bohnen.

Man kann nach Belieben getrocknete Mohr riibeit verwenden, statt Vt Kilogramm frische Mohrrüben nehme man 125 Gramm getrock­nete. Kilogramm rech» feinschalige weifte, gut verlesene, über Nacht eingeweichte Bohnen werden mit kaltem Wasser unb einer Messer spitze boppeltkohlensanrem Natron ausgesetzt, zum Kochen gebracht, 10 bis 15 Minuten ge kocht und abgcgossen. Dann wirb kochen­des Wasser ober kochende Schinken ober Ham melsleischbrühe aufgefüllt. Darin läßt man die Bohnen weichkochen und schmeckt sie nach Salz ab. ./ Kilogr. gut geputzte, zerschnittene Mohrrüben werden in Wasser nebst etwas Butter weicht gekocht: dann schüttet man bet des zusammen, unb verkocht das Gericht mit

b 0 Sie Rätsel-Me. 0 ®

Zweifllbc» Rätsel.

Das erste möchte jeder gtiiilde«, Dazu auch bald die zweite siudeu. Das Ganze wird verehrt, gehegt, Wenn es mit Recht den Namen trägt.

Schachaufgabe

Von Fritz Förster, Leipzig.

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7 f

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3

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Schwarz, b r t» n

MÄ MM MM . 'ZMM6

Weitz.

Malt in drei Zügen.

Buchstabenrätsel.

Ver feitet feitet.

1

3

9

4

Kreuzrätsel

1 2 Ein alter Goll.

I 3 Beste Zahluugswetse.

I 4 Verwandle.

2 1 Feldherr.

2 4 Insel

3 4 2 Sammlung von Massen.

3 4 Ein Metall.

3 2 Ein See.

Rätsel Auslösungen

(aus voriger Rat m m e r) Homonym: Kiel.

etwas in Buller gar gedüustelem Mehl.

Dnrchgerührte Kartosfelsuppc.

Man kocht die geschälten und zerschnittenen Kartoffeln in Wasser ziemlich weich, schüttet das Wasser ab, zerstampft die Kartoffeln mit einem großen Stück Butter und einer Prise Salz unb rührt sie durch ein mittelfeines Sieb. Danit gießt man siebendes Wasser an, in dem nion eine Stunde lang eine Zwiebel unb zerschnitte nes Wurzelwerk gekocht Hal, lästt oie Suppe eine Viertelstunde langsam unter öslerm Um rühren damit verkochens unb legiert sie mit zwei Eidottern. Häufig richtet man sie auch über gerösteten Temmclwürseln an.

Schokoladen Pudding

Man rübrt 200 Gramm Buller zu Schaum, fügt nach unb nach unter sortwährenbem Rüb ren 12 Eibotter, 125 Gramm Zucker,100 Gramm geriebene Schokolabe, 165 Gramm geriebenes schwarzes Brot, etwas seiugestostenen Zimt, Vanille unb einige Gewürznelken hinzu, rührt beit steifen Schnee ber 12 Eiweiste barinder, füllt bic Masse in eine mil Butter ausgesirichene unb mit Semmel bestreute Form mit Deckel unb kocht sie V/4 Stunde. Man gibt zu die fern Vndbina eim Vunfch ober Weiniauce.

Vexierbild: Der zweit« Kavalier li-tt de.

Dame zu Füsten.

Buchstabenrätsel: Großadmiral.

Pifitcnkartenrätsel: Tuchhändler.

Wtiltige Lösungen

der Rätsel aus voriger Nummer sandten ein: Margarete unb Franziska Bellson, Groste Rosenstraste, Nannv und Oskar Hiege, Ha- bichtswalderstraste, Georg Reinhard, Som­merweg, Therese und Ernst Grebe, Auguste- Biktoriastraße, Herbert Müller, Weserstraße, Anna Siebert , Philosopdenweg,, Erna Vogl, Wolsbagerstraße, Fritz B e r g m a u tt» Königsstraße. Elsriede Goblke, Garde du Eorps-Platz, W. Freitag, Wolsliagerstraste, Hcleite 58 a it ui a it it, Hoheuzollerustraße, Lilv Förster, Wilhelmshöher Allee, Stephan, Ge- org und Ernst Müller, Wolfsanger, Rudolf Hartmann, Wolfsanger.

Für »k jttbohion veranlwortUch - Stk-rebatkur gvtl f. in a n. Druei und tzerlna von F e r d. « » rv. Safftt