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#r. 253. 3. Jahrgang

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Rach dem Dörnberg führen verschiedene Dege. Entweder auf der Wolfhager Straß: nad) dem Dorfe Dörnberg und von da zu: .näße, oder nach den Stationen Weimar sowie FSrfttnwald. und von da zum Gipfel Ter beite, bequemste und kürz-sie Weg aber führt von der Station Zierenberg über die Kolonie Kriedrickstein auf den Dörnberg und nach dem ü.'nachbarten Helfensteint von beiden groß- crrige, sehr malerische Aussicht. Zierenbcrg ist auch der beste Ausgangspunkt für Wand.- rungen durch das liebliche Warmetal. Ent­weder auswärts über den Habichtstein nach Ehlen und von da nach Ailhclmsböhc, oder ab­wärts nach Rieder-Mekser. Pon letzterem Orte entweder weiter nach der Eisenbahnstation Liebmau. oder, wegen der Heimreise vielleicht vorzuziehen, nach der Station Hofgeismar. Bei Hofgeismar verdient der Heuberg wegen seiner schönen Waldungen und seiner Aussicht bei hinreichender Zeit ebenfalls einen Besuch.

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< Die Wandervögel an Körners Grab. Der Alt-Wandervogel. Bund für Iugendwand rei, E. V., der älteste der bestehenden Bünde, die das Wandern der deutschen Jugend pflegen, veranstaltet zu Anfang Oktober eine Jahrhun- dertfeier am Grabe Theodor Körners in Wöbbelin (Mecklenburg). Die freier, mit der gleichzeitig ein Wandervogeltag verbunden ist, findet am Sonntag, den 5. Oktober statt und umfaßt folgende Abschnitte: Festgottesdienst, Niederlagen eines Kranzes am Grabe Körners, turnerische Wettkämpfe und Gcsangswettstreit Mit Anbruch der Dunkelheit werden sich die Teilnehmer am lodernden Holzstoß zusammen­finden und das Gedächtnis an die große Zeit

und der Beweis ist erbracht.

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Bisher hat man die Körpergröße Frau vom Standpunkt der Schönheit aus betrachtet. Nur wenig bekannt war es, daß die Körpergröße der Frau von großer Bedeutung für die Militärtücht i gleit eines Volkes ist. Unter den Frauen der Welt nimmt die ger­manische Frau in bezug auf die Körper­größe die erste Stelle ein. Der Durch­schnittswert der Körpergröße bei den italieni­schen Frauen beträgt 1,52 Meter, bei der Fran­zösin 1,54 Meter, bei der germanischen Frau 1,58 Meter. Und mit diesem Unterschiede der Größenverhältnissc zwischen der französi- schen und der deutschen Frau hängt innig zu-

GewAttichW.

* Leberjxau! Mit Beginn der kühleren Jahreszeit'möchten wir nicht verfehlen, unsere verehrten Leser und Leserinnen wiederum dar­auf aufmerksam zu machen, daß es an der Zeit ist, wie alljährlich auch in diesem Jahre mit ei­ner Lebertran-Kur zu beginnen. Die vorzüg­lichen Eigenschaften dieses besten und natür­lichsten Haus- und Heilmittels sind bekannt. Wer Kinder und eine Familie hat, sollte diesen die Wohltaten einer Kur während der Winter- Monate zugute kommen lassen. Wir möchten besonders auf einen Leberthran Hinweisen, der unter strenger'Bewahrung seiner natürlichen Eigenschaften, die die Natur ihm verliehen, aber mit allen Vorzügen der modernen Technik und Verbesserungen versehen, durch die Firma Apotheker Wilh. Lahns en in Bre­men feit 25 Jahren in den Handel gebracht wird. Es ist der weit und breit bekannte 2a« husen' s Jod-Eisen-Lebertran mit SchutznamenIodella". Viele ärzliche At­teste bezeugen diesem Lebertran, daß er in jeder Beziehung vollkommen ist und bestens empfob- len werden kann.

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Verloren. Die Dame mit dem Hellen Mantel, welche gestern ; «rn Eingang zum Festplay in der Aue das Tuch aufgehoben hat, wird gebeten, dasselbe Westring 54, tot Laden, abzulie­fern, öa sie erkannt ist.

Silberne Tamenuhr mit gol­dener Kette von Uhlandstraßc bis Tannenstraße verloren. Ab­zugeben Tannenstraße 15, Hoch­parterre.

sammen, daß der deutsche Soldat den ftanzö- stlchen an Größe bedeutend überragt. Im deutichen Heere haben 35,7 Prozent aller Sol­daten das Gardemaß, also die Länge von 170 Zentimetern, während im französischen Heere ll-ur Prozent dieses Maß erreichen. Auch dre Mittelgröße von 165 bis 170 Zentimeter to in Deutschland weit mehr vertreten, als in -Frankreich: Die größte Frau in Deutschland, eine Berlinerin, mißt 192 Zentimeter, die fletnfie mit normalem Wachstum 134 Zenti- Eter. ^Zwerge sind von der Betrachtung aus­geschlossen. Man darf behaupten, daß die deutichen Frauen unserer Tage im Verhältnis zu den früheren Zeiten an Körpergröße zuge- nommen baden. Dazu haben wahrscheinlich die rationelle Körperpflege und der Sport viel beigetragen.

*

Der entbehrlich- Magen.

- Wie weit beute die operative Chirurgie vorgeschritten ist, erkennt man unter anderm an den glänzenden Leistungen, die die Ma­il euchirurgie aufzuweisen hat. Bei Krebs wird der Magen, wenn cs nötig ist, gänzlich entfernt, und es kann danach Heilung eintre­ten. So berichtete kürzlich Dr. Sasse, der Chirurg des Marienkrankenhauses in Frank- >urt a. M., über zwei von ihm operierte und geheilte »falle von gänzlicher Magenentser- nung. Bei einem 56 Jahre alten Patienten wurde der ganze Magen, im streng anatomi­schen Sinne genommen, entfernt. Dreieinhalb Wochen nach der Operation konnte her Patient bereits alle festen Speisen ohne Beschwerden gemeßen und zeigt eine normale, gute Verdau- ung. An dem Röntgenbild sieht man, wie vom Magen nichts mehr vorhanden ist, und wie der Barhumbrei aus der Speiseröhre direkt in den Dünndarm fällt. Im zweiten Falle war die Patientin vor der Operation bis zum Skelett abgemagert, sie wog nur noch 60 Pfund. Nach der Operation nahm sie in kur-

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Bahnarbeiter Jakob Walter, mit Elisabeth Hüter, beide zu Cassel.

Sergeant und Hilfstrompeter Adolf Schubert zu Magdeburg mit Martha Schulz zu Cassel. "

Postassistent Reinhard Enge­mann zu Witzenhausen mit Erna Mühlhausen zu Cassel.

Lehrer Emil Höhne mit Mar. garete Born, beide zu Cassel.

Stadt-Assistent Otto Schöne- mann mit Else Hoigt, beide zu Cassel.

Fabrikant Theodor Hild mit Lmse Sorst, beide zu Cassel

Schreiner Johannes Reuter zu Cassel mit Elisabeth Grebe zu Martinhagen.

Stadt-Assistent Georg Eck- Hardt mit Marie Heinemann, beide zu Gaffet

Präparator Ferdinand Beck, mann zu Cassel mit Anna Berg zu^esberg.

Schlosser Artton Tromp zu Essen mit Elisabeth Brenzel, geh. Witzel, z» Cassel.

Kansmann Mathias Philippi to Paderborn mit Maria Schmidt zu Gaffel.

Kunstmaler Rudolf Muchow mit Franziska Wannemnacher, beide zu Cassel.

Portier Heinrich Retomüller mit Anna Weinrich, beide zu Cassel.

Schlosser Johann Jendrusek

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Die zweite Rate der Hunde­steuer ist bis zum 14. Oktober bei unserer Steueramtskasse, Rathaus, Zimmer 18 (Eingang Fünffensterstraße, Hofseite) geöffnet 81254 und 35^, Sonnabends bis 2% Uhr bei Meldung zwangsweiser Ein­ziehung zu entrichten. Wer die rechtzeitige Anmeldung neu an­geschaffter, ausgezogener oder der von neu Zugezogenen mit­gebrachten Hunde unterläßt, verfällt einer Strafe bis zu 30 Mark.

Die gleiche Strafe trifft den­jenigen, der es unterläßt, abge- schafste, abhanden gekommene oder eingegangene Hunde bis zum 14. dieses Monats anzu- melden.

Cassel, den 1. Oktober 1913.

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Die Küchenbedürfnisse der un- terzeichneten Küchenverwaltung an Lebensmitteln, ausschließlich Fleischwaren, sowie die Abgabe des Spülichts sollen vom 1. No­vember 1918 ab auf ein Jahr in folgenden Losen vergeben werden: 1. Kolonial- und Ma­terialwaren, 2. Kattoffeln und Gemüse, 3. Moftereiwaren. Be­dingungen liegen auf Kassen- verwalttmg zur Einsichtnahme aus.

Schriftliche Ailgebote sind bis Sm 12. Oktober ds. IS. ver­losten, mit entsprechender Aufschrift verfehen, an die un­terlief) tiefe Stelle einzureichen. Küchenverwaltung 1. Bataillon Infanterie-Regiment v. Wittich

(3. Kurh.) Nr. 83.

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Flieger als Artisten. Es ist erreicht: Der Flieger wird zum Schaustück, zur Zirkus- und Varieleekunst. Ter sranzösische Flieger P e- g o u d, der durch seinen Looping the Loop be­kannt geworden ist, hat sich dahin ausge­sprochen. daß er in der ganzen Welt herum- reiscn wolle, um überall seine Kunststücke mit dem Flugzeug vorzuführen. Der Jdealzweck des Motorflugs wird dadurch nicht gefördert werden.

< Der Gordon-Bennett-Flug in Reims. Im Gordon-Beimett-Fliegen in Reims tFrank- reich) hat der Flieger Prevost, der 200 Kilo­meter mit mittlerer Geschwindigkeit von 201 Kilometer in der Stunde zurücklegie, den Gor- don-Bennett-Pokal von 1914 gewonnen. Zwei­ter wurde Vsdrines, dritter Gilb«i, vietter Cronrbez. In den letzten drei Tagen sind fol­gende Höhen erreicht worden: Gilbert 5795 Me­ier, Parmelie 4532 Meter, bei Flügen mit einem Passagier Gilbert 4348 Meter, Brindcjonc 3108 Meter, bei Flügen mit zwei Passagieren Gilbert 3638 Meter, Deromü 2298 Meter.

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_______________Donnerstag, 8. Oktober 1913.

zer Zeit 52 Pfund ajt Gewicht zu. Es han­delte sich hier nicht um Krcbs, sondern um ein narbiges Geschwür, das den ganzen Magen einnabm, sodaß dieser gänzlich tchrumpste. Da die Patientin nunmehr bereits zwei Jahre nach der Operation lebt, und der Verlust des Magens kaum nachteilige Folgen fiir-bie Er­nährung gehabt hat, so kann man behaupten, daß der Magen absolut entbehrlich ist. Tie Patientin sicht blühend und gesund aus. Be­merkenswert ist ihre Angabe, daß sie nach dem Essen kein eigentliches Gefühl der Sättigung mehr habe. Sie genießt alle Speisen, ohne im geringsten auf die leichtere oder schwerere Ver­daulichkeit Rücksicht zu nehmen.

Korallenkette verloren, Aue- festplatz bis Bismarckstraße 3, 2. rechts.__

U Montag nachmittag goldene Brosche verloren. Abzugeben Segen hohe Belohnung Hohcn- i Zollernstraße 62, Glaserei.

I1 Brosche mit drei Fuchszähnen verloren. Gegen Belohnung «zugeben Blücherstraße Rr. 22,

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