Einzelbild herunterladen
 

Casseler Abendzeitung

3. Jahrgang.

Fernsprecher 951 und 952.

Freitag, 27. Juni 1913

Fernsprecher 951 imd 952*

Nummer 170

Die Laffrler Neuesten Nachrichten erscheinen wöchentlich sechsmal und zwar abend«. Der AbonnementspreiZ betrügt monatlich 50 Pfg. bet freier Zustellung ms Haus. Bestellungen werden jederzeit von der SeschLstSstelle oder dm Boten entgegmgenommen. Druckerei, Verlag und Redaktion: Schlachthosstraße 28/30. Sprechstunden der Redaktion nur von 7 bis s Uhr abends. Sprechstunden der Auskunft. Stelle: geben Mittwoch und Freitag von s bis 8 Uhr abends. Berliner Vertretung: SW, Yriedrichstr. 16, Telephon: Amt Morttzplatz 1-584.

JnserttonSpreise: Die sechsgespaltene Zelle für einheimische Eeschafte 1» Pfg-, für aus. wärtige Inserate 25 Pf, Reklamezeile für einheimische Geschäfte 40 Bf, kur auswärtige Seschäfte SO Pf. Einfache Bellagen für die Gesamtaustage werden mit 5 Mar. pro Tausend de- rechnet. Wegen ihrer dichten Verbreitung in der Residenz und der Umgebung sind dt Casseler Neuesten Nachrichten ein vorzügliches JnsertionSorgan. Seschüftsstelle: Kölnisch Stratze 5. Berliner Vertretung: SW, Friedrichstraße 16, Telephon: Amt Morttzplatz 1-564.

EMr Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

riegeln.

Dor der Versöhnung mit den Welfen.

Max Liebermann

tiges Gcwehrfeuer, das lange anhielt. Spätere

der wild-erregten Hochflut von ätzender Lauge und galliger Beize, die über Breslau und seine . Festspiel-Arrangeure dahingerauscht, ist das HP« schlichte Bild derTatsachen fast völlig untergegan-' gen, und das Wenige, das an Trümmern dem

hofft, daß die serbische Regierung nach der Ent- fchcidung der für heute einberufenen Skupschti- na dasselbe tun wird. Bulgarien scheint von der ursprünglichen Forderung der gemischten Garnisonen abgegangen zu sein, es besteht nnr darauf, datz sich die Schiedsrichter in einer kurz bemessenen Frist äußern. Bis dahin will Bulgarien sein Heer zusammenhalten.

tont, das der Philister selbst belächelt. Nun, da die Hellebarden und Morgensterne wieder' friedlich in der Ecke ruhen, das Meer der Gal­lus-Tinte mählich unterm Alltag trocknet, und das Heldenblut der Recken kühler durch die Adern rinnt, ziemt's sich, die Bilanz zu ziehen und Soll und Haben ehrlich abzuwägen. I«

ftadt einmütigltch beschlossen, Gerhart Haupt­mann die Tore der Festfpiel-Halle zu ver-

Ieutsche Geistes Aveu.

Intimes von deutschen Künstlern und Ge» lehrten: Beobachtet von einem Engländer.

Wie wir schon mttgetetlt haben. Ist soeben im Verlag non William Heinemann in London unter dem TitelMänner um den Kaiser" ein Buch von Frederic William Wile erschienen, das literarische Por. träiflizzen einer Reihe von führenden Persönlichkeitm des modernen Deutfchlands enthält. Die Reihe ist bunt genug: Neben dem deutschen Kronprinzm und dem Prinzen Heinrich, neben führenden Persönlich, lichkeiten des polittschen Lebens in Deutschland, neben Studien über die Gewaltigen der Finanz und der Industrie stnden wir Charakteristiken unserer de- kanntesten Künstler und Gelehrten. Hier einige davon:

Wird Krieg oder Friede?

Denkschriften »nd Kämpfe am Balkan.

(Privat-Telegramme.)

Belgrad, 26. Juni-

Noch ei« paar Worte zum Fall Haupt» «rann; das Puppenspiel nnd die Ration.

Aus Uesküb angelangten Depesche« zufolge sind bei Zlatovo und Radkovat heftige Zusammenstöße zwischen den bulgarischen und serbischen regulären Truppen vor- gelommen. Die Bulgare« wollte« über bot Fluß setzen, wurden aber von t*_.

Wie uns aus Berlin berichtet wird, stehen die Berliner leitenden Kreise hinsichtlich der verschiedenen Kundgebungen von wel­fischer Seite aus dem Standpunkt, daß ür sie nur die vom Primen Ernst August selbst mit Zustimmung seines Paters gegebenen Er­klärungen maßgebend seien, und daß diese Er­klärungen eine genügende Unterlage itzt «ne endgültige Regelung der braunschwergrschen Thronfolge durch den Bundesrat geschaffen hätten. Eine Formulierung für einen ent­sprechenden Antrag Preußens soll bereits ge­funden und die Einbringung dieses An­trages beim Bundesrat in absehbarer Zeit zu erwarten sein, sodaß der Thronbesteigung des Prinzen Ernst August in Braun,chwerg tat­sächliche Hindernisse nicht mehr etrtwctv stehen Inzwischen wird uns in einem Prr- vat-Telegramm gemeldet:

Ansicht über denRosen-Kavalier" zum Ausdruck gebracht hat: Ra, wenn es M. chard sein soll, dann ziehe ich Wagner vor, und wenn es Strauß sein soll, dann gebt nur Johann.* In der Villa des Künstlers zu Gar­misch sicht es unserem Gewährsmann zufolge ganz anders aus, als man sich vielleicht das Heim des Komponisten der .Salome vorstellen möchte. Denn womit Strauß sein Haus mit Vorliebe schmückt, das find die .Heiligenbilder und allerlei Gegenstände, die mit H eili gengeschich t en zusammen- hänaen. Damit sind die Wände seiner Villa fast überreich behängt, und die einzigeweltliche Persönlichkeit, der Strauß in dieser Martyre^ aesellschaft Einlaß gewährt hat, ist F riedrich d e r G r o tz e, einer von Strauß Helden. Sei­ne Lieblingsunterhaltung ist der Skat den n leidenschaftlich und gut spielt. Aber auch beim Skatspiel ist er allezeit mit Papier und Bleistift bewaffnet, um plötzlich musikalische Einfalle zu i notieren. Das Leitmotiv der »Elektra ist ihm nach seiner Angabe während einer Skat- I Partie gekommen. »Es mutz eine besonders stürmische Runde gewesen sein, bemerkt Wile bicrzu humorvoll. Datz es m der Studie iiber Mar Liebermann an unterhaltenen rlei nen Geschickten nicht seblt, versteht sich bei Lie­bermanns Neigung zum Witz und Epigramm von selbst. Ein hübsches Wort, das von ihm berichtet wird, ist: »Gott kämpft auf der Seite der größten Talente": Ein geistreiches Seiten- I stück zu dem bekannten Ausspruch ^apoleons I gber die Parteinahme des heben Gottes tm

Kriege Wie Schopenhauer, so hangt amy

schien's, als habe die Freiheit deutscher Kultur, und deutschen Geisteslebens in der Redaktion?-j stube des Berliner Tageblatts ihre letzte Zu­flucht, das Mansavdenstübchen verfolgter Un­schuld, gefunden. Sie standen auf von ihren Lagern, die Recken des Katheders und des Gänsekiels, die Löwen der Zuckerwasier-Aesthe-

Set Friede tum ©mimten?

Schilde engbrüstiger Teutonenwehr und liefen das Jahrhundert in die Schranken. Wir haben gesehen, wie in tabakdunstigen Rachtversamm- lungen der furor teutonicus sich zur wilden Geste verzerrte, wie unter dröhnenden Worten erregung-durchzitterter, leidenschaft-geschüttelter Freihett-Apostel der erblindende Stuckglanz an den Wänden der Berliner Philharmonie in

ew'ger Nacht verblich und vernahmen Resolutio­nen und Manifestationen, wie sie in solchem Wnchtgehalt das Trommelfell der Zeitgenosien seit Jahrzehnten nicht mehr heimgesucht. Und imgrunde war's doch immer die gleiche, mono­tone Melodie, derselbe hitzige Kreislauf um einen Gedanken, der an sich nützlich, gesund und förderlich gewesen sein mag, in der Form sei­ner Geltendmachung aber die Wohltat zur Plage, zum als Uebel erkannten Skandal wandelte.

Man hat die Männer als Banausen, als düstre Fanatiker und haßcrsüllte Finsterlinge gescholten, die m Gerhart Hauptmanns Bres­lauer Puppenspiel ein Attemat wider ihr vater­ländisches Empfinden erkannten, Hai den Kron­prinzen, der diese Erkenntnis als die eigne empfand, der Sünde wider den heikgen Geist des Agnetendorf-Kulis geziehen und die ge­sunde deutsch-vaterländische Opposition gegen ein von der ernsten Kritik rückhaltlos ver­urteiltes Dürftigkeitswerk Hauptmannscher Al­terskunst als Frevel am Freiheitsideal deutschen Geistttuns gebrandmarkt. Hat Hauptmann mit dem Lorbeer des Märtyrers nmkränzt, ihn, den .Dichter der Demokratie", als das Opfer höfisch- reattionärer Kabalen brünstig beweint und auf den Trümmern des Breslauer Puppenfestspiels den Rudolf Moffe-Altar Hauptmannscher Un> sterblichkett errichtet. Mit welchem Recht? Gerhart Hauptmann, bett am Tag des fünfzig- sten Wiegensests lärmender Ueberschwang wie einen Cäsiir im Siegerwagen durch die Gaffen führte, hat den an ihn ergangnen Ruf der ,'chlesischen JubiläumSstadt, zur Verherrlichung

Geistesfreiheit", mit gewaltigem Ruck in den un- Sprach- und Gestaltungs­

gefügen Landsknecht-Koller fuhren, wucheu den I Niveau des Kawerle-Theaters kaum ^niereiw vryunu«» .vWU,.v«r

ott^et ^dwMe^Wbe'it" auf ^ Wie überragt. Und diese Leistung sollte, als gc'stgcr Tenb Ministerpräsident Barthou diese Sitzung Schlesterland atmet die Menschheit auf, i I mmsel die Jahrhundert-Erinnerung der fchle-I mx pas Gesetz über die dreijährige einst, als der Westfalische Friede die, Schrecken Metropole krönen! Dienstzeit verlangte und die Vertraums-

dreißigjährigen Krieges endete Und doch IW« Breslauer Festspiel-Mäu- frage stellte.

m^Wasseralas eine Katastrople in^.chaus- «er, in deren Vorstcllungswelt der .Weber"- Tragödie und Tragikomödie.

;;Sof£ und Kremzug Urno-1 Dichter als der., geistige Heros ,der Heimaterde | (ßrivat-Telegramtn.)

nade-irunkner Sturmgesellen wider ein Phan-

Berlin, 26. Juni.

Wie hier bekannt wird, hat der Her» zog von Cumberland in den letzten Tage« i« seinem Gmundener Schlosse sämtliche führende« Mitglieder der Welfeupartei empfange«. Esver- la«tet, datz dieser Empfang z» dem Zweck stattgefnnde« habe, um erne Verständigung mit der Welfen- partei herbeiznführen «nd der wel- fischen Agitation ein Ende z« bereiten. Im Zusammenhang mit diesen Nachrichten ist noch eine Meldung von Interesse, die ber Frankfurter Zeitung ans Berlin zu geht. Es heißt darin: An den maßgebenden stellen halt man die Erklärungen, die der Herzog von Cum­berland und sein Sohn abgegeben haben, und die Garantie dafür, datz sie die weltliche Agitation weder unterstützen noch ermuti­gen werden, für so zuverläffrg. daß das Vertrauen in sie durch das Gebühren der wel- fischen Pattei nicht bceinträchttgt wird. Die geplante Zulassung des Prinzen Ernst August zur Regierung in Braunschweig totrb, wie

mit großer Zärtlichkeit an seinem H u n de, einem Dachshund, der den beliebten Namen Männe" trägt. .Hunde (sagt der Kmastler) sind die besten Gesellschafter. Sie antworten und widersprechen nicht. Kann man das auch von Frauen sagen?" Sein Witz verschont nen «ver v<m i auch die Berliner Sezession nndt, dw

Militär daran gehindert. Es entstand em hef- i aufflab hie toar-ben JdealiS- ttges Gcwehrfeuer, das lange anhiclt. Spatere m u § JU materialisier en". »Heute Meldungen besagen, daß an dem Kampf sich stehen die Dinge umgekehrt (so fügt er hinzu),

Sofia, 26. Juni. feiner Handschrift gar keinen Wert legt

Die bulgarische Regierung hat gestern ihre und daß er davon eine.Wohltattgkelts steuer Denkschrift in bet Schiebsgerichtssragc von mindestens zwanzij ®ar .bt telegraphisch nach Petersburg üb-mnittelt. Man I Zur Nachahmung zu empfehlen! Besonder«

Wile hat als Berliner Korrespondent eines großen englischen Blattes Gelegenheit gehabt, Deutschlands leitende P erf o nl l ch i!em- t c n aus eigener Anschauung kennen zu lernen, er hat viel beobachtet und viel gehört und fein frisch und im ganzen vorurteilslos geschriebenes Buch bringt besonders aus der Welt der Künst­ler und Gelehrten mancherlei, was wenig ober gar nicht bekannt ist. R i ch a r d S t r a u ß be­wundert er nicht nur als Musiker, sondern auch als Geschäftsmann in hohem Matze .An die Aiisaabe eine Oper zu verkaufeu, tritt Strautz mit der Finesse eines Trustmagnaten von Wall Street heran. Die Kontrakte, die er einem amerikanischen Manager für di - Auf­führung des .Rosenkavaliers" m London und in Newyork vorlegte, würden der Standard Oil Company Ehre gemacht haben. Als ferne ^Salome" in Newyork als blasphemisch und ml unmoralisch verboten wurde, antwortete J Strauß auf die Frage, wre er über bas Ver- _________________ ____T.. . , bot denke: .Von allen menschlich«! Lastern rst männlich-stark gewesen, dann hätte die Festspiel- gesordnung H e u ch e l e i für mich das Verabscheuung, wur-

balle Hauptmanns Pnvpenspiel überhaupt auf Vas entschirbrnfie widersetz c, digste." Bei einer Probe der .(Salome , bte nicht gesehen und der Orkan der Entrüstung - er verlange, daß das Heeresgesetz nun- Strauß selbst lettetH geriet der Sanger^ d s

wäre uns dann vermutlich erspart geblieben, mehr ohne Unterbrechung beraten wcrde. Wenn ^des ^ans. dem^Geleift ^nd

W.WWMWH N. W|®«ffÄXÄ:* *mn ** «U W T°m>« lUriM.«.

bengalisch-grotesker Beleuchtung «wanasursache stummer Dul

wurde.

Londoner Frühstücks-Geplauder.

Ein P r i v a t - T el e g r a m m meldet uns aus Loudon: Beim gestrigen Frühstück m der Guildhall, das der Lordmayor zu Ehrens des Präsidenten P o i n e a r e e gab, brachte der Lordmayor einen Toast auf den Prasi-. denten aus, der mit den Worten, Motz, er sei! sicher, daß der Besuch des Präsidenten bte Bande der herzlichen Sympath ien und Freundschaft verstärken werde, dw zwi­schen den beiden Nationen beständen. Es sei ,cr ernste und glühendste Wünschtet Englän­der, daß die beiden Nationen 2eite an Seite und im Zusammenwirken mit den an­deren Rationen ihre Bestrebungen M Frieden, Freundschaft und guten Willen fortfetzen möchten.

Endlich. Der Orkan tm Blätterwald, durch 1 I)eiaug Beste und Idealste zu geben. Hat Die französische Deputiertenkammer dessen Foritssimo-Gebrull H01 uP m in«S getan? Die Krittk in allen Parteilagern hat gestern nachmittag einen Gesetzentwurf über Stimme vom Rtesengebtrg-Olymp nur noch wte _ nW hypnotisiert in die Schle- die Verbefferung und Vergrößerung des Ha-

leises Säuseln vernehmbar war, will sich sanf- « « ' w w Puppenspiel fens von Rouen angenommen. Im Anschluß

tigen; die streitbaren Männer, die, m wilder st^°er^ starrt) 1« wahllos daran entspann stch eine lange mch heftige Dts-

Wut entbrannt wider die »Knechtung deutscher SSt« banal ter kuffion über die Feststellung der Tagesordnung

teilt lokalem Interesse behandelt werde, wah-

Schön! Soweit war die Geschichte nicht ka-. ung

^stro^-l. Der dtmnt^ulte eB auf, als die l Breslauer Mangel kritischen Urteilvermö-I Kammer das Kleinbahngesetz jetzt au, vte, i* zurück zu-

Vorgeschichte der Festspiel-Kiise der Oes- dürfte aber nicht für die nationale Ge- Taaesotdnung setzen wolle, so muffe man Zwi-I d stch Strauß ins Mittel:

sentlichkeit in bengalisch-grotesker meinschaft zur Zwangsursache stummer Dul- L^n der Tagesordnung und der Fart-1 Abartig," rief er aus, »Burrian bat gerade

vors Auge gezaubert wurde. ^Knechtung! werden, ebensowenig, wie die jungtür-I bauer des Kabinetts wählen. Bei diesen Frittung gegeben, die ich wünschte! Von deutscher Gelstesfrelhett! "Der Dichter unter> ^ 3 gebärdende Berliner Tageblatt-De- Forlen erhob sich ein furchtbarer Lärm, bcm bekannten Cellisten und Witzbold ProfEor Prinzen-Zenjur!Gerhart Hauptmann m0,ra'tie dein deutschen Geistesleben zum MH- minutenlang andauerte und m dem Hm Heinrich Grünfeld in Berlin weiß W,le Fesseln der Reaktion! : -so schrie s don allen, um Freiheit-Ideale werden kann. b «»er von Zurusen, die von allen Seiten er- ein allerliebstes Bonmot zu erzählen, tn dem

Fahnen hochgemuter Streiter, und^ine Weile^°fi°nal-EmPfinden hat gegen waren die einzelnen Worte überhaupt der Künstler seme

Gerhart Hauptmann protestiert und dw vom b^stjjdlich. Von der linken Sette wurde Heroen-Rausch entnüchierte Kritik hat diesen! bem Ministerpräsidenten der Vorwurf gemacht Protest auch künstlerisch gerechtfertigt: Der .Fall er wegen der so nichtigen Angelegenheit Hauptmann" darf also ad acta gelegt werden! bic Vertrauensfrage stelle. Die Sozialisten be­b'. H. aniragten die namentliche Abstimmung von der Tribüne aus, was ebenfalls einen unbeschretb-

i.chen Tumult verursachte, so datz nur noch die Worte Skandal und Demission ver- nehmbar waren. Endlich begann die Abstim­mung, in der mit 252 gegen 148 Stimmen die ursprüngliche Tagesordnung angenommen

lebte, sonnten sich in dem Glück-Bewußtsein,> 26. Juni.

ititffpnähfliAtit maett was an EnttäuschungI teilnahm, plötzlich vom Schlage gerührt ift in dieser aanwn peinlichen Groteske, die ge- kannter Lyoner Bankier und ersrente sich aöge-

..... _........................j L2 LÄÄ

Auge noch erkennbar geblieben. W He urlach bbku s°ch , trifftbi. Tod hob das Haus die Sitzung aus. dlachmii-

lichen Z-kamm-uhang. »», »och -bue». Wi, w-rd-ch »»d d>« BnAaue, s «st,»i -1 s. iags ereigne,- stch -in l-bb-st-, zwilchen,-», wissen, daß Gerhart Hauptmanns Festspiel den A g Hauvtmann'schen Jahr- der zeitweise zu einem ungeheuren Tu-

vaterländisch-fühlenden Männern in Schlesiens y^eit haben mult ausartete. Der Deputierte Barbier hatte

Gauen zum Aergernis ward wißen daß dre- J *^i(ren'Je8 Wären die Leute, die erst nach eine Interpellation mit Bezug aus das KlelN- ses Empfinden sich fortpflanzte bu- hinaus zur ' i)eraeb[jcf>er Bitte den Großen von bahngesetz eingebracht, das auf die heutige künstlerisch-ästhetischen Erkenntnis des Jahrhun- ^Ealiger vergeblicher Bit und Tagesordnung gesetzt werden sollte. Mimster-

dertseier-Protcktors und daß infolgedessen die AamUndcrs v rett En , ^hmi- mäsident Barthou erklärte unter großem

I -rabrbundertfeier ein .den Geist der Ver-I auch das Auftreten der Welfen fei, noch im

BreslauerPuppentanz.\~Ä zäS 8,e

I dichten, nach wiederholten Ablehnungen ange- Äfitfmfftn fit hPT nommen und sich damit der Pflicht gewidmet, ölUlIHlUy Ul Uvl JllUllmKU - aus dem Schatz seines dichterischen Vermögens Neue T«m«tte im Seine-Parlament, z heraus das Beste und Idealste zu geben. Hat ---- "

1 er's getan? Die Krittk in allen Parteilagern hat gestern nachmittag einen Gesetzentwurf über