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Nr. 147.

Dritter Zahrga«g.

GHeler Neueste Nachrichten

2. Beilage.

Sonnabend, 31. Mai 1913.

irr kleine Stücke schlagen; beide- bringen Sie

mtt!*

(Nachdruck verbeten.)

12)

Wtz fe«:

$ MAGGI Wa Fläschchen

Landwirte!

sich zu üverleacn, was zu tun sei. Natürlich mutzte sofort ein Arzt telephonisch herbeige­rufen werden, und ein Reitknecht ihren Mann holen. Eben wollte sie die nötigen Befehle geben, da fuhr Loni im Bette hoch, wollte

sanrmen!'

.Gewiß. gnädige Frau!'

(Fortsetzung folgt.)

Ziehung nächste Woche!

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Fr Bräutigam,"Ä®"*!'

Zer Abyrinz.

Erzählung ans einer kleinen Residenz.

Do« Horst Bodemer.

Ehemalige 81er.

Sonntag, den 8. Funi, nachmittags 3 Uhr, (nicht am 1. Juni, wie allgemein angenommen) findet im Persch'schen Saale, Untere 8ar!ftr. 3, öit Wk UMk-WWMU zur Hundertsahrfeier des Reginients statt, zu welcher fr-undlichst eingeladen wird-

Besvrechung über die Ksenbahnsahrt.

Das Komitee.

WWW Artikel

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.Rein, nein,' heftig wehrte Loni ab, .die frische Saft tut mir gut! Das heitzi, Grete, hier sind wir wohl vor ... plötzlichem Zusam­mentreffen sicher?'

»Höchstwahrscheinlich! Klosterfeld liegt in entgegengesetzter Richtung!' ...

Am nächsten Morgen klopfte die Marie, Lonis Zofe, an Frau von Lübbars Schlaf­zimmer.

.Gnädige Frau, um Gottes willen ... ein Unglück ist geschehen!'

Schnell wirft sie sich einen Rock über und riegelt auf. Ihr Mann ist schon drautzen aus den Feldern.

.Was ist denn loS?'

.Das gnädige Fräulein liegt im Beft, redet wirr, hat hohes Fieber!'

Drei Stufen nimmt Frau von Lübbars auf einmal.

.Warten Sie vor der Tür!'

Loni liegt im Bett, mechanisch krampfen fick ihre Hände zusammen und öffnen fick wieder, scharf begrenzte rote Flecke glühen auf ihren Wangen, die Augen stehen offen, haben einen fiebernden Glanz. Worte ringen sich mühsam aus der keuchenden Brust und überstürzen sich dann in toller Hast.

.Dem laste ich Sie nicht ... nein ... Al­brecht-Ernst ... warum hast du mir das getan? ... Was soll nun werden? ... Wo bist Du? .;. Ich ... ich ... warte auf Dich!'

Grete Lübbars wutzte genug. DaS war mal eine schöne Bescherung! Was ihr Mann ver­mutet, hörte sie setzt von den fiebernden Lippen der Freundin selbst! Was mochte die Zofe nicht schon alles erlauscht haben? Ob die auch verschwiegen war? Sie eilte zur Tür.

.Marie, lasten Sie sich von meinem Mädchen den Eisbeutel geben! Johann soll sofort Eis

heraus.

.Dort ... dort ist Rellenthin!... WaS wol­len Sic? ... Ich fürchte mich Var Ihnen! ... Schlagen Sie mich doch nicht ... schlagen Sie mich doch nicht!'

Hellauf kreischte sie.

.Aber Loni, ich bins ja, Grete Lübbars, ich will Dich doch nur wieder ins Bett legen!'

Da sank die Arme wieder mit gurgelnden Lauten in die Kisten.

Das konnte ja gm werden! Sofort mußte an Frau von Baaken telegraphiert werden. Lonis Hände führen auf der Decke umher, ihre Lippen bewegten sich, aber kein Wort war zu verstehen. ,

Die Zofe brachte das Els und den Beutel. Als der Kranken die Kühlung auf die Stirn gelegt wurde, seufzte sie, wurde dann ruhige?-

.Bleiben Sie hier, Marie, in wenigen Mi­nuten bin ich zurück!'

Frau von Lübbars telephonierte selbst nach dem Arzte; ein Reitknecht preschte zum Tor hinaus.. Das Telegramm an Baakens hatte vorläufig noch Zeit___dann ging sie wieder

zur Freundin. Die schien zu schlafen

.WaS hat vorhin das gnädige Fräulein ge­sagt?' fragte sie die Zofe leise.

.Alles durcheinander hat sie geredet, ich wurde nicht klug daraus, wahrscheinlich, well mir der Schreck in die Glieder gefahren war!'

Prüfend sah Frau von Lübbars das junge

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Loni erschien zu den Mahlzeiten, atz fast gar nichts, ihr Schritt war müde, ihr Gesicht bleich. Lübbars versuchte, sic aufzuheiter«; aber es wollte ihm nicht gelingen Ein verzerrtes- cheln um die Lippen, satz sie auf ihrem Platze, fuhr sich von Zeit zu Zeit mit zitternder Hand jiber die Stirn, und wenn sie eine Antwort geben mußte, quälten sich ihr die Worte vom Wunde. . .

Nach Tisch fuhr Grete mtt chr spazieren. Das tat wohl; bald hatte Loni die Augen ge­schlossen. Schritt gingen die Jucker, rechts und ' links dehnten sich weite Felder aus, das Ge- treibe schoß in die Halme, dann nahm sie der Wald auf. Frau von LübbarS beobachtete die Freundin. Schlief sie oder träumte sie nur im Wachen? Die Arme mußte doch sehr leiden. - Wie elend sie aussah! Scharf traten die Backenknochen hervor, dunkle Ränder lagen um ihre Augen. Der Hut war zur Seite gerutscht, i einen ganz hilflosen Eindruck machte die gute, sonst so energische Loni. Da wurde ihr doch das Herz recht warm

In diesem Augenblick scheute das Hand­pferd, der Wagen bekam einen Ruck.

.Hab' ich geschlafen, Grete?'

Die versuchte einen vergnügten Ton anzu­schlagen.

Weiß icfiS

'.Verzeih! Ich fühle mich so furchtbar müde!'

.Wollen wir nach Hause fahren?'

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WUERDIGER GENAUIGKEIT ENTHUELLT.

Schriftbeurteilungen werden für nur kurze Zeit allen Lesern dieser Zeitung

Bratis gesandt.

Tausende haben das Können von Rostro erprobt, des Mannes, der für viele Jahre hindurch sich dem Studium _ der alten und okkulten Wissenschaften gewidmet hat. Rostros bemerkens­werte Kenntnis der menschlichen Natur verbunden mit einem gewissen, von ihm selbst ausgearbeiteten System, be­fähigt ihn, aus der Sprache derer, welche ihm schreiben, deren Leben wie aus einem offenen Buch zu lesen.

Pastor Krueger sagt unter anderem ih einem an Prof. Rostro gerichteten Brief:Es freut mich in der Tat, Ihnen

meinen aufrichtigsten Dank für mrnne * Lebensprognose, welche Sie mir Sandten, auszudrücken. Ihre Ratschläge für das praktische Leben sind für jeden von ausser­ordentlicher Wichtigkeit. Es freut mich, dass ich Sie dem grossen Publikum und der leidenden Menschheit empfehlen kann.*

Schreiben Sie heute noch einen Brief an Prof. Rostro, senden Sie Tag, Monat und Jahr Ihrer Geburt ein, nebst Angabe, ob Herr Frau oder Fräulein, sowie auch eine Abschrift des folgen­den Verses in Ihrer eigenen Handschrift:

Er lüftet den Schleier des Schicksals.

Mit staunend kundiger Hand, Der Ruf seiner herrlichen Gabe Dringt jubelnd von Land zu Land.

Geben Sie Namen, Geburtsdatum und Adresse genau und in deutlicher Handschrift an. Senden Sie Ihren mit 20 Pf. frankierten Brief an: Rostro, Dopt. 2017 No. 47, Park Road, Harringay, London, N., England. Sie mögen nach Belieben auch 50 Pfg. in Briefmarken. Ihres Landes mitsenden, für Portoauslagen, Schreibgebühr usw. Senden Sie im Briefe keine Geldmünzen.

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