Casseler Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
Casseler Abendzeitung
3. Jahrgang
Fernsprecher 951 und 952.
Sonntag, 4. Mai 1913
Fernsprecher 951 und 952.
Nummer 125
Krise in Verbindung.
Jas Storno von Medetling
bestehen und dast Italien bereit ist. Oester
reich tatkräftigst zu unterstützen.
Vorbereitungen znm Kriege?
Freunde des Kroupriuzen.
Die Einberufung der Reserve«.
* ‘ ff T die Verzögerung der wie iriver«, vv*. Kronprinz Rudolph und Marie atzen zu lammen
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einergroßenAktio« stehe und daß es sich nicht mehr allein um die Dkutarifrage, sondern um dir Lösung der ganzen alba-
Er ging nicht auf die Jagd; er schützte eure Er- käliung vor. Am Abend saß er am Trich, ein seidenes Taschentuch um den Hals gewunden. Kronprinz Rudolph und Marie atzen zusammen
erdrückt werden.
wissen, Hötzendorff wolle zurücktreten.
*
Beschwerden beim Reichskanzler?
(Informationen unsers W. L.-Mitarbeiiers.)
Berlin, 3. Mai.
Der neue Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Herr von I a g o w, hat sich in den letzten Wochen viele Gegner geschaffen. Von den Mitgliedern der Budgetkommission des Reichstages ist fast durchweg das Auftreten des Staatssekretärs in der Kommission ü b e r - aus peinlich empfunden worden. Herr von Jagow wurde in den vertraulichen Sitzungen der Kommission über verschiedene interne Vorgänge der auswärtigen Politik befragt, über die in der letzten Zeit in der gesamten internationalen Preffe ei« lebhafter Gedankenaus tausch stattgefundcn hat. Der Staatssekretär wurde auf Grund der ihm zur Verfügung stehenden befferrn Informationen «m einige Mitteilungen über diese Dinge gebeten. Herr von Jagow aber konnte keinerlei Auskunft geben, beschränkte sich vielmehr andauernd auf die Bemerkung, er „w i f s e n i ch t mehr als Das. was in den Zeitungen st e h e". Das ist eine Bemerkung, mit der ost auch Herr von Kiderlen Denjenigen antwortete, die von ihm intimere Auskünfte erbaten. Aber in der Budgetkommiffion, inGesprächen mit einzelnen Abgeordneten und Journalisten gab dann der verstorbene Staatssekretär doch meist sehr ausführliche Auskünfte und ließ jedesmal fühlen, daß er nie verfäumt hatte, über wichtige
Wien, 3. Mai. (Privattelegramm.) Der gestrige Ministerrat, der vormit-i tags elf Uhr zusammengetreten ist, hat unter dem Vorsit, des Grafen Berchtold bis zehn Minuten vor drei Uhr beraten. Uebrr die Themata und das Resultat der Beratung wird in amtlichen Kreisen in der üblichen Weise strengstes Stillschweigen bewahrt. Alle finanziellen und militärischen Fragen wurden vom Miuisterrat vollständig erledigt, ebenso die Frage der notwendigen Kriegs-Kredfte.
Mitteilungen der Preffe
auch seinerseits durch die ihm zur Verfügung stehenden Hilfsquellen im Auslande be- ondere Recherchen anzustellen. Bei Herrn von Jagow empfindet man aber (so äußern sich er- ahrcne Parlamentarier), daß seine Aeutzerung, ,er wisic nichts", wirNich der Wahrheit entspricht. Man hat den Eindruck, daß ihm die großen Ansprüche, die jetzt an das Aus- wärtigc Amt herantreten, schon über den Kopf gewachsen sind; ja, einzelne Abgeordnete habe« aus ihrer Meinung kein Hehl gemacht, daß sie die Art der Behandlung auslandspolitischer Probleme, wie sie sich in den Jagowschrn Aeußerungen in der Budgctkom- miffion spiegelt, für vollkommen dilletan- tisch halten. Von einflußreicher, parlamenta- rischer Seite ist auch dem Reichskanzler gegenüber kein Hehl daraus gemacht worden, daß das Auftreten des Herrn von Jagow die Bewilligungsfreudigkeit des Parlaments erheblich zu schwächen geeignet sei. Von dem Staatssekretär nahestehender Seite wird zu seiner Verteidigung darauf hingewiesen, daß man ihm eben ,^«och Zeit lasten muffe, feinen neuen Wirkungskreis bester zu beherrschen, da er in Rom eben wemg Gelegenheit gehabt habe, in größere Aufgaben hineiuzuwachsen . .
Wiener BMvn-KonflM
Hötzendorff gegen den Grafen Berchto.d.
(Prrvat - Telegramm.)
Wien, 4. Mai.
Gottlieb, der Schweiger.
Misistimmung gegen das Auswärtige Amt!
Zrile für einheimisch« Äeschüfte 15 Pfg-, für Jef MtS« für einüelmtfüe Geschäft« » W, für auSnW
Gottlieb von Jagow, seit Kiderlens ra- chem Heimgang Staatssekretär des Auswärtigen Amts und Leiter unsres äußern Reichsge- ichästs, ist ein neuer Typ im Milieu der Berliner Wilhelmstraße. Nichts von der schwä- Rsch-rustikalen, manchmal derb-jovialen, dann wieder schroff-satyrischen Art des Vorgängers, ieine hellere oder dunklere Nuance des Bülow- »der Marschall-Typs, sondern eine Persönlich - Seit eigenster Prägung, in deren Wesensart nan vielleicht (wenn man nach Seelenvcr- Vandtschaft forscht) einige leise Anklange an >as zartgliedrige und zierlich-zerbrechliche Bge des Temperaments eines Mannes entdek- fen kann, der vor Kiderlens Heimkehr aus der Balkan - Verbannung ein kurzes Gastspiel tm Auswärtigen Amt gegeben: Des Frerherrn von Schoen, der heut am Qaay d Orsay tn Paris da» Deutsche Reich als Botschafter vertritt Salon-Diplomat wie dieser, behutsam und leise wie Schoen cs war, jedem starken Gestus abhold und der Kürassierstiefel - Reminiszenz bismarck'scher Aera längst entwöhnt, steht Herr von Jagow in einer Zeit mterna- | iionaler Krisen-Rcgung, in einer Periode euro- -äischer Gefahr wie ein der Wirklichkeit weit Lntrückter auf der Zinne der Verantwortlichkeit: Dem ihm anvertrauten Amt cm rem- der, der sich in Wesen und Werden der Dmge erst einleben muß, der internationalen Politik ein unerprobter Neuling, Vesten zarte Hand noch keinen starken Griff versucht, dem Parla- ' ment und der Nation ein Rätsel, besten 1 schweigende Größe sich noch zu offenbaren hat.
Jst's unbillig, wenn der Reichstag nach langer Enttäuschungszeit resigniert erklärt, Politik bestehe in Worten und Taten, und Herr« Gottlieb von Jagows System des Schweigens nutze weder Volk noch Reich? Es ist dw Pflicht de» Parlaments, die Dmge beim rechten Namen zu nennen!
Es gibt im Getriebe der Weltgezchichte Momente, in denen die Steine reden, wenn die Menschen schweigen, und cs scheint, daß wir jetzt wieder einen dieser Momente erleben. Ter Balkanbrand peitscht seit Monden alle Nerven ins Fieber der Erregung, das Kaleidoskop der Ereigniffe im Südosten des Kontinents verwirr: das klarste Auge, und cs ist die natürliche Folge der chaotischen Eruption im Hexen- kcstel EuropcnS, daß das international« Wirtschaftsleben durch die Zuckungen allgemeiner Nervosität empfindlich in Mitleidenschaft gezogen wird. Wäre also selbst die Gefahr der Friedensgefährdung in Wirklichkeit nicht so groß, wie sie in der bengalischen Beleuchtung hastiger Tageschronik sich dem Auge Präsentiert- Die wirffchaftliche Gefahr der Krisenzeit droht in riesenhaften Milliarden-Ziffern, und jeder Versuch, diese Gefahr (die in ihren praktischen Wirkungen verhängnisvoller sein kann «ls der blutigste Krieg) zu mindern und bangende Sorge zu schwtchttgen, ist nützlich und verdienstlich. Als im Herbst das Knegsgeipenst durchs Land schlich, als in den Ostprovmzen die Furcht vorm Krieg die Sparer m sonn sichen Heerhaufen vor die Kaffen der Bamen trieb, um die in glücklicherer Zett gesammelten Notpfennige vor drohender Gefahr zu retten, schickte der Kanzler ein Beruhigungs - TÄe- zramm an die Provinz-Behörden, und das stbwichttgend« Wort von höchst-verantwortlicher Stelle tat erfreuliche Wirkung: Die Erregung fänstigte sich und man begann, kühler über die Dinge zu denken, deren Werden drohende Gefahr in nächste Nähe zu drängen schien.
Derweil hat sich nichts ereignet, das etwa als Symptom bessrer, schön'rer Zeit zu deuten wäre. Im Gegenteil: Die europäische Krise hat sich, jedem Auge klar erkennbar, wo 'cntlich verschärft, und die nächste Zukunft birgt Lntscheidungs-Notwendigkerlen, deren Tragweite sich heut noch nicht abschätzen, sondern «ur ahne« läßt. Diese Erkenntnis hat auch dem Parlament das Gewiffen geschärft: Wehrvorlage und Milliarden-Opfer sind nicht (wie sonst) von nörgelndem Eigenstmi bekritielt, nicht von den Steckenpferdreitern toten Prinzipiengeistes attackiert worden; man hat den Zwang zur Tat erkannt und rüstet sich, das Werk in ehrlichem Streben zu vollenden. Es war Pflichtgebot des Reichstags, sich ber dieser Gelegenheit darüber zu vcrgewiffern, inwieweit Deutschland dirett und indirekt von der europäischen Krise berührt wird und in Mitleidenschaft gezogen werden kann, was unsre Absichten im Lölkerhandel um das ö’Jt
Friedens sind und was die Regierung des Reichs zu tun gedenkt, um eine des deutschen Kamen» und deuffcher Ehre würdige Ordnung und Schlichtung der überall klaffenden Gegensätze i« Interesse des Frieden» ,u unterstützen. Aus di« Gewißheit dieser Voraussetzungen
mußte sich die Bereitwilligkeit des volkerwähl- ten Parlaments gründen, der Regierung die- icnigen Machtmittel in die Hand zu geben, bte von'ihr als erforderlich erachtet werden, dem Reichswillen und dem deutschen Ansehen in kritischer Zeit Geltung und Ansehen zu sichern. Gottlieb von Jagow, der hier zur Antwort Verpflichtete, hat sich daraus beschräntt, zu ' ch w e l g en, hat weder Parlament noch Oesfentlichkeit zu beruhigen vermocht und es vermieden, irgend eines der überall legionen- haft aufblitzenden Fragezeichen deutscher Auslandpolitik auszutilgen! Im Reich der Wil- helmstraße spürt man nun einiges Unbehagen: Die parlamentarische „Schonzeit" für den neuen Mann ist längst verronnen, auch ein minder von Enrergie Gestraffter hätte unterdessen den Beweis amtlicher Existenzberechtigung erbringen müssen, und man empfindet es deshalb als peinlich, aus Herrn Gottlieb von Jagows Mund die stereotype Beteuerung zu hören: „M e h r, Ihr Lieben, als die Gazetten erzählen, kann der Leiter deutscher Auslandpolitik Euch auch nicht verraten!" Man denkt, trau- ernd und sehnend, an Kiderlens „Schwabenstreiche" zurück, und es gibt beut im Kreise der Negierenden Manchen, der da seufzet: „Wann wird der R e t t e r kommen ... ?" F. H.
Es kann heute schon mit einiger Bestimmtheit gesagt werden, daß vor Montag kern entscheidender Schritt zu erwarten rst.
In Wien wächst die Neigung, dem Drängen Italiens nachzugeben «nd die Lösung der albanischen Frage durch die gemeinsame Aktton in Albanien selbst zu be- ginnen. Die Pi^ifizierung NordalbanienS, die Oesterreich-Ungar« zufallen soll, ist vs« „„ ............ ....
militärischen Standpunkt eine weit größere. batUbie Gräfin, Marie Betsera zu seine« Aufgabe, als die bloße ZwangSäMo« Privattäumen in der Hofburg zu geleite«. Da- Räumung Skutaris. Es hat sich daher die * M Durchblicke«, daß eine politische Notwendigkeit herausgestellt, ei« weit 8tö' « nbt Leben bedrohe. Er überredete ßere Truppenzahl aufzustellen, etwa « ’ ’ ' b(nm „eiter, eine Stahlkafsette in 50 000 Mann mehr als geplant war. Berwabr mi nehme«, die in seinem Besitze nrcht
Wie«, 3. Mai. bfund«. werden dürfe. Sie folle fie solange Die Lösung der Krffe steht «och nidjtibe^altenj er selbst fie zurückverlangen würde, unmittelbar bevor, da die Verhandlungen zzzgrde er sterben, so solle fie die Kassette der mit Italien wegen der albanischen Frage e»crfon auöhändigen, die zum Beweise, daß fie noch nicht völlig beendet find und eine R eu- um ba8 Geheimnis wisse,
Orientierung der österreichischen Bal- ,o(flenbe #jet Buchstaben nennen würde:
kanpolitik sich als notwendig erwiesen hat. I n Q ${e Gräfin weigerte sich anfangs. Es kann aber bereits heute konstatiert««- ihn, fich seinem Vater, dem Kai.
de«, daß keine D t f f e r e n z e n zwischen - D«cn6Qren Deine Antwort war: „Da- Oesterreich und Italien bezüglich Albantens|fj*uur mein eigenes Todesurteil unterzeichnen." Erst «ach langem Zö- gern erNärte fie fich berett, ihm beizustehe«. Am folgenden Tage holte fie dann Marie Betsera ab unter dem Vorwande, mit ihr Einkäufe z« machen. Sie brachte fie zur Hofburg. Zu
Nischen Frage handle.
Wien, 3. Mai-
Sie Hoffnung Ms Montag.
Dor der Entscheidung in der Valkankrise.
Noch zwei Tage Geduld, dann wird sich alles, alles wenden, wird Nikita von Montenegro sich dem Mächtewillen Europas beugen und Oesterreich das drohend im Sonnenlicht Mifcenhe Schwert wieder in die Scheide stecken, ----- -
können- Dasist die Melodie der Hosfnung, die! Die KronprinzRudolf-Tragödie in «euer Be- nach der Hochspannung internationaler Nervosi-1 ^«chtung; Erinnerungen der GräfinLarisch. töt heut durch alle Blätterspalten klingt. Ov etner ber wenigen lebenden Zeugen 6*5
die Hoffnung sich erfüllen, der allzu unvermitt1 Dramas von Meyerling. das «ronprti )
tclt gekommene Optimismus sich rechtfertigen Rudolf von Oesterreichs Verhängnis wnrl
totrb8 Wer weiß es? In London hat man am die Gräfin Marie Larisch. meldet stch j-
SKtÄ»“Ä; empor, deren Erfüllung sicherlich als giuclitcyei Tochter des Herzogs Leopold von
Fügung zu schätzen wäre, deren Verwirk-1 Bayern an« besten morganatischer Ehe mit einen
sichungsmöglichkeii indessen von mancherlei Schauspielerin. Kaiserin Elisabeth von Oester-
Schwierigkeiten bedroht scheint. Die neuesten! reich war eine Schwester des Herzogs und di«
Privat-Telegramme aus Wien mel-1 Nein« Marte war ihre LiebltngSnichte.
den uns: Ml dem Drama von Meyerling verknüpfet
Wie«, 3. Mm. hie Gräfin MarieLarischdie verschlungen- Alle hier einlaufenden Meldungen stimmen sten Bande. Sie erklärt selbst, sie würde deu
H. ÄJU f« Ä S-Ä chische Kriegsverwaltung fieberhaft, ' vie Erzählungen mindestens den Scher« def um die nötigen militärischen Maßnahmen an I für sich. Die Vetseras spieltet
der Südwestgrenze auszuführe«. Von kam-1 nur eine untergeordnete Rolle tu Wiener Host pctentcr Seite wird erklärt, daß man vor kreisen. Sie warben eifrig um di« Gunst der V - ---- ----------- — --'Gräfin Larisch. Marie Vetscra, di« als ein
jugendschönes, prachtvolles Werb mit etwas sinnlichem Charakter geschildert wird, und die Gräfin Marie Larffch traten einander nabet, und bald hatte die Gräfin KenntniS von der L ieb e, die die Baronesse zu dem K r o «- Prinzen Rudolph im Herzen trug. .Kronprinz Rudolph und die Baronesse Marie fanden in der Gräfin Larischden (leider) willige« Postillon d’amour, der nicht nur die Liebesbott schäfte« hin und her beförderte, sondern auch Reudez-vous geschickt arrangierte. kam eine» Tages der Höhepunkt: Kronprinz R»-
Der eine friedliche Erledigung der Skutari- Frage ersttebenden Londoner Botschafter-Konferenz steht also der bestimmte Eittschluß Ceftet* sich K^-nprinz Ru- mein ame nnlitarrsthe Aktion nicht nur die “i“1” . trennen und
Skutarifrage, sondern auch die ganze a l b a - do^h, fich von Marie wieder ju«amen, «uo nische Frage überhaupt zur Erledtt auch fie ließ er eher wied« m gung zu bringen. Ob es unter diesen Umstan- sie ihm geschworen hatte, ihn nicht ö« verraten den möglich sein wird, in der am Montag statt- Erklärung seiner Handlungsweise erzayue findenden Botschafter-Konferenz einen Aus- n jhr „daß j« zwei Tagen ihm etwas Groß« gleich der einander scharf widerstrebenden In- .^stoßen könne". „Und ich wünsche dann Marie ieressen herbeizuführen, erscheint zum mindesten , . . haben," schloß er emphatisch. Die
fraglich. Inzwischen hat auch Montenegro ge- Gräfin waralso gezwungen, die Hofburg sprachen: Die Antwortnote aus Cetinre ist sehr Graft« war °tf° gezm». » * rf
eingehend und doch sehr nichtsfaaend. und zeigt ohne Marie Betsera z« vertane« ... vom Willen zur Nachgiebigkeit keine Spur, so- Tage darauf erfuhr fie das Dra™a DD” daß auch in dieser Hinsicht die Gefahr der Krise Meyerling! Ummttelbar danach WWe sie keinesw e gs vefminÄrt erscheint. der Hosarzt Dr Wederho er auf Befehl de
1 Kaiserin. Aus seinem Munde erfuhr sie die näheren Einzelhenen des Dramas Der Kronprinz schrieb feiner Frau (so erzählte rhr der Arzt), daß er für drei Tage Mr Jagd nach Mcverling geben wurde; er wurde zedoch zu einem Familiendiner am dreißigstenJa- nuar zurück fein. Er verließ Wien zwei Stirn- d«u TKid) Marie Vetsera, die zum Jagdhaus« von Meverling im Wagen fuhr. Die beiden verweilten dort einen Tag und die Nacht. Am neuuundzwanzigsten Januar kamen einige
,« @„f Biichwlr IM« M6 HU e8taifad|<,Mt eine teil» elf« EI».
Skutari von den Montenegriner« zu räumen, truppe« erfolgt ist.
Dieser Ansicht soll Baron Hötzendorff ent- Italiens Flotte unter Dampf! gegen getreten sein urch behauptet haben, g (Privattelegramm.^
daß eine Aktion mit ^E^mowenwrwilÄes Das Giornale dltalia berichtet aus Gaeta: Di« durch cm Eingreifen über ^^Egrm'sches sd)(ad)tfd|iffc „Regina Marguerita", „Varese". Gebiet erfolgen könne. Montenegro ri6aIbi„ «ktlia" „Umberto" und „Ema- müsse militärisch umklammert^»«d plötzlich ihre
;- ®m ®criW toi“ Schießübungen abgebrochen und sind auf radiotelegraphifchen Befehl nach Einnahme eines auf vierzehn Tage berechneten Lebensmittelvorrats nach Brindisi ab gedampft, wo fie heute eintreffen werden. Man bringt diese Maßnahme mit der Skutari»