Casseler Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
Casieler Abendzeitung
3. Jahrgang
Fernsprecher 951 und 952.
Sonnabend, 3. Mar 1913
Fernsprecher 951 und 952.
Nummer 124
Wettbewerb mit Offenbach,
in
Ein hochbcdeutsamer Artikel der offiziösen Tribuna wirst ein Helles Schlaglicht auf die Lage und die Stellung Italiens zur Skn- torifrage. Nachdem der Leitartikel die mangelhafte Energie und das bedenkliche Zögern und Schwanken der Londoner Boffchafier-Kon- fercuz festgestellt hat, fragt er: Was hat also Italien zu tun? Die Antwort lautet: „Gegenüber einer so feierlichen Frage können bei Volk und Regierung keine Ungewißheit, kein Zaudern herrschen. Italien kann niemals erlauben, daß die Lage aus der anderen Küste des Adriatischen Meeres ohne feine Beteiligung verändert wird, Italien kann in einem so entscheidenden Augenblick nicht durch Abwesenheit glänzen. Wir beschränken uns darauf, die Notwendigkeit zu betonen, daß Italien nicht untätig bleiben I darf. Falls eine Gefamtattion Europas auS- bleibt, wird Italien an einem Werke zur Rettung der europäischen Würde teilnehmen ...!"
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zentrale. Sie trat zu diesem Zwecke an die Stadt Offenbach heran, um deren Elektrizitätswerke, die erst vor kurzem durch den (von der A. E. G. ausgesührten) Dau einer neuen Drehstromzentrale erweitert wurden, - durch Staut oder Pachtung in ihre Hände zu bekommen- Diese Angebote wurden indesien von der Stadt Offenbach abgelehrrt. Die A. E. G. setzte sich nunmehr mit der benachbarten Gemeinde Muhlheim am Main in Verbindung. Sie erklärte, in Mühlheim ein neues Elektrizitätswerk errichten zu wollen, um von hier aus, im
mit, daß die galizischen Bezirkskomman- beute telegraphisch nach Wien berufen worden find. Sie find heute früh in Wien angekommen, um an militärischen Konferenzen teilzunehmen.
also den bestimmten Entschluß Italiens, gemeinsam mit Oesterreich den Kampf
um Skutari aufzunehmen.
Die Mächte heischen Friede«'.
(Privat-Telegram m.)
Konstantinopel, 2. Mai.
Sie Pietät der Epigonen.
Anton v. Werner gegen den Kultusminister!
Die Affäre des Kaiserlichen Hofmalers Anton von Werner beginnt peinlich zu weiden, und des Meisters schmerzliche Vorahnung, der Streit um die JubilSums-Ausstellungs-Bildcr und die politische Aesthetik des Auswärtigen Amts drohe den Lenztag seines siebzigsten Wiegenfests zu verdüstern, scheint sich zu erfüllen. Am neunundzwanzigsten April sprach im preußischen Oberhaus der Minister des Geistes, der Kultur und der Kunst, Herr von T r 0 11 zu Solz, Exzellenz, über das Leinwand-Intermezzo in Oel also: .. . . Herr von Werner legte eine Liste einer Reihe von Werken vor, mit dem Ermessen, darunter zu wählen. Er erklärte es aber dabei für ratsam, eine Entscheidung der maßgebenden Steve herbeizuführen, ob der Ausstellung seiner Schlachtenbilder auch nicht politische Bedenken entgegenstünden. Ich selbst hätte nicht geglaubt, daß bei einer solchen Angelegenheit die politische Frage aufgeworfen werden könntt, da es sich doch um eine Kunstausstellung nicht in Paris, sondern in Berlin handelt. _ Es ist deshalb auch nicht das Auswärtige Amt mit der Sache betraut gewesen. Auch dte beiden ausgeschiedenen Bilder hätten auf der Liste bleiben können, wenn bekannt gewesen wäre, daß der Künstler auf diese Bilder besonderen Wert legte!" Das war bündig und klärend und schien im ersten Echo der öffentlichen Meinung den häßlichen Verdacht zu scheuchen, daß limonadehaft verwässerte Lohalität gegen- über Frankreich und undeutsch - schwächliche Aengstlichkeit auf der Zinne des Wilhelmstra- ßen-Olhmps den greifen Meister in fernem Künstler-Empfinden tief verletzt. Exzellenz von Trott fprach vorm Ohr deutscher Kulturwelt als verantwortlicher Minister, als zum Hüter deutfcher Kunst- und Geistesne,- heit amtlich Berufner, und seine Worte mußten demgemäß als wuchtiger Schlußstein der durch alle Geistesnerven der Ration vibrierenden Debatte zu schätzen sein.
Was zu erwarten war, ist WirNichkelt geworden: Auch die gestrige Botschafter-Kon- ferenz in London hat noch keine endgültige Entscheidung in der Frage »Krieg oder Friede?" gebracht. Die Sitzung dauerte zwar zweieinhalb Stunden, doch gewinnt es den Anschein, daß eine Uebereinstimmung in der österreichisch - montenegrinischen Frage nicht erzielt worden ist. Als erster verließ der russische, als letzter der österreichisch-ungarische Botschafter die Konferenz. Die nächst Sitzung findet am Montag statt. Die befürchtete Sprengung der Botschafter-Konferenz ist nicht eingetreten. Der österreichisch-ungarische, der französische und der russische Botschafter hatten gestern vormittag längere Konferenzen mit Sir Edward Grey, und diese Konferenzen scheinen offenbar auch der Anlaß gewesen zu fein, daß gestern die Entscheidung noch verschoben worden ist. Die gestern m Low don gefaßten Beschlüsse sind im Einzelnen noch nicht "bekannt, man weiß nur, daß vor Montag die Entscheidung nicht fallen wird. Es liegen uns folgende Drahtmeldungen vor:
Die Himmelfahrt-Sitzung.
(Privat - Telegramm.)
London, 2. Mai- I
Wie verlautet, beschloß die gestrige Bot! schafterkonferenz, daß Montenegro aufzn- fordern sei, binnen achtundvierzig Stunden eine eingehendere Antwort als bisher zu I erteilen, und zwar, ob es gewillt sei, S k u -1 tari zu räumen. Es wird auch erzählt, daß von der Möglichkeit von Kompen-j sationen für Montenegro die Rede sei. Tie Sitzung soll sehr bewegt gewesen fein. Man versichert, daß in einem Augenblick die ernsteste Aussicht bestand, der österreichisch-ungarische Botschafter würde fein ferneres Verbleiben in der Sitzung für zwecklos erklären. Dazu ist es nickt gekommen. Man bestätigt, daß Oesterreich und Italien die Zusicherung erlangten, ein Mandat für die Besetzung der Küste zu erhalten, falls auch die neue ErNärung Montenegros unbefriedigend ausfallen sollte.
Nikitas Antwort au Europa.
(Privat . Telegramm.)
Cetiuje, 2. Mai.
König Nikita von Montenegro hat gestern in einem zweiten Briefe an die Mächte seine Bereitwilligkeit erfiärt, sich vor dem Willen Europas zu beugen und Skutari zu räumen, wenn ihm eine territoriale Entschädigung zuge-
Am heutigen Freitag findet beim Kaiser
Schönbrunn ein außerordentlicher Stirn- rat statt. Gestern fand in Schönbrunn eine dreistündige Beratung zwischen dem Kaiser, dem Grafen Berchtold und dem Generalstabschef statt. Tie Aktion wird, ob mit oder ohne
Der österreichisch-ungarische Boffchafier hat gestern im Namen sämtlicher Boffchafier der Großmächte im Ministerium des Aeußeren eine Note überreicht, in der die unverzügliche Einstellung der Feindseligkeiten -—-----: — - ■ r .■
Unterzeichnung der Friedenspräliminarien auf Grundlage der von den Machten | vorher formulierten Bedingungen gefordert wird. Die Pfotte wird ihre Antwort wahrscheinlich morgen übermitteln. In S 0 f i a wurde gestern die Note der Mächte, tn der die Einstellung der Feindseligkeiten und der Abschluß eines Präliminarftiedens vorgeschlagen wird, offiziell überreicht. Ministerpräsident Gesch'ow antwortete, daß die Feindseligkeiten bereits feit längerer Zeit eingestellt feien. Als Ott der Fttedensverhandlungen sei L 0 n - don bestimmt. Gestern sind in Saloniki die ersten Transpottschfffe mit serbischen Trnp- [ pen an Borp von Durazzo eingetroffen. Im 1 Laufe des heutigen Tages foll der Rest der
serbischen Truppen in Saloniki eintreffen.
Kriegsvorbereitirngen Oesterreichs?
(Privat - Telegramm)
Wien, 2. »Mai.
Der heutige Sronrat wird unter Vorsitz
des Hofmalers Meisterkunst fei geeignet, das Jdealwerk der Völkerversöhnung zu hemmen. Kunst und Politik sind (und waren stets) zwei Dinge, die einander selbst im äußersten Pe- ripheriebereich der Ideen und Prinzipien nicht berühren dürfen, wenn sie der Gefahr entrückt bleiben sollen, unfrei und unnatürlich zu werden. Anton von Werners Hofmaler-Diplom gründet sich auf des Meisters Kunst und ihre Schätzung durch den Kaiser, rechtfettigt aber keinerlei Anspruch auf Dienstbarmachung des Mei- sterpinsels im Jntereffe politischer Saison-Launen, und wenn man wirklich in der Berliner Wilhelmstraße das farbenprunkende Sedan-Diorama aus Werners Atelier mit dem Auge zitternder Sorge und versöhnung-befliff- i ner Aengstlichkeit gesehen, so beweist Das, to t e weit unsre Politik entnervt, to i e sehr sie des Geists beraubt ist, der sie einst ins Dasein, in starke Wirkungsmöglichkett rief! Der lenzliche Pfingstfriede in den Parlamenten entbindet die Veranttoortlichen dem Zwang, Anton von Werners bestimmt formulierter Anklage überzeugende Enllastung entgegenzustellen, aber man darf hoffen, daß des Zeisen Masters siebzigster Gebuttstag nicht herauf- I dämmern wird, ohne daß geklärt (st, in w essen Garten die blaue Blume der ... Romantik wurzelt! F-K
ülettts von der O.@.
Die A. E. G. contra Stadt Offenbach.
Die KommisstonS-Berhandlungen über de« in der O-ftentlichkett lebhaft erörterten Ber. tragsentrvurf zwischen der Stadt Lasse! und der Allgemeinen L le ItrizttätS- ® ef ellf 4of t (A E. G.) wegen Nebernahme des Casseler stad- Uschen Elektrizitätswerkes sind immer noch nicht zum Abschluß gekommen; e« scheint sogar ri«e qewisse Verzögerung tn der Erledigung der Angelegenheit etngetreteu zu sein. Unter diesen Umständen gewinnt sür Laffel ein Vorgang In- teresse, der fich soeben in der hesstschcn Stadt Osfenbach am Main ereignet hat und d« tn mehr al, einer Hinsicht (namentlich auch Lasse!!) zu denken geben darf. Wir erhalten darüber folgend« charakteristischen Mitteilungen:
sprachen werde. Die erste Antwort des Königs hat so gelautet, wie die Zeitungen sie Wiedergaben. Daraufhin haben England, Rußland und Serbien neue Schritte in Ce tinje unternommen und auf die Unklugheit hingewiesen, die in dem Bemühen sich offenbare, fich noch länger den Mächten zu widersetzen. König Rikita hat sich darauf entschlossen, eine zweite Antwort zu geben, die wie vorerwähnt lautet. Diese Antwort hat der gestttgen Sitzung der Londoner Botschaf- terkonferenz gleichfalls Vorgelegen.
Also: Territoriale Entschädigungen für die Abtretung Skutaris! Statt des zuerst verlangten Zwanzigmilltonen-Tnukgelds ein „angemessener" Gebietszuwachs für das -and I der Schwarzen Berge! Nikita offenbart nnmer I wieder aufs neue, daß er die Knnst der Diplomatie und das feine Spiel der Verfchleppungs- Polittk weit bester meiftert, als die am Londoner Friedenslisch versammelten Grosimachte- Dotschaster. Die Frage ist nun: Wird Oester- reich-Ungarn die neueste Taktik des greifen Zaunkönigs erdulden, ohne daß den Man- nern in Wien der schon überlang gestraffte -ra- ben der Geduld endgültig reißt und Waffen- geklirr dem grausamen Spiel am Grünen Tisch ein Ende macht? Es ist möglich, denn die für gestern ernstlich befürchtete Sprengung der Londoner Botschafter-Konferenz lst nicht einge- treten imtz der Botschafter Oesterreichs J)at sich an den Verhandlungen weiter tietemgt.Immerhin ist die Gefahr der Krise dadurch nicht gemindert worden.
Ei« Kronrat in Schönbrunn.
(Privat-Telegramm.).
Wien, 2. Mai.
Indessen: Der Schlußstein scheint noch nicht gemeißelt. Anton von Werner, durch das Geräusch in der Parlamentsarena aus müder Resignation aufgeschreckt, reckt wider den Minister des Geistes den Arm zu neuer Anklage, beteuert den Schuldvorwurf gegen Herrn von Fagows Auswärtiges Amt und vergleicht Herrn von Trotts Schwichttgungsversuch im Herrenbaus mit ben Tatsachen, die gerechte Erbitterung über erfahrne Demütigung dem nun bald Siebzigjährigen ins Hirn geprägt. Resultat: Neue Fragezeichen! Anton von Werner ertlart:
. In meinem Notizbuch steht es Schwarz auf Weiß, daß ein Herr aus dem Kultusministerium bei mir war, mit der Eröffnung, die Zurückwcifung der Bilder fei erfolgt, weil bas Auswärtige Amt Bebe nk en habe. Ich habe im Verein mit bet Ausstellungsleitung bie drei Werke, die das sc- banblorama darstellen, au § gewählt unb den Platz ausgesucht, der mir für meine Bilder in dem Lokal zur Verfügung gestellt worden war. Ich trat bann von der Ausstellung zurück, als man von dem Sedandiorama nur ein Derk zulasten wollte, da ich diese drei Werke für ein geschlossenes Ganzes halte . . .!" Verglichen mit der Darstellung, bie der Kultusminister im Herrenhaus gegeben, klafft also zwischen den (gleich im Anschluß an's Ereignis niedergeschriebnen) Notizen des Kaiserlichen Hofmalers und der im Wege instanzen- mätziger „Erhebungen" gewonnenen Auffas- fung des verantwortlichen Ressortministers ein logisch unüberbrückbarer Gegensatz, deflen Wesen sich in der von Anton von Werner erhatte- tett, vom Minister als unzutreffend beftrittnen Tatsache spiegelt, daß das Auswärtige Amt gegen die Ausstellung des Werner'fchen Sedan-Dioramas „politische Bedenken" erhoben hat! Eine die Wirklichkeit kunstvoll verbrämende „Interpretation" gibffs hier nicht: Es gibt nur Eins: Kroch ben Herren im Auswärtigen Amt die „politische Angst" ins Hirn- zeittrum der Germanen-Energie oder nicht? Dieser Frage muß bie Antwort gefunben werden!
Sedan auf Leinwand und in Oel: „Ueber- reichung des Kapitulationsschreibens Napoleons an König Wilhelm", „Kapitulations-Verhandlung mit General Wimpffen in Donchery" und „König Wilhelms Begegnung mit Napoleon". In diesen drei, der historischen Wirklichkeit abgelauschten Gemälden hat nach Anton von Werners öffentlich erhabner Beteuerung das Auswättige Amt deutscher Reichspolitik Gefahr gewittert, hat in der Darstellung dreier Triumph-Momente deutscher Siegertat die Möglichkeit einer Kränkung gallischen Empfindens erkannt und zatt und sinnig angebeutet,
tuna vet europaifmen .... , Die bekannten Bemühungen der 1 •rSL’
A,M-< I SJÄ'ffltoÄ zu^bekommen,
erfahren eine recht interessante Beleuchtung durch die Vorgänge, die sich gegenwärtig zwischen der Stadt O f f e n b a ch und der A. E. G abspielen. Die Stadt Offenbach geht bereits fett dem Jahre 1911 mit dem Plane um, ihr Elettrizitätswerk zu einer U c ber I anb z en- träte ju erweitern, die die Gemeinden des hessischen Kreises Offenbach mit elektrischer Energie versorgen sollen. Sie hat zu biefem «weck im Frühjahr 1912 ein ausführliches Projekt durch die A. E. G. tn Berlin ausarbeiten lassen Auf Grund ihrer Vorarbeiten im Kreis- ! Offenbach gewann aber die A. E. G. fei oft
Mandat ber Mächte, von Oesterreich und Italien gemeinsam ausgeführt werden. Wie an mafigebenbet Stelle erklärt wird, sei bie Haltung Oesterreichs vollkommen klar unb entschieden. Oesterreich-Ungarn bestehe unerbittlich auf bet notwenbig roerbenben Zwangsmaßregel gegen Montenegro. Montenegro bliebe, wie bie Dinge jetzt stehen, mchts anberes übrig, als entroeber freiwillig ober gezwungen bem Beschluß ber Mächte vorbehaltlos sich zu unterwerfen.
Italien: Oesterreichs Sekundant.
(Privat - Telegramm.)
Rom, 2. Mai.
den Kreis Offenbach mit elektrischer Energie zu versorgen. Ihre Pläne, fielen auch bet ber Bürgermeisterei Mühlheim, der ledensalls gun- stige Versprechungen von der A. E. G. gemacht worden Waren, auf fruchtbaren Bodent Dte Gemeinde unterstützte die A. E. G. bet ihren Verhandlungen mit den Landgemeinden auf jede Weise. Trotzdem kam die A. E G. mcht so recht vorwärts. Sie veranlaßte daher dte Gemeinde Mühlheim, vor kurzem dn Stadt Offenbach den Vorschlag zu unterbreiten, daß die lieberlandzentrale als A k11 e nge s elisch a ft (das heißt, als sogenannte gemischt-
. ablehnend gegenüber. Sie betrachtet eS ,s als die vornehmste Aufgabe' einer Gemeinde, ’’ die Elektrizitätsversorgung f e I b ft in bet Hand zu behalten. Ti > Ansicht sand ihren Ausdruck in einer Versomi. «ng, die kürzlich ber Gewerbeverein t Offenbach einberufen hatte, mit dem Vortr. gsthema „Die gemischtwirtschaftliche Unternehmung unb bie Elektrizt- tätsversorgung des Kreises Offenbach". Die bem Bottrag folgende Debatte hat nun (wie wir der Frankfurter Zeitung entnehmen) eine
Die Londoner Parole
Ein Drivat-Telearamm meldet uns aus Berlin: Der Kaiser besuchte gestern ttatbmiffaa den Reichskanzler von Dethmaun Hollweg und verblieb eine Stunde bei ihm. An der Konferenz nahm auch Staatssekretär von 2 a gi o • Sodann kehrte der Kaiser nach Potsdam zurück. Es steht außer Zweifel, daß
-inserttonSpreise: Dte l-chSg-spalt-ne Zeile für etnheimtsch« «riefte io W. roärtlae "mlerate 25 Pf, Reklamezeil« für etnhetmtsche Geschäfte W W. mr
Geschäfte so Pf. Einfache Beilagen sür dte Gesamtauflage werden mit »Mark pro Tausend b«.
Weaen ihrer dichten Berbreitung in der Residenz und der Umgebung ft«8 bie Syrier Neuesten Nachrichten ein vorzügliches JnsertionSorgan. »richaftSäeüe:
Straße s. Berliner Bertretung: SV.. Friedrichstraße l«. Telephon: Amt Moritzplatz '2S»t
des Kaisers unb unter Teilnahme sämt -., ,» v««» i“»*. 7* ----;v, t
kicher Minister staiffinden. Die Situation wirtschaftliche Unternehmungserrlchtetundbe. wirb in eingeweihten Kreisen sehr ernst be. trieben w°rden s°lle. Don^dem^Aktttnkapita^ urteilt. Man ist davon überzeugt, baß es ohne Ij““" der Kreis ^Offenbach und die ©2 weiteren Verzug zu ber bereits angetünbigten Eiude Mühlheim je 2 Prozent übernehmen. Sonderaktion Oesterreich-Ungarns unb Ita- Selbswerständlich bezweckte dieser Vorschlag liens kommen wirb. Der ungarische Minister- nur, die Pläne der Stadt Offenbach auf Au.- Präsident Lnkacs ist gestern zur Teilnahme an bau ihres Elektrizitätswerkes zu einer Ueber- b äs ssä käksäL,.. EG dem italienischen Chef. Das Zusammen- steht daher auch dtesm Vor,chlagen^der A.E. G. gehen ber beiden Mächte ist bie erste Eoope-I °blehnend^enuber.
ration Oesterreichs unb Italiens feit bem Be- j stand beS Dreibunds. Tie Maßnahmen werben wahrscheinlich beschränkt auf bie Säuberung | Skutaris. Ein polnischer Abgeordneter lült