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Mffckr Mimcitc Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Casseler Abendzeitung

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3. Jahrgang

Fernsprecher 951 und 952.

Mittwoch, 30. April 1913

Fernsprecher 951 und 952.

Nummer 122

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Was wird Europa tun?

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einen Krieg aus der Welt geschasst werden

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res und Empörenderes?

Bild zwei: Skutari ist nicht gefallen, nicht (wie's im Heldenepos des Dichterkönigs aus den Schwarzen Bergen beißt) mit deni Blutopfer montenegrinischer Recken gedüngt, zur Pflanzstätte balkanischen Slaventriumphs, zur Siegerwarte der Njegus-Dhnastie geworden, nicht mit blitzendem Bajonett im Schlacht­gewühl mörderischen Männerkampfs erobert, sondern ... verraten worden! Verraten um den Preis einer Fürstenkrone; verraten von Essad Pascha, dem albanischen Verteidiger der Türkenfeste und von der Majestät Nikitas, des Trägers der Königskrone von Zaren- gnaden! Die Kalkulation war nicht von heil'ger Einfalt bestimmt, nicht von schwächlicher Senti­mentalität beengt: Um den Preis der Albanier- Sehnsucht nach Königtum und nationaler Frei­heit durfte der Fürst der Schwarzen Berge sich in die Eroberer-Maske zwängen, vor dem stan- nend-erschauernden Europa sich ins Riesenmaß balkanischen Heldentums recken und der in Sorge und Bangen erstarrten Welt den Hoch­gesang der Kriegcrtat vor Skutari ins Ohr schreien. Eine Komödie, gespielt von Verrä­tern und Lügnern, erdacht von der blinzelnden Schläue krankhaft erweiterter Gewissen und be­stimmt, die Großmächftgkeit des am Londoner Friedensttsch plaudernden Europas zur Farce zu erniedrigen. Als man gestern zur Mittag­stunde in London zum schicksal-bewegenden Botschafter-Rat versammelt saß, trug vom Bal­kan her der Draht die Nachricht zur Themse, da der Coup geglückt, Essad Pascha als Fürst von Albanien wie ein Triumphator durch die Gaue ziehe und nun in den Balkartbergen nicht mehr vier, sondern sünf gekrönte Ruhestörer Euro­pas großmütterliche Sorge beanspruchen. Und man frört, daß Oesterreichs und Rußlands Bot.

n a s russische Einflüsse im Werke gewesen sind Rußland, das amtltch ent korrektes Verhalten zur Schau trägt und in aller Form erklärt, daß Skutari an Albanien fallen müsse, hat msge-

t er stützt worden ist.

Der Verräter als Könrg-

(Privat - Telegramm.)

-Paris, 29. April.

(Draht. Meldung.)

London, 29. April-

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zaunMig Stummer 88ns!

Europa und die Komödie Essad Paschas.

Wie Depesche« ans London mel­den, verließen die Botschafter O e st e r- reich-Ängarns «nd Rußlands die Sitzung der Botschafter-Konferenz zusammen und hatten eine lange Be- sprechung, bevor sie sich trennten» Die Sitzung der Botschaftervereini- gung wurde auf Donnerstag nach­mittag vertagt. Im Auswärtigen Amt - wird erklärt, daß zurzeit kein Grund zum Pessimismus vorhanden sei.

Aus Wien wird uns depeschiert: Die Meldung von der Vertagung der Botschafterkonferenz auf Donnerstag traf hier gestern am späten Abend ein. Die Nachricht erregte lebhaf­tes Anbehagen. Die offizielle Ver­wahrung, die der montenegrinische Delegierte Popowitsch inLondon gegen die Kollektivdemarche der Großmächte in Cetinje im Namen seiner Regier­ung einlegte, gilt hier als ein un­günstiges Zeichen für die kom­mende Botschafterkonferenz.

berechtigt halten würde, mit seiner bisherigen Politik des Zögerns zu brechen. Die Lage wird als außerordentlich schwierig be- trachtet. *

Truppenlandung der Großmächte?

Die europäische Aktion gegen Montenegro, (Privat - Telegramm.)

London, 29. April.

In hiesigen diplomatischen Kreisen beurteilt man die Lage als sehr ernst. Man hält es für wahrscheinlich, daß die Botschaftcrkonsercnz Oesterreich-Ungarn, Italien ::nd England mit der Durchführung einer energischen Aktion betraue« wird und spricht davon, daß es nötig sein werde, 6 0 0 0 3 M ann z« landen. Da es nicht möglich ist, eine so große Truppenmacht unter Beteiligung aller Mächte in kurzer Zeit zusammenzubringen, so will man die Aufgabe Oesterreich und Italien überlassen, die England mit einigen Detachements unterstützen soll. Die Montene­griner befestigen Skutari in fieber­hafter Eile, um gegen einen eventuellen Angriff gerüstet zu sein.

M A.-G. Kntvv am finde?

Nachlese zur parlamentarischen Krupp-Af« - färezdasEndederAktien-GesellschaftKrupp?

Den unerfreulichen Auseinandersetzungen, die sich an die Mitteilungen des Abgeordneten Dr. Liebknecht über Beziehungen zwischen der Firma KruPP und militärischen Stei­len geknüpft haben, dursten nun bald m ein neues Stadium dadurch treten, daß bie ge­richtliche Untersuchung der Vorsalle eine Klärung der Angelegenheit zulasten. Man war bisher auf immerhin recht emseitlge Dar­stellungen angewiesen und sowohl der Autor -der Enthüllungen, wie die Vertreter der Firma Krupp konnten bei ihren gegensätzlichen Mit­teilungen den Eindruck einer gewissen Partei­ischen Haltung nicht verwischen.

Die gerichtliche Untersuchung.

(Informationen unseres W. L.-Mitarbeiters.)

Berlin, 29. April.

Wer vermags, nun noch ernst zu bleiben? Vor ein Paar Tagen, als Europa mitten in's Geläut der Balkan-Friedensglocken die Kanonen vor Skutari dröhnen hörte, schil­derte uns die zur Hysterie gesteigerte Phantasie stegestrunkner Balkan-Männer in Farben, glühend wie flüssiges Erz und brodelnde Lava, den Heldenkampf um die Albanerfeste; vernah­men wir aus Proklamationen und Caesar-Re­den des Schwarze Berge-Fürsten, wie todes­mutig und kampfbegeistert der Kriegerlorbeer vor Skutari errungen ward: hörte die in mn- ger Friedenszeit verweichlichte Welt der Euro­päer-Kultur, wie im verzweifelten Bajonett­kampf Mann gegen Mann das kleine Heer der Montenegriner der Türken letzte Zufluchtsstatt erobert! Bewunderung verwob sich mit scheuer Ehrfurcht vor der Gewalt dieser elementaren Leidenschaft eines bis zum Kampf um den letz­ten Mann entschlossnen Viertelmillionen-Volk- chens, und dieGroteske vor Skutari* begann, sich ins Heroisch-Tragische zu recken. Ein paar Tage später: Essad Pascha, der Verter- diger von Skutari, langt kühn und entichloyen nach der unter Trümmern des Weltgeschicks mo­dernden Krone des Albaner-Für st en, proklamiert die Unabhängigkeit des Lanvs der Balkan-Zwietracht von Padischah-Gewalt und Europäer-Kontrolle und ruft, vom Beifall­gebrüll der Slavenwelt umheult, die Dynastie Essad als Herrscherin in Albanien aus. Einen Tag vor der Entscheidungs-Versammlung der am Londoner Friedenstisch versammelten Groß­macht-Diplomatie, im gleichen Moment, der in Oesterreich-Ungarn den Entschluß zur Züch­tigung des Frevlers in den Schwarzen Bergen wasfenMrrende Wirklichkeit werden läßt! Sah die Welt, seit man am Diplomatentisch über Völkerschicksale entscheidet, je Aehnliches, Tolle-

Wie hier vorliegende einwandfreie Meldun gen bestätigen, hat Essad Pascha, der neue König von Albanien, Skutari selbst den Montenegrinern übergeben. Man steht also, welcher Aufgabe gegenüber sich.dre Großmächte befinden, wenn Skutari den Bot­schafter-Entschlüssen gemäß Albanien wieder- aegeben wird. Die europäischen Drohungen haben das Resultat gehabt, den Komg von Montenegro und den albanischen Pascha in thrcm Widerstand zusammenzuschmieden. Die Mon­tenegriner haben n i cht ei n en B lut s t rop -

möchte, verlangt aber unsererseits ein ener­gisches Handeln der Großmächte. Ruß­land befürchtet ernste Schwierigkelten, falls Oesterreich allein Vorgehen sollte. Die Konfe­renz wurde schließlich auf Donnerstag vertagt. I« Londoner Bank kreisen befürchtet man das Allerschlimmste.

Ti« Gaffeler Sieueflen Nachrichten -rfch-wen wöchentlich f°ch«mal un» , Beftcaunam Adonnem-nwpr-t« benagt monatlich hO Pfg. bet freier Zustellung in» HauL Beftemingen werden i«ver,eit von der Geschäftsstelle oder den Boten entgegengenommen, wnwerei,.werug und flieöattton: Schlachthofftratze 28,«X Sprechstunden dn Redaktion nur von 7 bis SU» adendS. Sprechstunden der Buskunft. Stelle: Jeden Mittwoch und FrMag »o°t 8 Uhr abends. Berliner Vertretung: SW, Jriedrichstr. 16, Telephon: Amt Woritzplatz

machen wollten, nahm er den Truppen bie^ k i s ch e n Fahnen weg und ersetzte sie durch --------- . die Fahnen des neuen Albanien. Infolgedessen |

Di- gestrige Konferenz der Botschafter, wurden feine Beziehungen zu Hassan Risa Bey, I 6ei%cr Sir Edward Grey den Vorsitz führte,Itet ein strenggläubiger Türke und ernster dauerte dreieiuviertel Stunden. Der Sitzung I bat ^ar, bald äußerst gespannt. Gegen Ende gingen Besprechungen des österreichisch - unaa-1 ^ebruar dieses Jahres regelte Essad Pascha ftschcn und des russischen Botschafters mit Grey Beziehungen zu Hassan Risa Bey auf

Andeutungen aus gut rnsormrerten , |nc Meise. Er lud den Gouverneur zum Ti- ~ "<Ä uerein, wobei Hassan Risa hinter r ü ck s

ermordet wurde. Auf diese Weise wurde Essad Pascha absoluter Herrscher der Stadt. Dank seines Abkommens mit Monte-

Sie Krone von Albanien

Wie man am Balkan König wird.

Man befürchtet das Schlimmste:

L o n d o n, 29. April. (P r i v a t - T ele- gr amm.) Die gestrige B o tsch »f = Konferenz dauerte bis sieben Uhr abend-.

Die Nachricht von der Proklamation Es­sad Paschas zum König des unabhängigen Albanien und sein Schutz- und -rutzbun - nis mit Montenegro (bte anfänglich mit gro­ßem Unglauben ausgenommen wurde) wl» letzt von allen Seiten bestätigt. Nach mPa­ris vorliegenden Informationen soll der Komg von Montenegro den Vertretern seines ~anbeä im Auslände bereits mitgeteilt haben daß der neue Fürst von Albanien, Essad Pascha, v-l Uebernabme der Regierung auf bie vollste Unterstützung der Balkanstaaten rechnen könne, womit erwiesen ist, daß t.gao; Verrat vom König der Schwarzen Berge un-

Die gerichtliche Untersuchung in der Krupp-Assäre ist jetzt soweit gedtehm, daß sie nahe vor ihrem Abschluß steht. Das kann insosern nicht überraschen, als fie I« bereits schon Monate lang währt. Ste nahm noch in den letzten Monaten des vorigen Jah- -es ihren Ansang. Das gerichtliche Verfah­ren, in dem sich die Angelegenheit jetzt befm- det,' ist die sogenannte Voruntersuchu n g. Wie intensiv die Gerichtsbehörden die Angels qenheit behandeln, geht daraus hervor, daß der mit dieser Sache beschäftigte Untersu- . chmtgsrichter von jeder anderen Tätigkeit dts- ipensiert ist und seine ganze Arberts- k r a s t schon seit langem auf die Krupp-Ange- lcgenheit konzentriert. Es hat eine außeror­dentlich große Anzahl von Vernehmungen Haussuchungen, stattgesunden und tue Proto­kolle über die gerichtliche Tätigkeit m dieser Angelegenheit umsassen bereits einige Bande, er er Untersuchungsrichter ist gegenwärtig da­mit beschäftigt, den Schluß bericht aufzu­stellen, in dem er das Ergebnis seiner Unter­suchungen zusammensaßt. Dieser Bericht geht

schafter sich noch lauge über diese neueste Phase i der balkanischen Kino-Komödie unterhielten. Nützlich und löblich, aber wenig tröstend!

Was nun? Das Slutari-Problem ist durch den Handstreich Essad Paschas, des einstigen Botznenpflanzers aus den Albaner-Bergen, mit der albanischen Frage untrennbar verbunden worden. und wenn das Maß von Energie, das Europa bisher in seiner Zuschauer- und Statistenrolle während der operettenhast ini're- nierten Balkaniade offenbart, auch für die Ent­wicklung der folgenden Akte maßgebend sein soll, dürfen wir das Werden eines Chaos erhoffen aus dessen brodelndem Lcidenschafts- kessel eines Tags die Flammen haushoch ms alte frievenswerk-tätige Europa hinüberzun- geln werden. Man ist auch gestern noch tn London der alten Devise treu geblieben:Rur keine Hast, liebe Brüder; abwarten und aus­harren, der Friede kommt nicht in Eilmärschen, sondern auf dürftigen Krücken!» In ber Dow­ning Street erklärt der Würdenträger in schöner Uebereinstimmimg nut demTurhmer. bab selbst freut zur Besorgnis nicht Anlaß gegeben sei» daß dieEinmütigkeit der Machte uner­schüttert fortbestehe» und Europa en schlossen sei seinem Willen Geltung zu verschaffen. Tie Melodie, die wir seit Wochen, fett Monden hören- die gleiche Schalmei, bte schon m ben ' Herbsttagen neunzehnhundertzwölf lieblich un

zart durchs Sorgendickicht klang, als es noch Blümchen Status quo zu schirmen! Wo bist Du teurer status quo, Jahrzehnte hindurch der von Weihrauchwolken umschwelte Götze der Diplo­matie geblieben; wohin entfchwan- d e st Du, brünstig beteuerte, feierlich verklarte Einmütigkeit der Mächte? Fürst Ferdinand von Bulgarien, Peter der Serbe, der«Hellenen- König, die Majestät der Schwarzen Berge and der gedrungne, schnauzbärtige Turken-Pascha, der seit gestern sich König von Albanien nennt. Sie können bekunden, wo status quo und Europas Einheit versanken! R...

Dreibundhaus, Nervosität in <ber Zentrale der Triple entente.

LvLt im seuvergossen, um die Kapitulation von Stu­der Londoner tari zu erreichen. Alles was ans 6etmje übet gSSSffÄHt wie^aus^oeiter Ferne hiervon Diplomatensorge ner Abteilung albanischer Truppen in Skutari, wie aus w . Verlegenheiis-Phrase: um sich dem Kommandeur von Skutari, Has-

Ä«nrjf ge° "7n Risa Bey, zur Verfügung zu stellen aebm^ Vom^Balkan her braust andre Melo- Ms Essad Pascha erfuhr, daß bte Großmächte die duL Land ! F. H. au§ seinem Heimatland Albanien ein antono-

» I mes Reich

unter einem fremden Fürsten

bßnn an die Staatsanwaltschaft, die das Material des Untersuchungsrichters daraufhin prüft, ob es hinreicht.bieAnNage zu eröffnen. Das dürfte zweifellos der Fall sein, die Staatsanwaltschaft wird die An­klage erheben und die zuständige Strafkammer wird dann ihrerseits das S t r a s v e r s a h - reu eröffnen. Ob die Hauptverhandlung os- fentlich sein wird, muß schon bezweifelt wer- . den, es ist wahrscheinlich, daß wegen even-

Kruppasfäre wird schon seit einigen Tagen an der Berliner Börse eme Meldung. be­sprochen, wonach die Firma Krupp ferner Altiengesellschaft wieder tn etn Privatun ter nehm en zurückverwandelt werden soll, natürlich in ein Privatunternchmen der Fami- lie Krupp. Das würde insofern nicht schwer sein, als das Haus Krupp von jeher den größten Teil des Aktienmaterials in ben Hänben batte unb bereits in den letzten Jah- Die -Provokation Europas. I ren einzelne Aktien, die sich in anderen Händen

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W-n<?MoEneaio weiter dataus bestehen tollte,I kruppsche Millionen in Marottol

I S die «ermwe», in »etoer

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scheinen, daß, nachdem sich die Boftchafter mit ihren Regierungen ins Einvernehmen g s tz haben ÖcftcTieicS 5 UnQotn bie t)on h gewünschten Mitteilungen über das »aMU I^d"mit ^seinen 26 000 Mann ist er jetzt Mächte zunächst zu tuncherett im? J L£ §eTI cineg gro6en Teils von Albanien, werden können. Man hat.den c*nbru , »I Albanien hier eingetroffenen Nach-

ber letzte Schritt E f 1 a b B a s ch mutt?t richten herrscht in allen ben Teilen bes albani- ernstlich verwickel Ueber einen ^Laubes, die von ben serbischen unb türki-

herrscht völliges Emveft andnis « schm Truppen geräumt sinb, vollkommene

Schritt lebiglich aus em » m In Anarchie. In den Küstenstädten haben sich mit Moutenegro 3uru^ufubren 1. ,ab(tci^e ^jjlle von Raubmorden und gut informierten oster^eichs Wider- Plünderungen ereignet. Infolgedessen

-ein Hehl Schritten ge- haben die fremden Konsuln die Ausschif-

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ßforeiitbeit verursacht hat. Wie m oe 1 verlangt.

gestrigen Sitzung der Botschafter erklärt^wurde.I Rußland hinter der Szene? ist Oesterreich-Ungarn im Gegensatz. 3 . b Wien, 29. April. (Privattelegram

deren Mächten der Memnng, 6 I Wie von alöll»'>schr.. >ri

irgendwelcher Schritte die Lage nicht nur fu. verrat Essad Paschas sich unter rusfi- Eurova selbst, sondern auch für den König von Mithilfe abgespielt ebenso tote e§ M^nearo schwierig gestalten wurde. beute feststeht, daß bei der Uebergabe Jani- SaSS durch seine benachbarte Lage unmit-1» «irnffüffe im Werke gewesen sind,

telbar interessiert ist, flt es klar daß ett^on bestimmter Art geschehen (| uu

Flottendemonstratlonen haben ach 6 heim die ganze Intrige anzetteln ge- erwiesen, und Montenegro w,rd zur Räumung hEen, durch die es hofft. Oesterreich bot eine Skutaris gezwungen

trürbe jede militärische Aktion die notwend'g' ' - - s,n

werden sollte, von solcher Art fein müssen, daß der Erfolg gesichert wird.