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C Mer Neueste Nachrichten

L. 1

Hessische Abendzeitung

Caffeler Abendzeitung

3. Jahrgang.

SernfVtedjet 951 und 952.

Sonnabend, 19* April 1913

Fernsprecher 951 und 952.

Nummer 113

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dern nur um eine Art Siaaten-Union, durch die beide Staaten gekräftigt und in ihrem Herr- chaftsbereich gesichert werden würden.

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Aeichsheer und Reichstag.

Die Debatte über den Militäretat; Herr v. Heeringen verteidigt sein Reffort; allerlei Erfrenliches tu Unerfreuliches aus dem Heer.

Der Kanzler und Herr von Jagow sind nun erlöst, innere und äußere Politik vom Reichs­tag rezensiert, und gestern hat die Debatte über den Militär - Etat ihren Anfang

der Erfüllung überspannt wird, so er­scheint das weniger bedenklich, als wenn die Grenzen desSpielraums der Individualität"

ein funkensprühender Feuerball schoß in die Höhe, und im nächsten Augenblick stürzte eine dunkle Masie jäh zur Erde herab. Sofort eilten Offiziere im Auto an die Unglücksstelle, wo die verbrannte Hülle lag. Der Korb aber fehlte. Nach einigem Suchen fand man ihn zwei Kilometer entfernt und in ihm und auf der Erde tot oder verwundet die Insassen. Das in der Gondel vorgefundene Bordbuch er­wähnt, daß die Luftschiffer in achthundert Meter Höhe über Paris hinwegfuhren. Dann fiel der Ballon, um sich von neuem über die Wolken zu erheben. An dieser Stelle bricht der Bericht ab. ... Der Kriegsminister begab ,tch ; noch am Abend an die Unfallstelle und besuchte den nach dem Militärhospttal gebrachten Leut- I nant, der am Abend feinen schweren Vcrlctznn-

S>te Casseler Neuesten Nachrichten erscheinen wöchentlich sechsmal und zwar abends. Der Abonnementsprets betragt monatlich <50 Psg. bet freiet Zustellung ins Haus. Bestellungen werden jederzeit von der Geschäftsstelle oder den Boten entgegengenommen. Drurlerei, «erlag und Nedaktion: Schlachthofftrabe 28/30. Sprechstunden der Redaktion nur von 7 bis 8 Uhr abends. Sprechstunden der Auskunft. Stelle: Jeden Mittwoch und Freitag von « bis 8 Uhr abendS. Berliner Vertretung: SW Friedrichstr. 16. Telephon: Amt Moritzpla? 12584.

neu Apparat abmontiert, um ihn mit der Bahn nack Paris zurücktransportieren zu lassen. Er will den Fernsiug von Paris aus in diesen Tagen bei günstigen Windverhältnissen noch einmal unternehmen.

g ü l ti g erklärt, ebnso die Wahl des vativen Abgeordneten von Kröchet wcdel-Gardrlcgen).

Der Militar-ELat.

man alles zusammen: Soll und Haben, Män­gel und Vorzüge, Theorie und Praxis, dann erscheint das Resultat nicht ungünstig, und Herr von Heeringen darf sich sagen, daß er (die kricgsministerielle Dekoration") doch manches erfreulicher zu gestalten vermocht hat, als es noch zu des Vorgängers Zeiten denkbar war. Das deutsche Reichsheer, die machtvollste militärische Institution deS Kontinents, besin- bet sich offenbar auch hinsichtlich der iitnern Or­ganisation in einem Uebergangssta- > d i u m, und daß dieser Entwicklungsprozeß nicht im Eiltempo überhastet werden darf, er­scheint angesichts der bewegenden Kräfte und in Anbetracht des Riesenkörpers, den die Ent­wicklung mählich umformt, ein natürliches Notwcndigkeitgebot. Herr von Heeringen ist wirklich kein Demosthenes, aber er hat den­noch im Reichshaus ein freundlicheres Echo geweckt, als es seit langen Jahren einem Kriegs- ministcr gelungen. Und wenn trotzdem ein Tröpfchen Wermut die Freude trübt, fo ist es nur der Gedanke, daß Exzellenz Heeringen sich

Sie Berliner FürSeniage.

Hochzeitfeier und internationale Politik.

Vor einigen Tagen bereits wurde gemeldet, daß das englische Königs paar, das a in engen verwandtschaftlichen Beziehungen zum deutschen Kaiserhaus und zur Familie Cumberland steht, an der Hochzeit Ende Mai in Berlin teilnehmen werde. Damit wird Georg der Fünfte, seit er König ist, das erste Mal das europäische Festland besu­chen, wenn auch nickt zu offizieller Visite am deutschen Kaiserhofe, sondern lediglich als Ver­wandter. Der Besuch des englischen Königs­paares wäre aber sicherlich nicht erfolgt, wenn nicht die deutsch-englischen Bezie­hungen sich in letzter Zeit bedeutend gebes- sert hätten.

Das Fürsten-Rendezvous.

(Privat-Telegramm.)

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Das Haus setzte darauf die zweite Bera­tung des ReichshauShaltsetatS mit dem Spe-

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Heeringen an der Front.

Randbemerkungen zum Militär-Ctat.

fchöpfliche Fundgrube der Heer-Gegner. Ter I nachmittag der Militärfreiballon Kriegsminister war in der glücklichen Lage, I flU- Iie Führung hatte .............

Mitteilen zu können, daß ausweislich der Sta- Admont-Phieville. An der Fahrt nah- tistik auch im letzten Jahr die Ziffer der Miß- men außerdem die Hauptleute Denoux und Handlungsfälle einen erfreulichen Rückgang aufweist, und daß Vorsorge getroffen ist, auch! in der Folgezeit die Mißhandlungsvergehen weiter einzuschränken. Ferner: Das uralte und I ewig neue Thema der O ffizi er s-Ehre. I Früher wurde die Existenz dieses speziellen Ehrenmaßes einfach beftritten, und die All- tagserfahrmrg brachte dann die peinliche Kor- reftur, Herr von Heeringen hat (nicht ohne dialektisches Geschick) zum erstenmal eine De­finition des Begriffs versucht und damit demSchemen" greifbare und inhaltteiche Form gegeben. Der Kriegsminister sieht in der Offiziers-Ehre die Erfüllung der Forderung, daß auf dem Namen des Uniformträgers auch nicht der leiseste Schatten des Bescholten­seins ruhe und daß all Das aus des Heeres Reihen ausgemerzt werde, das auch nur den Hauck der Sckuld erkennbar werden läßt. Tie Form der Desinition ist klug und prägnant und an ihrer Schärfe splittert selbst das Argu­ment, daß der Offizier mit dem Rock das j Bußkleid der Unfreiheit anziehe und die Pflicht der Hörigkeit übernehme. Ein Stand, dessen Tadelfreiheit die Voraussetzung seiner Privile­gien ist, muß naturnotwendig auch in der For­derung persönlicher Ehrenhaftigkeit von den ihm Angehörenden weitestreichende Pflichterfül­lung fordern, und wenn der Bogen dieser For­derung zuweilen in Verkennung des Zwecks

Die PhrmonLer Wahl. Reichstags-Sitzung vom siebzehnten April. Am Bundesratstische: Kriegsminister von Heeringen und Unterstaatssekretär Wahn« chaffe. .

Auf der Tagesordnung standen bte Be­richte der Wahlprüfungskommission über die Wahlen der Abgeordneten Viei- meyer (Wirtschaftliche Bereinigung) und von Kröcher (Tentschkonscrvativ). Er­stere beantragte die Kommission zu bean­standen, letztere für ungültig zu erklä­ren. Bon der Fortfchrittlichen Volkspar­tei wurde beantragt, die Wahl des Abg. Vietmeyer für ungiltig zu erklären. Abgeordneter Dr. Neumann-Hoser (Fort­schrittliche Volkspartei) weist darauf hm, daß die Wahl stark beeinträchtigt worden sei durch irreführende amtliche Bekanntgabe des Wohn- orteS des fortschrittlichen Stichwahlkandidaten Ruschke in Steglitz, dessen Wohnort mit Ber­lin angegeben wurde, was sich offensichtlich als eine Unterstützung der gegnerischen Wahl, agitation, die sich gegen Nuschke als denBer Hnet richtete, charakterisiere. Es lagen aver auch amtliche Wahlbeeinfluflungen vor, die zur Ungültigkeitserklärung führen müßten.

Abgeordneter Dr. Pfleger (Zentrum): Ich bitte Sie, diesen Antrag abzulehnen unv es bei dem Beschluß der Wahlprüftlng-kom- mission zu belassen. Es handelt sich bei den Ausführungen des Vorredner-- um Mut­maßungen, nicht um Beweise. _

Abgeordneter Herzog (Wirtschaftl^e Der cininung): Es handelt sich bet den Behörden offenbar um ein Versehen. Einen Unterschied macht man in ländlichen Steifen nicht zwischen einem Berliner oder Berlin-Steglitzer.

Nach längerer Debatte wurde der Antrag der Kommission auf Aussetzung der Entschei­dung und Veranstaltung von Erhebungen mit 157 gegen 148 Stimmen abgelehnt. Die Wahl wurde darauf nach dem Anträge Ablaß mit dem gleichen Stimmverhältniö für u n -

Im Aeropark von St. Cloud stieg gestern v._ Zodiague"

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genommen. Der Beratung seines Militärbud­gets mag Herr von Heeringen nicht gerade mit wohligen Gefühlen entgegengesehen ha­ben. Schon in der Kommission sind Ausstel­lungen in beängstigender Menge gemacht wor­den, und der Kriegsminister ist in der Beant­wortung wenig glücklich gewesen. Außerdem hat sich der Wunsch nach einer Verminderung der vielköpfigen Fürstenadjutantur aus Spar« amkeitsgründen zu einem Resolutionsantrage verdichtet. Genosse Schöpft in steht in al­len diesen Fragen begreiflicherweise mit beiden Füßen ans dem Boden der Kommissionsbe­schlüsse. Außerdem hat er eine Reihe von Son­derwünschen aus dem Gebiete der militärischen Streikhilfe und der Soldatenmitzhandlungen. Abgeordneter Ablaß vom Freisinn fügt noch den Fall Knittel hinzu, jenes Rybniker Amts­richters, der sich beim Bezirkskomrnandeur ver- anworten mußte, weil er Wahlmänner ge­wählt, die auf zwei Zentrumskandidaten und einen Polen verpflichtet waren. Er finbet es unerhört, daß ein Richter, weil er nebenbei auch Offizier ist, sich vom Bezirkskommando seine staatsbürgerlichen Pflichten beschränken lassen solle. Kriegsminister von Heerin­gen stellt den allgemeinen Grundsatz auf, daß die politische Betätigung für eine bürger­liche Partei dem Offizier nie verfagt fein dürfe. Ueber den Rybniker Fall will er sich fteilich nicht äußern, aber die Ueberführung mS Korps der Landwehroffiziere fei doch keine Maßregelung. Vielleicht habe sie Reibungen im Offizierkorps begegnen sollen. Die Be­schränkung der Fürstenadjutanten hält der Kriegsminister für unbillig. Daß das Of­fizierkorps sich nur aus gebildeten Schichten rekrutieren darf, erscheint ihm selbstverständ­lich; aber er kann zahlenmäßig erhärten, daß es doch recht weit gezogene Kreise sind, denen der Ersatz entstammt. Mehr als fünf Prozent sind noch Söhne von Subalternbeamten und ehemaligen Unteroffizieren. Auch sonst sagt er manches Erfteuliche und am Effekt seiner Budget-Kommissionsreden gemessen, darf sein gestriges Auftreten sogar als ein Erf olg geschätzt werden, trotzdem die Kritik den Herrn Kriegsminister wirklich nicht liebkoste . . .Ii

^nferttonäpretfe: Di- f-chSg-fpali-n- Zeile für einheimische «eföafte 15 W, artige Inserate 25 Bf Retlamezelle für einheimische ««schäfte za Pf. kur aurwl.-i.ige «efchäfle so Pf. Einfache Beilagen für dis «esamtauflage werden mit »Mark pro Tausend de. rechnet. Wegen ihrer dichten Berbreitun» in der Residenz und der UmgedMig sNiv dis Saffeler Neuesten Nachrichten -in vorzügliche» Jnsertionrorgan. Solntfch

Straße 5. Berliner Vertretung: SW., Friedrichstrave iS, Telephon: Amt Morihplatz 1-584

Berlin, 18. April.

Ein bedeutsames Anzeichen der Entspan­nung der internationalen Lage bildet auch die Tatsache, daß der Zar von Rußland eben­falls zu der Hochzeitsfeier nach Berlin kommt. Es kann keine Kriegsgefahr irgendwie zwischen Dreiverband und Dreibund bestehen, wenn schon jetzt bekannt gegeben wird, daß Zar Nikolaus an dem Familienfest am deutschen Kaiserhofe teilnimmt. Auch er erscheint le­diglich als Verwandter. Die verwandt- sckaftlichen Bande, die den Zaren mit dem Hause Hohenzollern verknüpfen, sind hinläng­lich bekannt. Weniger bekannt dürfte sein, daß er auch dem Hause Cumberland sehr nahe verwandt ist: Die Herzogin von Cumber­land ist eine Schwester der Mutter des Za­ren. Daß auch der Thronfolger von Oester- reidHlngarn, Erzherzog Franz Ferdi­nand, an der Hochzeitsseier teilnimmt, ist eine Tatsache, die geeignet ist, der Fürstenzu- sammenkunft in Berlin eine ganz beso n d e- re Bedeutung zu geben, die weit über das Familiäre hinausgeht. Erzherzog Franz Ferdinand wird mit dem Zaren zusammentref­fen: Das ist ein ganz hervorragendes

Symptom der Entspannung

und ein Anzeichen dafür, daß irgendwelche in­ternationale Komplikationen im weiteren Ver­laufe der Balkanwirren nicht mehr zu be­fürchten sind. Es wird das das erste Zusam­mentreffen eines Mitgliedes des österreichischen Herrscherhauses mit dem Zaren fett der bos- nffchen Annexionskrisis sein. Wenn man sich er, innert, wie noch bis in die allerletzte Zeit Oester- reick und Rußland sich Gewehr bei Fuß gegen« überstanden, daß seit September vorigen Jah­res beide Staaten gegeneinander sich nach

Statt Karl von Einems schneidiger Kaval­leristengestalt sitzt nun Exzellenz von Heerin­gen, der Kriegsminister im Bart, am Tisch des Bundesrats, während im Reichshaus die ätzende Lauge der Kritik auf den Armee-Etat niederträufelt. Jahr um Jahr dasselbe Bild, derselbe Groll und das gleiche Mühen, den Sturm zu sänftigen. Herr von Einem, den man den Rothmaler nannte, tats mitschnarren­der Kommandostimme", deren metallner Klang indessen keine Schroffheit barg; Herr von Hee­ringen versuchts mit hellerm Ton, und erlebt die Freude, daß die Stirnen sich glätten und das Opfer der neuen Heeresvorlage ohne Zö­gern gebracht wird. Die Zeiten haben sich ge­ändert, und selbst da, wo früher der Groll kochte, ist man milder geworden und nippt zu­weilen verstohlen an derMilch der frommen Denkungsart", die Karl von Einem nie das Dafein versüßt hab Tabeiist ^rundedoch. bem ^eiera$yenb'sehnt, und noch vor der alles beim alten geblieben. Der Kriegsminister 23od)e an-s Abschiednehmen denkt,

ist immer nochnur Dekoration , bcjLgarum? Der Reichstag war selten freund- Moloch Militarismus" fordert immer nod) unb spendefreudiger als grade jetzt. . .! Opfer: derParadeglanz" beunruhigt immer! f. H.

noch das Gewissen der Tribunen unddas j

Möglichkeit kriegsbereit gemacht haben, o ist ersichtlich, welch weittragende Bedeu­tung die Begegnung deS Zaren mit dem Erz­herzog-Thronfolger hat. Die Tatsache der Begegnung des Königs von England und des Kaisers von Rußland mit dem Deutschen Kai­er und dem österreichischen Thronfolger in naher Zeit ist auch ein Wink, wie er nicht deut­licher sein kann, an jeden einzelnen der Bal­kanverbündeten und an ihre Gesamt­heit. das letzte Sträuben gegen den Willen Europas als fmchtloS aufzugeben, und man darf annehmen, daß dieser Wink beachtet werden wird.

Hochzettsgafte aus Rom.

zu weit gezogen sein würden. uw ......... ...

Sodann: Blaues und rotes Blut! Daß im,rreaen sst ^as Unglück hat danach allen Heer der Adel Vorzugsrechte genießt, die dem Insassen das Leben gekostet. In Paris Bürgerlichen nicht erreichbar sind, hat der s die Kunde von der Katastrophe attgememe Kriegsminister mit merklichem Nachdruck be« ,-n,Lnuna hervor und überall wurden die stritten, und die Beweise der Statistik konnten ^mzung oe .

feinen Protest stützen. Die Existenz sogenann- Flaggen auf Halbmast,gesetzt, terfeudaler" Offizierkorps hat allerdings auch

Herr von Heeringen nicht leugnen können, aber I Der Flug Parts-B er macht dafür nicht etwa das Sv st em, son-I Berlin, 18. April. (P * iv a t * , dern den Brauch und die Tradition der- giamm.) Der.Flieger DauEourt wir» antwortlich, die es manchem Regimentskom- die Dotttmenlc: über mansbeur als Pslicktgebot erscheinen lassen, sein daris-Berlin der 2e 0 Bestimmungen die- Qffizierkorps tunlichst aus Angehörigen des I sis muß inuerhalb eines

Adels zu ergänzen. Der Kriegsminister bat in- l - ,g tion Sonnenaufgang bis

dessen erläuternd bemerkt, daß er diesen Brauch ®onnenunteraOna) die Strecke Paris-Berlin mißbillige, und daß unterdessen auch ein Ab- '^jj^qxwgt werden, wobei beliebige Zwffchen- weichen von dem bisher beschrittnem Wege! lgndnngen gestaltet sind. Man wird dem i<ran­erkennbar werde, da eine auf solcher Basis aus-1(en pjx Anwartschaft auf ben 225 000 Aranc-« gebaute Exklusivität dem militärischen Grund Preis unbedingt zusprechen, - er Äietxovv. Prinzip widerstrebe und bei den verantwort Audemars aber, 'n Hannover gelandet lichen Stellen keine Sympathie finde. Rechnet! war, setzt den Weiterflug nicht fort. Er hat fei-

Militärkabinett herrscht (nach wie vor) unum- fchräntt". Das alles sind Dinge, die nicht zum

unb die auch »em. einem. aU «o» 1 ^nrj'gneIE^nefe rld) gestern abend «in schweres

bitionette Hausratstticke der Kritik nicht erspart P^^nungiück, das fünf französischen Offizie- geblieben sind. Man hat in den letzten Tagen t<n uni) Unteroffizieren einen jähen Tod be- indessen mancherlei vernommen, das auf rejfetc Drahtmeldungen über das Unglück be- Morgendämmern schließen läßt, und sagen: Der MilitärfreiballonZodiague" ist wenn auch der Mann am Regierungstisch abends gegen fünf Uhr in der Nähe von Pa­nscht auf einen Hieb all das Uebcl beseitigen ris bei Villier explodiert Zwei Off z ere und kann, das angeblich die Organisation des I ein Unterofftzier sind tot, OMwr starb Reichsheers beschwert, so mertt man doch, daß <9<j((on 'vollkommen vernichtet.

der Wille da ist, Resormarbeii zu leisten und

begründetem Verlangen Rechnung zu tragen. Fünf Menschenleben Vernichter: Fürs erste: Die Soldatenmißhand-I (Privat -Telegramm.)

lungen, das unersreulichste und düsterste! Paris, 18. April.

Kapitel der Militäretat-Kritik und die uner-

nen lud) mit Ab­

acht iber !ag, und

Rom, 18. April. (Privat - Tele­gramm.) Die Nachricht, daß der König und die Königin von Italien die 'Absicht ha­ben, den Hochzeitsfeierlichkriten am Kaiserhofe in Berlin beizuwohnen, wird an unterrichteter Stelle bestätigt. Das Königspaar wird am Vorabend des Hochzeitstages in Berlin Eintreffen und drei Tage dort verweilen. In politischen Kreisen wird der Berliner Reise deS Königs und dem Zusammentreffen mit dem Kaiser, dem Zaren, dem König von England uub dem Erzherzog-Thronfolger von Oester­reich große Bedeutung beigemeffen.

(Eine Balkanfraaten Anion.

Belgrad, 18. April. (Privat - Tele- gram m.) Seit die Skuiarifrage e,ne für Montenegro und unmittelbar auch für Serbien ungünstige Wendung genommen hat, tritt hier die fchon ftüher erörterte Idee einer engeren Annäherung Montenegros an Serbien wieder mehr in den Vordergrund. Es wird sich hierbei nicht um eint Annexion handeln, die bei der fcharf ausgeprägten Eigenart der Mon­tenegriner kein glücklicher Gedanke wäre, fon-

Clavenar, Leutnant de Vasselot und Sergeant Richh teil. Der Sturm bemächtigte sich bald des Ballons, fchleuderte ihn tote, einen Spiel­ballon bald in die Höhe, riefe ihn in die Tiefe, und oftmals schlug der Korb krachend gegen Schornsteine und Bäume. Dabei ttugen ver­schiedene der Insassen blutende Verletzungen davon. Als der Ballon über Fontenay schwebte, versuchten Zuaven, das Leitseil.zu ergreifen, waS ihnen aber nicht gelang. Der Ballon schleifte über den Erdboden, verfing sich in den Telegraphendrähten, wurde wieder frei nnd trieb von VillierS, das er auf dieser Schreckensfahrt erreichte, immer weiter ab. Bald nach fünf Uhr hörte man in Villiers plötzlich

einen lauten Knall,