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Casseler Neueste Naihrilhteil

Hessische Abendzeitung

Caffeler Abendzeitung

3. Jahrgang

Fernsprecher 951 und 952.

Freitag, 21. Februar 1913

Fernsprecher 951 und 952.

Nummer 66

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Regierung gehen wird.

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Rumänien ist kriegsbereit!

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Die gestrige Iesniten-Debatte.

Vvr entscheidenden Kämpfen?

SSt«) alle übrigen Parteien auf . ~ - 4.:. keine lieber«

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Lorvoralü"l-rn erblicken.

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Begriffe erkennen.

Munde dieses leitenden Staatsmannes ge- läufiq gewesen. Herr von Bethmann Hollweg hat recht: Wir politisieren zu w-" bei Bierbank und im Parlament, auf der Red­nertribüne der Volksversammlung und im Ge­triebe des wirtschaftlich-sozialen Lebens: Ueber-

Nordostpaffage aufzubringen.

Diese Meldungen norwegischer Blätter kltn- gen befremdlich, und es wird erforderlich setn, deutscherseits dazu Stellung zu nehmen D,e Erpedition Schröder-Strantz ist durch dtc Ueberwinterung erst in die Gefahr geraten, tn

all begegnen wir dem Kampf ums Programm, rnn das parteiliche Dogma und um

(Prival-Trlegramm.)

Rom, 20. Februar-

tationsbedürfnis dem Werk nützlicher Gesetzge- ^ler die Freikonservativen und Konserva- bungsarbeit die kostbarste Zeit.

Der Deutsche ist dergehonte Politiker"; et I treibt Politik aus Neigung und Temperament, und mit derselben Hingabe, die seine Geselltg- keitsbestrebungen auszeichnet, umfaßt er alles, was mit der Politik zusammenhängt. Trotzdem ist das politische Leben bei uns unfruchtbarer als in irgend einem andern Land mit gleicher Kulturstufe, und das Einzige, das dem deut­schen Garten der Politik entsproflen, ist ein Parteigetriebe von gradezu beängstigender Viel­gestaltigkeit. Es ist gesagt worden, die Politik verderbe den Eharafter. Man braucht diesen

Der gestrige Erfolg be8

Lag- der Sache zu -rwarten; ebenso ab-r

grimmigen Satz eines kundigen Thebaners M. ---------------

nicht unbedingt wörtlich zu nehmen: Em Vorlagen stellen wird. Es sieht also ganz Körnchen Wahrheit aber enthält er zweifel- . ^s, als ob man sich aus einen politischen los, denn ein Blick auf unser politisches Leben Kuhhandel gefaßt machen müßte. Dre De-

Die heutige Kouferenz in London. !

Ein Schiedsgericht soll entscheiden l London, 20. Februar. (Privat-Tele- gramm.) Tie Londoner Botschafter- Reunion wird in ihrer heutigen Sitzung Kenntnis von den Wünschen der Bukarester gierung erhalten, die rumänisch-bulgarnwe Grenzsrage einem Schiedsgericht unter- i a c quuc ftui «v, breitet zu sehen. Rumänien beantragt, vav der fi e n verschlechtert, so Zusammensetzung dieses 'Schiedsgerichts nicht " .... I '>c Großmächte mitzuwirken hätten, sondern

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Die Lage ist andauernd ernst!

Aus Wien erhalten wir folgende Draht­meldung: Während sowohl die Frag--emes baldigen B a l k a n f r i e d e n s als auch der

' - bulgarische KonNlkt

hätten.

Havarie der MilitSMieger.

Militär - Doppeldecker bei Lutterberg m^»^l'iickt; die Fliegeroffiziere unverletzt.

Der Militär-Aviatikdoppeldecker B. 1612 mutzte heute, einem P r i v a t - T e. le'gramm aus Lutterberg zufolge, bald nach dem Start infolge Nachlassens des Motors wieder landen und zerbrach dabei das Fahrgestell und den Propeller. Ter Apparat mutzte abmonttert werden. Die Fliegeroffiziere blieben unverletzt. Einen vorzeitigen Abschluß hat die große Fernfahrt gefunden, die Leutnant Geyer mit dem Aviatik-Doppeldecker B. 16,12 von S.ratz- burg aus bis Cassel durchgefuhrt hat: Dar s Flugzeug wurde bei Cassel erhebltch d.-

mrze r einem nronen Lager, n u c i- -w °

tafdfungm m-h> toi«. KSLnMjsfctuto »« auf »»«

Eine Niederlage der Bulgaren.

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nur je eine Großmacht des Dreibundes und des Dreiverbandes. Man nennt als solche hier Rußland und Italien.

Neue Polfahrer-Konslive?

Schröder-Strantz und die Norweger.

Wir haben bereits vor einigen Tagen bei einer Erörterung der gefährlichen Lage^ m der sich die deutsche Nordpol-Expedition Schro- »er-Strantz befindet, darauf htngewtesen, daß zwischen der deutschen Leitung der Expedt. tton und den norwegischen Teilnehmern e,n ge­wisser Gegensatz zu bestehen scheine, den man in der norwegischen Presse auf ungenü­gende Rücksichtnahme des Leutnants Schröder- Strantz gegenüber den norwegischen Fahrttetl- nehmern zurückführte. Inzwischen haben dre darüber umgehenden Gerüchte Ü4 derart ver­dichtet. daß in der norwegischen Presse scharf gegen Schröder-Strantz Stellung genommen wird Wir erhalten folgende Meldung:

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üeberwi«g von v °rnh e-ein beschlossen war, ohne daß die Oeffentlichkett davon Kenntnis hatte, so Wäre dartn zum mindesten eine erheblich übereilte Maßnahme zu er­blicken, deren Folgen nicht ausbletben konnten. Auch wird noch darüber Klarheit Jtt

I sein welche Bewandtnis es mit den wiederbo.t gegen die Erpeditionsleitnng erhobenen Dor­würfen ungenügender Ausrüstung um mangelnder finanzieller Fundierung

I»* Ä.° 1L -ME« <«.

Immer neue Rätsel.

(Privat-Telegramm.- Chrifttauia, 20. Februar.

In einer Meldung aus Tromsö, die eine hiesige Zeitung veröffentlicht, wird die gegen die deutsche Spitzbergen-Expedition Schröder-Strantz erhobene Beschuldi­gung aufrecht erhallen, datz die U e b e r w i n. tetung der Expedition auf Spitzbergen schon bei der Abreise von Tromsö beschlossene Tatsache gewesen sei, datz aber den norwegi­schen Teilnehmern gegenüber dies Schelm gehalten worden sei. Nur die deutschen Ex- nedittonsteilnehmer hätten das gewußt. Bon den Blättern ist dieses Telegramm dem nor­wegischen I u st i z m i n i st e r mitgetettt wor­den, der erklärte, die Angelegenheit naher untersuchen zu wollen. Falls sich die Beschul­digung als richtig erweisen würde, werde selbstverständlich alles geschehen, um bett nor­wegischen Teilnehmern an der Expedition ober ihren Hinterbliebenen alle mögliche Hilfe und Genugtuung zu gewähren. Das ~elc «ramm enthält weiter die merkwürdige und überraschend klingende Behauptung, datz die Expedition ungenügend sinanziert sei. Die Expedition habe Apparate mit sich geführt, um auf Spitzbergen photogra­phische und kinemato graphische Aufnahmen zu machen, die bei der Rück­kehr nach Deutschland öffentlich vorgezeigt werden sollten, um auf diese Weise die Geld­mittel für die geplante Expedition duroi die

(Privat - Telegramm.)

Sofia, 20. Februar.

Politik hat mit Partei-Jnteressen nicht mehr zu tun, wie der Stiesel mit dem Leisten, und wenn die Polittk in den Dienst einseitiger Par­teiarbeit gestellt wird, schrumpft ihr Jdealge- balt zum mikroskopisch-winzigen Atom zusam­men. Wir möchten nicht so weit gehen wie der Kanzler in seiner Handelsiag-Festmahlrede und das Idealbild nützlicher und produktiver Po­litik in der Arbeit rein-w ir tschastlich er

hat.

Ftlchner und seine Begleiter.

Christiania, 20. Februar. (Privat- Telegramm) Der norwegische Polar- fahrer Björvig, der an der Ftlchnerschen !Südpolar -Expedition teilgenommen hat, ist nach Tromsö zurückgekehrt. Bförvig übte an der Leitting und an den Plauen der deutschen Südpolar-Expedition scharfe Kri­tik und erklärte, datz die an Bord befindlichen I deutschen wissenschaftlichen Teilnehmer in der Polarforschung völlig unkundig gewesen seien. Die Expedition hätte mit ihrer Vorzug lichen Vorbereitung und Ausrüstung ganz an dere Ergebnisse zetiigen können, ®^ c.r^e renere und für den Zweck gut ausgebildete Kräfte der Erpedition zur Verfügung gestanden

Di, Caffeler Jleixeften Nachrichten erscheinen wöchentlich techrmal und eroar a6®er Wonnement-prefr beträgt monatlich W Pf» bet freier SufteHmfl, ins wieuungen werden jederzeit von der SefchäftSNelle oder den Boten entgeg a 7 6t8 z rthr

und ERebaftion: Schlachthofftrabe 28/30. Sprechstunden Redaktion nur g

abends. Sprechstunden der Auskunft. Stelle: Jeden wmt rnioriholaft 12584.

8 w abends Berliner Vertretung: SW, ftrtebrWir 18, Telephon: Amt Moritzplay 12584.

JnfertionSpreife: Die

Partei-Politik) die nationalen Kräfte zwar |f5lt)eML ba pas Thema bis zum zur größten Energieleistung aufpeitscht, sie absgeschöpst ist. Infolgedessen 1 aber nur einem kleinen Jnteressenkreis mit fist ach (abgesehen von den Antragstellern und ven geschlossnen Grenzen dienstbar macht und den ! 45OjWU)eMW,..u.v.v --- . .

Blick vom großen Ziel des allgemeinen tui.e Erklärungen, die auch weiter keine: ueoer-. Wohls ablenkt aus die Son der in ter- ~ der

essen der parteilichen Gruppen und Grupp-1 gtoecI hatten, von neuem die chen. Hinter dieser Entwicklung, deren Wir- ^er einzelnen Fraktionen ju .

kungen wir täglich im politischen Kampf des wiederholen. Außerhalb des Parlaments Tages, in Parlament und Oeffentlichkett er- ^,an allerdings Sensationen eryostt, kennen, lauert eine Gefahr, und wenn Herr man brängte und riß sich förmlich um ElNtrttts- von Bethmann diese Gesahr erkannt hat und tanen $ut «..t t'.. .'""L

sich müht, ihr zu begegnen, kann's ihm und der L n toie nur an den sogenannten "großen ~a- Ration nur srommen. Es ist in den Tagen, da das .Parlament von Philippi" der Watsi-1 Beschlusses liegt zunächst m urne entsteigen sollte, viel von der »ttincht >Ersolg des Zentrums, vor der Politik" die Rede gewesen, der matt m-

die Schuld daran beimaß, daß unter den elf- ta6e§ ,n hundert Kandidaten fürs Reichstags-Amt sich so wenig überragende Persönlichkeiten befanden. Vielleicht ist auch h i e r der .politische Bazillus" der Erreger des Uebels und der An­laß gewesen, daß die Besten und Tüchtigsten unter uns der Gefahr zu entrinnen suchten, im parlamentarischen Redehaus der Plage des Stretts um Kleinlichkeiten ausgeliefert zu

aHUB an Die je n

heute vorliegnden Nachrichten über die En

Wicklung der Balkan-Krise:

(Privat-Telegramm.) Konstantinopel, 20. Februar.

Auf dem KriegSministerium wurde gestern nachmittag erklärt, von keinem Teile des! Kriegsschauplatzes sei eine nemrenswerte Mel- u,,, I51UUUU..W. ------ - ... .... I nuna einaelaufcn, doch meint eme Zeimng, an­

zeigt uns, datz die Politik (oder besser: ~c [hatte konnte neue Gesichtspunkte nicht öu cg I s-^,^ Vorbereitungen bei Bulair müsse m « »««nintittn hie nationalen Kräfte zwar | bn« ^bema bis zum Uebervrutz I » bog 22etter günstig bleibe, für die

SSA ÄÄ nach Berichten hier eingetroffener Redender einem großen Lager. Enver Bey »st zum

(P riva t-T elegramm.)

man orunmr »>v I, fo I Konstantinopel, 20. Februar.

karten zur Sitzung und die Tribunen waren^w Berichten nicht türkischer Augenzeugen

wie iiui u» den iogeuauuren nrn - i Ereignisse bei der Landung bei

gen." Die politische Bedeutting des geMS S ch a r k ö j sind diese Versuche vollkommen g e -

----- -u dem deuwnstrativen \ Bulgaren wurden unter be- ] - )cntrums aber MW - Nächtlichen Verlusten zurückgeschlagen.

lich auch darin daß JeiJ*{i Tie Stilafie der Türken an den drei Kamps- o absehbarer Zett, sei es teilweii 1 ! achten, neunten und zehnten Fe­

es ganz, von der Regierung angenommen ^nig« nur siebzehn Tote und drei- ! werde» w,rd. * | und fünfzig Verwundete. Die Wiedere>nschif-

Ä , fung der Truppen erfolgte auf Befehl aus Kou-

Das Zentrum schtvenrt e»n. | ftant;ncpcL Auch die bulgarischen Meldungen | Matthias Erzberger beim Kriegsminister, jzber die Kämpfe bei Bulair stellen sich als I Berlin, 20. Februar. (Privat-Tele- stark übertrieben heraus.

a r a m m) Wie aus parlamentarischen Kreisen *

verlautet hatte Kriegsminister von Heer in- oen gestern eine lange Unterredung mit dem gentrumsabgeordneten Etzber ger über die। Steßnng des Zentrums zur Militarvor- l a a e Der Kriegsminister sprach über d,e Gründe, die ihn jetzt zu bedeutend weiter gehen­den Forderungen veranlaßten, als er sie im do- eigen Jahre für genügend gehalten habe. Tie niernationale Lage habe sich wesent-

^.a« i oei Miunt «u. -----,-r- - - - . Nach hier eingegangenen Meldungen aus Bu-

cs eine weit und die Parteipolitik hat an der Volksgemein- Larcft fon Rumänien Artillerie- und Kavallerle- i^fHtrkpnher I fthaft schwerer gesündigt als alle Irrungen | abieilungen auf den Silistria gegenüber lieget

als"sie° ftüher g ade dem imd Äoächen von fünf Kanzellaren . . .1 Ln Inseln angesammelt haben und im W

ais fte jruger 0 | F. H. | «eheu, die Reserven einzuberusen. Auch ivol-

len die Gerüchte über die bevorstehende Ab­reise des hiesigen rumänischen Gesandten nicht versttimmen. Da man Grund hat, anzuneh­men, datz Rumänien sich um die Vermittelung der Mächte zur endgültigen Regelung seiner

>««! .",7i,T (ton *.-«** I ***** ** !**

die tote Form irgend einer langst vergreisten vollen erfolg m- -.--- --.-t Tradition. Unser öffentliches Leben berauscht tolllbe der Antrag deS Zentrums m allen drei l

sich förmlich cm Lärm des TageskampfL nm Lesungen erledigt in der Fassung, d e l '>

winzige Grundsätzlichkeiten; Millionen an ma- Zentrum gegeben hat, mtt HUst einer o

ttriellen und geistigen Werten Verschlingt Jahr heit, die si» aus Zentrum, S°zmldcmorraten

-- in den Parlamenten raubt das allgemeine Agr- tzwmensetzte.^^ M der Fott-

Dem Mailänder Secolo wird gemeldet, daß Riza Bey, der Kommandant von Skutan ermordet worden sei. Als Riza Bey das Haus eines Freundes, wo er einer Festlichkeit beiwohnte, verlassen hatte, sei er von zwei Meuchelmördern überfallen und n»edergestreat

Sentrumä war nach ^rttnowiftch eröfftwte bet ^Mges «r-

vv. <>- - - . tilleriefeuer. Die Montenegriner brachten b ld ueverrouilcriulH tl|. ... -------- ---------. . .

ist auch als sicher zu erwarten, daß Reg-erung ttirkischen Geschütze zum Schweigen. Die b fte zurzeit befindet, und wenn biej und Bundesrat den Beschluß Montenegriner rüsten zum Angriff. '

vorläufig ad acta legen werden. l Bundesrat hat keine Ursache, schnell eme Ent­scheidung zu treffen. Dies dürste nach allge- nteiner Meinung davon abhangen, wie sich das Zentrum zu den M i l i t ä r - und D e ck u n g s-

1 w... Alin OtlHn

bMi°nS I Agg AMMM hüt gckTgt!

Der Reichstag und das IssuitengeseH.

. Das Zentrum hat mit dem gestrigen Be-

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Hiobspost aus Skutari.

lto - -<«- m to. In-1 auch I» Ä..«. »°« Stotwrn m,'d--

tereffe der Volksgemeinschaft, tm

-Tlhraienbunlel verschwnldet. Eine Abkehr von ,,

Ä ÄÄtoÄÄÄ | Sie internationale Krise i der Parteipolitik neuen Inhalt und neuen Wett leihen können, und vielleicht wurde man sich daun, wenn dieser Traum einst Wirklichkeit geworden, auch auf den Höhen, wo Kanzler

JJJ von der Hand der Erkennmis zu der I rumani '"-^urteilt Lirdenfdie Mäch- Einsicht geleiten lassen, daß selbst em S >efmb einig und erklären sich beteil mtt bett Em sic meinem, gleichem, gehetmemund b<ieet ® Balkanstaten Fühlung zu nehmen), beurteilen ihnen reckt hervorgegangnes Parlament wertvollere hiesigen maßgebenden Kreise die Frage der und schätzbarere Arbeit zu leisten vermag, als Albaniens äußerst pessimt-

uitD iwavoa , Et- istisch. Sie sehen nicht ohne Besorgnis der

heutigen Sitzung derLondoner Botschafter- Reunion entgegen. Falls dw Sitzung resultat los auseinander ginge, wurden die K^ons e

Der Kanzler beim Handelstag-Festmahl. P^teipoilitk unsrer Tage Ein hervorragender liberaler Politiker I unb des Iiat letzthin den vielleicht etwas ketzert-1 scheu Ausspruch getan, daß es an der Zeit sei, daß D e u t s ch l a n d sich etwas entpolitisiere, vielleicht im Hin­blick darauf, daß man heutzutage so leicht Polittk mit dem Krieg aller gegen alle verwechselt. Da betrachte ich es als wirNickes Glück, daß wir im Deutschen .Handelstag und im Deutschen Landwitt- schaftsrat (ich nenne in diesem Augen­blick nur diese beiden, weil sie tn diesen Tagen besonders hervorgetreten find) be- rufsständigeVertreter haben, die k e i n p o- litischesAgitationsbedürsNis kennen, sondern Politik treiben, indem sic prattisch für das Wohl der von vertretenen Berufszweige arbeiten. So Iuud 'ckapoui»>- "Staatsmanns Er

haben sie sich ihren Platz neben den (lediglich) eines leitenden e » Parlamenten erobert und behauptet, denwandel mit Sorgen zu

Diese klugen, glücklich gewählten und sorg-1 man zwischen e ei . fbürt man ei-1 los auseinauoei »1«.»«-, An-

wenn es auch vielleicht nur em Zufall gewesen Leistung b Forderung der

daß er den Erkenntnissatz eines ltboralen .^3 bet Nation die Berechtt-

Pvlttikers zum Ausgangspunkt feinerJRene$to= n $önnen. Die Zersplitterung

uen genommen, so darf man doch tn den hlwei ß««« ®. politische Energie geschwächt,

funkelnden Bechern an festlich geschmückter S«. | J an der Volksgemein-

fel gesprochnen Worten des Kanzlers eine glücklichere Interpretation