Casseler Abendzeitung
2. Jahrgang
Fernsprecher 951 und 952.
Donnerstag, 14. Dezember 1911
Fernsprecher 951 und 952.
Nummer 9
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COler Mch Mchrichtm
Casseler Abendzeitung HM Hessische Abendzeitung
den Memoiren die
Konstantinopel, 13. Dezember. (Privat«
London, 13. Dezember. (Privattelegramm.) Die »Exchange Telegraph Com-। pant?" meldet auS Tientsin, daß sich dort eineGesellschast, bestehend auS reicheren und an-1 geseheneren Mandschus gebildet habe, die siebenhundert Mitglieder zähle. Diese Gesellschaft strebt die Ermordung von sechzig bedeutenden Führern der Revolutionäre an. Drei verschiedene Belohnungsarten j wurden festgesetzt. Derjenige, der Sun-Yctt- Sen, Liyuangheng oder einen anderen der bedeutendsten Führer der Revolution tötet, er- hält 20 000 Taels. Und nun stufen sich die Be- lohnungen je nach der Bedeutung des zu Ermordenden ab. Die größte Belohnung aber, und zwar 200 000 Taels, erhält Derjenige, dem es gelingt, Yuanschtkai zu ermorden, doch wird dessen Ermordung noch nicht jetzt verlangt, sondern diese soll aufgehoben werden, bis Rübe und Ordnung im Lande wiederhergestellt sind. Der Prinz reg ent hatte bereits seit langer Zett von dem Bestehen dieser Gesellschaft Kenntnis, ohne die Auflösung der i Gesellschaft zu fordern.
bund geschaffen, der sich die Befestigung der republikanischen Führer und die Ermordung des Diktators Yuanschtkai zur Aufgabe macht. Wir erhalten darüber folgende Meldung:
sprengen will.
Die Nachrichten vom tripolitanischen Kriegs, schauplatz lauten fortgesetzt widersprechend: Aus Rom werden italienische, aus Konstantinopel türkische Siege gemeldet. Die römische „Agencia Stefans berichtete gestern aus Ben- ghasi: In der Nacht zum elften Dezember griff der Feind heftig einen Teil der vorge- schobenen Stellungen an, wurde aber nach kurzem heißen Kamps zurückgeworfen durch einen von dem dritten Bataillon des 79. Infanterie-Regiments glänzend durchgeführ. ten Bajonettangriff. Die Verluste des Feindes
für die Stadtväter von Lichtenberg und Rum-! melsbuxg recht erfreulich, denn er beweist, daß bie Arbeit des Kommunalparlaments den prinzlichen Staatswissenschastler und Referendar außerordentlich interessiert hat. Und für den Prinzen felbst ist das Schreiben ein ehrendes Zeugnis verständnisvoller Anteil- nähme an Dingen, die im allgemeinen nicht vielen seiner Standesgenossen geläufig (oder auch nur interessant) fein dürften. Dessenungeachtet wecken die Paar Zeilen von der Hand August Wilhelms von Preußen mehr Resig- Nation als Freude, mehr Sorge, als frohe
Zustimmung und mehr peinliche Erinnerun- freundliche Aufnahme
Bomben am Bosporus?
Konstantinopel in der Furcht vor Attentaten. (Telegraphische Meldungen.)
Ein Privat-Telegramm meldet uns aus Konstantinopel: Die Haupttore der Hohen Pforte, sowie die Eingänge vom Kriegsministerium werden seit gestern einer strengen Ueberwachung unterzo- gen. Die Posten wurden verdoppelt und außerdem besondere SicherhcitSvorkehrun- gen getroffen. Angeblich sollen hier viele Bomben eingeschmuggelt worden sein und eS find Anzeichen vorhanden, daß man öffentliche Gebäude in die Luft
und arabische Reiterei gehört zu den blutigsten Episoden dieser Affäre, deren Ergebnis war, daß die Italiener ihre .Stellung zwar
Prinzeu-Briefe.
August Wilhelm von Preußen über seinen Beruf als Verwaltungsbeamter.
Ein Prinz hat gesprochen; nicht bei irgend einem prunkenden Empfang, wo die graue Welt unter Girlandengrün und Papierrosetten
tigen Rom, daß sich grade in diesen Tagen patriotischer Aufwallung der Geist Cnspis über Italien mit der Treue seiner Freundschaft zu Deutschland und seiner Bewunderung für Bismarck erhebt, und wenn Erispis Reffe, Palamenghi Crispi, die Me- motten des großen Staatsmannes grade in dem Augenblick herausgibt, wo die Volksseele Italiens besonders empfänglich sein muß für die realen Werte, die ihr die deutsche Freundschaft Jahre lang eingetragen hat, so ist das ein verdienstvolles Werk. Das bedeutendste Ereignis für die Beziehungen der beiden Staatsmänner Crispi und Bismarck ist nach
England, Rußland und Zapa«.
Depeschen auS Tokio berichten: Die ja-! panische Presse drückt ihr Bedauern und ihre Enttäuschung darüber aus, daß Yuanschtkai Japan anklage, die chinesische Rebellion angeregt und unterstützt zu haben Die Blätter erinnern ihn daran, daß der Friede Ost- asiens und die Integrität Chinas wesentlich von der Freundschaft der beiden orientalischen Reiche abbänqe. Sie äußern auch die Ansicht, daß die Zeit für eine englisch-japanische Intervention mit Rücksicht auf die Inter- ....--------- ------- „
essen des Handels und Großbritanniens Po- betrugen sechsunddreißig Tote, die auf dem Mische Stellung im Yangtsetal gekommen fei. Kampffelde liegen gelassen waren, und außer- Wie ferner ein Telegramm aus Peking bem zahlreiche Tote und Verwundete, die unter meldet, ist dort in der vergangenen Nacht eine I bem Schutze der Nacht fortgeschafft wurden, russische Abteilung, bestehend aus .zwei Die italienischen Verluste beliefen sich auf drei Komvagnien des fünften ostsibirischen Schützen- ^ote und zwölf Verwundete. Nach türkischen Regiments, mit zwei Geschützen und zwei Ma- Darstellungen hat sich der Kampf f olgenderma- schinengewehren, im ganzen dreihundertfunfzig I f,™ abgespielt: l Soldaten mit fünf Offizieren, emgetroffm. 15 9
cu,. herrschendenl wurden lieber den Vorfall liegt uns inzwi-l ge des Omaha-Gebäudes und durchstieß dann
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aus ihrem eignen Mund ihre Urteile, ihre Sor- an Bord deS Panzerschiffes Orion werden ^nschafklich in Guerin verliebt, als er erst „en und Wünsche zu vernehmen"? Kaum; amtltcherseitS folgende Feststellungen bekannt-1sg^fzehn Jahre alt war, und dieses Verhält- die 51 eit da die Landesväter mit dem Knick- gegeben: Auf dem Schiff wurden zwei ~t)«a= n,g zehn Jahre lang fortgesetzt, bis sie einer
, -------- . Telegramm.) Rach hier eingegangenen
Me amerikanische Sensation. Nachrichten dauerte das Gefecht gegen die Eine Millionärin als Mörderin deS Geliebten. Haupfftellung Enver Beys bei Benghasi vom k, i -" " „ .,nä beschrieben- Die Sonntag abend bis zum Morgengrauen des amerikanistb^ Justiz M wieder änen neuen Montag. Enver Bey suchte durch seinen nächt- Freispruch einer Mörderin zu ver- lichen Angriff die Erkundigungsmar che des zeichnen, die den „oberen Zweitausend" ange- dritten Bataillons des 79. italienischen Jnfan- hört. Frau Dora Mc. Donald, die Wit-' ■ 1 ~ • — — -—li-T-
Mc. Donald hatte eine stürmische Vergangenheit hinter sich: Seine erste Frau brannte mit Pilly Arlington, einem Miastrel, durch. Er verzieh ihr und nahm sie wieder auf. Sie dankte ihm dafür, indem sie wieder durchbrannte, und zwar int Jahre 1889 mit einem Theologen. Zu dieser Zeit war Mc. Donald ein wichtiges Rad in Carter Harrisons politischer Maschine. Er wohnte mit seiner Tochter in einem prächtigen Haufe in Ashland und in demselben Hause wohnte Dora Feldmann, die, zehn Jahre alt, eine Gespielin seines Sohnes wurde. Dora galt später als eines der schönsten Mädchen und heiratete den Ballspieler Sam Barclay, als Mc. Donalds Leidenschaft für sie erwachte. Er ließ es sich sechshunderttausend. Mark kosten, damit er die Ehescheidung durchsetzen konnte, und wurde sogar Jude, um die schöne junge Frau heiraten zu können. Später, als der fünfzehn Jahre alte Guerin in Mc. Donalds Hause verkehrte, wandte sich die Liebe der jungen Frau diesem Jüngling zu, in helfen Begleitung sie stets erschien und den sie mit wahnsinniger Eifersucht bewachte. Der alte Mann achtete der Warnungen der Freunde nicht, er hatte volles Ver- i trauen zu seiner Frau, bis ihn die Tragödie eines besseren belehrte. Als Mc. Donald starb, wachten seine beiden ersten Frauen am Sterbebette. Die zweite Frau, deren et in seinem Testament nicht gedachte, hat fetzt eine Klage um einen Teil des Nachlasses angestrengt. Dank der halben Million Verteidigungshono- rate bat Mc. Donalds Witwe es nun vermocht, vorn Gericht ihre Freisprechung von der Anklage des Mordes zu erhalten. -or-
tetie.Regirnents zu vereiteln. Beiderseits wurde mit großer Erbitterung Mann gegen Mann gekämpft. Der Bajonett-Angriff der italienischen Infanterie gegen die türkische
men und aus Htem dignen Munde ihre Urteile, ihre Sorgen und Wunsche zu vernehmen ..." Der Brief des jungen Prinzen ist
verschwand, nicht inmitten tauschenden Bankett- aetümmels, bei dem die Begeisterung die optische Distanz verschob, sondern aus einem I g" J“*?’. n'u r'ffstfesirlichen I d"i'e"r t e." Wie eine"Flamme spritzte das heiße I hatte, nachdem die Schnittwunden geheilt wie-
sSSSäS® Wfesürs ».-.jsstgs KsSSSSJESS Ä Xif? fm o n Är e u st e'n^lden offizieller Empfänge muß ihnen notwendiger- Versuchen zuzusehen. Zw an z lg vonihnen hcn bie Last seiner achtundsechzig Jahre drsick- August W l l h e l m v o n P r e u ß e n (den bU Ueber,cugun6 suggerieren, daß es darunter mehrere Offiziere, erlitten te, ftal6 Monate später, nachdem er seiner wart im 3oIIernf)ouS mit zärtlichem Stolz ' Bürgern wohl gehe, daß in aller Brandwunden, Lebensgefahr besteht jedoch bei jUngen Frau verziehen und ihr in feinem Te- »unsern Doktor" nennt), Doktor der Staats. £ h , Zufriedenheit wohne, und jenseits keinem der Verletzten. Sechzehn Personen wur- stamcnt etwa eine Million Dollar vermacht
Wissenschaften und Referendarius tnt Betrieb verze» °uer LiUsti oeny r g , 1 ^eb- den inS Hospital gebracht. hatte. Et hatte sie mit allem nur erdenklichen
der Landesverwaltung, hat an den Erstender bunten W mPc die Welt Eminde^ieooen 1» Luxus ausgestattet, leistete Bürgschaft damit sie
Zellen mehrfast seltner werde; es ist auch wohl keine Fabel,! Merkurs nach Esbjerg besttmmt, ist gestern Eervlgung aus. . . !
Schreiben selbst, und der zu mancher-ei Refle- bQg £^r ber Fürsten meist von Stimmen abend gegen sieben Uhr im Altonaer Hafen xionen Anlaß gebnr darf. Der Prinz ders wird, die mit dem Fühlen und Den- mit dem heimkommenden Fischdampfet »Peli-
Mit dem Beruf des^.^e^altungsbeamten 1 ht faeg $on= „icht das winzigste gemein ha-fan" zusammen gestoßen. Dem »Pelikan ernst nimmt, hatte die Gelegenheit^benutzt, sich unb schließlich wird's auch nicht Legende wurde ber Vordersteven gebrochen, das Schiff
durch den Be,uch der zwischen den S.aoten I fcaf] bU ganze Erziehungsart der Fürsten ist bis zum Kollistonsschott voll Wasser gelau-
Rummelsburg und Lichtenberg /kchweb«»« Möglichkeit jeder nähern Berührung mit hen. Der „Merkur" ist mitten im Fahrwasser Emgememdungsverhandlungen «inen ffitwbltflLw «gelt des ringenden Daseinkampfs auszu- gesunken und bildet für die Schisfahrt ein tn das Wesen pwk-rscher Kommunalpolsttt zu .$flßen bemüf)t ift. Nicht jeder Fürsten-Erzieher großes Hindernis. Die Mannschaft konnte verschaffen, und eS scheint, oaß der letzt Drer- lebenswatm und lebensklug wie Meyet- rechtzeitig gerettet werden. Taucher wur-
undzwanzigjährige von der Arbeit der siadt- braver alter Doktor JÜttner! August den beauftragt das Schiff abzudichten, damit
parlamentariichen Eingemeindung-kommiffron Im§ Dankbrief an den Lichtenberger Bür- c§ f0 schnell wie möglich gehoben werden
den besten Eindruck gewonnen hat, denn sein M b - ' dne Kultur-Doku- kann.
Brief an den Lichtenberger Burgerme:ster ^ent gewertet werden, als ein Zeugnis, ba^ -----------
spricht davon in begeisierten Worten. Fürsten und Völkern nützliche Erkenntnis offen- «. hop
Doktor August Wilhelm von Preußen äußert s^n F. II. MN WkiMMvAW vkr
in dem Schreiben an den Bürgermeister seine ' ---------- Der Preis auf Yuanschikais Kopf.
Freude darüber, daß er den Berus des Ver- ®yttilmtth=Die Versöhnungsbesttebungen in China
waltungsbeamten ergriffen habe, weil ihm sollen in letzter Zeit auf günstigen Boden ge-
dadnrch in ganz anderer Art wie sonst in sei- CtiSpiö Memoiren; CriSpr unb Bismarck. faöen sein. Aber man rechnet dabei zu wenig nem Stande Gelegenheit geboten werde, mit Soeben sind in Rom die Mernoirm de-- mit den Leidenschaften der beiden seind- allKreHen unb allen Schichten früheren Ministerpräsidenten Cnspi lichen Rassen, für die wieder ein sehr bezech k 11 T V gtrü “runa enaüer Art 'N kom- des »italienischen Bismarck«, erschienen,, und es I nendes Dokument an die Oefsentlichkeit gelangt der Natron tn Ber r- nutz engsier llrt ?u l.m |Charakteristisch für die Stimmung im 66«-1 ift. Die Mandschus haben einen ,(3 cb^i.m-
Zusammenkunft tn Friedrichsruhe.
Palamenghi schildert tn allen Einzelheiten die r - . freundliche Aufnahme Crtspis am stebenund- gen als lichtes Hoffen. Denn der Gast des zwanzigsten September 1887, und wie der ^ürst Lichtenberger Stadtparlaments hat (unbewußt durch diesen Besuch so elektrisiert wurde daß ^» m„nde Stelle im Ver- er alle seine Schmerzen vergaß. Crispi aß vielleicht) aufs eine wund« Slerre tm ^er italienischer Sitte wenig und tat Wasser
hältnis zwischen Fürst und Volk hingewie,en, Wein. Als Bismarck erstaunt fragte: die von den ältesten Zetten der Fursienmacht trinken nicht, Sie rauchen nicht, waren bis ins zwanzizste Jahrhundert hinein immer I ~ie au^ in Ihrer Jugend so enthaltsam?" gleich schmerzhaft geblieben ist: Die man - antwortete Crispi: »Ich habe mich niemals aclnden Berührungspunkte zwischen geändert!" Crispi lobte übrigens bei dieser den Löben und den Tiefen! Gelegenheit feinen sizilianischen Wein und
Mreußen kennzeichnet die- sandte Bismarck bis zu,seinem Tode immer zu , Der Prinz von Jeutzen kcnnzeMne oie m aug fein^ Kellereien ein Faß
fen Mangel in den Worten, daß iym erg ver w dR ^„ben Sizilianer Weins, I Berus des V erwaltungsbeamten die Kanzler bei offiziellen Festen als
Möglichkeit gegeben habe, »in ganz a J & r e 11 £ r e i b n n b w e i n seinen Gästen vorsetzte. Art, wie sonst seinem Stande Gelegenheit ge- Crispi in das Fremdenbuch Bismarcks boten sei, mit allen Kreisen und Schickten berl Friedensworte cinzeichnete, sagte ber Kanzler: Nation in engste Berührung zu kommen". Der „Sie haben meine Gedanken verstanden? Hohenzollernprinz erkennt also selbst, daß Wir führen keine Kriege mehr! die »Tradition", die noch heut als üblich und I Napoleon den Dritten charakterisierte der Kanz- einzig möglich geltende Form des Verkehrs als Ignoranten, obwohl er deutsche -wischen Fürst und Volk, den auf des Leben» Schulen bezucht hatte. Er habe nicht gewußt, Höhe Siebenden gar nicht die Möglichkeit daß Kronstadt eine Insel war und wollte eine niht hem Emviinden der Masse des Volks, sei- Aktion im Baltischen Meer durch Enffendung IKeiS n fein m Seinen unb eines Kavallerieregiments nach Kronstadt ein- nem Fuhlen und Eken ^"^er Fürst selbst leiten. Am einundzwanzigsten August 1888 war Trachten nah zu kommen; daß der Furn lewn k Crispis bei Bismarck. Aus
im zwanzigsten Jahrhundert für das Volk Gesprächen zwischen beiden fei der bevorimmer noch hinter der Nebelwand »tötttene f!c6enbe Abgang Bismarcks schon damals thront, und die nüchterne und manchmal tra- sählbar gewesen. Crispi lud Bismarck ein, gische Wirklichkeit des Kampfs im »Tal des Le- ^ch Rom zu kommen. Bismarck antwortete, bens" nur durch die rosenfarbne Brille einer I trotz der Güte des Kaisers glaube er schwerlich, ibm fuaaerierten Vorstellung schaut, deren We- daß er mich einlädt.' Bei seiner Reise nach durchaus identisch ift. So war's f rüher, vor fajrt mit mir. w^^bebeuten^so^.^»»^ Jahrtausenden, als die Fürsten uber Lech unb b^ ^IbciterSDniercn1 im Jahre 1890: Leben der ihnen Untertanen nach freiem Willen Grist)i ift ^xin bester Freund . .!" herrschten; so ist's heut, wo die Macht be» I <a»
Volkswillens sich im konstitutionellen und Par- -----------
lamentarischen Regierungs-System osfenbart: gjttp ßtt SOtb»
Die Form hat sich gewandelt, der liüliche Bord eines englischen Kreuzers., ./v. - — —------,
Kern der Dinge indessen ist von der Entwick- ^^evescken aus Portsmouth berichteten toe des Millionärs Michael Mc. Donald, des lung zur Höhe der Menschensreiheit offenbar I aestcrn^abenb von einer entsetzlichen Expl 0 -1 einstigen »Königs der Spieler in Chikago, unberührt geblieben. Und das ist umso be- ^ s k a t a st r 0 p h c, die "sich an Bord des wurde vor einigen Tagen trotz der Emwrdu g sÄÄRixÄ
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