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Hessische Abendzeitung

Casseler Abendzeitung

2. Jahrgang

Mittwoch, 13. Dezember 1911

Fernsprecher 951 und 952.

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Nummer 8.

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-an.

Tokio, 12. Dezember.

Der frühere japanische Premierminister

Brüdern Samain in Streit geraten, der sich

gelben Männer

die und die

Der Foldatenmord in Metz.

Ein Verbrechen aus politischer Rache?

schließlich auf der Straße fortsetzte. Im Ver­lauf des Wortgeplänkels erhielt der Ho b o i st Marsch, ein ruhiger und braver Soldat, von einem der Beteiligten einen Stoß, den er mit einem Gegenstoß beantwortete. Unmittelbar darauf krachte ein Schuß und Marsch stürzte blutend zu Boden. Es stellte sich heraus, daß ibm eine Kugel auS unmittelbarer Nähe vom

Lorraine sportive", der (wie erinnerlich) vor einiger Zeit wegen seiner antideutschen Betäti­gung aufgelöst wurde. Neben den Brüdern Samain sind gestern auch noch die Mitglieder des VereinsJeunefle boröe", Martin, G6ne und Dhürr, verhaftet worden. Mar­tin gestand unter Tränen die Tat ein. Der Vater des Marlin, Beigeordneter in Pierre- ville, erllärte, schon vorige Woche in Metz ge­wesen zu sein, um Alexis Samain zu ersuchen, er möge seinen Sohn aus der Liste derJeu- nefle doröe" streichen, er sei aber von Sa­main nicht empfangen worden.

Waltschaft, der eine große Zahl von Zeugen feststellen konnte. Augenzeugen behaupten, daß der jüngere Samain an den Soldaten herangetreten sei und den Schuß abgegeben habe. Dieser und fein Bruder Alex Wurden noch in der Nacht in ihrer Wohnung verhaftet. Sie bestreiten beide, an der Tat beteiligt ge-

Der ermordete Hoboist war in einem Lokal, in dem viel Militär verkehrt, mit den beiden

Zopfs zu. verlangen, um den Hunderten von Millionen gelber Männer durch die Tat zu be­weisen, daß die Kraft nationalen Selbstver­trauens und die Wucht chinesischer Macht um nichts gemindert werde, wenn das Symbol schlaffer Tatenlosigkeit, das erst die Götter der Knechtschaft geheiligt hatten, aus der Ge­schichte der gelben Völkermaflen verschwinde. Was in China sich rein äußerlich, gcwis- sermaßen als Begleiterscheinung der Wiederge­burt des Reichs der Mitte, ereignet hat: Die Verbannung des Zopfs wird (hoffentlich) eines Tags in symbolischer Form auch bei uns die Menschheit erfreuen. Und wir wer­den darüber glücklich sein dürfen, denn auch uns beschämt der Zopf und seine Last wird

Ein Interview mit dem Prinzen Katsura. (P r t v a t - T e l e g r a m m.)

ihrer Begleiter mit Namen zu nennen. Alex Samain war früher Vorsitzender des Vereins

Ohr aus durch das Gehirn gedrungen war. Der Tod trat nach wenigen Minuten ein. Bald darauf kam ein Vertreter der Staatsan-

Metz, 12. Dezember. (Privat - Telegramm.)

Hunderte Millionen gelber Menschen den Zopf nicht nur mit Selbstverständlichkeit, sondern mit Stolz und Begeisterung getragen. Man erkannte die Größe des chinesisch-patriotischen Herzens an der Länge der geflochtenen Haare, die vom Scheitel Herunterbaumetten, und deren Ende zur Schonung bei der Arbeit sorgfältig und liebevoll in die Rocktasche gesteckt wurde, Ob man Konfutse oder Buddha verehrte, Knopf und Pfauenfeder des Mandarinen oder den ärmlichen Khaki des Kuli trug: In der Not­wendigkeit des Zopftrckgens war das Mammutreich ebenso einig, wie in der Vereh­rung der Eltern, des Teetrinkens, des Reis- essens mit Bambusstäbchen und anderer heili­ger und profaner Gebräuche. Da stürmten nun plötzlich die Revolutionäre aus Hankau heraus, den Yanztse hinauf und hinunter, und in ihren ersten Proklamationen forderten sie ebenso ernsthaft die Absetzung der Mandschudynastic wie das . . . Abschneiden des Zopfs.

Mit dem ersten Teil ihrer Bestrebungen wer­den sie wahrscheinlich bald durchdringen: Den zweiten haben sie bei sich bereits durchgc- führt! Wie man imSturmjahr" 1848 als ein Freiheitsmann bei uns den breiten Kalabreser aufs Haupt stülpte, so erkennt man auch einen chinesischen Revolutionär bereits am Schädel, auf dem nicht mehr die geflochtenen Strähnen prangen, sondern der Scheitel einfach und schlicht sich hinzieht. Es zeugt von der sieghas- ten Kraft der Revolution, daß man ihr grade den Zopf geopfert hat. Denn man mutz, die Jahrhunderte der Tracht multiplizieren mit den Hinderten Millionen ihrer Anhänger, um die Kraft der Tradition als Resultat zu erhal­ten. Aber man hat in China mit seinen plün­dernden Beamten, feiner Justiz-Barbarei und seiner durch und durch verwahrlosten Verwal-! tung eine wahre Gier nach dem Umsturz und offenbart feinen Willen durch die fchroffltcn Wandlungen. Die vielen Millionen Chinesen haben sich gezählt und ihre ungeheure Zahl und Macht erkannt, und nun fragen sie sich, warum sie unter der Tyrannei der Mandschu-Eroberer stehen müssen und unter den Launen weißer Schwächlinge. Sie blicken sich um, wie sie es anders machen könnten, und sehen nun die Europäer als die Meister des Kriegs. Ihnen ähnlich, tunlichst sogar überlegen zu werden, ist seitdem ihr heißestes Bestreben, und der Zopf

mußte zuerst daran glauben.

Die Sendlinge der nach Europa gingen, um zu sehen, erfuhren hier, nationale Haartracht der

Revolution, zu hören daß man

täglich schwerer ... *

Die Gelbe Gefahr

Ich hatte soeben den Nordbahnhof verlassen, um meine Maschine im Schuppen unterzu­bringen. Nachdem ich die Brücke von Narca- det passiert hatte, sah ich auf dem Schienen­strang einen Zug aus Soissons kommen, der mit einer Geschwindigkeit von ungefähr scch- zig Kilometern fuhr, und ick glaubte, daß der Zug neben meiner Maschine vorbeifahren würde. Plötzlich sah ich aber zu meinem Ent­setzen, daß der Zug auf einen falschen Schienen st rang geraten war. Im näch­sten Augenblick stürzten auch schon die beiden letzten, mit Reifenden stark besetzten Wagen gegen meinen Tender, der sofort aus den Schienen geschleudert wurde. Ich hatte, als ick den Zug auf meine Maschine zukommen sah, sofort den Dampf ab gestellt, es war jedoch leider zu spät, um den Zusammenstoß zu vermeiden. Ich sprang sofort von d^x Ma­schine und versuchte, einige Passagiere zu ret­ten und den Verwundeten Hilfe nu bringen, die entsetzliche Schreie aussticßen. aber infolge der zersplitterten Wagenteile und des verbogenen Materials, unter dem die Ver­wundeten lagen, war cs mir nicht möglich, zu ihnen zu gelangen. Dann wurde ich selbst bewußtlos und weiß von diesem Augen­blick an nichts mehr, kann mich nur noch ent- I sinnen, eine große Anzahl verbrochener Schir­me gesehen zu haben. Ein Beamter der Eisen­bahnverwaltung erklärte, daß die Schuld allein dem Streckenwärter zusalle. der auch bereits eingcstand, sich geirrt zu haben, indem er den Zug auf einen falschen Schienenstrang leitete.

Metz, 12. Dezember. (Privat-Tele- gramm.) Die Empörung der Bevölkerung über die neue Tat Samains, der seit der be­kanntenLorraine fportive"-Affäre im letzten Sommer noch dreister und eingebildeter gewor.

Ortkfl I und dem Zorn des Mandschu.Drachens trotze

wljUv OOP|« tat, würden vermutlich ihren Siegeszug genau

Auch ein Erfolg der Chinesen-Revolution. so emsig und mit demselben Erfolg begonnen

.... Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, haben, wenn sie dem durch Jahrtausende from- und neuer Leben blüht auf den Ruinen!' Die «er Schatzung geheiligten Zopf sein Recht g - Mauer im fernen Osten, die das Reich des lassen und mit lustig baumelndem Haarschwänz- Zopfs umschloß, ist gefallen, und die neue -hen in den Kampf gezogen waren. Aber die chinesische Regierung hat eine historische und n» Abendland zur Erkenntnis nationaler kultur-historische Sensation, eine grundlegende Schwache gelangten Sohne des Fernen Ostens Umwälzung Ostasiens hervorgerufen: Ein be- lernten den Zopf als das Symbol chtnestscher fonderes Dekret verfügt das Abschneiden Rückständigkeit hassen, und es erschien ihnen des Zopfes! Seit Olims Zeiten haben wichtig und dringlich, neben der Entfernung - - ~ ' der Mandschu-Tyrannei auch die Opferung des

Bomben im Wintergarten.

Die Lütticher Explofionsafläre.

(Telegraphische Meldungen.)

Wie bereits mitgeteilt, ereignete sich am Sonntag abend im Wintergarten in Lüttich, einem hauptsächlich vom Arbeiter­publikum der Industrie-Vorstädte viel besuch­ten Varieteetheatcr, in dem Augenblick als der Saal während einer kinematographischen Aus­führung verdunkelt war, eine furchtbare Ex­plosion. Mit dem Getöse eines Kanonen, schuffes war eine gewaltige Erschütterung des gesamten Gebäudes verbunden, wodurch das Glasdach und die Fenster gesprengt wurden und auf die Menge herabstürzten. Gleichzeitig ertönte schreckliches Wehegeschrei und eine tolle Panik brach unter dem etwa dreitausend Personen zählenden, im Dunkeln sitzenden Publikum aus. Es gelang alücklichex.

Die Ermordung des Hoboisten Marsch ,-r--. << > vom hundertdreißigsten Infanterie-Regiment

Prinz Katsura,, sprach sich rn eincm .M- wir gestern bereits kurz berichtet ha-

terview über die Gefahr der chnuMchen Revo- bcn) charakterisiert sich nach Laac der Sache als lution folgendermaßen aus: Die ch ine s i, ch e Verbrechen aus v öl tisch en Moti- Revolution sei bereits , e 11 l a n 0 < * b e n , bflS wegen der politischen Veraanoenheit Zeit erwartet worden. Rus diesem cjne§ der vermeintlichen Täter viel Staub auf- Grunde hatte auch Japan sein Bundm- mit to{r6eI:t dnrite. Marsch war mit den beiden England verlängert. Allerdings battet man es Brüdern Samain. von denen einer früher nicht für möglich gehalten, daß die Armee so Vorsitzender des bekannten deutsch-feindlichen schnell in das Lager der Revolutionäre über- Vereins .Lorraine sportive" war. in Streit ge- gehen würde. Die Mn nd sch udynastle raten, in dessen Verlauf dann der Mord ge- wird sicher gestürzt werden. Der Prinzre-1 werden darüber folgende Einzelhei-

gent hat das Unrecht begangen, eine Politik . berichtet: derVornehmen" zu betreiben. Was die Ratio-1 nalversammlung in Peking betrifft, so ist diese ohne jede Bedeutung: Die einzige Stärke Chi- nas liegt in der Armee und Auanschikai ist der einzige Mann, der in der Lage ist, die gegenwärtige Krise zu überwinden. In dem Augenblick, in dem man an die Lösung der chi­nesischen Frage herantritt, wird Japan die größten Anstrengungen machen müssen, um sein ! U e b e r g e w i ch t zu sichern, denn für Japan ist das eine Lebensfrage. Wenn sich die gegen­wärtigen Unruhen in die Länge ziehen sollten, würde das für Japan einen schweren Schaden | bedeuten. Gewiß es ist erforderlich, die Jnte- I grität Chinas aufrecht zu erhalten, aber wenn China diese Integrität nicht selbst aufrecht er­hält, wenn es sich durch den Bürgerkrieg aufreibx, wie sollen dann die anderen dazu kommen, für die Integrität Chinas einzu­treten? Tas Elend in China wird immer größer und wenn der gegenwärtige Zustand fortdauert, wird sich bald ein großer Man - gel an Nahrung und an Munftion bemerk­bar macken, und es wird schließlich vollkom- mene Anarchie herrschen. Dann wird die | Intervention des Auslands unvermeidlich sein

reichen Fortgang.

Der Kanzler und die Parteien.

Der Reichskanzler (heißt es dann) stellte in der ersten Etatsrede dem Streit um Geschehe- nes den Zwang zum Schaffen gegenüber. Die­ser Zwang, wenn er auch die Parteien nicht versöhnen konnte, setzte sich in tüchtigen Werken durch. Die Parteikonstellation, die großen Teilen des Reichstags eine Stellung in das Negative gewiesen, haft-' siets den Cha. rakter des Vorübergebenden, weil sie der Viel­gestaltigkeit unseres .Parteilebens in Verbin. düng mit der Dauer nicht standhaften konnte. Politisch völlig unmöglich war es, daß an die Stelle des zusammengebrochenen Mocks so­fort ein neuer trat, nach dem gerade die Ex­klusivität des alten zur Katastrophe geführt hatte. Parteipolitisch war allerdings der Wunsch der linksstehenden Parteien begreif­lich, daß sich ein solcher der Regierung dienst, barer neuer Block bilden möge, um gegen beide im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen eine'konzentrierte Opposition inszenieren zu können. Praktisch mußte diesem Wunsch die Erfüllung versagt bleiben, so oft auch das von Herrn von Vethmann Hollweg richtig zitierte Wort des Fürsten Bismarck von dengott. gegebenen Abhängigkeiten" unter Entstellung seines Wortlauts und Sinnes als Stütze für eine parteitaktische Fiktion miß­braucht worden ist. Ter Reichskanzler konnte tatsächlich die Geschäfte nur unabhängig von den Parteien in dem Sinne führen, daß er nicht den persönlichen Anspruch aus die Gefolgschast bestimmter Parteien für die Ge samtheit der zu erledigenden Arbeiten erhob.

*

Und zum Schluß heißt es: WaS in all dem inneren Streit und Hader fo oft und schmerz, lich vermißt wurde, das wurde uns zum Ab. schied von diesem Reichstag noch beschiedrn: Ein klarer, heller und eherner Zu- sammenklang. So gesellte sich der Zwang zum Schassen, den wir im Innern nicht ent. behren konnten, und der freie Wille zu fester Selbstbehauptung in allen Stürmen un­seres nationalen Schicksals.

oft Streit hatten, trugen in den letzten Mona, tcn stets Revolver bei sich.

Regierung und Reichstag.

Der fünfte Kanzler rechtfertigt sich!

In der Norddeutschen Allgemeinen Zei. tung leitet die Reichsrcgierung die Wahlbewegung ein, indem sie Kanz. ler und Reichstagsmehrheit gegen die Bor- würfe aus den Reihen des alten Bülow, blocks in Schutz nimmt. Der Artikel, dem Herr von Bethmann selbst nahe- siehen dürste, gibt sich alle Mühe, die Lage so rosig wie möglich darzustellen. In der Veröffentlichung heißt es unter anderem:

Man hat es dem Nachfolger Bülows zum Vorwurf machen wollen, daß er als der erste Mitarbeiter des vorigen Reichskanzlers zur Zeit der Blockpolitik mit der Gegenzeich­nung des Finanzreformgesetzes fein neues Amt begonnen hat. Keiner dieser Kriti- ter vermochte aber anzugeben, mit welchen an­deren Mitteln die Geschäfte des Reiches ohne die schwersten inneren Erschütterun- gen über dentoten Punkt" hätten hinwegge­bracht werden sollen. Für den Nachfolger Bü­lows, wer er auch fein mochte, lag eine zwin­gende Situation vor, btt der die Aufgabe hieß: to make bcst of it. Ihr ist die Regierung in sparsamer Finanzwirtschaft gerecht gewor­den. Mit Bezug auf die Mängel, die dem Re­formwerke inbezug auf die einzelnen Steuern wie auf ihre Zusammensetzung anhaften mö­gen, kann nicht widerlegt werden, daß die Ver­mehrung der Reichseinnahmen um mehrere hundert Millionen Mark eine auch nach Ansicht des früheren Kanzlers unaufschiebbare Not- Wendigkeit war. Tatsächlich begann mit dem Zeitpunkt des Zusammenbruchs des Blocks bereits der Kampf um die Mehrheit im kommenden Reichstag. Aber trotz des Be. dürsnisses der Parteien. Vergangenes zu recht- fertigen und Künftiges wieder vorzubereiten, nahm die sachliche Arbeit einen ruhigen, erfolg.

nicht nur nicht als schön und ehrwürdig gelten ließ, sondern sie als Symbol der Rückständig- ---------------------- v we|ww,..........

keil, der Langsamkeit und Lächerlichkeit verspott und Japan als die am meisten tntereffterte toeren ,u re(n und weigern sich auch, einige tete. Aus Newdork und London wurde der Macht dürste auf diese Eventualität vorbereitet Haß gegen den Zopf nach China eingeführt ft'». . ,

und schließlich zur Parole der Mutigen erho- ylC sHCnjtC tut Btt sHOHCTOjlC l ben, die ihr riesiges Vaterland dem Jahrhun- (Privat-Telegramm.)

beit der Kultur öffnen wollen. Aus dem glei- Depeschen aus Peliug melden: Die Ratio- chcn Grunde widerstand die Dynastie lange, nalversammlung hat eine Abordnung zu den denn Rückständigkeit und Langsamkeit waren ^den Gesandten in Peking geschickt, um die- ja die Stützen des Throns, auf dem sie saß. |cn bie $rage vorzulegen, wie die von ihnen Man nahm die Religwn zu Hilfe und verbot vertretenen Mächte über die gegenwärtige Kri- die Kürzung des Haares als Sünde wider die itt China denken. Alle Gesandten Götter. Aber die zopflofen Rebellen ftürmten L r n ä r t e n sj<h für die konstitutio- eine Stadt nach der andern, und der kaiserlicheeile Monarchie. Die gleiche Erklärung Hof warf dem hungrigen Löwen der Revolu- roMrte fOflnr auch von dem Gefandten der fran- tion alles entgegen: Den Prinz-Regenten, die I ^fischen Republik «nd der Bereinigten Staaten Verfassung und Dutzende mißliebiger Würden- Bon Amerika abgegeben, die der Ansicht waren, träger. Aber bevor noch hohe Köpfe abge-I^gtz ihnen eine republikanische Regierung für schnitten wurden, hat man nun das Ab- nicht zweckmäßig erscheine. Die.

schneiden des Zopfes gestattet. Hun- jeg einstimmige Urteil, dem auch die Republi- berte von Millionen Zöpfen werden frei ... jone. jn Europa und Amerika sich anfchlossen, und unsre Burcaukraten jubeln! Tenn der I der republikanischen Idee einen empfind.

Zopf wird nicht sterben; er wird (trotz der Re- (id)cn Statz versetzen.

volution!) wieder auferstehen. Und wenn auch ---------- , - hp,

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ein äußerliches Symptom der revoluiro- Nordbahnhofs ereignet hat und ^ vorher emen gr«« M°nt« garagen zu

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der Kraft eines Elementar-Ereignisses beimge- neben schwer verwundet wurden, äußerte^stck ^-^5^.,^-0. bebe^um^-am^in'den Par'- sucht hat Tie Männer von Hankau, die im der Führer der Lokomotive, die dem Zuge Mörder bezicht-ghabe, um vcn ,,par

ersten Ansturm das Tal des Jangtse eroberten' Soissons-Varis in die Flanke fuhr, wie folgt;! techcldcn. zu retten. ~te -amame. b