C Mer Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
Casseler Abendzeitung
1» Jahrgang
Mittwoch, 29. November 1911
Fernsprecher 951 und 952.
Nummer 303
Fernsprecher 951 und 952.
F. H.
nesen" wird!
ganzen Rede Greys: Deutschland und
hat.
Ar Edward Greys Eiertanz.
Was Grey erklärte und was er verschwieg.
Sie Casseler Neuesten Nachrichten reröffent- lichten noch gestern in den späten Abendstunden durch Extrablatt die gestrige Rede de» Etaatrsekretärs Sir Edward Srey im englischen Unterhaus über die
Die Nationalzcitung:
Eine großzügige Politik, eine Politik, zu der Freund und Feind Vertrauen haben soll, darf unmö glich auf Prinzipien aufg'baut sein, wie sie Sir Edward Grey entwickelte, und man konnte sich nicht versehen, daß gerade Englands erprobte Staatsmänner sich in ein bedenkliches Zwielicht drehen lassen würden.
Die Voffifche Zeitung:
Sir Edward Greys Rede wird an den politischen Zuständen und politischen Stimmungen nichts änd ern. Bedarf sie einer amtlichen Ergänzung oder Widerlegung, so werden dazu die bevorstehenden Verhandln,!- gen des Reichstags Gelegenheit bieten.
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englischer Politik dienstbar gemacht werden kann. Das dies durch die gestrige Rede des „umgekehrten Kiderlen" der Downing-Street nun auch den krankhaft-hoffnungfrohen Optimisten auf deutscher Erde mit ätzender Selbstverständlichkeit von der öhe ministerieller Autorität herab zu Gemüt geführt worden ist, möchten wir fast als schätzenswerten Erfolg des nebligen Grey-Tags werten: Einen Erfolg, der für Deutschland und für deutsche Hoffnungsseligkeit nützlich werden kann, wenn aus ihm die nahlicgcnde Erkenntnis aussprießt, daß wir jenseits des Kanals keinen sentimentalen Freund und Vetter, sondern einen kaltherzigen, nur für den eignen Vorteil erglühenden Konkurrenten zu suchen haben, dessen Krämer- Egoismus „an deutschem Wesen" sicher nie „ge-
Hätte statt der Hagerkeit britischer Diplomaten-Meisterschast die ragende Jllusions- figur deutscher Staatskunst in der Person des fünften Kanzlers aus der Tribüne gestanden: Die Welt der Hoffnungen würde wahrscheinlich nicht so stark ernüchtert, sicher aber auch die rein-geschäftsmäßige Tendenz des politischen Geschäfts dem Konkurrenten nicht so deutlich offenbar geworden sein, als jetzt, wo wir das klare Bild englischer Friedenswertung in dem Grundsatz Grey'scher Taktik erkennen: „Deutschlands Freundschaft darf nicht durch die Opferung unsrer freundschaftlichen Beziehungen zu Frankreich erkauft werden!" Das ist (dünkt unS) der Kar - din alp unkt der gestrigen Tiplomaten- Akrobatie im englischen Unterhaus, dem gegen- über die kleinen Randbemerkungen und Bonmots über daS marokkanffche Intermezzo völlig in den Hintergrund treten. Wir belächelten vor ein paar Tagen erst den neuesten „Traum des Friedens", der ein paar brave Leute und etwelche Volkserwählte übcrm Kanal dazu begeistert hatte, Herrn Asquith eine in Idee und Schrift kunstvoll verschnörkelte Adresse zu überreichen, die dem idealen Zwecke dienen sollte, die tiefe Kluft zwischen dem Sehnen der britischen und der deutschen Seelen mit 0nem flatternden Papierblättchcn zu überbrücken. Sir Edward Grey hat gestern überzeugend dargetan, daß dieses Lächeln über einen Toren-Traum berechtigt war, denn englisch-deutsche Freundschaft wird nur dann möglich sein, wenn sie (wie die zarten Bande zwischen Briten und Galliern) dem wohlver- tzandsicv Interesse Englands und dem Endziel
(P r i v a t - T e l e g r a m m.) Wien, 28. November.
ren. Leichte Erregung zeigte sich, als der Minister von den ersten Forderungen Deutschlands auf Französisch - Kongo sprach. Der erste starke Beifall brach aus, als Grey erklärte, Lloyd Georges Rede hätte keine Drohung gegen irgend jemand enthalten. Auch der Satz, daß England als Großmacht aufhöre zu bestehen, wenn das von einem englischen Minister in der Lage des Schatzkanzlers nicht mehr gesagt werden könne, wurde l a u t b e k l a t s ch t. Ebenso regte sich der Beifall, als Grey erzählte, daß nach der Rede Lloyd Georges, dem Tone der deutschen Diplomatie gegenüber die Würde Englands gewahrt werden müßte. Dann ebbte die Flut etwas ab und der Rest der Rede verlief nüchtern und kühl.
Der Krieg: Menschliche Torheit!
Nach dem großen Tag
Ne gestrige Grey-Rede im englische« Unterhaus: Mißtrauen gegen Deutschland, Freundschaft für Frankreich! Der allgemeine Eindruck: Enttäuschung!
Der Korpskommandant des zweiten Armeekorps, General der Infanterie, Ritter von V e r s b a ch, wird demnächst von seinem Posten scheiden. Tas Kommando des zweiten Korps, auf das der Erzherzog Fran, Salvator, der Schwiegersohn des Kaisers, Anspruch erhob, wird aber nicht der Erzherzog, sondern der General der Infanterie von Ziegler, der bisherige Kommandeur des sechsten Korps, erhalten. Erzherzog Franz Salvator wird sich deshalb von der militärischen Laufbahn zurück zieh en. Der unmittelbare Anlaß für seinen Rücktritt ist, wie in Gcneral- stabskreisen mitgetcilt wird, in der Frage der Teilnahme der österreichischen Ossiziere an geistlichen Exerzitien zu suchen. Ter neue Feldbischof Djelik erließ vor kurzer Zeit ein Rundschreiben an sämtliche Korpskomman- dantcn, worin er die Teilnahme der österreichisch-ungarischen Ossiziere an geistlichen Exerzitien anregte. Tas Rundschreiben erfolgte, > Wie sich später berausücllt:. nach Rücksprache
zwei tzrzherzöye.
Franz Salvator und Franz Ferdinand.
AuS Paris wird uns depeschiert:! Grey hat erklärt, daß England mit ie stuftm«« 'Pa«ffer Morgenblätter widmen Deutschlcmd aus gleichem Fuße leben will, " ' ----- ’ ' ‘ 1 «ber seine MsMrungen beweisen, daß sich
England in diesem Sommer «uf eine h ö - H ere Stufe als Deutschland, nämlich auf die Stufe des Weltenlenker3 gestellt
auS: Selten wurde eine ministerielle Rede über französischen Volke herrschte, zu beseitigen die internationale Luge mit so großer Ruhe un{) eine Beruhigung herbeizuführen, die der im Unterhaus angehört als die gestrige Webe 6Ctiorfte6Enbett Parlamentsdebatte über die Sir Edward Greys. Die Beziehungen^ zwischen deutsch-französische Konvention ohne Zweifel Deutschland und unseren Freunden müssen not« zustatten kommen wird, wendigerweise auch zu bessern Beziehungen zwischen Deutschland und England führen. Das wünschen wir ausrichtig. Welchen Wert wir aber auch immer dem Einvernehmen mit Deutschland beimessen, so gebt | es doch kaum einen einzigen Engländer, der die । klaren Aeußerungen Sir Edward Greys nicht billigt: „Die Freundschaft Niemandes durch das Opfer bestehender Freundschaft zu erkaufen!" ! Der „Daily Chronicle" sagt: Tie Rede Sir Edward Grebs war allen Parteien angenehm. weil die Regierung immer so gehandelt bat, wie es die Interessen Englands erheischten. Diese Erklärung müsse alle anderen Absichten in Deutschland zum Schweigen bringen, und man wird anerkenen müssen, daß die englische Regierung in gutem Glauben gebandelt hat und nicht durch Deutschlands feindliche Absichten geleitet worden ist. Der erzielte diplomatische Erfolg läßt für die Zukunft bes-
Ii'ere Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland, aber auch zwischen Deutschland
Hungen, aber
die öffentliche Meinung in Deutschland sei scheinbar davon nicht ganz überzeugt. Man könne sich indessen in Deutschland versichert halten, daß England mit Deutschland, das die ] größte Armee besitze und eine enorm wachsende Flotte habe, keine Feindseligkeiten provoziere. Auch sei man sich in England vollkommen bewußt,, daß Deutschland ein immer größeres Absatzgebiet für seine Fndu- strie brauche und werde Deutschland dabei nie einen Stein in den Weg legen, solange die englischen Interessen nickt direkt geschädigt würden. In Marokko sei jetzt endlich eine Lösung erzielt worden, und er rate dem Parlament, den AuSgang der Verhandlungen zu billigen. Nach Grey sprach der Oppositionsführer Sato. Er kam auf den tür- kisch-italientschen Krieg zu sprechen und sagte. England könne sich nickt in den Kriea cmmi- schen. denn «s sei ein freund von Italien und der Türkei. übrigen billigte Sato Grev's Ausführungen vollkommen. Hierauf wurde die Debatte vertagt.
AnSerthalüe ELundr Grey.
Ein Privat-Telegramm berichter uns aus London: Tie gestrige Unterhausrede Grey's dauerte etwa anderthalb Stunden. Der Redner wurde an mehreren Stellen von lauten Beifallrufen unterbrochen, wenn es auch ganz den Anschein hatte als ob die Zuhörer nicht ganz besriedigt toa-
delnd herumgegangen sei. Im übrigen aber wird darauf hingewiesen, daß aus den Darlegungen Greys deutlich das Mißtrauen gegen Deutschland spreche, dem bestimmt und bewußt die warme Freundschaftserklärung an Frankreich gegenübcrstehe, auf die Grey augenscheinlich besondcrn Wert gelegt habe. Die in der Berliner Presse herrschende Stimmung läßt sich in das eine Wort zusammenfassen: Enttäuschung! So schreibt
Der Vorwärts:
Bedeutsam ist es, daß Grey eine durch- aus versöhnliche Rede gehalten hat, die jedem scharfen Worte sorgsam auswich und die Bereitwilligkeit der englischen Regierung deutlich zu erkennen gab, zu einer Besserung der deutsch-englischen Beziehungen beizutragen. An der deutschen Regierung ist es nun, diese Möglichkeit zu verwirklichen.
europäische Frieden mit einander solidarisch. Der „Figaro" schreibt: Die Rede Sir Edward Greys ist ohne Zweifel Deutschland ge- genüber freundlich, herzlich ist sie allerdings Ruck IF r a n k r e i ch gegenüber, vor allem ist sie aber
Die Ausführungen des englischen Staatssekretärs sind nicht geeignet, allzugrotze Hoffnungen auf eine wirkliche Besserung unserer Beziehungen zu England aufkommen zu lassen. Das Tatsächlicheder Mitteilungen des deutschen Staatssekretärs erfährt in keinem Punkte eine wirkliche Berichtigung oder gar Widerlegung durch Greys Angaben.
Ein list'ger Zufall hat's gefügt, daß an dem Tag, da im englischen Unterhaus Sir i Edward Greys hagere Leidenschaftslosigkeit zur Tribüne stieg, der Draht die Kunde übers Erdrund trug, Deutschland schicke sich an, sein Agadir-Schiffchen zur Heimat zurückzurufen. Beide Ereignisse müssen im Zusammenhang gewertet werden, denn das Schwergewicht des gestrigen Unterhausgeplauders erscheint erst in richtiger Perspektive, wenn man ihm die (nun auch äußerlich beendete) Liquidation unsres Marokkogeschäfts unmittelbar gegenüberstellt. Sir Edward hat gestern in nah anderthalbstündiger Rede dem Haus der Gemeinen erzählt, welche (dem profanen Auge erkennbaren) Umstände das Kabinett von St. James bewogen, im letzten Sommer, in den hitzigsten Tagen des Cambon-Kidcrlen- Turniers, der deutschen Politik freundnachbarlich Steine in den Weg zu rollen, und man muß dem kühl-reservierten Sir die Anerkennung zollen, daß er die anschauliche Schwarz- mqlerei dieser „Dringlichkeitsumstände" mit vollendeter Meisterschaft zuwegegebracht hat. Sir Edward hat der lauschenden Corona der UnterhäuSlcr. nicht verraten, wie hinter den Kulissen Listen und Kabalen sich in trauter Eintracht, mühten, das ungestüme Temperament des Schtväbem Kiderlen in den Bann britischer Vormundschaft zu zwängen; er hat diskreterweise nicht darüber geplaudert, tote Herr Wolff-Metternich, der Sendbote der Berliner Wilhelmstratze, beim Buckingham- Palace, in erregten Auseinandersetzungen mit Edward Greys aufreizender Kühle die Minior- arbeit cnalischer Diplomatie im Marokkospicl bekämpfte': Er hat tote ein vorteil-wägender Handelsmann vorm Ohr des Parlaments die „Interessen" aufmarschieren lassen, die es britischer Weltpolitik wünschenswert erscheinen lassen mußten, Deuffchlands Hand und den Einfluß deutscher Handelsmacht aus dem sterbenden Reich des Scherifen fernzuhalten. Dieser ideale Zweck heiligt in Sir Edwards stahl- grau-hartem Auge jedes Mittel, verklärt das Gepolter Lloyd Georges mit dem Glorienschein national-britischer Heldentat und heiligt auch die Unehrlichkeit diplomatischen Doppelspiels, in der die Politik der Londoner Downing. Street in den letzten drei Monden den geschichtlichen Weltrekord wiederholt erfolgreich geschlagen hat. Mit einem Wort: Der Staats- sekretär britischer AuSlandpolitik hat am siebenundzwanzigsten Novembertag die Heerschar angelsächsischen VolkSwillens durch staatsmännische Akrobatie höchster Schule zu begeistertem Beifall gestachelt, und eS bleibt nur noch übrig, die Einfalt zu belächeln, die am gestrigen Tag Grey'scher Offenbarung Frie- densgeläut und vetternhast Freundschaftsge- wisper vom Strand der Themse zu erharren wagte.
und England erhoffen.
Preß-ZtMlnsn zur Grey-Rede.
„Viel gesagt und nichts verraten!" (Privat-Telegram m.)
In den Berliner Morgenblättern wird die gestrige Rede Grebs ausführlich be'prockcn und es herrscht allgemein der Eindruck vor, daß Lrcy um den Kernpunkt der Dinge tän-
Nach Sir Edward Grey kam in der gestrigen Debatte BonarLaw.der Führer der Unionistenpartei, zum Wort. Er erklärte sich mit den Ausführungen Greys vollständig einverstanden. Daß in England eine feindliche Stimmung gegen Deutsch- land herrsche, sei vollkommen unbegründet. Er glaube auch nicht an einen sogenannten „unvermeidlichen Krieg zwffchen England Der Berliner Börsen-Courier: und Deutschland". Ein solcher Krieg würde wahrscheinlich nur das Ergebnis menschlicher Torheit sein. Man mißgönne Deutschland seinen Platz an der Sonne nicht und hoffe, daß das jetzige Abkommen zwischen Frankreich und Deutschlaich gewisse Reibungsursachen beseitigen werde. Der Sozialist Ram- say Macdonald erklärte, die Erklärungen .... D„._________, ____
d-u-s'ch.-nMch° tm letzten Sommer -Md west. würden die Stimmung in Deuffchland Die Morgenpost:
poliitfche Lage. Wir geben nachstehend no» eine über, beruhlgen urch das ^.miaNmiis das r Bei allen Versicherungen, daß England
sichtliche Zusammenstellung der Hauptpunkte derIten, daß England sich Deutschland wayreno ver tzbm berechtigten Drängen Deutschlands nach Gren'schen Rede, die in der Presse fast einstimmig alsI Marokkokrffe nicht in den Weg gestellt yave. I wirtschaftlicher Ausdehnung nicht widerstrebe, „diplomatischer Eiertanz" bewertet wird. Erey Der Liberale Buxton hieß die Mitteilung Mar der Unterton der <------- *-•■
führte au3: willkommen, daß ein ernstlicher Versuch ge- Mißtrauen gegen -
Die Marokkoverhandlungen seien macht werden solle, um ein neues und gmck- tarnte Freundschaft für Frank-
für England, Deutschland und Frankreich so I sicheres Kapitel in den englisch-deutschen Be- rtid. Das wird man sich bei uns merken
wichtig, daß er in seiner Rede nur davon spre- zsehungen zu beginnen. I muffen.
chen wolle, England habe sowohl Frankreich I $1«»« Mn hntt ftoz- SßittC. I <Rrrs Berliner Taaeblatt- wie Deutschland das Beste geraten, denn Eng- Böm oer leine. >Das Berltner ^ageoian.
land sei ein Freund Frankreichs^ und | __
D^u t's H^l a n d"s zu erringen' Es"sei"ihm un-1 der gefttigenJRebc Greys eingehende Kommest, klar, was der deutsche Staatssekretär in seinen 1 "" fh»8
letzten Reden zum Ausdruck bringen wollte.
ISSÜUÄÜÜ u» Mink ümn S S‘n JS W»“®«w«rtrtle >«- U-b-I-2» fto dl- gttet
Ende gefunden habe, aber da sei die Lage e r ft1 “*♦ <•»««*-
richtig ernst geworden. Englands Haltung bei den dann einsetzenden Beratungen sei durch den Vertrag mit Frankreich im Fahre
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der sei doch in Berlin heftige Angriffe. Grey hat
schließlich selbst der Nächste. nur den Wunsch Englands ausgedruckt,
Am einundzwanzigsten Juli sei die Lage noch mit allen und besonders mit D c utsch land i Novemb-r (Privat-Te-
immer ungeklärt gewesen und man habe be* I in Frieden zu leben. Die „Libre P a - d" i«, 28. Novemve . H ^bbe- fürchten müssen, daß die öffentliche Meinung in role" führt aus: Bei der Lektüre dieser Rede legramim) DieNach cht von ver Rv England irregeführt werden könne, wo- können die Franzosen sagen, wie England rusung des deutschen Kriegst mii, raufdann Lloyd George seine Redeinder uns liebt. England liebt uns m eh r den Gewässem vonAga v 11 yai n oeu City gehalten habe. Diese Rede habe Aoyd denn je, aber es liebt uns als Oppoli- Wandelgän^en d» Kammer leb basiere George vorherdemPremierminiftertion gegen Kaiser Wilhelm. Die ^friedigung he org ftn. «on z u r D u r ch s i ch t ü b e r g e b e n, sie sei von Engländer haben ihre Interessen im Auge, und Journalisten befragte Abgeordnete aue^q. diesem für gut erachtet worden. Am vierund- diese Interessen Englands bestehen darin, die teien, von.dem Konserv t
zwanzigsten Juli habe dann der deutsche Bot- kaiserlich-deutsche Stimmung nicht über sich er- dem Sozialisten Jaures hakn p »ne« schaster erklärt, Deutschland habe keine Ab- gehen zu lassen. «)«r Genugtunng
Lnä der^Rede^des°Lleckd^Geora" vermutet'wer° ^keh, dkk Held Ve« Tages. mir eine liebenswürdige Kundgebung, sondern
ft.» tarnbarm auf^iie^Entenle Ein Privat-Telegramm meldet uns mich ein Zugeständnis an die offent-
denkonne. Grey ^°ami^iuf dir Cnte nt e London: Zur gestrigen Rede Greys las- liche Meinung in Frankreich, das nur bic vlrö^entlicktm Ba^aa^ sen fick die „Times" sehr besriedigt wie folgt Folge haben kann, die gedrückte Stimmung d,e
England lebe mit Frankreich, Rußland und auch Deutschland in steundschaftlichen Bezie-
Freundschaft Die Heus
... ________ . WS eingehende Kommen
tare." Die „Action" sagt: Die Rede deS englischen Ministers war ruhig, fest und voll guten Glaubens. Grey sprach^sür die