Einzelbild herunterladen
 

C Mer Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Casseler Abendzeitung

1» Jahrgang

Mittwoch, 29. November 1911

Fernsprecher 951 und 952.

Nummer 303

Fernsprecher 951 und 952.

F. H.

nesen" wird!

ganzen Rede Greys: Deutschland und

hat.

Ar Edward Greys Eiertanz.

Was Grey erklärte und was er verschwieg.

Sie Casseler Neuesten Nachrichten reröffent- lichten noch gestern in den späten Abendstunden durch Extrablatt die gestrige Rede de» Etaatrsekretärs Sir Edward Srey im englischen Unterhaus über die

Die Nationalzcitung:

Eine großzügige Politik, eine Politik, zu der Freund und Feind Vertrauen haben soll, darf unmö glich auf Prinzipien aufg'baut sein, wie sie Sir Edward Grey entwickelte, und man konnte sich nicht versehen, daß ge­rade Englands erprobte Staatsmänner sich in ein bedenkliches Zwielicht drehen lassen würden.

Die Voffifche Zeitung:

Sir Edward Greys Rede wird an den politischen Zuständen und politischen Stim­mungen nichts änd ern. Bedarf sie einer amtlichen Ergänzung oder Widerlegung, so werden dazu die bevorstehenden Verhandln,!- gen des Reichstags Gelegenheit bieten.

SnferttonSpreife: Die sechsgespalteue Zeile für einheimische Beschäste 15 Pfg., für aus- roärtige Inserate 25 Ps, Reklamezeile für einheimische Geschäfte 40 Pf, für auswärtige «eschäfte 60 Pf. Beilagen für die Gesamtauflage werden mit 5 Mark pro Tausend be­rechnet. Wegen ihrer dichten Berbreitung in der Residenz und der Umgebung find die Laffeler Neuesten Nachrichten ein vorzügliches JnsertionSorgan. Geschäftsstelle: Kölnische Straße 5. Berliner Vertretung: SW, Friedrichstraße 16. Telephon: Amt tV <76.

D» Castelm Neuesten Nachrichten erschetneu wöcheulli» sechsmal und zwar abends. Der AboimementspreiS beträgt monaUtch 60 Pfg. bei freier Zustellung inS Haus. Bestellungen werde» jederzeit von der Geschäftsstelle oder den Boten entgegengenommen. Druckerei, «erlag und Redaktion: Schlachthofstraße 28/30. Sprechstunden der RedaMon von 13 Uhr nach, mittags juristische Sprechstunden für unsere Wonnen!en Mittwochs und Sonnabends von 6-8 Uhr abends. Berliner Vertretung: SW, Friedrichstraße 16, Telephon: Amt IV 676.

englischer Politik dienstbar gemacht werden kann. Das dies durch die gestrige Rede des umgekehrten Kiderlen" der Downing-Street nun auch den krankhaft-hoffnungfrohen Opti­misten auf deutscher Erde mit ätzender Selbst­verständlichkeit von der öhe ministerieller Autorität herab zu Gemüt geführt worden ist, möchten wir fast als schätzenswerten Erfolg des nebligen Grey-Tags werten: Einen Er­folg, der für Deutschland und für deutsche Hoff­nungsseligkeit nützlich werden kann, wenn aus ihm die nahlicgcnde Erkenntnis aussprießt, daß wir jenseits des Kanals keinen sentimentalen Freund und Vetter, sondern einen kaltherzigen, nur für den eignen Vorteil erglühenden Kon­kurrenten zu suchen haben, dessen Krämer- Egoismusan deutschem Wesen" sicher niege-

Hätte statt der Hagerkeit britischer Diplomaten-Meisterschast die ragende Jllusions- figur deutscher Staatskunst in der Person des fünften Kanzlers aus der Tribüne gestan­den: Die Welt der Hoffnungen würde wahr­scheinlich nicht so stark ernüchtert, sicher aber auch die rein-geschäftsmäßige Tendenz des politischen Geschäfts dem Konkur­renten nicht so deutlich offenbar geworden sein, als jetzt, wo wir das klare Bild englischer Frie­denswertung in dem Grundsatz Grey'scher Tak­tik erkennen:Deutschlands Freundschaft darf nicht durch die Opferung unsrer freund­schaftlichen Beziehungen zu Frankreich er­kauft werden!" Das ist (dünkt unS) der Kar - din alp unkt der gestrigen Tiplomaten- Akrobatie im englischen Unterhaus, dem gegen- über die kleinen Randbemerkungen und Bon­mots über daS marokkanffche Intermezzo völ­lig in den Hintergrund treten. Wir belächel­ten vor ein paar Tagen erst den neuesten Traum des Friedens", der ein paar brave Leute und etwelche Volkserwählte übcrm Ka­nal dazu begeistert hatte, Herrn Asquith eine in Idee und Schrift kunstvoll verschnörkelte Adresse zu überreichen, die dem idealen Zwecke dienen sollte, die tiefe Kluft zwischen dem Seh­nen der britischen und der deutschen Seelen mit 0nem flatternden Papierblättchcn zu über­brücken. Sir Edward Grey hat gestern über­zeugend dargetan, daß dieses Lächeln über einen Toren-Traum berechtigt war, denn eng­lisch-deutsche Freundschaft wird nur dann möglich sein, wenn sie (wie die zarten Bande zwischen Briten und Galliern) dem wohlver- tzandsicv Interesse Englands und dem Endziel

(P r i v a t - T e l e g r a m m.) Wien, 28. November.

ren. Leichte Erregung zeigte sich, als der Mini­ster von den ersten Forderungen Deutschlands auf Französisch - Kongo sprach. Der erste starke Beifall brach aus, als Grey erklärte, Lloyd Georges Rede hätte kei­ne Drohung gegen irgend jemand enthal­ten. Auch der Satz, daß England als Groß­macht aufhöre zu bestehen, wenn das von einem englischen Minister in der Lage des Schatzkanz­lers nicht mehr gesagt werden könne, wurde l a u t b e k l a t s ch t. Ebenso regte sich der Bei­fall, als Grey erzählte, daß nach der Rede Lloyd Georges, dem Tone der deutschen Diplo­matie gegenüber die Würde Englands gewahrt werden müßte. Dann ebbte die Flut etwas ab und der Rest der Rede verlief nüch­tern und kühl.

Der Krieg: Menschliche Torheit!

Nach dem großen Tag

Ne gestrige Grey-Rede im englische« Unterhaus: Mißtrauen gegen Deutsch­land, Freundschaft für Frankreich! Der allgemeine Eindruck: Enttäuschung!

Der Korpskommandant des zweiten Armee­korps, General der Infanterie, Ritter von V e r s b a ch, wird demnächst von seinem Posten scheiden. Tas Kommando des zweiten Korps, auf das der Erzherzog Fran, Salvator, der Schwiegersohn des Kaisers, Anspruch erhob, wird aber nicht der Erzherzog, sondern der General der Infanterie von Ziegler, der bisherige Kommandeur des sechsten Korps, erhalten. Erzherzog Franz Sal­vator wird sich deshalb von der militärischen Laufbahn zurück zieh en. Der unmittelbare Anlaß für seinen Rücktritt ist, wie in Gcneral- stabskreisen mitgetcilt wird, in der Frage der Teilnahme der österreichischen Ossiziere an geistlichen Exerzitien zu suchen. Ter neue Feldbischof Djelik erließ vor kurzer Zeit ein Rundschreiben an sämtliche Korpskomman- dantcn, worin er die Teilnahme der österrei­chisch-ungarischen Ossiziere an geistlichen Exer­zitien anregte. Tas Rundschreiben erfolgte, > Wie sich später berausücllt:. nach Rücksprache

zwei tzrzherzöye.

Franz Salvator und Franz Ferdinand.

AuS Paris wird uns depeschiert:! Grey hat erklärt, daß England mit ie stuftm«« 'Pa«ffer Morgenblätter widmen Deutschlcmd aus gleichem Fuße leben will, " ' ----- ' 1 «ber seine MsMrungen beweisen, daß sich

England in diesem Sommer «uf eine h ö - H ere Stufe als Deutschland, nämlich auf die Stufe des Weltenlenker3 gestellt

auS: Selten wurde eine ministerielle Rede über französischen Volke herrschte, zu beseitigen die internationale Luge mit so großer Ruhe un{) eine Beruhigung herbeizuführen, die der im Unterhaus angehört als die gestrige Webe 6Ctiorfte6Enbett Parlamentsdebatte über die Sir Edward Greys. Die Beziehungen^ zwischen deutsch-französische Konvention ohne Zweifel Deutschland und unseren Freunden müssen not« zustatten kommen wird, wendigerweise auch zu bessern Bezie­hungen zwischen Deutschland und Eng­land führen. Das wünschen wir ausrichtig. Welchen Wert wir aber auch immer dem Ein­vernehmen mit Deutschland beimessen, so gebt | es doch kaum einen einzigen Engländer, der die klaren Aeußerungen Sir Edward Greys nicht billigt:Die Freundschaft Niemandes durch das Opfer bestehender Freundschaft zu erkaufen!" ! DerDaily Chronicle" sagt: Tie Rede Sir Ed­ward Grebs war allen Parteien ange­nehm. weil die Regierung immer so gehandelt bat, wie es die Interessen Englands erheischten. Diese Erklärung müsse alle anderen Absichten in Deutschland zum Schweigen bringen, und man wird anerkenen müssen, daß die englische Regierung in gutem Glauben gebandelt hat und nicht durch Deutschlands feindliche Absich­ten geleitet worden ist. Der erzielte diplo­matische Erfolg läßt für die Zukunft bes-

Ii'ere Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland, aber auch zwischen Deutschland

Hungen, aber

die öffentliche Meinung in Deutschland sei scheinbar davon nicht ganz überzeugt. Man könne sich indessen in Deutschland versichert halten, daß England mit Deutschland, das die ] größte Armee besitze und eine enorm wachsende Flotte habe, keine Feindselig­keiten provoziere. Auch sei man sich in Eng­land vollkommen bewußt,, daß Deutschland ein immer größeres Absatzgebiet für seine Fndu- strie brauche und werde Deutschland dabei nie einen Stein in den Weg legen, solange die englischen Interessen nickt direkt geschädigt würden. In Marokko sei jetzt endlich eine Lösung erzielt worden, und er rate dem Parlament, den AuSgang der Verhand­lungen zu billigen. Nach Grey sprach der Oppositionsführer Sato. Er kam auf den tür- kisch-italientschen Krieg zu sprechen und sagte. England könne sich nickt in den Kriea cmmi- schen. denn «s sei ein freund von Italien und der Türkei. übrigen billigte Sato Grev's Ausführungen vollkommen. Hierauf wurde die Debatte vertagt.

AnSerthalüe ELundr Grey.

Ein Privat-Telegramm berichter uns aus London: Tie gestrige Unterhaus­rede Grey's dauerte etwa anderthalb Stunden. Der Redner wurde an mehreren Stellen von lauten Beifallrufen unterbrochen, wenn es auch ganz den Anschein hatte als ob die Zuhörer nicht ganz besriedigt toa-

delnd herumgegangen sei. Im übrigen aber wird darauf hingewiesen, daß aus den Darle­gungen Greys deutlich das Mißtrauen ge­gen Deutschland spreche, dem bestimmt und bewußt die warme Freundschaftser­klärung an Frankreich gegenübcrstehe, auf die Grey augenscheinlich besondcrn Wert gelegt habe. Die in der Berliner Presse herr­schende Stimmung läßt sich in das eine Wort zusammenfassen: Enttäuschung! So schreibt

Der Vorwärts:

Bedeutsam ist es, daß Grey eine durch- aus versöhnliche Rede gehalten hat, die jedem scharfen Worte sorgsam auswich und die Bereitwilligkeit der englischen Re­gierung deutlich zu erkennen gab, zu einer Besserung der deutsch-englischen Bezie­hungen beizutragen. An der deutschen Regierung ist es nun, diese Möglichkeit zu verwirklichen.

europäische Frieden mit einander solidarisch. DerFigaro" schreibt: Die Rede Sir Ed­ward Greys ist ohne Zweifel Deutschland ge- genüber freundlich, herzlich ist sie allerdings Ruck IF r a n k r e i ch gegenüber, vor allem ist sie aber

Die Ausführungen des englischen Staats­sekretärs sind nicht geeignet, allzugrotze Hoffnungen auf eine wirkliche Besserung un­serer Beziehungen zu England aufkommen zu lassen. Das Tatsächlicheder Mitteilun­gen des deutschen Staatssekretärs erfährt in keinem Punkte eine wirkliche Berichtigung oder gar Widerlegung durch Greys Angaben.

Ein list'ger Zufall hat's gefügt, daß an dem Tag, da im englischen Unterhaus Sir i Edward Greys hagere Leidenschaftslosig­keit zur Tribüne stieg, der Draht die Kunde übers Erdrund trug, Deutschland schicke sich an, sein Agadir-Schiffchen zur Heimat zurück­zurufen. Beide Ereignisse müssen im Zusam­menhang gewertet werden, denn das Schwer­gewicht des gestrigen Unterhausgeplauders er­scheint erst in richtiger Perspektive, wenn man ihm die (nun auch äußerlich beendete) Liqui­dation unsres Marokkogeschäfts unmit­telbar gegenüberstellt. Sir Edward hat gestern in nah anderthalbstündiger Rede dem Haus der Gemeinen erzählt, welche (dem profanen Auge erkennbaren) Umstände das Kabinett von St. James bewogen, im letzten Sommer, in den hitzigsten Tagen des Cambon-Kidcrlen- Turniers, der deutschen Politik freundnachbar­lich Steine in den Weg zu rollen, und man muß dem kühl-reservierten Sir die Anerken­nung zollen, daß er die anschauliche Schwarz- mqlerei dieserDringlichkeitsumstände" mit vollendeter Meisterschaft zuwegegebracht hat. Sir Edward hat der lauschenden Corona der UnterhäuSlcr. nicht verraten, wie hinter den Kulissen Listen und Kabalen sich in trauter Ein­tracht, mühten, das ungestüme Temperament des Schtväbem Kiderlen in den Bann britischer Vormundschaft zu zwängen; er hat diskreter­weise nicht darüber geplaudert, tote Herr Wolff-Metternich, der Sendbote der Berliner Wilhelmstratze, beim Buckingham- Palace, in erregten Auseinandersetzungen mit Edward Greys aufreizender Kühle die Minior- arbeit cnalischer Diplomatie im Marokkospicl bekämpfte': Er hat tote ein vorteil-wägender Handelsmann vorm Ohr des Parlaments die Interessen" aufmarschieren lassen, die es bri­tischer Weltpolitik wünschenswert erscheinen lassen mußten, Deuffchlands Hand und den Ein­fluß deutscher Handelsmacht aus dem sterben­den Reich des Scherifen fernzuhalten. Dieser ideale Zweck heiligt in Sir Edwards stahl- grau-hartem Auge jedes Mittel, verklärt das Gepolter Lloyd Georges mit dem Glorienschein national-britischer Heldentat und heiligt auch die Unehrlichkeit diplomatischen Doppelspiels, in der die Politik der Londoner Downing. Street in den letzten drei Monden den ge­schichtlichen Weltrekord wiederholt erfolgreich geschlagen hat. Mit einem Wort: Der Staats- sekretär britischer AuSlandpolitik hat am siebenundzwanzigsten Novembertag die Heer­schar angelsächsischen VolkSwillens durch staats­männische Akrobatie höchster Schule zu be­geistertem Beifall gestachelt, und eS bleibt nur noch übrig, die Einfalt zu belächeln, die am gestrigen Tag Grey'scher Offenbarung Frie- densgeläut und vetternhast Freundschaftsge- wisper vom Strand der Themse zu erharren wagte.

und England erhoffen.

Preß-ZtMlnsn zur Grey-Rede.

Viel gesagt und nichts verraten!" (Privat-Telegram m.)

In den Berliner Morgenblättern wird die gestrige Rede Grebs ausführlich be'prockcn und es herrscht allgemein der Eindruck vor, daß Lrcy um den Kernpunkt der Dinge tän-

Nach Sir Edward Grey kam in der gestrigen Debatte BonarLaw.der Führer der Unio­nistenpartei, zum Wort. Er erklärte sich mit den Ausführungen Greys vollständig einverstanden. Daß in England eine feindliche Stimmung gegen Deutsch- land herrsche, sei vollkommen unbegründet. Er glaube auch nicht an einen sogenanntenun­vermeidlichen Krieg zwffchen England Der Berliner Börsen-Courier: und Deutschland". Ein solcher Krieg würde wahrscheinlich nur das Ergebnis mensch­licher Torheit sein. Man mißgönne Deutschland seinen Platz an der Sonne nicht und hoffe, daß das jetzige Abkommen zwischen Frankreich und Deutschlaich gewisse Reibungs­ursachen beseitigen werde. Der Sozialist Ram- say Macdonald erklärte, die Erklärungen .... D._________, ____

d-u-s'ch.-nMch° tm letzten Sommer -Md west. würden die Stimmung in Deuffchland Die Morgenpost:

poliitfche Lage. Wir geben nachstehend no» eine über, beruhlgen urch das ^.miaNmiis das r Bei allen Versicherungen, daß England

sichtliche Zusammenstellung der Hauptpunkte derIten, daß England sich Deutschland wayreno ver tzbm berechtigten Drängen Deutschlands nach Gren'schen Rede, die in der Presse fast einstimmig alsI Marokkokrffe nicht in den Weg gestellt yave. I wirtschaftlicher Ausdehnung nicht widerstrebe, diplomatischer Eiertanz" bewertet wird. Erey Der Liberale Buxton hieß die Mitteilung Mar der Unterton der <------- *-

führte au3: willkommen, daß ein ernstlicher Versuch ge- Mißtrauen gegen -

Die Marokkoverhandlungen seien macht werden solle, um ein neues und gmck- tarnte Freundschaft für Frank-

für England, Deutschland und Frankreich so I sicheres Kapitel in den englisch-deutschen Be- rtid. Das wird man sich bei uns merken

wichtig, daß er in seiner Rede nur davon spre- zsehungen zu beginnen. I muffen.

chen wolle, England habe sowohl Frankreich I $1«»« Mn hntt ftoz- SßittC. I <Rrrs Berliner Taaeblatt- wie Deutschland das Beste geraten, denn Eng- Böm oer leine. >Das Berltner ^ageoian.

land sei ein Freund Frankreichs^ und | __

D^u t's H^l a n d"s zu erringen' Es"sei"ihm un-1 der gefttigenJRebc Greys eingehende Kommest, klar, was der deutsche Staatssekretär in seinen 1 "" fh»8

letzten Reden zum Ausdruck bringen wollte.

ISSÜUÄÜÜ u» Mink ümn S Sn JS W»®«w«rtrtle >«- U-b-I-2» fto dl- gttet

Ende gefunden habe, aber da sei die Lage e r ft1* <»««*-

richtig ernst geworden. Englands Haltung bei den dann einsetzenden Beratungen sei durch den Vertrag mit Frankreich im Fahre

"<,n S L AS

der sei doch in Berlin heftige Angriffe. Grey hat

schließlich selbst der Nächste. nur den Wunsch Englands ausgedruckt,

Am einundzwanzigsten Juli sei die Lage noch mit allen und besonders mit D c utsch land i Novemb-r (Privat-Te-

immer ungeklärt gewesen und man habe be* I in Frieden zu leben. DieLibre P a - d" i«, 28. Novemve . H ^bbe- fürchten müssen, daß die öffentliche Meinung in role" führt aus: Bei der Lektüre dieser Rede legramim) DieNach cht von ver Rv England irregeführt werden könne, wo- können die Franzosen sagen, wie England rusung des deutschen Kriegst mii, raufdann Lloyd George seine Redeinder uns liebt. England liebt uns m eh r den Gewässem vonAga v 11 yai n oeu City gehalten habe. Diese Rede habe Aoyd denn je, aber es liebt uns als Oppoli- Wandelgän^en d» Kammer leb basiere George vorherdemPremierminiftertion gegen Kaiser Wilhelm. Die ^friedigung he org ftn. «on z u r D u r ch s i ch t ü b e r g e b e n, sie sei von Engländer haben ihre Interessen im Auge, und Journalisten befragte Abgeordnete aue^q. diesem für gut erachtet worden. Am vierund- diese Interessen Englands bestehen darin, die teien, von.dem Konserv t

zwanzigsten Juli habe dann der deutsche Bot- kaiserlich-deutsche Stimmung nicht über sich er- dem Sozialisten Jaures hakn p »ne« schaster erklärt, Deutschland habe keine Ab- gehen zu lassen. «)«r Genugtunng

Lnä der^Rede^des°Lleckd^Geora" vermutet'wer° ^keh, dkk Held Ve« Tages. mir eine liebenswürdige Kundgebung, sondern

ft.» tarnbarm auf^iie^Entenle Ein Privat-Telegramm meldet uns mich ein Zugeständnis an die offent-

denkonne. Grey ^°ami^iuf dir Cnte nt e London: Zur gestrigen Rede Greys las- liche Meinung in Frankreich, das nur bic vlrö^entlicktm Ba^aa^ sen fick dieTimes" sehr besriedigt wie folgt Folge haben kann, die gedrückte Stimmung d,e

England lebe mit Frankreich, Rußland und auch Deutschland in steundschaftlichen Bezie-

Freundschaft Die Heus

... ________ . WS eingehende Kommen­

tare." DieAction" sagt: Die Rede deS eng­lischen Ministers war ruhig, fest und voll guten Glaubens. Grey sprach^sür die