Weler Neueste Nachrichten
Was verschafft mir die Ehre Ihres Bc^
Zar Erdbeben in öüdüeutschland
NKEU RT^rz=^Coburg >-
PRAG
#
BRUNN
■RottweH—_y
WIEN
---Rosenheim?7
Besancori:
0 20 M) 50 80 109
200 km;
t
Varese t-t
Glänzende Wäsche
Kredit
C. Pippart, Detektiv,
Büro: Gießbergstr. 3 (Lutherpl.) Femr. Tag u. Nacht Nr. 1467.
zu unerreicht günstigen Bedingungen.
usw.
usw.
von
von
3 Mark an
1 Mark an
Hochachtungsvoll
Frau Witwe G. Grebe
Wagen ohne Firma.
Ratenzahlungen
bestimmt der Käufer.
?■'? Ö S
VümcH^
GIEN ?'
erwartet, eine angsterfüllte, schuldbeladene Frau zu finden und jetzt trat ihm eine Dame der großen Welt in ihrer ganzen Würde, ihrem Stolze und ihrer Unnahbarkeit entgegen. Er war es nicht gewohnt, mit solchen "Damen zu verkehren und entgegnete mit verlegener Höflichkeit:
Der Polizeikommissar war überrascht von ihrer stolzen, schönen Erscheinung. Er hatte
Die Gräsin trat dem Polizeikommissar mit der Würde und dem Stolz der Dame der gro- ;en Welt entgegen. In ihrem früheren Leben, ms nicht ohne Abenteuer verflossen war, hatte ie gelernt, ihre Gefühle zu verbergen und clbft in heiklen Situationen ihre Haltung zu bewahren.
Hauptausdehnungs-Gebiet = des Erdbebens .. __ . " \ Die vom Erdbeben betroffenen Städte sind unterstrichen'^. ;
Den geehrten Kunden hierdurch die ergebene Mitteilung, daß das von meinem verstorbenen Sohne, dem
B
0
0 i
—• Augsburg—
.........«MiMHEK.C
erklären würde. Der Stromlauf des Rheines ist stets mannigfachen Veränderungen unterworfen, und wer die Rheingegend kennt, weiß, daß es dort ganze L a n d st r i ch e gibt, die srüher -das Rheinbctt bildeten, die aber jetzt völlig trocken liegen. Diese Gesteinsschiebungen am Rhein, veranlaßt durch Veränderungen des'Stromlauses und znm Teil vielleicht auch durch die Hitze des letzten Sommers, verursachen natürlich ein Nach rutsch en der benachbarten Bodenschichten. Dadurch erklärt sich die Ausbreitung des Erdbebens über ganz Deutschland bis zur Elbe hin. Wie schon betont, beruht diese Erklärung der Ursache nur auf Vermutungen. 'Eine
definitive wiffenschastliche Erklärung
kann erst abgegeben werden, wenn die Wahrnehmungen aller Städte vorliegen; besonders kann erst dann der geographisch genau bestimmte Herd des Bebens angegeben werden. Für die mitgeteilte Annahme spricht aber auch der Umstand, daß die Richtung der Erdstöße übereinstimmend als von W c st n a ch Ost gehend angegeben wird. Daß aus einzelnen Orten gleichzeitig Blitzerscheinungen berichter werden, kann nur ein zufälliges Zusammentreffen sein, denn in einem ursächlichen Zusammenhang stehen derartige Erscheinungen nur mit Erdbeben vulkanischer Art, nie aber mit solchen tektonischen Charakters, wie es das vorgestrige Erdbeben nach den übereinstimmenden wissen- schaftlichen Untersuchungen sicher gewesen fit.
Nr. 296.
Erster Jahrgang
-^Belfort-*-
Im großen Schrebergartee an d. Struthbach-Holländisch Straße, hinter der neuen Schule' sind noch einige Gärten zn vergeben. Zu erfragen W. Claus, Holländische Straße 57.
EU ...... M
Basel —■ ZÜRICH
=Yoghurt-=
trinkende bitte ich, die von verschiedenen Molkereien angepriesene '
Yoghurt-Milch auf Geschmack, Bekömmlichkeit und Nahrhaftigkeit prüfen und dann einen
Versuch mit der in meiner Anstalt nach dem Dr. Thomas’schen Verfahren hergestellten machen zu wollen. '
Schweizer Milchkur- und Kefir-Anstalt A. Müller, Obere Karlsstrasse Vs—’/». Telephon 603.
liegenden Tür des hinteren Gartens'entwischte
und in den Weinbergen verschwand, welche fast suches?" fragte sie stolz, bis zu den Besestigungswerken des Mont St.
Quentin emporstiegen.
ESSEN
HASS'L
Das Erdbeben am Spätabend des sechzehnten November (über das wir gestern eingehend berichtet habens hat ganz Süd- und Mitteldeutschland, die Schweiz und teilweise auch Italien und Frankreich betroffen. Nach den wissenschaftlichen Registrierungen zu urteilen, dürste der eigentliche Herd des Bebens in der nördlichen Nachbarschaft des Bodensees zu suchen sein. Im Laufe des gestrigen Morgens sind von verschiedenen Erdbebenwarten noch einige schwache Nachstöße ausgezeichnet worden; im allgemeinen scheint aber die Erdbewegung mit den vorgestrigen Erschütterungen ihr Ende erreicht zu haben. Interessant ist, was uns von wissenschaftlicher Seite über
die Ursache de« Erdbeben«
mirgcteilt wird: Bei dem Erdbeben in der vorvergangnen Nacht handelt es sich um ein Beben tektonischen, nicht vulkanischen Charakters, das heißt: Die Vodenschwankungen sind nicht auf den Einfluß irgend eines Vulkans zurückzuführen, wie die letzten großen Erdbeben auf Martinique und Sizilien, die vielen Tauenden von Menschen das Leben kosteten, sondern auf natürliche Schiebungen und Ver- 'chiebungen der Schichten der Erdoberfläche. Diese Bodenschiebungen bei dem zestern Währgenommenen Erdbeben sind wahr- chcinlich auf Veränderungen in den Gesteinschichten des Rheintales zurückzuführen, was auch das besonders starke Auftreten des Bebens im Süden und Westen Deutschlands
erzielt man durch meine unübertrefflichen Mangeln aller Art für Hand- und Kraftbetrieb, vielerlei Größen, neueste Konstruktion, 2jähr. Garantie, spielend leicht u. geräuschlos gehend (Teilzahlung)
Patente und D. R. G. M.
Seilers KAk Liegnitz ms Preisgekrönt mit höchsten Auszeichnungen.
Möbel
Betten - Polsterwaren eigener Fabrikation Spiegel - Bilder - Uhren mit langjähriger Garantie - Herren-, Damen- und Kinder- Garderobe - Kleiderstoffe - Bettzeuge Gardinen - Teppiche - Wäsche aller Art
: Schilder: für Plakat-, Reklame- und Dekorationszwecke werden ange- fertigt Heinrichstr. 10, 1, 1.
-—..................—-—— Ej
WIZlZlZlZWIZlIWlZWWWUUi
welche der Aufklärung bedürfen, wie Auskünfte über Mitgift, Vergangenheit, gleichviel von welchem Platze der Erde. I Beobachtungen in Eheaffären, Reiseverfolgung etc. etc.
Beweismaterial zu allen Prozessen, spez. im
Eheschelflynss - Prozesse.
Große Erfolge. Mäß. Honorar. :: Separ. Sprechzimmer.
BEI-/ t-vKOLN
Anzahlung Lieferung franko! ^oclien- Raten
Sie Tochter des Spions.
Roman, von O. von Brunneck.
23) (Nachdruck verboten 1
Es dauerte eine Weile, ehe sich die Gräfin von dem Schrecken, den ihr die Nachricht von der Verwundung Germaines verursachte, erholt und die Vorbereitungen zu der Fahrt nach dem Forsthaus getroffen hatte. Die Gräfin war eine an allen Luxus und an alle Bequemlichkeiten der vornehmen Welt gewöhnte Dame: gutmütig und hilfsbereit, wenn cs sich um irgendeinen Unglückssall handelte, war sie jedoch zu wenig tief veranlagt, um auf die Dauer wirkliche werktätige Hilfe leisten zu können; sie gab im ersten Augenblick mit vollen Händen, sie war Feuer und Flamme zu helfen, um dann rasch zu ermüden und ihre gute Absicht in den Vergnügungen der großen Welt zu vergessen, die sic über alles liebte. Sie war ein liebenswürdiges Kind geblieben, das den ernsten Aufgaben des Lebens hilflos gegenübersteht.
Auch jetzt wußte sie nicht, was sie alles mitnehmen sollte, um Germaine Hilfe und Bequemlichkeiten aller Art zu bringen. Sie stand umgeben von einer Menge Dinge — Decken, Kleider, Süßigkeiten, Bücher usw., die sie hcr- beizuschaffen befohlen hatte, und war noch immer nicht entschlossen, was von all diesen Sachen sie mitnehmen sollte, als Louis, der französische Kammerdiener des Grafen, rasch eintrat.
„Verzeihen Frau Gräfin, wenn ich störe/ sagte er. mit einer ihm sonst fremden Erregtheit, „aber draußen am Tor steht ein Polizeikommissar mit mehreren Beamten und verlangt Einlaß."
„Was will denn der Mann?" fragte die Gräfin erstaunt, die von den heimlichen Plänen ihres Gatten keine Ahnung hatte.
Louis,-ein klug und schlau blickender Südfranzose, zuckte die Schultern. Er war der Vertraute seines Herrn und konnte sich schon denken, aus welchem Grunde die Polizei kam. Aber er hatte strengen Befehl, der Gräfin nichts von den Plänen seines Herrn mitzuteilen.
„Es ist keine Zeit, Frau Gräfin, ba8' auseinanderzusetzen/ entgegnete er rasch. „Denken Frau Gräfin aber an die Herren Sanders und Flemming . . .*
Die Gräsin erschrak. Ihr Gatte hatte ihr, um ihre Leidenschaft für das Spiel zu dämpfen, die Angelegenheit jener Herren in den schwärzesten Farben gezeigt.
„Glauben Sie, daß dem Grafen Unannehmlichkeiten daraus erwachsen können?"
„Allerdings, Frau Gräfin," erwiderte der Diener. „Und ich rate dringend, den Aufenthalt des Herrn Grafen nicht zu verraten."
„Werde ich mit jenen Leuten sprechen müssen?"
„Ja — das wird nicht zu umgehen sein."
„Was soll ich sagen?" fragte die Gräfin ängstlich und hilflos sich umblickend.
„Sagen Frau Gräfin, daß der Herr Graf zur Jagd nach Schloß Malmaison gegangen sei — das war ja auch die Absicht des Herrn Grafen. . ."
„Ja, das geht."
„Ich werde indessen sehen, daß ick> mich auch fortstehlen kann, um den Herrn Grafen vor der Gefahr zu warnen."
„Sie glauben an eine Gefahr?"
„Ja, Frau Gräfin. Der Herr Graf schwebt in großer Gefahr . . ."
„Oh, mein Gott!"
„Der Herr Graf darf nickt nach hier zurück- fehren. Hoffentlich kann ick ihn noch rechtzeitig warnen. Frau Gräfin dürfen ihn nicht verraten — auch das Kammermädchen muß schweigen — da kommt die Polizei durch den Garten," setzte er hinzu, einen Blick durch das Fenster werfend. „Es ist Zeit, daß ick durch die Hintertür verschwinde — die Weinberge werden mich verbergen — seien Sie klug und vorsichtig, Frau Gräsin . . ."
Der Polizeikommissar mit zwei Kriminalpolizisten stieg die vordere Treppe hinauf, die zu der Hausflur führte, begleitet von dem alten Gärtner, als Louis aus einer kleinen, versteckt
B
£ 0 W
B
0
0
B
W
2. Beilage.
Gr Mag, 19. November 1911.
Bamberg ,
•NÜRNBERG '•/ p!/sen
-Regensburg
.jersldorf—
„Verzeihen Sie — ich möchte den Herrn Grasen de Bretteville sprechen."
„Der Graf ist nickt daheim."
„Habe ich die Ehre, die Frau Gräfin zu sprechen?"
.Ja . . ."
„^zch bitte um Verzeihung — ich habe in meiner amtlichen Eigenschaft einige Fragen an die Frau Gräfin zu richten."
„Bitte — treten Sie ein."
Sie öffnete die Tür zn ihrem Salon und trat ein; in bescheidener Haltung folgte der Kommissar, nachdem er einem der Kriminalpolizisten einen Befehl zugeflüstert hatte.
Der Gräfin klopfte das Herz heftig, doch sie bewahrte ihre stolze, ruhige Haltung. Sie wußte, was sie sich und ihrer gesellschaftlichen Stellung schuldig war.
„Ich erwarte Ihre Fragen, mein Herr."
„Wenn der Herr Graf nicht daheim ist, so können mir Frau Gräfin wohl sagen, wo er sich besindet?"
„Wahrscheinlich auf Schloß Malmai- son ..."
„Wie? Jenseits der Grenze?"
„Ich denke, daß Malmaison in Frankreich liegt. Der Graf ist heute früh dorthin zur Jagd gefahren."
„Und wann wird der Herr Graf zurückkehren?"
„Das kann ich nicht sagen. Vielleicht heute — vielleicht morgen — ich weiß es nicht."
„Ich sehe, daß Frau Gräfin Vorbereitungen zu einer Reise treffen," sagte der Kommissar, auf einige Koffer deutend, die im Zimmer standen und in welche die Gräfin Sachen für Germaine hatte einpacken wollen.
„In der Tat — wir wollen in den nächsten Tagen verreisen."
„Wohin?"
„Nach Paris," entgegnete die Gräfin in leichter Verwirrung.
„Frau Gräfin sind wohl sehr bekannt in Paris?"
„Allerdings . ,
„Stehen auch mit den Kreisen der Regierung in Verbindung . , , zum Beispiel mit dem Kriegsminister?"
„Ich kenne den Herrn Kriegsminister nicht."
„Wirklich nicht?" Der Polizeikommissar lä- ckelte. „Der Herr Graf scheinen sich aber sehr für militärische Angelegenheiten zu interessie- ren. . ."
„Woraus schließen Sie das?"
„Hm... es verkehrten einige deutsche Offiziere bei Ihnen."
„Ja . . ."
„Zum Beispiel Leutnant von Braukhoff."
„Ja . . . freilich, er ist der Verlobte unsrer Tochter..."
„Kann ich Ihr Fräulein Tochter sprechen!*• „Nein . . ."
„Weshalb nicht?" '*
„Sie ist nicht hier ..." -1'
„Wo befindet sie sich?" fragte der Kommissar schnell.
Fast hätte fick die Gräfin überrumpeln lassen und die Wahrheit gesagt. Slber im letzten Augenblick dachte sie noch daran, daß sie dadurch auch den Aufenthalt ihres Gatten/ veraten haben würde. (Fortsetzung folgt;)
Metzgermeister
Philipp Grebe in Cassel
Wilhelmsstraße 8
betriebene Geschäft in unveränderter Weise weitergeführt wird.
Das demselben bisher geschenkte Vertrauen bitte ich auch fernerhin 7 Geschäft zu erhalten.
'taHÜ / BERUH
DEUTSCHE S \_R El C
Dortmund
7^=1 lvv'E N
VENEDIG,
100000
Arm- u. Beinbrüche verhindert man durch Tevbichbeschwerer (ges. gesch.).
Das ebenso lältige wie unschöne Umrollen derTeppiche wird durch diese äußerst praktische und einfache Vorrichtmtg gänzlich beseitigt. Gleichzeitig dienen diese Teppichbeschwerer zur Aufnahme des garantiert sicherwirkenden Mottcnmittels „Äntisetin". Jedermann kaufe diesen nützlichen Gegenstand bei Bruno Nagel, Tapezier-, Tekorat.- und Polstergeschäft, Kassel, Obere Karlftraße 21._________________
Reinige Dein Blut! Bei allen durch unreines Blut hervorgerufenen Krankheiten wie Rheumatismus, Gicht, Flechten, Hämorrhoiden etc, ist der altbewährte Blutreinigungstee No. 36 von hervorragender, vorbeugend. Wirkung ä P. 1,50 M. 3 P. 4 M. d. die .Starn-Acotheke Oberste Gasse 47.
MANNHEIM;
Heidelberg KARLSRUHE
\ jAlancy—
Freiburg
Müihsrt
Nobel- und Ausstattungs-Geschäft
Fischer Reichster
Wolfhagerstraße 9.
“Luzern
-Ncrdhausen~~ p/m<
Eschwege"
BRESLAU*S