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<Rund um Gaffet." Das Konsulat Gab d der Allgemeinen Radfahrer-Union (Deut- cher Touren-Klub) veranstaltet am Sonntag eine Rad-Zuverläfsigkeitssahrt (200 Kilometers nm Cassel. Eine Reihe von Preisen sind für die Sieger gestiftet worden. Die Fahrt geht von Cassel über Istha, Fritzlar, Melsungen. Hes- isch-Lichtenau, Niederhone, Witzenhausen, Han- noversch-Münden und Grebenstein.

152.75 264.6?

>33.50 173.60

175 75 178.62

192. schw.

< Die Paffagierfahrt derSchwaben" über Berlin. Gestern nachmittag um 3 Uhr stieg das LuftschiffSchwaben" mit 15 Passagieren zu einer Fahrt über Berlin aus und landete um 5 Uhr nach den üblichen Schleifenfahrten über dem Flugplatz Johannisthal glatt vor der Halle. Heute und die folgenden Tage werden die Passagierfahrten fortgesetzt.

L Elm, 21. Oktober. (Unter den Rä­dern der Lokomotive.) In der Rahe des Bahnhofes Elm wurde dem Rottenarbeiter Bär von einer Lokomotive das rechte Bein abgefahren. Bär wurde fofort ins Kran­kenhaus gebracht, wo er jetzt hoffnungslos dar- nicderliegt. .

Wiesbaden. 21. Oktober. (Selb stm o r d etnes Chemikers.) Gestern wurde hier der vierzig Jahre alte, angeblich aus Berlin stammende Chemiker Dr. Seelagen er­schossen auf gefunden. Ein hinterlassener Brief gibt ein unheilbares Leiden als Grund

Gericht mi> Recht.

Lar Urteil im Becker Prozeß.

Unter ungeheurem Andrange des Publi­kums wurde gestern vor der Stettiner Straf­kammer der Prozeß gegen den Ritterguts- befitzer Becker wegen Beleidigung des

Landrats Freiherrn von Maltzahn zu Ende ge­

führt. Der Vertreter des Nebenklägers von Maltzahn, Rechtsanwalt Waldow, wies nach Beginn der Sitzung darauf hin, daß der An­geklagte sich nicht mehr erinnern könne, den Diensteid geleistet zu haben. Becker habe gegen die Richter den Vorwurf erhoben, sie feien zusammengekommen, um das Recht zu beugen, nicht um es zu finden.

Der Landrat habe sich mit dem Disziplinär-

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König Wilhelm conv. Laurahütte Ludwig Loewe & Co. Neue Boden-Ges.... Norddeutscher Lloyd Obersehl.Eisnb.-Bed. Orenstein & Koppel Phönix Bergbau .. Rhein. Stahl Rombacher Hütte .. Schuckert Elektr. .. SiegenSolingen .. Siemens & Halske . Stahl & Nölke Stolberger Zink Thale Akt Thale Vorz. Akt. . . Vorwohl. Porti. Zem. Wendete th Westf. Stahlwerke . Wittener Guß Zellstoff Waldhof .

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Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank .... Diskonto- Command. Dresdner Bank .... Mitteldeutsche Pri­vatbank National-Bank .... Oesterreich. Credit . Petersburger Intern.

Handelsbank ....

Kein Pulver, über dessen Zusammen­setzung die Hausfrau im Unklaren ist. Perlka hat keine Hülsen, ist billig und dabei sehr ausgiebig.

Banken.

20.10.21. 10

5o Hedemünden, 21. Oktober. (Die Ver­haftung einer Wild d ieb b and e.) Eine ganze Wilddiebsgesellschast wurde gestern hier verhaftet. Man hatte schon seit längerer Seit Verdacht geschöpft, daß die zahlreichen Wilddiebereien von einigen diefer Männer ausqingen, aber man konnte sie nicht fassen. Da kam der Zufall zu Hilfe. Der Hofmeister aus Cllerode erwischte einen der Wilddiebe bei der Arbeit. Die nun angestellte Untersuchung för­derte dann foviel Material zu Tage, daß nicht weniger als acht Hedemündener Einwohner überfübrt und verhaftet werden konnten. Einer von ihnen ist der Sohn eines Forstauf-

Perlka ist überall zu haben.

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Wien kurz ..' f tivatdlskont

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kaffe innehatte, wurde et in der zweiten Ab­teilung am zwanzigsten November 1909 zum Stadtverordneten gewählt. Nun klagte der Fabrikant Rötzling zu Rotenburg im Verwaltungsstreitverfahren mit dem Anträge, die Wahl des S. zum Stadtverordneten für ungiltig zu erklären und zwar aus dem Grunde, weil er auch ohne Aushändigung einer Anstellungsurkunde Beamter geworden sei und deshalb nicht Stadtverordneter hätte werden können. Der Bezirksausschuß zu Cassel wies die Klage ab. Zur Begründung seiner Entscheidung führte er aus, daß S. nach dem Kommunalbeamten­gesetz nicht Beamter geworden sei, da hier­für nach Paragraph 1 des erwähnten Gesetzes die Einhändigung einer Anstellungsurkunde er­forderlich sei. Das Oberverwaltungs­gericht bcstäligte als Revisionsinstanz diese Entscheidung aus denselben Gründen. Aus eine Anfrage des Vertreters der Stadt Roten­burg, ob es nicht möglich sei, den S. in seiner Stellung als Gegenbuchführer an der Sparkaffe auf Grund eines privaten Anstellungs- Vertrages und gleichzeitig in seiner Eigen­schaft als Stadtverordneter zu belasten, ant­wortete der Vorsitzende nach Verkündung des Urteils, es sei denkbar, daß die Sparkasse eine private Betrieb s v erw altstng sei, und sei sie das. so sei weiter denkbar, daß. S. an ihr in privater Eigenschaft angestellt sei. *

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ruhig 185.25 187.25 ruhig t LfM>.7a

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Handelszeitung.

Das Kali-Gründungs Mend.

Eine rheinische Bankfirma, die in umfang­reichem Matze den Handel E Kalipapie­ren betreibt, hat eine Statistik aufgestellt, ivorin sie die Verluste aufzählt, die in den bei­den letzten Jahren an Kalipapieren erlitten worden sind. Daraus geht hervor, daß bis zu viertausend Mark Verlust auf einem Papier ruhen und daß im Allgemeinen die Situation am Markte der Kaliwerte noch im­mer eine außerordentlich ungün-

8890

88.60

sehers.

o°o Hersfeld, 21. Oktober. (Verhäng­nisvoller Ringkamp f.s In einer Bude am Lullusmarkt finden allabendlich Ring- kämpfe mit einem Bären statt. Vorgestern abend wollte ein Arbeiter aus Allmershausen diesen Ringkampf trotz mehrfacher Warnungen aufnehmen, wurde aber von dem Baren bald geworfen, wobei die Zuschauer ein bedenkliches Krachen vernahmen. Der Arbeiter konnte sich nicht wieder erheben und der sofort herbeige- holte Arzt stellte einen komplizierten Beinbruch fest; er lies den verunalückten Ringkämpfer zum Landkrankenhaus fchaffen.

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großen Sport. I

Im Mittelpunkt des Programms steht das mit ?0 000 Mark ausgestattete Oppenheim-Me­morial, das nach den, Muster be§ SStener Austria-Preises eine Begegnung der besten Zweijährigen und alteren Pferde über .-00 Meter herbeiknbren soll. Die Montags-Rennen I in Hoppegarten versprechen wieder ausgezeich­neten Sport, da sich die Stalle die letzten Chan­cen nicht entgeben lassen wollen, und alles was Deine hat satteln. Größere Reimen gelangen am Sonntag noch in Köln zum Austragdochist der Scklußtag des dortigen Oktober-Meetings ausschließlich dem Hindernissvort gewidmet. Weitere Meetings stehen in Glogau, Beeskow, Bromberg, Hannover, Hersfcld, Leipzig.ste- rode-Waldau, Schwelm, Stuttgart zur Ent-! fcheidung. In Wien wird am Sonntag der mit 100 000 Kronen ausgestattete Austria- Preis gelaufen, besten Entscheidung für die Deutsche Sportgemeinde durch das bedauerliche Ausscheiden von Freiherrn B. K. von Ovpen- heims Dolomit viel an Interesse verloren bat. Heißer Favorit für das über 1300 Meter fuh- Landesverbände ihren Fortgang. «6T*

urteil einen Soloscherz geleistet und von oben her sei Order zu seiner Verurteilung ergangen. Alle Zeugen hätten auf das ent­schiedenste in Abrede gestellt, daß der Versuch gemacht worden sei, den Angeklagten in das konservative Lager zu ziehen; man habe ledig­lich erwartet, daß Becker sich nicht weiter in ultra-freisinniger Richtung betätigen, fondern im Wahlkampf loyal austreten werde. In den Beleidigungen in der Eingäbe an den Han- delsminister sei zweifellos eine verleumde­rische Beleidigung gegeben. Der An­geklagte wollte sich an den Behörden rächen und suchte deshalb den Landrat systematisch zu verhetzen. Der Vertreter des Nebenklägers beantragte eine erhebliche Freiheitsstrafe. Der Verteidiger des Angeklagten, Rechtsanwalt Dr. Berndt, betonte, daß entgegen der Ansicht des Staatsanwalts es sich hier um einen p o- litischen Prozeß handle, denn niemand werde den Angeklagten für etwas anderes an­sehen, als einen politischen Kämpfer. Becker habe nicht den Kläger von Maltzahn persön­lich angegriffen, sondern nur das System. Es sei natürlich, daß Decker mit seinen Stan- desgenosten nicht harmonieren konnte,, denn diese sehen den Staat nur als eine Einrichtung zu ihrer und ihrer Nachkommen Alimen- tierun« an. Der Angeklagte Becker selbst erklärte, die Ideen, in die er sich angeblich .verrannt" haben solle, seien das Programm der fortschrittlichen Volkspartei. Wenn er sich verfehlt habe, werde er die Folgen tragen, seine Ideen werde er aber weiter verfechten. Gegen Abend wurde das Urteil gefällt, wo­nach Becker wegen Beleidigung in drc Fällen zu einer Gesamtstrafe von dre Monaten Gefängnis und Tragung der Kosten verurteilt wird. In zwei Fällen,wurde der Angeklagte freigesprochen, da ihm hier der Schutz des Paragraphen 193 (Wahrung be­rechtigter Interessent zugebilligt wurde. Von der Strafkammer in Greifswald war Becker seinerzeit bekanntlich zu einem Jahr Ge - ängnis verurteilt worden. $ere

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Weizen, Tendenz: Nov.

, Dez. . . .

Roggen, Tendenz: , Nov. . . .

Dez. . . .

Hafer, Tendenz: Nov. .. . .

s# Die heutige Berliner Fondsbörse. (Privattelegramm.) Die zuversicht­lichen Meldungen bezüglich der Marokko-Ver­handlungen, sowie der einheitlich leichtere Geldstand (tägliches Geld war mit 3 Prozent, Ultimogeld mit 3% Prozent zu haben) als auck die festere Schlußstimmung der gestrigen Rew- yorker Börse und die besseren Meldungen von der Düsseldorfer Abendbörse hatten heute im Verein mit der Besserung am Montanmarkte die Börse in einheitlich fester Haltung einsetzen lassen Das Geschäft war aber doch sehr still. Im weiteren Verlauf lagen Montanwerte eher etwas fchwächer, da sich nach wie vor die Be­richte über die Lohnbewegungen im Rheinland und Westfalen aufrecht erhielten und außerdem einige Großspekulanten Gewinn-Realisationen in Phönix und Gelsenkirchenern vornahmen. Im weiteren Verlause war das Geschäft sehr still, die Kurse leicht schwankend: eine matte Tendenz zeigten weiterhin Warschau-Wiener, die nach den ersten Kursen um 2% Prozent zu­rückgingen, weil starke Verkaufsordres Vor­lagen. Auch Otavi-Anteile waren wieder auf Hamburger Abgaben matt.

g» Der heutige Berliner Getreidemarkt. (Privattelegramm.) An der Getreide­börse war das Geschäft sehr still. Die hohen amerikanischen Notierungen blieben ohne Ein­druck. Die Spekulation beobachtete große Zu­rückhaltung, weil sie abwarten will, was die Regierung am Montag bezüglich der Lebens­mittelteuerung über eventuelle Zollerleichte­rungen mitteilt. Rüböl war ziemlich fest, be­sonders per Oktober.

Düsseldorfer Eisenbahn-Bedarfs-A.-G., Düsseldorf. (P r iv a t-T elegramm.) Die heutige Aufsichtsratssitzung der Gefellfchast be­schloß, der Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 13 Prozent (16 Prozent im Vorjahr) vorzuschlagen.

Die Talonsteuer vorm Reichsgericht. (Priva 11 elegramm.) Wie uns aus Leipzig berichtet wird, entschied heute das Reichsgericht in Uebereinstimmung mit dem Landgericht und Oberlandesgericht in Rostock im Prozeß der Mecklenburgischen

st t g e ist.

In der Hauptsache ist diese schlimme Si­tuation auf das Gründungsfieber zu­rückzuführen, das nach dem Erlaß des Stau« Gesetzes einsetzte. Damals wurden in der be­kannten Weise eine riesige Menge unsoli­der Papiere in schwache Hande gebracht, Papiere, deren Zubußen bald gezahlt werden mußten. Man ist bisher über diese Erschei­nungen am Martt der Kaliwerte ziemlich un­aufmerksam hinweggegangen, obwohl sie von großer Wichtigkeit für das Publikum sind. Es hat vielmehr in der letzten Zeit ein gewißer Optimismus Platz gegriffen, verfemen Grund in dem sogenanntenFriedensschlutz in der Kaliindustrie hat. Einen ^nlichen Optimismus erlebten wir ja auch nach Erlaß des Kaligesetzes. Es hat sich indessen gezeigt, daß diese Zuversichtlichkeit keineswegs berech­tigt war. Im Gegenteil: Gerade.das K a li- gesetz hat dem Gründungsunfug in der deutschen Kaliindustrie Tür und T°r geöffnet und hat verursacht, daß der Markt der Kali­werte mit einer kolossalen Menge v o n Papieren überschwemmt wurde, die keinen reellen Wert in sich bargen Aber selbst durch die schlechten Erfahrungen, die das Pu­blikum immer und immer wieder mit neuen Kalipapieren macht, laßt man sich Nicht ab­schrecken. Es müßte deshalb ganz systematisch auf die Gefahr hingewiesen werden, die mit dem Erwerb solcher Werte verbunden ist. Das leidige Agentenwesen treibt in der Kalnndu- strie immer noch seine giftigen Bluten, und man muß sich geradezu wundern, daß die Un­solidität der Kaligründunssen noch Nicht bis in die weitesten Kreise hinein bekannt geworden ist Es wird lustig weiter gegründet, obwohl o gut wie gar keine Aussicht für eine wirkliche Rentabilität vorhanden ist. Der alte Uebelstand in der Kaliindustrie: Die Unver- bältnismäßigkeit von Absatz und Produktion, ist noch immer nicht beseitigt, rm Gegenteil: Die vielen neuen Kaligründungen vericharfen dieses Mißverhältnis. Dr. A. G.

3*/BV0-!ge Reichsanl. 3»/0-ige Reichsanl... 4°/-lge Preuß. Cons. i'/.oL-igePreue.Cöns. yi0-ige Preuß. Cons. Casseler Landes-

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von 1898

</«->ge Griechische Monopolen! Japaner .

4ö/oige amort Ital.. W?ige Mexikaner . 4*;0-iga esterr. Gold-

Mai»

tktr Ter Mörder seiner Braut. Ein Pri­vattelegramm meldet nns aus Köslin: Das Schwurgericht verurteilte gestern abend den Bauernsohn Livkow aus Rakow wegen Totschlages nach fünftägiger Verhandlung, in der hundertzwanzig Zeuaen vernommen wer­den mußten, zu zwölf A"bren Zucht- Ha u s. Lipkow batte feine Braut erwürgt und die Leiche unter das Eis des nahen Sees ge­schoben. Er hat die Tat nicht eingestanden.

Spart md Spiel.

Der Sport des Sonntags.

(Von unserm sportlichen Mitarbeiter.)

Die Flachrennsaison steht jetzt dicht vor ihrem Abschluß. Es gelangen nur noch die beiden Grünewald-Renntage an diesem und nächsten Sonntag und außerdem die zwei Hop- pegartener Schlußtage am Montag und Mitt­woch zur Erledigung. Dann beschrankt sich die Mitte November ihr Ende erreichende Kam­pagne auf Hindernisrennen, wenn auch in Karlshorst und Straußberg gelegentlich noch kleinere Flachrennen gelaufen werden. x>te Grunewaldbahn bringt am Sonntag nochmals

Berliner Kursbericht

20. u. 21. Oktober 1911, nachmittags 3 Uhr.

Hypotheken- und Wechfelbank in Rostock mit dem Mecklenburgischen Ritterfchrist­lichen Kreditverein, daß letzterer die Ta­lonsteuer der von ihm ausgegebenen Pfand­briefe selbst zu tragen habe. Damit ist entgittig festgestellt, daß die Talonsteuer nicht vom Msitzer, fondern vom Aussteller der Wertpapiere getragen werden muß.

Am der Heimat.

Um ein Stadtverordneten Mandat.

Das Oberverwaltungsgericht zu Berlin beschäftigte sich in feiner gestrigen Sit­zung mit der Frage der Giltigkeit einer Stadtverordnetenwahl in Roten­burg an der Fulda. Dort ist der Rentier Suniell in Gemäßheit eines öffentlichen Ausschreibens zum Gegenbuchführer an der städsischen Sparkasse bestellt worden. Eine Anstellungsurkunde ist ihm bisher nicht behändigt worden.

Als Suntell bereits die Stelle an der Spar-

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anleihe A/0 .

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Southern Pacific . . Union Pacific Erie Missouri New-York Central . Northern Pacific . . Pennsylvania .... Steel Corn. ..... Steel Prefe .....

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Deutsche Bank ..

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Berliner Handelsges.

164.50

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173.60

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Dresdner Bank ...

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138

Darmstädter Bank.

123.3*

12337

167.25

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A.Schaaffh.Bankver.

134.3

166.

166

National-Bank ... -

123.12

131.50

131.50

Russische Bank

149.50

150.12

201.50

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Petersb. Int Hndlsb.

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717 447.25

Oesterr. Staatsbahn

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155.25

447.-

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Prinz Heinrich-Bahn Baltimore.........

19.87

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98.50

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234.60

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WarschauWiener.

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Harpener

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