Kasseler Neueste Nachrichten
1. Beilage.
Sonnabend, 21» Oktober 1911
Erster Jahrgang.
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Die heutige Sitzung wurde um 6.30 Uhr öffnet. Der Magistrat ist vollzählig vertreten,
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und von den Stadtverordneten fehlen nur we
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Ueber das Projekt für den Neubau der Oberrealschule II vor dem We-
Vorteile gewähren. Man kann nur wünschen daß sich die Kommissiün den Standpunkt des Magistrats nicht zu eigen macht und Wege findet, die zu einer glücklichen, alle Kreise befriedigenden Lösung der Angelegenheit führen. Interessant ist ferner der Zusammenstoß zwischen dem Stadtverordneten Thöne, der die Interessen der Arbeiterschaft vertrat und den Stadtverordneten Zimmermann und Friede, di« die Interessen der Arbeitgeber wahrnahmen. Thöne wollte in die Submissionsordnung eine Klausel ausgenommen wissen, wonach nur diejenigen Firmen städtische Arbeiten im Submissionswege erhalten könnten, die die zwischen den Arbeitgebern und Arbeitnehmern vereinbarten Tarifverträge anerkennen. Die beiden Gegner bezeichneten eine solche Vorschrist als einen Eingriff in private Verhältnisse. Stadwerordneter Thöne vertrat aber rückhaltslos seinen Standpunkt und aus seinen Ausführungen ging hervor, daß er auf das Thema immer wieder zurückkommen wird. Nachdem diese Hauptpunkte erledigt waren, verließ man fluchtartig den Saal und der Rest der Tagesordnung wurde debattelos im „Klei-
Die gestrige Sitzung des Stadtverordneten- Kollegiums der Residenz trug alle Anzeichen eines großen Tages. Das Haus war sehr stark besucht, und die Magistratsbänke waren bis auf den letzten Platz besetzt. Mit der üblichen Verspätung wurden die Beratungen begonnen, woraus der Oberbürgermeister den Dank der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft für. die der Jubiläumsausstellung geleistete Unterstützung zur Kenntnis brachte. Dann griff man tief in die Taschen und bewilligte in einer knappen halben Stunde über eine Million Mark, für Schulbauten. Siebenhundertfünfzigtausend Mark für die neue Oberrealschule im Wesertorviertel und dreihundertfünfundzwanzigtausend Mark für rin Doppelschulhaus in Kirchditmold. Beide Vorlagen lassen wieder einmal erkennen, wie unendlich groß die Ausgaben der Städte für Schulbauten sind. Nach den im Stadtverord- neten-Sitzungssaal ausgehängten Plänen zu urteilen, versprechen die Schulneubauten ein vornehmes Aussehen. Erfreulich ist es, daß man sich auch bei dem Volksschulhaus in Kircss- ditmokd hat von architektonischen Gedanken leiten lassen. Im großen und ganzen hat man aber besonderen Wert auf eine praktische und den hygienischen, sowie pädagogischen Ansprüchen gerecht werdende Jnnen-Einrichtung gelegt. Einen breiten Raum in den Beratungen nahm die Lebensmittelteuerung ein, hervorgerufen durch einen sozialdemokratischen Antrag, der eine gemischte Kommission eingesetzt wissen will, die über die Beschaffung von Lebensmitteln durch die Stadt und Abgabe derselben zum Selbstkostenpreise beraten soll.
Staunend wird man die Ausführungen des Oberbürgermeisters entgegennehmen, der namens des Magistrats erklärte, daß der gegenwärtige Notstand nicht derart ist, um kommunale Maßnahmen zu rechtfertigen. Was vom Minister und allen größeren Stadtverwaltungen anerkannt wird, soll in Cassel ab gestritten werden? Wir haben gestern in einem Artikel nachgewiesen, daß gerade in Cassel die Preise für eine ganze Reihe von Lebensrnitteln außerordentlich hoch sind. Auch die Landwirtschaftskammer Cassel hat dieser Tage zugegeben, daß die Preise für die gebräuchlichsten Nahrungsmittel, Kartoffeln und Eier, ganz besonders gestiegen feien. Und der Magistrat der Residenz hält den Notstand nicht für derart, daß ... und so weiter. Der Standpunkt des Magistrats ist um so weniger zu verstehen, als er eine Teuerung, sogar eine Teuerung seit Jahren anerkennt. Er gibt auch zu, daß infolge der Dürr« des letzten Sommers die Teuerung eine wettere Verschärfung erfahren hat, und dennoch hält er es nicht für notwendig, einzugreifen, einzugreifen im Jnteresse der sogenannten „Kleinen Seilte“. Er fürchtet, daß diejenigen, die bedürftig sind, nicht in den Genuß der von der Stadt einzuleitenden Hilfsaktion kämen! Andere Städte aber helfen, und. zwar durchweg mit Erfolg. Warum Cassel nicht? Oder, wenn die Arbeiten der Kommission ein erfreuliches Ende nehmen, warum Cassel erst so spät? Es wurde in der Debatte darauf hingewiesen, daß infolge der gesteigerten Nachfrage der Städte, zum Beispiel nach Fisch, die Preise hierfür gewaltig gestiegen seien. Das ist gerade ein Beweis dafür, daß man frühzeitig hätte Maßnahmen treffen müssen.
In der gestrigen Sitzung ist vorgeschlagen worden, nur für städtische Arbeiter und Beamte vorwiegend gute Kartoffeln zu billigem Preise einzukaufen. Unseres Erachtens ist damit die Frage nicht gelöst. Weite Kreise der städtischen Bevölkerung leiden unter der Teuerung, und auch sie möchten für billiges Geld gute Kartoffeln haben. Will die Stadt zur Linderung der teueren Zeit beitragen, dann soll sie auch einem größeren Personenkreis
nige Herren: Rosenzweig, A. Gerhardt, Henschel, Hoffmann, Lahnstein, Semmelrock, Dr. Stück und Wilke. Vor Eintritt in die Tagesordnung erhält das Wort Herr
Oberbürgermeister Müller, der von einem Schreiben des Vorstandes der Deutschen Landwirtschastsgesellschaft Mitteilung machte. Dar- in wurde dem Magistrat und den Stadtverordneten herzlicher Dank für die Förderung gesagt, die der Veranstaltung der Jubiläumsausstellung auf dem Forst zu teil geworden ist. Dank wird aber auch der gesamten Bürgerschaft für die gastfreundliche Aufnahme aller Besucher ausgesprochen. Der Vorstand der D. L. G. erklärt, daß die Ausstellung die Erwartungen weit übertroffen habe.
Geheimrat Pfeiffer: Es ist mit Freuden festzustellen, daß das Resultat der Ausstellung ein so vorzügliches gewesen ist. Interessant wäre es aber auch gewesen, wenn Uns die D. L. G. einige Zahlen über das Resultat gesagt hätte.
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Stadtverordneter Scheel gibt sodann von einem Briefe Kenntnis, den der Stadtverordnete Scheidemann an den Vorsteher der Versammlung, Geheimrat Pfeiffer, gerichtet hat. Scheidemann teilt mit. daß seine ihm neu übertragenen Verufspflichten (Scheidemann, her die Chefredaktion des hiesigen sozialdemokratischen Organs inne hatte, ist in den Vorstand der sozialdemokratischen Partei gewählt worden) eine Veränderung seines Wohnsitzes mit sich brächte. Da er nach Berlin übersiedele, so müsse er demgemäß auch.sein Stadtverord- neten-Mandat niederlegen. Er nehme aber Veranlassung, dem Stadtverordncten-Dorsteher für seine ihm (dein Scheidenden) gegenüber stets bewiesene Objektivität zu danken.
Geheimrat Pfeiffer: Ich freue mich über das. Urteil, das Herr. Scheidemann bezüglich meiner Objektivität, die ich auch ihm gegenüber habe walten lassen, ausgesprochen hat. Ich muß sagen, daß auch er den Verhandlungen immer mit größter Objektivität aegenüberstand und bestrebt gewesen ist, diese Verhandlungen nach besten Kräften (von seinem Standpunkte aus) zu fördern
Die Ersatzwahl für das erledigte Mandat wird bei den allgemeinen Lauptwablen zur Stadtverordneten - Versammlung, die im Februar stattfinden, .vorgenommen werden.
MitiW tzMiliük.
Gottesdienst:
neuen Realgymnasium hingewiesen hat, so möchte ich bemerken, daß in jenem Gebäude nur ganz geringe Räumlichkeiten im Keller- und Erdgeschoß für den Schuldiener enthalten sind, die übrigen Räume aber zu Unterrichtszwecken benutzt werden.
Auch dieses Projekt wird bewilligt und die Kosten werde« genehmigt.
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Dann beschäftigte sich das Kollegium mir dem sozialdemokratischen Antrag auf Einsetzung einer Kommission zur Be- ratung über Maßnahmen der Stadt zwecks Linderung der Lebensmittelteuerung. Ueber die Beratungen be- richten wir in einem besonderen Artikel im lokalen Teil der heutigen Nummer.
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Magistrat und Tarifverträge.
In einer Sitzung der Stadtverordneten Im Juli dieses Jahres war eine Neuordnung des Submissionswesens beraten worden. Die Vorlage wurde dem Magistrat zurückgegeben, da das Kollegium die Einfügung qitter Bestimmung wünschte, daß die Vergebung von städtischen Arbeiten nur an solche Firmen erfolgen dürfte, die die zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Organisationen abgeschlossenen Tarifverträge anerkannt hätten. .
Stadtverordneter Zimmermann, als Referent, teilt' heute mit, daß die verstärkte Baukommission sich für die Annahme der Münchener Fassung ausgesprochen hätte, die folgenden Wortlaut habe: „Die Ausschließung von der Berücksichtigung haben solche Unternehmer zu gewärtigen, von denen bekannt ist, daß sie die zwischen den Organisationen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbarten Tarife nicht ein- tjalten." Der Magistrat hat aber diesen, sowie den von der Stadtverordneten-Verfammlung gewünschten Zusatz abgelehnt.
Stadtverordneter Thöne bedauert, daß der Magistrat einen Wunsch nicht berücksichtigt habe, der fast einstimmig vom gesamten Kollegium ausgedrückt worden sei. Er habe den Eindruck, daß der Magistrat dann, wenn es sich um Arbeiterfragen handele, sich darum nicht kümmere.^ Da der Magistrat aber für Arbeiterfragen nicht das nötige Verständnis zeige und diesen Fragen nicht gewachsen sei, müsse man ihm mildernde Umstände zubilligen. Der Redner polemisiert dann weiter gegen den Magistrat und gegen den Stadwerordneten Zimmermann.
Stadtverordneter Friebe betont, daß der Magistrat recht daran getan habe, die Klausel abzulehnen, denn sie würde einem Eingriff in private Angelegenheiten gleichkommen. Schließ- lich wird man dem Handwerker bei einer Submission noch vorschreiben: Du hast das Material von der und der Firma zu dem und dem Preise zu kaufen.
Oberbürgermeister Müller weist dann die vom Stadtverordneten Thöne dem Magistrat gemachten Vorwürfe und Unterstellungen zurück und betont, daß der Magistrat grundsätzlich davon absehen müsse, sich auf ein Gebiet zu begeben, das nur Arbeitgeber und Arbeitnehmer angehe.
Stadtverordneter Zimmermann geht nun auf die persönlichen Angriffe des Stadtverordneten Thöne ein, worauf dieser kurz erwidert.
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Aus der Mamstratsmappe.
Der Fluchtlinienplan für die verlängerte Huttensträße und der Ausbauvertrag mit dem Privatmann Anzius werden genehmigt. Der Straßenausbau kostet 31 580 Mark. Ebenso werden debattelos genehmigt die Errichtung je einer weiteren Oberlehrer- und Mittelschulleh- rerstelle bei der Köderen Mädchenschule zu Ostern 1912, die Erhöhung des Verlags für den für die Höhere Mädchenschule zu beschaffenden Projektionsapparat um 150 Mark; die Ermie- tung weiterer Räume der Handelskammer für die kaufmännische Fortbildungsschule; die Bereitstellung der Mehrkosten von 330 Mati zur Deckung von Unterrichtsstunden bei der kaufmännischen Fortbildungsschule, die nachträglichen Kosten des Gleisanschlusses vom Gaswerk zur Station Bettenhausen mit 1661,70 Mark.
Schluß der Sitzung %9 Uhr.
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Stadtverordneter Hufschmidt begründet das Projekt sür den Neubau einer Doppel-Volksschule im Stadtteil Kirchditmold. Seinen Ausführungen sei folgendes entnommen: In Kirchditmold sind die Schulverhältnisse zurzeit sehr ungünstig. Vierzehn Schulklassen sind in sechs verschiedenen, räumlich weit auseinanderliegenden Zimmern untergebracht. Fünf Räume davon sind als völlig minderwertig zu bezeichnen. Tex Bau einer neuen Schule ist daher dringend erforderlich. Vorgesehen ist ein D o fist el sch ulh aus für Knaben und Mädchen. Zunächst soll das Knabenschulhaus errichtet werden. Als Grundstück bat man den früheren Kirchhof gewählt. Die zur Verfügung stehende Grundfläche beträgt 4300 Quadratmeter. wovon die Hälfte bebaut werden soll. Die Schule, die fünfzehn Klassen und eine Brausebadanlage erhalten Wird, kommt so zu stehen, daß der Haupteingang an der Zentgrafenstraße liegen wirb. In den 325000 Mark betragenden Bauko- sten sind 35 000 Mark enthalten, die bereits früher für eine Turnhalle bewilligt wurden. Das Projekt wurde damals aber nicht ausge- Srt mit Rücksicht aus den bevorstehenden abau. Die erforderlichen Mittel sollen aus der Anleihe von 1908, in der 750 000 Mark für Schulneubauten in Kirchditmold vorgesehen waren, entnommen werden.
Der zweite Referent, Stadwerordneter Friede, bemerkt: Ich finde, daß es zu weit geht, wenn man für die Schuldiener kleine Villen errichtet. Da die großen Dachgeschosse der Schulbauten völlig frei liegen, möchte ich Vorschlägen, daß in Zukunft diese Räume zu Wohnungen ausgebaut werden. ,
Stadtbaurat Köpsner: Ich bitte, daß das Schuldienerqebäude im vorliegenden Plan stehen gelassen wird, da es aus rein archr- t e k t o n is ch e n G rün d en vorgesehen wurde. Wenn der Vorredner auf das Gebäude am
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Das Casseler Stadt-Parlament
Die Sitzung vom ueunzehnteu Motzer.
t, f e r t o r berichtet Stadtverordneter Sandrock, Er behandelt das Projekt an der Hand einer Reihe von Plänen und Schaubildern, die an einer Seite des Saales aufgehängt sind. Das an die Weserstraße grenzende Grundstück ist so groß, daß außer dem Neubau für die Oberrealschule genügend Platz für eine Doppel-Bürger- schule, die projektiert, vorhanden ist. Die neue Oberrealschule wird inbezug auf die Ausstattung nach dem neuen Realgymnasium gebaut werden und einen Kostenaufwand von 750000 Mark erfordern. Neben achtzehn Klassen wird der Neubau eine Reserveklasse und eine Klasse für katholischen Religionsunterricht aufweisen. Besonderer Wert wird auf die Nebenräume für naturwissenschaftlichen Unterricht gelegt werden. Eine große Turnhalle ist ebenfalls vorgesehen. Das ganze Grundstück ist 4475 Quadratmeter groß, von denen 2800 Qua- ratmeter bebaut werden. Der übrige Raum wird für den Spielplatz Verwendung finden, sodaß für jeden Schüler 2,33 Quadratmeter Spielraum verbleibt. Die neue Schule wird außer der Aula einen Mufiksaal erhalten. Auch ist die Anlage einer Sternwarte projektiert. Nach genauer Prüfung des Planes ist zu sagen, daß die neue Schule allen pädagogischen und hygienischen Ansprüchen der Neuzeit gerecht wird. Der Referent spricht den Wunsch aus, daß der Bau in allernächster Zeit ausgeführt werden möge.
Der zweite Referent, Stadtverordneter Friede, erklärt, daß er besondere Ausführungen nicht zu machen habe. Er bitte aber darum, die Arbeiten alsbald ausschreiben und nur an Casseler Handwerker vergeben zu wollen.
Stadtverordneten-Vorsteher Pfeiffer: Es wird vielfach geklagt, daß große Bauten nicht mehr aus Backsteinen, sondern aus Eisenbeton ausgesührt werden. Ich frage den Herrn Baurat, wie die Ausführung bei dem Neubau sein wird.
Stadtbaurat Hopfner erklärt, daß der ganze Bau, mit Ausnahme von einigen Decken, in Backstein ausgeführt werde.
Dann wird das Schulbauprojekt gench migt. Die Kosten in Höhe von 750 000 Mark werden bewilligt.
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