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I. Jahrgang

Nummer 240

Hessische MenÄzritung

Casseler MenLMung

Fernsprecher 951 «nd 952.

Fernsprecher 951 und 952.

Freitag, den 15. September 1911

Ostasien.

Von besonderer Seite wird uns aus B e r -

schaffen. Es ist eben der Grundfehler der deut­schen Auftastung, datz man zu viel auf die KarteSpäter" setzt. Die Weltpolitik rechnet

machen lasten.

Der soeben aefaßte Beschluß des chinesischen | Marineministeriums, ein neues Flottenpro- gramm aufzustellen, aufgrund dessen China im Laufe von sieben Jahren über 38 moderne Kriegsschiffe, 50 Torpedoboote und vier Ma­rinearsenale verfügen soll, wird auf die Zu­sicherung der Vereinigten Staaten zurückzusuh- ren sein, daß die chinesische Regierung auf die finanzielle Mitwirkung der Union rechnen kann. Schon seit reichlich siebzig Jahren trach­tet man im Weißen Hause danach, an der Er­schließung Chinas teilzunehmen, und gegen­wärtig ist die Betätigung der Amerikaner im

im Automobil nach der Unfallstelle.

Das verbrannte Militärluftschiff.

Re tote Heerschau.

Der sozialdemokratische Parteitag.

In der gestrigen Sitzung des sozialdemokra­tischen Parteitages in Jena kam der parla- mentarische Bericht an die Reche. Hier- zu liegt ein

Mehr Mafien!

Chinas Rüstungen.

Ueber den europäischen Lärm ist die Mahnung Raschdaus:Mehr Ostasien!" ganz in Vergeffenheit geraten, und es be­darf zurzeit der dringenden Erinnerung, daß es für Deutschland noch wichtigere wirtschaftliche Interesten gibt, als das Schau'n nachmarokkanischen Sandhau-

einmal der Standpunkt genau präzisiert, von dem Frankreich angeblich nicht weichen will. Es wird gesagt, datz eine Begründung durch die Herren Cambon und Regnault vorgearbei­tet worden sei, die unabhängig von einander arbeiteten und dennoch zu dem gleichen Schluß gelangten. - Zu den vomTemps" in der vorigen Woche wiedergegeüenen Hauptpunkten des künftigen Statuts für Marokko bringt das Blatt jetzt einige Mitteilungen, von denen zwei für die jetzt schwebenden Verhandlungen inter- eflant sind: 1. Als zuständige Behörde für Stteittgkeiten in Zollfachen würde das m der Algecirasakte vorgesehene Zollkomitee zu gelten haben. 2. Die Bestimmungen der Algecrras- akte Attikel 107111 regeln die Vergebung der öffentlichen Arbeiten.

Der Abschied des Kronprinzen.

.Himmlischen Reiche" eine so nachdrückliche, daß I die europäischen Staaten, und nicht zuletzt I Deutschland, Ursache haben, sich nicht von der Union überflügeln zu lasten. In Peking ver­lautet, daß amerikanische Werften in erster Li­nie mit den Aufträgen zum Bau der chinesi­schen Riesenflotte bettaut werden dürsten.

Wie China rüstet, um feine Stellung unter den Mächten der Erde zu heben, verdient die Aufmerksamkeit der militärischen und mari- ttmen Kreise aller großen Handelsstaaten. Schon im nächsten Jahre will der auch in Eu­ropa wohlbekannte Kriegsminister General | Biutschang, der vormals Gesandter in Wien g und Berlin war, 36 neue Divisionen ausge­rüstet haben. In fünf Jahren soll aber die! Austtellung von 55 Divisionen vollendet sein, was einem aktiven Heeresstand von 560 000 Mann Kriegsvolk gleichkommt. Die Arsenale arbeiten fieberhaft. Der Chinese will der ver­schlafene Träumer des vorigen Jahrhunderts nicht mehr sein, und noch mehr als das Land­heer wird die Flotte den Aufschwung Chinas beweisen. Die chinesische Reichsmarine zeigt schon jetzt ein überraschendes Anwachsen, und das neue Flottenprogramm wird aus China eine Seemacht ersten Ranges schaffen, mit der Japan und selbst das Angelsachsentum zu rechnen haben wird.

$ Paris, 14. September.

Der Wortlaut der ftanzöfischen Antwort­note in der Marokkoftage ist gestern definitiv festgestellt worden und am Abend nach Berlin abgegangen. Die französische Antwort an Deutschland ist in ihrer jetzigen Gestalt nur eine redigierte und zum Teil korrigierte Neu­auflage des Vettragsentwurfes, der am vierten September Herrn von Kiderlen-Waechter über­geben wurde. Tas deutsche Gegenprojekt war eine Kopie dieses Entwurfes mit Abstrichen und Zusätzen. Die französische Note akzeptiert einen Teil der deutschen Vorschläge, so weit die grundsätzliche Auftastung nicht berührt wird, und stellt im übrigen den früheren Text wieder her. Tic Begründung ist in einem be­sonderen Memorandum nicdcrgclegt, daS gleichzeitig mit der Antwortnote Herrn Cam­bon zugehcn wird und für die Fortsetzung der Verhandlungen die erforderlichen Richtlinien bieten soll. In diesem Memorandum wird noch

Nur ruhig Blut!

Ohne Gefahr.

öffentliche Frauenversammlungen emzubcrs- fen, um den Frauen Gelegenhett zu gebe«, Massenproteste gegen den

DU CagelerNeueste Nachrichten" erscheinenwöchentlich sechSmalundzwar abenvS. Der Abonnernentspreir beträgt monatlich 50 Pfg. bet frei» Zu. «rlluna inä £>anS. Druckerei, Verlag u. Nebaltton: Schlachthofuraße -8/30. «etltatt Vertretung: SW Friedrichstraße 16, Telephon: Amt IV. 676.

Zu denStrippcnsungen". ....----- - -- - , . , .

Am morgigen Freitag siedelt der Kronprinz benachrichtigt. Der Monarch fuhr sofort

nach Danzig über, nm dort daa Kommando des! 1 - ersten Leibhusaren-Regiment- SU. 1, der r°t°n?°vs- Husaren, zu übernehme». Der «aller begleitet de» Kronprinzen um ihm da« Regiment zu übergeben.

Im Marmorpalais am Heiligensee haben, so Wird uns aus Berlin geschrieben, die Pak- ker ihre Arbeit getan, und Kisten und Kasten stehen zum großen Umzug bereit, denn der Kronprinz siedelt nach Langsuhr bei -anzig ~ über. .Muß i denn muß i denn zum R Städtle hinaus^ und Du mein «chatz blewst I£ hier" so klingt es durch Potsdams Straßen, denn allein muß der junge Herr Oberst zu sei- gi nem neuen Regiments bei Wetchselmunde, und fc die Frau Kronprinzessin wird einstweilen noch bi das Haus hüten. Ob der Thronerbe gern oder -- ungern einen Winter aus der Havelresidenz und aus der Reichshauptstadt geht wer will das sagen! Der Soldat folgt dem Befehl wil­lig und ohne Murren, und im Fluge eilt die I 3cit dahin, daß durch die Dienstpflicht der Re- qimentsführung in Anspruch genommen wird. I " Als feststehend ist wohl anzunehmen, daß I der Kronprinz lieber zu den Breslauer Leib­kürassieren als zu den DanzigerStrippen- jungen" gegangen sei. Wegen der Schnüre I auf Attila und Dolman haben die Husaren ,a jenen heiteren Beinamen seit langer Zeit im preußischen Heere. Auch als .Bindfadenjun- > gen" werden die Husaren im Scherze bezeich­net. Viele Regimenter erfteuen sich bekannt­lich im Volksmunde eines Zunamens, wie man die Franzer in Berlin eigentlich mirMai­käfer" nennt. Die schlanke und durch den Spott gekräftigte Gestalt des Kronprinzen hatte ge­wiß vorzüglich in ein schweres Reiterregiment!

gepaßt. Auch die Königsulanen in Hannover sollen sich der besonderen Wertschätzung des Kronprinzen erfreuen. Doch der kaiserliche.

Vater hat eine Neigung zu den schneidigen Hu­saren mit dem Totenkopf vor der Stirn, und somit erhielt die Stadt des Goldwasters und I des Bernsteins den Vorzug, als zeitweilige

Um die erforderlichen großen Summen zu schäften, soll eine Zollerhöhung von 10 auf 15 Prozent ad valorem durchgefühtt werden. Un­ter Zugrundelegung der neuesten Marinepro­gramme von Deutschland, England, Frankreich I und Nordamerika sind durch ein kaiserliches Editt 1200 Millionen Matt für den Flotten­bau bewilligt worden, und die amerikanische Union spielt aus guten Gründen den willfäh- ttflen Bankier. Die chinesische Marineverwal-1 tun« ist nach sicheren Nachrichten wieder mit den Arbeiten zum Ausbau des früheren eng­lischen Handelshafens Wei-Hai-Wei zum Kriegs- Hafen beschäftigt, bei besten Anlage sie 1898 von der britischen Regierung gestött wurde. Tschifu, das den Anschluß an die deutsche Shantungbahn endlich durchgeführt sehen will, wird ebenfalls zum Kriegshafen ausgebaut. Diese Tatt'ache ist für das Deuftche Reich von größter Wichtigkeit, da ein zweites deutsches Kabel von Tsingtau in Tschifu an Land ge­bracht und hier mit den übefteeischen Kabeln verbunden ist. t , ...

Unsere deutschen Ingenieure haben erfreu- licherweise scharfe Augen, die sie auch bei den chinesischen Bahn- und Hafenbauten richttg Verwenden. Die deutsche Volkswirtschaftspoli- tik kann sich ein Muster daran nehmen. Seit zwei Jahrzehnten werden deutsche Diplomaten und Konsuln nicht müde, China für unser kommerzielles Zukunftsland zu erklären, aber ei geschieht außerordentlich wenig, engere Ver- ^ttk^umreu dem chinesischen Reiche zn

mit demJetzt", aber nicht mit dem nächsten Jahrzehnt oder Jahrhundert. Roch ist es Zeit, daß auch die deutschen Werften an dem chinesi­schen Flottenbau beteiligt werden. Der deut­sche Gesandte in Peking muß dafür sorgen, datz Onkel Sam uns bei dem Wettbewerb nicht ganz den Rang abläuft. Also wieder: Mehr

Sdfte « Pf für auswärtige 60 Pf. Geschäftsstelle: Kölnisch« Siraßeb. SW- Friedrichstraße 16, Telephon: »tat IV- 676.

gründeten Mahnungen zur Vernunft an ver­schiedenen Stellen im Reich die Keinen Sparer und jene Spieler, die in unverantwottlichem Umfange auf Kredit spekulieren, den Kopf ver­loren haben, erscheint es dttngend geboten, mit allem Nachdruck zu betonen, datz im ganzen, bisherigen Verlauf der Marokkoverhandlungen kaum in irgend einem Augenblicke eine un­mittelbare Kriegsgefahr bestanden hat und diese unmittelbare Kriegsgefahr auch im Falle eines Abbruches der Verhandlungen nicht eintteten würde.

In diesem Abbruchsfalle wäre es, wie schon ! oft betont, zunächst Deuftchlands Sache, von Frankreich das Zurückgehen auf den Boden der Algecirasakte zu fordern. Wird diese Forde­rung dann nicht erfüllt, so bleibt Deuftchland immer noch die Wahl, ob und eventuell zu wel­chem ihm militärisch paffenden Zeitpunkte es das Zurückgehen Franreichs auf die Algeciras- atte erzwingen oder ob es seinerseits in West- I Marokko Gebrauch von seinervollen Aktions­freiheit" machen will. In diesem letzteren Falle I wäre nun ja wohl nach den bisherigen eng­lischen Erklärungen zu erwarten, daß Eng - jland eine nötigenfalls kriegerische Aktion zur Verhinderung dauernden deütschen Fuß- faffens in diesem Gebiete der atlantischen Küste zu unternehmen gewillt sein würde. Im Auge zu behalten aber ist es, daß England sehr ge­nau weiß, welche Gefahren ihm an exponierten Stellen seines Weltteichs drohen, sobald durch einen deutsch-englischen Krieg seine Hände ge­bunden sind, insbesondere in Indien und Egypten. Beweis dasür die Tatsache, daß eben jetzt Egypten in die statte Faust des Lord Kitchener gelegt worden ist.

Zweifellos würde England es am liebsten sehen, toemt Frankreich feine der deutschen unterlegene Flotte opfern würde, nm die deutsche Seemacht einigermaßen zu schwachen. Aber auch wenn man hinzunimmt, daß ein Bündnis zwischen dem in Anbettacht der Alge- cirasakte so reichlich vettragsbrüchig geworve- I nen Frankreich und demperfiden Albion von I nur zweifelhafter Haltbarkeit ist, mutz doch anderseits bedacht werden, datz sich England ZKZÄLkWWSKLBZ I gedeuteten Besorgnisse um den Zusammenhalt seines Weltreiches als lachender Zuschauer ab-

Der Führer des verunglückten Lufttteu- zers, Hauptmann George, «ab folgende Dar­stellung von dem Unfall:M. 3 befand sich in ruhiger Fahrt über dem Manovergelande, als ein plötzlich entstandener Maschinenschaden uns nötigte, bei Groß-Behlow auf der Tollense» wiese niederzugehen. Die Landung erfolgte auch ganz glatt und regelreoyt. ^n dem Tal­kessel der Tollensewiese, in dem sich das Luft­schiff nun befand, herrschte ein starker Boden­wind. Dadurch wurde veranlaßt, daß die Gondel heftig auf den Boden aufstieß. Unter mächtigem Knall explodiette nun die Zündung, die in derselben Sekunde die Hülle in Brand setzte. Die aus sieben Personen be­stehende Besatzung konnte sich dadurch int letz­ten Augenblick retten, daß sie aus der Gondel auf die Wiese sprang, fo daß niemand verletzt wurde. Die brennende Hülle fiel so, daß sie mit der Gondel nicht in Berührung kam, so daß die Gondel und die Maschinenteile an­scheinend unbeschädigt geblieben sind. Der Kaiser, der eine halbe Stunde von der Un- olücksstelle entfernt weilte, wurde von dem

Das Militärluftschiff "M. 3" wurde Ende des Jahres 1909 unter Leitung der Majore Groß und Sperling und des Oberingenieurs Basenach in den Werkstätten der Sektton 8 des Luftschiffer-Bataillons erbaut: es hatte eine Länge von 94 Metern bei 7500 Kubikmeter Rauminhalt und war mit vier Korting-Moto- ren von zusammen 300 Pferdekrästen ausge­rüstet. Die Probefahrten hatten das beste Er­gebnis und so konnte der neue Lufttreuzer schon gleich zu Beginn des nächsten Jahres die Fahrt nach seinem Stationsort Metz antte- ten. Die weite Luftteise ging vorzüglich von- statten. Die 12,5 Meter lange Gondel des M. 3" war ganz aus Stahlrohren gebaut und bot Raum für zwölf Personen. Die Maschi­nenanlage lag in der Mitte, Im vorderen Teil war der Fübrer- und Steuermannsstand, während der Hintere Teil für die Besatzung und die Fahrgäste bestimmt war. Die nor­male Besatzung betrug sieben Personen, wovon e znr eigentlichen Bedienung und Führung

Schiffes, zwei für Sonderausgaben be- I stimmt waren. Zur schnelleren Uebermittelung von Nachrichten war das Schiff mit einer fun­kentelegraphischen Station ausgerüstet, auch waren Vorrichtungen zum Abwerfen von Gra­naten und Sprengladungen vorhanden, ebenso waren Gewehre an Bord vorgesehen. Mit fei» I nen vier Motoren war das Schiff für Fahrten von großer Dauer befähigt, da die Ueberan- sttengung eines einzelnen Motors so gut tote | ausgeschloffen toar.

feit.

Trotz allen Zweifeln soll Kiderlen-Waech- i« den vorstehenden Ausdruck in vertraulicher Unterredung gebraucht und damit die Ansicht des Kaisers in prägnanter Weise zum Ausdruck aebracht haben. Da sich die Fanfare von Aga- ----- ----- .....

bk täalich mehr zu einer Chamade umwandelt, lin geschrieben: Nachdem trotz aller wohlbe ? finden wir auch wieder Muße, unfein Blick' ------- "» hets

zum fernen Osten schweifen zu lasten, und wir bemerken, daß der schlaue Onkel Sam die Zei­ten der Unruhe an der Nordwestküste des At­lantischen Ozeans zu guten Geschäften an der Offlüfte des Stillen Ozeans ausgenutzt hat.

Das Washingtoner Kabinett hat den gegebenen Augenblick abermals richttg erfaßt und sich gegen Gewährung finanzieller Mittel wichtige handelspolitische Zugeständniste von China

Lebensmittelwucher

zu erheben und die Aushebung der Lebensmil- tclzölle und die Oessnung der Grenzen zu for­dern Diese Mastenaküou gibt zugleich Gele-

seits stehen zu können.

Demnach wird England es sich auch ferner­hin recht reiflich überlegen, ob es wirklich vom Bluff zur Tat übergehen soll. Ein unter Um­ständen recht weiter Weg! Verkürzt wird die­ser Weg um so mehr, je mehr deutsches Ver­schulden in Frankreich und namentlich in Eng­land den Gedanken nährt, daß Deutsch­land aus inneren Gründen bie Kriegsgefahr zu fürchten habe. Tas aber geschieht, wenn die deutschen Sparer und Spieler den Kops verlieren und dadurch den Eindruck erwecken, als ob für Deuftchland die finanzielle Kriegsgefahr wirk- ! sich in dem draußen vermuteten Umfange be­stünde. *

Die französische Antwort.

..... Antrag Cassel-Melsungen

gesiegt, und erst kürzlich hat er int vertrauten b ^er den Parteitag ersucht, die Reichstags- Kreise geäußert, daß er mit großer Freude zu I T-Ta$tion su beauftragen, sofort nach Zusam- dem Husarenregiment in Langfuhr ginge. | mentritt des Reichstages die allgemeine Le-

Ueber die Märchen vomDanziger Exil I ben§mittelteuerung im Reiche zur Sprache zu lächelt man heute, nachdem man immer vonunb Aufhebung der Zölle auf Getreide neuem erfahren hat, wie ausgezeichnet unr Schlachtvieh und Fleisch, Aende-

herzlich der Kaiser und der Kronpttnz zu nma der Bestimmungen des Schlachtvieh-und einander stehen. Es fehlte nicht viel, so hatte -lejschheschaugesetzes, durch die die Einfuhr man vergleichsweise von dem Verhältnis des I n feschem und zubereitetem Fleisch schikanös einstigen Soldatenkönigs zu seinem kunstlie- crfd)toert oder gänzlich unmöglich gemacht benben Sohne, betn nachmaligen Friedrich dem . . & Oeftnung der Grenzen zur Einfiih-

Großen, gefabelt. Wenn der Schlachtvieh unter Aufrechterhaltung

morgigen Freitag an der Sette des kaiserlichen unerläßlicher Vorsichtsmaßnahmen zur Verhu- Vaters in die alte Weichselfeste emretten und von Seucheneinschleppungen zu fordern, die ganze Garnfton mit der Bewohnerschaft! SSetter Iiest e(n Antrag München vor, der

der Stadt Reihe bilden wird, dann nmß auch Reichstagsfraktion beauftragt, im Reichs-

die letzte Vermutung verstummen, daß es rn unverzüglich einen Antrag einzubringen,

Potsdam einePalastrevolution" gegeben"SeiSerfgüunq eine3l eichskrieg- babe, deren Folge dieVerbannung des I £ T auf hohe Einkommen, Vermögen und Kronprinzen ans der Reichshauvfttadt gewesen ^bschaslen eingesührt werde, die im Falle et» fei. Auch die Kronprinzessin, bte sich der Herz- Krieges mit dem Tage der Mobilmachung ! lichsten Zuneigung des Kauers erfreut, wird liegt weiter vor eine Re-

mit den kaiserlichen Enkeln bald nach ^anzig .n ^i t ^aurenbrechcr-Hildebrand über die folgen. DerHoflieferant" des kaiserlichen I '^n^Angelegenhett. Darin wird gefor- Hauses, der Adebar, wird sich nach der -tobe- , Parteitag möge erklären, daß die schen Villa in Langfuhr bemühen muffen. Und - - Sorialdemottatie es nach wie vor als dann wird hoffentlich ein neuer munterer j^ wi<wwste Aufgabe auf dmi Gebiet bet Sttippenjunge'unter ben Prinzen des Polittk betrachte, im Verein

zollernhaufes erscheinen. ... i mit ben ausländischen Bruderparteien einen

-- friedlichen und dauernden Ausgleich interna-

SM temMtrte finftWiW. KSÄ»!« »M. 3 verbrannt! Unterstützung, sodaß sie aus der Debatte aus-

Im Depefchenteil der gestrigen Nummer I frf.;cb ZZeiter liegt folgender von der Frauen­haben wir bereits gemeldet, daß der Militär- Nuferen, gestellter Antrag vor:Ans Anlaß ballonM. 3" im Kaisermanöver einer Erplo-1 ber außergewöhnlich hohen Lebensmittelpretse sion zum Opfer gefallen sei. Der Unfall er - ^och vor Eröffnung der Rcichsiagsicstion eignete sich bei dem Dorfe Groß-Behlow tnt - - - ' ------- -

Krefte Demmin. In der Gondel waren sieben Personen, ein Offizier, ein Ingenieur, zwei Unteroffiziere und drei Mann. Bus die .Kunde von dem bedauernswerten Unfall rückte aus Veranlaffung des Oberpräsidenten Freiherrn von Maltzahn sofort die Sanitätskoloune mit drei Sterilen ans, um Lilie zu leisten.