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Fernsprecher 951 und 952.

Dienstag, den 8. August 1911

Fernivrecker 951 und 952.

Langsam lief der von zwei Maschinen ge«

sers fand ein Gottesdienst im Schlöffe

Herzschwäche gestorben. Von dem Knesebeck hatte seit einiger Zeit unter einer Darmkrank-

wagen vom Eisenbahnzuge erfaßt. Die vier Personen, die sich in dem Wagen befanden, wurden herabgeschleudert und verletzt, zum Teil recht schwer. Eine von ihnen ist be­reits gestorben. Der Wagen wurde to­tal zertrümmert, die Pferde konnten gerettet werden. Wie verlautet, soll die Schuld an dem Unglück den Schrankenwärter treffen, der es unterlassen hatte, rechtzeitig die Barriere

gnferttonSprdfe: Die fechrgespaltene Zeile für einheimische Eeschüste 15 Pfg., für auswärtig« Inserate 25 Pf, Reklamezerl, sür einheimisch« Ge- schäft« 40 Pf. für auswärtig« 60 Pf. Geschäftsstelle Kölnische Straßes. Berliner Vertretung: SW, Friedrichstraße 16, Delephon: Amt IV, 676.

Und England? Die Idee einer großen englischen Landarmee ist längst kein Scherz

Schleppkahn angelegt, über den die Fahrtteil- reits der kommandierende General, von nehmer zum Schiff gelangen mußten. Als der S ch e ff e r - B o y a d el, und der Oberpräst- Dampfer schon dicht gefüllt war und noch öengfienberg nach dem Bahnhofe gr­am Ufer befindliche Personen auf den Schlepp-1 'abieiL *

kahn nachdrängten, um sich einen Platz auf dem

vier Wagen entgleisten. Die Strecke konnte nur eingleisig befahren werden. Verletzt wurde niemand, da sich die diensttuenden vier Beam­ten rechtzeitig durch Abspringen retten konnten. Der Unfall wurde durch falsche Weichen- stellung herbeigeführt und hätte leicht ver- hängnisvollr Folgen haben können.

Köln, 7. August. (Telegramm.)'

Bei einem Eisenbahnübergange in der Nähe der Station Heumarkt wurde ein Möbel-

®Wlöffelet Reuefle Nachricht««- «schein«! wich«ntlich sechsmal und zwar abend». U>«r AdonnementSpreiS »«trägt monatlich 60 Pfg. bet freier Zu. vellung t»S Haut. Druckerei, Verlag u. RedaMon: «chlachthofftratze 28/30. Berliner Vertretung, SW, Friedrichstraße 16, Delexhon: Amt IV, 676.

zogene Hofzug ein. Der Kaiser stieg so­fort aus dem Wagen. Er sah braun aus und schien in der besten Stimmung zu sein. Sofort begrüßte er die Prinzessin- und die Prinzen und dann die zu seinem Empfang eingetroffe­nen Persönlichkeiten. Der Bahnhofsvorstand hatte den Ertrarock angelegt und weiße Hand­schuhe angezogen und bildete Spalier. Der Kaiser stieg dann an der Seite von der Prin-

keit-Erkenntnis tief genug im Nationalempfin­den wurzelt, um eine weitausgreifende Aktion zu rechtfertigen. Daß die deutschePanthers- Fahrt nach Agadir als erregendes Moment den kühnen Plänen Delcassses förderlich gewe­sen ist, läßt sich nicht leugnen: Der Marine- Enthusiasmus ist in Frankreich populär gewor­den, und der Ehrgeiz gallischen Patriotismus sieht selbst im uferlosen Streben nach schimmernder Wehr" zur See Pflichten na­tionalen Heldentums. Scheint's unmöglich, daß aus dieser Volkstimmung heraus eines Tags überraschende Tat geboren werden kann...?

wirtschaftlichen Katastrophen, de­ren Verhängnis die waffenstarrenden Völker Europens schwerer treffen würde, als eine An­tastung des so ängstlich gehüteten und doch so teicht gefährdeten Friedens! F. H.

Vier neue Eisenbahn Unfälle!

Zug-Entgleisung auf der Strecke Eisenach-Eschwege.

Eschwege, 7. August. (Privatte- legramm.) Der Personenzug Eiscnach- Niederhone ist gestern bei Einfahrt in den Bahnhof Frieda entgleist. Die Ma­schine wühlte sich tief in das Erdreich ein, Pack- und Postwagen wurden hoch auf­einandergetürmt. Das Personal konnte sich durch Abspringen retten. Die Passagiere blieben unverletzt, doch ist der Materialschaden beträchtlich. Die Ursache der Entgleisung ist Schienenbruch durch Hitze.

Iu Waffen starrend...!

Auch eineFrucht von Agadir"?

Aul Melbourne (Australien), berichtet ein Telegramm: Die ZeitungSge" lommentiert die im Anschluß an die deutsch-marokkanischen Marokko- Berhandlungen in Auftralien lursterenden Gerüchte, Deutschland werde die jetzt französischen GesellschaftStnseln al»Kompensation erhalten, «ge protestiert gegen die Bildung eines deutschen Kolonialreiches im Stillen Ozean mit Tahiti al» Zentrum und verlangt vom Vertreter Australien« im Londoner Kabinett, daß die An- gelegenheit auf Grund einer Interpellation im Unterhaus zur Sprache gebracht wird.

für einige Wochen des Hoflebens erfreuen, das

Ilmßser-KataftrMeb-iKarl-Me. LÜWÄL-'M.'MW'

päischen Völkerrüstung gibt, sondern die trei­benden Kräfte waren bereits vorhanden, noch ehe der deutschePanther zur Fahrt nach Afrikas Nordküste ttar machte. Welche Kon­sequenzen sich aus der Möglichkeit einer Rüstung- und Verteidigung-Entwicklung in den hier angedeuteten Bahnen für Deutsch! and und für Europa überhaupt ergeben würden, läßt sich zurzeit noch nicht abmessen; sicher ist nur das Eine: Das waffenstarrende Europa trägt schon heut überschwer an der Last schimmernder Wehr, und «ine Verstärkung des wirtschaftlichen Drucks zugunsten desbe­waffneten Friedens wäre gleichbedeutend mit

im hieüaen KrankenhausRotes Kreuz an

Festschiff zu sichern, gab es plötzlich einen furchtbaren Krach und das Dach des Schleppschiffes, auf dem noch etwa sechzig Personen waren, brach ein. Marker­schütternde Hilferufe gellten durch die Luft, und die auf dem Schlepper befindlichen Personen stürzten in den Schifssrumpf hin­unter. Der Fahrtteilnchmer bemächtigte sich Autbie^n/?rre ^a^Izessin in das erste Automobil und fuhrunter

Anr wur^e sofort zur Ber- dem Jubel der Bevölkerung ins Schloß. Doch 8"? ^erun9lu^,cn geschritten. Es stellte nur wenige haben den Kaiser gesehen. Das sich ledoch heraus, daß fünf Personen, darunter Automobil war hoch gebaut und in einer flüch- zwei Frauen, schwere, und etwa fünfzehn an- tigen Sekunde war es vorbei. Rur die blanke

Karlsruhe» 7. August. (Telegramm unsers Korrespondenten.) Wie nun­mehr feftgestellt ist, sind bei dem gestrigen Dampferunglück zwei Frauen, ein Kind und zwei Männer sehr schwer verletzt wor­den. Sie haben zum Teil bedenkliche innere Verletzungen und Gehirn-Erschütterungen er­litten, doch hofft man, sämtliche Schwerverleü-, _ ______ ______ _________

tcn am Leben erhalten zu können. Die fünf- heit zu leiden und sich Mitte Juli ins Rot« reb« Leichtverletzten konnten bereits gestern 1 Kreuz-Krankenhaus begeben. Am 19. Juli

Gestern früh ist ein neuer Gast in die Kur­liste von Cassel-Wilhelmshöhe eingezeichnet worden: Des deutschen Reiches dritter Kaiser, Wilhelm der Zweite, ist zur Erholung für einige Wochen in dem Schloß, das auf halber Höhe des Habichtswaldes steht, einge­troffen. Bejubelt und begrüßt von seinen treuen und anhänglichen Easselanern hat er seinen Einzug gehalten. Cassel-Wilhelmshöhe ist nun der Brennpunkt für die ganze Welt. Aller Augen sind in diesen Tagen der Marokko- Verhandlungen und des verschwundenen Kriegs­gewölks im Südwesten auf das romantische Fleckchen Erde im Hessenland gerichtet. Die Fäden der Politik werden nun nicht allein an der Spree, sondern auch am Fuldastrand ge- , spönnen. Der elektrische Funke wird häufig zertrüm- Mischen dem Arbeitszimmer des Kaisers in

bete Personen leichtere Verletzungen davonge- Helmspitze des mächtigen Helms der Posener tragen hatten, doch ist es nicht ausgeschlossen, Jäger zu Pferde blitzte überm zurückgeschlagnen daß die Zahl der Verletzten noch größer ist. Zerdeck des Automobils hervor Im zweiten Im städtischen Krankenhaus, in das die Der- ^uto folgten die Prinzen dann kam das Gefol-

6 sich bei den Verletzungen um ben eingezogen und die Menge verlief sich. Im Knochenbruche handelt, doch scheint auch Park von Wilbelmsböbe dagegen herrschte gro­ber den schwerer Verletzten keineLebens-ße Lebhaftigkeit. Rings um das Schloß wur- g e f a h r zu bestehen. Die Verunglückten sind den Militärwachen ausgestellt und auch die sämtlich aus Karlsruhe, Durlach und Umge- Gendarmerie batte auf einzelnen Wegen Po­gend. Der Dampfer fuhr dann um fünf Uhr sien bezogen. Bald nach der Ankunft des Kai- unt den übrigen Passagieren nach Mainz zum Katholikentag ab. Wem die Schuld an dem Unglück trifft, ist bis zur Stunde noch nicht festzustellen. Wie es scheint, ist nicht ge­hörig auf die Tragfähigkeit des Kahnes geach­tet worden, da es sonst doch wohl kaum mög­lich gewesen wäre, daß das Dach des Schlepp­schiffs zusammenbrechen konnte.

Ob es sich bei dieser Meldung um mehr als einen Sommernacht-Traum an der Seine handelt, läßt sich im Augenblick nicht nachprü­fen? die Möglichkeit indessen, daß Deutsch- mnds rasches Eingreifen ins Marokkospiel den Westmächten Anlaß zu systematischen Rüstung- erwriterungen geben könnte, liegt jedenfalls vor, und da die Tendenz der Rüstung-Verstär- ruug in Frankreich sowohl wie in England de? b<m be Erfahrungen

be3 MaroNo-AbenteuerS vorhanden ist (in in ber wachsenden Sympathie für Delcassöes Marinepäne, in England in der Agitation für die Schaffung einer großen Landarmee), gewinnt die Frage etwaiger Ver­teidigung-Verstärkungen an Seine und Themse für Deutschland sowohl wie für Europa über­haupt erhöhte Bedeutung. Für Deutsch­land insoweit, als die sreundnachbarlichen Bemühungen Hierzuland natürlich nicht ohne Nachwirkungen bleiben könnten, auch deutscher­seits Rüstungverstärkungen im Gefolge haben müßten, und den wirtschastlichen Druck der be­reits zu schwindelnder Höhe emporgestiegnen Reichsverteidigungskosten um ein Beträchtliches vermehren würden. Für E u r o p a aus Gründen des politischen Gleichgewichts und des gegen­seitig sich ausgleichenden Stands der nationa-1 len Machtverhältnisse der Völker untercinan- der. TieFrucht von Agadir könnte also un-1 ter Umständen mehr Verhängnis bergen, als alle Staatskunst der Herren Kiderlen und Cam- bon zu bannen vermöchte!

Daß Herr Theophile Delcassse den Ehrgeiz beicht, auch als Marineminister seinen Namen j sss

kennt. Und die Aufgabe ist dankbar: verletzt worden sind. Einige Personen baden Frankreichs Manne galt bisher mit Recht als 3toar «eine Quetschungen und Hautabschürfun- dieFlotte des Unglücks, deren Kielwasser 9.en erlitten, doch sind diese Verwundungen Korruption und Intrige widerspiegelte und sämtlich leichter Natur. Das Personal der Lo­deren Verteidigungwert und technische Scklaa- Emotiv-! und des Pack- und Postwagens konn-

d>r «»UHU m'äS« Sbe«*»"®® n"1

aber immer dringlicher erforderlich, die Marine *

öN-INlich-n Meinuna hat _5fm hiestgen Haupibahnbofe fuhren am

frfincir hnrühpr h-uf.8» --blcassse Sonnabend abend teere Wagenabteilungen!

fänell darüber belehrt daß dreie Notwendra-i einem anderen Zuge in die Flanke, wobei!

lieber das Unglück werden uns in einem Telegramm unsers Eschweger Kor- ^dsp^vdenken noch folgende Einzelheiten berichtet: Es ist als ein Glück zu bezeichnen, daß der Zug im flachen Gelände entgleiste und infolgedessen die Lokomotive dicht neben dem Geleize zum Stehen kam. Hätte sich der Unfall etwa zweihundert Meter vorher auf dem Bahndamm ereignet, dann würden die Folgen unabsehbar gewesen sein. Der Zug war dicht besetzt, und der Passagiere bemächtigte sich eine große Panik, als der Zug plötzlich mit einem gewaltigen Ruck zum Stehen kam. Die hinter der Lokomotive laufenden beiden Wa­gen, der Packwagen und der Postwagen wur­den durch die Gewalt des Stoßes übereinan-

Fünf Personen schwer, fünfzehn andere *

leichter verletzt. Um 8.45 Uhr sollte der kaiserliche Sonder-

Als sich gestern morgen die Teilnehmer wg auf Cassel-Wilhelmshöhe eintreffen. Lange a-;> Karlsruhe und Umgegend zum Main- vorher aber hatten sich recht viele Menschen zer Katholikentag einschiffen wollten, auf ber nach dem Schl,.sie führenden Straße und sich auf dem Schiff versammelten, brach eingefunden, um den Kaiser zu begrüßen. Die eine Anzahl der Fahrgäste durch das Deck des Schutzmannschaft hatte (in schneeweißen Hosen) Dampfers durch und- stürzte in das In- rechts und links der Hauptstraße in kurzen Ab- neredes Schiffes. Sie wurden zum Teil ständen Ausstellung genommen und im Park recht erheblich verletzt. Acht Personen, die von Wilhelmshöhe stand die Gendarmerie mit Arm- und Beinbrüche erlitten hatten, Helmbusch und Karabiner. Auf derStation wur- wurden in Automobilen ins Krankenhaus ge- de streng Kontrolle geführt und die Straßen schafft; außerdem erlitt eine größere Anzahl wurden ebenfalls scharf gemustert. Ein Ruck leichtere Verletzungen, konnte jedoch die Rhein-1 geht durch die Menge. Ein höherer Polizei­fahrt mitmachen. lieber das Unglück wird uns beamter auf der Straße ruft: Achtung! Und im einzelnen berichtet: schon hört man die Signalhupe eines kaiserli­

ch Karlsruhe, 7. August, eben Automobils: Ta-, ta-ta! Prinz Jo a-

(Telegramm unseres Korrespondenten.) Zim fährt an der Seite seines Adjutanten zum Der DampferMannheimia sollte gestern fe * S«? Me-

r., . I völt flvCI uCtt CllTI t)OT 1t(f) dltf DCtt JvtttCtt.

früh vierhundertfunfzig Teilnehmer am Katho- Gleich hinter ihm ein anderes Automobil: Die likentag zur Fahrt nach Mainz aufnehmen, jugendliche Prinzessin Luise in hell- meist Personen aus Karlsruhe und den umlie- blauer Robe und Prinz Oskar in Küras- genden Orten. Der Dampfer hatte neben einem sieruniform sitzen im Fond. Vorher waren be-

abend aus dem Krankenhaus entlassen werden. Wegen der S ch u l d f r a g e ist eine gericht­liche Untersuchung eingeleitet worden, doch haben die Ermittlungen bisher noch kein greifbares Resultat ergeben.

Set Kaiser i« Kassel.

Die gestrige Ankunft in Wilhelmshöhe.

Run, da uns erzählt worden, daß die Herren Kiderlen und Cambon im Marokko-Handel dem cubwiui« qi iung|t rein Wcyerz toir auf atmen und nach mondelanger Märchen-1 mehr; die Erkenntnis daß das ^nlelreifk» auch I _. bulbintg endlich unsre Aufmerksamkeit wieder zu Lande einer starken Verteidigung bedarsi bttunÄmlassen" ' '

Dmgen zuwenden, die vom großen Rätselraten bricht sich int modernen Albion immer mehr ^uvterzula,sen.

um Penetration und Kompensation nicht be- Bahnch günstig7undgernttschvon dlm bargen 9obnb' 7 9(u0uft (Telegramm.) rührt werden. Anlaß dazu gibt ein Märlein «wZel obdeVo-herrschafli^ .Nack einem Drahtbericht aus Melilla ist

b ,w ber. 2 0"b t3\ sichern. Die Schaffung einer starken englischen wurde hierbei v ollständi g z -«li-, *»*

Verteidigung in Frankreich sowohl wie Land-Verteidigung wird denn auch von klugen mert- Der Zugführer und ein Arbeiter wur- schloß Wilhelmshöhe und dem der Minister

im ganzen übrigen Europa zur nächsten Folge Strategen nur noch als eine Frage der 3eit be-1 ben ffetötet, neun andere Arbeiter schwer'" Berlin spielen, und manch Courier mit ge-

haben werde. DiePanther-Fahrt nach Aga- trachtet als eine Eventualität mit der ru rech- verletzt. Die Toten und die Verwundeten heimen Aufträgen durfte demnächst zwischen

dir habe in allen beteiligten Kreisen die Er- neu st und als die nötige « Z wurden nach Melilla gebracht. Die Ursache des den beiden Residenzen verkehren. Mit dem kenntnis geweckt, daß eine anaemessne Verstär- sr.A °le Entwicklung der Unglücks ist noch nicht ermittelt; es verlaute: I Aufziehen der Kaiserstandarte auf den Zinnen

kung der Rüstungen zu Wasser und ,» ein ^nselreich von der See- aber, daß es sich um einen verbreche- des Schlosses ist Wilhelmshöhe wieder zur

ein Gebot der?,;! macht-Stellung Englands im Jahrhundert der rischen Anschlag handle. vollen Bedeutung gelangt, und es wird sich

d-r : ? Millio^n-Heere nicht entziehen kann. Man für einige Wochen des Hoflebens erfreuen, das

daraus ' Sicherheit sieht also: Es braucht nicht einmal Agadir zu ' '

Ä' baJ y Frank- sein, das das Signal zu einer Umgestaltung heraus b reft ßuS ^vrlamenten und weitreichenden Fortentwicklung der euro-

heraus an die Regierungen die Aufforderung'----- ----

ergehen werde, ihrer Pflichten eingedenk und m a«f der Hut zu sein. Was speziell Frank­reich anbelange, so dürfe mit stolzer Genug­tuung darauf hingewtesen werden, daß Herr ; Theophile Deleassse, der Republik mannigfach talentierter Marineminister, entschlossen fei noch in diesem Jahr die gallische Armada tatkräftig auszubauen und damit Frankreichs ^Zukunft auf dem Wasser in angemessner Form zu sichern. Herr DelcaffSe betrachte^ es als sein .Lebenswerk, die Flotte der Republik von Grund aus zu reorganisieren, und er werde in diesem Streben unterstützt durch ben freubigen Opfermut der Ration.

statt. Gegen zwei Uhr ging man zur Tafel, Nachmittags verblieb die Kaiserfamilie im Park und nahm dann das Abendessen auf der Ter­rasse ein. Heute morgen unternahm der Kai- scrin Begleitung des Prinzen Joachim einen Spazierritt und hörte später den Vortrag des Stellvertreters be. Chefs des Zi­vilkabinetts, Geheimen Rats von Stempel, der heute morgen hier eingetroffen ist.

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Kammerherr von dem Knesebeck f.

Der Kammerherr der Kafferin, Exzellenz von dem Knesebeck, ist gestern abend