Einzelbild herunterladen
 

Dienstag, den 25. Juli 1911

Fernivrecher 951 ttnb 952.

*7 7 , vlL 'lt-H uDipieienDcit Vre--

rtett- ~*c betroffenen Stadtteile sinddurchwegs

An Wer? von Berbrechsr»,

(Eigene Drahtmeldungen.)

I1 ...... ~"** wivowqu, ivcuicn lange an

der Brandstätte. Die Regierung plant eine

Falles Mütze aber im Interesse des Dienstes

bayrischen Militärbehörden sein, aber es muß

u*. 7 -----r2Hin, uuet es IN UN

toerS^ Verschwiegenheit bewahrt (als zwingende Konsequenz der ganzen Situ-

Ser Brand dauert fort! (Eigene Drahtmeldung.)

chivs konnten indessen gereitet werden. Nach Lage der Sache kann mit Bestimmt­heit angenommen werden, daß der Brand

Konstantinopel, 24. Juli.

Ein weiteres Telegramm von heute mittag meldet uns: Der Riesenbrand dauert noch fort. Mehrere Stadwiertel sind gänzlich niedergebrannt. Bis jetzt sind über dreitausend Käufer zerstört; das Groß, wesirat ist ebenfalls durch steuer vernichtet. Der Schaden ist ungeheuer. Der Morgenwind be­günstigt das Feuer, das rasend in weiter Linie sich verbreitet. Die Feuerwehr des deut­schen Stationsschiffes und der englischen Stationäre eilten zur Hülfe herbei, viele Men­schenleben find in den Flammen umgekommen. Die Nachricht von derVerwundung des Kriegs- ministers Schewket Pascha, die erst in später Abendstunde in Pera bekannt wurde, erregte allgemeine Bestürzung. Der Leibarzt des Sultans, der sofort zum Kriegsminister entsandt wurde, stellte fest, daß ein herabstür­zender Balken daS Gestcht Schewket PaschaS nur gestreift hat. Die Lerletzung ist an sich nicht gefährlich, doch werde« bei der zarten Konstitiution deS Ministers Komplikationen nicht als ausgeschlossen erachtet. Schewket Pascha liegt im Kriegsministerium, da er vor­läufig nicht transportfähig ist. Alle Minister, an der Spitze der Großwefir, weilten lange an

Mit einem Wort also: Eine regelrechte Affäre, deren Bedeutung sich noch nicht ab- schätzen läßt. Es soll kein Vorwurf gegen die

Unter dem furchtbaren Eindruck des Riesen­brandes leidet die Feier des Nationalfestes un- gemem: aller Enthusiasmus, der in den beiden Vorjahren an diesem Tage die Bevöl- kerung der Hauptstadt beseelte, ist geschwunden und ganz Konstantinopel ist beute eine einzige Statte des Schreckens und der Trauer.

noch fort und wird vom Winde bi Löscharbeiten werden durch gro

in Widersprüche und Korrekturen der ersten Aussage, fühlt sich, weil er der harten In- struktion nicht unbedenklich Genüge geleistet, bedrückt und beginnt schließlich selbst an der Sicherheit eigner Wahrnehmung zu zweifeln. In der Kasino-Baracke wird das Abenteuer scherzhaft glossiert und Major Joshima, der Gast vom Lande der Morgenröte (der dem neunten Bayrischen Infanterie-Regiment zuge-| teilt ist) hört, freundlich lächelnd, manchen Witz, der ihn alsHelden mit der Blend­laterne' feiert. Der Vermerk im Wach-Jour- nal hatte inzwischen den üblichen Instanzen­weg durchlaufen, man hatte mit grbotnem - Eifer nach dem Unbekannten gefahndet, der dem Karabiner des Postens so geschicktz ent­ronnen, und war, nachdem alle Ermittlungen j resultatlos geblieben, geneigt, an irgend einen Sommernachtstraum' des braven Kanoniers

ter wurde militär-offiziös bekannt gegeben, man habe niemals annehmen können, daß die Person des Japaner-Majors mit der (noch immer rätselhaften) Affäre in Zusammenhang zu bringen sei; es dürfe aber als möglich er­achtet werden, daß irgend eine andre, noch unbekannte Persönlic^eit als der geheimnis­volle Mann mit der Blendlaterne infrage komme, da der Posten inzwischen genaue und hinsichtlich des Tatbestands sehr bestimmte An­gaben über seine Wahrnehmungen gemacht habe. Und wieder nach zwei Tage» ward uns erzählt, diesenoch unbekannte Persönlich­keit' sek vermutlich tatsächlich ein Ja- dauer, iydeffen nicht der Major Joshima, gewesen; über die wettere Untersuchung des

von Verbrechern angelegt worden ist.

I Ein Privattelegramm von heute I ODV!LDer »ergangenen Nacht von

früh aus Konstanstnopel berichtet uns über die »7, entgegengesetzten Seite des Goldenen furchtbare Katastrophe folgende Einzelheiten: Emen schauerlich großartigen

Das Feuer brach gestern nachmittag kurz M Feuergarben lohten an den

zwei Uhr in Stambul g l e i ch z e i t i g a n "^Eedenst-n «i-------

verschiedenen Stellen aus und ver­breitete sich mit rasender Schnelligkeit. Ein­halbe Stunde nach dem Ausbruch des Bran­des schien von der bisher nicht bedrohten Mo- ichee Soliman bis hinab zur Brücke alles in e r n F l a m m r n m e e r getaucht zu sein. Das Oeuer begann gleichzeitig an sechs ver­schiedenen Stellen und ist jedenfalls aI5 ika - m-------»«i»« unu

Demonstration gegen das heutige Nationalfest Generalstabsgebaude waren innerhalb

Am ZchstAplatz der Katastrsphe. (Privat-Telegramme.)

Stambul bot in der vergangenen Nacht von

ation) ausgesprochen werden: Die militärischen Stellen, die hier infrage kommen, hätte» tat Interesse der Truppe in der Angelegenheit mehr E«tichietze»heit offenbare« und

In Stambul, der Vorstadt von!Teil von Kriegsschülern in den Lok des Konstantinopel, ist gestern nachmittag ein Kriegministeriums gerettet werden konnten Riesenbrand ausgebrochen, der in- Kurz darauf langte Kriegsminister Schew- folge des starken Windes schnell nach allen Kriegsministerium an. Als

?*"*« « »««"«' &*»** Stadttetle wurden tn wenigen Stunden Ifurchtbaren Katastrophe wieder Er eingeäschert. Alle Büros des Generalstabs "abm einige Meldungen entgegen und über­brannten nieder; die Dokumente des Ar-a?nf'.bct lE die Organisation des Schut-

1 res für das Kriegsministenum,

Immer neue Mtsel.

(P r i v a t - e l e g r a m m.)

Aus München wird uns depeschiert: In einer Reihe von Zeitungen waren über die Spionageaffäre in Hammelburg Gerüchte ver­breitet, denen zufolge es sich nicht um den zum ! neunten bayrischen Infanterie-Regiment kom­mandierten japanischen Major Aoshima han­deln sollte, sondern um den beim ersten bayri­schen Fußarttllerie-Regiment diensttuenden Hauptmann Tashima. Wie dieser gestern dem Vertreter derPreß-Zentrale' aber erklärte, ist er niemals auf dem Uebungsplatz in Hammelburg gewesen, son­dern befindet sich seit dem ersten Juli, dem Tag, wo er in die bayrische Armee eintrat, in seiner Garnison München. Wie der Haupt­mann hinzufügt, ist seines Wissens nach über­haupt keine Verhaftung eines japani­schen Offiziers erfolgt.

Re Dasseler Stadthalle.

Ein Streit um des Kaisers Bart.

Ter Magistrat der Residenzstadt Laste! hat an den Vorstand deS Fremdenverkehrs.Vereins folgende Antwort gerichtet: Auf dar gefällige Schreiben vom achtzehnten dieses Monats erwidern wir dem Vorstand des FremdcnverkehrSveretns er gebenst, das! die bereits veröffentlichte Ausschreibung einer Wettbewerbs für den Bau der Stadthalle die nach reisticher Erwägung aller in dem Schreiben hervorgehobenen Gesichtspunkte von den städtischen Körperschaften beschlossen ist. nicht mehr abgr- ändert werden kann. Der Magistrat der Re- sidenz: Jochmus.

brä«6te- haben die städtischen ,bctt Endtermin des Wetche- werbs also so knapp wie möglich setzen müssen. Wna"Stadtverordnetenversamm- hing die Wettbewerbsbedingungen nochmals

> verschiedensten Stellen zum Firmament em- por. Dte aus allen Teilen der Stadt zuge- arömten Feuerwehren scheinen machtlos der Katastrophe gegenüberzustchen. m-«. £rf*e drand entstand in der unmittelbaren Nahe des größten Warenhauses Orosdi Back und dehnte sich alsbald bis auf die fünfzehn Minuten entfernt liegenden Höhen des Krtegsmlmsteriums aus. Die Universität und

statt fteundlicher Schwichtigung gebotne Rück­sichtslosigkeit anwenden dürfen, den» es handelte sich doch schließlich darum, ein Verbrechen aufzudecken und Unheil zu verhüten. Im preußischen Heerbereich würde man vermutlich die peinliche Geschichte weniger zartfühlend', wahrscheinlich aber auch mit glücklicherem Erfolg behandelt haben. Daß daS Hammelburger Offfzierskorps dem Kameraden aus Japan öffentlich ein Vertrauens-Votum ausstellte, und ihn mit dem Schild eigner Ehre deckte, war sicherlich sehr ritterlich und eine Tat echter Kameradschaft. Es darf indessen auch angesichts dieser ostentativen Kundgabe nicht vergessen werden, daß Herr Joshima ein Fremder ist, der im deutschen Heerbann nur Gastrecht genießt, der gesamten Vorstel­lungswelt deutschen Militärgeists aber lediglich als Zuschauer gegenübersteht und durch keine andern Bande an unser Land gekettet ist, als durch das wohlverstandne Interesse seiner Nation, deren ungestümer Entwicklungdrang in derersten Armee der Welt' wertvolle Mög­lichkeiten zur Bereicherung eigner Erfahrung und zum Ausbau ihrer militärischen Organi- ation erkannt und sich nutzbar gemacht bat. Man wird den ehrlichen Wunsch hegen dürfen, daß der Hammelburger Japaner-Major wirk- l t ch gerechtfertigt und frei von allem Verdacht aus der Affäre hervorgehen möge, auf der andern Seite wird man aber auch die Frage aufwerfen müssen, ob es das militärische Inte­resse des Reichs nicht erfordert, mit der Ein­stellung ausländischer Gast-Offiziere in die deutsche Armee überhaupt zu brechen. Das Hammelburger Schießplatz-Abenteuer darf in dieser Beziehung als mahnender Fingerzeig gedeutet werde». F. H.

Zu glauben, an eine Halluzination oder ähn­liches. Der Fall wurde schon nicht mehrtra­gisch' genommen, als einem bayrischen Genos-, w -

scnblatt von irgendwoher eine detaillierte Mel--'r'E ,K.onstantino p el wird uns wei- dung über das Hammelburger Schießplatz- b^«lert: Kem Mensch zweifelt, daß die- Abenteuer auf den Redaktionsttsch flog und & "ge?ehen ?° n^^seit ?°^ehn- andern Tags die Welt durch die alarmierende - an gÄA'worden i?"as bedrohte °KrLas" Kunde geängstigt wurde, man habe auf dem Ministerium ist von einem starken KavalleAe- Truppen-Uebungsplatz der bayrischen Artillerie! Kordon umgeben, der das andränqende Pu- nachtlicherweile einen japanischen Ma- blikum immer wieder zurücktreibt. Es brennt jo r in flagranti als Spion erwischt.er Pavillon des Generalstabs, doch dürfte

Was dann folgte, ist bekannt: silierst die auf diesem beschränkt bleiben. Der

(durch keine Tatsachen-Nenmmg bekräftigte) ffei^binter^ fLeuelS (b?§ in einem Halb- »-du« m Miita ÄÄÄ SXÄta! Volksblatts seistark ubettrieben und aufge- hmzieht), ist augenblicklich das We'sned- bauscht; der Fall erscheine beträchtlich Harm- sebil er-Viertel, wo die Feuerwehr ver- loser und es fet sogar die Annahme berechtigt, «»«feite Rettungsversuche macht. Es ist fast daß die ganze Affäre sich schließlich als optische bic """Ze Garnison zur Hilfeleistung herange- Tauschung entpuppen werde!' Im Anschluß doch richten die Soldaten vielfach mehr daran hörten wir (mit Befriedigung), daß ßerr £e?-eIten t5nnen- Von den

Joshima. der Major im ne^tten b-wris^n ®ebauben ^eint bis jetzt

Jnfanterie-Reaiment r* °ußtt dem Krtegsministerium keines bedroht

ouiunierie jtegtnteitr, sich bei dem gesamten zu fern ,da sich das Feuer mebr aus dem ssii, Ofstzierkorps vorbehaltloser Schätzung er- gel hält. Nach vorläufiger amtlicher Feststel- ut;b u'cht mit dem leisesten Verdacht, lung sind bis heute früh zweitausendsieben- nacht als Kundschafter durchs Hammelburger hundert Holzbaracken, Konaks, warengefüllte Barackenlager geschlichen zu sein, in Verbin-1 Magazine und Depots, die einen ungefähren düng gebracht werden dürfe. Zwei Tage svä- .5* ÖOJ* c . Millionen Mark repräsentieren, *«--------- - ? 8 1P medergebrannt. Das Gebäude des zweiten

! Mtmtztpalkretses, zwei türkische Schulen und viele tteinere Moscheen sind verbrannt, ebenso dte Musikschule. Die Universität und das Fi- nanzmtntstenum werden stark bewacht Auf die erste Nachricht vom Brande des Pavillons im Kriegsministerium (in dem der Generalstab des ersten Armeekorvs untergebracht war) eilte der Kommandeur des Korps herbei, 1

Diese Antwort ist dem Vorstand des Frem- denverkebrsvereins auf die vor einigen Tagen in der Stadthallenfrage an den Ma- gtstrat gertchtete Eingabe zuteil geworden. Sie .1°w?gefallen, wie sie ausfallen mußte: Betde stadttfchen Körperschaften haben über die Wettbewerbsbedingungen Befchluß gefaßt und dieser Beschluß kann nicht ohne weiteres umge­stoßen werden. Wie verlautet, ist der Vorstand des Fremdenverkehrs-Vereins von dieser Ant­wort des Magistrats wenig befriedigt, umfo- mehr^ als die Eingabe des Vereins nicht auf I °er Tagesordnung der letzten Magistratssitzung stand. Unseres Erachtens war das indessen auch gar nicht nötig denn über was sollte der Magistrat in dieser Angelegenheit noch be­raten? Man wird sich erinnern, daß das Ge­schenk des Herrn Aschrott an die Bedingung geknüpft war: Rur dann könne die -Ähen- kung des Floraparks aufrecht erhalten werden wenn auf dem Grundstück innerhalb zweier Sahre eine Stadthalle erbaut werde Im ahre neunzehnhundertdreizebn soll die' Halle gelegentlich der Tausendjahrfeier der Residenz sn Benutzung genommen werden, bleibt somit ""günstige Bauzeit abgerech- fügung n knappes Jahr zur Per-

8 »«Md 11 MU.

Gin Werk von Verbrechern: über dreitanseud HSnser uiedergebrauut!

(Depeschen der Casseler Neuesten Nachrichten.)

Joshima oder Tashima?

Das Hammelburger Schießplatz-Abenteuer

Ä ^eich? Ein Attiller'ie- in,IaT Sommernacht am Hau- Menttarf auf dem Hammelburger Truppenübungsplatz entlang patrouil­liert, entdeckt innerhalb des Parks einen Mann, der, mit einer Blendlaterne bewa net ben aufgestellten Geschützen vorschriftwidrige Aufmerksamkeit widmet, die Lederbezüae überm Rohr prüfend betastet und sich ganz ?o! gebärdet, wie jemand, der in dunkler Nacht Verbotnes erspähen und Unerlaubtes erkunden will Der brave Bajuvare ruft die nächtliche GsrfeMnung an, sieht noch, wie der Mann mit der Blendlaterne in langen Sätzen entschwin- bet.,unb. schlägt (erst dann!) Alarm, ^nstntkttongemaß hätte er den Unbekannten anrufen und im Fall der Flucht von seiner Waffe Gebrauch machen müssen. Tat's aber (wie der Kanonier bei der Vernehmung durch Batteriechef und Regiment-Kommandeur be­kundete) nicht, weil er wahrgenommen zu ha- ben glaubte, daß der Unbekannte die Uniform eines Vorgefetzten trug und weil er fer­ner in dem Mann mit der Blendlaterne einen L° n j f 4 e it Major erkannt haben

wollte, dessen Erscheinung und Physiognomie (weils im Barackenlager nur einen gelben Mann gab) dem jüngsten Rekruten bekannt waren. Der Fall wird ins Wach-Journal ein­getragen und das Räderwerk der Militärjustiz setzt sich knarrend in Gang. MtuUHc ^uiiunaxten l

Der Offizier der Ronde, der als @rftcr aSeIs9t worden. Das Feuer verbrei.e!e sich !^r/stunden völlig eingeaschert. Die Brand­oie ominöse Meldung liest, lächelt ungläubig; Schnelligkeit, daß innerhalb wütet seit d«^frühen Morgenstun-

ber Kanonier muß ein peinliches Kreuzverhör > Stunden mehrere Straßen und das @eJ b Koschee Solrmans des Präch-

bestehen und verwickelt firfi ttofes hnrar+t I bes Großen Generalstabes völlig einge-14®®? b^^^V?oschee sultan Mohammed des nen öetneBmun^ hur* äschert waren. Ein früherer Palast, Tschiste L^erers. Zwei Regimenter halten ba^toi.

meist z^ae^eben ,aeraiI- ber wichtige Dokumente enthielt, größeren freien Plätzen liegen-

in^ ® J i«b Verlegenheit komne gerettet werden. Das Feuer daueri b5" ffebaude des Kriegs- und Finanzministe-

i» Widersvru/ft» »ntz noch fort und wird vom Winde begünstigt. Die slnd zerniert, fonst ist alles in diesem

Löscharbeiten werden durch großen W a s -1 SiZ be ^eU£t ium Opfer gefallen, eine sermangel empfindlich erschwert. Das eine vornehmer Konaks, zahlreiche Moscheen Ser-entor des Kriegs Ministeriums ist ebenfalls viele Taufend Häuser. Die Feuerwehr abgebrannt. Auch ein großer Teil des Baya- « rwei Stunden an Wassermangel. Der ztd-Viettels wurde ein Raub der Flammen, die Kommandant des ersten Armeekorps, Z e k y | M letzt in der Richtung von Akferai länos der F 'leitet persönlich den Rettungsdienst. L-traßenbahn ausbreiten. Der Brandherd hat "nbeschretbltch sind die sich abspielenden Sze- bisher eine Ausdehnung von mehr als drei- nen- betroffenen Stadtteile sinddurchwegs emhalb Kilometern. Der Kriegsminister Mu- ?*u fe " uifch. Mit einemRette sich, wer Hamed Schefker Pascha ist durch einen stürzen- latIn slurzte alles auf die Straße unter Mit- den Balken schwer, doch nicht lebensgefährlich nähme wenrger Habseligkeiten. Die Kavallerie verletzt worden. Bis heute früh waren dem. pcC,e f?ater mühsam einige Ordnung her, doch Rtesenbrand vierzehn Mo sw een, über Vermochte sie es nicht zu verhindern, daß in zweitausend Wohn- und Geschäfts- Straßen des bedrohten Stadtviertels eine zwanzig öffentliche furchtbare Panik unter der Niehenden

Gebäude zum Opfer gefallen. Der Brand ^evolkerung entstand, bei der zahlreiche dauert nut ungeminderter Heftigkeit fort, bn ®erfo,ten schwerverletzt worden sind die Feuerwehr dem Riesenbrand gegenüber * - ------

völlig machtlos ist.

Nuuuner 195.

! ZahrganUi

©Hjfekr §lbrndzr!tung

tzrssrsche pbrntijdtung

SnfCTttonSpretfe: Di« fe<68gefpattene Belle für einheimische BeschLfte 15 Sfo. 2°ler°te 25 Pf, ülettamejetle für einheimische lchift« «o Pf. für -uSwLrttg« 60 Pf. SeschLfttstelle: Kölnische ®tra8e 5 Berliner Vertretung: sw grtedrtchstratze 16. lelepfon: Amt iv 676.

Tb*e Kraefle «achrtchtem erscheinen wöchentlich sechsmal und «var ftelluna ins Aa*i^mTenteprriS betrügt monatlich 50 Pfg. bet freieren. Berliner P^etmi^28/30l ______8 vrievrichsiraße Ich Telephon: Amt rv, 676.